| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
22.04.2013 - 18:02 Uhr
Zitat von zizouBSC:
Moment mal, du hast doch mit deinem obigen Post allen, die Preetz "viel richtiges" zuschreiben, indirekt vorgeworfen, Blind gegenüber den Fehlern und der Zukunft zu sein ohne klar zu definieren, was daran verkehrt war. Damit übst du Generalkritik, ohne ins Detail zu gehen.
...
Wir waren bei deiner "Forderung" es "besser zu machen zu müssen" sobald man kritisiert... was natürlich Quatsch ist. Desweiteren interpretierst du oben falsch, ich sage: Preetz hat zu schwerwiegende Fehler begangen, um ihn jetzt dafür zu loben, das er die Arbeit mit durchschnittlichem Ergebnis leistet, für die er fürstlich bezahlt wird. Er wäre ohne Ggb. Protektion nicht mehr am Start... das wäre normal.
In deinem Beispiel mit der IV-Verpflichtung scheinen die Verantwortlichen schlicht deinen Geschmack getroffen zu haben. Es ist ganz einfach: ich halte das Risiko einer Verpflichtung a la Angha für überschaubar und den möglichen Profit für realsierbar. Wenn Preetz das anders sieht kann er damit recht haben, man sollte jedoch nicht so tun als wäre das bereits in Stein gemeisselt. Warum? Weil Preetz eben nicht durch 'mehrheitlich' richtige Entscheidungen glänzt, daher sollte man auch jetzt nicht so tun, als hätte Preetz mit höherer Wahrscheinlichkeit Recht, weil er bspw. Kraft geholt hat. Dem gegenüber steht eben anderes. Und nein... ich sage nicht das der Umkehrschluss richtig ist. Ich sage, es bestehen vollkommen zu recht große Zweifel, ob er es künftig gebacken bekommt.
Preetz macht vllt. statistisch/nominell gar nicht so viel mehr Fehler als andere. Leider kann Hertha sich eben auch nur wenige/keine Fehler leisten. Da braucht man einen Profi der mit dem Mindestmass an Fehlern auskommt und nicht mehr macht, weil er noch "in Ausbildung" ist.
Um es für dich noch mal klar zu kriegen: für Aussergewöhnliches, das man an ihm festmachen kann, kann er Lob bekommen. Ansonsten ist das erst "erforderlich" wenn er die eigentliche Aufgabe erledigt hat... und die besteht nicht darin mit dem "Überkader" in BL2 die dicken Max zu geben...
Moment mal, du hast doch mit deinem obigen Post allen, die Preetz "viel richtiges" zuschreiben, indirekt vorgeworfen, Blind gegenüber den Fehlern und der Zukunft zu sein ohne klar zu definieren, was daran verkehrt war. Damit übst du Generalkritik, ohne ins Detail zu gehen.
...
Wir waren bei deiner "Forderung" es "besser zu machen zu müssen" sobald man kritisiert... was natürlich Quatsch ist. Desweiteren interpretierst du oben falsch, ich sage: Preetz hat zu schwerwiegende Fehler begangen, um ihn jetzt dafür zu loben, das er die Arbeit mit durchschnittlichem Ergebnis leistet, für die er fürstlich bezahlt wird. Er wäre ohne Ggb. Protektion nicht mehr am Start... das wäre normal.
In deinem Beispiel mit der IV-Verpflichtung scheinen die Verantwortlichen schlicht deinen Geschmack getroffen zu haben. Es ist ganz einfach: ich halte das Risiko einer Verpflichtung a la Angha für überschaubar und den möglichen Profit für realsierbar. Wenn Preetz das anders sieht kann er damit recht haben, man sollte jedoch nicht so tun als wäre das bereits in Stein gemeisselt. Warum? Weil Preetz eben nicht durch 'mehrheitlich' richtige Entscheidungen glänzt, daher sollte man auch jetzt nicht so tun, als hätte Preetz mit höherer Wahrscheinlichkeit Recht, weil er bspw. Kraft geholt hat. Dem gegenüber steht eben anderes. Und nein... ich sage nicht das der Umkehrschluss richtig ist. Ich sage, es bestehen vollkommen zu recht große Zweifel, ob er es künftig gebacken bekommt.
Preetz macht vllt. statistisch/nominell gar nicht so viel mehr Fehler als andere. Leider kann Hertha sich eben auch nur wenige/keine Fehler leisten. Da braucht man einen Profi der mit dem Mindestmass an Fehlern auskommt und nicht mehr macht, weil er noch "in Ausbildung" ist.
Um es für dich noch mal klar zu kriegen: für Aussergewöhnliches, das man an ihm festmachen kann, kann er Lob bekommen. Ansonsten ist das erst "erforderlich" wenn er die eigentliche Aufgabe erledigt hat... und die besteht nicht darin mit dem "Überkader" in BL2 die dicken Max zu geben...
22.04.2013 - 18:48 Uhr
@ guerteltier
Den Verantwortungsbegriff und die für exponierte Stellungen überlicherweise anzulegenden Massstäbe hinsichtlich bestimmter Konsequenzen, brauche ich dir wohl nicht zu erklären. Das diese im Fall Preetz ausgehebelt worden sind, ist bekannt und Fakt. Zudem denke ich, das DU sehr wohl verstanden hast worum es geht. Das Preetz noch da ist, hat er dem Klubbesitzer zu verdanken und nicht seinem enormen (Zukunfts-) Potential im Management-Bereich!
Von den Verantwortlichen sind (früher oder später) alle weg (gewesen) (Ausnahme: Ggb. und FL), igendwann werden "euch" die verfügbaren "Schuldigen" ausgehen... Ich bin gespannt!
Hier noch mal einfach: ich habe Preetz damals für zu grün gehalten, als man ihm Hertha als Spielzeug überliess. Das war er auch, denn er hat nie nachgewiesen das er zu mehr fähig ist. Im Gegenteil, er hat beim Job "den Laden zusammen halten" schon mal eine schlechte Figur gemacht. So jemandem ein halb-totes Wirtschaftsunternehmen anzuvertrauen, nur weil er "durch und durch" Herthaner ist (was ja sehr viele sind!) halte ich immernoch für vollkommen falsch.
Nach positiver Lesart, hat er dazu gelernt und beginnt in kleinen Schritten besser zu werden. Er hat ausser dem erneuten, lebensnotwendigen, zweiten Aufstieg in drei Jahren (!), der allein bekanntermassen nicht reicht, lediglich relativ zusammenhangslose Teilerfolge erzielt. Die Ergebnisse die wirklich zählen muss er - bei seiner nicht umsonst letzten Chance - erst noch erzielen. Es gibt Leute die ihm das ermöglichen. Sollte er nachweisen das er den entstandenen Schaden reparieren kann, ist mir das natürlich lieber als wenn er den Verein endgültig ruiniert. Dann ist er auch bei mir bei +/-Null angelangt... :)
ps. Ich hoffe ich lese nicht demnächst von zizou sowas wie: "den hätte XY aber definitiv machen müssen", sonst muss er den Beweis antreten, das er es besser kann. Das zum Schluss nur noch mal um einen wichtigen Punkt nicht von der Agenda zu verlieren... :D
Den Verantwortungsbegriff und die für exponierte Stellungen überlicherweise anzulegenden Massstäbe hinsichtlich bestimmter Konsequenzen, brauche ich dir wohl nicht zu erklären. Das diese im Fall Preetz ausgehebelt worden sind, ist bekannt und Fakt. Zudem denke ich, das DU sehr wohl verstanden hast worum es geht. Das Preetz noch da ist, hat er dem Klubbesitzer zu verdanken und nicht seinem enormen (Zukunfts-) Potential im Management-Bereich!
Von den Verantwortlichen sind (früher oder später) alle weg (gewesen) (Ausnahme: Ggb. und FL), igendwann werden "euch" die verfügbaren "Schuldigen" ausgehen... Ich bin gespannt!
Hier noch mal einfach: ich habe Preetz damals für zu grün gehalten, als man ihm Hertha als Spielzeug überliess. Das war er auch, denn er hat nie nachgewiesen das er zu mehr fähig ist. Im Gegenteil, er hat beim Job "den Laden zusammen halten" schon mal eine schlechte Figur gemacht. So jemandem ein halb-totes Wirtschaftsunternehmen anzuvertrauen, nur weil er "durch und durch" Herthaner ist (was ja sehr viele sind!) halte ich immernoch für vollkommen falsch.
Nach positiver Lesart, hat er dazu gelernt und beginnt in kleinen Schritten besser zu werden. Er hat ausser dem erneuten, lebensnotwendigen, zweiten Aufstieg in drei Jahren (!), der allein bekanntermassen nicht reicht, lediglich relativ zusammenhangslose Teilerfolge erzielt. Die Ergebnisse die wirklich zählen muss er - bei seiner nicht umsonst letzten Chance - erst noch erzielen. Es gibt Leute die ihm das ermöglichen. Sollte er nachweisen das er den entstandenen Schaden reparieren kann, ist mir das natürlich lieber als wenn er den Verein endgültig ruiniert. Dann ist er auch bei mir bei +/-Null angelangt... :)
ps. Ich hoffe ich lese nicht demnächst von zizou sowas wie: "den hätte XY aber definitiv machen müssen", sonst muss er den Beweis antreten, das er es besser kann. Das zum Schluss nur noch mal um einen wichtigen Punkt nicht von der Agenda zu verlieren... :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 22.04.2013 um 19:03 Uhr bearbeitet
22.04.2013 - 19:55 Uhr
Den Wiederaufstieg nehme ich mit Freude zur Kenntniss und Preetz hat auch seine Aktien am Erfolg. Jedoch muss Preetz erstmal mit Luhukay die Klasse halten, damit er bei mir wieder "neutral" ist. Ich habe die letzte Chaossaison noch nicht vergessen und verstehe die Kritikter und Skeptiker bezüglich Preetz zu 100%.
Ich bin da momentan noch bei den Preetz-Kritikern. Preetz muss jetzt in Liga 1 zeigen, dass er es kann. Vorher werde ich bestimmt kein positives Fazit ziehen. Nach Babbels Aufstieg wurde Preetz gefeiert. Das Ergebnis ist bekannt. Natürlich ist Luhukays Arbeit höher einzuschätzen als die von Babbel, da Babbel vom besseren Kader(Raffael!!!) und der Euphorie in der Stadt profitierte. Luhukay fand hier hingegen einen Scherbenhaufen.
Will sagen: Erstmal die nächste Saison abwarten und sehen wie wir abschneiden. Ich wil gar nicht erst daran denken, dass wir ein drittes mal in Folge absteigen :ugly Das wäre der Supergau. Wir wären die Deppen der Nation und auf ewig DAS Fahrstuhl-Team. Nee, nee Leute. Micha soll erst zeigen, dass er 1.Liga kann, bevor er von mir ein Lob kriegt. Der Frust des letzten unnötigen Abstiegs sitzt noch zu tief.
Ich bin da momentan noch bei den Preetz-Kritikern. Preetz muss jetzt in Liga 1 zeigen, dass er es kann. Vorher werde ich bestimmt kein positives Fazit ziehen. Nach Babbels Aufstieg wurde Preetz gefeiert. Das Ergebnis ist bekannt. Natürlich ist Luhukays Arbeit höher einzuschätzen als die von Babbel, da Babbel vom besseren Kader(Raffael!!!) und der Euphorie in der Stadt profitierte. Luhukay fand hier hingegen einen Scherbenhaufen.
Will sagen: Erstmal die nächste Saison abwarten und sehen wie wir abschneiden. Ich wil gar nicht erst daran denken, dass wir ein drittes mal in Folge absteigen :ugly Das wäre der Supergau. Wir wären die Deppen der Nation und auf ewig DAS Fahrstuhl-Team. Nee, nee Leute. Micha soll erst zeigen, dass er 1.Liga kann, bevor er von mir ein Lob kriegt. Der Frust des letzten unnötigen Abstiegs sitzt noch zu tief.
22.04.2013 - 20:14 Uhr
@gürteltier Großes Kino :-)
Man kann Preetz sicher kritisieren und bei keinem anderen Verein oder Präsidenten wäre er noch im Amt und Würden. Auf der Mitgliederversammlung vor einem Jahr gab es die Möglichkeit ihn zu feuern, er wurde aber von den Mitgliedern im Amt bestätigt, auch weil es keine Alternativen gab die für den Verein eine Alternative gewesen wäre. Deswegen sollte man einen Strich ziehen und seine Arbeit seit dieser Mitgliederversammlung bewerten und da steht seit letzten Sonntag der Aufstieg.
Um Abschluss noch etwas, wenn Hertha BSC die Felge in vier Wochen erhält, wie viele Manager können von sich behaupten zweimal in der 2. Bundesliga Meister geworden zu sein?
Man kann Preetz sicher kritisieren und bei keinem anderen Verein oder Präsidenten wäre er noch im Amt und Würden. Auf der Mitgliederversammlung vor einem Jahr gab es die Möglichkeit ihn zu feuern, er wurde aber von den Mitgliedern im Amt bestätigt, auch weil es keine Alternativen gab die für den Verein eine Alternative gewesen wäre. Deswegen sollte man einen Strich ziehen und seine Arbeit seit dieser Mitgliederversammlung bewerten und da steht seit letzten Sonntag der Aufstieg.
Um Abschluss noch etwas, wenn Hertha BSC die Felge in vier Wochen erhält, wie viele Manager können von sich behaupten zweimal in der 2. Bundesliga Meister geworden zu sein?
22.04.2013 - 21:33 Uhr
Zitat von adailton:
@gürteltier Großes Kino :-)
Man kann Preetz sicher kritisieren und bei keinem anderen Verein oder Präsidenten wäre er noch im Amt und Würden. Auf der Mitgliederversammlung vor einem Jahr gab es die Möglichkeit ihn zu feuern, er wurde aber von den Mitgliedern im Amt bestätigt, auch weil es keine Alternativen gab die für den Verein eine Alternative gewesen wäre. Deswegen sollte man einen Strich ziehen und seine Arbeit seit dieser Mitgliederversammlung bewerten und da steht seit letzten Sonntag der Aufstieg.
Um Abschluss noch etwas, wenn Hertha BSC die Felge in vier Wochen erhält, wie viele Manager können von sich behaupten zweimal in der 2. Bundesliga Meister geworden zu sein?
Was du erzählst stimmt nicht. Einen Geschäftsführer kann eine Mitgliederversammlung nicht feuern. Die Mitglieder hatten die Wahl zwischen dem geheimen Investor...äh Gegenbauer oder einer Opposition, die keine klaren Ziele hatte, teilweise intern zerstritten war usw. usf. Man hatte also gar keine Wahl als Gegenbauer zu bestätigen. Das war aber keinesfalls ein Votum pro Preetz, sondern ein Vernunftsvotum, da anderenfalls ganz andere Probleme gedroht hätten.
Insofern kann man auch nicht einfach einen Strich ziehen und sagen, dass wir die Arbeit von Preetz erst seit dieser Saison bewerten und die 2 Abstiege, die unrühmlichen Aktionen rund um das Debakel von Düsseldorf einfach ausblenden. Aber selbst wenn man nur diese Saison betrachtet, bliebe da zwar der Aufstieg, aber eben auch eine Erhöhung der Schulden unterm Strich. Letzteres kann ja evtl. noch einmal durch den Verkauf der Catering-Rechte "ausgeglichen" werden, aber stellt eben wieder eine Vorgriff dar.
Der Aufstieg war die Pflicht, ob Preetz nun endlich auch die Kür beherrscht, bleibt abzuwarten. Wenn jemand, wie randberliner, sagt, dass er ihm aufgrund der vergangenen Erfahrung nicht zutraut einen bundesligatauglichen Kader bereit zu stellen, dann verstehe ich das und auch ich habe meine Zweifel.
@gürteltier Großes Kino :-)
Man kann Preetz sicher kritisieren und bei keinem anderen Verein oder Präsidenten wäre er noch im Amt und Würden. Auf der Mitgliederversammlung vor einem Jahr gab es die Möglichkeit ihn zu feuern, er wurde aber von den Mitgliedern im Amt bestätigt, auch weil es keine Alternativen gab die für den Verein eine Alternative gewesen wäre. Deswegen sollte man einen Strich ziehen und seine Arbeit seit dieser Mitgliederversammlung bewerten und da steht seit letzten Sonntag der Aufstieg.
Um Abschluss noch etwas, wenn Hertha BSC die Felge in vier Wochen erhält, wie viele Manager können von sich behaupten zweimal in der 2. Bundesliga Meister geworden zu sein?
Was du erzählst stimmt nicht. Einen Geschäftsführer kann eine Mitgliederversammlung nicht feuern. Die Mitglieder hatten die Wahl zwischen dem geheimen Investor...äh Gegenbauer oder einer Opposition, die keine klaren Ziele hatte, teilweise intern zerstritten war usw. usf. Man hatte also gar keine Wahl als Gegenbauer zu bestätigen. Das war aber keinesfalls ein Votum pro Preetz, sondern ein Vernunftsvotum, da anderenfalls ganz andere Probleme gedroht hätten.
Insofern kann man auch nicht einfach einen Strich ziehen und sagen, dass wir die Arbeit von Preetz erst seit dieser Saison bewerten und die 2 Abstiege, die unrühmlichen Aktionen rund um das Debakel von Düsseldorf einfach ausblenden. Aber selbst wenn man nur diese Saison betrachtet, bliebe da zwar der Aufstieg, aber eben auch eine Erhöhung der Schulden unterm Strich. Letzteres kann ja evtl. noch einmal durch den Verkauf der Catering-Rechte "ausgeglichen" werden, aber stellt eben wieder eine Vorgriff dar.
Der Aufstieg war die Pflicht, ob Preetz nun endlich auch die Kür beherrscht, bleibt abzuwarten. Wenn jemand, wie randberliner, sagt, dass er ihm aufgrund der vergangenen Erfahrung nicht zutraut einen bundesligatauglichen Kader bereit zu stellen, dann verstehe ich das und auch ich habe meine Zweifel.
23.04.2013 - 01:14 Uhr
Zitat von randberliner:
@ guerteltier
Den Verantwortungsbegriff und die für exponierte Stellungen überlicherweise anzulegenden Massstäbe hinsichtlich bestimmter Konsequenzen, brauche ich dir wohl nicht zu erklären. Das diese im Fall Preetz ausgehebelt worden sind, ist bekannt und Fakt. Zudem denke ich, das DU sehr wohl verstanden hast worum es geht. Das Preetz noch da ist, hat er dem Klubbesitzer zu verdanken und nicht seinem enormen (Zukunfts-) Potential im Management-Bereich!
Von den Verantwortlichen sind (früher oder später) alle weg (gewesen) (Ausnahme: Ggb. und FL), igendwann werden "euch" die verfügbaren "Schuldigen" ausgehen... Ich bin gespannt!
Hier noch mal einfach: ich habe Preetz damals für zu grün gehalten, als man ihm Hertha als Spielzeug überliess. Das war er auch, denn er hat nie nachgewiesen das er zu mehr fähig ist. Im Gegenteil, er hat beim Job "den Laden zusammen halten" schon mal eine schlechte Figur gemacht. So jemandem ein halb-totes Wirtschaftsunternehmen anzuvertrauen, nur weil er "durch und durch" Herthaner ist (was ja sehr viele sind!) halte ich immernoch für vollkommen falsch.
Nach positiver Lesart, hat er dazu gelernt und beginnt in kleinen Schritten besser zu werden. Er hat ausser dem erneuten, lebensnotwendigen, zweiten Aufstieg in drei Jahren (!), der allein bekanntermassen nicht reicht, lediglich relativ zusammenhangslose Teilerfolge erzielt. Die Ergebnisse die wirklich zählen muss er - bei seiner nicht umsonst letzten Chance - erst noch erzielen. Es gibt Leute die ihm das ermöglichen. Sollte er nachweisen das er den entstandenen Schaden reparieren kann, ist mir das natürlich lieber als wenn er den Verein endgültig ruiniert. Dann ist er auch bei mir bei +/-Null angelangt... :)
ps. Ich hoffe ich lese nicht demnächst von zizou sowas wie: "den hätte XY aber definitiv machen müssen", sonst muss er den Beweis antreten, das er es besser kann. Das zum Schluss nur noch mal um einen wichtigen Punkt nicht von der Agenda zu verlieren... :D
Naja, ich wüsste nicht wieso mir die verfügbaren Schuldigen ausgehen sollten. Immerhin habe ich Preetz mehr als einmal deutlich als MIT-Verantwortlichen der Krisen und Probleme identifiziert, in einigen Fällen auch als Hauptverantwortlichen. Auch bei mir hat er nicht soviel Kredit übrig, aber ein bisschen was hat er noch. Denn ich mache den Abstieg nun einmal nicht nur an ihm fest, sondern auch an anderen Faktoren. Klar hätte ein anderer Manager vielleicht mehr Erfolg gehabt, aber im Nachhinein werden wir das nie erfahren da wir die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Es ist dein gutes Recht, ihn zu kritisieren und wenn du ihn für nicht geeignet hältst, auch in Ordnung.
Ich weiß nicht so genau worauf du hinaus willst (naja ich kann es mir denken ;-) ), aber Individualkritik gibt es bei mir selten. Klar ärger ich mich als Amateurfußballer, Hobby-Manager und überzeugte Couch-Potatoe im Eifer des Gefechts über einen verstolperten Wagner-Ball, aber das heisst jetzt nicht ,dass ich es besser kann. Ich spekuliere gerne und emotional, aber bringe mich nie in die Situation, dass ich etwas kritisiere ohne dafür eine, egal wie unrealistische/unlogische Begründung zu liefern oder Alternativen zu nennen. Denn sonst würde das leider eine Diskussion im Keim ersticken wenn jeder nur noch sagen würde "Find XY scheiße" ohne konkret zu nennen, was denn genau die andere Option wäre.
@ guerteltier
Den Verantwortungsbegriff und die für exponierte Stellungen überlicherweise anzulegenden Massstäbe hinsichtlich bestimmter Konsequenzen, brauche ich dir wohl nicht zu erklären. Das diese im Fall Preetz ausgehebelt worden sind, ist bekannt und Fakt. Zudem denke ich, das DU sehr wohl verstanden hast worum es geht. Das Preetz noch da ist, hat er dem Klubbesitzer zu verdanken und nicht seinem enormen (Zukunfts-) Potential im Management-Bereich!
Von den Verantwortlichen sind (früher oder später) alle weg (gewesen) (Ausnahme: Ggb. und FL), igendwann werden "euch" die verfügbaren "Schuldigen" ausgehen... Ich bin gespannt!
Hier noch mal einfach: ich habe Preetz damals für zu grün gehalten, als man ihm Hertha als Spielzeug überliess. Das war er auch, denn er hat nie nachgewiesen das er zu mehr fähig ist. Im Gegenteil, er hat beim Job "den Laden zusammen halten" schon mal eine schlechte Figur gemacht. So jemandem ein halb-totes Wirtschaftsunternehmen anzuvertrauen, nur weil er "durch und durch" Herthaner ist (was ja sehr viele sind!) halte ich immernoch für vollkommen falsch.
Nach positiver Lesart, hat er dazu gelernt und beginnt in kleinen Schritten besser zu werden. Er hat ausser dem erneuten, lebensnotwendigen, zweiten Aufstieg in drei Jahren (!), der allein bekanntermassen nicht reicht, lediglich relativ zusammenhangslose Teilerfolge erzielt. Die Ergebnisse die wirklich zählen muss er - bei seiner nicht umsonst letzten Chance - erst noch erzielen. Es gibt Leute die ihm das ermöglichen. Sollte er nachweisen das er den entstandenen Schaden reparieren kann, ist mir das natürlich lieber als wenn er den Verein endgültig ruiniert. Dann ist er auch bei mir bei +/-Null angelangt... :)
ps. Ich hoffe ich lese nicht demnächst von zizou sowas wie: "den hätte XY aber definitiv machen müssen", sonst muss er den Beweis antreten, das er es besser kann. Das zum Schluss nur noch mal um einen wichtigen Punkt nicht von der Agenda zu verlieren... :D
Naja, ich wüsste nicht wieso mir die verfügbaren Schuldigen ausgehen sollten. Immerhin habe ich Preetz mehr als einmal deutlich als MIT-Verantwortlichen der Krisen und Probleme identifiziert, in einigen Fällen auch als Hauptverantwortlichen. Auch bei mir hat er nicht soviel Kredit übrig, aber ein bisschen was hat er noch. Denn ich mache den Abstieg nun einmal nicht nur an ihm fest, sondern auch an anderen Faktoren. Klar hätte ein anderer Manager vielleicht mehr Erfolg gehabt, aber im Nachhinein werden wir das nie erfahren da wir die Vergangenheit nicht mehr rückgängig machen können. Es ist dein gutes Recht, ihn zu kritisieren und wenn du ihn für nicht geeignet hältst, auch in Ordnung.
Ich weiß nicht so genau worauf du hinaus willst (naja ich kann es mir denken ;-) ), aber Individualkritik gibt es bei mir selten. Klar ärger ich mich als Amateurfußballer, Hobby-Manager und überzeugte Couch-Potatoe im Eifer des Gefechts über einen verstolperten Wagner-Ball, aber das heisst jetzt nicht ,dass ich es besser kann. Ich spekuliere gerne und emotional, aber bringe mich nie in die Situation, dass ich etwas kritisiere ohne dafür eine, egal wie unrealistische/unlogische Begründung zu liefern oder Alternativen zu nennen. Denn sonst würde das leider eine Diskussion im Keim ersticken wenn jeder nur noch sagen würde "Find XY scheiße" ohne konkret zu nennen, was denn genau die andere Option wäre.
23.04.2013 - 09:26 Uhr
"Die (Mit-) Schuldigen..." sind mir ja im Preetz-Thread von Guerteltier nochmals detailliert genannt worden... von denen ist eben keiner/kaum einer mehr da. Mir ging es um Preetz. Er ist, wie ich versucht habe darzustellen, schon jetzt (fast) die einzig verbliebene Konstante!
Ich mache ihn auch nicht rückwirkend allein schuldig. ABER ich versuche herauszuarbeiten, das er die (Haupt-) Verantwortung trägt (laut eigener Aussage). Da steht am Ende eben NICHT NUR die Frage, ob er schuld daran ist, das Spieler XY den Ball vertendelt, weil er ihn geholt hat. Er ist gesamtverantwortlich. Da er für "alles" verantwortlich ist, ist auch fast alles Individualkritik. Das "Ich mache weiter" mag löblich weil kämpferisch klingen, ist aber in meinen Ohren, nach dem Erlebten, eher eine Drohung. Es impliziert auch nicht das er automatisch dazulernt. Der Politikervergleich, rührt schlicht daher, das ich bis dato nur dort dieses extreme Klammern am Stuhl erlebt habe. Selten wurde es nach derlei Gezerre besser. Unsere Hertha allerdings funktioniert da ja eher wie ein absolutistischer Staat...
Natürlich kann ich zur Kritik, noch irgendwelche Namen, welche ich mir als Preetz-Ersatz vorstellen kann, in den Raum werfen. Davon halte ich aber schon bei Spieler-Transfers nichts. Hier fehlen die Einblicke ins persönliche Empfinden und Denken der Genannten. Oft wissen nicht mal alle direkt Beteiligten ob ein Deal vor Fristablauf zustande kommt. Du hattest mich aufgefordert, ob meiner Kritik Alternativen zu nennen, nach dem Motto: wenn du meckerst, musst du es besser machen/wissen. Dieser Rückschluss würde jedoch gerade hier bedeuten, das 80-90% der Posts nicht stattfinden dürften.
Aber da die Standpunkte einmal mehr definiert und präzisiert worden sind, klappt das ja bald besser.
Ich mache ihn auch nicht rückwirkend allein schuldig. ABER ich versuche herauszuarbeiten, das er die (Haupt-) Verantwortung trägt (laut eigener Aussage). Da steht am Ende eben NICHT NUR die Frage, ob er schuld daran ist, das Spieler XY den Ball vertendelt, weil er ihn geholt hat. Er ist gesamtverantwortlich. Da er für "alles" verantwortlich ist, ist auch fast alles Individualkritik. Das "Ich mache weiter" mag löblich weil kämpferisch klingen, ist aber in meinen Ohren, nach dem Erlebten, eher eine Drohung. Es impliziert auch nicht das er automatisch dazulernt. Der Politikervergleich, rührt schlicht daher, das ich bis dato nur dort dieses extreme Klammern am Stuhl erlebt habe. Selten wurde es nach derlei Gezerre besser. Unsere Hertha allerdings funktioniert da ja eher wie ein absolutistischer Staat...
Natürlich kann ich zur Kritik, noch irgendwelche Namen, welche ich mir als Preetz-Ersatz vorstellen kann, in den Raum werfen. Davon halte ich aber schon bei Spieler-Transfers nichts. Hier fehlen die Einblicke ins persönliche Empfinden und Denken der Genannten. Oft wissen nicht mal alle direkt Beteiligten ob ein Deal vor Fristablauf zustande kommt. Du hattest mich aufgefordert, ob meiner Kritik Alternativen zu nennen, nach dem Motto: wenn du meckerst, musst du es besser machen/wissen. Dieser Rückschluss würde jedoch gerade hier bedeuten, das 80-90% der Posts nicht stattfinden dürften.
Aber da die Standpunkte einmal mehr definiert und präzisiert worden sind, klappt das ja bald besser.
23.04.2013 - 09:59 Uhr
erst mal danke für das Lob, aber dass muss ich mit dem Randberliner teilen. Der hat die metaphorische Vorlage geliefert, ab da war es leicht und hat auch viel Spaß beim Schreiben gemacht.
Was Preetz für Fehler gemacht hat und das die Monate von der Fast-Vertragsverlängerung von Babbel bis hin zum Relegationsspiel in Düsseldorf reichlich Käse waren, weiss hier glaube ich jeder. Den ersten Wiederaufstieg kann man auch nicht positiv anrechnen, den hätte mit DEM Kader damals sogar Skibbe hinbekommen. Genauso wenig will ich ihm den ersten Abstieg an die Schiene nageln; wie ich schon sagte, sehe ich die Schuld eher bei den Trainern (Favre/Funkel), dem Manager-Übergott und seinem Bruder-Komplex. Die Herren Bengtsson, Chermiti, Cesar, Pejcinovic und Wichniarek waren durchweg Favre-Transfers und sind allesamt in die Hose gegangen. Kringe war Pech (weil lange verletzt) und Ramos der einzig gute Griff.
Dann nach dem Abstieg die Truppe einigermaßen zusammen gehalten zu haben, kann man Preetzi sicherlich einigermaßen positiv anrechnen - dafür hat er aber auch einen guten Preis zahlen dürfen. Die Entscheidung pro Babbel? s.o.
Und dann geht es los mit den Verfehlungen. Der zweite Abstieg geht (und das sagt er ja selbst und da ist die Kritik angebracht) voll auf seine Kappe. In puncto Trainer die falschen Entscheidungen getroffen, dem Ansehen des Vereins massiv geschadet, bei den Ereignissen rund um D´dorf keine gute Figur abgegeben und somit - und da gebe ich euch recht - eine verheerende Bilanz vorzuweisen gehabt. Manch einer muss dafür gehen, weil es keine Alternativen (es wollte einfach keiner diesen Scherbenhaufen zusammen kehren!) gab, hat er weiter gemacht. Und nun kommt das Positive: er hat den richtigen Trainer geholt, Führungsspieler mit langfristigen Verträgen ausgestattet, beim Transfer der Herren Kluge und Pekarik sowie von Raffael großes Geschick bewiesen und zum Aufstieg ein gut Teil beigetragen. Das gleicht seine Verfehlungen bei weitem nicht aus. Aber nachkarten bringt auch nichts.
Wichtig wird sein, wie das Ganze jetzt in der ersten Liga weiter geht. Einen weiteren Abstieg wird er nicht überleben und wenn Luhukay in der Hinrunde schon gehen muss, geht MP mit. Das dürfte jedem klar sein. Kritik ist durchaus angebracht und muss auch sein. Man sollte aber nicht so sehr auf den alten Sachen rumreiten. Fakt ist: Hertha ist wieder Erstligist, MP ist noch da hat jetzt eine (letzte?) Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, dass er die Verantwortung bei einem Erstligisten führen kann. Vielleicht hat der gute ja aus dem Abstiegsjahr auch was gelernt und macht es jetzt besser? Man wird sehen. Die erste Bilanz kann man spätestens am 31.08. ziehen, wenn der Kader endgültig steht. Vorher eher nicht...
Was Preetz für Fehler gemacht hat und das die Monate von der Fast-Vertragsverlängerung von Babbel bis hin zum Relegationsspiel in Düsseldorf reichlich Käse waren, weiss hier glaube ich jeder. Den ersten Wiederaufstieg kann man auch nicht positiv anrechnen, den hätte mit DEM Kader damals sogar Skibbe hinbekommen. Genauso wenig will ich ihm den ersten Abstieg an die Schiene nageln; wie ich schon sagte, sehe ich die Schuld eher bei den Trainern (Favre/Funkel), dem Manager-Übergott und seinem Bruder-Komplex. Die Herren Bengtsson, Chermiti, Cesar, Pejcinovic und Wichniarek waren durchweg Favre-Transfers und sind allesamt in die Hose gegangen. Kringe war Pech (weil lange verletzt) und Ramos der einzig gute Griff.
Dann nach dem Abstieg die Truppe einigermaßen zusammen gehalten zu haben, kann man Preetzi sicherlich einigermaßen positiv anrechnen - dafür hat er aber auch einen guten Preis zahlen dürfen. Die Entscheidung pro Babbel? s.o.
Und dann geht es los mit den Verfehlungen. Der zweite Abstieg geht (und das sagt er ja selbst und da ist die Kritik angebracht) voll auf seine Kappe. In puncto Trainer die falschen Entscheidungen getroffen, dem Ansehen des Vereins massiv geschadet, bei den Ereignissen rund um D´dorf keine gute Figur abgegeben und somit - und da gebe ich euch recht - eine verheerende Bilanz vorzuweisen gehabt. Manch einer muss dafür gehen, weil es keine Alternativen (es wollte einfach keiner diesen Scherbenhaufen zusammen kehren!) gab, hat er weiter gemacht. Und nun kommt das Positive: er hat den richtigen Trainer geholt, Führungsspieler mit langfristigen Verträgen ausgestattet, beim Transfer der Herren Kluge und Pekarik sowie von Raffael großes Geschick bewiesen und zum Aufstieg ein gut Teil beigetragen. Das gleicht seine Verfehlungen bei weitem nicht aus. Aber nachkarten bringt auch nichts.
Wichtig wird sein, wie das Ganze jetzt in der ersten Liga weiter geht. Einen weiteren Abstieg wird er nicht überleben und wenn Luhukay in der Hinrunde schon gehen muss, geht MP mit. Das dürfte jedem klar sein. Kritik ist durchaus angebracht und muss auch sein. Man sollte aber nicht so sehr auf den alten Sachen rumreiten. Fakt ist: Hertha ist wieder Erstligist, MP ist noch da hat jetzt eine (letzte?) Chance, sich zu beweisen und zu zeigen, dass er die Verantwortung bei einem Erstligisten führen kann. Vielleicht hat der gute ja aus dem Abstiegsjahr auch was gelernt und macht es jetzt besser? Man wird sehen. Die erste Bilanz kann man spätestens am 31.08. ziehen, wenn der Kader endgültig steht. Vorher eher nicht...
23.04.2013 - 10:28 Uhr
Zitat von guerteltier:
... Den ersten Wiederaufstieg kann man auch nicht positiv anrechnen, den hätte mit DEM Kader damals sogar Skibbe hinbekommen. Genauso wenig will ich ihm den ersten Abstieg an die Schiene nageln; wie ich schon sagte, sehe ich die Schuld eher bei den Trainern (Favre/Funkel), dem Manager-Übergott und seinem Bruder-Komplex. Die Herren Bengtsson, Chermiti, Cesar, Pejcinovic und Wichniarek waren durchweg Favre-Transfers und sind allesamt in die Hose gegangen. Kringe war Pech (weil lange verletzt) und Ramos der einzig gute Griff.
Nunja deine Zuordnung der Transfers teile ich nicht. Fakt ist: ALLE Transfers unterlagen Bedingungen die Preetz (zwar nicht ursächlich aber dennoch) zu verantworten hatte. Um keine Wer-holte-Wen-Debatte zu führen, sage ich Preetz hat damals die Krise schlechtmöglichst gehandhabt und ist damit letzte doch für den Abstieg verantwortlich.
Zitat von guerteltier:
Dann nach dem Abstieg die Truppe einigermaßen zusammen gehalten zu haben, kann man Preetzi sicherlich einigermaßen positiv anrechnen - dafür hat er aber auch einen guten Preis zahlen dürfen.
Er hat ausschliesslich davon profitiert das alle Verträge die 2.Liga-Klausel enthielten.
Wirklich überzeugt hat er wohl keinen... womit auch? Mit seiner Persönlichkeit?
Zitat von guerteltier:
Und dann geht es los mit den Verfehlungen. Der zweite Abstieg... Aber nachkarten bringt auch nichts.
Darum geht es mir keineswegs. Scheinbar müssen hier und da einige Jubler daran erinnert werden, warum wir hier über einen Aufstieg jubeln "dürfen".
Zitat von guerteltier:
Man sollte aber nicht so sehr auf den alten Sachen rumreiten.
Man sollte auch nicht stets simple Dinge feiern und Preetz ans Revers heften, die er verdammt noch mal zu bringen hat, wenn der Verein je wieder auf die Beine kommen soll. Wenn "wir" nun zuvor festgestelt haben das "so einiges" auf sein Konto geht, ist mir jedes: "toll, toll, toll der Preetz hat Lustenbergers Vertrag verlängert. Das Preetz aber toll gemacht" zu viel. Denn selbst solche "Fälle" sind nichts besonderes und in diesem speziellen glaube ich sogar, das Preetz schlicht Glück hatte.
Im Übrigen hat sich bei den meisten Transfers (Pekarik, Allagui, usw.) die finanzielle Komponente als wesentlich(ste) herausgestellt. Wieviel "Kunst" da noch drin steckt, muss jeder für sich entscheiden. Bei 4 bis X Posts hintereinander zum "tollen Preetz" wird mir oft schlecht... :)
... Den ersten Wiederaufstieg kann man auch nicht positiv anrechnen, den hätte mit DEM Kader damals sogar Skibbe hinbekommen. Genauso wenig will ich ihm den ersten Abstieg an die Schiene nageln; wie ich schon sagte, sehe ich die Schuld eher bei den Trainern (Favre/Funkel), dem Manager-Übergott und seinem Bruder-Komplex. Die Herren Bengtsson, Chermiti, Cesar, Pejcinovic und Wichniarek waren durchweg Favre-Transfers und sind allesamt in die Hose gegangen. Kringe war Pech (weil lange verletzt) und Ramos der einzig gute Griff.
Nunja deine Zuordnung der Transfers teile ich nicht. Fakt ist: ALLE Transfers unterlagen Bedingungen die Preetz (zwar nicht ursächlich aber dennoch) zu verantworten hatte. Um keine Wer-holte-Wen-Debatte zu führen, sage ich Preetz hat damals die Krise schlechtmöglichst gehandhabt und ist damit letzte doch für den Abstieg verantwortlich.
Zitat von guerteltier:
Dann nach dem Abstieg die Truppe einigermaßen zusammen gehalten zu haben, kann man Preetzi sicherlich einigermaßen positiv anrechnen - dafür hat er aber auch einen guten Preis zahlen dürfen.
Er hat ausschliesslich davon profitiert das alle Verträge die 2.Liga-Klausel enthielten.
Wirklich überzeugt hat er wohl keinen... womit auch? Mit seiner Persönlichkeit?
Zitat von guerteltier:
Und dann geht es los mit den Verfehlungen. Der zweite Abstieg... Aber nachkarten bringt auch nichts.
Darum geht es mir keineswegs. Scheinbar müssen hier und da einige Jubler daran erinnert werden, warum wir hier über einen Aufstieg jubeln "dürfen".
Zitat von guerteltier:
Man sollte aber nicht so sehr auf den alten Sachen rumreiten.
Man sollte auch nicht stets simple Dinge feiern und Preetz ans Revers heften, die er verdammt noch mal zu bringen hat, wenn der Verein je wieder auf die Beine kommen soll. Wenn "wir" nun zuvor festgestelt haben das "so einiges" auf sein Konto geht, ist mir jedes: "toll, toll, toll der Preetz hat Lustenbergers Vertrag verlängert. Das Preetz aber toll gemacht" zu viel. Denn selbst solche "Fälle" sind nichts besonderes und in diesem speziellen glaube ich sogar, das Preetz schlicht Glück hatte.
Im Übrigen hat sich bei den meisten Transfers (Pekarik, Allagui, usw.) die finanzielle Komponente als wesentlich(ste) herausgestellt. Wieviel "Kunst" da noch drin steckt, muss jeder für sich entscheiden. Bei 4 bis X Posts hintereinander zum "tollen Preetz" wird mir oft schlecht... :)
23.04.2013 - 10:44 Uhr
Gerade die Vertragsverlängerung von Lustenberger sollte man nicht Preetz, sondern dessen Freundin/Frau (sind die schon verheiratet? Ich weiss es grad gar nicht) Monique ans Revers heften. Die gute hat sicherlich einiges dazu beigetragen, dass Fabi immer noch bei Hertha spielt und nicht nach Abstieg eins oder zwei gegangen ist. Wichtig bei der Vertragsverlängerung waren für Fabi sicher die Eckdaten und die lagen klar auf der Hand:
Der Mann wollte erste Liga spielen und ein wichtiger Teil der Mannschaft sein - da hatte Preetz jetzt keinen direkten Einfluss drauf. Auf die Familienplanung der Lustenbergers sicherlich auch nicht. Dass der Schweizer sich in Berlin pudelwohl fühlt und für sich und seine Lieben eine Oase des Wohlfühlens geschaffen hat und diese am Besten auch bewahren will, ist ebenso kein Geheimnis. Da musste Preetz nur den Vertrag hinlegen, eine gescheite Summe und eine Ausstiegsklausel für einen möglichen dritten Abstieg eintragen und die Sache war durch. Den Vertrag hätten sicher auch wir beide verlängern können - das war keine besondere Leistung. Da sehe ich schon eher die Überzeugung bei Kluge, Pekarik und Ronny als eine seiner Leistungen an.
Der Mann wollte erste Liga spielen und ein wichtiger Teil der Mannschaft sein - da hatte Preetz jetzt keinen direkten Einfluss drauf. Auf die Familienplanung der Lustenbergers sicherlich auch nicht. Dass der Schweizer sich in Berlin pudelwohl fühlt und für sich und seine Lieben eine Oase des Wohlfühlens geschaffen hat und diese am Besten auch bewahren will, ist ebenso kein Geheimnis. Da musste Preetz nur den Vertrag hinlegen, eine gescheite Summe und eine Ausstiegsklausel für einen möglichen dritten Abstieg eintragen und die Sache war durch. Den Vertrag hätten sicher auch wir beide verlängern können - das war keine besondere Leistung. Da sehe ich schon eher die Überzeugung bei Kluge, Pekarik und Ronny als eine seiner Leistungen an.
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