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Martin Hinteregger
Geburtsdatum 07.09.1992
Alter 33
Nat. Österreich  Österreich
Größe 1,84m
Vertrag bis -
Position Innenverteidiger
Fuß links
Akt. Verein SGA Sirnitz

Leistungsdaten: 26/27

Martin Hinteregger [36]

31.08.2016 - 19:34 Uhr
Martin Hinteregger [36] |#31
03.09.2016 - 12:07 Uhr
Zitat von Nordhaus1
Guten Tag !

Ich sehe das so ähnlich wie @FCAler , wobei ich sicher auch den Beitrag von @MrACE (Dieter) sehr bemerkenswert finde, an entscheidenen Stellen aber zu einer anderen Abwägung komme.

Hinteregger hat sicher in Österreich bei Red Bull für die Verhältnisse in deren ersten Liga nicht schlecht verdient und dementsprechend vom Engagement von RB klar profitiert. Wer sich auf das Konstrukt RB als Spieler einlässt, weiß auch recht genau, wie das funktioniert.


Falsch werter Nordhaus, er kam als 15 jähriger aus Sirnitz nach Salzburg. Da wird große Kohle noch keine Rolle gespielt haben, höchstens ein bisschen Aufwendungsersatz.
Dass ein 15 jähriger zu einem guten Ausbildungsverein wechselt ist absolut verständlich.
Sein Ziel Bundesliga hat er nicht aus den Augen verloren, auch wenn die Ablöse für Gladbach zu hoch war (12 Mio wurden kolportiert).
Dass er dann nicht sofort wechselt, wenn er den Sprung zu den Senioren schafft, ist auch verständlich.
Die Ablehnung von Leipzig zeigt, dass das Konstrukt nicht weiter sein Weg ist, denn das wäre der einfachste Weg in die 1. deutsche Liga gewesen.
Dass er hier auf Geld verzichtet, können wir nur vermuten, aber dass beim FCA davon weniger vorhanden ist, als bei RB dürfte klar sein.
Trotzdem bleibt er Fußball Profi und spiel für Geld und uns hat er weniger gekostet, als das bei Gladbach der Fall gewesen wäre. Zusätzlich hat er die Aussicht auf genau die Position, die er will, was bei Gladbach nicht der Fall war.

•     •     •

Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!
Martin Hinteregger [36] |#32
03.09.2016 - 12:22 Uhr
Quelle: www.bild.de
Nach BILD-Informationen hatte sich Hinteregger vor der EM über seinen Berater in Leipzig angeboten. Damals lehnte Rangnick ab. Nach der EM näherte man sich dann doch wieder an – unter anderem gab es ein halbstündiges Skype-Gespräch mit Rangnick und dem neuen RB-Trainer Ralph Hasenhüttl (49). Ein paar Tage später sagte der 17-malige Nationalspieler dann öffentlich ab.
Hasenhüttl: „Damals hat er mit keiner Silbe gesagt, dass er nicht nach Leipzig kommen möchte. Sonst hätte ich mir die Gesprächszeit gespart.“
Zitat von RunderBall
Zitat von honky

Martin Hinteregger macht schon Furore, bevor er hier richtig angekommen ist:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/659421/artikel_hinteregger-teilt-aus_darum-sagte-er-leipzig-ab.html

Auf diesen Artikel gab es bis vorhin bereits 27 Kommentare! Was dort von manchen Usern zu lesen ist, bringt mich echt auf die Palme. Ich habe auch gleich einen Artikel geschrieben, der aber nicht angenommen wurde, weil die Wortwahl ..... Also lass ich es lieber. Dort laden doch eh`nur zu viele ihren Stuss ab.

Martin Hinteregger scheint mir ein richtig guter Typ zu sein. Seine "Wut" auf RB Leipzig kann ich gut nachvollziehen. Wenn innerhalb von 2 Jahren 9 Spieler von einem Verein zum gleichen anderen Verein wechseln, dann spricht das für mich Bände. Das zeigt doch, dass schon vom Management gar nicht gewollt ist, dass der kleinere Verein mittel- oder langfristig Erfolg hat, sondern das neuere Spielzeug.

Seine Einstellung gefällt mir. Sein Ziel war die Bundesliga und er hätte auch gewechselt, falls die Quali zur Champions League geglückt wäre. Dass der Verein, zu dem er wechselt, wichtiger ist als ein bisschen mehr Kohle, finde ich echt stark.

Der Mann hat einen Sonderapplaus verdient. daumen-hoch

Ich wünsche ihm hier viel Erfolg und dass die Fans immer hinter ihm stehen.


Tschuldigung, wenn ich hier störe, aber ich hab nur mal eine Frage. Seine Wut auf RB Leipzig könnt ihr also gut verstehen. Und deswegen hat er einen guten Charakter. So einfach ist das also?
Erkennt ihr wirklich nicht den Zusammenhang zur aktuellen Stimmung zu RB in Deutschland allgemein und der in Augsburg im Besonderen?
Guter Charakter? Oder eher Trittbrettfahrer?
Ich würde ja mit euch übereinstimmen, wenn man ihm attestiert, dass diese Einführung mal was anderes ist, als das übliche Einheitsblabla neuer Spieler (neue Herausforderung, schon immer davon geträumt,....). Statt sich so billig einzuschleimen, schießt man auf den angeblich gemeinsamen Feind.

Der Wechsel zu Augsburg zerstört RB Salzburg also weniger als der zu Leipzig. Naja, wer es glauben möchte.

Weiter oben bedauert einer uns RB Fans, weil wir diesen Affenzirkus befürworten. Danke für die Mitgefühl. Ist aber nicht nötig. Wir haben wenigstens erkannt, dass es ein Affenzirkus ist.


Die Frage ist natürlich auch, wie glaubwürdig Hinteregger ist zwinker.
Martin Hinteregger [36] |#33
03.09.2016 - 13:04 Uhr
Zitat von Nordhaus1

Warum Hinteregger darin ein "Kaputtmachen" von RB Salzburg sieht, ist mir absolut schleierhaft, denn offenbar ist es ja auch nicht verboten, zu anderen Vereinen zu wechseln.
...
Es wird immer so sein, dass Spieler aus einer schwächeren Liga in einer stärkeren ihr Glück versuchen- und zwar vollkommen unabhängig davon, ob die beiden dann beteiligten Vereine zu irgendeinem gemeinsamen Konzern gehören.


ist zwar total off topic, hat mit dem Spieler eigentlich absolut nichts zu tun, aber dennoch möchte ich da noch dazwischengrätschen Zwinkernd

Wenn binnen 2 Jahren acht oder neun Spieler wechseln, kann man nicht mehr (ich nenns mal) von den "Gesetzen des Marktes" sprechen. Ich muss zugeben ich kenn die Spieler im Detail nicht, aber ich gehe mal davon aus dass es sich nicht um Spieler handelt die nur auf der Tribüne zugeschaut haben.
Nochmal da ist binnen zwei Jahren fast eine ganze Mannschaft verschoben worden, nenns Kaputtmachen Ausbluten wie auch immer...die Spieler werden in Salzburg getestet und wer sich nicht dumm anstellt wird weiter gegeben.

Wenn das den Spielern von Anfang an so kommuniziert wird (was im Fall Hinteregger, doch nicht ganz off topic zwinker ) wohl nicht so war ist das fair, als Fan von RBS würde ich mich trotzdem sauber verarscht vorkommen. Bei anderen Vereinen spielt die U23 in der Regionalliga, RBL testet die Spieler schon mal in der Euroleague...
Martin Hinteregger [36] |#34
03.09.2016 - 13:09 Uhr
Zitat von MrACE
...
Wo hat er bitte gegen Salzburg nachgetreten? Sicher wollte er in die Bundesliga, aber eben nicht über Leipzig. Nachgetreten hat er gegen Red Bull, der seine Salzburger ausbluten läss, ganz nach seinem Gusto.


Aber dann muss man ehrlicherweise auch sagen, dass RB Salzburg ja erst vergleichsweise groß gemacht hat- ohne RB wäre Salzburg sicher ncht Serienmeister in Österreich, denn die stecken da ja auch ganz ordentlich Geld rein.

Und Hinteregger hat davon mit Sicherheit auch gehaltstechnisch nicht zu knapp profitiert- egal wann er nach Salzburg gewechselt ist.

Mir passt es einfach nicht, dass jemand das Geld gerne nimmt und dann nach dem Abschied den bisherigen Arbeitgeber anpinkelt! Hat er denn eventuell auch schon während seiner Salzburger Zeit an RB Kritik geübt (das wäre dann ja ein Punkt für ihn)?

Ansonsten wird das sicher jede(r) so sehen, wie er/sie das für richtg hält. Für mich ist sein Verhalten aber eher stilloses Nachtreten als "heldenhaftes" Eintreten gegen die (absolut kritikwürdige) Kommerzialisierung des Fußballs (und die läuft im übrigen auch nicht ausschließlich bei RB ab!).
Martin Hinteregger [36] |#35
03.09.2016 - 14:20 Uhr
Zitat von MrACE
Zitat von FCAler

Zitat von Thommy_S

Zitat von RunderBall

Zitat von honky

Martin Hinteregger macht schon Furore, bevor er hier richtig angekommen ist:

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/659421/artikel_hinteregger-teilt-aus_darum-sagte-er-leipzig-ab.html

Auf diesen Artikel gab es bis vorhin bereits 27 Kommentare! Was dort von manchen Usern zu lesen ist, bringt mich echt auf die Palme. Ich habe auch gleich einen Artikel geschrieben, der aber nicht angenommen wurde, weil die Wortwahl ..... Also lass ich es lieber. Dort laden doch eh`nur zu viele ihren Stuss ab.

Martin Hinteregger scheint mir ein richtig guter Typ zu sein. Seine "Wut" auf RB Leipzig kann ich gut nachvollziehen. Wenn innerhalb von 2 Jahren 9 Spieler von einem Verein zum gleichen anderen Verein wechseln, dann spricht das für mich Bände. Das zeigt doch, dass schon vom Management gar nicht gewollt ist, dass der kleinere Verein mittel- oder langfristig Erfolg hat, sondern das neuere Spielzeug.

Seine Einstellung gefällt mir. Sein Ziel war die Bundesliga und er hätte auch gewechselt, falls die Quali zur Champions League geglückt wäre. Dass der Verein, zu dem er wechselt, wichtiger ist als ein bisschen mehr Kohle, finde ich echt stark.

Der Mann hat einen Sonderapplaus verdient. daumen-hoch

Ich wünsche ihm hier viel Erfolg und dass die Fans immer hinter ihm stehen.


Tschuldigung, wenn ich hier störe, aber ich hab nur mal eine Frage. Seine Wut auf RB Leipzig könnt ihr also gut verstehen. Und deswegen hat er einen guten Charakter. So einfach ist das also?
Erkennt ihr wirklich nicht den Zusammenhang zur aktuellen Stimmung zu RB in Deutschland allgemein und der in Augsburg im Besonderen?
Guter Charakter? Oder eher Trittbrettfahrer?
Ich würde ja mit euch übereinstimmen, wenn man ihm attestiert, dass diese Einführung mal was anderes ist, als das übliche Einheitsblabla neuer Spieler (neue Herausforderung, schon immer davon geträumt,....). Statt sich so billig einzuschleimen, schießt man auf den angeblich gemeinsamen Feind.

Der Wechsel zu Augsburg zerstört RB Salzburg also weniger als der zu Leipzig. Naja, wer es glauben möchte.

Weiter oben bedauert einer uns RB Fans, weil wir diesen Affenzirkus befürworten. Danke für die Mitgefühl. Ist aber nicht nötig. Wir haben wenigstens erkannt, dass es ein Affenzirkus ist.

Hinteregger geht es doch gar nicht um sich persönlich sondern um den Verein seiner Heimatstadt. Er will nicht zusehen und akzeptieren wie der nach Lust und Laune kaputt gemacht wird und wurde von einem Unternehmen dem es einzig um Werbung geht. Am Beispiel Salzburg können die RB Zuschauer schon heute sehen was mit ihrem Konstrukt passiert wenn RB keine Lust mehr hat.


Hallo @Runder Ball,
ich kann Deinen Beitrag voll und ganz unterschreiben. Dieses nachtreten auf seinen alten Verein, bzw. den Verein der ja auch zum Red Bull-Konzern gehört, hat ihn mir nicht unbedingt symphatisch gemacht.

Das macht man einfach nicht sich gegenüber seinem alten Verein, so negativ beim Abgang zu äußern. Wenn ihm sooo viel an seinem alten Klub gelegen wäre wie er tut, dann wäre er auich dort geblieben. Wenn es ihm nur um die sportliche Herausforderung der Bundesliga ging und deshalb den Wechsel vollzogen hat, ist das in Ordnung, aber das wäre dann auch ohne nachtreten möglich gewesen.silent

Für mich muss er beim FCA jetzt viel Leistung bringen, bis er diesen negativen Eindruck, den er hier zum Einstand hinterlassen hat, vergessen zu machen.sad

Das kann jeder sehen wie er will, da wäre mir das übliche Bla,bla lieber gewesen!


Wo hat er bitte gegen Salzburg nachgetreten? Sicher wollte er in die Bundesliga, aber eben nicht über Leipzig. Nachgetreten hat er gegen Red Bull, der seine Salzburger ausbluten läss, ganz nach seinem Gusto.

Aber das hast du wie so Vieles, einfach bewusst falsch verstanden!



Wundert mich Deine Antwort, dass ich das wieder "bewusst falsch" verstanden habe?

NEIN, nicht im geringsten! Ich bin von Dir schon lange nichts anderes mehr gewohnt, Danke.silent
Martin Hinteregger [36] |#36
03.09.2016 - 14:43 Uhr
Zum Thema RB-Kritik mag ich mich gar nicht mehr so lang äußern. Ich glaube das wäre hier komplett OT und ich sehe selbst bei uns in dem zugehörigen Thread kaum noch Gründe dazu irgendwie mich zu äußern. Was mich an der Aussage von Hinteregger stört, ist diese extrem einseitige Darstellung mit einer klaren Zuordnung Gut-Böse, wobei Böse natürlich RB Leipzig ist.
Die Bundesliga von Österreich ist vom Niveau her nun mal deutlich unter der deutschen Bundesliga anzusiedeln. RB Salzburg würde ich auf einem Mittelfeldplatz in der BL,wenn nicht gar im Abstiegskampf sehen. In Österreich reicht es für die Serienmeisterschaft...
RedBull tritt mit dem Ziel an, Junge Spieler auszubilden bzw. zu holen und weiterzuentwickeln. Wenn ein Spieler bei RB Salzburg ein gewisses Niveau erreicht hat und sich auf der nächsten Stufe durchsetzen möchte, kann er das nur durch einen Wechsel in eine andere Liga: nach Deutschland, England, Spanien, Italien oder auch Frankreich. Das war in den letzten Jahren so, als es natürlich nicht möglich war einen Mané, einen Kampl oder einen Alan von einem Engagement bei RB Leipzig in der dritten oder zweiten Liga zu übezeugen. Und auch heute ist es natürlich für Keita nur attraktiv nach Leipzig zu wechseln, weil sie in der Bundesliga spielen. Dieser dauernde Aderlass macht aber RB Salzburg nicht kaputt sondern ist das System. Es hat in den letzten Jahren auch nicht zu einer Zerstörung geführt, sondern immer zur Meisterschaft gereicht. Und das man international nicht eben die beste Figur macht, ist halt auch der fehlenden Konkurrenz geschuldet.
Aber wie gesagt, es scheinen ja nur die Spieler zu stören, die zu RB Leipzig wechseln. Dortmund, Leverkusen, Mönchengladbach, Freiburg, Augsburg, Southampton und sogar Guangzhou Evergrande sind und waren unkritisch, RBL ist zerstörerisch.
Wenn ein Herr Hinteregger meint, dass dieser Aderlass solch eine Zerstörungskraft ausübt, hat er irgendwie verschlafen, dass es bereits seit Jahren so läuft, auch als RBL noch nicht das Ziel für die Leistungsträger war.
Wenn ihn der Zeitpunkt stört, wann der Wechsel von Bernardo stattfand, halte ich es für besonders verwerflich, dass er am Deadline Day noch zu euch gewechselt ist. Da konnte RB ja gar nicht mehr reagieren.
Und wenn ihn das Ziel RB Leipzig stört, ist das ganz allein sein Problem. Kein Spieler wird gezwungen zu RBL zu wechseln. Und ob nun 7 Mio aus Augsburg oder vielleicht 6 Millionen aus Leipzig ist für RBS sicher nicht entscheidend. Das ein paar Fans sich vielleicht besser fühlen wenn es so oder so läuft...geschenkt. Vom sportlichen her macht es keinen Unterschied. Und das sollte man eigentlich beachten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von RunderBall am 03.09.2016 um 14:59 Uhr bearbeitet
Martin Hinteregger [36] |#37
03.09.2016 - 14:44 Uhr
Aus dem Thread Mintzlaff kontert Hinteregger: „Das ist populistischer Nonsens“
Zitat von cliffracer
Dass Spieler systematisch von RB Salzburg zu RB Leipzig 'befördert' werden ist nicht von der Hand zu weisen. Dass dies offenbar ohne Planung und Zustimmung des Trainers von Salzburg geschieht, kann auf jeden Fall kritisiert werden. Was man nun davon hält, ist jedermanns eigene Sache.

Hinteregger war nun einer dieser Spieler und sollte auf den Wunsch Ragnicks, wie ein Dutzend Spieler zuvor, zu RB Leipzig wechseln. Allerdings war der Spieler in diesem Fall nicht einverstanden und hat stattdessen einen Wechsel zu einem Konkurrenten Leipzigs bevorzugt, was auch sein gutes Recht ist und erntet durch die Absage öffentliche Kritik von Ragnick. Zudem soll Ragnick von Leipzig aus vorläufig ein Veto zu dem Wechseln Hintereggers zu einem Konkurrenten eingelegt haben. Sollte dies wahr sein, ist Hintereggers Wortwahl, die im ersten Eindruck ungeschickt wirkt, eher nachvollziehbar.

Trotzdem befindet sich Hinteregger hier in keiner guten Position um Kritik zu üben, denn das missbilligte Geschiebe von Spielern zu Gunsten RB Leipzigs ist von eben jenem Unternehmen geordert, das zu seiner Ausbildung zum Profifußballer beigetragen und seinen Verein geführt und finanziert hat.

Das öffentliche Ausfechten einer solchen Diskussion, jetzt auch von Mintzlaff, ist von hoher Unprofessionalität. Ich bin gespannt ob nun Schicht im Schacht ist, oder ob weitere Protagonisten auftreten. Schön, dass die Show während der Länderspielpause weitergeht.


Ich finde es okay von Hinteregger ein paar der Dinge anzusprechen. Besser wäre es aber wohl gewesen, die Füße still zu halten, aber das haben andere von höherem Alter und mehr Erfahrung im Geschäft auch nicht geschafft. Abgesehen davon bin ich über seine Verpflichtung sehr froh, da ich schon befürchtet hatte, dass es Reuter dieses mal nicht schafft noch einen geeigneten Spieler für die vakante Position zu finden. Die Ablöse war zwar hoch, aber für einen solchen Spieler muss man heutzutage eben auch einiges auf den Tisch legen. Hoffe, dass er jetzt die Sache mit Ragnick Bull schnellstmöglich abhakt und schon gegen Bremen zeigt was er auf dem Kasten hat.

•     •     •

Baroš, Kahn, Buffon, Šmicer, Totti, Finnbogason, Owen, Nedvěd, Baier, Drogba, Guti
Martin Hinteregger [36] |#38
03.09.2016 - 15:00 Uhr
Mit Hinteregger bekommen wir den zweiten Spieler aus den RB Reihen. RB Leipzig hat in der abgelaufenen Transferperiode über 45 Mio invstiert. Platz drei in Budesliga, nach BVB und Bayern!

Der Rangnik Poker kommt mir sehr bekannt vor. Wie Hoffenheim seiner Zeit. Aufstieg und dann gleich Herbstmeister. Dann gings doch bergab und Hopp hatte keine Lust mehr für jeden Spieler einen Miliardärs Obulus zu bezahlen. Hoffenheim fängt heuer mit eigener Jugend ganz von vorne an. Ob es damit klappt wird man sehen.

Ob Matteschitz soviel Lust auf soviel Frust nur für Fussball hat, wie Hopp es auf sich genommen hat? Bisher gings ja nur bergauf, aber Bundesliga ist anderes Gewässer, da zählt mehr als nur Geld.

Leid tun mir nur die Bürger in und um Leipzig (aber wegen Legida hält sich das für mich auch in Grenzen)
Martin Hinteregger [36] |#39
03.09.2016 - 17:12 Uhr
Ich finde auch, dass sich Hinteregger mit den Aussagen gegen RB Leipzig keinen Gefallen getan hat. Erst sollte er mal durch fußballerische Leistung in der BL auf sich aufmerksam machen. Auch ist es schlechter Stil, sich negativ über andere Vereine zu äußern.
Soweit mir bekannt ist, wollte ja Mateschitz RB Salzburg zur internationalen Fußball-Größe machen; also auch in der CL eine gewisse Rolle spielen. Leider war es nun so, dass die dazu notwendigen Topstars des Gewerbes nicht in der fußballerischen Provinz spielen wollten. Auch wenn noch so viel Geld dafür geboten wurde.
Deshalb nun auch sein Engagement in der deutschen Fußball-BL (allerdings mit der (vorläufigen) Philosphie der "jungen wilden Truppe"; wie lange noch?).

Ich verstehe allerding das RB Leipzig-Bashing der sogenannten "wirklichen" Fußball-Fangruppen nicht. Obwohl immer wieder die "Einmaligkeit" des RB Leipzig-Konstruktes hervorgehoben wird, sind doch auch Bayer Leverkusen, Hoffenheim und Wolfsburg genau so Mäzenaten-Vereine, ohne Fußball-Tradition. Der lange Arm von VW reicht auch schon in die Zentrale des FCB hinein. Wie man auch an den Spieler-Transfers zwischen Wolfsburg, München und auch Ingoldstadt sehen kann. Und ohne den Milliardär Kühne wäre der HSV wohl auch in der 2. Liga, um nur eine paar Beispiel für Mäzenaten-Enfluß bei Traditionvereinen zu nennen. Aber ich will hier nicht zu offtopic werden.

Ich hoffe für den FCA, dass Hinteregger in Zukunft durch seine fußballerischen und weniger durch seinen verbalen Leistungen überzeugen wird.Zwinkernd
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Circeflex am 03.09.2016 um 17:17 Uhr bearbeitet
Martin Hinteregger [36] |#40
03.09.2016 - 18:06 Uhr
Der Vergleich von Firmenmannschaften und RB hinkt doch gewaltig. Ebenso der mit Hopp.
Alle erwähnten stellen ja nicht ihr Produkt in den Vordergrund und wurden nur um Werbung zu machen gegründet.

Was die Aussage von Hinteregger noch verständlicher für mich macht, wenn ich lese, das Rangnick sich auch noch per Verto in den Wechsel nach Augsburg einmischen wollte.
Nicht Hinteregger hat nachgetreten, Rangnick hat ihn angeprangert, in einer sehr schäbigen Form.
Eine Aussage: " das sind wir von ihm gewohnt, er sagt heute so und morgen so", hat er ihn nach der Absage, mit innerlicher Wut in eine Ecke gestellt, als könnte man ihn ohnehin nicht für voll nehmen.

Dass es keine diplomatische Spitzenleistung war, gestehen ich gerne zu, aber ich kann die erste Wut auf Rangnick absolut nachempfinden und hätte selbst sicher noch heftiger reagiert.

Und ich bleibe dabei, sein Angriff galt nicht seinem Ausbildungsverein Salzburg, dem er sicher sehr viel zu verdanken hat, sondern einzig Rangnick, der für RB nun an 1. Stelle steht und schalten und walten darf wie er will.

•     •     •

Haller schon in der Jugend, Riedle, Veh und Schuster groß werden sehen und auch noch mit dem FCA an der "Anfield road" gewesen zu sein, mehr geht in einem Augsburger Leben eigentlich gar nicht.Aber besser als "Augschburger" geht ohnehin nicht. Danke FCA!
Ich bin ein FC Augsburger!

Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!
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