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Kay Bernstein
Geburtsdatum 30.09.1980
Alter 43
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion ---
Akt. Verein ---

Kay Bernstein [✝]

26.06.2022 - 16:26 Uhr
Kay Bernstein [✝] |#1601
12.05.2023 - 21:02 Uhr
Zitat von DrDeDre
Zitat von Ron-D

Zitat von Basti77

Zitat von Ron-D

Zitat von DrDeDre

Zitat von Starslayer

...

Die Frage ist doch, wenn er so toll ist und ihm der Verein so wichtig, warum hat er dann nicht schon viel früher Alarm geschlagen? Nein, er hat damit gewartet bis die Bombe geplatzt ist und nun stürzt er den Vorstand in komplettes Chaos, denn nun fehlt 1 Mitglied im Präsidium und man muss nun erstmal mit Nachwahlen beschäftigen. Tolle Wurst...
...


Ich denke auch, dass es Peringgrundsätzlich viel um sich selbst geht.
Das kann man zurecht kritisieren, aber nichtjetzt und nicht statt des Inhaltes seiner kritik.

Und, dass jetzt ein Mitglied fehlt liegt vor allem auch daran,, dass sich das Präsidium nicht an die Empfehlung des Vereinsgerichtes gehalten hat und eine Nachwahl auf die Tagesordnung dieser MV gesetzt hat. Nein, man hat gepokert und wollte sich mit einer Satzungsänderung legitimieren.
Zumindest theoretisch ist es auch möglich, dass Pering auch diesen Punkt anders gesehen hat und dann wa der Rücktritt jetzt eben die einzige Option, dass es nicht zu der Legitimation durch die Hintertür kommt.

Dass es nun kein ausreichend besetztes Präsidium geben wird, das hatdie Mehrheit des Präsidiums verbockt. SIe hätten sich nur an die Empfehlung des eigenen Vereinsgerichtes halten müssen, dann wäre das kein problem.


Du weißt aber schon, was eine Nachwahl gekostet hätte, oder? Wahrscheinlich eher nicht, da du so großzügig das Geld hier ausgibst.


Weniger als die aktuelle Strafzahlungsuhr der Ultras für die Saison 22/23. Wollen wir das Spiel wirklich spielen?


Wenn du spielen willst, mach es woanders. Mir ist es ernst mit den Kosten für Nachwahlen. Besonders dann, wenn der Verein auf Sparkurs liegt.


warum hat man keine Nachwahl für die aktuelle MV angesetzt, wenn sogar das eigne Vereinsgericht dieses empfohlen hatte?
Dann gäbe es so oder so keine Mehrkosten für eine zusätzliche MV.

Das ist doch ein hausgemachtes Problem bzw. Kosten. Schuld ist das Präsidium um Bernstein.


Und du meinst, du bist in der Position bei Hertha BSC jemandem die Schuld zuzuteilen???
Das ist so was von anmaßend, ohne Details zu kennen, einfach mal jemanden zu beschuldigen. Copy & paste wäre dir zu empfehlen, da du ja immer dieselbe Person beschuldigst.

•     •     •

Most people do not listen with the intent to understand, they listen with the intent to reply ...
Kay Bernstein [✝] |#1602
12.05.2023 - 21:34 Uhr
Zitat von Ron-D
Zitat von DrDeDre

Zitat von Ron-D

Zitat von Basti77

Zitat von Ron-D

Zitat von DrDeDre

Zitat von Starslayer

...

Die Frage ist doch, wenn er so toll ist und ihm der Verein so wichtig, warum hat er dann nicht schon viel früher Alarm geschlagen? Nein, er hat damit gewartet bis die Bombe geplatzt ist und nun stürzt er den Vorstand in komplettes Chaos, denn nun fehlt 1 Mitglied im Präsidium und man muss nun erstmal mit Nachwahlen beschäftigen. Tolle Wurst...
...


Ich denke auch, dass es Peringgrundsätzlich viel um sich selbst geht.
Das kann man zurecht kritisieren, aber nichtjetzt und nicht statt des Inhaltes seiner kritik.

Und, dass jetzt ein Mitglied fehlt liegt vor allem auch daran,, dass sich das Präsidium nicht an die Empfehlung des Vereinsgerichtes gehalten hat und eine Nachwahl auf die Tagesordnung dieser MV gesetzt hat. Nein, man hat gepokert und wollte sich mit einer Satzungsänderung legitimieren.
Zumindest theoretisch ist es auch möglich, dass Pering auch diesen Punkt anders gesehen hat und dann wa der Rücktritt jetzt eben die einzige Option, dass es nicht zu der Legitimation durch die Hintertür kommt.

Dass es nun kein ausreichend besetztes Präsidium geben wird, das hatdie Mehrheit des Präsidiums verbockt. SIe hätten sich nur an die Empfehlung des eigenen Vereinsgerichtes halten müssen, dann wäre das kein problem.


Du weißt aber schon, was eine Nachwahl gekostet hätte, oder? Wahrscheinlich eher nicht, da du so großzügig das Geld hier ausgibst.


Weniger als die aktuelle Strafzahlungsuhr der Ultras für die Saison 22/23. Wollen wir das Spiel wirklich spielen?


Wenn du spielen willst, mach es woanders. Mir ist es ernst mit den Kosten für Nachwahlen. Besonders dann, wenn der Verein auf Sparkurs liegt.


warum hat man keine Nachwahl für die aktuelle MV angesetzt, wenn sogar das eigne Vereinsgericht dieses empfohlen hatte?
Dann gäbe es so oder so keine Mehrkosten für eine zusätzliche MV.

Das ist doch ein hausgemachtes Problem bzw. Kosten. Schuld ist das Präsidium um Bernstein.


Und du meinst, du bist in der Position bei Hertha BSC jemandem die Schuld zuzuteilen???
Das ist so was von anmaßend, ohne Details zu kennen, einfach mal jemanden zu beschuldigen. Copy & paste wäre dir zu empfehlen, da du ja immer dieselbe Person beschuldigst.


Dies ist ein Diskussionsforum, da darf man seine Meinung kuntun.
Und meine basiert ja auf Fakten.

Welche Details brauchst du noch? (Malabgesehen davon, dass du hier zu nichts eine Meinung äußern darfst, wenn du bei allem forderst, dass man jedes Detail von allen Parteien bestätigt benötigt, um eine Meinung äußern zu dürfen. Wie anmaßend ist diese haltung? Und erfüllst du diesen Anspruch selbst?)

Die Fakten (ja Fakten, keine Vermutungen oä.) sind:

Das Vereinsgericht hat Nachwahlen empfohlen.
Das Präsidium hat diese nicht angesetzt.
Jetzt muss es eine zusätzliche MV geben, deren Kostenfaktor DU ja bemängelst.
Es hätte diese zusätzliche MV nicht benötigt und es wären nicht diese Zusatzkosten entstanden, wenn das Präsidium der Empfehlung des eigenen Vereinsgerichtes gefolgt wäre.

Ja, das sind die Fakten. Da kann man schon ziemlich klar argumentieren, dass das Präsidium diese Kosten zu verantworten hat, die eben das Präsidium leicht hätte verhindern können.
Kay Bernstein [✝] |#1603
13.05.2023 - 09:49 Uhr
INTERVIEW
Hertha BSC und die Investoren: Warum Präsident Bernstein das größte Problem ist
(....)
Also blickt Hertha trotz der Lizenzprobleme in eine rosige Zukunft?

Nein. Hertha befindet sich zum einen in einer äußerst angespannten finanziellen Lage. Jede noch so kleine Fehlentscheidung kann verheerende Auswirkungen haben. Zum anderen wird Hertha nicht mit den jetzigen Protagonisten und Strukturen positiv gestaltbar sein. Was ich mir erhoffe, ist, dass der Investor auf neue, professionelle Organisationsstrukturen drängt. Das muss Hertha etablieren, um erfolgreich zu sein. Zugleich ist ein intensiver Dialog mit der Fanbasis zu führen, um klarzumachen, dass der neue Partner "777" im Sinne des Kluberfolges langfristig arbeiten will.
Zitat von watson.de


Diese professionellen Strukturen gibt es unter Präsident Kay Bernstein aktuell nicht?

Sie haben auf der einen Seite einen Präsidenten, der klar kolportiert, dass er das zweite St. Pauli in der ersten Liga haben will – welches übrigens selbst höchst kommerziell unterwegs ist. Auf der anderen Seite muss er die Überschuldung, die finanziellen Nöte im Blick haben. Das Auftreten und die Statements lassen nicht erahnen, dass der Weg einer Professionalisierung gegangen werden soll. Man will Geld, ohne sich dafür zu verändern. Das wird nicht funktionieren. Die Investoren werden kein Geld reinschütten und am Ende sagen: "Es war schön mit euch, dass wir alles verbrannt haben." Wichtig zu verstehen ist, dass Investoren nicht schadhaft für die Liga sind, wenn alle Beteiligten ein Konzept entwickeln, um durch diese "Wertsteigerung" sportlichen Erfolg zu erzielen.

Ist Bernstein der falsche Präsident?

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Jeder Klub bekommt den Präsidenten, den er verdient hat. Schaut man sich die Entwicklung der Hertha in den letzten Jahren an, so war diese Wahl doch nur konsequent. Positiv ist: Er stärkt die Basis und schafft Identifikation. Die offene Frage ist indes: Hat er den Realitätssinn für die wirtschaftlichen und sportlichen Notwendigkeiten sowie den Bedarf nach weiterer Professionalisierung. Letztere Frage kann der geneigte Leser sich selbst beantworten.

Also braucht es einen Spagat zwischen Basisnähe und finanzieller Weitsicht.

Wir sind im Entertainment-Business, und das muss man einfach so annehmen. Der Klub bewegt sich bei den Umsatzerlösen um die 100 Millionen Euro. Das ist ein mittelständisches Unternehmen, das können Sie nicht führen wie eine Pommesbude. Ich muss klare Visionen und Strategien haben und wissen, wo der Klub in fünf Jahren stehen will. Das war und ist meines Erachtens nicht erkennbar.(....)

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Kay Bernstein [✝] |#1604
13.05.2023 - 09:53 Uhr
Gewogen und für zu leicht befunden, Team, Management, Präsident. Nehmen Sie bitte ihren Hut und machen auch auf dem Präsidentenstuhl Platz für einen Neuanfang.

•     •     •

Neben Mama, Hertha Beste!
Kay Bernstein [✝] |#1605
13.05.2023 - 10:18 Uhr
Man hat diese Position leider im falschen Moment so besetzt wie man sie eben besetzt hat. Das konnte man in einem flüssig funktionierenden Gefüge mal ausprobieren. In einem derart fragilen Verein wie Hertha, in der jede falsche Entscheidung die eine zuviel ist, kann man nicht so agieren. Viele wussten es, viele ahnten es, manche glauben es immer noch nicht. Die Ergebnisse sprechen indessen eindeutig für sich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Colossus am 13.05.2023 um 10:45 Uhr bearbeitet
Kay Bernstein [✝] |#1606
13.05.2023 - 10:41 Uhr
Zitat von Donhelli
INTERVIEW
Hertha BSC und die Investoren: Warum Präsident Bernstein das größte Problem ist
(....)
Also blickt Hertha trotz der Lizenzprobleme in eine rosige Zukunft?

Nein. Hertha befindet sich zum einen in einer äußerst angespannten finanziellen Lage. Jede noch so kleine Fehlentscheidung kann verheerende Auswirkungen haben. Zum anderen wird Hertha nicht mit den jetzigen Protagonisten und Strukturen positiv gestaltbar sein. Was ich mir erhoffe, ist, dass der Investor auf neue, professionelle Organisationsstrukturen drängt. Das muss Hertha etablieren, um erfolgreich zu sein. Zugleich ist ein intensiver Dialog mit der Fanbasis zu führen, um klarzumachen, dass der neue Partner "777" im Sinne des Kluberfolges langfristig arbeiten will.
Zitat von watson.de



Diese professionellen Strukturen gibt es unter Präsident Kay Bernstein aktuell nicht?

Sie haben auf der einen Seite einen Präsidenten, der klar kolportiert, dass er das zweite St. Pauli in der ersten Liga haben will – welches übrigens selbst höchst kommerziell unterwegs ist. Auf der anderen Seite muss er die Überschuldung, die finanziellen Nöte im Blick haben. Das Auftreten und die Statements lassen nicht erahnen, dass der Weg einer Professionalisierung gegangen werden soll. Man will Geld, ohne sich dafür zu verändern. Das wird nicht funktionieren. Die Investoren werden kein Geld reinschütten und am Ende sagen: "Es war schön mit euch, dass wir alles verbrannt haben." Wichtig zu verstehen ist, dass Investoren nicht schadhaft für die Liga sind, wenn alle Beteiligten ein Konzept entwickeln, um durch diese "Wertsteigerung" sportlichen Erfolg zu erzielen.

Ist Bernstein der falsche Präsident?

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Jeder Klub bekommt den Präsidenten, den er verdient hat. Schaut man sich die Entwicklung der Hertha in den letzten Jahren an, so war diese Wahl doch nur konsequent. Positiv ist: Er stärkt die Basis und schafft Identifikation. Die offene Frage ist indes: Hat er den Realitätssinn für die wirtschaftlichen und sportlichen Notwendigkeiten sowie den Bedarf nach weiterer Professionalisierung. Letztere Frage kann der geneigte Leser sich selbst beantworten.

Also braucht es einen Spagat zwischen Basisnähe und finanzieller Weitsicht.

Wir sind im Entertainment-Business, und das muss man einfach so annehmen. Der Klub bewegt sich bei den Umsatzerlösen um die 100 Millionen Euro. Das ist ein mittelständisches Unternehmen, das können Sie nicht führen wie eine Pommesbude. Ich muss klare Visionen und Strategien haben und wissen, wo der Klub in fünf Jahren stehen will. Das war und ist meines Erachtens nicht erkennbar.(....)


Der Artikel trifft es leider sehr gut. Und weil mir der Glaube an Veränderung fehlt, wird es auch auf lange Sicht keine Besserung geben.
Eigentlich kann man nur hoffen, dass 777 tatsächlich mehr Einfluss zugesprochen wurde, um endlich Professionalität in den Laden zu bringen
Kay Bernstein [✝] |#1607
13.05.2023 - 11:01 Uhr
Kay wäre gut beraten gewesen erstmal im Präsidium zu arbeiten für einen bestimmen Bereich. Dann hätte er interne Strukturen und Probleme kennengelernt, ohne selber das große Zepter schwingen zu müssen ->wollte er aber nicht.

Ich war von Anfang an gegen Bernstein. Nicht weil er ein Ex-Ultra war. Das fand ich sogar interessant mit dem Gedanken, dass man diese Synergien sogar sehr gut nutzen könnte. Er wäre gerade für die Integration des Vereins in und um Berlin gut gewesen."

Als Präsi brauchst du Kontakte in Wirtschaft und Politik. Das ist Fakt. Gerade in einer Stadt wie Berlin kannst du nicht nur klein regional denken, da musst du weitreichend deine Netzwerke haben.

Der 777 Deal ist ja auch nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern von Tennor eingerührt, Kay musste nur "ja" sagen. Dafür möchte ich ihn auch nicht kritisieren, weil die Karre hatte er im Vorfeld nicht in den Mist gefahren.

ABER, was wurde dann bisher ansonsten wirklich faktisch umgesetzt, wo man sich sagen kann, ja der macht und bringt den Verein, auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, voran ? Mehr als Berliner Weg posaunen war da nicht ! Warum hat man sich nicht schon um weitere Sponsoren bemüht? In einer Stadt wie Berlin und mit Kontakten, die man als Präsi selbstverständlich haben muss, hätte da schon was gehen müssen. Da rede ich jetzt nicht nur von einem neuen Hauptsponsor, was auch schon traurig genug ist, dass wir wahrscheinlich mal wieder erstmal mit blanker Brust in der neuen Liga, wo auch immer, starten werden.

Da sollten auch die letzten Protestwähler einsehen, dass es mindestens noch eine Nummer zu groß für ihn ist. Und wenn da nicht sich was ändert werden auch die nächsten noch fähigen Leute abspringen, denke da an Herrich z.B.

Protestwahlen hatten noch nie etwas gebracht. Guckt in die Politik. Kann sich jeder sein eigenes Bild machen, was ich damit meine. Traurig nun, dass es der Verein mit seinen Mitarbeitern, die absolut gar nix dafür können, da meine ich all die, die in der GS arbeiten, ausbaden können.

Kay ich hoffe du hast bald frei !, bitte, wenn du ein bisschen Weitsicht hast, räumst du deinen Stuhl. daumen-hoch
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla89 am 13.05.2023 um 11:10 Uhr bearbeitet
Kay Bernstein [✝] |#1608
13.05.2023 - 11:26 Uhr
Zitat von chris2207
Zitat von Donhelli

INTERVIEW
Hertha BSC und die Investoren: Warum Präsident Bernstein das größte Problem ist
(....)
Also blickt Hertha trotz der Lizenzprobleme in eine rosige Zukunft?

Nein. Hertha befindet sich zum einen in einer äußerst angespannten finanziellen Lage. Jede noch so kleine Fehlentscheidung kann verheerende Auswirkungen haben. Zum anderen wird Hertha nicht mit den jetzigen Protagonisten und Strukturen positiv gestaltbar sein. Was ich mir erhoffe, ist, dass der Investor auf neue, professionelle Organisationsstrukturen drängt. Das muss Hertha etablieren, um erfolgreich zu sein. Zugleich ist ein intensiver Dialog mit der Fanbasis zu führen, um klarzumachen, dass der neue Partner "777" im Sinne des Kluberfolges langfristig arbeiten will.
Zitat von watson.de




Diese professionellen Strukturen gibt es unter Präsident Kay Bernstein aktuell nicht?

Sie haben auf der einen Seite einen Präsidenten, der klar kolportiert, dass er das zweite St. Pauli in der ersten Liga haben will – welches übrigens selbst höchst kommerziell unterwegs ist. Auf der anderen Seite muss er die Überschuldung, die finanziellen Nöte im Blick haben. Das Auftreten und die Statements lassen nicht erahnen, dass der Weg einer Professionalisierung gegangen werden soll. Man will Geld, ohne sich dafür zu verändern. Das wird nicht funktionieren. Die Investoren werden kein Geld reinschütten und am Ende sagen: "Es war schön mit euch, dass wir alles verbrannt haben." Wichtig zu verstehen ist, dass Investoren nicht schadhaft für die Liga sind, wenn alle Beteiligten ein Konzept entwickeln, um durch diese "Wertsteigerung" sportlichen Erfolg zu erzielen.

Ist Bernstein der falsche Präsident?

Lassen Sie es mich so ausdrücken: Jeder Klub bekommt den Präsidenten, den er verdient hat. Schaut man sich die Entwicklung der Hertha in den letzten Jahren an, so war diese Wahl doch nur konsequent. Positiv ist: Er stärkt die Basis und schafft Identifikation. Die offene Frage ist indes: Hat er den Realitätssinn für die wirtschaftlichen und sportlichen Notwendigkeiten sowie den Bedarf nach weiterer Professionalisierung. Letztere Frage kann der geneigte Leser sich selbst beantworten.

Also braucht es einen Spagat zwischen Basisnähe und finanzieller Weitsicht.

Wir sind im Entertainment-Business, und das muss man einfach so annehmen. Der Klub bewegt sich bei den Umsatzerlösen um die 100 Millionen Euro. Das ist ein mittelständisches Unternehmen, das können Sie nicht führen wie eine Pommesbude. Ich muss klare Visionen und Strategien haben und wissen, wo der Klub in fünf Jahren stehen will. Das war und ist meines Erachtens nicht erkennbar.(....)


Der Artikel trifft es leider sehr gut. Und weil mir der Glaube an Veränderung fehlt, wird es auch auf lange Sicht keine Besserung geben.
Eigentlich kann man nur hoffen, dass 777 tatsächlich mehr Einfluss zugesprochen wurde, um endlich Professionalität in den Laden zu bringen


Meine kleine Resthoffnung ist ja noch die, dass 777 Partners professionelle Strukturen bei Hertha in Zukunft implementieren kann.
Kay Bernstein [✝] |#1609
13.05.2023 - 11:31 Uhr
Zitat von Kalla89
Kay wäre gut beraten gewesen erstmal im Präsidium zu arbeiten für einen bestimmen Bereich. Dann hätte er interne Strukturen und Probleme kennengelernt, ohne selber das große Zepter schwingen zu müssen ->wollte er aber nicht.

Ich war von Anfang an gegen Bernstein. Nicht weil er ein Ex-Ultra war. Das fand ich sogar interessant mit dem Gedanken, dass man diese Synergien sogar sehr gut nutzen könnte. Er wäre gerade für die Integration des Vereins in und um Berlin gut gewesen."

Als Präsi brauchst du Kontakte in Wirtschaft und Politik. Das ist Fakt. Gerade in einer Stadt wie Berlin kannst du nicht nur klein regional denken, da musst du weitreichend deine Netzwerke haben.

Der 777 Deal ist ja auch nicht auf seinem Mist gewachsen, sondern von Tennor eingerührt, Kay musste nur "ja" sagen. Dafür möchte ich ihn auch nicht kritisieren, weil die Karre hatte er im Vorfeld nicht in den Mist gefahren.

ABER, was wurde dann bisher ansonsten wirklich faktisch umgesetzt, wo man sich sagen kann, ja der macht und bringt den Verein, auch wenn es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, voran ? Mehr als Berliner Weg posaunen war da nicht ! Warum hat man sich nicht schon um weitere Sponsoren bemüht? In einer Stadt wie Berlin und mit Kontakten, die man als Präsi selbstverständlich haben muss, hätte da schon was gehen müssen. Da rede ich jetzt nicht nur von einem neuen Hauptsponsor, was auch schon traurig genug ist, dass wir wahrscheinlich mal wieder erstmal mit blanker Brust in der neuen Liga, wo auch immer, starten werden.

Da sollten auch die letzten Protestwähler einsehen, dass es mindestens noch eine Nummer zu groß für ihn ist. Und wenn da nicht sich was ändert werden auch die nächsten noch fähigen Leute abspringen, denke da an Herrich z.B.

Protestwahlen hatten noch nie etwas gebracht. Guckt in die Politik. Kann sich jeder sein eigenes Bild machen, was ich damit meine. Traurig nun, dass es der Verein mit seinen Mitarbeitern, die absolut gar nix dafür können, da meine ich all die, die in der GS arbeiten, ausbaden können.

Kay ich hoffe du hast bald frei !, bitte, wenn du ein bisschen Weitsicht hast, räumst du deinen Stuhl. daumen-hoch


Im Amt des Fanbeauftragten kann ich mir Herrn Bernstein in Zukunft schon sehr gut vorstellen, da es auch für 777 Partners sehr wichtig sein wird, das Fanlager von Hertha weiter mitzunehmen und zu begeistern.
Kay Bernstein [✝] |#1610
13.05.2023 - 11:43 Uhr
Zitat von Moishele

Meine kleine Resthoffnung ist ja noch die, dass 777 Partners professionelle Strukturen bei Hertha in Zukunft implementieren kann.


Das muss der Verein bzw. die verantwortlichen Personen dann aber auch zulassen und genau an DIESEM Punkt sehe ich derzeit das größte Problem. Wie in dem watson-Artikel schön beschrieben, will der Verein zwar gern das Geld (einfach weil es überlebenswichtig ist), großartig verändern will man sich dafür aber nicht. Und die Plakate und Spruchbänder in der Kurve, die permanent die Ablehnung gegen 777 ausdrücken, zeigen ja, das diese Bereitschaft zur Veränderung bei großen Teilen der Anhänger und dem "ihrigen" Präsidenten wohl absolut nicht vorhanden ist.

Unter einem Frank Steffel hätte man vielleicht auf eine Entwicklung hoffen können - erst Recht im Zusammenspiel mit 777. Unter Bernstein bin ich da wenig hoffnungsvoll. Dafür ist KB noch immer viel zu sehr "Ultra".

Du bekommst einen Kay Bernstein vielleicht aus der Kurve, aber die Kurve nie aus einem Kay Bernstein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Waldmeister49 am 13.05.2023 um 11:49 Uhr bearbeitet
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