| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
08.02.2015 - 11:57 Uhr
Zitat von zizouBSC
Einer der mit Abstand besten Beiträge zur Thematik Preetz.
Zitat von PES
Irgendwie habe ich meine Probleme mit der Darstellung von Preetz. Er ist nun mal kein Kasperle und vielleicht etwas kühl, manchmal denke ich, dass hier manche gerne Zecke als Manager sehen würden. An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten und damit müssen wir leben. Aber ich finde den demütigen Weg durchaus in Ordnung. Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten. Etwas mehr Enthusiasmus wäre natürlich toll, aber das haben manche Menschen in ihrer Außendarstellung und andere nicht.
Wenn wir einen Trainer haben, der konsequent Jugendspieler einsetzt und Fehler erlaubt und sie besser machen kann, dann bekommt unser Verein ganz schnell ein Profil. Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken, dann hilft auch die beste Betreuung seitens des Vereins nichts. Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein und ich denke dass wir gute Jahre vor uns haben werden, wenn wir dieses Jahr nicht absteigen.
Transfertechnisch hätte man die Pause nutzen müssen und auf die Rückkehrer alleine zu Vertrauen ist sehr riskant. Das kann man gut kritisieren und muss beim nächsten Mal besser laufen.
Irgendwie habe ich meine Probleme mit der Darstellung von Preetz. Er ist nun mal kein Kasperle und vielleicht etwas kühl, manchmal denke ich, dass hier manche gerne Zecke als Manager sehen würden. An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten und damit müssen wir leben. Aber ich finde den demütigen Weg durchaus in Ordnung. Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten. Etwas mehr Enthusiasmus wäre natürlich toll, aber das haben manche Menschen in ihrer Außendarstellung und andere nicht.
Wenn wir einen Trainer haben, der konsequent Jugendspieler einsetzt und Fehler erlaubt und sie besser machen kann, dann bekommt unser Verein ganz schnell ein Profil. Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken, dann hilft auch die beste Betreuung seitens des Vereins nichts. Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein und ich denke dass wir gute Jahre vor uns haben werden, wenn wir dieses Jahr nicht absteigen.
Transfertechnisch hätte man die Pause nutzen müssen und auf die Rückkehrer alleine zu Vertrauen ist sehr riskant. Das kann man gut kritisieren und muss beim nächsten Mal besser laufen.
Einer der mit Abstand besten Beiträge zur Thematik Preetz.
Finde ich nicht, da @PES es sich zu leicht macht (wie auch Preetz) und die ganzen Probleme bei Hertha auf die Stadt und die jungen Spieler abwälzt, ohne selbst mal zu hinterfragen, ob die sportliche Führung jemals Fehler begangen hat oder nicht. Man lebt sozusagen in seiner eigenen blauen Welt, wenn man die Schuld immer bei anderen sucht. Da ist der Beitrag von @Stürmerscout weitaus detaillierter und m.e viel näher an der Wahrheit dran. Ich gehe konform, dass es bisher nicht gelungen ist, dem Verein ein Profil zu geben wie z.B. vor der Preetz-Ära, wo wir auch ständige Trainerwechsel hatten.
08.02.2015 - 12:31 Uhr
Zitat von PES
An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten(...)Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken(...)Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein
An unseren Verein werden andere Anforderungen gesetzt als in anderen Bundesligastädten(...)Wenn aber die Hälfte der Jungs nach einem gelungenen Pass schon im ganz großen Stil denken(...)Berlin ist ein schwieriges Pflaster für einen Verein
Pack' noch das Haifischbecken der Berliner Presse dazu und Du hast wirklich alle Klischees mitgenommen.
Welche anderen Bundesligastädte sind übrigens der Vergleichsmasstab ? Kann sich ja nur um Kaliber wie Paderborn und ehemals Fürth handeln, höhere Ansprüche als in Köln, Hamburg und Stuttgart kann ich bei den Fans und dem gesamten Umfeld in Berlin jedenfalls nicht erkennen.
Dein Beitrag gibt Preetz' Arbeitsweise genau wieder: Verantwortung für alles Sportliche an den Trainer delegieren, an kleinen und grossen Fehlern sind dann der, die Fans, die Presse und der Weihnachtsmann schuld. Nur der liebe Micha nie. Das funktioniert so als Chef aber natürlich nicht und entsprechend sieht auch seine Bilanz aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von blurps am 08.02.2015 um 12:32 Uhr bearbeitet
08.02.2015 - 13:17 Uhr
Zitat von physsus
ohne selbst mal zu hinterfragen, ob die sportliche Führung jemals Fehler begangen hat oder nicht.
ohne selbst mal zu hinterfragen, ob die sportliche Führung jemals Fehler begangen hat oder nicht.
Genau das habe ich eigentlich in den letzten zwei Sätzen verdeutlicht. Natürlich gibt es noch viele andere Problematiken zu kritisieren, allerdings ging es in meinem Beitrag eher um das Verhalten von Preetz im Sportstudio.
Trotzdem bleibe ich der Meinung, dass es bei uns alleine aufgrund des Berliner Umfeldes für Jugendspieler schwieriger ist standhaft zu bleiben und das ist dann dementsprechend schwer als Verein zu händeln. Von Schuld rede ich eigentlich nicht, denn meistens sind viele kleine Faktoren für Erfolg oder Misserfolg zuständig. Und genügend nun ältere Jugendspieler haben davon gesprochen, dass sie selbst mit dem Umfeld nicht klargekommen sind. Mit Schulz und Brooks hat man aktuell zwei Jungs, bei denen man das Gefühl hat, dass sie bei Kritik nicht gleich das Boot verlassen, sondern diese annehmen. Wobei die Kritik von Luhukay natürlich nicht immer fair und angebracht war.
Und ich denke, dass intern mit Sicherheit eigene Fehler gesehen werden und bereits aufgearbeitet sind. Sie nicht zu wiederholen ist aber manchmal beruflich wie auch privat nicht so einfach. Preetz hat für mich eine gute Entwiccklung genommen und Fehler werden immer wieder passieren, das bringt das Geschäft so mit sich. Nur, weil er sich nicht öffentlich hinstellt und seine Fehlerkette auseinandernimmt, heißt es noch lange nicht, dass er es nicht selber weiß.
08.02.2015 - 13:33 Uhr
Ich gebe beiden Seiten recht und finde, man sollte die Bewertung der Leistung bzw. Fehler unter der Preetzschen Führung sicherlich etwas differenziert betrachten. Natürlich ist der Standort Berlin schwierig; schon allein aufgrund der historischen Teilung, der Bürde des Finanz-Skandals aus den 70ern und der jahrelangen Miss-Wirtschaft hat das Image schwer gelitten und Sponsoren sind schwer zu aktivieren. Darüber hinaus ist das Label "Hauptstadt" ein Risiko für junge Spieler. ABER: z.B. Köln ist nicht wesentlich kleiner und deren Jugendarbeit kommt mir besser vor als bei uns. Das ist ein Aspekt, darf aber keine Ausrede sein, die Integration der jungen Leute zu vernachlässigen. Hier kann im Osten Deutschlands ein Image aufgebaut und die Jugendarbeit verbessert werden, ein neues Image entstehen. Durch den Umgang mit Hany, Shyre, Andrich - unter JL auch Schulz und Brooks - ist das eher negativ. Für diese sportliche Darstellung ist auch ein Geschäftsführer Sport mit verantwortlich. Gehört zur Außen-Darstellung mit dazu.
Das Prädikat "Traditionsverein" oder "Arbeiterclub" oder etwas ähnliches hatte Hertha nicht - quasi noch nie. Unter DH war der Verein zwar sportlich erfolgreich, aber finanziell auf Kette genäht. Die Blase musste früher oder später platzen. Rückkehr zu alten Mustern - Klischees bestätigt, auch während der Relegation und danach - positives Profil des Vereins verloren. Dann auch unter diversen Trainern das Modell des Chaos-Clubs bestätigt und nie wirklich abgelegt. Damit musste MP und muss er auch heute noch leben. Er hat es aber auch nie geschafft, eben ein positives Image des Vereins auszubilden und Hertha attraktiv für Fans und gute Spieler zu machen. Die Chance besteht gerade jetzt, wo der letzte Versuch einer solchen Profilierung gerade erst mit Luhukay begraben wurde. Das war in der Vergangenheit sicher anders - aber zu welchem Preis?
Der Schatten der "Lichtgestalt" DH ist verdammt lang. Sein Erbe hat Hertha einen Abstieg und fast die Lizenz gekostet. Finanzielle Nöte inklusive. Sortlicher Erfolg ohne Rücksicht auf Verluste war von außen gesehen vielleicht nicht ganz so schlecht - aber das Erbe dieser Politik kann Preetzi nur bedingt angelastet werden. Er durfte es aber ausbaden. Verlust absoluter Stammspieler, Wegbrechen der Mannschafts-Hierarchie - all das war absehbar. Negativ-Spirale, falsche Trainer-Entscheidung. Der erste Abstieg geht nur bedingt auf Michas Konto.
ABER: gerade bei der Auswahl der Trainer und ihrer Haltbarkeit hat MP auch danach immer wieder eine schlechte Figur gemacht und eine erhebliche Mitschuld. Seine Teamfähigkeit in Krisen war und ist mit Favre, Babbel und jetzt JL alles andere als gut. Krisen-Management ist dem Langen wohl nicht so gegeben. Da zögert er, trifft falsche Entscheidungen, redet sich raus. Da könnte er mehr Stärke beweisen.
Wieviel Anteil er an der wirtschaftlichen Entwicklung hat (oder was davon Schiller gebührt), kann ich nicht beurteilen. Ebenso kann er für die individuelle Jugendarbeit nicht viel . Das machen operativ andere. Aber der strukturelle Aufbau, die Auswahl der Jugend-Trainer und der evtl. geregelte Übergang vom Junioren- zum Senioren-Bereich fällt mit in sein Metier. Auch da läuft es nicht gut. Es wäre an MP, hier Veränderungen vorzunehmen. Hat er mit RW ja jetzt (halbherzig?) versucht.
Unser Micha hat Stärken und Schwächen während seiner Zeit gezeigt und ich fände eine Lösung ideal, wo seine Stärken genutzt und für die Schwächen jemand anderes gesucht werden könnte. Ansonsten muss man sich Ende der Serie zusammen setzen und eine Bilanz ziehen. Schonungslos und ehrlich. Wie schwer das ist und wie differenziert das werden kann, zeigt mein Beitrag. Ich tu mich mit einem Urteil unseres Micha auch mehr als schwer...
Das Prädikat "Traditionsverein" oder "Arbeiterclub" oder etwas ähnliches hatte Hertha nicht - quasi noch nie. Unter DH war der Verein zwar sportlich erfolgreich, aber finanziell auf Kette genäht. Die Blase musste früher oder später platzen. Rückkehr zu alten Mustern - Klischees bestätigt, auch während der Relegation und danach - positives Profil des Vereins verloren. Dann auch unter diversen Trainern das Modell des Chaos-Clubs bestätigt und nie wirklich abgelegt. Damit musste MP und muss er auch heute noch leben. Er hat es aber auch nie geschafft, eben ein positives Image des Vereins auszubilden und Hertha attraktiv für Fans und gute Spieler zu machen. Die Chance besteht gerade jetzt, wo der letzte Versuch einer solchen Profilierung gerade erst mit Luhukay begraben wurde. Das war in der Vergangenheit sicher anders - aber zu welchem Preis?
Der Schatten der "Lichtgestalt" DH ist verdammt lang. Sein Erbe hat Hertha einen Abstieg und fast die Lizenz gekostet. Finanzielle Nöte inklusive. Sortlicher Erfolg ohne Rücksicht auf Verluste war von außen gesehen vielleicht nicht ganz so schlecht - aber das Erbe dieser Politik kann Preetzi nur bedingt angelastet werden. Er durfte es aber ausbaden. Verlust absoluter Stammspieler, Wegbrechen der Mannschafts-Hierarchie - all das war absehbar. Negativ-Spirale, falsche Trainer-Entscheidung. Der erste Abstieg geht nur bedingt auf Michas Konto.
ABER: gerade bei der Auswahl der Trainer und ihrer Haltbarkeit hat MP auch danach immer wieder eine schlechte Figur gemacht und eine erhebliche Mitschuld. Seine Teamfähigkeit in Krisen war und ist mit Favre, Babbel und jetzt JL alles andere als gut. Krisen-Management ist dem Langen wohl nicht so gegeben. Da zögert er, trifft falsche Entscheidungen, redet sich raus. Da könnte er mehr Stärke beweisen.
Wieviel Anteil er an der wirtschaftlichen Entwicklung hat (oder was davon Schiller gebührt), kann ich nicht beurteilen. Ebenso kann er für die individuelle Jugendarbeit nicht viel . Das machen operativ andere. Aber der strukturelle Aufbau, die Auswahl der Jugend-Trainer und der evtl. geregelte Übergang vom Junioren- zum Senioren-Bereich fällt mit in sein Metier. Auch da läuft es nicht gut. Es wäre an MP, hier Veränderungen vorzunehmen. Hat er mit RW ja jetzt (halbherzig?) versucht.
Unser Micha hat Stärken und Schwächen während seiner Zeit gezeigt und ich fände eine Lösung ideal, wo seine Stärken genutzt und für die Schwächen jemand anderes gesucht werden könnte. Ansonsten muss man sich Ende der Serie zusammen setzen und eine Bilanz ziehen. Schonungslos und ehrlich. Wie schwer das ist und wie differenziert das werden kann, zeigt mein Beitrag. Ich tu mich mit einem Urteil unseres Micha auch mehr als schwer...
08.02.2015 - 14:27 Uhr
Zitat von kypdurron
Ich weiß nicht. Man muss ja auch mal sehen wo Hertha herkommt. Eine durchgängige Philosophie verordnet man in einer Stadt wie Berlin nicht und setzt sie dann in 2-5 Jahren durch. Hertha war ein Chaosclub solange ich denken kann. Mit Ufa und Hoeneß kam eine Professionalisierung, aber keine Identität. Erst waren wir der Ostclub, dann der CL Emporkömmling, dann das Ghettokids Team, dann die Schweizer Polyvalenzmaschine ... Und seitdem ging es eigentlich nur noch ums Überleben.
Ich weiß nicht. Man muss ja auch mal sehen wo Hertha herkommt. Eine durchgängige Philosophie verordnet man in einer Stadt wie Berlin nicht und setzt sie dann in 2-5 Jahren durch. Hertha war ein Chaosclub solange ich denken kann. Mit Ufa und Hoeneß kam eine Professionalisierung, aber keine Identität. Erst waren wir der Ostclub, dann der CL Emporkömmling, dann das Ghettokids Team, dann die Schweizer Polyvalenzmaschine ... Und seitdem ging es eigentlich nur noch ums Überleben.
Wir können uns aber doch nicht von unserem schwierigen Umfeld treiben lassen, nur weil es sehr sprunghaft in seiner Anschauung ist. Ich erinnere mal an die Favre Verpflichtung und die öffentlichen Bekundungen in der ersten Saison. Da wurde offensiv eine graue Maus Saison propagiert und von den Berliner Medien Ruhe eingefordert, da so eine Entwicklung nicht schlagartig vollzogen werden kann (so wirds auch bei Dardai erstmal darum gehen Grundlagen zu schaffen und Ergebnisse zu erzielen). Und was haben wir unter Favre getan? Eine Entwicklung vollzogen, die geplant war. Man hat dementsprechend Spieler verpflichtet und auch aus dem Kader aussortiert.
Natürlich geht es bei uns nur ums Überleben, aber das tut es auch bei vielen anderen Vereinen. Mainz z.B. fährt seine Strategie sicherlich auch nicht (mehr) mit dem Hintergedanken, dass ein Abstieg verschmerzbar ist. Das Team hat sich etabliert und klopfte an die Tür zu den internationalen Plätzen. Das lag natürlich auch an der Konstanz auf dem Trainerposten und etwas Glück bei den Transfers, aber eben auch einer selbstauferlegten Strategie. Warum muss so eine gute Arbeit immer nur in der unaufgeregten Provinz sein (im Vergleich zu unserem Umfeld) und nicht bei Hertha? Wir sahen unsere sportliche Entwicklung der letzten Jahre und sehen auch den HSV, der halbjährlich alle sportlichen Ideale und Vorstellungen über Bord warf, um den nächsten namhaften Trainer einzustellen. Wohin dieses Hin und Her führt haben wir auch schmerzlich erfahren müssen. Bei Frankfurt sehe ich übrigens seit Bruno Hübner auch eine gewisse Konstanz. Armin Veh und Thomas Schaaf haben einen offensiven Fußball spielen lassen, dafür steht die Eintracht nun schon seit dem Aufstieg.
Zitat von kypdurron
Es gab solche Phasen mit vielen Trainern und wenig Profil überall. Hannover, Dortmund, Schalke, aktuell Hamburg. Was ist denn das Profil bei Nürnberg oder Köln. Will man ernsthAft die Situation in Berlin mit Mainz oder Freiburg oder Augsburg vergleichen?
Nein, Kleinstadtvereine, die jahrelang ohne großen Druck in Liga 2 stabile Strukturen schaffen konnten, sind sicher nicht mit Hertha zu vergleichen. Das sind dann eher Köln, der HSV, Nürnberg, Eintracht Frankfurt oder 1860. im Vergleich mit denen steht Hertha gar nicht mal So schlecht da.
Und ohne die Scheichs gäbe es mit Paris noch eine Weltmetropole ohne Superfussball ;)
Es gab solche Phasen mit vielen Trainern und wenig Profil überall. Hannover, Dortmund, Schalke, aktuell Hamburg. Was ist denn das Profil bei Nürnberg oder Köln. Will man ernsthAft die Situation in Berlin mit Mainz oder Freiburg oder Augsburg vergleichen?
Nein, Kleinstadtvereine, die jahrelang ohne großen Druck in Liga 2 stabile Strukturen schaffen konnten, sind sicher nicht mit Hertha zu vergleichen. Das sind dann eher Köln, der HSV, Nürnberg, Eintracht Frankfurt oder 1860. im Vergleich mit denen steht Hertha gar nicht mal So schlecht da.
Und ohne die Scheichs gäbe es mit Paris noch eine Weltmetropole ohne Superfussball ;)
Nein, wir sind keine Kleinstadt. Unser Umfeld bietet ein deutlich größeres Potenzial. Die Akademie ist tausendfach ausgezeichnet und prämiert worden, das haben wir vielen Vereinen voraus. Dass da der ein oder andere Quertreiber rauskommt ist nur logisch. Dennoch haben wir Spieler wie die Boatengs, Dejagah oder Ebert jahrelang bei uns spielen lassen. Warum nutzen wir die Akademie jetzt nur noch sporadisch? Schulz und Brooks sind natürlich Gegenargumente, aber beide galten als übermäßig talentiert, sodass es da vielleicht gar keine andere Option gab, als die spielen zu lassen. Wir geben aber vielen Youngstern gar nicht erst die Chance bei Hertha BSC wirklich in den Profibereich hinein zu schauen und Fuß zu fassen. Wir verlängern lieber die Verträge mit sportlich kaum relevanten Spielern und blockieren damit einen Kaderplatz bei den Profis, zumal diese Profis dann auch häufig bei U23 aushelfen und dort vielleicht auch den Einsatz eines Talents blockieren könnten.
Da gilt es vor allem den Hebel anzusetzen und zu versuchen den Spielern entweder bei Hertha BSC oder per Leihe bei einem anderen Verein den Einstieg in den Profifußball zu ermöglichen. Diese Leihgeschäfte haben im Erfolgsfall (der Spieler darf regelmäßig spielen) die Folge, dass wir einen Spieler für unseren Kader bekommen, sei es als Back-up oder einem mit Stammplatzpotenzial. Wenn die Spieler dann nicht die erhoffte Qualität entwickeln, oder unbedingt den Vereinswechsel forcieren wollen (z.B. beim Leihverein bleiben wie Lasogga) können wir eine Ablöse herausschlagen und so unsere Jugendakademie ein Stück weit refinanzieren. Das tun wir nämlich nicht mit Mittelmaß in der Regionalliga. Und mir kann keiner erzählen, dass es keinen Markt für unsere jungen Talente gibt. Wir haben sicherlich den ein oder anderen Fritz Walter Medaillen Träger bei uns in den U-Mannschaften, die sind mit Sicherheit begehrt. Und viele kleinere Vereine haben auch finanzielle Probleme und wollen sich mit Leihgeschäften Qualität und Potenzial ins Team holen und das können wir anbieten.
Alles in allem sind meine zwei großen Kritikpunkte an Preetz eben die Philosophie was den Fußball angeht, sprich der Verein will eine gewisse Art von Fußball spielen und verpflichtet dahingehend eben auch die Trainer. Dazu eben die mangelnde Einbindung der Talente, wobei ich da einschränkend sagen muss. Wir befinden uns natürlich in der Phase der Etablierung und hatten im Sommer einen anderen Schwerpunkt bei den Transfers. Im nächsten Sommer, wenn wir denn drin bleiben, ist aber definitiv die Chance junge Spieler in den Kader einzubauen.
08.02.2015 - 15:23 Uhr
Zitat von Stuermerscout
Wohin dieses Hin und Her führt haben wir auch schmerzlich erfahren müssen. Bei Frankfurt sehe ich übrigens seit Bruno Hübner auch eine gewisse Konstanz. Armin Veh und Thomas Schaaf haben einen offensiven Fußball spielen lassen, dafür steht die Eintracht nun schon seit dem Aufstieg.
Wohin dieses Hin und Her führt haben wir auch schmerzlich erfahren müssen. Bei Frankfurt sehe ich übrigens seit Bruno Hübner auch eine gewisse Konstanz. Armin Veh und Thomas Schaaf haben einen offensiven Fußball spielen lassen, dafür steht die Eintracht nun schon seit dem Aufstieg.
Der Blick nach Frankfurt gefällt mir heute noch besser als gestern nacht
Die Konstante dort heißt ja eigentlich Bruchhagen und nicht Hübner. Hübner war eine schlaue Verpflichtung von Bruchhagen. Die erfolgreichste war aber eigentlich bis heute Defensiv-Funkel. Insgesamt ist man da aber auch sehr oft an finanziellen Grenzen und an eigener Hybris gescheitert, obwohl ich bei Bruchhagen immer das Gefühl hatte: Der weiss sehr genau, wie er einen Verein gut führen will. Es ist eben nicht damit getan, eine gute Philosophie zu haben, man braucht auch Glück, ein gutes Händchen und gute Rahmenbedingungen. Das hatte die Eintracht in den letzten Jahren eher zu wenig als zu viel.
Da kann man durchaus eine Parallele zu Hertha ziehen. Ich glaube, auch Preetz hatte und hat durchaus klare Vorstellungen. Vernünftiges Wirtschaften, nahbar sein, lokal Bindung aufbauen, nachhaltige Entwicklung. Das hat so nicht geklappt - sonst wären wir nicht zwei mal abgestiegen. Und was wirklich auffällt: Nichts davon beinhaltet eine Spielphilosophie.
Zitat von Stuermerscout
Alles in allem sind meine zwei großen Kritikpunkte an Preetz eben die Philosophie was den Fußball angeht, sprich der Verein will eine gewisse Art von Fußball spielen und verpflichtet dahingehend eben auch die Trainer. Dazu eben die mangelnde Einbindung der Talente, wobei ich da einschränkend sagen muss. Wir befinden uns natürlich in der Phase der Etablierung und hatten im Sommer einen anderen Schwerpunkt bei den Transfers. Im nächsten Sommer, wenn wir denn drin bleiben, ist aber definitiv die Chance junge Spieler in den Kader einzubauen.
Alles in allem sind meine zwei großen Kritikpunkte an Preetz eben die Philosophie was den Fußball angeht, sprich der Verein will eine gewisse Art von Fußball spielen und verpflichtet dahingehend eben auch die Trainer. Dazu eben die mangelnde Einbindung der Talente, wobei ich da einschränkend sagen muss. Wir befinden uns natürlich in der Phase der Etablierung und hatten im Sommer einen anderen Schwerpunkt bei den Transfers. Im nächsten Sommer, wenn wir denn drin bleiben, ist aber definitiv die Chance junge Spieler in den Kader einzubauen.
Man kann sich halt auch fragen, war der Frankfurter Stil eher eine Idee von Bruchhagen oder von Veh. Sowohl unter Luhukay als auch unter Babbel gab es erst mal die Utopie der "Berliner Mannschaft" mit vielen Eigengewächsen. Und offensiven Fußball. Trotzdem, nach dem Aufstieg blieb da nicht viel von. Und es gab immer die kaum nachvollziehbaren "Kaderleichen" wie Kaka und Janker. Da gehe ich voll mit.
Preetz hat viele solche kuriose Fehler (?) gemacht, gerade in den ersten zwei Jahren. Aber für mich gibt es durchaus eine Linie, und die auch trainerübergreifend.
1) "Berliner Identität". Viele Projekte zahlen darauf ein, Kieztraining zum Beispiel. Die Förderung von Ex-Spielern, als Trainer oder im Funktionsbereich. Macht Bayern genauso, kann also nicht ganz falsch sein - auch wenn mancher "Seilschaft" ruft.
2) Robuster Fussball. Dafür stand Babbel, dafür stand Jos, und Dardai verkörpert das nahezu. Nur weil es nicht Tikitaka ist, muss es ja nicht keine Philosophie sein ;)
3) Überschaubare Risiken. Im Vergleich zu Hoeneß-Zeiten holen wir die meisten Spieler unter Preetz aus dem deutschen Markt. Seit Jahren. Die kennt man. Vorteil: Man weiss, was man hat. Nachteil: Man entdeckt nicht so schnell den nächsten Ramos.
4) Kooperativer Führungsstil. Ist nach außen vielleicht nicht so wahrnehmbar. Man erkennt aber klar die Indizien dafür. Ich denke, so wie die Trennung von Luhukay verlief - respektvoll und still - so hätte man das eigentlich immer gern. Auch wenn man bei Favre und Babbel vielleicht die Abfindung sparen konnte, weil da die Fetzen flogen.
Jetzt ist die Situation eben die, erst mal das Überleben in der Liga zu sichern und gleichzeitig mit der völlig neuen finanziellen Lage umzugehen. Ich glaube, Kalou und Heitinga waren "Kinderkrankheiten" dieser neuen Situation. Auf einmal kann man auch Namen kaufen, das verlockt. Und nicht imemr kommt dabei die beste Lösung heraus.
Wobei das noch abzuwarten ist - Tendenz in der ersten Halbserie hin oder her. Denn im ENdeffekt ist es doch so, auf der einen Seite verlangt man nach langfristigen Entwürfen. Die Praxis diktiert aber oft was ganz anderes - und die Öffentlichkeit hat auch nur begrenzt Bock auf langfristige Entwürfe, wenn kurzfristig mal was nicht so läuft. Das ist (Profi-) Fussball.
08.02.2015 - 18:24 Uhr
Zitat von kypdurron
Der Blick nach Frankfurt gefällt mir heute noch besser als gestern nacht smile Die Konstante dort heißt ja eigentlich Bruchhagen und nicht Hübner. Hübner war eine schlaue Verpflichtung von Bruchhagen. Die erfolgreichste war aber eigentlich bis heute Defensiv-Funkel.
Der Blick nach Frankfurt gefällt mir heute noch besser als gestern nacht smile Die Konstante dort heißt ja eigentlich Bruchhagen und nicht Hübner. Hübner war eine schlaue Verpflichtung von Bruchhagen. Die erfolgreichste war aber eigentlich bis heute Defensiv-Funkel.
Funkel war natürlich gut für die Etablierung in der Bundesliga, aber er stand auch für Stillstand, sobald das Fundament stand. Hübner ist natürlich keine jahrzentelange Konstante wie Bruchhagen, aber man merkt doch schon, dass sich gerade in Sachen Personalpolitik unter Hübner was getan hat.
Zitat von kypdurron
Da kann man durchaus eine Parallele zu Hertha ziehen. Ich glaube, auch Preetz hatte und hat durchaus klare Vorstellungen. Vernünftiges Wirtschaften, nahbar sein, lokal Bindung aufbauen, nachhaltige Entwicklung. Das hat so nicht geklappt - sonst wären wir nicht zwei mal abgestiegen. Und was wirklich auffällt: Nichts davon beinhaltet eine Spielphilosophie.
Da kann man durchaus eine Parallele zu Hertha ziehen. Ich glaube, auch Preetz hatte und hat durchaus klare Vorstellungen. Vernünftiges Wirtschaften, nahbar sein, lokal Bindung aufbauen, nachhaltige Entwicklung. Das hat so nicht geklappt - sonst wären wir nicht zwei mal abgestiegen. Und was wirklich auffällt: Nichts davon beinhaltet eine Spielphilosophie.
Das vernünftige Wirtschaften hat Preetz zwangsweise tun müssen, aber er tat es gut. Seine Transfers lobe ich eher, als das ich sie kritisiere. Auch die lokalen Bindungen durch Kiez-Training sind ja nicht verkehrt. Ob man damit mehr Hertha Fans ins Stadion bekommt ist nur schwer zu sagen, aber es ist gut, dass man Hertha und Berlin wieder näher zueinander führen möchte.
Zitat von kypdurron
Man kann sich halt auch fragen, war der Frankfurter Stil eher eine Idee von Bruchhagen oder von Veh. Sowohl unter Luhukay als auch unter Babbel gab es erst mal die Utopie der "Berliner Mannschaft" mit vielen Eigengewächsen. Und offensiven Fußball. Trotzdem, nach dem Aufstieg blieb da nicht viel von. Und es gab immer die kaum nachvollziehbaren "Kaderleichen" wie Kaka und Janker. Da gehe ich voll mit.
Man kann sich halt auch fragen, war der Frankfurter Stil eher eine Idee von Bruchhagen oder von Veh. Sowohl unter Luhukay als auch unter Babbel gab es erst mal die Utopie der "Berliner Mannschaft" mit vielen Eigengewächsen. Und offensiven Fußball. Trotzdem, nach dem Aufstieg blieb da nicht viel von. Und es gab immer die kaum nachvollziehbaren "Kaderleichen" wie Kaka und Janker. Da gehe ich voll mit.
Ja, gehe ich zum Teil auch mit. Bei Babbel wurde zumindest in Liga 2 viel mit der Jugend probiert, aber eben nicht gezielt. Man hätte vielleicht von Preetz´ Seite zu Babbel sagen können: Wir haben schon 3,4 Jugendspieler, warum müssen Knoll und Morales mit ins Trainingslager? Da können wir sonst lieber Spieler x oder y aus der Akademie abgeben oder verleihen, wenn er noch nicht weit genug ist.
Zitat von kypdurron
1) "Berliner Identität". Viele Projekte zahlen darauf ein, Kieztraining zum Beispiel. Die Förderung von Ex-Spielern, als Trainer oder im Funktionsbereich. Macht Bayern genauso, kann also nicht ganz falsch sein - auch wenn mancher "Seilschaft" ruft.
1) "Berliner Identität". Viele Projekte zahlen darauf ein, Kieztraining zum Beispiel. Die Förderung von Ex-Spielern, als Trainer oder im Funktionsbereich. Macht Bayern genauso, kann also nicht ganz falsch sein - auch wenn mancher "Seilschaft" ruft.
Ich bin weit entfernt nach Seilschaft oder Vetternwirtschaft zu rufen, wenn die Trainer ausreichend qualifiziert sind. Auch ein Andi Thom soll trotz seiner Erfolge im Umgang mit den Jugendspielern nicht immer einfach gewesen sein. Dazu kommt einfach, dass jeder Trainer seine Vorstellungen in Sachen Fußball in Eigenregie durchsetzen kann. So kommt es vielleicht dazu, dass man in der U17 Ballbesitzfußball spielen soll und in der U19 Defensivfußball. Dabei könnten wir doch in der Jugend schon die Spieler so trainieren, dass sie ihre Rollen im System bei den Profis schon kennen und wissen was verlangt wird und auch dementsprechend vielleicht schon auf den Positionen spielen.
Zitat von kypdurron
2) Robuster Fussball. Dafür stand Babbel, dafür stand Jos, und Dardai verkörpert das nahezu. Nur weil es nicht Tikitaka ist, muss es ja nicht keine Philosophie sein ;)
2) Robuster Fussball. Dafür stand Babbel, dafür stand Jos, und Dardai verkörpert das nahezu. Nur weil es nicht Tikitaka ist, muss es ja nicht keine Philosophie sein ;)
Robustheit ist kein Malus, ganz im Gegenteil. Wir müssen im Abstiegskampf auch mal "dreckig spielen" und haben das auch oftmals getan. Auch die Hinrunde unter Luhukay waren wir bissig und gallig, haben da aber in der Offensive einen Plan gehabt. Dennoch geht eine Philosophie über das pure kämpfen hinaus. Gras fressen und dem Gegner weh tun kann man vielleicht in der Kreisliga als Parole ausgeben, aber in der Bundesliga gehört etwas mehr dazu

Zitat von kypdurron
3) Überschaubare Risiken. Im Vergleich zu Hoeneß-Zeiten holen wir die meisten Spieler unter Preetz aus dem deutschen Markt. Seit Jahren. Die kennt man. Vorteil: Man weiss, was man hat. Nachteil: Man entdeckt nicht so schnell den nächsten Ramos.
3) Überschaubare Risiken. Im Vergleich zu Hoeneß-Zeiten holen wir die meisten Spieler unter Preetz aus dem deutschen Markt. Seit Jahren. Die kennt man. Vorteil: Man weiss, was man hat. Nachteil: Man entdeckt nicht so schnell den nächsten Ramos.
Fand ich in der letzten Saison gut und notwendig, dass man auch Spieler holt, die Luhukay kannte. Im letzten Sommer schaute man über den Tellerand und hat z.B. mit Haraguchi auch ein Talent verpflichtet, von dessen Potenzial ich auch überzeugt bin. Auch auf dem deutschen Markt kann man Rosinen finden, siehe Cigerci. Man benötigt immer Glück und vielleicht auch den richtigen Trainer.
Zitat von kypdurron
4) Kooperativer Führungsstil. Ist nach außen vielleicht nicht so wahrnehmbar. Man erkennt aber klar die Indizien dafür. Ich denke, so wie die Trennung von Luhukay verlief - respektvoll und still - so hätte man das eigentlich immer gern. Auch wenn man bei Favre und Babbel vielleicht die Abfindung sparen konnte, weil da die Fetzen flogen.
4) Kooperativer Führungsstil. Ist nach außen vielleicht nicht so wahrnehmbar. Man erkennt aber klar die Indizien dafür. Ich denke, so wie die Trennung von Luhukay verlief - respektvoll und still - so hätte man das eigentlich immer gern. Auch wenn man bei Favre und Babbel vielleicht die Abfindung sparen konnte, weil da die Fetzen flogen.
Ist natürlich schwierig zu beurteilen. Die Trennungen waren aufgrund einiger Begleitumstände Mist (Babbel-Interview nach dem Hoffe Spiel und dazu sein Ego. Favres "Aufklärungs PK"), bei Luhukay war es bisher extrem respektvoll. Ich schätze Jos aber nicht so ein, als würde er nachtreten, hat er beim FCA auch nicht getan, soweit ich weiß.
Ich hab bei Preetz aber immer das Gefühl, dass er einfach noch einen Mann im Hintergrund gebrauchen kann (Kaderplaner a la Michael Reschke bei Bayern/Leverkusen), der ihm hilft. Verhandlungen sind schon sein Ding, das hat er definitiv bewiesen. In der Öffentlichkeit kann er auch gut agieren, das soll ihm auch keiner wegnehmen.
Zitat von kypdurron
Jetzt ist die Situation eben die, erst mal das Überleben in der Liga zu sichern und gleichzeitig mit der völlig neuen finanziellen Lage umzugehen. Ich glaube, Kalou und Heitinga waren "Kinderkrankheiten" dieser neuen Situation. Auf einmal kann man auch Namen kaufen, das verlockt. Und nicht imemr kommt dabei die beste Lösung heraus.
Jetzt ist die Situation eben die, erst mal das Überleben in der Liga zu sichern und gleichzeitig mit der völlig neuen finanziellen Lage umzugehen. Ich glaube, Kalou und Heitinga waren "Kinderkrankheiten" dieser neuen Situation. Auf einmal kann man auch Namen kaufen, das verlockt. Und nicht imemr kommt dabei die beste Lösung heraus.
Die beiden sollte man noch nicht abschreiben. Heitinga ist zwar noch nicht die erhoffte Hilfe geworden, aber zumindest Kalou konnte in seinen Einsätzen mit Leistung beeindrucken und wird uns unter Dardai und Widmayer hoffentlich helfen. Wir kaufen nicht blind Namen, wir haben im Sommer schon sehr gezielt eingekaufen, einzig einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler vergessen, der die Offensive mit belebt.
Zitat von kypdurron
Wobei das noch abzuwarten ist - Tendenz in der ersten Halbserie hin oder her. Denn im ENdeffekt ist es doch so, auf der einen Seite verlangt man nach langfristigen Entwürfen. Die Praxis diktiert aber oft was ganz anderes - und die Öffentlichkeit hat auch nur begrenzt Bock auf langfristige Entwürfe, wenn kurzfristig mal was nicht so läuft. Das ist (Profi-) Fussball.
Wobei das noch abzuwarten ist - Tendenz in der ersten Halbserie hin oder her. Denn im ENdeffekt ist es doch so, auf der einen Seite verlangt man nach langfristigen Entwürfen. Die Praxis diktiert aber oft was ganz anderes - und die Öffentlichkeit hat auch nur begrenzt Bock auf langfristige Entwürfe, wenn kurzfristig mal was nicht so läuft. Das ist (Profi-) Fussball.
Ich verlange natürlich auch eine Entwicklung, die man sehen muss. Wenn man sowas aber konsequent vorantreibt, dann wird sich der Erfolg im Normalfall auch einstellen. Zumal wir auch die finanziellen Möglichkeiten haben werden die Qualität des Kaders weiter zu erhöhen und dem Trainer die Wünsche weitestgehend zu erfüllen. Ob die Öffentlichkeit Bock hat oder nicht ist zweitrangig. Wir sollten uns nicht vom Berliner Umfeld verrückt machen und Dinge aufzwingen lassen, denn dann wirds so wie in Hamburg oder Köln, die lange Zeit auch vogelwild agierten und immer dem Druck der Presse nachgaben.
Bezüglich einer kurzfristigen Negativserie: In Hannover hat Slomka damals die ersten fünf Spiele allesamt in einer mehr als prekären Situation verloren und man hat ihn nicht direkt wieder gefeuert. Wir haben das übrigens mit Skibbe nach vier Spielen getan. Slomka hat sich in Hannover gefangen und konnte seine Idee von Fußball durchsetzen, für die Hannover lange Zeit abgefeiert wurde und Erfolg hatte. Man muss der kurzfristigen Negativserie nicht immer die große Bedeutung beimessen und die Ideen, von denen man überzeugt ist, direkt in den Papierkorb schmeißen. Ja, ich weiß, dass Berlin ein mieses Umfeld für Aufbauarbeit ist. Hier knallen die Korken wenn wir auf Platz 8 stehen und Tuchfühlung zur EL (wobei die EL für uns zu wenig ist, wir haben Tuchfühlung zur CL
) haben und wenn ein Berliner Junge drei gute Flanken schlägt, dann ist er schon der kommende Nationalspieler, der uns in eine goldene Zukunft führen wird. Genau so sieht es in die andere Richtung aus, wobei die Presse bezüglich Luhukay und der Entwicklung eher zurückhaltend war und erst zum Ende der Hinrunde kritisch berichtete. Die Spiele gegen Bremen und Leverkusen waren dann ein "Vulkanausbruch", aber da lag auch der Frust des schlechten Jahres 2014 mit drin. Aber man muss konsequent seine Überzeugungen vertreten und den Dingen eine Chance geben, sonst ist in meinen Augen eine langfristig positive Entwicklung nicht möglich.
08.02.2015 - 19:31 Uhr
@Stürmerscout:
Ich will jetzt deinen Beitrag nicht zitieren um das Lesen einfach zu lassen. Aber zwei Anmerkungen von mir zu deinen Aussagen:
1. Philosophie - gebe ich dir eingeschränkt Recht! Es fehlt uns an einer Identität bzw. einer Philosophie, die größer als der Trainer ist. Sich so etwas zu erarbeiten dauert leider immer, aber ich seh uns langfristig auch nur "gewinnen", wenn wir es schaffen, dass Hertha für etwas anderes als Skandalclub oder Fahrstuhlmannschaft steht.
2. Zu den Talenten: Hier gebe ich dir eingeschränkt Recht. Es stimmt, dass die Durchlässigkeit katastrophal ist und dass es uns auch an Konzepten in den Jugendmannschaften mangelt.
Hier mal zwei Zitate von mir von vr zwei bzw drei Jahren hier im Forum:
Sorry dass ich mich jetzt selber zitiere, aber da ich diese Meinung weiterhin vertrete, hätte ich es ansonsten einfach nur in anderen Sätzen runtergeschrieben. Vielleicht sollte man aber auch einfach ehrlich zu sich sein - neben dem fehlenden Konzept bin ich nämlich inzwischen von einer anderen Sache überzeugt - nämlich, dass unser Nachwuchs einfach nicht so gut wie sein Ruf ist. Der Beleg dafür ist, dass keiner der hochgehandelten Talente sich in den letzten Jahren woanders durchsetzen konnte. Perdedaj, Knoll, Schorch, Fardi, Hartmann, wie sie nicht alle heissen..mal hochgehandelt und jetzt irgendwo in der 2.Liga unterwegs ohne Aussicht auf sportlichen Aufstieg. Morales und Djuricin sind Ausnahmen, die mit Mitte 20 noch den Sprung schaffen könnten. Die Frage ist also, was man jetzt macht - betreibt man die Akademie weiter mit der Hoffnung, dass sich alle 3-4 Jahre mal jemand in den Kader spielt? Dann ist es aber eine sehr teure Akademie - oder hinterfragt man alles und schaut, warum es so wenige Spieler schaffen - gibt es dafür mentale Gründe? Oder qualitative Gründe? Wenn es qualitative sind, dann müsste man a) weiter raus scouten oder b) einen anderen Fokus auf die Förderung setzen. In jedem Fall muss man derzeit alles hinterfragen, was bei uns im Nachwuchsbereich passiert und daraus Konsequenzen ziehen. Aus Imagegründen eine teure Akademie weiterführen können wir uns nämlich nicht leisten.
Ich will jetzt deinen Beitrag nicht zitieren um das Lesen einfach zu lassen. Aber zwei Anmerkungen von mir zu deinen Aussagen:
1. Philosophie - gebe ich dir eingeschränkt Recht! Es fehlt uns an einer Identität bzw. einer Philosophie, die größer als der Trainer ist. Sich so etwas zu erarbeiten dauert leider immer, aber ich seh uns langfristig auch nur "gewinnen", wenn wir es schaffen, dass Hertha für etwas anderes als Skandalclub oder Fahrstuhlmannschaft steht.
2. Zu den Talenten: Hier gebe ich dir eingeschränkt Recht. Es stimmt, dass die Durchlässigkeit katastrophal ist und dass es uns auch an Konzepten in den Jugendmannschaften mangelt.
Hier mal zwei Zitate von mir von vr zwei bzw drei Jahren hier im Forum:
Zitat von zizouBSC
Die Sache ist, dass derzeit die Einbindung von Nachwuchsspielern einfach nicht möglich ist, weil man viel zu Trainer-fixiert ist. Jeder neue Trainer erzählt etwas von Nachwuchsförderung, aber bisher war es keinem Trainer in den vergangenen Jahren möglich, dies umzusetzen da man viel zu sehr unter Erfolgsdruck stand (Babbel, bisher Luhukay) oder gar nicht an den Nachwuchs geglaubt hat (Favre). Der EINZIGE Trainer, der bisher wirklich den Nachwuchs eingesetzt hat, war Falko Götz. Zufällig hat er aber auch jahrelang die Spieler in den Nachwuchsteams betreut, kannte also das Spielermaterial. Ich habe mir mal den letzten Spieltag der Saison 2005/2006 gegen Nürnberg angeschaut. Okay, da ging es um nix mehr, aber dennoch.
Die Startaufstellung war folgende:
Christian Fiedler
Sofian Chahed
Arne Friedrich
Josip Simunic
Malik Fathi
Kevin-Prince Boateng
Pal Dardai
Niko Kovac
Gilberto
Ellery Cairo
Solomon Okoronkwo
Später eingewechselt wurden noch:
Ashkan Dejagah für Kevin-Prince Boateng
Oliver Schröder für Ellery Cairo
Alexander Madlung für Solomon Okoronkwo
Mit Chahed, Fathi, Boateng, Dejagah, Schröder und Madlung standenam Ende also 6! ehemalige Spieler aus dem Nachwuchs im Erstliga-Kader. In den Spielen zuvor waren es immer mindestens 2 in der Startaufstellung und weitere 1-2, die eingewechselt wurden. Und ich würde nicht behaupten, dass Chahed, Fathi, Schröder und Madlung damals talentierter oder besser spielten als Brooks, Schulz, Perde oder Knoll.
Ein Luhukay weiß ganz genau, dass er gefeuert wird wenn er nicht aufsteigt, wieso soll er also das Risiko gehen und Nachwuchsspieler einsetzen, die vielleicht noch einige Spieltage Eingewöhnung brauchen? Verlieren wir die nächsten drei Spiele, ist Luhukay weg, so einfach ist das. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann muss das von oben kommen, sprich vom Vorstand und der sportlichen Leitung. Die müssen ein Konzept entwickeln, nennen wir es 5-Jahres-Plan, mit der Vorgabe, jährlich zwei Nachwuchsleute dauerhaft in die 1.Mannschaft einzubinden und zwei weitere in den Profi-Kader einzugliedern. Tut das der Trainer nicht, erfüllt er seine Aufgabe nicht und wird entlassen. Klar ist das alles Fußball-Romantik, aber nur so würde das laufen. Entweder ist der Nachwuchs so gut, dass man nicht an ihm vorbei kommt (und das bedeutet in unserem Fall wohl, dass er uns frühzeitig verlassen wird) oder es muss eben ein Konzept geben, an dem sich der Trainer zu halten hat, unabhängig von der konkreten Personalie. (..) .
Die Sache ist, dass derzeit die Einbindung von Nachwuchsspielern einfach nicht möglich ist, weil man viel zu Trainer-fixiert ist. Jeder neue Trainer erzählt etwas von Nachwuchsförderung, aber bisher war es keinem Trainer in den vergangenen Jahren möglich, dies umzusetzen da man viel zu sehr unter Erfolgsdruck stand (Babbel, bisher Luhukay) oder gar nicht an den Nachwuchs geglaubt hat (Favre). Der EINZIGE Trainer, der bisher wirklich den Nachwuchs eingesetzt hat, war Falko Götz. Zufällig hat er aber auch jahrelang die Spieler in den Nachwuchsteams betreut, kannte also das Spielermaterial. Ich habe mir mal den letzten Spieltag der Saison 2005/2006 gegen Nürnberg angeschaut. Okay, da ging es um nix mehr, aber dennoch.
Die Startaufstellung war folgende:
Christian Fiedler
Sofian Chahed
Arne Friedrich
Josip Simunic
Malik Fathi
Kevin-Prince Boateng
Pal Dardai
Niko Kovac
Gilberto
Ellery Cairo
Solomon Okoronkwo
Später eingewechselt wurden noch:
Ashkan Dejagah für Kevin-Prince Boateng
Oliver Schröder für Ellery Cairo
Alexander Madlung für Solomon Okoronkwo
Mit Chahed, Fathi, Boateng, Dejagah, Schröder und Madlung standenam Ende also 6! ehemalige Spieler aus dem Nachwuchs im Erstliga-Kader. In den Spielen zuvor waren es immer mindestens 2 in der Startaufstellung und weitere 1-2, die eingewechselt wurden. Und ich würde nicht behaupten, dass Chahed, Fathi, Schröder und Madlung damals talentierter oder besser spielten als Brooks, Schulz, Perde oder Knoll.
Ein Luhukay weiß ganz genau, dass er gefeuert wird wenn er nicht aufsteigt, wieso soll er also das Risiko gehen und Nachwuchsspieler einsetzen, die vielleicht noch einige Spieltage Eingewöhnung brauchen? Verlieren wir die nächsten drei Spiele, ist Luhukay weg, so einfach ist das. Wenn wir wirklich etwas verändern wollen, dann muss das von oben kommen, sprich vom Vorstand und der sportlichen Leitung. Die müssen ein Konzept entwickeln, nennen wir es 5-Jahres-Plan, mit der Vorgabe, jährlich zwei Nachwuchsleute dauerhaft in die 1.Mannschaft einzubinden und zwei weitere in den Profi-Kader einzugliedern. Tut das der Trainer nicht, erfüllt er seine Aufgabe nicht und wird entlassen. Klar ist das alles Fußball-Romantik, aber nur so würde das laufen. Entweder ist der Nachwuchs so gut, dass man nicht an ihm vorbei kommt (und das bedeutet in unserem Fall wohl, dass er uns frühzeitig verlassen wird) oder es muss eben ein Konzept geben, an dem sich der Trainer zu halten hat, unabhängig von der konkreten Personalie. (..) .
Das ist halt absolut typisch Hertha und der Grund, warum unsere Nachwuchsförderung vollkommen für den A*** ist. Sind Freiburgs Nachwuchsspieler besser? Ganz sicher nicht. Aber dort erkennt man, dass Spieler POTENTIAL haben und ihnen vertraut. Dadurch steigern sie sich dann und spielen im Idealfall wie jetzt Freiburg in der EL. Eigentlich könnten wir auch die Akademie direkt zu machen. Kostet uns 4 Mio im Jahr und generiert praktisch keine Bundesliga-Spieler. Und wenn die Spieler sich durchsetzen, tun sie das maximal woanders. Wir sollten uns einfach mal eingestehen, dass wir kein Nachwuchskonzept haben, nie hatten und sich nur durch Glück Spieler wie Brooks überhaupt in die Mannschaft spielen. Wenn sich Janker und Franz nicht verletzt hätten, wäre Brooks wohl jetzt auch woanders. Es wären die gleichen Plattitüden weitergreicht worden, der gleiche Schei... dass es bei ihm nicht reicht, dass er an Hubnik und Franz nicht vorbeikommt, dass er keine Perspektive bei uns hat etc.pp. Da bin ich mir absolut sicher. Denn im Gegensatz zu anderen Mannschaften fördern wir keine Talente, wir lassen sie nur dann spielen wenn sie offensichtlich besser sind als das vorhandene Personal (wie damals die gesamte goldene Generation) oder wir absolut keine andere Wahl haben (wenn sich alle IV´s verletzen). Sind sie unfertig und brauchen noch Zeit bzw. Erfahrung, können sie eigentlich direkt den Club wechseln denn bei uns wirds dann eh nix mehr. Holland z.B. spielt eine ziemlich solide Hinrunde, verlängert den Vertrag und wird nach einer kleinen Blessur aufgrund von mangelnden Trainingsleistungen (lol?) aussortiert und Bastians und Kobi bevorzugt anstatt ihm das Tief zu verzeihen und da durch Leistungen rauskommen zu lassen. Mukthar wird es vermutlich auch nie zum Bundesligaspieler bringen. Das gleiche Schicksal wird auch Schulz und Knoll treffen. Ich sage ja nicht, dass man koste was es wolle auf die Spieler setzen soll, schließlich haben genug unserer Ex-Talente den Durchbruch woanders auch nicht geschafft. Aber es kotzt mich einfach an wenn offensichtlich talentierten Spieler, die bewiesen haben, was sie drauf haben, gehen sollen und wir dann Gurken wie Janker, Ndjeng, Kobi etc. drin haben. Ja es mag sein dass Janker in seiner Mittelmäßigkeit unglaublig polyvalent ist. Aber dessen Vertrag wurde jetzt sogar noch um zwei Jahre verlängert obwohl der gefühlte fünf Pflichtspiele in zwei Jahren gemacht hat?! Der lacht sich doch ins Fäustchen! Ist doch klar dass er nicht aufmuckt! Wo kriegt man sonst Kohle für die Bank wärmen? Das ist wirtschaftlich eine absolute Katastrophe für uns! Ein Kobi ist da wenn man ihn braucht? Das ist Perde nicht oder wie? Kobi blockiert den Platz für andere Spieler, ganz einfach. Der hatte seine besten Jahre lange hinter sich und erlebt gerade seinen dritten Herbst und wird uns jetzt keinen Deut weiterbringen. Am Ende der Saison ist Perde weg, ist vielleicht Holland weg, dann noch Bastians und Kobi und schon brauchen wir wieder neue LV und DM weil wir nicht genug haben. Nicht mal dann wenn alle Spieler im DM ausfallen würde ich Kobi bringen geschweige denn als LV. Dann lieber Andrich ins kalte Wasser werfen. Irgendwann muss mans ja sowieso. Aber so wie ich unseren Verein kenne, wird Andrich nur kommen wenn Kobi, Franz, Lusti, Niemeyer, Hosogai und Ronny ausfallen. Dann macht er zwei gute Spiele, wird von Fans, Verantwortlichen und Medienüber den Klee gelobt, in der BZ gibts dann ein kleines Interview von wegen "Das ist unsere Zukunft - Andrich ist der nächste Stammspieler", dann kommt Franz wieder, Andrich sitzt auf der Bank, spielt ne gute Vorbereitung, wird aussortiert und kann sich woanders neu beweisen. Und täglich grüsst das Murmeltier.
Sorry dass ich mich jetzt selber zitiere, aber da ich diese Meinung weiterhin vertrete, hätte ich es ansonsten einfach nur in anderen Sätzen runtergeschrieben. Vielleicht sollte man aber auch einfach ehrlich zu sich sein - neben dem fehlenden Konzept bin ich nämlich inzwischen von einer anderen Sache überzeugt - nämlich, dass unser Nachwuchs einfach nicht so gut wie sein Ruf ist. Der Beleg dafür ist, dass keiner der hochgehandelten Talente sich in den letzten Jahren woanders durchsetzen konnte. Perdedaj, Knoll, Schorch, Fardi, Hartmann, wie sie nicht alle heissen..mal hochgehandelt und jetzt irgendwo in der 2.Liga unterwegs ohne Aussicht auf sportlichen Aufstieg. Morales und Djuricin sind Ausnahmen, die mit Mitte 20 noch den Sprung schaffen könnten. Die Frage ist also, was man jetzt macht - betreibt man die Akademie weiter mit der Hoffnung, dass sich alle 3-4 Jahre mal jemand in den Kader spielt? Dann ist es aber eine sehr teure Akademie - oder hinterfragt man alles und schaut, warum es so wenige Spieler schaffen - gibt es dafür mentale Gründe? Oder qualitative Gründe? Wenn es qualitative sind, dann müsste man a) weiter raus scouten oder b) einen anderen Fokus auf die Förderung setzen. In jedem Fall muss man derzeit alles hinterfragen, was bei uns im Nachwuchsbereich passiert und daraus Konsequenzen ziehen. Aus Imagegründen eine teure Akademie weiterführen können wir uns nämlich nicht leisten.
08.02.2015 - 22:55 Uhr
Der Hertha-Strafraum muss zu West-Berlin werden. Dann steht die Null und man hat eine einzigartige Spielphysolophie.
Jose Mourinho? The Special One?
Oft kopiert, nie erreicht...
Jose Mourinho? The Special One?
Oft kopiert, nie erreicht...
09.02.2015 - 16:28 Uhr
Zitat von PES
Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten.
Jede falsche Aussage von ihm würde noch Jahre seziert werden und das ist lästig. Daher würde ich genauso antworten.
Schön wäre es wenn man ihm mal seine Lügen auf's Butterbrot schmieren würde. Wie z.B. bei der Pressekonferenz zur Dardai-Vorstellung... Preetz: "Wir haben uns nach einer langen Nacht heute früh dazu entschieden...", Dardai: "Als mich der Manager gestern abend angerufen hat habe ich nicht lange überlegt."
Entweder ist es keinem der anwesenden Journalisten überhaupt aufgefallen, dass Herr Preetz sich die Geschichte mal wieder so hindreht das er selbst gut dabei aussieht oder keiner hat sich getraut das mal zu hinterfragen.
Solche Aktionen darf sich ein Michael Preetz nicht erlauben. Nicht mehr. Seine Glaubwürdigkeit ist eh schon extrem angekratzt.
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