| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
04.07.2022 - 10:13 Uhr
Zitat von Kabovska
Mal kurz ein kleiner Ausflug, einfach weil das Thema Pyrotechnik kein reines Ultra-Thema ist.
Pyro wurde in deutschen Stadien schon in den 60er Jahren gezündet, dazu kannst du dir auch gerne mal diesen Artikel von 11Freunde durchlesen.https://11freunde.de/artikel/am-anfang-war-das-feuer/435932
Zu diesem Zeitpunkt und eigentlich bis in die 80er, hatten wir gar keine Ultras in Deutschland und Pyro wurde tatsächlich auch von ganz "normalen" Fan gezündet.
Als dann die Jahrtausendwende kam und mit ihr die Pyroverbote in Stadien, waren anfangs nebenbei auch diverse Vereine (bspw. der FCK) gar nicht sonderlich für ein Pyroverbot. Der DFB hat es damals aber relativ hart durchgesetzt. Ich bin hierbei relativ ehrlich, ich glaube kaum das es etwas mit Verletzungsgefahr zu tun hatte, sondern man einfach das Bild von Fußballstadien ändern wollte, hin zum amerikanischen Vorbild, mehr Kommerz, weniger Tradition. (Das schreibe ich jetzt mal ganz wertfrei) Nicht zu letzt versuchte der DFB ja auch vergeblich eine Halbzeitshow beim Pokalfinale einzuführen etc. Die Zahlen der Verletzten durch Pyro sind jedoch weiterhin absolut gering.
https://www.zeit.de/sport/2018-10/pyrotechnik-fussballfans-hertha-bsc-berlin-polizei/seite-2?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com
Diese Vermutung wird bspw. auch durch diesen Artikel gestärkt, in dem der DFB auch "kalte" Pyro ablehnt.
https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Die-gesundheitlichen-Gefahren-von-Pyrotechnik-im-Stadion-405642.html
Auf deinen Vergleich muss man glaube ich nicht eingehen oder? Du vergleichst hier vermutlich eine der ältesten Straftaten der Menschheitsgeschichte, dessen Verbot vermutlich schon vorbiblich relativ eindeutig war, mit einer Sache die vor 20 Jahren noch komplett legal war.
Zum letzten Punkt: Der DFB fährt eine null Toleranzgrenze, sie funktioniert nur einfach nicht. Du kannst natürlich weiter drakonische Strafen fordern, eine europaweite Kartei anlegen und Leute die einen Bengalo zünden mit Interpol Haftbefehl jagen, es wird bei ca. 20 Millionen Fußballfans im Jahr vermutlich dennoch nicht funktionieren, weshalb neue Lösungswege her müssen. Des weiteren, wie erklärt man eigentlich einem Fußballfan, nach deinen Forderungen, die Behandlung, wenn auf Sky von Stimmung gesprochen wird, wenn Zandvoort (immerhin 105k Zuschauer) komplett in orangenen Rauch getaucht ist, nach einem Verstappen Sieg? Wo genau wäre dann dann die Verhältnismäßigkeit? Der eine Fan ein Enthusiast, der andere ein Krimineller für das gleiche Tun? (Du sprichst ja von europaweiten Verboten).
Um das Problem vernünftig anzugehen und für die Sicherheit der Besucher zu sorgen (Lungenerkrankte, Familien etc.) müssen einfach neue Lösungen her, denn das was der DFB tut, funktioniert nicht, sonst hätten wir ja keine Pyro mehr, immerhin ist man ja schon seit 20 Jahren dran.
Zitat von CGDOGG
Ist aber schon irgendwie schräg von Dir, weil irgendwelche Spinner sich nicht an Regeln, Gesetze und Hausrecht brechen, müssen wir mal darüber reden, es in einer anderen Form zu erlauben ???
Hey, weil Einbrecher ja sowieso nicht aufhören einzubrechen, denken wir doch einfach darüber nach, ob nicht jeder dazu verpflichtet sein sollte, den Schlüssel von außen stecken zu lassen, damit wenigstens die Schlösser nicht beschädigt werden.
Nein, vielmehr sollte man hier die null-Tolleranz-Schiene fahren und alle Pyro-Kokler markieren oder separieren und ein Europaweites Stadionverbot und hohe Geldstrafen aussprechen. Wäre das nicht der richtige Ansatz, Lieber DenizBSC ?
Ein Präsident, der sich nicht gegen Gewalt und Pyro klar abgrenzt, ist eigentlich nicht tragbar !
Zitat von DenizBSC
Ihr spielt euch wegen eines Springer-Artikel auf der hier seit Wochen schon nicht mal mehr das "Ex-Ultra" weglässt. Die "Zeitung" stellt das jetzt als die erste Amtshandlung dar dabei hat er nichts anderes gesagt das man mal anders drüber reden muss. Und ja, muss man auch - Pyroverbot bringt seit Jahren schon nichts. Sein Vorschlag über kalte Pyro und gezielte Abbrennzonen ist in der "Branche" schon lange ein Thema.
Hört doch auf, auf jedes Pyro-Ding der Springer Presse abzugehen die nur drauf warten wieder das Ultra-Thema und Pyro zu unterhalten.
Ihr spielt euch wegen eines Springer-Artikel auf der hier seit Wochen schon nicht mal mehr das "Ex-Ultra" weglässt. Die "Zeitung" stellt das jetzt als die erste Amtshandlung dar dabei hat er nichts anderes gesagt das man mal anders drüber reden muss. Und ja, muss man auch - Pyroverbot bringt seit Jahren schon nichts. Sein Vorschlag über kalte Pyro und gezielte Abbrennzonen ist in der "Branche" schon lange ein Thema.
Hört doch auf, auf jedes Pyro-Ding der Springer Presse abzugehen die nur drauf warten wieder das Ultra-Thema und Pyro zu unterhalten.
Ist aber schon irgendwie schräg von Dir, weil irgendwelche Spinner sich nicht an Regeln, Gesetze und Hausrecht brechen, müssen wir mal darüber reden, es in einer anderen Form zu erlauben ???
Hey, weil Einbrecher ja sowieso nicht aufhören einzubrechen, denken wir doch einfach darüber nach, ob nicht jeder dazu verpflichtet sein sollte, den Schlüssel von außen stecken zu lassen, damit wenigstens die Schlösser nicht beschädigt werden.
Nein, vielmehr sollte man hier die null-Tolleranz-Schiene fahren und alle Pyro-Kokler markieren oder separieren und ein Europaweites Stadionverbot und hohe Geldstrafen aussprechen. Wäre das nicht der richtige Ansatz, Lieber DenizBSC ?
Ein Präsident, der sich nicht gegen Gewalt und Pyro klar abgrenzt, ist eigentlich nicht tragbar !
Mal kurz ein kleiner Ausflug, einfach weil das Thema Pyrotechnik kein reines Ultra-Thema ist.
Pyro wurde in deutschen Stadien schon in den 60er Jahren gezündet, dazu kannst du dir auch gerne mal diesen Artikel von 11Freunde durchlesen.https://11freunde.de/artikel/am-anfang-war-das-feuer/435932
Zu diesem Zeitpunkt und eigentlich bis in die 80er, hatten wir gar keine Ultras in Deutschland und Pyro wurde tatsächlich auch von ganz "normalen" Fan gezündet.
Als dann die Jahrtausendwende kam und mit ihr die Pyroverbote in Stadien, waren anfangs nebenbei auch diverse Vereine (bspw. der FCK) gar nicht sonderlich für ein Pyroverbot. Der DFB hat es damals aber relativ hart durchgesetzt. Ich bin hierbei relativ ehrlich, ich glaube kaum das es etwas mit Verletzungsgefahr zu tun hatte, sondern man einfach das Bild von Fußballstadien ändern wollte, hin zum amerikanischen Vorbild, mehr Kommerz, weniger Tradition. (Das schreibe ich jetzt mal ganz wertfrei) Nicht zu letzt versuchte der DFB ja auch vergeblich eine Halbzeitshow beim Pokalfinale einzuführen etc. Die Zahlen der Verletzten durch Pyro sind jedoch weiterhin absolut gering.
https://www.zeit.de/sport/2018-10/pyrotechnik-fussballfans-hertha-bsc-berlin-polizei/seite-2?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com
Diese Vermutung wird bspw. auch durch diesen Artikel gestärkt, in dem der DFB auch "kalte" Pyro ablehnt.
https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Die-gesundheitlichen-Gefahren-von-Pyrotechnik-im-Stadion-405642.html
Auf deinen Vergleich muss man glaube ich nicht eingehen oder? Du vergleichst hier vermutlich eine der ältesten Straftaten der Menschheitsgeschichte, dessen Verbot vermutlich schon vorbiblich relativ eindeutig war, mit einer Sache die vor 20 Jahren noch komplett legal war.
Zum letzten Punkt: Der DFB fährt eine null Toleranzgrenze, sie funktioniert nur einfach nicht. Du kannst natürlich weiter drakonische Strafen fordern, eine europaweite Kartei anlegen und Leute die einen Bengalo zünden mit Interpol Haftbefehl jagen, es wird bei ca. 20 Millionen Fußballfans im Jahr vermutlich dennoch nicht funktionieren, weshalb neue Lösungswege her müssen. Des weiteren, wie erklärt man eigentlich einem Fußballfan, nach deinen Forderungen, die Behandlung, wenn auf Sky von Stimmung gesprochen wird, wenn Zandvoort (immerhin 105k Zuschauer) komplett in orangenen Rauch getaucht ist, nach einem Verstappen Sieg? Wo genau wäre dann dann die Verhältnismäßigkeit? Der eine Fan ein Enthusiast, der andere ein Krimineller für das gleiche Tun? (Du sprichst ja von europaweiten Verboten).
Um das Problem vernünftig anzugehen und für die Sicherheit der Besucher zu sorgen (Lungenerkrankte, Familien etc.) müssen einfach neue Lösungen her, denn das was der DFB tut, funktioniert nicht, sonst hätten wir ja keine Pyro mehr, immerhin ist man ja schon seit 20 Jahren dran.
Wem willst Du hier welche Story erzählen?
Vor den Ultras gab es die Hooligans und davor gab es nur keinen Namen für die extreme Fanszene.
Vor den Harlekins gab/gibt es die Experten der Wannsee Front und andere. Davor, seit Beginn der Bundesliga 1963/64 die Hertha Frösche die im Lauf der Zeit auch ihre Unschuld verloren haben. Wahrscheinlich würden die historischen "Fangruppen" die Ultras von heute zum Frühstück bestellen.
Es ging mit den extremen Fans soweit das es mit den Zuschauerzahlen steil bergab ging und sich Familien und normale Zuschauer schon gar nicht mehr ins Stadion getraut haben. Mitte/Ende der 80iger wurden dann der Einsatz von Polizei und Ordnerdiensten massiv verstärkt um Fussball auch wieder zu einem Erlebnis für normale Fans mit ihren Familien zu machen. Nenne Sie und mich ruhig Eventies.
Da ich früher hauptsächlich in den Blocks M,N und O (und heute ,welch Frevel, gegenüber) gesessen habe kann I ich Dir sagen, da hat niemand in irgend einer Form gezündelt. In der Kurve hat schon mal, bei besonders bescheidenen Auftritten unseres kickenden Personals, die eine oder andere Fahne gebrannt. An ein besonderes "Highlight" dieser Art kann ich mich gut erinnern. Es war bei einer glorreichen 2-4 Niederlag gegen den MSV in einem Abendspiel mitte der 70iger. Neben dem Abfackeln von mehren Hundert? Fahnen im Stadion wurden meine Kumpel und ich vor dem Stadion extrem angegangen. Wir 6 bis 8 Handballer, alle über 1.90 und gut "in shape" wie man heute sagen würde. Eine Eskalation hat dann Pepe verhindert der mich über meinen
Onkel kannte.
Das früher Pyro eine untergeordnete Rolle gespielt hat lag wahrscheinlich an der Verfügbarkeit. Der Aufreger der alten Zeit war Lärm. Druckluft Fanfahren und Tröten waren die Pyros von damals.
Ich habe es auch nicht gelesen sondern erlebt wenn das heute noch zählt.
Und was lernt uns das?
Die Besucher von Fußballspielen haben heterogene Interessen. Überall wo Menschen aufeinander treffen braucht es Regeln. Und die Regeln sagen, gestützt durch die Mehrheit der Fußballfans, keine Pyrotechnik im Station. Das Regelverstöße durch Minderheiten ihren Reiz haben kann ich als Kind der 68iger verstehen. Was ich nicht verstehen kann ist die Ableitung eines besonderen Rechtes auf größt mögliche individuelle Freiheit zu lasten der Mehrheit nur weil man in der eigenen Wahrnehmung der einzig wahre Fan ist.
04.07.2022 - 11:06 Uhr
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
04.07.2022 - 11:29 Uhr
Zitat von JuMan
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Gibt es denn Pyro‘s, die bei direktem Kontakt keine Verbrennungen verursachen, nicht geworfen werden können, komplett ohne Rauchentwicklung auskommen, die verbrannte Substanz weder gesundheitsgefährdend, noch umweltschädlich sind und nach Gebrauch keinen Müll verursacht ?
Das hat doch nichts mit dem größeren Bizeps zu tun. Gib mir einen vernünftigen und logischen Grund, warum das abbrennen von Pyro‘s unbedingt rechtfertigen ?
Glasflaschen sind auch im Stadion verboten… und weitaus nützlicher als irgendwelche Feuerwerkskörper.
Zudem werden auch Böller immer mit Pyro’s in Verbindung benutzt. Sollte man aus der gleichen Begründung diese dann auch genehmigt werden, weil das auch nicht zu verhindern ist ?… oder werden diese dann im Block durch Knallerbsen ersetzt ???
Der vergleich mit dem Einbruch sollte nur demonstrieren, dass wenn Leute sich nicht an vorherrschende Regeln halten, es keine Lösung sein kann, die ganze Sache zu erlauben.
04.07.2022 - 11:32 Uhr
Zitat von JuMan
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Zitat von JuMan
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........
04.07.2022 - 12:14 Uhr
Ich habe nichts gegen Pyro. Solange es in der Kurve bleibt.
Was für mich ein absolutes No-GO ist, sind die brennkörper die teilweise aufm feld/trainerbank fliegen
Was für mich ein absolutes No-GO ist, sind die brennkörper die teilweise aufm feld/trainerbank fliegen
04.07.2022 - 13:19 Uhr
Letztlich ist es relativ simpel. Der DFB, als entscheidende Instanz im deutschen Fußball, verbietet in seinem Regelwerk Pyrotechnik. Wer sich an Wettbewerben beteiligen will, die diesen Regeln unterliegen, der muss die Regeln einhalten. Sonst kannst Du auch mit 12 Mann spielen oder die Tore falschrum aufstellen. Und solange es diese Regel gibt, müssen die Veranstalter des jeweiligen Spiels sie auch durchsetzen.
Trotzdem gibt es hier erkennbar einen Konflikt zwischen Regelwerk und Praxis, und natürlich kann Hertha, wie es auch schon andere Vereine getan haben, beim DFB auf eine Änderung hinwirken. Wenn der Großteil der Proficlubs da mitzieht, gibt es sicher gute Chancen, Pyro irgendwie zu gestatten. Zum Beispiel in gesicherten Bereichen, mit wenig Rauchentwicklung, unter Aufsicht der Feuerwehr und mit vorheriger Eignungsprüfung. Ist halt die Frage, wie die Szene dann auf so eine Regelung reagieren würde ... wahrscheinlich auch nicht begeistert.
Trotzdem gibt es hier erkennbar einen Konflikt zwischen Regelwerk und Praxis, und natürlich kann Hertha, wie es auch schon andere Vereine getan haben, beim DFB auf eine Änderung hinwirken. Wenn der Großteil der Proficlubs da mitzieht, gibt es sicher gute Chancen, Pyro irgendwie zu gestatten. Zum Beispiel in gesicherten Bereichen, mit wenig Rauchentwicklung, unter Aufsicht der Feuerwehr und mit vorheriger Eignungsprüfung. Ist halt die Frage, wie die Szene dann auf so eine Regelung reagieren würde ... wahrscheinlich auch nicht begeistert.
04.07.2022 - 14:52 Uhr
Wie sehen denn eigentlich die Auflagen aus, wenn Rammstein im Olympiastadion rumkokelt? Viel weniger Auflagen kann es auch kaum geben, wenn man eine Kurve mal abfackeln will.
Und wer soll dafür die Kosten tragen?
Wieso nimmt man für Nebel eigentlich keine Theaterrauchmaschinen. Da kann man die komplette Ostkurve in blau-weißen Rauch hüllen ohne, dass da jemand großartig Atembeschwerden kriegt.
Und wer soll dafür die Kosten tragen?
Wieso nimmt man für Nebel eigentlich keine Theaterrauchmaschinen. Da kann man die komplette Ostkurve in blau-weißen Rauch hüllen ohne, dass da jemand großartig Atembeschwerden kriegt.
04.07.2022 - 15:54 Uhr
Zitat von Der-Neue
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........
Zitat von JuMan
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Zitat von JuMan
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........

Ich bin kein Ultra und kein Pyroprofi, aber gerne mal meine Ideen dazu.
A. Wenn es im einem separierten Bereich der Kurve stattfinden würde, besteht zwar grundsätzlich noch eine Verbrennungsgefahr für die "Pyromanen", diese würden aber vorab entsprechend geschult werden und könnten ggf entsprechende Kleidung tragen, wodurch eine Verbrennungsgefahr für eben diese Personen auf ein Minimum reduziert wird.
B. Der wohl schwierigste Teil und ich muss zugeben, eine Antwort kann ich nicht liefern. Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass es sicherlich Unternehmen geben wird, die Bengalos mit weniger und/oder unschädlichem Rauch herstellen würden. Der Bedarf wäre dann vorhanden und der Markt würde es regeln. Solange aber keine Aussicht auf Nachfrage besteht, wird nur keiner etwas entwickeln.
C. Auch hier siehe oben, gibt es evtl. die Möglichkeit das ganze CO2 neutraler herzustellen. Was den Abfall angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass dieser während des Spiels von den zugelassenen "Pyromanen" gesammelt und nach Abpfiff einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Wie diese letztlich genau aussieht, müsste man prüfen, sobald man Bengalos hätte, die wie oben beschrieben, hergestellt werden. Dann weiß man, was verbaut wurde und wie es zu Entsorgen/recyclen ist.
Da noch jemand anderes schrieb, dass Böller immer mit Bengalos einhergehen, dem möchte ich sagen, dass das aktuell sicherlich nicht falsch ist. Aber, wenn man den Fanszenen klar macht, dass sie die neue Freiheit nur behalten, wenn es eben keine Böller mehr gibt, dann regelt sich das sicherlich von allein. Denn, niemand möchte der sein, auf den die komplette Kurve sauer ist, weil kein legales Pyro mehr stattfinden darf. Und die jenigen die ausgebildet und zugelassen wurden, werden sicherlich einen Teufel tun und die Böller selbst schmeißen.
Ich sehe grundsätzlich schon Möglichkeiten für legales Pyro im Stadion. Dafür müssen dann am Ende eben nur der DFB, die Vereine und die Fans wollen. Hat man erstmal einen Konsens geschaffen, wird es über kurz oder lang auch Wege geben, wie es für alle zufriedenstellend umgesetzt werden kann.
04.07.2022 - 16:05 Uhr
Zitat von male1984
Ich bin kein Ultra und kein Pyroprofi, aber gerne mal meine Ideen dazu.
A. Wenn es im einem separierten Bereich der Kurve stattfinden würde, besteht zwar grundsätzlich noch eine Verbrennungsgefahr für die "Pyromanen", diese würden aber vorab entsprechend geschult werden und könnten ggf entsprechende Kleidung tragen, wodurch eine Verbrennungsgefahr für eben diese Personen auf ein Minimum reduziert wird.
B. Der wohl schwierigste Teil und ich muss zugeben, eine Antwort kann ich nicht liefern. Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass es sicherlich Unternehmen geben wird, die Bengalos mit weniger und/oder unschädlichem Rauch herstellen würden. Der Bedarf wäre dann vorhanden und der Markt würde es regeln. Solange aber keine Aussicht auf Nachfrage besteht, wird nur keiner etwas entwickeln.
C. Auch hier siehe oben, gibt es evtl. die Möglichkeit das ganze CO2 neutraler herzustellen. Was den Abfall angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass dieser während des Spiels von den zugelassenen "Pyromanen" gesammelt und nach Abpfiff einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Wie diese letztlich genau aussieht, müsste man prüfen, sobald man Bengalos hätte, die wie oben beschrieben, hergestellt werden. Dann weiß man, was verbaut wurde und wie es zu Entsorgen/recyclen ist.
Da noch jemand anderes schrieb, dass Böller immer mit Bengalos einhergehen, dem möchte ich sagen, dass das aktuell sicherlich nicht falsch ist. Aber, wenn man den Fanszenen klar macht, dass sie die neue Freiheit nur behalten, wenn es eben keine Böller mehr gibt, dann regelt sich das sicherlich von allein. Denn, niemand möchte der sein, auf den die komplette Kurve sauer ist, weil kein legales Pyro mehr stattfinden darf. Und die jenigen die ausgebildet und zugelassen wurden, werden sicherlich einen Teufel tun und die Böller selbst schmeißen.
Ich sehe grundsätzlich schon Möglichkeiten für legales Pyro im Stadion. Dafür müssen dann am Ende eben nur der DFB, die Vereine und die Fans wollen. Hat man erstmal einen Konsens geschaffen, wird es über kurz oder lang auch Wege geben, wie es für alle zufriedenstellend umgesetzt werden kann.
Zitat von Der-Neue
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........
Zitat von JuMan
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Zitat von JuMan
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........

Ich bin kein Ultra und kein Pyroprofi, aber gerne mal meine Ideen dazu.
A. Wenn es im einem separierten Bereich der Kurve stattfinden würde, besteht zwar grundsätzlich noch eine Verbrennungsgefahr für die "Pyromanen", diese würden aber vorab entsprechend geschult werden und könnten ggf entsprechende Kleidung tragen, wodurch eine Verbrennungsgefahr für eben diese Personen auf ein Minimum reduziert wird.
B. Der wohl schwierigste Teil und ich muss zugeben, eine Antwort kann ich nicht liefern. Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass es sicherlich Unternehmen geben wird, die Bengalos mit weniger und/oder unschädlichem Rauch herstellen würden. Der Bedarf wäre dann vorhanden und der Markt würde es regeln. Solange aber keine Aussicht auf Nachfrage besteht, wird nur keiner etwas entwickeln.
C. Auch hier siehe oben, gibt es evtl. die Möglichkeit das ganze CO2 neutraler herzustellen. Was den Abfall angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass dieser während des Spiels von den zugelassenen "Pyromanen" gesammelt und nach Abpfiff einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Wie diese letztlich genau aussieht, müsste man prüfen, sobald man Bengalos hätte, die wie oben beschrieben, hergestellt werden. Dann weiß man, was verbaut wurde und wie es zu Entsorgen/recyclen ist.
Da noch jemand anderes schrieb, dass Böller immer mit Bengalos einhergehen, dem möchte ich sagen, dass das aktuell sicherlich nicht falsch ist. Aber, wenn man den Fanszenen klar macht, dass sie die neue Freiheit nur behalten, wenn es eben keine Böller mehr gibt, dann regelt sich das sicherlich von allein. Denn, niemand möchte der sein, auf den die komplette Kurve sauer ist, weil kein legales Pyro mehr stattfinden darf. Und die jenigen die ausgebildet und zugelassen wurden, werden sicherlich einen Teufel tun und die Böller selbst schmeißen.
Ich sehe grundsätzlich schon Möglichkeiten für legales Pyro im Stadion. Dafür müssen dann am Ende eben nur der DFB, die Vereine und die Fans wollen. Hat man erstmal einen Konsens geschaffen, wird es über kurz oder lang auch Wege geben, wie es für alle zufriedenstellend umgesetzt werden kann.
Wie wären es denn damit sich erstmal damit befaßt die schweigende und Pyro ablehnende Mehrheit davon zu überzeugen ihre Position zu verändert bevor man sich mit der technischen Umsetzung beschäftig?
Genau das beschreibt das Problem der Ultras, sie halten sich für den Nabel der Welt.
04.07.2022 - 16:14 Uhr
Zitat von male1984
Ich bin kein Ultra und kein Pyroprofi, aber gerne mal meine Ideen dazu.
A. Wenn es im einem separierten Bereich der Kurve stattfinden würde, besteht zwar grundsätzlich noch eine Verbrennungsgefahr für die "Pyromanen", diese würden aber vorab entsprechend geschult werden und könnten ggf entsprechende Kleidung tragen, wodurch eine Verbrennungsgefahr für eben diese Personen auf ein Minimum reduziert wird.
B. Der wohl schwierigste Teil und ich muss zugeben, eine Antwort kann ich nicht liefern. Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass es sicherlich Unternehmen geben wird, die Bengalos mit weniger und/oder unschädlichem Rauch herstellen würden. Der Bedarf wäre dann vorhanden und der Markt würde es regeln. Solange aber keine Aussicht auf Nachfrage besteht, wird nur keiner etwas entwickeln.
C. Auch hier siehe oben, gibt es evtl. die Möglichkeit das ganze CO2 neutraler herzustellen. Was den Abfall angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass dieser während des Spiels von den zugelassenen "Pyromanen" gesammelt und nach Abpfiff einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Wie diese letztlich genau aussieht, müsste man prüfen, sobald man Bengalos hätte, die wie oben beschrieben, hergestellt werden. Dann weiß man, was verbaut wurde und wie es zu Entsorgen/recyclen ist.
Da noch jemand anderes schrieb, dass Böller immer mit Bengalos einhergehen, dem möchte ich sagen, dass das aktuell sicherlich nicht falsch ist. Aber, wenn man den Fanszenen klar macht, dass sie die neue Freiheit nur behalten, wenn es eben keine Böller mehr gibt, dann regelt sich das sicherlich von allein. Denn, niemand möchte der sein, auf den die komplette Kurve sauer ist, weil kein legales Pyro mehr stattfinden darf. Und die jenigen die ausgebildet und zugelassen wurden, werden sicherlich einen Teufel tun und die Böller selbst schmeißen.
Ich sehe grundsätzlich schon Möglichkeiten für legales Pyro im Stadion. Dafür müssen dann am Ende eben nur der DFB, die Vereine und die Fans wollen. Hat man erstmal einen Konsens geschaffen, wird es über kurz oder lang auch Wege geben, wie es für alle zufriedenstellend umgesetzt werden kann.
Zitat von Der-Neue
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........
Zitat von JuMan
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Der Vergleich mit dem Einbrecher zeigt die emotionale Betroffenheit der Anti-Pyro-Einstellung und richtet sich wohl auch gegen die Personen, die das machen, vielleicht weil sie häufig Ultras sein werden. Der Vergleich hinkt aber gewaltig. Einbrechen und Diebstahl sind verboten, weil zwangsläufig damit andere in ihrem Eigentum und ihrer Wohnung verletzt werden. Da gibt es keine Alternative. Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten. Mehr noch, es wäre pure Starrköpfigkeit und ist damit zu vermeiden. Lösungsorientiert zu denken ist der einzige Weg auch mal was zu ändern. So wie jetzt sollte es jedenfalls nicht weiter gehen. Ausgrenzung ist zwar vereinzelt eine Möglichkeit, das Problem ist aber, dass es immer wieder neue Personen geben wird, die das machen. Das ist also keine Lösung. Es ist jedenfalls kein Wettkampf zwischen uns und der Pyrofraktion, wer den größeren Bizeps hat. Gefahrbeseitigung ist das Leitmotiv von "uns" oder sollte es sein.
Ich bin da zu 100% bei dir ! ! ! ! !
Zitat von JuMan
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Pyro hingegen ist wegen der Gefahr für andere verboten. Beseitigt man diese, gibt es keinen Grund diese weiter zu verbieten.
Das trifft es auf den Kopf!
Wegen der Gefahr für andere..........
Wenn du nun noch die Lösung nennen würdest.....bin ich komplett bei dir.
Also im Allgemeinen ist die Gefahr
A. die Verbrennungsgefahr
B. die Rauchentwicklung
C. lassen wir die Belastung der Umwelt außen vor, da dieses , in deinen/euren Augen, keine Gefahr im eigentlichen Sinne darstellt?
Wie würdest diese Gefahren beseitigen?
Ich hätte da eine Lösung: weiterhin Pyroverbot oder Taschenlampen........

Ich bin kein Ultra und kein Pyroprofi, aber gerne mal meine Ideen dazu.
A. Wenn es im einem separierten Bereich der Kurve stattfinden würde, besteht zwar grundsätzlich noch eine Verbrennungsgefahr für die "Pyromanen", diese würden aber vorab entsprechend geschult werden und könnten ggf entsprechende Kleidung tragen, wodurch eine Verbrennungsgefahr für eben diese Personen auf ein Minimum reduziert wird.
B. Der wohl schwierigste Teil und ich muss zugeben, eine Antwort kann ich nicht liefern. Was ich mir allerdings vorstellen könnte ist, dass es sicherlich Unternehmen geben wird, die Bengalos mit weniger und/oder unschädlichem Rauch herstellen würden. Der Bedarf wäre dann vorhanden und der Markt würde es regeln. Solange aber keine Aussicht auf Nachfrage besteht, wird nur keiner etwas entwickeln.
C. Auch hier siehe oben, gibt es evtl. die Möglichkeit das ganze CO2 neutraler herzustellen. Was den Abfall angeht, so könnte ich mir vorstellen, dass dieser während des Spiels von den zugelassenen "Pyromanen" gesammelt und nach Abpfiff einer entsprechenden Verwertung zugeführt wird. Wie diese letztlich genau aussieht, müsste man prüfen, sobald man Bengalos hätte, die wie oben beschrieben, hergestellt werden. Dann weiß man, was verbaut wurde und wie es zu Entsorgen/recyclen ist.
Da noch jemand anderes schrieb, dass Böller immer mit Bengalos einhergehen, dem möchte ich sagen, dass das aktuell sicherlich nicht falsch ist. Aber, wenn man den Fanszenen klar macht, dass sie die neue Freiheit nur behalten, wenn es eben keine Böller mehr gibt, dann regelt sich das sicherlich von allein. Denn, niemand möchte der sein, auf den die komplette Kurve sauer ist, weil kein legales Pyro mehr stattfinden darf. Und die jenigen die ausgebildet und zugelassen wurden, werden sicherlich einen Teufel tun und die Böller selbst schmeißen.
Ich sehe grundsätzlich schon Möglichkeiten für legales Pyro im Stadion. Dafür müssen dann am Ende eben nur der DFB, die Vereine und die Fans wollen. Hat man erstmal einen Konsens geschaffen, wird es über kurz oder lang auch Wege geben, wie es für alle zufriedenstellend umgesetzt werden kann.
Das nächste Vorurteil (?) liefere ich dir gleich hinterher:
HardcoreFans mit Pyroschein und spezieller Schutz-Kleidung, ohne Kindel oder Schulle im Kopf ?
Merkst Du jetzt selber, oder?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Präsident der Fans?!
Schreibt mal eine Mail an kay.bernstein@herthabsc.de
Wird sofort blockiert!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 04.07.2022 um 16:21 Uhr bearbeitet
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