Jugendfußball

Kinderscouting

09.01.2012 - 15:50 Uhr
Kinderscouting |#11
09.01.2012 - 17:05 Uhr
Zitat von Pf1ffikus:


Wärens die Bayern oder der BVB, dann würde es wohl heißen, spektakulärer Zukunftstranfer, xxx verpflichtet Wunderknabe.

Mit lächerlicher Stimmungsmache Winterloch stopfen, klasse. Passt ja ins Feindbild.

Haters gonna hate.


Unterschreibe ich! Als die Bayern vor ein paar Jahren so einen glaube 12 Jähtigen Peruaner geholt haben waren alle begeistert.

Bin auch kein Fan von Hoffenheim aber immer objektiv bleiben. Denke die haben dort ein wirklich gutes Internat.

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------------Fährmann---------------

-Uschi---Höwedes--Nastasic---Kola--

------Goretzka-----Geis------------

----Farfan----Draxler----Chupo-----

--------------Hunter---------------
Kinderscouting |#12
09.01.2012 - 17:21 Uhr
mich würde zur Meinungsbildung interessieren:

Was passiert mit den jungen Talenten, wenn sie die sportlichen Erwartungen nicht erfüllen?
Welche Laufzeit haben solche Verträge?
Gibt es Übergangsfristen oder fällt der schulische und finanzielle Support sofort weg? Wer zahlt den Weiterbesuch der Schule, wenn die sportliche Geschäftsgrundlage wegfällt.

Ich stelle es mit für einen 13-jährigen (Kind) schon schwer vor, gescheitert in seine alte Umgebung zurückkehren zu müssen.

Ach ja, was ist denn eigentlich aus dem peruanischen Kindertalent (Pierre Larrauri) des FC Bayern geworden?

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"Nochmal: Das ganze Gerede von Traditionen verstehe ich nicht. Sehr viele Traditionsvereine sind längst verschwunden, oder wollen wir jetzt Fortuna Düsseldorf zurück in die Bundesliga holen?" (D.H.)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Neunhundert am 09.01.2012 um 17:22 Uhr bearbeitet
Kinderscouting |#13
09.01.2012 - 17:27 Uhr
Zitat von Neunhundert:
mich würde zur Meinungsbildung interessieren:

Was passiert mit den jungen Talenten, wenn sie die sportlichen Erwartungen nicht erfüllen?
Welche Laufzeit haben solche Verträge?
Gibt es Übergangsfristen oder fällt der schulische und finanzielle Support sofort weg? Wer zahlt den Weiterbesuch der Schule, wenn die sportliche Geschäftsgrundlage wegfällt.

Ich stelle es mit für einen 13-jährigen (Kind) schon schwer vor, gescheitert in seine alte Umgebung zurückkehren zu müssen.

Ach ja, was ist denn eigentlich aus dem peruanischen Kindertalent (Pierre Larrauri) des FC Bayern geworden?


Auch der FC Bayern hat seine Erfahrungen mit einem «Wunderkind» gemacht. 2007 holte der Rekordmeister den als «Messi Perus» angepriesenen Pierre Larrauri nach München. Doch der damals 13-Jährige kam im kalten Deutschland überhaupt nicht zurecht, hatte Heimweh. Ein Jahr später hatten die Bayern genug und schickten ihn zurück in die Anden. «Das war mehr oder weniger eine Schnapsidee. Der hat nie gegriffen und war auch nicht gut genug», sagt Kern mittlerweile und nimmt von solchen Dingen Abstand. Und was macht Larrauri heute? Der 16-Jährige spielt in der U19 des peruanischen Erstligisten Sporting Cristal Lima. Der Traum vom Weltstar ist auch bei ihm in weite Ferne gerückt.
Kinderscouting |#14
09.01.2012 - 17:29 Uhr
Zitat von Neunhundert:
mich würde zur Meinungsbildung interessieren:

Was passiert mit den jungen Talenten, wenn sie die sportlichen Erwartungen nicht erfüllen?
Welche Laufzeit haben solche Verträge?
Gibt es Übergangsfristen oder fällt der schulische und finanzielle Support sofort weg? Wer zahlt den Weiterbesuch der Schule, wenn die sportliche Geschäftsgrundlage wegfällt.

Ich stelle es mit für einen 13-jährigen (Kind) schon schwer vor, gescheitert in seine alte Umgebung zurückkehren zu müssen.

Ach ja, was ist denn eigentlich aus dem peruanischen Kindertalent (Pierre Larrauri) des FC Bayern geworden?


Zitat
Der Spieler selbst sagte: «Alles ist sehr aufregend, aber ich bin glücklich. Ich weiß, dass ich eine große Chance erhalten habe.» Wenn sich der Youngster sportlich nicht durchsetzen kann, so Tanner, «dann können wir zumindest einen ordentlichen jungen Mann aus unserer Ausbildung entlassen.» Der Fußballer werde schulisch und persönlich bestens betreut.


Die Idee der Förderzentren ist es nicht, nur ausschließlich "Superspieler"zu schaffen;
und sicherlich muss niemand "gescheitert" zurückkehren.

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TSG Hoffenheim - langweilig ist woanders
Kinderscouting |#15
09.01.2012 - 17:31 Uhr
Zitat von Icke:
Dieser Kinderhandel passt einfach zu Hoffenheim.


Zitat
«Er war umworben von Bayern, Werder und HSV. Es stimmt nicht, dass wir da besonders aggressiv um einen Nachwuchsspieler bemüht waren», sagte Alexander Rosen, Leiter des Nachwuchszentrums der Nordbadener, am Montag.

http://www.transfermarkt.de/de/1899-hoffenheim-holt-13-jaehrigen-gang-und-gaebe/news/anzeigen_80432.html

Demnach wäre dies kein Hoffenheimer Spezifikum.

Wenn man dies schlecht findet, müsste man für die Wiederherstellung einer allgemeinen Regelung plädieren:

Zitat
Holger Hieronymus, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), sagte der «B.Z.»: Mein Wunsch wäre ein generelles Abwerbe-Verbot für junge Talente. Die Statuten lassen sich aber nicht einfach so von DFL-Seite ändern. Dafür müssen die Vereine mitspielen.»

http://www.transfermarkt.de/de/1899-hoffenheim-holt-13-jaehrigen-gang-und-gaebe/news/anzeigen_80432.html
Kinderscouting |#16
09.01.2012 - 17:45 Uhr
Zitat
Wenn man dies schlecht findet, müsste man für die Wiederherstellung einer allgemeinen Regelung plädieren:

Zitat
Holger Hieronymus, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL), sagte der «B.Z.»: Mein Wunsch wäre ein generelles Abwerbe-Verbot für junge Talente. Die Statuten lassen sich aber nicht einfach so von DFL-Seite ändern. Dafür müssen die Vereine mitspielen.»


Das würde ich unterschreiben. Und ja, die Unsitte macht Schule. Nicht nur in Hoffenheim.
Meinetwegen sol im Umkreis von z.B. 50 km gesucht werden, dann müssen die Kids nicht aus ihrem Umfeld.
Bei aller Zukunftsperspektive halte ich es für übel 12 oder 13 jährige aus ihrem familiären Umfeld zu reissen, bei fremden Leuten unterzubringen und dann zu sagen "wir haben aber ne klasse Schule und bezahlen alles".
Wenn schon überregional dann Nägel mit Köpfen. Familie mit Jobs ausstatten und mit umsiedeln, aber das wär dann wohl zu entgültig und teuer für die Vereine.
Das was im Moment läuft hat was von Wanderheuschrecken. Da kann mir niemand erzählen es wär zum Wohle des Kindes.

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.
Kinderscouting |#17
09.01.2012 - 18:24 Uhr
a) Solche Dinge sind tatsächlich mittlerweile durchaus normal. Hier stellt Hoffenheim alles andere als ein Sonderfall dar. Und jene, die sich ausgerechnet über Hoffenheim in diesem Fall echauffieren, sind verlogen bis zum geht nicht mehr (und ich bin wahrlich kein Freund der TSG). Bayern, BVB, VfB & Co. - alle Klubs mit ambitionierten Jugendakademien fischen deutschlandweit und mindestens auch im grenznahen Ausland nach Talenten, auch nach solchen, die noch eine Weile schulpflichtig sind, da ist die TSG keine Ausnahme.

b) Der Spieler spielt bei einem mittlerweile arg unterklassigen Verein und scheint diesem bereits entwachsen zu sein, wenn man sich anschaut, wer da alles Interesse gehabt haben soll. Im Umkreis von etwa 150km hätte er letztlich "nur" zur Hertha wechseln können, um in einer Jugendabteilung eines Bundesligisten mit entsprechender Förderung unter zu kommen. Außerhalb dieses Radius' ist es dann auch egal, wohin er wechselt. Und sollen der Spieler und dessen Umfeld ernsthaft verpflichtet sein, sich dem nächsten Bundesligisten anzuschließen, statt sich den Klub nach den eigenen Bedürfnissen und dem "Wohlfühlfaktor" auszusuchen? Soll diese Konstellation wirklich besser sein?

c) Dass Spieler dadurch möglicherweise im weiteren Verlauf eine gehörige Steigerung des Egos erfahren, es folglich für die charakterliche Entwicklung nicht förderlich sein muss, mag sein, ist aber kein Automatismus. Und natürlich muss er längst kein Profi werden. Nur: Jeder junge Spieler, der von einem kleinen Verein zu einem weit größeren Klub wechselt, läuft entsprechend Gefahr; im Grunde also praktisch ALLE Spieler, die hier über unsere Plätze rennen. Praktisch kein Spieler spielt seit Anbeginn bei seinem Profiklub, sie alle wurden irgendwann gescoutet und verpflichtet. Wichtig ist, dass der Verein sich seiner pädagogischen Verantwortung bewusst ist und die Jugendspieler entsprechend führt.

d) Wir sprechen von einem deutschen und deutschsprachigen Spieler, der innerhalb Deutschlands wechselt. Es kommt kein 13-Jähriger aus Brasilien.

e) Es gibt auch außerhalb des Fußballs Internate. Bei konsequenter Betrachtung sollten diese dann auch geschlossen werden...

Ich finde diese Entwicklung nicht ideal, aber solange den Interessen des Kindes und dessen schulische und persönliche Ausbildung Rechnung getragen wird, hält sich meine Aufregung im Rahmen.

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Seimen - Jeltsch, Chabot, Hendriks - Leweling, Chema, Stiller, Mittelstädt - El Khannous, Undav, Führich

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Kinderscouting |#18
09.01.2012 - 18:33 Uhr
Zitat
Die Kinder werden nicht aus ihrem Umfeld gerissen wenn sie es nicht wollten dann bräuchten sie ja nicht wechseln das geschieht freiwillig.


Und jetzt weißt du warum Kinder keine Verträge schliessen dürfen. Sie sind sich der eventuellen Tragweite ihres Handelns nicht bewusst.
Das Mütter zustimmen ihre Sprößlinge nach sonstwohinn abzugeben stimmt allerdings nachdenklich, Einbauküche hin oder her.
All die Befürworter dieses Systems, ihr würdet euren 12jährigen Sohn (oder noch jünger) mehrere 100 km weit weggehen lassen?
Da schleichen inzwischen hunderte von obskuren Beratern über die Fussballplätze der Republik, verdrehen Kindern die Köpfe und quatschen Eltern das Hirn weich.
Mitten in der Entwicklung werden sie aus der Familie entfernt und das ganze auch noch schöngeredet.
Und natürlich fließen ja auch keine Gelder (neben nem Monatslohn für Kinder) die die Entscheidung für Eltern (gerade sozial schwächere) "erleichtern".
Weil Barca, ArsenaL oder sonstwer das auch so machen ist das dann also OK so. :ugly

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Wir sind nicht toll, wir sind nicht reich wir haben keine Stars und auch kein geiles Stadion.
Aber wir haben was, das ihr nicht habt......wir sind Hertha.
Kinderscouting |#19
09.01.2012 - 19:06 Uhr
@foo_ooo
tebe ist nur im herrenbereich unterklassig, sonst bis zur a-jugend (bundesliga) hoch top5 in berlin in sachen jugend. nur arbeiten sie ohne internat und ohne abwerben in anderen städten, da die mittel fehlen. eine gute ausbildung kann man da aber sehrwohl genießen
Kinderscouting |#20
09.01.2012 - 20:11 Uhr
Zitat von Emsinger:
Und was du mit deinem Zuzenhausen willst versteh ich wirklich nicht. :rolleyes
wenigstens hier kann ich Licht ins Dunkel bringen: In Zuzenhausen (Nachbardorf von Hoffenheim) befindet sich das Hoffenheimer Trainingszentrum und Teile der 1899 Jugendfördereinrichtungen.

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Rettet den Planeten! Es ist der einzige mit Schorle.
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