| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
07.02.2013 - 09:55 Uhr
Das ist doch nichts Neues, wurde ja mehrfach schon angedeutet von Kind. Anscheinend ist für die Zukunft vorgesorgt. Mit diesen deutlich höheren Mehreinnahmen kann der Verein sich deutlich besser entwickeln. Ich finde das gut :)
07.02.2013 - 14:07 Uhr
Anscheinend ist das Interesse am Bestehen eines Vereins 96 und nicht eines Franchise 96 bei den Fans nicht sonderlich hoch... Was ist daran erstrebenswert, als Verein Eigentum und Spielzeug von Unternehmen zu sein? Einzige Folge ist, dass in der Chefetage noch mehr Leute wie Martin Kind sitzen, die zwar wirtschaftlich was auf dem Kasten haben, aber sportlich keine Kompetenzen mitbringen. Kind begrüßt ausdrücklich die Einmischung von Sponsoren in den sportlichen Bereich. Das Ende vom Lied wird sein, dass sich kein seriöser Sportfachmann mehr bei 96 blicken lassen wird. 96 wird zu einem Haifischbecken wie der 1. FC Köln werden. Wie sehr sich schon ein einziger Sponsor einmischt sieht man ja schon beim HSV aus Hamburg. Und angesichts der doch eher bescheidenen Finanzkraft der bisherigen Sponsoren und des mangelnden Merchandising-Wertes von 96 ist nicht davon auszugehen, dass 96 durch eine solche Maßnahme ernsthaft zu einem deutschen Top-Klub aufsteigen könnte. Hinterlassen werden würde nur verbrannte Erde, eventuell ein Absturz in die Zweitklassigkeit, vielleicht sogar wieder in die Drittklassigkeit.
07.02.2013 - 14:17 Uhr
Zitat von 96wirdMeister:
Anscheinend ist das Interesse am Bestehen eines Vereins 96 und nicht eines Franchise 96 bei den Fans nicht sonderlich hoch... Was ist daran erstrebenswert, als Verein Eigentum und Spielzeug von Unternehmen zu sein? Einzige Folge ist, dass in der Chefetage noch mehr Leute wie Martin Kind sitzen, die zwar wirtschaftlich was auf dem Kasten haben, aber sportlich keine Kompetenzen mitbringen. Kind begrüßt ausdrücklich die Einmischung von Sponsoren in den sportlichen Bereich. Das Ende vom Lied wird sein, dass sich kein seriöser Sportfachmann mehr bei 96 blicken lassen wird. 96 wird zu einem Haifischbecken wie der 1. FC Köln werden. Wie sehr sich schon ein einziger Sponsor einmischt sieht man ja schon beim HSV aus Hamburg. Und angesichts der doch eher bescheidenen Finanzkraft der bisherigen Sponsoren und des mangelnden Merchandising-Wertes von 96 ist nicht davon auszugehen, dass 96 durch eine solche Maßnahme ernsthaft zu einem deutschen Top-Klub aufsteigen könnte. Hinterlassen werden würde nur verbrannte Erde, eventuell ein Absturz in die Zweitklassigkeit, vielleicht sogar wieder in die Drittklassigkeit.
Richtig, weil wir ohne die Gelder von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun ja so gut dastehen würden.
Gerade weil die "Marke" 96 noch nicht so zueht brauchen wir diese Gelder um dauerhaft Bundesliga spielen zu können. Ohne diese Herren wären wir auf einem Level mit Freiburg, allerdings mit keinerlei Aufbau von nachhaltiger Jugendarbeit.
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Wieso sollte man keine sportlich kompetente Führung mehr bekommen?
Das ist doch völliger Humbuk.
Hoffenheim hat auch eine eig kompetente Führung. Wolfsburg ebenso, Bayer auch, ManU auch, Paris auch...
Welcher dieser Klubs mit Fremdgeldern in jeder Höhe hat denn eine minderwertige sportliche Führung?
Wer keinen Bundesligafussball will soll sich nen Regionalligisten suchen und nicht 96 zu einem machen wollen.
Anscheinend ist das Interesse am Bestehen eines Vereins 96 und nicht eines Franchise 96 bei den Fans nicht sonderlich hoch... Was ist daran erstrebenswert, als Verein Eigentum und Spielzeug von Unternehmen zu sein? Einzige Folge ist, dass in der Chefetage noch mehr Leute wie Martin Kind sitzen, die zwar wirtschaftlich was auf dem Kasten haben, aber sportlich keine Kompetenzen mitbringen. Kind begrüßt ausdrücklich die Einmischung von Sponsoren in den sportlichen Bereich. Das Ende vom Lied wird sein, dass sich kein seriöser Sportfachmann mehr bei 96 blicken lassen wird. 96 wird zu einem Haifischbecken wie der 1. FC Köln werden. Wie sehr sich schon ein einziger Sponsor einmischt sieht man ja schon beim HSV aus Hamburg. Und angesichts der doch eher bescheidenen Finanzkraft der bisherigen Sponsoren und des mangelnden Merchandising-Wertes von 96 ist nicht davon auszugehen, dass 96 durch eine solche Maßnahme ernsthaft zu einem deutschen Top-Klub aufsteigen könnte. Hinterlassen werden würde nur verbrannte Erde, eventuell ein Absturz in die Zweitklassigkeit, vielleicht sogar wieder in die Drittklassigkeit.
Richtig, weil wir ohne die Gelder von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun ja so gut dastehen würden.
Gerade weil die "Marke" 96 noch nicht so zueht brauchen wir diese Gelder um dauerhaft Bundesliga spielen zu können. Ohne diese Herren wären wir auf einem Level mit Freiburg, allerdings mit keinerlei Aufbau von nachhaltiger Jugendarbeit.
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Wieso sollte man keine sportlich kompetente Führung mehr bekommen?
Das ist doch völliger Humbuk.
Hoffenheim hat auch eine eig kompetente Führung. Wolfsburg ebenso, Bayer auch, ManU auch, Paris auch...
Welcher dieser Klubs mit Fremdgeldern in jeder Höhe hat denn eine minderwertige sportliche Führung?
Wer keinen Bundesligafussball will soll sich nen Regionalligisten suchen und nicht 96 zu einem machen wollen.
07.02.2013 - 14:31 Uhr
Mit dem Geld von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun sind wir vor 3 Jahren fast abgestiegen. Sagt das also was über Nachhaltigkeit von Fußballvereinsinvestitionen aus? Wo ist LR Ahlen, wo Tennis Borussia Berlin? Geld ist nicht alles.
07.02.2013 - 19:10 Uhr
Martin Kinds Problem ist, dass er bis heute weder den Unterschied zwischen einem Fußballverein und eine Hörgerätehersteller verstanden hat noch das Wesen der Demokratie. Und seit er weiß, dass er 2017 Alleinherrscher wird, dreht er leider am Rad. Der Mann ist eine lebende Demonstration für die Wichtigkeit der 50+1 Regel. Der wird den Verein in Windeseile zu Grunde richten. Armes #h96
Passend wie ich finde.
07.02.2013 - 19:47 Uhr
Zitat von marcih:
Richtig, weil wir ohne die Gelder von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun ja so gut dastehen würden.
Ich sage nicht, dass wir nicht auf diese Gelder angewiesen sind. Aber wieso sollte man sportlich nicht kompetenten Sponsoren Entscheidungen zur Führung eines Sportvereins überlassen? Die Wirtschaft ist in gewissem Maße planbar. Fußball ist es nicht. Die Führung eines Fußballvereins verlangt Erfahrung in beiden Bereichen. Ich bezweifele, dass Rossmann oder Braun herausragende, noch ungekannte Fachkenntnisse im Fußballgeschäft haben. Und ich weiß auch nicht, warum Sponsoren zwingend über eine Vereinspolitik entscheiden sollen dürfen. Für mich ist Sponsor, der sich durch finanzielle Unterstützung Werbewirkung erhofft, nicht derjenige, der Geld gegen Macht im Verein eintauscht. Das ist für mich ein Anteilseigner, ein Besitzer. Aber Moment - ich dachte, 96 ist ein Fußballverein? Ja, heutige Profivereine sind wie Wirtschaftsunternehmen organisiert. Aber wie ich bereits sagte: Sie sind keine Wirtschaftsunternehmen, sondern noch immer Sportvereine.
Zitat von marcih:
Gerade weil die "Marke" 96 noch nicht so zueht brauchen wir diese Gelder um dauerhaft Bundesliga spielen zu können.
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Der Zug für eine bundesweite "Marke 96" ist mit den Regionalliga- und Zweitligazeiten in den 90ern doch längst abgefahren. Die Kuchenstücke im deutschen Profifußball sind längst verteilt. Jeder, der davon träumt, dass 96 durch solche Maßnahmen 2017 zu einem CL-Kandidaten wird, den wird die Realität kalt erwischen. Vereine wie Werder, Stuttgart, Frankfurt oder der HSV sind für Investoren immer noch ein Stück interessanter als 96.
Zitat von marcih:
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Die Planungen von Kind bzgl. der Sponsorenübernahme gehen doch weit darüber hinaus, ein schönes Stadion oder ein beschauliches NLZ aufzubauen. Wieso gibt man sich mit sowas nicht zufrieden? Wieso muss auch der letzte Saft ausgequetscht werden, nur um auszuloten, wie hoch man die Marke 96 pushen kann? "Schuster, bleib' bei den Deinen Leisten!", sage ich dazu. 96 wird niemals ein deutscher Topklub werden, der Zug ist abgefahren, siehe oben. Wieso sich unnötig in eine Fallhöhe begeben, um eine Zeit lang der Sonne nah zu sein? Sowas ist viel zu fragil. 96 wird nicht noch einmal einen Absturz überleben. Es muss oberstes Ziel bleiben, den Verein auf festen Füßen zu halten und seinen Fortbestand zu sichern. Das macht man nicht, indem man 50+1 aufs Äußerste ausreizt, um unerfüllbare Träume eines deutschen Topklubs Hannover 96 zu bedienen. Kinds Ehrgeiz in Ehren, aber das geht zu weit. Hannover 96 in Händen von allmächtigen Sponsoren ist nicht die Zukunft, die ich für diesen Verein sehen will.
Zitat von marcih:
Wieso sollte man keine sportlich kompetente Führung mehr bekommen?
Das ist doch völliger Humbuk.
Hoffenheim hat auch eine eig kompetente Führung. Wolfsburg ebenso, Bayer auch, ManU auch, Paris auch...
Welcher dieser Klubs mit Fremdgeldern in jeder Höhe hat denn eine minderwertige sportliche Führung?
Ja, wer Geld hat, der kann sich irgendwann alles leisten, weil das Geld halt da ist. Das heißt aber nicht, dass die Führung kompetent ist, sondern einfach nur dass genug Geld da ist, sich teure Spieler zu leisten und eventuell auch ein oder zwei Fehleinkäufe pro Jahr zu verkraften. Nicht anders verfahren doch heutzutage Hoffenheim und Wolfsburg. In Wolfsburg ist faktisch der VW-Konzern Chef. Wie viele Trainer, darunter internationale Bekanntheiten, hat Wolfsburg in den letzten Jahren verschlissen? Fakt war doch, dass diese aus einem hochqualitativen Spielerpool nur mittelmäßige Plätze herauskitzelten. Die sportlichen Personalentscheidungen von Hoffenheim und Wolfsburg und der letzten Jahre sind alles andere als gut gewesen. Zwischen der finanziellen und der sportlichen Realität ist bei den beiden Vereinen ein tiefer Graben. Nicht umsonst hatten beide in den letzten Jahren ernste Abstiegsängste zu bewältigen.
Zu Paris: Auch dieser Klub kauft nur auf Teufel komm' raus. In der mittlerweile doch eher schwächeren französischen Liga mag das noch reichen. Aber wo ist denn heute die Traumelf von ManCity im Europapokal? Immer noch kein Stück weiter als vor ein paar Jahren. Da zeigen sich einfach die Grenzen purer Finanzkraft. Zu viel Geld lässt die Anstrengung, gute Spieler zu finden, sichtlich schwinden. Ich bezweifele, dass eine (weitaus teurere) 96-Mannschaft des Jahres 2017 bessere Plätze herausspielen wird als unser jetziges Team. Wo Geld im Überfluss ist, sinkt die Leistungsbereitschaft.
In Leverkusen ist man vor allem so erfolgreich, weil die Bayer AG sich größtenteils aus dem sportlichen Bereich raushält.
ManUtd und Bayern sind hingegen ganz anders. In Manchester und in München sind mit Ferguson und Hoeneß/Rummenigge Leute am Ruder, die sportliches Know-How haben - die sind bei diesen Vereinen nicht durch das Geld, sondern waren vor der Zeit der Kommerzialisierung schon da und setzen nach wie vor ihre Interessen gegenüber Investoren durch. Auch, weil es sich Bayern und ManUtd leisten können als zwei der größten Klubs der Welt, denn springt ein Investor ab, stehen schon zehn andere an.
Hingegen wäre 96 wie Wolfsburg oder Hoffenheim auf ein paar wenige Interessenten und deren Launen festgenagelt.
Richtig, weil wir ohne die Gelder von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun ja so gut dastehen würden.
Ich sage nicht, dass wir nicht auf diese Gelder angewiesen sind. Aber wieso sollte man sportlich nicht kompetenten Sponsoren Entscheidungen zur Führung eines Sportvereins überlassen? Die Wirtschaft ist in gewissem Maße planbar. Fußball ist es nicht. Die Führung eines Fußballvereins verlangt Erfahrung in beiden Bereichen. Ich bezweifele, dass Rossmann oder Braun herausragende, noch ungekannte Fachkenntnisse im Fußballgeschäft haben. Und ich weiß auch nicht, warum Sponsoren zwingend über eine Vereinspolitik entscheiden sollen dürfen. Für mich ist Sponsor, der sich durch finanzielle Unterstützung Werbewirkung erhofft, nicht derjenige, der Geld gegen Macht im Verein eintauscht. Das ist für mich ein Anteilseigner, ein Besitzer. Aber Moment - ich dachte, 96 ist ein Fußballverein? Ja, heutige Profivereine sind wie Wirtschaftsunternehmen organisiert. Aber wie ich bereits sagte: Sie sind keine Wirtschaftsunternehmen, sondern noch immer Sportvereine.
Zitat von marcih:
Gerade weil die "Marke" 96 noch nicht so zueht brauchen wir diese Gelder um dauerhaft Bundesliga spielen zu können.
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Der Zug für eine bundesweite "Marke 96" ist mit den Regionalliga- und Zweitligazeiten in den 90ern doch längst abgefahren. Die Kuchenstücke im deutschen Profifußball sind längst verteilt. Jeder, der davon träumt, dass 96 durch solche Maßnahmen 2017 zu einem CL-Kandidaten wird, den wird die Realität kalt erwischen. Vereine wie Werder, Stuttgart, Frankfurt oder der HSV sind für Investoren immer noch ein Stück interessanter als 96.
Zitat von marcih:
Wir haben ein schönes Stadion, kriegen ein nagelneues NLZ und haben für unsere Verhältnisse "Geld wie Heu".
Ich sehe das Problem nicht.
Die Planungen von Kind bzgl. der Sponsorenübernahme gehen doch weit darüber hinaus, ein schönes Stadion oder ein beschauliches NLZ aufzubauen. Wieso gibt man sich mit sowas nicht zufrieden? Wieso muss auch der letzte Saft ausgequetscht werden, nur um auszuloten, wie hoch man die Marke 96 pushen kann? "Schuster, bleib' bei den Deinen Leisten!", sage ich dazu. 96 wird niemals ein deutscher Topklub werden, der Zug ist abgefahren, siehe oben. Wieso sich unnötig in eine Fallhöhe begeben, um eine Zeit lang der Sonne nah zu sein? Sowas ist viel zu fragil. 96 wird nicht noch einmal einen Absturz überleben. Es muss oberstes Ziel bleiben, den Verein auf festen Füßen zu halten und seinen Fortbestand zu sichern. Das macht man nicht, indem man 50+1 aufs Äußerste ausreizt, um unerfüllbare Träume eines deutschen Topklubs Hannover 96 zu bedienen. Kinds Ehrgeiz in Ehren, aber das geht zu weit. Hannover 96 in Händen von allmächtigen Sponsoren ist nicht die Zukunft, die ich für diesen Verein sehen will.
Zitat von marcih:
Wieso sollte man keine sportlich kompetente Führung mehr bekommen?
Das ist doch völliger Humbuk.
Hoffenheim hat auch eine eig kompetente Führung. Wolfsburg ebenso, Bayer auch, ManU auch, Paris auch...
Welcher dieser Klubs mit Fremdgeldern in jeder Höhe hat denn eine minderwertige sportliche Führung?
Ja, wer Geld hat, der kann sich irgendwann alles leisten, weil das Geld halt da ist. Das heißt aber nicht, dass die Führung kompetent ist, sondern einfach nur dass genug Geld da ist, sich teure Spieler zu leisten und eventuell auch ein oder zwei Fehleinkäufe pro Jahr zu verkraften. Nicht anders verfahren doch heutzutage Hoffenheim und Wolfsburg. In Wolfsburg ist faktisch der VW-Konzern Chef. Wie viele Trainer, darunter internationale Bekanntheiten, hat Wolfsburg in den letzten Jahren verschlissen? Fakt war doch, dass diese aus einem hochqualitativen Spielerpool nur mittelmäßige Plätze herauskitzelten. Die sportlichen Personalentscheidungen von Hoffenheim und Wolfsburg und der letzten Jahre sind alles andere als gut gewesen. Zwischen der finanziellen und der sportlichen Realität ist bei den beiden Vereinen ein tiefer Graben. Nicht umsonst hatten beide in den letzten Jahren ernste Abstiegsängste zu bewältigen.
Zu Paris: Auch dieser Klub kauft nur auf Teufel komm' raus. In der mittlerweile doch eher schwächeren französischen Liga mag das noch reichen. Aber wo ist denn heute die Traumelf von ManCity im Europapokal? Immer noch kein Stück weiter als vor ein paar Jahren. Da zeigen sich einfach die Grenzen purer Finanzkraft. Zu viel Geld lässt die Anstrengung, gute Spieler zu finden, sichtlich schwinden. Ich bezweifele, dass eine (weitaus teurere) 96-Mannschaft des Jahres 2017 bessere Plätze herausspielen wird als unser jetziges Team. Wo Geld im Überfluss ist, sinkt die Leistungsbereitschaft.
In Leverkusen ist man vor allem so erfolgreich, weil die Bayer AG sich größtenteils aus dem sportlichen Bereich raushält.
ManUtd und Bayern sind hingegen ganz anders. In Manchester und in München sind mit Ferguson und Hoeneß/Rummenigge Leute am Ruder, die sportliches Know-How haben - die sind bei diesen Vereinen nicht durch das Geld, sondern waren vor der Zeit der Kommerzialisierung schon da und setzen nach wie vor ihre Interessen gegenüber Investoren durch. Auch, weil es sich Bayern und ManUtd leisten können als zwei der größten Klubs der Welt, denn springt ein Investor ab, stehen schon zehn andere an.
Hingegen wäre 96 wie Wolfsburg oder Hoffenheim auf ein paar wenige Interessenten und deren Launen festgenagelt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 96wirdMeister am 07.02.2013 um 19:52 Uhr bearbeitet
07.02.2013 - 21:27 Uhr
Diese ständigen Möchtegern-Thesen bringen doch hier keinen weiter.
Fakt ist, dass Martin Kind nicht ewig Präsident bleiben kann und wird und alles was danach passiert kann niemand Voraussagen, vielleicht geht es mit den besagten Gönnern weiter, vielleicht bleiben sie auch einfach wie bisher im Hintergrund und lassen es von Profis bewerkstelligen und warum sollte man sich mit etwas zufrieden stellen, was man schon erreicht hat ?
Jeder intelligente Mensch strebt nach höherem und das tut nun mal auch Martin Kind bzw. Hannover 96 - schon komisch das dies nicht erkannt wird.
Ich finde die Politik die im Moment gefahren wird toll. Gar nicht zu vergleichen mit der Zeit von vor 30 Jahren bis zu seiner Amtszeit und wer das nicht erkennen kann, ist auch kein echter Fan von Hannover 96.
Fakt ist, dass Martin Kind nicht ewig Präsident bleiben kann und wird und alles was danach passiert kann niemand Voraussagen, vielleicht geht es mit den besagten Gönnern weiter, vielleicht bleiben sie auch einfach wie bisher im Hintergrund und lassen es von Profis bewerkstelligen und warum sollte man sich mit etwas zufrieden stellen, was man schon erreicht hat ?
Jeder intelligente Mensch strebt nach höherem und das tut nun mal auch Martin Kind bzw. Hannover 96 - schon komisch das dies nicht erkannt wird.
Ich finde die Politik die im Moment gefahren wird toll. Gar nicht zu vergleichen mit der Zeit von vor 30 Jahren bis zu seiner Amtszeit und wer das nicht erkennen kann, ist auch kein echter Fan von Hannover 96.
07.02.2013 - 22:51 Uhr
Zitat von 4Schanzentournee:
Mit dem Geld von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun sind wir vor 3 Jahren fast abgestiegen. Sagt das also was über Nachhaltigkeit von Fußballvereinsinvestitionen aus? Wo ist LR Ahlen, wo Tennis Borussia Berlin? Geld ist nicht alles.
Sehr engstirnig den Tod von Enke nicht zu erwähnen...
Mit dem Geld von Kind, Rossmann, Maschmeyer, Meyer oder Braun sind wir vor 3 Jahren fast abgestiegen. Sagt das also was über Nachhaltigkeit von Fußballvereinsinvestitionen aus? Wo ist LR Ahlen, wo Tennis Borussia Berlin? Geld ist nicht alles.
Sehr engstirnig den Tod von Enke nicht zu erwähnen...
07.02.2013 - 23:06 Uhr
Es ist allgemein schwierig regionale Sponsoren als den Reufel hinzustellen und zu sagen, dass man ohne das Geld besser dran ist.
Stagnation ist im Fussballgeschäft ein Schritt zurück und das diese Investoren a) x-Jahre bereits engagiert sein müssen um b) Anteile zu erhalten wird auch ausgeblendet.
Das Kind und Co jemals auch nur nen Bruchteil ihres Geldes wiedersehen ist ohnehin fast ausgeschlossen.
Wir werden niemals ohne solche Gönner oder EL profitabel sein. Wenn die dafür schlicht den Wert des Vereins erhöhen mit ihren Geldern ist das deren einziger "Gewinn". Wie die aber später das NLZ, Stadion oder den Kader zu Geld machen wollen und gleichzeitig den sportlichen Erfolg zu mehren soll mir mal einer erklären. Ohne Erfolg kein Geld, ohne Geld kein Erfolg. Aus dieser Gleichung mit x-Millionen einen Gewinn zu ziehen ist nicht möglich. Allein die 8 Mio von Rossmann sind als "Geschenk" zu sehen denn ich hab kA ob wir seit bestehen des Vereins insgesamt schon 8 Mio € Gewinn gemacht haben :D
Stagnation ist im Fussballgeschäft ein Schritt zurück und das diese Investoren a) x-Jahre bereits engagiert sein müssen um b) Anteile zu erhalten wird auch ausgeblendet.
Das Kind und Co jemals auch nur nen Bruchteil ihres Geldes wiedersehen ist ohnehin fast ausgeschlossen.
Wir werden niemals ohne solche Gönner oder EL profitabel sein. Wenn die dafür schlicht den Wert des Vereins erhöhen mit ihren Geldern ist das deren einziger "Gewinn". Wie die aber später das NLZ, Stadion oder den Kader zu Geld machen wollen und gleichzeitig den sportlichen Erfolg zu mehren soll mir mal einer erklären. Ohne Erfolg kein Geld, ohne Geld kein Erfolg. Aus dieser Gleichung mit x-Millionen einen Gewinn zu ziehen ist nicht möglich. Allein die 8 Mio von Rossmann sind als "Geschenk" zu sehen denn ich hab kA ob wir seit bestehen des Vereins insgesamt schon 8 Mio € Gewinn gemacht haben :D
07.02.2013 - 23:22 Uhr
Vielleicht sollte man als Traditionalist auch mal über seinen Schatten springen und erkennen, dass die Erde sich dreht und die Art, wie man Vereine vor 20-30 Jahren geführt hat, heutzutage nicht mehr funktioniert.
Es gibt ja sogar Leute, die sagen, dass sie den Verein lieber in der 2. Liga sehen, als dass er Geld durch Investoren annimmt und Teil des modernen Fußballgeschäft ist. Die nennen sich dann "Fußballromantiker", aber ganz ehrlich, ich verstehe diese Leute nicht. Als Fan geht es mir doch um Erfolg, um Ambitionen und es ist doch nicht so, dass der Verein wirtschaftlich auf der Rasierklinge tanzt.
Man sollte immer versuchen, nach höherem zu streben und für die, denen das zuwider ist, gibt es immer noch genug Amateurvereine ohne Ambition, ohne Erfolg und ohne Investoren...
Es gibt ja sogar Leute, die sagen, dass sie den Verein lieber in der 2. Liga sehen, als dass er Geld durch Investoren annimmt und Teil des modernen Fußballgeschäft ist. Die nennen sich dann "Fußballromantiker", aber ganz ehrlich, ich verstehe diese Leute nicht. Als Fan geht es mir doch um Erfolg, um Ambitionen und es ist doch nicht so, dass der Verein wirtschaftlich auf der Rasierklinge tanzt.
Man sollte immer versuchen, nach höherem zu streben und für die, denen das zuwider ist, gibt es immer noch genug Amateurvereine ohne Ambition, ohne Erfolg und ohne Investoren...
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.
Deutschland 

