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Martin Kind
Geburtsdatum 28.04.1944
Alter 82
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Aufsichtsratsmitglied
Akt. Verein Hannover 96

Martin Kind

08.05.2012 - 13:32 Uhr
Martin Kind |#7591
15.05.2025 - 21:57 Uhr
Wieso erzählt Martin Kind eigentlich so viel?
Da gibt er ja mehr Preis, als er die letzten 5 Jahre von sich gegeben hat.
Jetzt weiß zumindestens ganz Deutschland was wir wollen, vor haben und können oder nicht können.
Wahnsinn, wirklich.
Musste mir mehrmals beim Lesen an dem Kopf fassen & habe mich gefragt, wieso er jetzt wieder so wirklich alle Details an die ÖFfentlichkeit weitergibt.

Markus Mann tut mir echt leid, das klingt alles so unfassbar kompliziert und schwer... wie soll man da als Geschäftsführer oder Trainer in Ruhe arbeiten?
Solange bei uns keine Ruhe einkehrt, werden wir niemals ersthaft um den aufstieg mitspielen, das diese Saison war aufgrund der schlechten Konkurrenz das höchste der Gefühle, glaube ich.

•     •     •

Vereinsliebe kennt keine Liga!

Hannover96 Allez! *-*
Martin Kind |#7592
15.05.2025 - 22:24 Uhr
Ich verstehe auch nicht, warum so offen gesprochen wird. Der Inhalt macht es auch nicht besser.
Wenn man keine Kohle zur Verfügung stellen will, braucht man sich mit dem Thema Kwasniok nicht beschäftigen. Es ist klar, dass Paderborn Geld haben möchte und dass Kwasniok einen klaren Plan vorgezeigt bekommen möchte.

Zum Thema Barlemann: Mann sagt bei dessen kurzfristigen Beförderung, dass es bis Saisonende ist und Kind gibt jetzt an, dass man mit Barlemann sprechen wird. Die Leistungen unter Barlemann sind jetzt nicht so gewesen, dass eine Beförderung die Folge wäre.

•     •     •

Sorry, Deutschland. Unsere Mission geht weiter!
5-Jahreswertung versauen: 3/6
__________________________

… Im Übrigen ist es doch Standard Lüttich, dass in Kopenhagen das Telefon schellt, während in Poltava....wtf...wo?
Martin Kind |#7593
15.05.2025 - 22:32 Uhr
Kwasniok kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Vor allem wenn er wirklich 1-2 Millionen Ablöse noch kosten soll.
Barlemann wäre auch meiner Meinung nach keine gute Lösung. Aber bei unseren bestreben die Kosten zu reduzieren wäre das irgendwie naheliegend.
Am Ende des Tages stochert die NP meiner Meinung nach wie immer im Dunkeln. Ich vermute mal am Ende wird es keiner von den genannten Personen.
Martin Kind |#7594
15.05.2025 - 23:17 Uhr
Trainer mit Ablöse ist im Prinzip ein Ausschlusskriterium. Zumal sowas komplett 1:1 auf das Finanzergebnis durchschlägt und den sowieso schon reduzierten Spieler-Etat weiter belastet.

Das 10 Mio. Gerücht (Sondervermögen 96) hatte schon fast so etwas wie Fußballromantik. Da kommt jemand und spendet Geld (und das ohne Gegenleistung). Und vielleicht klappt's dann mit dem Aufstieg. Sorry, da fällt einem nichts mehr ein. 🫣
Martin Kind |#7595
16.05.2025 - 07:26 Uhr
Es ist müßig diese immer gleichen Themen durchs Dorf zu treiben.
Solange MK irgendeine Funktion hat wird er immer wieder seinen größtenteils unqualifizierten Senf dazugeben und anderen Verantwortlichkeiten im Verein dadurch Knüppel zwischen die Beine werfen.
Und was Transfers und Gelder betrifft mit einem Wahrheitsgehalt kleiner 30%.
Auch das wird sich bei uns (leider) nicht mehr ändern.
Martin Kind |#7596
16.05.2025 - 08:00 Uhr
Zitat von Matz96
Ich verstehe auch nicht, warum so offen gesprochen wird. Der Inhalt macht es auch nicht besser.
Wenn man keine Kohle zur Verfügung stellen will, braucht man sich mit dem Thema Kwasniok nicht beschäftigen. Es ist klar, dass Paderborn Geld haben möchte und dass Kwasniok einen klaren Plan vorgezeigt bekommen möchte.

Zum Thema Barlemann: Mann sagt bei dessen kurzfristigen Beförderung, dass es bis Saisonende ist und Kind gibt jetzt an, dass man mit Barlemann sprechen wird. Die Leistungen unter Barlemann sind jetzt nicht so gewesen, dass eine Beförderung die Folge wäre.


Barlemann möglicherweise dauerhaft zu befördern scheint auch Kinds Idee zu sein. Marcus Mann wird davon nicht allzu begeistert sein, hat aber natürlich nach dem missglückten Trainerwechsel im Winter auch etwas schlechtere Karten.

Dem zu Grunde dürfte die Meinung liegen, dass die Mannschaft unter drei verschiedenen Trainern ähnlich (schwach) performt hat. Also kann man ja auch die günstigste Lösung nehmen und es mit einem veränderten Kader nochmal versuchen. Naja.

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„Unabhängig von arbeitsgerichtlich zu klärenden Rechtsfragen genießt Gerhard Zuber das volle Vertrauen der Geschäftsführung."

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Martin Kind |#7597
16.05.2025 - 10:10 Uhr
Zitat von Jernals
Zitat von Matz96

Ich verstehe auch nicht, warum so offen gesprochen wird. Der Inhalt macht es auch nicht besser.
Wenn man keine Kohle zur Verfügung stellen will, braucht man sich mit dem Thema Kwasniok nicht beschäftigen. Es ist klar, dass Paderborn Geld haben möchte und dass Kwasniok einen klaren Plan vorgezeigt bekommen möchte.

Zum Thema Barlemann: Mann sagt bei dessen kurzfristigen Beförderung, dass es bis Saisonende ist und Kind gibt jetzt an, dass man mit Barlemann sprechen wird. Die Leistungen unter Barlemann sind jetzt nicht so gewesen, dass eine Beförderung die Folge wäre.


Barlemann möglicherweise dauerhaft zu befördern scheint auch Kinds Idee zu sein. Marcus Mann wird davon nicht allzu begeistert sein, hat aber natürlich nach dem missglückten Trainerwechsel im Winter auch etwas schlechtere Karten.

Dem zu Grunde dürfte die Meinung liegen, dass die Mannschaft unter drei verschiedenen Trainern ähnlich (schwach) performt hat. Also kann man ja auch die günstigste Lösung nehmen und es mit einem veränderten Kader nochmal versuchen. Naja.
Würde mich nicht überraschen, wenn es nur Kinds Idee wäre. Wenn man sich die Fakten anguckt, wird man hier wieder nur von den Siegen geblendet. Außerdem würden die anderen Trainer Geld kosten und man hätte mit Barlemann wieder eine Alternative, die quasi umsonst wäre. Hat man ja bei Zuber, Schlaudraff etc. gesehen, wonach ausgewählt wird.
Martin Kind |#7598
16.05.2025 - 10:30 Uhr
Zitat von H96KGaA
@Androesen96 offen gesagt habe ich nicht die Zeit, Deine umfangreichen Texte in der gebotenen Tiefe zu durchdringen. Deine Herangehensweisese ist mir persönlich manchmal auch zu kompliziert.

Dabei versuche ich es sogar noch einfach zu halten, damit man es nachvollziehen kann 😅 Mir ist durchaus bewusst, dass mir der ein oder ander dabei nicht folgen möchte, da es den emotionalen Fußball wirtschaftlich versachlicht, was allerdings Personen wie Marcus Mann und Martin Kind zwingend machen müssen. Vereine bei denen die Romantiker das Heft des Handelns in der Hand hatten und haben, sind nicht selten untergegangen.
Zitat von H96KGaA
Es geht bei meiner Kritik an den Äußerungen von Martin Kind als Vorsitzender des KGaA Aufsichtsrats nicht darum, daß der Sport-Geschäftsführer dem Aufsichtsrat einen Etat-Entwurf vorlegen, anschließend diesen verteidigen muss und dieser Entwurf dann vom Aufsichtsrat (evtl. mit Änderungen) beschlossen wird.
Das ist bzw. wäre Usus. Aber so läuft es eben bei H96 nicht.

Kannst Du mir für genau diesen Punkt eine Quelle benennen? Wenn Du behaupten würdest, dass Martin Kind eindeutig eine Machtposition einnimmt, dann würde ich Dir nicht widersprechen. Gerade Martin Kind gehört noch eindeutig zu der Gruppe der Patriarchen und auch ein Dirk Rossmann ist da nicht viel anders, auch wenn dieser sich nur bedingt ins Tagesgeschäft einbringt und auf das Urteil von Kind in Bezug auf 96 vertraut.
Es hilft allerdings aus meiner Sicht auch nicht, dass man jeden Schritt von Kind verteufelt. Ich bin wahrlich kein Kind-Freund, weiß dennoch durchaus, wo ich auf seine Worte höre und wie ich die Aussagen zu deuten habe. Was Du und auch viele andere machen ist eine bewusste Negativdeutung, nur um Kind&Co. anzugreifen. Grundsätzlich kannst Du mit Personen wie ihm nur dann einen Konsenz finden, wenn Du deren Sichtweise kennst, akzeptierst und zumindest so tust, als würdest Du es würdigen.
Zitat von H96KGaA
Die Äußerungen von Martin Kind machen erneut deutlich, wie unprofessionell die Entscheidungsstruktur im H96 Konstrukt ist; denn es ist eben nicht der 7 köpfige Aufsichtsrat der KGaA (auch wenn man streiten kann, ob dort die Sachkenntnis vom Fußballbusiness nicht unterrepräsentiert ist), vor dem sich Mann verantworten muss, sondern vor den "drei reichen Geschäftsleuten", die nach Selbstaussage keine Ahnung vom Geschäft haben

Die Äußerungen von Martin Kind machen erneut deutlich, wie unprofessionell die Medienkommunikation seinerseits ist. Er redet nach außen viel zu viel und das ist auch ein Punkt, den er nicht mehr lernen wird. Für Menschen, die in der Wirtschaft tätig sind, ist es allerdings durchaus eine Wonne dem zuzuhören und daraus Beispiele für seine Art des Handelns zu verdeutlichen, um aufzuzeigen, wie es nicht funktioniert 🧐
Was meinst Du wie häufig ich schon vor Gremien, Vorständen und Geschäftsführungen präsentiert habe, ohne dass diese eine tiefere Sachkenntnis hatten? Gerne spricht man in dem Zusammenhang von "KiVo-Tauglichkeit" der Präsentationen, also für Kinder und Vorstände. Der Aufsichtsrat der KGaA muss sich zumindest beim spielerischen Fußballsachverstand nicht auf Augenhöhe mit denen befinden, die letztlich die Auswahl der Spieler treffen. Sonst müsste es einen Marcus Mann bei uns gar nicht geben. Diese müssen entscheiden, ob der aufgezeigte Mehrwert eines Spielers die zu tätigen Ausgaben rechtfertigt oder nicht. Diese Entscheidung vorzubereiten und zu präsentieren, ist Aufgabe von Marcus Mann.
Es ist durchaus normal, dass dann Rückfragen entstehen und diese müssen nicht immer in Bezug auf den Fußballsachverstand schlau sein. Einem Martin Kind allerdings zu unterstellen, dass er sich im "Fußballbusiness" nicht auskennt, würde seiner Person nicht gerecht werden. Das macht er immerhin schon fast 30 Jahre.
Zitat von H96KGaA
- diese drei Personen nehmen aktiv Einfluss auf Entscheidungen ... wenn es dann wieder mal schief geht, wird sich Herr Kind erneut nicht erinnern (wollen), daß er selbst Entscheidungen bestimmt hat, und sich betrogen fühlen

Ich möchte Dir hierzu mal ein Beispiel aus meiner Arbeitswelt geben. Ein IT-Vorstand einer obersten Bundesbehörde rief zu einer Dringlichkeitssitzung. Hintergrund war das "Log4Shell" (die Vulnerability in Log4j), was dazu führte, dass 2021 unerlaubte Datenzugriffe aus Richtung Russland und China in die Systeme der Behörde erfolgten, die eine Vielzahl von personenbezogenen Bürgerdaten verarbeitet haben. Betroffen waren zwar "nur" Randsysteme, allerdings gab es dieses eindringen und ich war Bestandteil der Leitung des dazugehörigen Projekts und habe ich IT-Sec-Analysen geschrieben.
Das Problem des Vorstands war nun, dass man sich auf ministerialer Ebene rechtfertigen musste und so stellte die Person mir die Frage, wem sie denn die Schuld zuweisen kann. Würde diese an der Person haften bleiben, könnte es die eigene Karriere kosten. Meine Antwort war, dass sie es gerne mal bei Apache versuchen kann, welche die Protokollierungsbibliothek entwickelt hat oder bei den Softwaresystemen, welche Log4j eingesetzt hatten. Im Grunde war die Antwort, dass es nicht den "Schuldigen" gab und man schleunigst dafür Sorge tragen musste, dass man diese Vulnerability beseitigt, was dann in der Koordination meine Aufgabe war.
So wie dem IT-Vorstand geht es auch Marin Kind. Er ist bereit jemanden so lange zu "vertrauen", wie diese Person erfolgreich ist. Seine Denkweise erlaubt es ihm nicht, dass er in sich selbst den "Schuldigen" sieht. Die Arbeitswelt zeigt und allerdings auch, dass man nicht permanent danach suchen sollte, sondern aus der Situation besser herauskommt, wenn man die Ursache beseitigt. Martin Kind wiederum in seiner Denke sieht dann die Ursache bei den handelnden Personen und diese werde ohne groß zu zögern vor die Tür gesetzt. Ein deutlicher Kritikpunkt, den man durchaus benennen darf.
Zitat von H96KGaA
- in den Äußerungen vor ein paar Wochen im Kontext der Geschäftsführer-Ernennung konnte Martin Kind gar nicht oft genug betonen, wie wichtig ihm die Autarkie von Marcus Mann ist und dass diesem niemand (!) in sportliche Entscheidungen reinredet

- und jetzt zählt er Mann aber wiederholt öffentlich an, wobei das heute eine besondere Schwere hat von wegen "darf ... präsentieren" usw. ... klingt so, als wenn die drei Paten meinen klar machen zu müssen, wer der Hund und wer der Schwanz ist. Warum?

Nehmen wir hier mal den netten Konrad Adenauer, der schon sagte: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.". Die Ernennung der GF ist ein formaler Akt, bei dem man das Vertrauen ausspricht und die Verdienste in den Vordergrung hebt. Aktuell ist es der Fall, dass Marcus Mann an Martin Kind und den Aufsichtsrat berichtet, bevor er zumindest größere Entscheidungen trifft. Mit der Aussage, dass niemand Marcus Mann reinreden soll, entlässt er ihn dennoch nicht aus der Berichtspflicht. Würde es nun weitere Mitarbeiter geben wie Bindzus, die plötzlich sich in die Entscheidungen einbringen wollen und diese auf Grund des Geschäftsführerstatus autark treffen können, würde es zu problemen kommen. Daher ist es legitim dieses nochmal hervorzuheben.
Das wiederholte Anzählen muss nicht sein und so extrem wie Du sehe ich es nicht. "darf ... präsentieren" ist eine ganz normale Formulierung sowie normaler Vorgang und hier sollte man nicht gleich in Schnappatmung verfallen.

Drastischer sehe ich eine andere Äußerung, wo Kind Mann vorwirft, dass er zwar Spieler im Winter verpflichten wollte, allerdings diese preislich nicht aus Sicht des Aufsichtsrats sinnvoll erschienen und Mann letztlich keine Alternativen benennen konnte.
Das ist aus vielerlei Sicht bedenklich. Der erste Punkt sind dann mangelnde Finanzen, die man ggf. zugesichert hatte und wo es nicht zur Umsetzung kam. Es kann allerdings ebenso der Punkt sein, dass Mann nicht in ausreichender Form seinen Standpunkt erörtern konnte (wollte) oder tatsächlich der Umstand, dass es nicht gelang Alternativen aufzuzeigen. Dieses kann sowohl dem Aufsichtsrat, als auch Marcus Mann negativ zur Last gelegt werden. In der Außenwahrnehmung sticht hier mal wieder der Ober den Unter. Richtig wäre es, so etwas intern aufzuarbeiten und nicht medial - an der Stelle deutliche Kritik an Martin Kind.
Zitat von H96KGaA
- die Nebelkerze mit den 10 Millionen usw. kommt dann noch on top dazu; weil es eben bei der aktuellen Diskussion eben auch gar nicht darum geht, ob diese drei Personen noch irgendwie Geld aus privaten Schatullen investieren (was suggeriert wird) so von wegen "Wir drei Lichtgestalten tun wirklich alles für den Aufstieg im nächsten Jahr"; sondern es geht einzig und allein um die Mittelverwendung vorhandener Gelder der KGaA und der Verwendung der zu erwartenden Transfereinnahmen von Tresoldi, usw. ; also darf Mann diese ausgeben? Und wenn ja, zu wieviel %? Und wann? Oder fließen die Gelder in den Schuldenabbau gegenüber den verbundenen Unternehmen, also in die H96 Arena oder die H96 S&S ?

Und Du erwartest nun eine komplette Offenlegung aller Details aus welchem Grund? Weil es Dich als Fan interessiert? Fangen wir einmal an (ja, mal wieder ein sehr langer Post von mir):
Wo ist denn die Nebelkerze mit den 10 Mio.€? Wer hat wann, was dazu gesagt? Du deutest Dir dazu etwas zurecht. Ich habe dazu Stellung bezogen im Thread von Marcus Mann, und werde dieses jetzt nicht in epischer Länge erneut machen (gerne nochmal hier: https://www.transfermarkt.de/marcus-mann-geschaftsfuhrer-sport-/thread/forum/20/thread_id/65472/page/46#anchor_451437 nachlesen) und in der Folge bei Dir auch nach Quellen gefragt. Deine Antwort sind weiterhin nur Deine Mutmaßungen.
Wenn es dabei um die vorhanden Gelder der KGaA geht (bitte auch hierfür eine Quelle), die verwendet werden sollen, dann geht es dabei um Anteile des Eigenkapitals. Das Eigenkapital ist unter anderem durch Corona deutlich geschrumpft und man hat versucht im letzten Sommer dieses zumindest zu einem kleinen Anteil wieder auszugleichen. Hinzu kam der Sponsorenausfall, was man ebenso kompensieren musste. Es obliegt an der Stelle dem Aufsichtsrat, wie Einnahmen verwendet werden und ob man diese zum Eigenkapital hinzufügt.
Das Thema Eigenkapital ist dabei etwas diffizil anzusehen. Würden jetzt die Investoren Geld in den Verein geben und das Eigenkapital erhöhen, dann gehören immer noch 50+x% dem Verein. Wenn die Investoren 10 Mio.€ einlegen, müsste dieses vereinfacht dargestellt der e.V. ebenso machen. Über die KGaA gäbe es allerdings durchaus Wege. Somit würden Geldspritzen von Außen als Darlehen gegeben und als Verbindlichkeit gegen das Eigenkapital gerechnet. Positiver Effekt ist, dass man eine höhere Menge an liquiden Mitteln hat. Das erläutere ich aber ebenso in oben benannten Post.
Hier nun vom Aufsichtsrat einzufordern, dass eine Präsenation erfolgt, die aufzeigt, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben, ist nicht nur legitim, sondern zwingend erforderlich. Sonst sind wir wieder bei den Fußballromantikern und frag dort gerne mal nach bei 1860 München, Alemmania Aachen, Kickers Offenbach, VfB Lübeck, Hessen Kassel, Rot-Weiß Erfurt, Chemnitzer FC, Wattenscheid 09 und noch vielen anderen Traditionsvereinen. Wir waren auch Ende der 90er-Jahre bekanntermaßen nicht weit davon entfernt.
Zitat von H96KGaA
Und wenn es mit dem Aufstieg nächstes Jahr nicht klappt, dann hat eh Mann die Schuld. Siehe oben. In der Sache hat Martin Kind bekanntlich ein sehr kurzes Gedächtnis.

Ja und Nein. Natürlich ist aus Sicht von Martin Kind dann Marcus Mann der Schuldige und natürlich würde Martin Kind dann Marcus Mann vor die Tür setzen. Ein Grund, warum ich ihn als Patriarchen bezeichne, was aber noch mehr Gründe hat. Marcus Mann ist mittlerweile seit fast 4 Jahren im Amt, was für die Zusammenarbeit mit Martin Kind schon eine enorm lange Zeit ist. Selbst wenn Mann im nächsten Sommer entlassen werden würde, müsste man von einer Ära sprechen, dann vielleicht keine wirklich erfolgreiche, aber immerhin der Versuch, dass man längerfristig an Personalien festhält.
Martin Kind |#7599
19.05.2025 - 00:35 Uhr
@Androesen96
Ok, ich versuche es mal möglichst kurz, aber konkret:

Zu: Kannst Du mir für genau diesen Punkt eine Quelle benennen?
Welchen Punkt meinst Du? Ob Martin Kind Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA ist?

zu: Was Du und auch viele andere machen ist eine bewusste Negativdeutung, nur um Kind&Co. anzugreifen.

Antwort: Nein. Das ist keine bewußte Negativdeutung. Das ist eine Wertung Deinerseits und auch oft von anderen. Was ich mache, ist eine bewußte Deutung. Kleiner, aber entscheidender Unterschied.
Ich kann das (wahrscheinlich) vor einem Wissenshintergrund machen, der umfangreicher im Umgang mit Martin Kind im Kontext H96 ist als andere diesen haben.
Ich messe (vergleiche) im übrigen ganz allgemein einfach die Taten von Martin Kind an seinen Worten. Und das kann (wer es möchte) jede*r machen.

zu: Grundsätzlich kannst Du mit Personen wie ihm nur dann einen Konsenz finden, wenn Du deren Sichtweise kennst, akzeptierst und zumindest so tust, als würdest Du es würdigen.

Antwort: Martin Kind und ich brauchen keinen Konsens. Warum sollten wir beide das tun? Wir haben keine gemeinsame Bezugsebene, daher brauchen wir auch keinen Konsens, und weder muss er mich noch ich ihn würdigen. Im übrigen siehe oben: ich kenne die Sichtweise von Martin Kind auf verschiedene Punkte, die H96 betreffen, relativ gut (relativ bezogen auf das Gros der Fans ... ist eine Annahme meinerseits)

zu: Der Aufsichtsrat der KGaA muss sich zumindest beim spielerischen Fußballsachverstand nicht auf Augenhöhe mit denen befinden, die letztlich die Auswahl der Spieler treffen.

Antwort: nein, muss er nicht; sollte er aber. In meiner Wahrnehmung arbeiten vor allem die Klubs in den ersten beiden Ligen erfolgreich, in denen sich eine grundsätzliche Kompetenz über das geschäftliche und sportliche Umfeld in den Gremien an sich wiederfindet und nicht nur bei einzelnen Personen. Ansonsten unterstelle ich Martin Kind nicht, keine Ahnung vom "Fußballbusiness" zu haben; nur blendet er (nach eigener Aussage!) bewußt manche Aspekte des Business aus.

zu: Martin Kind wiederum in seiner Denke sieht dann die Ursache bei den handelnden Personen und diese werde ohne groß zu zögern vor die Tür gesetzt. Ein deutlicher Kritikpunkt, den man durchaus benennen darf.

Antwort: richtig; und zum Benennen gehört eben auch, daß der Profifußball (und damit meine ich "alles") eben nicht (mehr) Martin Kind gehört, sondern der e.V. ein Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht hat und damit dessen Mitglieder auch. Den e.V. kann Martin Kind aber nicht vor die Tür setzen. In dem Lernprozess befindet er sich noch, er hat da glaube ich in den letzten zwei Jahren (für ihn) schmerzhafte Fortschritte gemacht.

zu:
Das wiederholte Anzählen muss nicht sein und so extrem wie Du sehe ich es nicht. "darf ... präsentieren" ist eine ganz normale Formulierung sowie normaler Vorgang und hier sollte man nicht gleich in Schnappatmung verfallen.

Antwort: Schnappatmung wirst Du bei mir nicht finden. Wie oben bereits geschrieben: ich messe Martin Kind an seinen Worten, und da weichen diese erneut sehr weit von seinen Taten ab. Dass Berichtspflichten usw. normal sind: geschenkt. Darum geht es aber bei den Aussagen von Martin Kind nicht. Sondern es geht um die Ausübung von Macht. Grundsätzlich kann das MArtin Kind auch machen wie er möchte; nur wenn er noch vor ein paar Wochen die Arbeit von Herrn Mann quasi als unantastbar beschreibt und (ungerechtfertig) den Mandatsträgern des e.V. vorwirft, die Leistungen von Herrn Mann nicht ausreichend zu würdigen; und nun selbst aber widerholt die Leistungen von Mann deutlich öffentlich (!) kritisiert; dann benenne ich das einfach ebenfalls öffentlich (und andere auch). Keine große Sache. Warum sollte ich und andere das auch nicht tun?

zum Thema Eigenkapital bzw. genauer: Würden jetzt die Investoren Geld in den Verein geben und das Eigenkapital erhöhen, dann gehören immer noch 50+x% dem Verein. Wenn die Investoren 10 Mio.€ einlegen, müsste dieses vereinfacht dargestellt der e.V. ebenso machen.

Antwort: bei dem Thema bist Du leider auf dem falschen Danmpfer.
Der e.V. hat schon seit vielen Jahren nichts mehr mit dem Eigenkapital der KGaA zu tun, weil dem e.V. keine Anteile der KGaA gehören. Das ist öffentliches Wissen. Und übrigens einer der großen Kritikpunkte von (nicht nur) mir an Martin Kind, weil er damals den e.V. um die letzten Anteile betrogen hat (Stichwort Rückkaufrecht). Das jetzt zu erklären führt aber hier zu weit (und ist schon 996x diskutiert worden).
Speziell zu den 10 Millionen: da hast Du offenbar etwas falsch verstanden; zur Quelle: suche gerne mal im Internet nach "H96" und "Sondervermögen Aufstieg"; da kommst Du auf Artikel der Madsackpresse, die sich auf Martin Kind beziehen; ich persönlich habe übrigens noch nie diese "bis zu 10 Millionen Sondervermögen" geglaubt
Martin Kind |#7600
19.05.2025 - 17:37 Uhr
Zitat von H96KGaA
@Androesen96
Ok, ich versuche es mal möglichst kurz, aber konkret:
Zu: Kannst Du mir für genau diesen Punkt eine Quelle benennen?
Welchen Punkt meinst Du? Ob Martin Kind Aufsichtsratsvorsitzender der KGaA ist?

Nett, gleich mal mit ein wenig Pfeffer in die Diskussion gehen. Mache ich manchmal auch zwinker Frag mal @handycap , der fühlt sich dann auch immer gleich angegangen zwinker. Du solltest sehr wohl wissen, was ich meine...
Zitat von H96KGaA
zu: Was Du und auch viele andere machen ist eine bewusste Negativdeutung, nur um Kind&Co. anzugreifen.
Antwort: Nein. Das ist keine bewußte Negativdeutung. Das ist eine Wertung Deinerseits und auch oft von anderen. Was ich mache, ist eine bewußte Deutung. Kleiner, aber entscheidender Unterschied.
Ich kann das (wahrscheinlich) vor einem Wissenshintergrund machen, der umfangreicher im Umgang mit Martin Kind im Kontext H96 ist als andere diesen haben.
Ich messe (vergleiche) im übrigen ganz allgemein einfach die Taten von Martin Kind an seinen Worten. Und das kann (wer es möchte) jede*r machen.

zu: Grundsätzlich kannst Du mit Personen wie ihm nur dann einen Konsenz finden, wenn Du deren Sichtweise kennst, akzeptierst und zumindest so tust, als würdest Du es würdigen.

Antwort: Martin Kind und ich brauchen keinen Konsens. Warum sollten wir beide das tun? Wir haben keine gemeinsame Bezugsebene, daher brauchen wir auch keinen Konsens, und weder muss er mich noch ich ihn würdigen. Im übrigen siehe oben: ich kenne die Sichtweise von Martin Kind auf verschiedene Punkte, die H96 betreffen, relativ gut (relativ bezogen auf das Gros der Fans ... ist eine Annahme meinerseits)

Es scheint ja so, dass Du Martin Kind im Alltag häufiger beruflich begegnest. Dann sei Dir der Eindruck unbenommen. Für meinen Teil verfolge ich seine Tätigkeiten auch schon einige Zeit und bin beruflich in den Bereichen (IT-)Strategiemanagement von Konzernen, Programmmanagement und Führungskräftemanagement sowie methodischer Beratung tätig. In dem Kontext habe ich sehr häufig mit Führungskräften zu tun, die vor schwerwiegenden Entscheidungen für komplette Konzerne, Ämter auf Bundesebene oder manchmal nur einem gehobenen Mittelständler stehen.
Aus diesem meinem persönlichen Kontext heraus und den Sekundär-Erfahrungen, die ich selbst mit Martin Kind machen konnte (in Bezug auf Hannover 96 und auch seinem Hörgeräteunternehmen). Damit meine ich, dass ich sowohl seine Aktionen in Bezug auf sein Unternehmen (hier etwas weniger) und auch in Bezug auf Hannover 96 verfolge.
Martin Kind ist in dem Zusammenhang ein Musterbeispiel für einen Patriarchen und er verkörpert aus meiner Sicht einen stark veralteten Führungsstil. Das bedeutet nicht, dass er alles falsch macht, denn es gibt Elemente, die in der Vergangenheit funktioniert haben und heute ebenfalls, auch wenn die Allgemeinheit der Meinung ist, dass es bessere Methoden gibt.
Kind und Hannover 96 ist oftmals sogar ein gutes Beispiel, wenn man Vorständen in Unternehmen auf einfache Art begreiflich machen möchte, wie man handelt und wie man es besser nicht macht zwinker.

In Deiner persönlichen Kenntnis von Martin Kind deutest Du allerdings sehr wohl viele Elemente negativ. Ich unterstelle Kind, in seiner durchaus für Hannover 96 teilweise schädlichen Art, dass er letztlich möchte, dass wir einen erfolgreichen Fußball in Hannover spielen. Attraktivität im Spiel schadet der "Marke" auch nicht. Er weiß mittlerweile sehr genau, dass er mit Hannover 96 keinen satten Gewinn erzielen kann. Der Mann ist Milliardär, aber wird 96 auch nicht wie ein Kühne die Millionen hinterherwerfen.
An einigen Stellen würde ich gerade wenn Kind Zahlen nennt empfehlen rational zu bleiben, denn in den Momenten ist es Martin Kind auch. Daraus entstehende Entscheidungen werden auch mit möglichst wenig Emotionalität gefällt, was manchem Fan widerstrebt, allerdings der Business-Sichtweise eines Unternehmers entspricht. Nichts anderes ist er in diesem Moment.
Zitat von H96KGaA
zu: Der Aufsichtsrat der KGaA muss sich zumindest beim spielerischen Fußballsachverstand nicht auf Augenhöhe mit denen befinden, die letztlich die Auswahl der Spieler treffen.
Antwort: nein, muss er nicht; sollte er aber. In meiner Wahrnehmung arbeiten vor allem die Klubs in den ersten beiden Ligen erfolgreich, in denen sich eine grundsätzliche Kompetenz über das geschäftliche und sportliche Umfeld in den Gremien an sich wiederfindet und nicht nur bei einzelnen Personen. Ansonsten unterstelle ich Martin Kind nicht, keine Ahnung vom "Fußballbusiness" zu haben; nur blendet er (nach eigener Aussage!) bewußt manche Aspekte des Business aus.

Ein wenig wiedersprichst Du Dir ein wenig selbst, aber lass uns nicht in Spitzfindigkeiten verharren. Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass eine zwingende Kenntnis über den Sport und das Geschäft von jedem Mitglied des Aufsichtsrats gegeben sein muss. Ein Fehler in der Vergangenheit war eher in der Positionierung von Martin Kind als Geschäftsführer.
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Diesen Absatz nur lesen, wen es auch wirklich interessiert (sonst unten wieder weiter zwinker
Ich werde hier ein vereinfachte Variante aus dem Projektmanagement verwenden, die ich zwar heute nicht mehr anwende, allerdings erklärt es das gut in den Grundzügen, auch wenn es nicht zu 96% passt.
Erst einmal brauch man in einem Projekt drei Ebenen. Eine des Lenkens, eine des Managens und eine ausführende Ebene.

Nehmen wir nun einmal an, dass die Lenkungsebene (oft Steering Committee oder Lenkungskreis in Projekten genannt), welche die Entscheidungen trifft. Diese Lenkungsebene hat im Grunde drei unterschiedliche Vertreterarten. Das setzt sich zusammen aus Personen für die Finanzen (die in der freien Wirtschaft das letzte Wort haben), Personen die die Kunden / die Erwartungshaltung vertreten (hier wäre es Verein und Fans) und Personen welche "liefern" müssen (was bei uns die sportliche umsetzende Ebene betrifft).
Fangen wir bei der Erwartungshaltung an. Hier kann es sich um ein attraktives Spiel handeln, um den Aufstieg oder andere Dinge, welche umzusetzen wären, was man sich letztlich wünscht. Ein Fußballsachverstand muss dabei nicht zwingend vorhanden sein. Das ist streitbar, allerdings nicht in Gänze, denn diese Wünsche kann erst einmal ein jeder äußern.
Nun kommt die liefernde Einheit dran. Diese benennt die Möglichkeiten, die man mit den aktuellen Mitteln besitzt. Hier ist Sachverstand, in unserem Fall die vom Fußball durchaus relevant. Auch das nicht zwingend, aber dann muss von der Ebene darunter (Management) dieses vermittelt werden oder eine Abschätzung der möglichen Schritte abgewogen sein.
Aus diesen Meinungen, Analysen und Wünschen resultiert dann ein Budget, welches man dem Vorhaben zuordnet. Die Finanzseite muss dabei abschätzen mit welchen Mitteln welche Teile der Wünsche zu realisieren sind. Am Ende muss dieser Personenkreis damit auch die Verantwortung für das weitere Handeln auf sich nehmen und die Risiken abschätzen.
Im Grunde und in Bezug auf 96 gibt es mehrere Szenarien:
Man spart so viel wie möglich und gibt so wenig Geld wie möglich aus, um für die Zukunft ggf. mehr Mittel zur Verfügung zu haben. Das damit einhergehende Risiko wäre das des sportlichen Abstiegs, da man ggf. nicht mehr konkurrenzfähig ist.
Man gibt so viel Geld aus, wie irgendwie - selbst mit hoher Verschuldung - realisierbar ist, um den Wünschen der Kunden nachzukommen. Die Chance auf den Erfolg ist natürlich ungleich größer, aber eben auch das Risiko, dass man daran bankrott geht vorhanden, falls dieser ausbleibt.
Diese beiden Extremszenarien werden es letztlich nicht werden und man wird einen Mittelweg gehen. Das ist auch der Punkt, wo der Aufsichtsrat - in dem Fall die Vertreter von Finanzen und "Lieferanten" - dem Finanzpersonenkreis die Pläne präsentieren muss. Der Finanzpersonenkreis wird dabei bestrebt sein, dass die Kosten so niedrig wie möglich, bei einer höchstmöglichen Erfüllung der "Kunden"erwartungshaltung sind. Das in Einklang zu bringen ist durchaus schwierig.
Ein Fußballsachverstand ist für die Finanzseite nicht wichtig, allerdings ein Grundverständnis, wie das Fußballbusiness funktioniert, sollte vorhanden sein.

Kommen wir zu der Ebene darunter, wenn man so möchte dem Managen. Hier sehe ich unsere beiden Geschäftsführer, die jeweils für Ihre Ressorts die notwendigen Schritte durchführen müssen. Ein Geschäftsführer ist dabei normalerweise nicht in der Managementebene, sondern darüber, was ein Grund ist, warum es nicht unbedingt passt. In unserer Konstellation aber durchaus anwendbar ist. Normalerweise werden Geschäftsführer mit uneingeschränkter Entscheidungsbefugnis ausgestattet, was hier nur zu einem Teil der Fall ist, weshalb die Managementebene wiederum sehr gut passt.
Beschränken wir uns nun auf die sportliche Ebene eines Marcus Mann. Dieser hat dafür Sorge zu tragen den Aufsichtsrat und die Vertretung für das Liefern zu informieren. Darüber informieren, wie es aktuell läuft, wie es in der Zukunft laufen soll und Maßnahmen entsprechend darlegen.

Das Problem in der Vergangenheit war tatsächlich, dass Martin Kind diese Position inne hatte. Er war der mächtige Mann in Bezug auf die Finanzen, aber auch gleichzeitig in einer Position des Managements. Die Ebene darunter war dann auf Ebene des Sportdirektors zu sehen, was zur letzten Ebene des lieferns gehört. ein sehr schwammiges Konstrukt, was man nun bereinigt hat. Dieses Konstrukt kann allerdings wieder zum Kippen gebracht werden, wenn Martin Kind sein Patriarchat ausleben möchte und dieses erneut zerschlägt (einer der größten Kritikpunkte). Mit der lenkenden Ebene des Aufsichtsrat sollte man Kind eigentlich mehr aus der Operativen herausgehen. Ein Mensch wie Kind kann dieses Vertrauen, was notwendig ist nur schwerlich erbringen (der nächste Kritikpunkt).
Fakt ist, dass HIER die sportliche Kompetenz vorhanden sein sollte.

Die Ebenen Sportdirektor, Trainer und Mannschaft sind in der liefernden Pflicht. Darüber lasse ich mich nun nicht weiter im Detail aus, denn deren Aufgaben sieht man im täglichen Betrieb zwinker
So, nun ist der Teil abgeschlossen und Ihr könnte gerne weiterlesen, falls es Euch nicht interessiert hat
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Zitat von H96KGaA
zu: Martin Kind wiederum in seiner Denke sieht dann die Ursache bei den handelnden Personen und diese werde ohne groß zu zögern vor die Tür gesetzt. Ein deutlicher Kritikpunkt, den man durchaus benennen darf.
Antwort: richtig; und zum Benennen gehört eben auch, daß der Profifußball (und damit meine ich "alles") eben nicht (mehr) Martin Kind gehört, sondern der e.V. ein Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht hat und damit dessen Mitglieder auch. Den e.V. kann Martin Kind aber nicht vor die Tür setzen. In dem Lernprozess befindet er sich noch, er hat da glaube ich in den letzten zwei Jahren (für ihn) schmerzhafte Fortschritte gemacht.

Auf die Denkweise von Martin Kind bin ich eingegangen und dieses hast Du auch bestätigt. Sein Patriarchismus ermöglicht ihm auch kein Abweichen davon. Er wird immer derjenige sein, für den es am Ende einen Schuldigen braucht.
Das Thema mit dem e.V. ist ein eigenes. Kind wollte den Profifußball in Hannover komplett übernehmen und mit mehr als 50% sein Eigen nennen. In dem Fall hätte er auch massiv investiert. Eine Investition lohnt sich für einen Unternehmen dann, wenn am Ende dabei eine Wertsteigerung entsteht. Mit diesem Scheitern ist die Lage eine andere und durch den Umstand, dass er am Ende nicht alleine die Entscheidungen treffen kann sinkt die Motivation zu investieren.
Zitat von H96KGaA
zu:
Das wiederholte Anzählen muss nicht sein und so extrem wie Du sehe ich es nicht. "darf ... präsentieren" ist eine ganz normale Formulierung sowie normaler Vorgang und hier sollte man nicht gleich in Schnappatmung verfallen.
Antwort: Schnappatmung wirst Du bei mir nicht finden. Wie oben bereits geschrieben: ich messe Martin Kind an seinen Worten, und da weichen diese erneut sehr weit von seinen Taten ab. Dass Berichtspflichten usw. normal sind: geschenkt. Darum geht es aber bei den Aussagen von Martin Kind nicht. Sondern es geht um die Ausübung von Macht. Grundsätzlich kann das Martin Kind auch machen wie er möchte; nur wenn er noch vor ein paar Wochen die Arbeit von Herrn Mann quasi als unantastbar beschreibt und (ungerechtfertig) den Mandatsträgern des e.V. vorwirft, die Leistungen von Herrn Mann nicht ausreichend zu würdigen; und nun selbst aber widerholt die Leistungen von Mann deutlich öffentlich (!) kritisiert; dann benenne ich das einfach ebenfalls öffentlich (und andere auch). Keine große Sache. Warum sollte ich und andere das auch nicht tun?

Das sind unterschiedliche Dinge über die Du schreibst. Einmal geht es um das Präsentieren von Lösungsoptionen. Hier sollten wir nicht voneinander abweichen, wenn es sich um einen normalen Vorgang handelt. Es wäre ungewöhnlich, wenn Marcus Mann plötzlich alle Entscheidungen im Alleingang treffen kann, egal welche Konsequenzen es hat. Dafür gibt es nun einmal den Aufsichtsrat, der diese Entscheidungen absegnen muss. Marcus Mann wird sicherlich einen Spielraum besitzen, in dem er alleine entscheiden kann. Dieses kann z.B. bedeuten, dass alle Ablösen bis zu 500k€ keine Zustimmung vom Aufsichtsrat benötigen. Wissen wir nicht, deshalb lasse ich es nun außen vor.

Das öffentliche Anzählen ist ein anderes Thema und das widerstrebt mir ebenso gewaltig, auch wenn es interessante Einblicke ermöglicht. Im Winter hieß es, dass man Gelder bereitstellt und passiert ist in dem Kontext relativ wenig. Wir haben zumindest Matondo und Tomiak bekommen. Beim Rest war die Außenwahrnehmung so, dass der Aufsichtsrat die möglichen Investitionen wieder einkassiert hat. Nachdem der Nichtaufstieg fest stand, gab es natürlich in der Fanmeinung im Aufsichtsrat, im speziellen Martin Kind den Schuldigen, da man u.a. nicht investiert hat. Leider ist Martin Kind dann niemand, der so etwas auf sich sitzen lässt, was er eigentlich machen sollte. Da er ja nicht der Schuldige sein kann, muss er auf jemanden verweisen. In dem Fall Marcus Mann, der aus der Sicht von Martin Kind nicht die passenden Alternativen zur Hand hatte. Also muss Kind in seiner Denkweise die Ebene darunter beschuldigen, um für sich selbst gut darzustehen. Keine gute Art Führung zu leben, denn es gibt keine Fehlerkultur, sondern nur den Fall, dass von Oben die Schuld nach Unten abgewälst wird.
Der Punkt, den es in der Außenwahrnehmung fast schizophren macht ist das Lob, welches es wenige Wochen zuvor gab. Es ist durchaus möglich, dass Martin Kind mit den Leistungen von Marcus Mann zufrieden ist, was ihn dennoch nicht an der öffentlichen Kritik hindert. Überwiegt am Ende das aus Sicht von Kind Negative gegenüber dem Positiven, wird dieser die Person sogar feuern. Teilweise nur deshalb, um sich selbst aus der Verantwortung zu nehmen.

"Lustig" an der Sache ist, dass Kind die Verantwortung am liebsten abgeben möchte und Kind glaubt sich das sogar selbst. Nur wenn es dann mal nicht wie "geträumt" läuft, reißt er wieder alles an sich. Ein Teil des Patriarchismus. Er kann dann nicht anders und genau das wird er mit 81 Jahren auch nicht mehr lernen.
Zitat von H96KGaA
zum Thema Eigenkapital bzw. genauer: Würden jetzt die Investoren Geld in den Verein geben und das Eigenkapital erhöhen, dann gehören immer noch 50+x% dem Verein. Wenn die Investoren 10 Mio.€ einlegen, müsste dieses vereinfacht dargestellt der e.V. ebenso machen.

Antwort: bei dem Thema bist Du leider auf dem falschen Danmpfer.
Der e.V. hat schon seit vielen Jahren nichts mehr mit dem Eigenkapital der KGaA zu tun, weil dem e.V. keine Anteile der KGaA gehören. Das ist öffentliches Wissen. Und übrigens einer der großen Kritikpunkte von (nicht nur) mir an Martin Kind, weil er damals den e.V. um die letzten Anteile betrogen hat (Stichwort Rückkaufrecht). Das jetzt zu erklären führt aber hier zu weit (und ist schon 996x diskutiert worden).
Speziell zu den 10 Millionen: da hast Du offenbar etwas falsch verstanden; zur Quelle: suche gerne mal im Internet nach "H96" und "Sondervermögen Aufstieg"; da kommst Du auf Artikel der Madsackpresse, die sich auf Martin Kind beziehen; ich persönlich habe übrigens noch nie diese "bis zu 10 Millionen Sondervermögen" geglaubt

Korrekt ist, dass der Sales&Service GmbH 100% der Anteile der KGaA gehören, aber eben durch die Management GmbH mehr als 50% der Entscheidungsgewalt an den e.V. gehen. Ich habe geschrieben "vereinfacht dargestellt", was in der Konsequenz nicht korrekt ist.
Hier sind wir dennoch in der Denke von: "Wer zahlt, bestimmt die Musik.", denn danach lebt Martin Kind im Normalfall. Stell Dir vor, dass Du an seiner Stelle bist. Du kannst locker 10 Mio.+X in ein Unternehmen investieren, aber Du darfst am Ende nicht entscheiden, ob Dein Geld dafür genutzt wird das Unternehmen zu verbessern oder ein paar Leute mit Deinem Geld einfach mal "ne fette Party" machen (ja, übertrieben). Dann würdest Du als Investor auch sagen, dass diese anderen Personen - hier der e.V. entsprechend der Verteilung ebenso Geld einbringen müssen.

Etwas komplexer wird es dann noch, wenn man sich den 96-Vertrag anschaut. In 2014 wurden 1.253.000 Aktien vom Verein an die Sales&Services GmbH verkauft. Der Verein kann diese noch bis 2039 für den Verkaufspreis von 2,79€ pro Aktie zurückkaufen, was dem Verkauspreis entspricht. Wir sprechen hier von ~3,5 Mio.€. Wenn nun die Investoren, was ja nicht nur Kind ist, 10 Mio.€ als Investition in die KgAA steckt, welche ja 100%ige Tochter der S&S ist, dann erhöht sich um die identische Summe der Wert der S&S. Dann von Seiten e.V. die Anteile zu kaufen und "nur" an jemand anderes zu verkaufen, würde dem Verein direkt einen satten Gewinn einbringen. Für einen Investor also kein guter Deal.
Neben diesem Umstand, dass man so "billig" an die Anteile kommt, schüttet die S&S noch weitere 300k€ pro Jahr an den e.V. aus (ab 2029 bis 2043 sind es dann 200k€ pro Jahr). Alles im 96-Vertrag nachzulesen. Diese Aktionen hat man gemacht, um den e.V. vor einer Insolvenz zu schützen, was natürlich dann auch die vorher getätigten Investitionen vernichtet hätte. Also durchaus auch ein Eigennutz.

Solang der e.V. die Anteile nicht zurückkaufen kann, sind natürlich die Investoren billig an die Anteile bekommen, aber es ist nun einmal diese Hintertür vorhanden. Hier kann man kritisieren und ggf. hätte man auch verlangen können, dass die Anteile deutlich teurer hätten sein müssen. Wahrscheinlich wäre dann allerdings das Rückkaufsrecht bis 2039 aus dem Vertrag geflogen. Das bedeutet immer noch nicht, dass ich den 96-Vertrag gut finde zwinker

Wenn ich nun im "vereinfachten" Kontext schreibe, dass der e.V. mit einer ähnlichen Summe eintreten müsste, dann verstehst Du wahrscheinlich meinen Ansatz. Damit habe ich mir im ersten Schritt das ganze Geschreibsel erspart zwinker
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