| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
13.06.2023 - 09:45 Uhr
Zitat von Tropper
Da du ja von Knebelverträgen mit 777 sprichst, musst du diese ja kennen!
Was steht in den Verträgen drin, dass du zu diesem Schluss kommst?
Zitat von sxbxstxxn
Ich verstehe den Gedanken und hatte diesen auch schon... von der Regionalliga hochkämpfen dauert vermutlich ähnlich lange oder geht schneller als unsere Finanzen zu sannieren... zumindest wäre das mein Trostpflaster Gedanke gewesen wenn wir die Lizenz nicht bekommen hätten... nun also der Weg über Liga2 mit Knäbelvertrag von 777... schaun mer mal...
Zitat von bsc36
Habe grundsätzlich kein riesiges Problem mit 777, aber frage mich schon, wie knüppelhart der Vertrag wohl ist.
Ganz ehrlich, mag für den ein oder anderen dumm klingen, aber wäre mir fast lieber gewesen als e.V. neuzustarten und die GmbH & Co.KgAa. wäre insolvent gegangen.
Wir hätten unsere Hertha schnell wieder hochbekommen!
Habe grundsätzlich kein riesiges Problem mit 777, aber frage mich schon, wie knüppelhart der Vertrag wohl ist.
Ganz ehrlich, mag für den ein oder anderen dumm klingen, aber wäre mir fast lieber gewesen als e.V. neuzustarten und die GmbH & Co.KgAa. wäre insolvent gegangen.
Wir hätten unsere Hertha schnell wieder hochbekommen!
Ich verstehe den Gedanken und hatte diesen auch schon... von der Regionalliga hochkämpfen dauert vermutlich ähnlich lange oder geht schneller als unsere Finanzen zu sannieren... zumindest wäre das mein Trostpflaster Gedanke gewesen wenn wir die Lizenz nicht bekommen hätten... nun also der Weg über Liga2 mit Knäbelvertrag von 777... schaun mer mal...
Da du ja von Knebelverträgen mit 777 sprichst, musst du diese ja kennen!
Was steht in den Verträgen drin, dass du zu diesem Schluss kommst?
Jaaa...wie so häufig wird wieder einmal eine (einzelne) Meinung zum Fakt erklärt.
13.06.2023 - 10:43 Uhr
Zitat von Hertiehats
Jaaa...wie so häufig wird wieder einmal eine (einzelne) Meinung zum Fakt erklärt.
Zitat von Tropper
Da du ja von Knebelverträgen mit 777 sprichst, musst du diese ja kennen!
Was steht in den Verträgen drin, dass du zu diesem Schluss kommst?
Zitat von sxbxstxxn
Ich verstehe den Gedanken und hatte diesen auch schon... von der Regionalliga hochkämpfen dauert vermutlich ähnlich lange oder geht schneller als unsere Finanzen zu sannieren... zumindest wäre das mein Trostpflaster Gedanke gewesen wenn wir die Lizenz nicht bekommen hätten... nun also der Weg über Liga2 mit Knäbelvertrag von 777... schaun mer mal...
Zitat von bsc36
Habe grundsätzlich kein riesiges Problem mit 777, aber frage mich schon, wie knüppelhart der Vertrag wohl ist.
Ganz ehrlich, mag für den ein oder anderen dumm klingen, aber wäre mir fast lieber gewesen als e.V. neuzustarten und die GmbH & Co.KgAa. wäre insolvent gegangen.
Wir hätten unsere Hertha schnell wieder hochbekommen!
Habe grundsätzlich kein riesiges Problem mit 777, aber frage mich schon, wie knüppelhart der Vertrag wohl ist.
Ganz ehrlich, mag für den ein oder anderen dumm klingen, aber wäre mir fast lieber gewesen als e.V. neuzustarten und die GmbH & Co.KgAa. wäre insolvent gegangen.
Wir hätten unsere Hertha schnell wieder hochbekommen!
Ich verstehe den Gedanken und hatte diesen auch schon... von der Regionalliga hochkämpfen dauert vermutlich ähnlich lange oder geht schneller als unsere Finanzen zu sannieren... zumindest wäre das mein Trostpflaster Gedanke gewesen wenn wir die Lizenz nicht bekommen hätten... nun also der Weg über Liga2 mit Knäbelvertrag von 777... schaun mer mal...
Da du ja von Knebelverträgen mit 777 sprichst, musst du diese ja kennen!
Was steht in den Verträgen drin, dass du zu diesem Schluss kommst?
Jaaa...wie so häufig wird wieder einmal eine (einzelne) Meinung zum Fakt erklärt.
ich finde "Knäbelvertrag" ist wenig aussagekräftig, da man hier subjektiv urteilen kann. Ich habe also meine Meinung nicht als Fakt geäußert, sondern lediglich als meine Meinung! Ob das nun heißt 5% der Einnahmen gehen an 777 oder 95% steht ja in meinem "Fakt" nirgends... es ist lediglich mein Eindruck der sich bei mir einstellt nachdem ich alle Quellen in Medien und hier im Forum so gelesen habe...
Asche auf mein Haupt falls das falsch rüberkam. Es ging hier ja auch lediglich um die 2 Optionen... mit 777 (und evt. zahlreichen Vertragsverlängerungen wie Catering, Ausrüster etc) und dann auf Jahre gefühlt sehr langsam finanziell konsolidieren oder harter Cut, auf 0 Stellen und dann (vermutlich ebenso langsam) wieder nach oben arbeiten...
14.06.2023 - 22:20 Uhr
Zitat von HaHoHeSteglitz
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
15.06.2023 - 22:38 Uhr
Zitat von bschuss
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Zitat von HaHoHeSteglitz
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Es gibt ja durchaus Berichte darüber, dass Schiller keine vernünftige Übergabe der Finanzgeschäfte an die neue Geschäftsleitung hinbekommen hat. Es könnte durchaus sein, dass die noch von Schiller aufgestellte Finanzierung die tatsächliche Misere zunächst verschleiert hat und erst im Januar von der Geschäftsleitung aufgeschlüsselt werden konnte.
Zum zweiten gab es ja Berichte über das Auslaufen einiger Kreditrahmen Verträge. Nicht ausgeschlossen, dass diese Verträge eben genau zum Jahreswechsel nicht verlängert wurden und damit die Liquidität direkt in Gefahr geraten ist. Sowohl Herrich als auch Bernstein haben ja bereits kommuniziert, dass sie keine Sanierungsexperten sind und sich entsprechende externe Unterstützung geholt haben. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verschlechterung der finanziellen Gesamtlage und das vorher undurchsichtig gestrickte Finanzgeflecht zu diesem unterschiedlichen Aussagen geführt haben.
15.06.2023 - 22:55 Uhr
Zitat von Alpenbombe
Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Es gibt ja durchaus Berichte darüber, dass Schiller keine vernünftige Übergabe der Finanzgeschäfte an die neue Geschäftsleitung hinbekommen hat. Es könnte durchaus sein, dass die noch von Schiller aufgestellte Finanzierung die tatsächliche Misere zunächst verschleiert hat und erst im Januar von der Geschäftsleitung aufgeschlüsselt werden konnte.
Zum zweiten gab es ja Berichte über das Auslaufen einiger Kreditrahmen Verträge. Nicht ausgeschlossen, dass diese Verträge eben genau zum Jahreswechsel nicht verlängert wurden und damit die Liquidität direkt in Gefahr geraten ist. Sowohl Herrich als auch Bernstein haben ja bereits kommuniziert, dass sie keine Sanierungsexperten sind und sich entsprechende externe Unterstützung geholt haben. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verschlechterung der finanziellen Gesamtlage und das vorher undurchsichtig gestrickte Finanzgeflecht zu diesem unterschiedlichen Aussagen geführt haben.
Zitat von bschuss
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Zitat von HaHoHeSteglitz
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Es gibt ja durchaus Berichte darüber, dass Schiller keine vernünftige Übergabe der Finanzgeschäfte an die neue Geschäftsleitung hinbekommen hat. Es könnte durchaus sein, dass die noch von Schiller aufgestellte Finanzierung die tatsächliche Misere zunächst verschleiert hat und erst im Januar von der Geschäftsleitung aufgeschlüsselt werden konnte.
Zum zweiten gab es ja Berichte über das Auslaufen einiger Kreditrahmen Verträge. Nicht ausgeschlossen, dass diese Verträge eben genau zum Jahreswechsel nicht verlängert wurden und damit die Liquidität direkt in Gefahr geraten ist. Sowohl Herrich als auch Bernstein haben ja bereits kommuniziert, dass sie keine Sanierungsexperten sind und sich entsprechende externe Unterstützung geholt haben. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verschlechterung der finanziellen Gesamtlage und das vorher undurchsichtig gestrickte Finanzgeflecht zu diesem unterschiedlichen Aussagen geführt haben.
Nein! Dieses Möglichkeit gibt es nicht. Selbst vereinsfremde Personen konnten in den von Hertha veröffentlichten Berichten nachlesen was die wirtschaftliche Lage ist. Deshalb hat die Aussage im Dezember, Hertha sei zwei Jahre durchfinanziert, für große Verwunderung gesorgt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Borse am 15.06.2023 um 22:58 Uhr bearbeitet
15.06.2023 - 23:41 Uhr
Zitat von Borse
Nein! Dieses Möglichkeit gibt es nicht. Selbst vereinsfremde Personen konnten in den von Hertha veröffentlichten Berichten nachlesen was die wirtschaftliche Lage ist. Deshalb hat die Aussage im Dezember, Hertha sei zwei Jahre durchfinanziert, für große Verwunderung gesorgt.
. Zitat von Alpenbombe
Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Es gibt ja durchaus Berichte darüber, dass Schiller keine vernünftige Übergabe der Finanzgeschäfte an die neue Geschäftsleitung hinbekommen hat. Es könnte durchaus sein, dass die noch von Schiller aufgestellte Finanzierung die tatsächliche Misere zunächst verschleiert hat und erst im Januar von der Geschäftsleitung aufgeschlüsselt werden konnte.
Zum zweiten gab es ja Berichte über das Auslaufen einiger Kreditrahmen Verträge. Nicht ausgeschlossen, dass diese Verträge eben genau zum Jahreswechsel nicht verlängert wurden und damit die Liquidität direkt in Gefahr geraten ist. Sowohl Herrich als auch Bernstein haben ja bereits kommuniziert, dass sie keine Sanierungsexperten sind und sich entsprechende externe Unterstützung geholt haben. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verschlechterung der finanziellen Gesamtlage und das vorher undurchsichtig gestrickte Finanzgeflecht zu diesem unterschiedlichen Aussagen geführt haben.
Zitat von bschuss
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Zitat von HaHoHeSteglitz
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Weiß jemand, was Kay Bernstein vom Juni 2022 bis zum Dezember 2022 in Sachen Finanzen von Hertha BSC gemacht hat? Gab/gibt es darüber Zeitungsberichte?
Hintergrund der Frage: Im Juni 2022 wurde Kay Bernstein Präsident. Im November 2022 sagte er laut einem Tagesspiegel-Interview mit Ingmar Pering vereinsintern, dass diese und die nächste Saison durchfinanziert seien. Im Dezember 2022 sagte er das Gleiche im Kicker. Im Januar 2023 sagte dann Thomas Herrich wiederum laut Ingmar Pering, dass Hertha kein Geld mehr habe und fast pleite sei. Nach diesem Interview mit Ingmar Pering scheint es, als habe es von Dezember 2022 bis Januar 2023 eine radikale Veränderung der Einschätzung der Finanzen von Hertha BSC in der Vereinsführung gegeben. Das ist schwer zu verstehen. Eine mögliche Erklärung: Kay Bernstein hat nicht gelogen und dachte im November und Dezember 2022 tatsächlich, dass auch die nächste Saison durchfinanziert sei. Aber das würde wohl voraussetzen, dass er sich von Juni bis Dezember 2022 nicht wirklich mit den Finanzen beschäftigt hat. Vorstellbar? Und auch nicht wusste, dass im November 2023 die 40-Mio-Anleihe refinanziert werden muss, was man schon als kleiner Zeitungsleser wusste. Schwer zu verstehen das Ganze. Daher meine Frage: Hat sich Kay Bernstein schon dazu geäußert, was er in Sachen Finanzen vom Juni bis zum Dezember 2022 gemacht hat? Oder haben sich andere darüber geäußert? Es geht mir hier nicht um Bernstein-Bashing, sondern um die Frage, was in der zweiten Jahreshälfte 2022 passiert ist und wie die Aussage im Kicker, diese und die nächste Saison sei durchfinanziert, zu erklären ist.
Die Frage wird hier immer wieder gestellt, ich selbst habe sie auch schon zusammengefasst so dargelegt: entweder er hat dreist gelogen oder er war nicht genug in der Materie drin - beides ein Armutszeugnis.
Was jedoch die Antwort ist, werden wir wohl schlicht nicht erfahren, wenn hier niemand mit Insiderwissen um die Ecke kommt.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten. Es gibt ja durchaus Berichte darüber, dass Schiller keine vernünftige Übergabe der Finanzgeschäfte an die neue Geschäftsleitung hinbekommen hat. Es könnte durchaus sein, dass die noch von Schiller aufgestellte Finanzierung die tatsächliche Misere zunächst verschleiert hat und erst im Januar von der Geschäftsleitung aufgeschlüsselt werden konnte.
Zum zweiten gab es ja Berichte über das Auslaufen einiger Kreditrahmen Verträge. Nicht ausgeschlossen, dass diese Verträge eben genau zum Jahreswechsel nicht verlängert wurden und damit die Liquidität direkt in Gefahr geraten ist. Sowohl Herrich als auch Bernstein haben ja bereits kommuniziert, dass sie keine Sanierungsexperten sind und sich entsprechende externe Unterstützung geholt haben. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verschlechterung der finanziellen Gesamtlage und das vorher undurchsichtig gestrickte Finanzgeflecht zu diesem unterschiedlichen Aussagen geführt haben.
Nein! Dieses Möglichkeit gibt es nicht. Selbst vereinsfremde Personen konnten in den von Hertha veröffentlichten Berichten nachlesen was die wirtschaftliche Lage ist. Deshalb hat die Aussage im Dezember, Hertha sei zwei Jahre durchfinanziert, für große Verwunderung gesorgt.
Die sichtbare wirtschaftliche Schieflage hat ja auch keiner in Frage gestellt. Auch Bernstein nicht. Vielmehr ging es ja um die Frage der Liquidität. Und diese hat Schiller trotz der für jeden erkennbaren katastrophalen Situation auf Kosten eines zukünftigen Crashs immer wieder vorgespielt. Ist es da so abwegig, dass die Planungen mit seinem Ausscheiden an diesem Punkt angeknüpft haben und es ein wenig gedauert hat, um zu erkennen, dass dieser Ansatz nicht nachhaltig ist und den Verein langfristig ruinieren wird? Ich glaube, dass es durchaus legitim ist, an dem Finanzierungskonzept eines langjährigen Geschäftsführers festzuhalten und den darin getroffen Aussagen zunächst zu vertrauen. Und das zwei Monate eine realistische Zeit sind um zu erkennen, dass das Murks ist und das Vertrauen leider zu Unrecht gewährt wurde.
Ich will sagen, es ist durchaus möglich, dass er gelogen hat. Es ist ebenso möglich, sogar sehr wahrscheinlich, dass er die Komplexität und das ganze Ausmaß der finanziellen Misere nicht durchschaut hat. Aber es gibt eben noch mehr plausible Erklärungen für den Widerspruch in seinen Aussagen. Man sollte vielleicht auch bedenken, dass er nicht Geschäftsführer Finanzen ist. Sondern Präsident des Vereins mit vielen Aufgaben und strukturellen Herausforderungen und das Ganze auch noch ehrenamtlich. Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alpenbombe am 15.06.2023 um 23:43 Uhr bearbeitet
16.06.2023 - 13:49 Uhr
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
16.06.2023 - 14:13 Uhr
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
16.06.2023 - 15:03 Uhr
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Welchen Mitgliedern wurde denn von wem hier genau, welche Schuld angedichtet? Dein Einzeiler sagt überhaupt nichts aus. Und Bernstein ist auch nicht außen vor. Das habe ich an keiner Stelle geschrieben und ihn auch nicht verteidigt.
Mir geht es um die Art der Diskussion. Es ist nämlich ein Unterschied sich mit den Möglichkeiten und Ursachen eines Fehlverhaltens auseinanderzusetzen und daraus mögliche Schuld und Konsequenzen abzuleiten oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen und zu sagen: "Der hat auf jeden Fall gelogen."
Natürlich trägt Bernstein eine Verantwortung, als Vereinsoberster sogar die Hauptverantwortung, aber darum ging es in der Diskussion nicht. Es ging lediglich, um die Frage, warum es zu widersprüchlichen Aussagen bezüglich der Liquidität des Vereins im Zeitraum von November 2022 bis Januar 2023 kam. Eine Lüge Bernsteins ist hier nur eine Möglichkeit. Ich habe versucht plausibel darzustellen, dass es durchaus andere Möglichkeiten gegeben hat. Das hat nichts mit entschuldigen oder der Legitimierung blinden Vertrauens zu tun. Vielmehr geht es um einen einzigen Aspekt seiner öffentlichen Kommunikation der nicht zwangsläufig auf Täuschung basieren muss.
Ich wehre mich einfach entschieden gegen eine Diskussionskultur, die eine Schublade öffnet und darin alle (historischen) Wahrheiten findet. Das ist unterkomplex, unrealistisch und entspricht selten den Gegebenheiten des "wahren Lebens".
16.06.2023 - 15:14 Uhr
Zitat von Der-Neue
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?
Zitat von bschuss
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Zitat von Alpenbombe
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist doch irgendwie nachvollziehbar, dass er sich die Zahlen von der Geschäftsleitung präsentieren lässt und bei einer gegebenen Plausibilität auf die Zusagen vertraut. Immerhin gibt es genug Kontrollinstanzen. Zu erwarten, dass er sich selbst tiefergehend mit diesen Zahlen beschäftigt, geht glaube ich an der Realität vorbei.
Es ist plausibel, aber keine Entschuldigung. Gerade bei einer Person wie ihm, der nun wirklich seit langer Zeit mit Herzblut dabei ist, erwarte ich als Präsident, dass er Schiller nicht blind vertraut sondern - notfalls mit einer zusätzlichen Zweitmeinung von außen - sich selbst ein unabhängiges Bild von den Finanzen macht. Eben WEIL jeder Fan wusste, dass Schiller da seit Jahren mit heftiger Bilanztrickserei den Laden am Leben hielt. Weil wir schon mal ohne KKR und ohne Windhorst quasi vor der sofortigen Pleite gestanden hätten. Da kannst Du doch nicht als Präsident antreten und ein halbes Jahr später immer noch Schillers Präsentationen blind vertrauen.
Uns Mitglieder wird teilweise eine Mitschuld angedichtet aber der Präsident ist außen vor @Alpenbombe ?

Naja ganz unrecht hat Alpenbombe meiner Meinung nach nicht. Bernstein ist Präsident und nicht CEO. Da besteht schon noch ein Unterschied.
Ein Riesenproblem ist aber seine Kommunikation. Er äußert sich häufig zu Themen, die gar nicht im direkten Aufgabenbereich des Präsidenten liegen, wie etwa zur Trainernetscheidung pro Pal oder eben diese unsäglichen Aussagen zur Finanzierung. Warum er das macht, ist unklar, es könnte Egomanie sein oder er glaubt so eine Atmosphäre der Einigkeit zum schaffen. Im Endeffekt spielt es aber keine große Rolle, er wäre in Zukunft gut beraten, bei Fragen zu Trainer, Transfers oder Finanzen auf die sportliche (Weber + Zecke) bzw. Finanzielle Leitung (Herrich) zu verweisen. Das ist nicht sein Aufgabengebiet, er muss dann nur die Arbeit dieser Position bewerten und im Zweifel für Fehleinstellungen gerade stehen.
Insgesamt ist mir Bernstein an sich sympathisch. Aber man kommt nicht umhin, sein Agieren als gelinde gesagt ungeschickt zu bezeichnen. Vielleicht legt sich das mit der Zeit und wenn die Anleihe tatsächlich verlängert wird. Vielleicht nicht. Klar ist, dass er sich vor der Wahl nächstes Jahr nicht mehr viele Klopse leisten sollte, wenn er denn auf eine Wiederwahl hofft.
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