Kinderscouting
09.01.2012 - 15:50 Uhr
13.01.2012 - 15:09 Uhr
Freut mich, dass mein Kommentar ja scheinbar zumindest einigermaßen veständlich ist. ;)
Das bestereite ich auch nicht, ich erwehre mich nur der Behauptung, dass keiner das sei.
MFG
Robben.
Das bestereite ich auch nicht, ich erwehre mich nur der Behauptung, dass keiner das sei.
MFG
Robben.
13.01.2012 - 16:59 Uhr
Zitat von La_mia_Inter:
Edit: jetzt versteh ich was du meinst, und kann auch deine sichtweise nachvollziehen.
Aber nicht jeder Jugendlicher ist dazu in der Lage, vorallem wenn man bedenkt wie Jung man mit 13 noch ist.
So unrecht, hast du mit deiner interpretation gar nicht. ;)
Also um eine Ungereimheit zu lösen. Mit 17 als altmodisch zu bezeichnen finde ich schon Frech. Was soll ich als 31 (bald 32) Jähriger denn erst recht sagen? :D
In dem Fall für dens/der 13 jährigen Jungen/Mädchen obliegt es der Pflicht der Eltern mit denen über die Vor- und Nachteile un das drumherum zu reden. Ist dies nicht der Fall, dann entzieht sich meiner Auffassung nach der elterliche Teil seiner erzieherischen Pflicht.
Ich meine es gibt ja auch Fälle, wo die Eltern ihre Kinder auf Internate schicken, wo sie 5 Tage die Woche unterkommen und am Wochenende höchstens heimfahren. Du kannst mir soweit glauben, dass das Kind seine sozialen Kontakte in der neuen Umgebung schnell aufbauen, obwohl die Eltern das Umfeld weit weg sind bzw. selten zu Gesicht bekommen. SLZ sind ja keine Gefängnisse, so dass man soziale Kontakte knüpfen kann. Ausserdem tut es auch ab und zu gut, neue Gesichter kennenzulernen.
Edit: jetzt versteh ich was du meinst, und kann auch deine sichtweise nachvollziehen.
Aber nicht jeder Jugendlicher ist dazu in der Lage, vorallem wenn man bedenkt wie Jung man mit 13 noch ist.
So unrecht, hast du mit deiner interpretation gar nicht. ;)
Also um eine Ungereimheit zu lösen. Mit 17 als altmodisch zu bezeichnen finde ich schon Frech. Was soll ich als 31 (bald 32) Jähriger denn erst recht sagen? :D
In dem Fall für dens/der 13 jährigen Jungen/Mädchen obliegt es der Pflicht der Eltern mit denen über die Vor- und Nachteile un das drumherum zu reden. Ist dies nicht der Fall, dann entzieht sich meiner Auffassung nach der elterliche Teil seiner erzieherischen Pflicht.
Ich meine es gibt ja auch Fälle, wo die Eltern ihre Kinder auf Internate schicken, wo sie 5 Tage die Woche unterkommen und am Wochenende höchstens heimfahren. Du kannst mir soweit glauben, dass das Kind seine sozialen Kontakte in der neuen Umgebung schnell aufbauen, obwohl die Eltern das Umfeld weit weg sind bzw. selten zu Gesicht bekommen. SLZ sind ja keine Gefängnisse, so dass man soziale Kontakte knüpfen kann. Ausserdem tut es auch ab und zu gut, neue Gesichter kennenzulernen.
15.01.2012 - 14:10 Uhr
Es geht ja nicht nur um die Jugendspieler, sondern auch um die abgebenden Vereine. Ich bekomme das ja beim FCS hautnah mit. Hier wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet. Die Früchte der Arbeit ernten jedoch andere. Mit Patrick Herrmann (Gladbach), Daniel Bohl und Erik Durm (beide Mainz), Patrick Schmidt, Yannick Nonnweiler (beide VfB), Florian Ballas und Manuel Zeitz (beide Nürnberg) spielten im letzten Jahr 7 saarbrücker 'Gewächse' in der U18 - U21 des DFB. Keiner spielt noch in Saarbrücken. Aus dem aktuellen U19 Jahrgang wurden unserem Verein schon mehr als 15! Spieler abgeworben. Die Folge davon wird wohl der Bundesliga-Abstieg der A-Jugend sein.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
15.01.2012 - 17:24 Uhr
Natürlich ist es für die Vereine ärgerlich, aber so ist der Fußball. Im Profigeschäft ist es ja nicht anders, oder glaubst du, dass Schalke sich über den Neuer-Abgang gefreut hat?
Am Ende leigt es am Spieler, er muss entschedien, ob er aus Solidarität noch eine Zeit bei seinem Heimatverein belibt, oder ob er aus Gründen der Perspektive lieber gleich wechselt. Die Idee den Verein nach oben zu führen ist wie ich finde kein Argument, so niedrig, wie die Vereine oftmal stehen, so sehr die anderen Klubs etabliert sind. Daher kann ich die Entscheidungen der Spieler in gewissem Maße nachvollziehen, auch wenn es für die Klubs schade ist, irgendwann passiert es ja doch.
Zum Thema der Finanzierung finde ich, dass eine ordentliche Strategie der abgebenden Klubs da durchaus helfen könnte mehr Ablöse zu erzielen; man muss die Spieler ja nicht direkt abgeben. Natürlich wäre es dir als Interessenvertreter eines Ausbildungsvereins lieber, wenn da mehr Profit möglich wäre. Doch allgemein betrachtet ist es doch so, dass die Ausbildung für den Fußball unerlässlich ist. Zumindestens finde ich, dass alle Vereine da verpflichtet sind, der FC Bayern München genauso wie der Verein "1234 Kaff", dass alle Klubs dem nachkommen sehe ich auch noch nicht, aber es aht sich da schon viel zum Guten gebessert.
Als Fazit fasse ich mal zusammen:
Es wird wird sich nicht verhindern lassen, dass Jugendspieler wechseln wollen, auch weil sie abgeworben werden. Doch sollte zumindest eine ordentliche Ablöse (bzw. Ausbildungentschädigung) für den abgebenden Verein drin sein.
Am Ende leigt es am Spieler, er muss entschedien, ob er aus Solidarität noch eine Zeit bei seinem Heimatverein belibt, oder ob er aus Gründen der Perspektive lieber gleich wechselt. Die Idee den Verein nach oben zu führen ist wie ich finde kein Argument, so niedrig, wie die Vereine oftmal stehen, so sehr die anderen Klubs etabliert sind. Daher kann ich die Entscheidungen der Spieler in gewissem Maße nachvollziehen, auch wenn es für die Klubs schade ist, irgendwann passiert es ja doch.
Zum Thema der Finanzierung finde ich, dass eine ordentliche Strategie der abgebenden Klubs da durchaus helfen könnte mehr Ablöse zu erzielen; man muss die Spieler ja nicht direkt abgeben. Natürlich wäre es dir als Interessenvertreter eines Ausbildungsvereins lieber, wenn da mehr Profit möglich wäre. Doch allgemein betrachtet ist es doch so, dass die Ausbildung für den Fußball unerlässlich ist. Zumindestens finde ich, dass alle Vereine da verpflichtet sind, der FC Bayern München genauso wie der Verein "1234 Kaff", dass alle Klubs dem nachkommen sehe ich auch noch nicht, aber es aht sich da schon viel zum Guten gebessert.
Als Fazit fasse ich mal zusammen:
Es wird wird sich nicht verhindern lassen, dass Jugendspieler wechseln wollen, auch weil sie abgeworben werden. Doch sollte zumindest eine ordentliche Ablöse (bzw. Ausbildungentschädigung) für den abgebenden Verein drin sein.
17.04.2012 - 12:50 Uhr
hallo erstmal,
ich habe mir letzes wochenende mit meinem neffen bei uns in der nähe ein a jugend spiel der landesliga angesehen...
da ist mir ein spieler äußerst positiv aufgefallen, daher hab ich mich nach dem spiel auch bei anderen zuschauern nach ihm erkundigt, welche mir auch seine klasse bestätigten....
er soll in 15 spielen 17 tore geschossen haben und nochmal an die 10 vorgelegt, mich würde nun interessieren, wie ist dass niveau der jugend landesliga im vergleich zu den juniorenbundesligen???
danke für die auskunft....
ich habe mir letzes wochenende mit meinem neffen bei uns in der nähe ein a jugend spiel der landesliga angesehen...
da ist mir ein spieler äußerst positiv aufgefallen, daher hab ich mich nach dem spiel auch bei anderen zuschauern nach ihm erkundigt, welche mir auch seine klasse bestätigten....
er soll in 15 spielen 17 tore geschossen haben und nochmal an die 10 vorgelegt, mich würde nun interessieren, wie ist dass niveau der jugend landesliga im vergleich zu den juniorenbundesligen???
danke für die auskunft....
17.04.2012 - 13:52 Uhr
Zitat von paddelboot:
Es geht ja nicht nur um die Jugendspieler, sondern auch um die abgebenden Vereine. Ich bekomme das ja beim FCS hautnah mit. Hier wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet. Die Früchte der Arbeit ernten jedoch andere. Mit Patrick Herrmann (Gladbach), Daniel Bohl und Erik Durm (beide Mainz), Patrick Schmidt, Yannick Nonnweiler (beide VfB), Florian Ballas und Manuel Zeitz (beide Nürnberg) spielten im letzten Jahr 7 saarbrücker 'Gewächse' in der U18 - U21 des DFB. Keiner spielt noch in Saarbrücken. Aus dem aktuellen U19 Jahrgang wurden unserem Verein schon mehr als 15! Spieler abgeworben. Die Folge davon wird wohl der Bundesliga-Abstieg der A-Jugend sein.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
Ich bin da gleicher Meinung. habe auch ewig bei kleinen Vereinen in der Jugendarbeit gewirkt und auch uns wurden wurden immer wieder Spieler von BL Vereinen weggelockt.
Dass talentierte Spieler zu höherklassigen Vereinen ist völlig ok.
Aber das Entschädigungssystem ist das Problem.
Ich würde mir wünschen dass Vereine aus den 3 BLs den Ausbildungsvereinen eine Entschädigung zahlen müssen, die sich am Gehalt der Spieler orientiert. Z. B. 5 % des Bruttoeinkommens der ersten 5 Jahre an die Ausbildungsvereine.
Es geht ja nicht nur um die Jugendspieler, sondern auch um die abgebenden Vereine. Ich bekomme das ja beim FCS hautnah mit. Hier wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet. Die Früchte der Arbeit ernten jedoch andere. Mit Patrick Herrmann (Gladbach), Daniel Bohl und Erik Durm (beide Mainz), Patrick Schmidt, Yannick Nonnweiler (beide VfB), Florian Ballas und Manuel Zeitz (beide Nürnberg) spielten im letzten Jahr 7 saarbrücker 'Gewächse' in der U18 - U21 des DFB. Keiner spielt noch in Saarbrücken. Aus dem aktuellen U19 Jahrgang wurden unserem Verein schon mehr als 15! Spieler abgeworben. Die Folge davon wird wohl der Bundesliga-Abstieg der A-Jugend sein.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
Ich bin da gleicher Meinung. habe auch ewig bei kleinen Vereinen in der Jugendarbeit gewirkt und auch uns wurden wurden immer wieder Spieler von BL Vereinen weggelockt.
Dass talentierte Spieler zu höherklassigen Vereinen ist völlig ok.
Aber das Entschädigungssystem ist das Problem.
Ich würde mir wünschen dass Vereine aus den 3 BLs den Ausbildungsvereinen eine Entschädigung zahlen müssen, die sich am Gehalt der Spieler orientiert. Z. B. 5 % des Bruttoeinkommens der ersten 5 Jahre an die Ausbildungsvereine.
20.04.2012 - 15:23 Uhr
Zitat von paddelboot:
Es geht ja nicht nur um die Jugendspieler, sondern auch um die abgebenden Vereine. Ich bekomme das ja beim FCS hautnah mit. Hier wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet. Die Früchte der Arbeit ernten jedoch andere. Mit Patrick Herrmann (Gladbach), Daniel Bohl und Erik Durm (beide Mainz), Patrick Schmidt, Yannick Nonnweiler (beide VfB), Florian Ballas und Manuel Zeitz (beide Nürnberg) spielten im letzten Jahr 7 saarbrücker 'Gewächse' in der U18 - U21 des DFB. Keiner spielt noch in Saarbrücken. Aus dem aktuellen U19 Jahrgang wurden unserem Verein schon mehr als 15! Spieler abgeworben. Die Folge davon wird wohl der Bundesliga-Abstieg der A-Jugend sein.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
Und diese ganzen Toptalente wurden alle schon auf dem Trainingsplatz des FCS zur Welt gebracht? Oder hat man die von umliegenden kleineren Vereinen abgeworben die sich ebenfalls beschweren, dass sie relativ viel in die eigene Jugendarbeit stecken und der (in der Region) große FCS von ihnen für wenig bis kein Geld Talente abwirbt?!? Ich gehe ehrlichgesagt von letzterem aus..
Es geht ja nicht nur um die Jugendspieler, sondern auch um die abgebenden Vereine. Ich bekomme das ja beim FCS hautnah mit. Hier wird seit Jahren hervorragende Jugendarbeit geleistet. Die Früchte der Arbeit ernten jedoch andere. Mit Patrick Herrmann (Gladbach), Daniel Bohl und Erik Durm (beide Mainz), Patrick Schmidt, Yannick Nonnweiler (beide VfB), Florian Ballas und Manuel Zeitz (beide Nürnberg) spielten im letzten Jahr 7 saarbrücker 'Gewächse' in der U18 - U21 des DFB. Keiner spielt noch in Saarbrücken. Aus dem aktuellen U19 Jahrgang wurden unserem Verein schon mehr als 15! Spieler abgeworben. Die Folge davon wird wohl der Bundesliga-Abstieg der A-Jugend sein.
Wenn ich dann sehe, dass der FCS 20% seines Gesamtetats in die Jugend steckt, was wahrscheinlich weit über dem Anteil der Clubs aus Liga 1 und 2 liegt. Wenn ich sehe, dass fast alle potentiellen Verstärkungen für die erste Mannschaft schon in den letzten Jugendjahren von den reichen Clubs für einen feuchten Händedruck abgeschöpft werden und dass die Vereine keine Möglichkeit haben sich dagegen zu wehren, dann halte ich das aktuelle System für extrem unfair den kleineren Vereinen gegenüber.
Da dieses Parasitentum der großen Vereine eher noch zunehmen wird in den nächsten Jahren, muss man sich nicht wundern, wenn sich die kleinen irgendwann fragen, ob das so überhaupt noch Sinn macht, oder ob man nicht lieber für das Geld aus dem Jugendetat ein paar neue Spieler kauft. Sportlich wäre das für den Verein wahrscheinlich die bessere Lösung.
Und diese ganzen Toptalente wurden alle schon auf dem Trainingsplatz des FCS zur Welt gebracht? Oder hat man die von umliegenden kleineren Vereinen abgeworben die sich ebenfalls beschweren, dass sie relativ viel in die eigene Jugendarbeit stecken und der (in der Region) große FCS von ihnen für wenig bis kein Geld Talente abwirbt?!? Ich gehe ehrlichgesagt von letzterem aus..
30.04.2012 - 11:08 Uhr
Zitat von Le66-on:
Kinderscouting finde ich eigendlich gut so kann man früh Talente erkennen und fördern
Glückwunsch zum ersten Beitrag :rolleyes
Insgesamt gesehen ist es eine schwierige Situation. Ich denke, es kommt immer auf den Jugendspieler an, wie er sich umgewöhnen kann usw.
Das sollte man bei einem persönlichem Gespräch mit ihm sehr schnell merken.
Das Internatsleben ist auch auf keinen Fall schlimm, dort haben die Jugendlichen, die etwas zaghaft sind, wenigstens immer Kontakt zu gleichaltrigen und müssen auch mal etwas mitmachen.
Wenn es alles sich in einem (Bundes-)Land abspielt, kann man damit mmn. noch leben, allerdings sehe ich es als problematisch an, wenn das Kind bsp. von der Ukraine zu einem Deutschen Club wechselt.
Solche oder ähnliche Transfers sollten verboten werden, selbst der Masek-Verpflichtung stehe ich etwas skeptisch gegenüber, weil doch die Kutur vollkommen anders ist in unseren Beiden Nahbarstaaten.
Kinderscouting finde ich eigendlich gut so kann man früh Talente erkennen und fördern
Glückwunsch zum ersten Beitrag :rolleyes
Insgesamt gesehen ist es eine schwierige Situation. Ich denke, es kommt immer auf den Jugendspieler an, wie er sich umgewöhnen kann usw.
Das sollte man bei einem persönlichem Gespräch mit ihm sehr schnell merken.
Das Internatsleben ist auch auf keinen Fall schlimm, dort haben die Jugendlichen, die etwas zaghaft sind, wenigstens immer Kontakt zu gleichaltrigen und müssen auch mal etwas mitmachen.
Wenn es alles sich in einem (Bundes-)Land abspielt, kann man damit mmn. noch leben, allerdings sehe ich es als problematisch an, wenn das Kind bsp. von der Ukraine zu einem Deutschen Club wechselt.
Solche oder ähnliche Transfers sollten verboten werden, selbst der Masek-Verpflichtung stehe ich etwas skeptisch gegenüber, weil doch die Kutur vollkommen anders ist in unseren Beiden Nahbarstaaten.
03.08.2013 - 21:54 Uhr
Ich bin selber noch etwas jünger(auch Fußball spielend) und bin dafür, dass Jugendtransfers mit Verträgen, die auch Geld versprechen(wie im Fall Nico Franke), frühestens ab 16 Jahren erlaubt werden. Ich finde ein monatliches Gehalt als 13 Jahre alter Junge zu haben fällt unter Kinderarbeit. Wenn man als talentierter Jung-Fußballer zu einem Verein mit Profimannschaft wechselt, dann sollte man dies tun, weil man den Traum hat einmal in der Bundesliga oder woanders als Profi zu spielen. Den Kindern würde es meistens überhauptschon genügen die Chance zu haben irgendwann mal z.B. in der Buli zu spielen. Wenn dann noch Geldverträge zu Stande kommen, dann stecken meistens die Eltern dahinter. Außerdem wüssten so junge Kinder garnicht, was sie mit dem Geld anfangen soll, warscheinlich fließt das Geld aufs Konto der Eltern. Srlbst wenn die Kinder das Geld bekommen sollten, kann es für die Entwicklung der Kinder auch durchaus negativ sein kann, früh an Geld gewöhnt zu sein.
Leider ist das Ganze kein Einzelfall, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Selbst in der D-Jugend werden, wie ich gehört habe, Kinder mit Geld von Profimannschaften gelockt.
So etwas muss verboten werden............. :angry
Leider ist das Ganze kein Einzelfall, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Selbst in der D-Jugend werden, wie ich gehört habe, Kinder mit Geld von Profimannschaften gelockt.
So etwas muss verboten werden............. :angry
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