Haching in der Presse
02.08.2014 - 10:05 Uhr
11.01.2018 - 18:07 Uhr
https://www.merkur.de/sport/fussball/unterhaching-nicht-mehr-oben-ohne-9516874.html.
Frostig e Neuigkeiten. Mal sehen ob Wahrheit darin steckt. Schön wäre es ja
Frostig e Neuigkeiten. Mal sehen ob Wahrheit darin steckt. Schön wäre es ja
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hachingfan am 11.01.2018 um 18:08 Uhr bearbeitet
11.01.2018 - 20:43 Uhr
Wenn's da steht, wird's schon stimmen.
Und wenn's stimmt bin ich sehr froh, dass wir jetzt tatsächlich einen langfristigen Sponsoren haben, der auch - im Gegensatz zu wee-Dings - ein richtiges Produkt hat und nicht nur Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Das passt besser zu Haching.
Und wenn's stimmt bin ich sehr froh, dass wir jetzt tatsächlich einen langfristigen Sponsoren haben, der auch - im Gegensatz zu wee-Dings - ein richtiges Produkt hat und nicht nur Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Das passt besser zu Haching.
11.01.2018 - 23:40 Uhr
Ich würde mich natürlich auch sehr freuen und denke es ist für beide Seiten ein Gewinn vor allem
Weil die Namensrechte des Stadions nicht involviert sind könnte auch noch was an wee dran sein. Was mich nur bisschen stutzig macht ist, das man davor nichts gehört hat. Schwabl war oftmals offen wenn es um Verhandlungen bezüglich eines Spinsors ginge. Vor kurzem noch die zwei längeren Interviews ohne eine Andeutung darauf zu machen. Aber beim sat1 dings und wee vorher bissl zu große Töne gespickt.
Weil die Namensrechte des Stadions nicht involviert sind könnte auch noch was an wee dran sein. Was mich nur bisschen stutzig macht ist, das man davor nichts gehört hat. Schwabl war oftmals offen wenn es um Verhandlungen bezüglich eines Spinsors ginge. Vor kurzem noch die zwei längeren Interviews ohne eine Andeutung darauf zu machen. Aber beim sat1 dings und wee vorher bissl zu große Töne gespickt.
12.01.2018 - 08:41 Uhr
Da war er dann vermutlich zu vorschnell. Hoffe ee kommt nicht wieder anders. Aber allzu viel werden die mit dem Umsatz auch nicht rausschmeißen wollen. Bin gespannt, freue mich aber erstmal sehr
12.01.2018 - 23:14 Uhr
Zitat von coolioll
Da war er dann vermutlich zu vorschnell. Hoffe ee kommt nicht wieder anders. Aber allzu viel werden die mit dem Umsatz auch nicht rausschmeißen wollen. Bin gespannt, freue mich aber erstmal sehr
Da war er dann vermutlich zu vorschnell. Hoffe ee kommt nicht wieder anders. Aber allzu viel werden die mit dem Umsatz auch nicht rausschmeißen wollen. Bin gespannt, freue mich aber erstmal sehr
Freut mich persönlich auch, zumindest scheint's ja gerade auch von den "Unternehmens"-Philopsophien ein deutlich besseres Match zu sein als mit beispielsweise Weeconomy. Hört sich auch alles deutlich seriöser an, ist aber nur meine Meinung.
Das es am Ende wieder mal scheitert, glaube ich kaum, für Mittwoch ist ja bereits eine PK angesetzt. Gespannt bin ich auch mal auf die Zahlen, kann mir aber ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass da wirklich soo viel rausspringt.
PS: Auch wenns's hier etwas Off-Topic ist:
War gerade bei etwas "Rechere" auf Bilder aus vergangenen Tage des Sportparks gestoßen, und bin etwas schockiert, wie schlimm er aktuell tatsächlich aussieht. Beispielsweise hatten wir noch vor 3-4 Jahren sowohl vor der Südkurve als auch vor der gesamten Gästebereich fast 2 Reihen voller Sponsorenbanden, mittlerweile gibt es dort in gesamt vielleicht noch 2.
Vielleicht kann man das ja mal (mit dem Sponsor) anpacken, bzw. man klatscht statt orangen Absperrband einfach 40-50 Banden mit Werbung für die eigene HP hin, so ist der Sportpark von einem "geilen Stadion" nämlich so viel entfernt wie ich von der ersten Mannschaft...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von andivogi9 am 12.01.2018 um 23:35 Uhr bearbeitet
18.01.2018 - 18:14 Uhr
Hier ein Artikel zu Stephan Hain.
Inhaltlich vielleicht nicht soo gehaltvoll, dafür musste ich aber mehrere mal laut loslachen. Ist einfach ein hammer Typ, der Mann.
https://www.merkur.de/sport/fussball/hain-ist-hachings-star-wider-willen-9536751.html
Inhaltlich vielleicht nicht soo gehaltvoll, dafür musste ich aber mehrere mal laut loslachen. Ist einfach ein hammer Typ, der Mann.
https://www.merkur.de/sport/fussball/hain-ist-hachings-star-wider-willen-9536751.html
15.02.2018 - 14:02 Uhr
Mal wieder ein neuer Artikel in der SZ, mit spannenden Passagen:
1. "XXX (Ein Mann, dessen Sohn bei uns spielt und der uns wohl auch massiv unter die Arme greift, aber als Investor nicht in Frage kommt. Er möchte seinen Namen aber eher nicht lesen.) tat noch mehr. Sein Bruder Stefan ist Geschäftsführer von Haching Sport Management, das derzeit den Drittligisten vermarktet. Dies sei aber nur als Engagement auf Zeit geplant, betonen Schwabl und Näther. Zurzeit sei man in Verhandlungen mit einem der großen Vermarkter mit Bundesliga-Erfahrung, von denen es in Deutschland nicht viele gibt."
2. "Bis dahin (Herbst) wird wohl noch eine ganz andere wegweisende Entscheidung fallen: Ob die SpVgg das Stadion von der Gemeinde übernimmt. Beide Seiten signalisieren Interesse, die Gemeinde wohl auch, weil es eine gehörige Renovierung nötig hat."
1. "XXX (Ein Mann, dessen Sohn bei uns spielt und der uns wohl auch massiv unter die Arme greift, aber als Investor nicht in Frage kommt. Er möchte seinen Namen aber eher nicht lesen.) tat noch mehr. Sein Bruder Stefan ist Geschäftsführer von Haching Sport Management, das derzeit den Drittligisten vermarktet. Dies sei aber nur als Engagement auf Zeit geplant, betonen Schwabl und Näther. Zurzeit sei man in Verhandlungen mit einem der großen Vermarkter mit Bundesliga-Erfahrung, von denen es in Deutschland nicht viele gibt."
2. "Bis dahin (Herbst) wird wohl noch eine ganz andere wegweisende Entscheidung fallen: Ob die SpVgg das Stadion von der Gemeinde übernimmt. Beide Seiten signalisieren Interesse, die Gemeinde wohl auch, weil es eine gehörige Renovierung nötig hat."
15.02.2018 - 14:09 Uhr
Der Aufschwung des Aufsteigers SpVgg Unterhaching hat auch mit einem Unternehmer zu tun, der einst von der Opposition zu Präsident Schwabl überlief - und am liebsten im Hintergrund bleiben will.
Von Christoph Leischwitz
Mit Taubenkot übersäte Sitzschalen. Spinnweben an den Tornetzen. Handwerker, die monatelang auf die Begleichung ihrer Rechnungen warteten. Die Uhr im Presseraum, die ein Jahr lang stillstand. Es ist noch gar nicht lange her, da war es nicht mehr zu übersehen gewesen, dass aus dem einstigen Bundesliga-Klub SpVgg Unterhaching ein Amateurverein geworden war. Und es ist auch gerade einmal zwei Jahre her, da hat Manfred Schwabl zumindest kurz einmal darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen. Er müsse ja nicht noch mal zur Wahl antreten, sagte der Präsident damals trotzig. Da war die erste Mannschaft gerade in die vierte Liga abgestiegen, ein potenter Hauptsponsor war weit und breit nicht in Sicht, der Schatzmeister war zurückgetreten, und der Kassenprüfer empfahl, das Präsidium nicht zu entlasten. So formte sich im Verein eine Opposition, die Schwabl schlechten Führungsstil vorwarf und einen Gegenkandidaten präsentieren wollte. Die Palastrevolution scheiterte, und lange war gar nicht richtig klar, warum.
Jetzt ist plötzlich alles anders. Ganz aktuell ist zwar der Start in die Drittliga-Rückrunde nicht ganz geglückt, mit zwei Punkten aus vier Spielen. Trotzdem ist Haching noch Tabellensiebter und beruhigend weit entfernt von den Abstiegsrängen. Deshalb ist man in der Geschäftsstelle, zum ersten Mal seit rund einem Jahrzehnt, mit der sportlichen und der strukturellen Entwicklung gleichermaßen zufrieden, es herrscht Aufbruchsstimmung. Und streng genommen haben Schwabl und sein neues Präsidium das zu einem großen Teil der damaligen Opposition zu verdanken.
Christian Näther legt, vorsichtig formuliert, nicht gerade gesteigerten Wert darauf, seinen Namen in der Zeitung zu lesen. Doch sein Engagement für den Verein war nun mal entscheidend für die jüngsten Entwicklungen beim Vorortklub. Sein Sohn war von der SpVgg Unterhaching gescoutet worden. So sah sich Näther damals viele Jugendspiele an, irgendwann auch nicht mehr nur die des Sohnes, er war ständig vor Ort, er wurde zum Fan. Dann seien der Hachinger Ex-Bundesliga-Profi Markus Oberleitner und der Jugendtrainer Mike Frühbeis auf ihn zugekommen, die führenden Köpfe der damaligen Opposition. Nicht, weil sie ihn als Gegenkandidaten gewinnen wollten, sondern als möglichen Geldgeber im Hintergrund. Näther spielt nämlich in einer ganz anderen Liga als die SpVgg: Er ist einer von sechs Gründungspartnern der "Emeram Capital Partners", eine GmbH, die in unterschiedlichste mittelständische Betriebe im deutschsprachigen Raum investiert.
Näther wollte aber erst einmal Schwabl und Trainer Claus Schromm näher kennenlernen. Danach dachte er sich: ist doch eigentlich ein super Team. Und entschied sich, ihnen direkt unter die Arme zu greifen. Dann zerfiel die Opposition in ihre Einzelteile, am Abend von Schwabls Wiederwahl wurde sie verhöhnt.
2017 folgte der souveräne Wiederaufstieg. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Schwabl persönlich in finanzielle Vorleistung ging, um den für die Regionalliga völlig überqualifizierten Kader zumindest mit zu bezahlen. Jetzt zahlt sich wiederum für die SpVgg Näthers Engagement aus. Vor einem Jahr wurde Emeram Mehrheitsgesellschafter von Frostkrone, einer Firma, die Tiefkühl-Fingerfood herstellt und gerade dessen Potenzial in Fußballstadien auslotet. In Süddeutschland will man zum Beispiel testen, wie kleine Weißwürste im Bierteig bei den Fans ankommen. Näther habe den Kontakt hergestellt, sich ansonsten aber nicht groß eingemischt, die SpVgg und die Firma aus der Nähe von Gütersloh seien sehr schnell selbst darauf gekommen, dass eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Vor einem Monat wurde Frostkrone als neuer Hauptsponsor der SpVgg vorgestellt. Nach eigenem Bekunden hatte Schwabl in den vergangenen Jahren schon viele Gespräche mit möglichen Großsponsoren wie auch Investoren geführt, letztlich immer erfolglos. Besonders wichtig sei ihm dabei immer gewesen, dass Geldgeber das hauseigene Jugendkonzept unterstützen. Der neue Sponsor tut das explizit. Zumindest in diesem Zusammenhang hört er sich an wie Näther, wenn dieser als Spielervater von der Arbeit im Nachwuchs-Leistungszentrum schwärmt.
Nom nom nom: Unterhachings Präsident Manfred Schwabl (rechts) und Tiefkühlkost-Geschäftsführer Frederic Dervieux verspeisen Weißwürste im Bierteig. (Foto: privat)
Auch wenn sich die Förderung im Rahmen halten dürfte - kolportiert wird ein Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich - so ist das doch deutlich mehr als das, was bislang die Bonbonfirma zahlte, nach der übrigens erst einmal noch weiterhin das Stadion benannt ist. Vor allem wirkt das neue Engagement wie ein Katalysator für die weiteren Pläne, an deren Ende der Aufstieg in die zweite Bundesliga stehen soll. Am besten in zwei oder drei Jahren.
Näther tat noch mehr. Sein Bruder Stefan ist Geschäftsführer von Haching Sport Management, das derzeit den Drittligisten vermarktet. Dies sei aber nur als Engagement auf Zeit geplant, betonen Schwabl und Näther. Zurzeit sei man in Verhandlungen mit einem der großen Vermarkter mit Bundesliga-Erfahrung, von denen es in Deutschland nicht viele gibt.
Die Re-Professionalisierung des einstigen Bundesligisten ist noch lange nicht abgeschlossen, und es ist auch noch nicht klar, wie weit sie gehen wird. Die Ausgliederung der ersten Mannschaft in eine GmbH ist lange angekündigt, soll nun aber endgültig im Herbst im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung beschlossen werden. Bis dahin wird wohl noch eine ganz andere wegweisende Entscheidung fallen: Ob die SpVgg das Stadion von der Gemeinde übernimmt. Beide Seiten signalisieren Interesse, die Gemeinde wohl auch, weil es eine gehörige Renovierung nötig hat.
Als Investor, sagt Schwabl, stehe Näther übrigens auf keinen Fall zur Verfügung. Dieser wolle nämlich einen "Interessenskonflikt verhindern" (Schwabl) und sein Steckenpferd Fußball klar getrennt wissen von seinen beruflichen Unternehmungen. In den vergangenen Jahren hat sich der Verein vor allem mit Erfolgen im DFB-Pokal und mit Transfer-Erlösen über Wasser gehalten. Nun aber kann sich Schwabl auch darüber freuen, dass ihm die erfolgreiche Jugendarbeit zwar keinen Investor, aber einen mächtigen Türöffner beschert hat.
Von Christoph Leischwitz
Mit Taubenkot übersäte Sitzschalen. Spinnweben an den Tornetzen. Handwerker, die monatelang auf die Begleichung ihrer Rechnungen warteten. Die Uhr im Presseraum, die ein Jahr lang stillstand. Es ist noch gar nicht lange her, da war es nicht mehr zu übersehen gewesen, dass aus dem einstigen Bundesliga-Klub SpVgg Unterhaching ein Amateurverein geworden war. Und es ist auch gerade einmal zwei Jahre her, da hat Manfred Schwabl zumindest kurz einmal darüber nachgedacht, alles hinzuschmeißen. Er müsse ja nicht noch mal zur Wahl antreten, sagte der Präsident damals trotzig. Da war die erste Mannschaft gerade in die vierte Liga abgestiegen, ein potenter Hauptsponsor war weit und breit nicht in Sicht, der Schatzmeister war zurückgetreten, und der Kassenprüfer empfahl, das Präsidium nicht zu entlasten. So formte sich im Verein eine Opposition, die Schwabl schlechten Führungsstil vorwarf und einen Gegenkandidaten präsentieren wollte. Die Palastrevolution scheiterte, und lange war gar nicht richtig klar, warum.
Jetzt ist plötzlich alles anders. Ganz aktuell ist zwar der Start in die Drittliga-Rückrunde nicht ganz geglückt, mit zwei Punkten aus vier Spielen. Trotzdem ist Haching noch Tabellensiebter und beruhigend weit entfernt von den Abstiegsrängen. Deshalb ist man in der Geschäftsstelle, zum ersten Mal seit rund einem Jahrzehnt, mit der sportlichen und der strukturellen Entwicklung gleichermaßen zufrieden, es herrscht Aufbruchsstimmung. Und streng genommen haben Schwabl und sein neues Präsidium das zu einem großen Teil der damaligen Opposition zu verdanken.
Christian Näther legt, vorsichtig formuliert, nicht gerade gesteigerten Wert darauf, seinen Namen in der Zeitung zu lesen. Doch sein Engagement für den Verein war nun mal entscheidend für die jüngsten Entwicklungen beim Vorortklub. Sein Sohn war von der SpVgg Unterhaching gescoutet worden. So sah sich Näther damals viele Jugendspiele an, irgendwann auch nicht mehr nur die des Sohnes, er war ständig vor Ort, er wurde zum Fan. Dann seien der Hachinger Ex-Bundesliga-Profi Markus Oberleitner und der Jugendtrainer Mike Frühbeis auf ihn zugekommen, die führenden Köpfe der damaligen Opposition. Nicht, weil sie ihn als Gegenkandidaten gewinnen wollten, sondern als möglichen Geldgeber im Hintergrund. Näther spielt nämlich in einer ganz anderen Liga als die SpVgg: Er ist einer von sechs Gründungspartnern der "Emeram Capital Partners", eine GmbH, die in unterschiedlichste mittelständische Betriebe im deutschsprachigen Raum investiert.
Näther wollte aber erst einmal Schwabl und Trainer Claus Schromm näher kennenlernen. Danach dachte er sich: ist doch eigentlich ein super Team. Und entschied sich, ihnen direkt unter die Arme zu greifen. Dann zerfiel die Opposition in ihre Einzelteile, am Abend von Schwabls Wiederwahl wurde sie verhöhnt.
2017 folgte der souveräne Wiederaufstieg. Es ist kein Geheimnis mehr, dass Schwabl persönlich in finanzielle Vorleistung ging, um den für die Regionalliga völlig überqualifizierten Kader zumindest mit zu bezahlen. Jetzt zahlt sich wiederum für die SpVgg Näthers Engagement aus. Vor einem Jahr wurde Emeram Mehrheitsgesellschafter von Frostkrone, einer Firma, die Tiefkühl-Fingerfood herstellt und gerade dessen Potenzial in Fußballstadien auslotet. In Süddeutschland will man zum Beispiel testen, wie kleine Weißwürste im Bierteig bei den Fans ankommen. Näther habe den Kontakt hergestellt, sich ansonsten aber nicht groß eingemischt, die SpVgg und die Firma aus der Nähe von Gütersloh seien sehr schnell selbst darauf gekommen, dass eine Zusammenarbeit Sinn ergibt. Vor einem Monat wurde Frostkrone als neuer Hauptsponsor der SpVgg vorgestellt. Nach eigenem Bekunden hatte Schwabl in den vergangenen Jahren schon viele Gespräche mit möglichen Großsponsoren wie auch Investoren geführt, letztlich immer erfolglos. Besonders wichtig sei ihm dabei immer gewesen, dass Geldgeber das hauseigene Jugendkonzept unterstützen. Der neue Sponsor tut das explizit. Zumindest in diesem Zusammenhang hört er sich an wie Näther, wenn dieser als Spielervater von der Arbeit im Nachwuchs-Leistungszentrum schwärmt.
Nom nom nom: Unterhachings Präsident Manfred Schwabl (rechts) und Tiefkühlkost-Geschäftsführer Frederic Dervieux verspeisen Weißwürste im Bierteig. (Foto: privat)
Auch wenn sich die Förderung im Rahmen halten dürfte - kolportiert wird ein Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich - so ist das doch deutlich mehr als das, was bislang die Bonbonfirma zahlte, nach der übrigens erst einmal noch weiterhin das Stadion benannt ist. Vor allem wirkt das neue Engagement wie ein Katalysator für die weiteren Pläne, an deren Ende der Aufstieg in die zweite Bundesliga stehen soll. Am besten in zwei oder drei Jahren.
Näther tat noch mehr. Sein Bruder Stefan ist Geschäftsführer von Haching Sport Management, das derzeit den Drittligisten vermarktet. Dies sei aber nur als Engagement auf Zeit geplant, betonen Schwabl und Näther. Zurzeit sei man in Verhandlungen mit einem der großen Vermarkter mit Bundesliga-Erfahrung, von denen es in Deutschland nicht viele gibt.
Die Re-Professionalisierung des einstigen Bundesligisten ist noch lange nicht abgeschlossen, und es ist auch noch nicht klar, wie weit sie gehen wird. Die Ausgliederung der ersten Mannschaft in eine GmbH ist lange angekündigt, soll nun aber endgültig im Herbst im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung beschlossen werden. Bis dahin wird wohl noch eine ganz andere wegweisende Entscheidung fallen: Ob die SpVgg das Stadion von der Gemeinde übernimmt. Beide Seiten signalisieren Interesse, die Gemeinde wohl auch, weil es eine gehörige Renovierung nötig hat.
Als Investor, sagt Schwabl, stehe Näther übrigens auf keinen Fall zur Verfügung. Dieser wolle nämlich einen "Interessenskonflikt verhindern" (Schwabl) und sein Steckenpferd Fußball klar getrennt wissen von seinen beruflichen Unternehmungen. In den vergangenen Jahren hat sich der Verein vor allem mit Erfolgen im DFB-Pokal und mit Transfer-Erlösen über Wasser gehalten. Nun aber kann sich Schwabl auch darüber freuen, dass ihm die erfolgreiche Jugendarbeit zwar keinen Investor, aber einen mächtigen Türöffner beschert hat.
15.02.2018 - 14:09 Uhr
Die erst nach Saisonbeginn eröffnete Stadion-Gaststätte der SpVgg Unterhaching im Sportpark ist schon wieder geschlossen.
„Der Wirt ist insolvent gegangen“, sagte SpVgg-Vizepräsident Peter Wagstyl auf Nachfrage des Münchner Merkur. Man sei aber auf der Suche nach einer schnellen Lösung und habe auch schon einen Koch gefunden.
Künftig soll das Wirtshaus am Sportpark eine typische Sportgaststätte sein mit Sport im Fernsehen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, berichtet Wagstyl. „Auf den Tisch kommen soll bayerische Küche zu attraktiven Preisen“, so Wagstyl weiter.
Wenn alles glatt geht, soll die Wirtschaft am Samstag, 17. März, beim Drittliga-Heimspiel der SpVgg gegen die Würzburger Kickers wieder geöffnet sein.
„Der Wirt ist insolvent gegangen“, sagte SpVgg-Vizepräsident Peter Wagstyl auf Nachfrage des Münchner Merkur. Man sei aber auf der Suche nach einer schnellen Lösung und habe auch schon einen Koch gefunden.
Künftig soll das Wirtshaus am Sportpark eine typische Sportgaststätte sein mit Sport im Fernsehen rund um die Uhr, sieben Tage die Woche, berichtet Wagstyl. „Auf den Tisch kommen soll bayerische Küche zu attraktiven Preisen“, so Wagstyl weiter.
Wenn alles glatt geht, soll die Wirtschaft am Samstag, 17. März, beim Drittliga-Heimspiel der SpVgg gegen die Würzburger Kickers wieder geöffnet sein.
15.02.2018 - 14:16 Uhr
Hah. Jetzt haben wir im selben Moment einen Artikel von gestern gepostet. Ist ja witzig!
Da es sich hierbei aber um einen Premium-Artikel handelt, weiß ich nicht, ob es ganz Rechtens ist, den kompletten Artikel hier reinzukopieren...
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