| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
21.12.2020 - 11:36 Uhr
Zitat von Pal1975
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Zitat von Prince_2013
Zitat von Pal1975
Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Bitte was ? Er hat einem anderen verdienten Herthaner die Tür gezeigt, weil er offensichtlich der Meinung war, es geht mit diesem nicht mehr voran und das Ende der Fahnenstange ist erreicht, derselbe Maßstab gilt auch auf der Position des GF Sports und es ist längst mehr als überfällig, dass hier nun auch eine Veränderung vonstatten geht, Kontinuität kann eben auch manchmal Gift sein.Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte, nenne ich Vollgas.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bsc1882 am 21.12.2020 um 11:37 Uhr bearbeitet
21.12.2020 - 11:38 Uhr
Zitat von bsc1882
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Zitat von Pal1975
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Zitat von Prince_2013
Zitat von Pal1975
Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Bitte was ? Er hat einem anderen verdienten Herthaner die Tür gezeigt, weil er offensichtlich der Meinung war, es geht mit diesem nicht mehr voran und das Ende der Fahnenstange ist erreicht, derselbe Maßstab gilt auch auf der Position des GF Sports und es ist längst mehr als überfällig, dass hier nun auch eine Veränderung vonstatten geht, Kontinuität kann eben auch manchmal Gift sein.Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es JK war der diese Transfers wollte um so sein Ego aufzupollieren, wenn es am Ende geklappt hätte. Man sah sich gezwungen zu handeln, um den Kader in der Rückrunde auf Bundesligakurs zu halten.
21.12.2020 - 11:43 Uhr
Zitat von Pal1975
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es JK war der diese Transfers wollte um so sein Ego aufzupollieren, wenn es am Ende geklappt hätte. Man sah sich gezwungen zu handeln, um den Kader in der Rückrunde auf Bundesligakurs zu halten.
Zitat von bsc1882
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Zitat von Pal1975
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Zitat von Prince_2013
Zitat von Pal1975
Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Bitte was ? Er hat einem anderen verdienten Herthaner die Tür gezeigt, weil er offensichtlich der Meinung war, es geht mit diesem nicht mehr voran und das Ende der Fahnenstange ist erreicht, derselbe Maßstab gilt auch auf der Position des GF Sports und es ist längst mehr als überfällig, dass hier nun auch eine Veränderung vonstatten geht, Kontinuität kann eben auch manchmal Gift sein.Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es JK war der diese Transfers wollte um so sein Ego aufzupollieren, wenn es am Ende geklappt hätte. Man sah sich gezwungen zu handeln, um den Kader in der Rückrunde auf Bundesligakurs zu halten.
Also nach der Transferperiode und Klinsmanns Abgang hat Preetz sich doch hingestellt und behauptet, dass alles auf seinen Mist gewachsen ist. Er hätte Tousart schon ewig beobachtet bla bla bla.
21.12.2020 - 11:47 Uhr
Zitat von Pal1975
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Was mir einfach fehlt ist weiterer fachlicher Sachverstand im Verein selbst. Da müssen viel mehr Leute ran mit mehr Fachkenntnis und das bezieht sich auch auf das Scouting und die Jugendarbeit um langfristig und effektiver planen zu können. Das Geld was wir derzeit von LW haben reicht eben nur für 2-3 Spieler aus dem höheren Segment und nicht mehr. Denn man möchte ja auch langfristig noch die Gehälter zahlen können. Daher muss man mehr Fachwissen dazuholen, um auch gute Spieler für 6-15 Millionen zu bekommen. Schau dir Stuttgart an. Haben die für ihre jungen Spieler mehr als 20 Millionen ausgegeben? Da muss Potential hin.
Zitat von Prince_2013
Zitat von Pal1975
Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Bitte was ? Er hat einem anderen verdienten Herthaner die Tür gezeigt, weil er offensichtlich der Meinung war, es geht mit diesem nicht mehr voran und das Ende der Fahnenstange ist erreicht, derselbe Maßstab gilt auch auf der Position des GF Sports und es ist längst mehr als überfällig, dass hier nun auch eine Veränderung vonstatten geht, Kontinuität kann eben auch manchmal Gift sein.Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Was mir einfach fehlt ist weiterer fachlicher Sachverstand im Verein selbst. Da müssen viel mehr Leute ran mit mehr Fachkenntnis und das bezieht sich auch auf das Scouting und die Jugendarbeit um langfristig und effektiver planen zu können. Das Geld was wir derzeit von LW haben reicht eben nur für 2-3 Spieler aus dem höheren Segment und nicht mehr. Denn man möchte ja auch langfristig noch die Gehälter zahlen können. Daher muss man mehr Fachwissen dazuholen, um auch gute Spieler für 6-15 Millionen zu bekommen. Schau dir Stuttgart an. Haben die für ihre jungen Spieler mehr als 20 Millionen ausgegeben? Da muss Potential hin.
Du machst meiner Meinung nach einen Fehler. Du kannst einen Polofahrer und Porschefahrer nicht mit einem Geschäftsführer eines Millionenunternehmens vergleichen.
Ps. Nicht jeder Porschefahrer beherrscht diesen auch
Es gibt grundsätzlich gute und nicht so gute Autofahrer, um bei deinem Beispiel annähernd zu bleiben, so ähnlich ist es auch mit Führungskräften. Für mich ist dieses Argument schon lange eine Ausrede, dass er eigentlich gut ist, nun aber überfordert. Er ist, war schon immer überfordert, einzig die Fallhöhe hat sich erhöht, stark erhöht.
Nun wird es auch nach außen, für ziemlich alle, ersichtlich das er nicht der Richtige ist. Zudem schauen nun noch mehr kompetente Leute auf seine Arbeit, auch von außerhalb und die geben zudem noch einiges an Geld aus, Preetz auf die Finger.
Die nackten Zahlen sprechen eine so deutliche Sprache, man kann eigentlich gar nicht anders als zu hinterfragen wer die Verantwortung dafür trägt, dass mit diesem finanziellen Aufwand weniger bei raus kommt als vorher.
Ganz normales Vorgehen in der Geschäftswelt! Nur im Fußball ist solch ein Klüngel (noch) möglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 21.12.2020 um 11:49 Uhr bearbeitet
21.12.2020 - 11:48 Uhr
Zitat von Pal1975
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es JK war der diese Transfers wollte um so sein Ego aufzupollieren, wenn es am Ende geklappt hätte. Man sah sich gezwungen zu handeln, um den Kader in der Rückrunde auf Bundesligakurs zu halten.
Zitat von bsc1882
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Zitat von Pal1975
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
Zitat von Prince_2013
Zitat von Pal1975
Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Bitte was ? Er hat einem anderen verdienten Herthaner die Tür gezeigt, weil er offensichtlich der Meinung war, es geht mit diesem nicht mehr voran und das Ende der Fahnenstange ist erreicht, derselbe Maßstab gilt auch auf der Position des GF Sports und es ist längst mehr als überfällig, dass hier nun auch eine Veränderung vonstatten geht, Kontinuität kann eben auch manchmal Gift sein.Eigentlich könnte er auch bleiben, wenn man ihm auch 1-2 Fachleute zur Seite stellen würde, die ihm mehr zuarbeiten, denn er könnte daran auch noch mal wachsen. Man lernt ja nie aus.
Dann müssten aber noch mehr Köpfe rollen und du müsstest den gesamten Vorstand austauschen. Das Ganze ergibt so viel Unruhe, dass man damit auch keinen positiven Trend ereichen wird. Das Chaos sieht man ja gerade bei Schalke, wo es um und im Verein nur noch Knallt. Wollen wir sowas haben? Dann sehen wir uns in der nächsten Saison in der 2. Liga.
Es müssen andere Wege gefunden werden.
Das mit dem Wachsen meine ich einfach, dass es wohl menschlich ist. Wenn du jahrelang Polo fahren musstest, weil nicht mehr ging und plötzlich stellt man dir einen Porsche hin, tastest du dich doch auch erstmal heran und gibst nicht gleich Gas bis zum Anschlag und versenkst den Porsche im Graben oder gegen einen Baum. So sehe ich das mit der plötzlich entstandenen finanziellen Situation.
80 Millionen in der ersten Transferperiode ausgeben, wohlgemerkt im Winter, für einen Trainer, der sowieso ab Sommer wieder weg sein sollte nenne ich Vollgas.
Man darf aber auch nicht vergessen, dass es JK war der diese Transfers wollte um so sein Ego aufzupollieren, wenn es am Ende geklappt hätte. Man sah sich gezwungen zu handeln, um den Kader in der Rückrunde auf Bundesligakurs zu halten.
Gesetzt dem Fall es war so ist das doch erst recht eine Bankrotterklärung von Preetz und völlig unverantwortlich. Wir hätten meiner Meinung nach auch ohne Verstärkungen im Winter mit dem richtigen Trainer die Klasse gehalten. Der Grundstein des Problems, beziehungsweise ein bedeutender Anteil liegt doch darin, dass Preetz es über Jahre nicht geschafft hat, ein Konzept für die (spielerische) Ausrichtung des Vereins zu erarbeiten. Stattdessen werden, im Optimalfall, Trainer mit unterschiedlichen Spielphilosophien mit neuen Spielern versorgt, können aber mit den Transfers der Vorgänger nicht arbeiten, weil sie nicht in das spielerische Konzept passen.
21.12.2020 - 11:52 Uhr
Zitat von Price
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Zitat von Dicksen_Paule
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Zitat von SirHammerlock
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
21.12.2020 - 11:59 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Zitat von Price
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Zitat von Dicksen_Paule
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Zitat von SirHammerlock
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Ich glaube das sich Lars windhorst einen RR hier wünscht, er mag zwar keine Ahnung vom Fußball haben, wie er selber sagt, trotzdem wird auch er die sportlichen Erfolge gvon Rangnick kennen. Kann mir sehr gut vorstellen das LW bereit wäre noch mehr Geld zu investieren wenn RR das Ding übernehmen sollte. Weil sind wir mal ehrlich kein Mensch der Welt ob Ahnung oder ahnungslos, würde sein Geld freiwillig so herschenken wie es aktuell der Fall war
21.12.2020 - 12:00 Uhr
Zitat von Hertha1977
Na gut, man müßte wissen, wie Dardai's Idealvorstellung von Fußball aussieht. Dass er nur auf Defensive steht, kommt vielleicht auch daher, weil er mit dem Kader nix anderes spielen lassen konnte. Insofern könntest Du Recht haben. Ob Bruno in der Mannschaft verbrannt ist (ähnlich wie Kovac bei Bayern damals), kann man schwer beurteilen. Bei meinem letzten Satz oben bin ich mal nicht davon ausgegangen.
Zitat von Soki1072
Sorry für OT in Thread, aber ich finde, das wird bei Dardai zu pauschal "unterstellt" - er hatte definitiv nicht die selbe Qualität im Kader und sein Ziel war es durchaus offensiver spielen zu lassen nach der Phase der Stabilisierung, aber ja wahrscheinlich hast du Recht...Labbadia jedoch ist in der Mannschaft offensichtlich schon beinahe verbrannt.....aber solange Preetz da ist, brauch wir uns über den Rest gar keine Gedanken zu machen.
Zitat von Hertha1977
Ich glaube, dass das nicht wirklich passen würde. Rangnick bevorzugt eine offensive Spiel-Philosophie, die er ganz sicher auch bei uns implementieren wollen würde. Das ist ja auch der allgemeine Wunsch im Verein. Dann aber Dardai als Trainer zu installieren, würde m.Mn. überhaupt nicht passen, weil er eben eher für den defensiven Ansatz steht. Mir würde es im Grunde schon reichen, wenn JETZT Rangnick käme und er mit dem Tennor-Geld im Winter anfängt, den Kader so umzubauen, dass man die offensive Spielphilosophie auch umsetzen kann. Grundsätzlich halte ich dafür sogar Labbadia für den richtigen Trainer.
Zitat von Soki1072
Man mag mich für verrückt halten, aber meine eindeutiger Wunsch in der aktuellen Situation wäre die Kombination Rangnick/Dardai.......
Man mag mich für verrückt halten, aber meine eindeutiger Wunsch in der aktuellen Situation wäre die Kombination Rangnick/Dardai.......
Ich glaube, dass das nicht wirklich passen würde. Rangnick bevorzugt eine offensive Spiel-Philosophie, die er ganz sicher auch bei uns implementieren wollen würde. Das ist ja auch der allgemeine Wunsch im Verein. Dann aber Dardai als Trainer zu installieren, würde m.Mn. überhaupt nicht passen, weil er eben eher für den defensiven Ansatz steht. Mir würde es im Grunde schon reichen, wenn JETZT Rangnick käme und er mit dem Tennor-Geld im Winter anfängt, den Kader so umzubauen, dass man die offensive Spielphilosophie auch umsetzen kann. Grundsätzlich halte ich dafür sogar Labbadia für den richtigen Trainer.
Sorry für OT in Thread, aber ich finde, das wird bei Dardai zu pauschal "unterstellt" - er hatte definitiv nicht die selbe Qualität im Kader und sein Ziel war es durchaus offensiver spielen zu lassen nach der Phase der Stabilisierung, aber ja wahrscheinlich hast du Recht...Labbadia jedoch ist in der Mannschaft offensichtlich schon beinahe verbrannt.....aber solange Preetz da ist, brauch wir uns über den Rest gar keine Gedanken zu machen.
Na gut, man müßte wissen, wie Dardai's Idealvorstellung von Fußball aussieht. Dass er nur auf Defensive steht, kommt vielleicht auch daher, weil er mit dem Kader nix anderes spielen lassen konnte. Insofern könntest Du Recht haben. Ob Bruno in der Mannschaft verbrannt ist (ähnlich wie Kovac bei Bayern damals), kann man schwer beurteilen. Bei meinem letzten Satz oben bin ich mal nicht davon ausgegangen.
Um das Dardai-Thema abzurunden
Ich hatte vor Ewigkeiten im Kicker einen Bericht gelesen, dass die meisten Teams in der Bundesliga auf "Chaos" und Umschaltspiel setzen, gerade die schwächeren Teams. Dardai hätte damals (müsste die Zeit nach der ersten Stabilisierung und dem Klassenerhalt gewesen sein) anders als die Konkurrenz im Bundesliga-Mittelfeld auf einen Ansatz mit Ballbesitz gesetzt. Da sich das aufgrund der Qualität aber nur schwer bzw. kaum erfolgreich durchbringen ließ, wandte er sich davon ab und wählte einen pragmatischeren Ansatz. Grundsätzlich würde sicher fast jeder Trainer offensiver agieren lassen, wenn er die entsprechende individuelle Qualität hätte, oder Ergebnisse mehr oder weniger "egal" sind. Favre konnte ja damals seine Spielidee peu a peu durchbringen, weil wir generell eine sehr gute Mannschaft individuell hatten, die ergebnistechnisch nicht immer lieferte, aber trotzdem halbwegs solide. Das war für Dardai schwer umzusetzen, auch weil ihm die individuelle Qualität dann doch fehlte. Meine Anmerkung mit der Präsidiumssitzung am 23.12. aus dem anderen Thread war nicht zwingend darauf gemünzt, dass Preetz extrem auf dem Prüfstand steht, aber ich glaube, dass dort kurz vor Weihnachten schon darauf hingewiesen wird, dass Platz 14 und die Spielweise nicht zwingend das gewesen ist, was man sich erwartet hat.
Grundsätzlich ist Preetz in Bezug auf Spielverkäufe und Käufe relativ wenig anzulasten. Flops sind immer dabei, aber das hält sich bei ihm in Grenzen. Man kann natürlich nun die Essweins dieser Welt aufzählen, aber dem gegenüber steht einfach auch, dass er Spieler wie Weiser oder Dilrosun "entdeckt" hat. Ich glaube in der Hinsicht schlägt das Pendel für ihn aus. In Bezug auf Verkäufe kann man ihm sogar ein Lob aussprechen, da er oft als harter Verhandlungspartner wahrgenommen wurde und selten Spieler verscherbelt hat. Sein Problem ist eher, dass er für Stückwerk steht und nicht der Verein im Vordergrund steht, sondern eher der handelnde Trainer. Wir haben viele Trainer verbraucht, die jeweils mit unterschiedlich ausgerichteten Mannschaften agieren mussten. Dardai ist da eher die Ausnahme, der sich aber im großen und ganzen auch mit den Gegebenheiten arrangiert hat, aber seinerseits den Kader auch anpassen konnte, um weiter erfolgreich zu sein.
Zukünftig scheidet sich wirklich viel an der Personalie Preetz. Wenn das Präsidium ihn wirklich langfristig halten will, geht es in meinen Augen so weiter wie bisher. Klinsmanns Abgang kann man verteufeln, aber er hat einige Dinge angestoßen und aufgerüttelt im Verein. Seine Art und Weise war sicherlich extrem, aber Preetz auf der anderen Seite vertritt ein anderes Extrem, das uns in der Vergangenheit stabilisiert aber nicht weiter nach vorne gebracht hat.
Holt man einen Nachfolger für Preetz, egal ob im Winter oder Sommer, wird auch ein Stück weit "alte Hertha" entfernt. Das kann kurzfristig sicherlich Unruhe bringen, aber ist langfristig eventuell hilfreich. Das ist schwer zu beurteilen. Ich kann mir nämlich kein Szenario vorstellen, in dem man Preetz einen Berater oder ähnliches zur Seite stellt, der Aufgaben von ihm übernimmt. Dafür hat man Friedrich bereits im Verein. Zumal ich kaum glaube, dass sich Preetz ein weiteres Mal entmachten lässt. Der Druck vom Investor ist sicherlich schön und gut, weil er auch das nötige Kapital hat, um uns dann auch nach vorne bringen zu können. Dennoch sollte man die Abhängigkeit nicht zu groß werden lassen. Im Fußball ist Erfolg nur sehr schwer planbar, gerade wenn der Verein bereits Bundesliga spielt und dann nach oben gespült werden soll. Hoffenheim und Leipzig hatten natürlich auch viel Geld, aber dort konnten sich Spieler wie Firminio oder Poulsen in Liga 2 oder 3 in Deutschland akklimatisieren und in Ruhe entwickeln. Das wäre bei uns kaum möglich, da Juwelen direkt funktionieren müssen und dazu im Rampenlicht der Bundesliga stehen und es schneller Angebote von Topclubs gibt, bevor wir konkurrenzfähig sein können.
21.12.2020 - 12:04 Uhr
Zitat von El-lindi
Ich glaube das sich Lars windhorst einen RR hier wünscht, er mag zwar keine Ahnung vom Fußball haben, wie er selber sagt, trotzdem wird auch er die sportlichen Erfolge gvon Rangnick kennen. Kann mir sehr gut vorstellen das LW bereit wäre noch mehr Geld zu investieren wenn RR das Ding übernehmen sollte. Weil sind wir mal ehrlich kein Mensch der Welt ob Ahnung oder ahnungslos, würde sein Geld freiwillig so herschenken wie es aktuell der Fall war
Zitat von Dicksen_Paule
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Zitat von Price
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Zitat von Dicksen_Paule
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Zitat von SirHammerlock
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Ich glaube das sich Lars windhorst einen RR hier wünscht, er mag zwar keine Ahnung vom Fußball haben, wie er selber sagt, trotzdem wird auch er die sportlichen Erfolge gvon Rangnick kennen. Kann mir sehr gut vorstellen das LW bereit wäre noch mehr Geld zu investieren wenn RR das Ding übernehmen sollte. Weil sind wir mal ehrlich kein Mensch der Welt ob Ahnung oder ahnungslos, würde sein Geld freiwillig so herschenken wie es aktuell der Fall war
Zumal in der Sport-Reportage ziemlich deutlich zu erkennen ist, dass er ein Faible für Berlin hat und für Hertha. Er sieht das bestimmt nicht ausschließlich als reines Investment, er will etwas Historisches bewegen. Er will Teil einer Geschichte werden. Mein Eindruck.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 21.12.2020 um 12:05 Uhr bearbeitet
21.12.2020 - 12:09 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Zitat von Price
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Zitat von Dicksen_Paule
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Zitat von SirHammerlock
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?
Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.
Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.
Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.
Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.
Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass ein Schmidt hier nach einem Monat eine große Feedback-Runde startet. Erfahrungsgemäß braucht man dazu mindestens 6 Monate.
Viel mehr vertraue ich da auf den gesunden Menschenverstand des AR und von WG. Ich weiß, beide sind extrem befangen aber wegschweigen können sie die aktuelle Lage nicht. Seit dem Investoreneinstieg muss auch hier eine Art neues Zeitalter begonnen haben. Das Zwischenfazit muss unabhängig von Schmidt desaströs ausfallen.
Was hat Preetz seit dem Investoren-Einstieg (1,5 Jahre) geleistet:
1) 4 erfolglose Trainer installiert
2) Bis auf Cunha und Schwolow konnte noch keiner der Neuzugänge wirklichen Mehrwert generieren - und das bei dreistelligen Millionen-Ausgaben
3) Man steckt defacto wieder im Absteigskampf
Ich glaube, dass auch deshalb selbst im Präsidium und im AR die Stimmung kippt. Dass sich mal 1-3 Leute den Tatsachen verschließen mag vorkommen - aber nicht alle. Sollte Preetz hier im neuen Jahr weiterhin sein Unwesen treiben dürfen, haben wir aber den endgültigen Beweis dafür, dass diesem Verein nicht mehr zu helfen ist. Es werden so oder so entscheidende Wochen. Für mich als Fan wird sich jetzt ganz deutlich zeigen, ob es um das Wohl des Vereines oder das Wohl einzelner geht.
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