| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
21.06.2023 - 21:02 Uhr
Zitat von Norrey
Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.

Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.


Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
22.06.2023 - 10:22 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Zitat von Norrey
Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.

Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.


Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Hertha muss doch in Bezug auf dem auszuschüttelnden Gewinn das letzte Wort haben aufgrund 50+1 oder? Das heißt natürlich nicht, dass es keine Absprachen hinter den Kulissen gibt, aber über unseren Kopf kann 777 sich nicht einfach Geld auszahlen lassen. Davon gehe ich aus.
Abseits davon wird Bayern auch keine 80 Millionen zahlen, wenn Jessic 50 Tore schießt. Das ist einer der Gründe, warum ich verstehe, ihn dieses Jahr abzugeben. Mehr als einen mittleren bis hohen einstelligen Millionenbetrag würden wir nächstes Jahr vermutlich auch nicht bekommen. Auch ein Itakura, der die 2. Liga rasiert hat, ist schließlich nur für 5 Mio gewechselt. Und der hatte zu dem Zeitpunkt mehr gezeigt, als Jessic jetzt.
22.06.2023 - 10:36 Uhr
Zitat von AbuDardai
Hertha muss doch in Bezug auf dem auszuschüttelnden Gewinn das letzte Wort haben aufgrund 50+1 oder? Das heißt natürlich nicht, dass es keine Absprachen hinter den Kulissen gibt, aber über unseren Kopf kann 777 sich nicht einfach Geld auszahlen lassen. Davon gehe ich aus.
Abseits davon wird Bayern auch keine 80 Millionen zahlen, wenn Jessic 50 Tore schießt. Das ist einer der Gründe, warum ich verstehe, ihn dieses Jahr abzugeben. Mehr als einen mittleren bis hohen einstelligen Millionenbetrag würden wir nächstes Jahr vermutlich auch nicht bekommen. Auch ein Itakura, der die 2. Liga rasiert hat, ist schließlich nur für 5 Mio gewechselt. Und der hatte zu dem Zeitpunkt mehr gezeigt, als Jessic jetzt.
Zitat von ZeroGrabbity
Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Zitat von Norrey
Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.

Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.


Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Hertha muss doch in Bezug auf dem auszuschüttelnden Gewinn das letzte Wort haben aufgrund 50+1 oder? Das heißt natürlich nicht, dass es keine Absprachen hinter den Kulissen gibt, aber über unseren Kopf kann 777 sich nicht einfach Geld auszahlen lassen. Davon gehe ich aus.
Abseits davon wird Bayern auch keine 80 Millionen zahlen, wenn Jessic 50 Tore schießt. Das ist einer der Gründe, warum ich verstehe, ihn dieses Jahr abzugeben. Mehr als einen mittleren bis hohen einstelligen Millionenbetrag würden wir nächstes Jahr vermutlich auch nicht bekommen. Auch ein Itakura, der die 2. Liga rasiert hat, ist schließlich nur für 5 Mio gewechselt. Und der hatte zu dem Zeitpunkt mehr gezeigt, als Jessic jetzt.
Das wären Einnahmen und kein Gewinn.
normal ist doch das die Gewinn Ausschüttung nach Abschluss des Geschäftsjahres passieren . Da man dort weiß wie hoch der Gewinn ist . Dazu wird 777 wohl mehr daran liegen das wir erstmal auf die Grüne null kommen .
22.06.2023 - 10:40 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Zitat von Norrey
Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.

Aber spricht auch wieder Bände dass selbst der Interviewende keine Ahnung hat was der Unterschied von Gewinn und auszuschüttendem Gewinn ist.


Alles relativ, wir wissen ja alle nicht wie das ganze von wem und wie beeinflusst werden kann.
Szenario, Ngankam bleibt, schießt 36 Tore und Hertha steigt auf. Bayern kommt und zahlt 80 Mio sofort im aktuellen Geschäftsjahr.
Wer entscheidet dann was mit dem Geld passiert? Kann 777 dann sagen klasse, 50 Mio werden ausgeschüttet und 95 % gehören uns.
Unter normalen Umständen ist das alles nicht sonderlich interessant. Aber vielleicht passiert ja mal was unerwartetes. Dann könnte es ziemlich interessant werden.
Warum sollte 777 bei einer Betriebseinnahme einfach sagen können "das schütten wir uns aus, das gehört uns"?
22.06.2023 - 10:48 Uhr
Gehört die aktuelle Diskusion nicht eher in den Thread "Finanzierung der Hertha"?
22.06.2023 - 11:52 Uhr
Zitat von DrDeDre
“Das Haar in der Suppe zu suchen” ist aber auch eine Verklärung/Verniedlichung/Rechtfertigung für Kapitale Böcke.
Das war (und bleibt) existenzgefährdend für den Verein.
Das ist wie bei UH, als seine Freunde bei seiner schweren Steuerhinterziehungen, einer Straftat von “er hat einen Fehler gemacht” sprachen.
Kleinere Fehler darf jeder auch Bernstein machen, sein Handeln ist aber einige Kategorien höher einzustufen.
Zitat von Skjelbred-Fan
Ich glaub, selbst wenn KB übers Wasser laufen könnte, werden die Kritiker dann sagen: "Nichtmal schwimmen kann er!"
Naja, umgekehrt werden diejenigen, denen KB unsympathisch ist, in allen seinen Entscheidungen das Haar in der Suppe suchen, nur um ihn zu kritisieren. Aber das liegt in der Natur des Menschen. Ist wie in der Politik. Wehe, die falsche Partei macht einen guten Vorschlag! Dann muss er natürlich trotzdem zerredet werden
. Deswegen wird man hier auch keinen Konsens finden.
Das hätte ein Steffel z.B. nicht getan? Mir fällt es durchaus schwer, evt. Verfehlungen damit zu rechtfertigen, weil sie andere auch begehen. Aber da es sich bei der letzten Wahl nunmal nur auf Steffel und Bernstein zugespitzt hat, bleibt nur der Vergleich zwischen den beiden.
Ich habe Steffel, der ja als Kandidat in den höchsten Tönen gelobt wurde, sehr kritisch gesehen. Warum? Er läßt sich ein Jahr vor der außerordentlichen Präsidiumswahl bei Hertha von seinen Mitgliedern im Präsidentenamt der Füchse Berlin bestätigen. Er läßt sich also das Vertrauen seiner Mitgliedschaft aussprechen um dann ein Jahr später für das gleiche Amt bei Hertha in den Sack zu hauen. Ein Schlag ins Gesicht der Füchse-Mitglieder, der von wenig Charakter zeugt. Dann frage ich mich, was er bis dahin für eine Verbindung zu Hertha hatte. Meines Wissens war er bis zu seiner Kandidatur nichtmal Mitglied und als CDU-Politiker hat er sich zuvor auch nicht gerade dabei hervorgetan, z.B. Hertha bzgl des Stadionneubaus zu unterstützen. Steffel ging es m.Mn. nur um eines: Hertha-Präsident werden um des eigenen Prestiges wegen, da ein professioneller Fußball-Club natürlich eine größere Reichweite besitzt als ein "popeliger" (sorry, nicht meine persönliche Meinung) Handballclub. Steffel ist Politiker und Politiker sind Machtmenschen, die meist aus Kalkül und zu ihrem persönlichen Vorteil handeln. Seine Klüngelei im Vorfeld der Wahlen (andere Kandidaten sollten die Kandidatur für Präsidentenamt aufgeben und ihn unterstützen) unterstreicht das ja, wie er tickt. Ich glaube, genau das hat Steffel damals die meisten Stimmen gekostet.
Ein Machtmensch ist KB mit Sicherheit auch, weil man es sonst auch garnicht soweit bringen kann, fürs Präsidentenamt in Frage zu kommen. Andersrum gesagt: Wer Präsident, Bundeskanzler oder sonst eine führende Position bekleiden will, muss zu einem gewissen Grad auch Machtmensch sein. Es ist für mich auch eine Mär, dass er nur von den Ultras gewählt worden ist. Er hatte eine breite Unterstützung aus verschiedenen Fanlagern, weil er - im Gegensatz zu Steffel - eben rüberbringen konnte, dass ihm aufgrund seiner Vergangenheit Hertha am Herzen liegt. Steffel wurde offensichtlich als eine Art "Söldner" gesehen und davon hatten die meisten in den vergangenen Jahren genug auf dem Platz gesehen, da wollte man im Präsidium nicht auch noch einen.
Zitat von DrDeDre
Naja, Selbstkritk ist es aber wenig, wenn man eine Tatsache eben eh nicht negieren oder schönreden kann.
Das klingt für ich eher wie der Versuch, sich bei den Fans reinzuwaschen.
Zitat von Skjelbred-Fan
Quelle: www.berliner-kurier.de
Auch mit seinen Vorgängern rechnet er kräftig ab. Mit Ex-Geschäftsführer Ingo Schiller, auf desser Aussagen er sich zu sehr verlassen habe und die hinterher eben nicht gedeckt gewesen waren.
„Schiller hat gesagt: Macht euch keine Sorgen, es ist alles durchfinanziert. Also haben wir uns gutgläubig erst einmal den Strukturen gewidmet. Ja, das war naiv. Wenn ich mir etwas vorwerfe, dann, dass ich hier nicht alles von einem externen Wirtschaftsprüfer habe durchleuchten lassen“, so Bernstein selbstkritisch.
Hier nochmal das letzte Interview von KB. Da gibt es ein paar Antworten auf einige Fragen. Exemplarisch die Frage, warum KB im Herbst noch gesagt hat, dass die kommenden zwei Spielzeiten durchfinanziert seien. Für mich nachvollziehbar und mit einem Schuss Selbstkritik.„Schiller hat gesagt: Macht euch keine Sorgen, es ist alles durchfinanziert. Also haben wir uns gutgläubig erst einmal den Strukturen gewidmet. Ja, das war naiv. Wenn ich mir etwas vorwerfe, dann, dass ich hier nicht alles von einem externen Wirtschaftsprüfer habe durchleuchten lassen“, so Bernstein selbstkritisch.
Naja, Selbstkritk ist es aber wenig, wenn man eine Tatsache eben eh nicht negieren oder schönreden kann.
Das klingt für ich eher wie der Versuch, sich bei den Fans reinzuwaschen.
Ich glaub, selbst wenn KB übers Wasser laufen könnte, werden die Kritiker dann sagen: "Nichtmal schwimmen kann er!"
Zitat von DrDeDre
In Spitzenpositionen handelnden Personen würde man so etwas nie durchgehen lassen, wenn man nicht ohnehin starke Sympathien für diesen Menschen hat.
In Spitzenpositionen handelnden Personen würde man so etwas nie durchgehen lassen, wenn man nicht ohnehin starke Sympathien für diesen Menschen hat.
Naja, umgekehrt werden diejenigen, denen KB unsympathisch ist, in allen seinen Entscheidungen das Haar in der Suppe suchen, nur um ihn zu kritisieren. Aber das liegt in der Natur des Menschen. Ist wie in der Politik. Wehe, die falsche Partei macht einen guten Vorschlag! Dann muss er natürlich trotzdem zerredet werden
. Deswegen wird man hier auch keinen Konsens finden. Zitat von DrDeDre
Sich erst um die Strukturen zu kümmern - warum man nicht mit dem gesamten Präsidium beides auch gleichzeitig machen könnte, ist eh die Frage - das dient doch nur, um die eigene Position zu stärken. Colin Jahn und Gefolgsleute einstellen, Befugnisse anders zu Verteilen (zecke ist zB Chef von Thiam), etc.
Sich erst um die Strukturen zu kümmern - warum man nicht mit dem gesamten Präsidium beides auch gleichzeitig machen könnte, ist eh die Frage - das dient doch nur, um die eigene Position zu stärken. Colin Jahn und Gefolgsleute einstellen, Befugnisse anders zu Verteilen (zecke ist zB Chef von Thiam), etc.
Das hätte ein Steffel z.B. nicht getan? Mir fällt es durchaus schwer, evt. Verfehlungen damit zu rechtfertigen, weil sie andere auch begehen. Aber da es sich bei der letzten Wahl nunmal nur auf Steffel und Bernstein zugespitzt hat, bleibt nur der Vergleich zwischen den beiden.
Ich habe Steffel, der ja als Kandidat in den höchsten Tönen gelobt wurde, sehr kritisch gesehen. Warum? Er läßt sich ein Jahr vor der außerordentlichen Präsidiumswahl bei Hertha von seinen Mitgliedern im Präsidentenamt der Füchse Berlin bestätigen. Er läßt sich also das Vertrauen seiner Mitgliedschaft aussprechen um dann ein Jahr später für das gleiche Amt bei Hertha in den Sack zu hauen. Ein Schlag ins Gesicht der Füchse-Mitglieder, der von wenig Charakter zeugt. Dann frage ich mich, was er bis dahin für eine Verbindung zu Hertha hatte. Meines Wissens war er bis zu seiner Kandidatur nichtmal Mitglied und als CDU-Politiker hat er sich zuvor auch nicht gerade dabei hervorgetan, z.B. Hertha bzgl des Stadionneubaus zu unterstützen. Steffel ging es m.Mn. nur um eines: Hertha-Präsident werden um des eigenen Prestiges wegen, da ein professioneller Fußball-Club natürlich eine größere Reichweite besitzt als ein "popeliger" (sorry, nicht meine persönliche Meinung) Handballclub. Steffel ist Politiker und Politiker sind Machtmenschen, die meist aus Kalkül und zu ihrem persönlichen Vorteil handeln. Seine Klüngelei im Vorfeld der Wahlen (andere Kandidaten sollten die Kandidatur für Präsidentenamt aufgeben und ihn unterstützen) unterstreicht das ja, wie er tickt. Ich glaube, genau das hat Steffel damals die meisten Stimmen gekostet.
Ein Machtmensch ist KB mit Sicherheit auch, weil man es sonst auch garnicht soweit bringen kann, fürs Präsidentenamt in Frage zu kommen. Andersrum gesagt: Wer Präsident, Bundeskanzler oder sonst eine führende Position bekleiden will, muss zu einem gewissen Grad auch Machtmensch sein. Es ist für mich auch eine Mär, dass er nur von den Ultras gewählt worden ist. Er hatte eine breite Unterstützung aus verschiedenen Fanlagern, weil er - im Gegensatz zu Steffel - eben rüberbringen konnte, dass ihm aufgrund seiner Vergangenheit Hertha am Herzen liegt. Steffel wurde offensichtlich als eine Art "Söldner" gesehen und davon hatten die meisten in den vergangenen Jahren genug auf dem Platz gesehen, da wollte man im Präsidium nicht auch noch einen.
“Das Haar in der Suppe zu suchen” ist aber auch eine Verklärung/Verniedlichung/Rechtfertigung für Kapitale Böcke.
Das war (und bleibt) existenzgefährdend für den Verein.
Das ist wie bei UH, als seine Freunde bei seiner schweren Steuerhinterziehungen, einer Straftat von “er hat einen Fehler gemacht” sprachen.
Kleinere Fehler darf jeder auch Bernstein machen, sein Handeln ist aber einige Kategorien höher einzustufen.
Das finanzielle Überleben des Vereins durch Nichtstun, zu spätes Handeln oder falsches Handeln zu riskieren, ist kein „Haar“, das „in der Suppe“ gesucht werden muss. Kommunikation und Traditionspflege macht Bernstein gut. Finanziell, wurde Hertha von Bernstein um ein „Haar“ ruiniert. Das ist keine Kleinigkeit.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borse am 22.06.2023 um 11:57 Uhr bearbeitet
22.06.2023 - 12:21 Uhr
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
Ich gehe sogar einen Schritt weiter als Herrich - Hertha war/ ist kein Sanierungsfall, sondern ein Katastrophenfall. Scheinbar wusste keiner was der andere tut und Personen wie Herrich etc. vertrauten und hatten nicht den ***** in der Hose, um tiefer in die finanzielle Lage einzusteigen.
Schiller war bestimmt nicht doof. Der hat schon für diverse Eventualitäten seinen Exit vorbereitet und das Relaxo Pering ist doch Sinnbild für die Untätigkeit unserer Gremien in den letzten Jahren.
Wie konnte der AR den Vertrag von Bobic absegnen, obwohl die finanzielle Lage klar war?
Grundsätzlich ist das aber in der Wirtschaft nichts neues - es gibt unzählige "Zombie"-Unternehmen, die in einer gesunden und nachhaltigen Betriebswelt gar nicht mehr existent sein sollten.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
Ich gehe sogar einen Schritt weiter als Herrich - Hertha war/ ist kein Sanierungsfall, sondern ein Katastrophenfall. Scheinbar wusste keiner was der andere tut und Personen wie Herrich etc. vertrauten und hatten nicht den ***** in der Hose, um tiefer in die finanzielle Lage einzusteigen.
Schiller war bestimmt nicht doof. Der hat schon für diverse Eventualitäten seinen Exit vorbereitet und das Relaxo Pering ist doch Sinnbild für die Untätigkeit unserer Gremien in den letzten Jahren.
Wie konnte der AR den Vertrag von Bobic absegnen, obwohl die finanzielle Lage klar war?
Grundsätzlich ist das aber in der Wirtschaft nichts neues - es gibt unzählige "Zombie"-Unternehmen, die in einer gesunden und nachhaltigen Betriebswelt gar nicht mehr existent sein sollten.
22.06.2023 - 12:46 Uhr
Zitat von 030berlinstand
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
...
/quote]
Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
...
/quote]
Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
22.06.2023 - 12:59 Uhr
Zitat von DrDeDre
Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
Zitat von 030berlinstand
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
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Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
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Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
+1
22.06.2023 - 13:26 Uhr
Zitat von DrDeDre
Zitat von 030berlinstand
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
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Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
Den Fehler mit den Finanzen hat er doch eingesehen und bestätigt. Das darf man aber nicht schwarz-weiß sehen.
Du kommst in ein Konstrukt rein, wo es hauptamtliche Verantwortliche für den Bereich Finanzen gibt, wo man eigentlich davon ausgehen sollte ,dass es kurzfristige und mittelfristige Planungen geben sollte und diese von den Personen auch an den Präsidenten weiter getragen werden.
Wie groß wäre wohl der Aufschrei hier/ medial und extern gewesen, wenn eines der ersten Amtshandlungen eines Präsidenten die Hinzunahme eines externen Finanzexperten/ einer Unternehmensberatung gewesen wäre? Würde man nicht die handelnden Personen diskreditieren?
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/quote]
Sorry, aber das ist Kokolores bzw. du versuchst das (Nicht-)Handeln zu relativieren/entschuldigen.
1) Es muss für einen Präsidenten egal sein, was andere über dessen Handeln denken, wenn es aber das richtige ist.
Oder anders ausgesagt, er darf doch nicht zwingend erforderliches Handeln deshalb nicht ausführen, weil es einen Aufschrei geben könnte.
Was ist das denn für ein unsinniges Argument?
2) In meinem Umfeld hätte es keinen Aufschrei geben, im Gegenteil. Man wusste ja, dass es Hertha seitDekaden finanzielle schlecht geht und man wusste auch durch die Bilanzen, dass es zur Wahl finanziell sehr schlecht um Hertha stand.
Da hätte man definitiv nicht aufgeschrien, im Gegenteil, es wurde erwaret, dass er selbst sich einen Überblick verschafft, ggffs mit externer Expertise.
3) Es ist seine Hauptaufgabe bzw. die des Präsidiums, die GF zu überwachen.
Wenn er da nicht macht, dann ist seine Position überflüssig.
In der Schule sagt man Note 6, am Thema vorbei.
Hast du meinen ersten Satz überhaupt wahrgenommen?
Es geht hier nicht um Relativierung - es geht hier darum, dass bei Hertha ein Umfeld existent war, der es einen nicht gerade leicht gemacht hat. Stichwort Maulwurf. Zudem arbeitest du immernoch mit Menschen, die auf gewisse Dinge unterschiedlich handeln und es bestimmt nicht leicht ist, moderat zu handeln.
Sofern in seinen Gedanken anfangs die externe Hilfe bei der Einschätzung der finanziellen Lage/ des Ausblicks keine Rolle gespielt hat, dann nochmals - ist es ihm definitiv vor zuwerfen.
Der Grad zwischen interne Arbeit und externe Hilfe ist aber auch nicht so trivial zu beantworten, denn da brauchst wirklich Expertise.
Wenn ich mir den damaligen Versuch mit Hertha als Startup von einer Hamburger Marketing-Agentur anschaue, dann muss ich einfach mit dem Kopf schütteln.
In meiner Welt ist Verkauf, Marketing und Finanzen immernoch Chefsache und du solltest für dein Unternehmen/ Projekt einen klaren Plan und vor allem Überblick haben.
Vertrauen ist ok - Kontrolle besser und da war zu naiv im Glauben, dass er Reisende noch hinter sich bringen kann.
Als Laie weiß ich aber auch nicht, wie teuer eine solche sanierungsbedingte Beratung ist und inwieweit ein Präsident das eigenständig angehen kann.
Aber da wisst ihr ja bestimmt mehr...
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