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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4571
21.12.2020 - 15:35 Uhr
Die schlechteste Idee ist es, Preetz zu behalten und ihm - wie mehrfach hier vorgeschlagen - "jemanden zur Seite zu stellen" oder ihm "eine andere Aufgabe, als die sportliche" zuzuordnen. Wenn man ein Team sprengen möchte, dann kann man so verfahren. Das ist völlig unmöglich. Eine Art Assistent steht ihm mit Friedrich im Übrigen schon an der Seite und das klappt nur, weil der keine Kompetenzen beansprucht. Beim Thema Transfers haben beide gemeinsam das Desaster teilweise zu verantworten.

Außerdem wissen wir aus leidvoller Erfahrung, dass aus Hertha intern heraus nichts passieren wird. Präsidium und Präsident scheinen Preetz gerne auch in die zweite oder dritte Liga zu folgen oder auch in die finanzielle Pleite. Dort ist man leider ganz und gar blind für Preetz' Missmanagement.

Einziger Lichtblick ist der Investor und der neue Geschäftsführer. Kommt von dort auch nichts, was sehr schwer vorstellbar ist, dann bleibt alles so, wie es ist.
Michael Preetz |#4572
21.12.2020 - 15:38 Uhr
Zitat von Price
Zitat von Basti77

Zitat von Price

Zitat von HerrThaner

Zitat von Price

Zitat von HerrThaner

Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Mit der gleichen Gleichgültigkeit und Arroganz treiben uns ein Preetz und Gegenbauer weit Jahren an.

Glückwunsch zu deiner Einstellung stark


Gut, dass wir dann aber auch Leute wie dich haben, denn durch deine Forenbeiträge kommen wir Preetz' Amtsenthebung auf jeden Fall einen großen Schritt näher! smile

Im übrigen habe ich schon Petitionen geschrieben und Faninitiativen mitbegründet eben weil das Management es nicht geschissen bekommt. Von wegen Gleichgültigkeit und so. Aber ja, ich finde es süß, wenn jemand glaubt, dass ein paar Mitgliedsschaftsaustritte irgendjemanden jucken würden.


Hat dein Rumstänkern auch irgend einen Mehrwert? Ich habe dich als User mal mehr geschätzt (die Stadion Petition war löblich) als in letzter Zeit, wo du mir eher durch sinnlose Beiträge auffällst.

Bring dich aber gerne in die Diskussion rund um Preetz mit ein - ich wäre auf diene Meinung gespannt.


Aus meiner Sicht hat Herrthaner garnicht so Unrecht. Darauf zu spekulieren und zu hoffen, dass irgendwer schon irgendwas machen wird oder austritt, ist einfach nur niedlich. Allerdings ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass eben nicht nur hier zu sehen ist. Es wird gern mit dem Finger auf den Haufen gezeigt, getreu dem Motto "Den müsste mal einer wegmachen"

Herrthaner selbst hatte irgendwann die Faxen dicke und hat was getan. Er wurde aktiv und hat sogar die Parteien wieder angenähert.
Wenn mancher hier nur die Hälfte seiner Energie nicht in negativen Kommentaren verschwenden würde, sondern positivem Handeln, wären wir wohl schon um einiges weiter.


Ach kommt Leute macht euch doch bitte nicht lächerlich und führt die Diskussion jetzt auf diese Ebene tongue


Wer ist ihr? Fordere nicht von anderen, was du selbst nicht einhalten kannst.

Sollen wir uns mit Megaphonen vor die Geschäftsstelle hocken?

Zumindest ist die Erfolgschance höher etwas zu erreichen, als in einem externen Forum die Daumen zu drücken und zu hoffen, dass einer was macht.

Da wir an exakter Position, wie vor einem Jahr stehen, wird auch was passieren. Bis Heiligabend sind wir alle schlauer.
Es geht ums Geschäft. Emotionen aus, rationale Handlung an.

•     •     •

"Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre es ja ein Würfel." - Gyula Lorant
Michael Preetz |#4573
21.12.2020 - 15:41 Uhr
Zitat von Basti77
Zitat von Price

Zitat von Basti77

Zitat von Price

Zitat von HerrThaner

Zitat von Price

Zitat von HerrThaner

Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Mit der gleichen Gleichgültigkeit und Arroganz treiben uns ein Preetz und Gegenbauer weit Jahren an.

Glückwunsch zu deiner Einstellung stark


Gut, dass wir dann aber auch Leute wie dich haben, denn durch deine Forenbeiträge kommen wir Preetz' Amtsenthebung auf jeden Fall einen großen Schritt näher! smile

Im übrigen habe ich schon Petitionen geschrieben und Faninitiativen mitbegründet eben weil das Management es nicht geschissen bekommt. Von wegen Gleichgültigkeit und so. Aber ja, ich finde es süß, wenn jemand glaubt, dass ein paar Mitgliedsschaftsaustritte irgendjemanden jucken würden.


Hat dein Rumstänkern auch irgend einen Mehrwert? Ich habe dich als User mal mehr geschätzt (die Stadion Petition war löblich) als in letzter Zeit, wo du mir eher durch sinnlose Beiträge auffällst.

Bring dich aber gerne in die Diskussion rund um Preetz mit ein - ich wäre auf diene Meinung gespannt.


Aus meiner Sicht hat Herrthaner garnicht so Unrecht. Darauf zu spekulieren und zu hoffen, dass irgendwer schon irgendwas machen wird oder austritt, ist einfach nur niedlich. Allerdings ist das ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass eben nicht nur hier zu sehen ist. Es wird gern mit dem Finger auf den Haufen gezeigt, getreu dem Motto "Den müsste mal einer wegmachen"

Herrthaner selbst hatte irgendwann die Faxen dicke und hat was getan. Er wurde aktiv und hat sogar die Parteien wieder angenähert.
Wenn mancher hier nur die Hälfte seiner Energie nicht in negativen Kommentaren verschwenden würde, sondern positivem Handeln, wären wir wohl schon um einiges weiter.


Ach kommt Leute macht euch doch bitte nicht lächerlich und führt die Diskussion jetzt auf diese Ebene tongue


Wer ist ihr? Fordere nicht von anderen, was du selbst nicht einhalten kannst.

Sollen wir uns mit Megaphonen vor die Geschäftsstelle hocken?

Zumindest ist die Erfolgschance höher etwas zu erreichen, als in einem externen Forum die Daumen zu drücken und zu hoffen, dass einer was macht.

Da wir an exakter Position, wie vor einem Jahr stehen, wird auch was passieren. Bis Heiligabend sind wir alle schlauer.
Es geht ums Geschäft. Emotionen aus, rationale Handlung an.
nach den Bild Artikel mit den Aussagen von Schmidt. Glaube ich das nichts passiern wird.
Michael Preetz |#4574
21.12.2020 - 16:20 Uhr
Klingt schon fast zynisch, aber immerhin ein Fortschritt, dass er mal öffentlich angezahlt wird.
Michael Preetz |#4575
21.12.2020 - 16:45 Uhr
Eine Analyse der Hertha-Krise
Labbadia: Teil der Lösung oder Teil des Problems?
Wirklich interessant an diesem Artikel ist, dass seitens des Kicker eine Analyse der Krise vorgenommen wird und Preetz, der in der zweiten Hinrunde in Folge mit den größten finanziellen Mitteln aller Zeiten bei Hertha einen Kader zusammengestellt und einen Trainer installiert hat, die weit unter den Erwartungen blieben, wird gerade mal in einem Nebensatz erwähnt.

Wie sagte ein bekannter Berliner Sportjournalist doch gleich: Sag mir, wen du kritisierst - und ich sage dir, wer dein Informant ist.

•     •     •

Bei manchen Spielern fehlt etwas, deshalb spielen sie auch bei mir und nicht in Barcelona. (Aleksander Ristic)

Der Fußball ist einer der am weitesten verbreiteten religiösen Aberglauben unserer Zeit. Er ist heute das wirkliche Opium des Volkes. (Umberto Eco)
Michael Preetz |#4576
21.12.2020 - 16:57 Uhr
I told you so.

Sorry ich kam nicht drumherum. Wir hatten die Diskussion im Spieltagsthread, die Wahrnehmung hier im Forum hat nichts mit der Realität zu tun. Der Kicker und Schmidt fokussieren sich nicht aufgrund irgendwelcher Machtspielchen nicht auf Preetz, sondern weil das schlichtweg die Mechanismen sind. Welcher Sportdirektor wurde denn jemals mitten in der Saison aufgrund schlechter sportlicher Leistungen gefeuert? Als erstes wird es Bruno treffen, und selbst bei einem Abstieg wird intern lange irgendwas aufgearbeitet, ehe die Chance auf einen neuen beisteht.

Ich bin der gleichen Meinung wie viele hier und mein Frust hat neue Höhen erreicht. Aber das gegenseitige Zureden und Validieren über die Quelle des Übels ist so ein Internetding. Die Erwartungen da draußen tendieren für mich gegen 0.

•     •     •

*** Hertha Berliner Sport Club ***
Michael Preetz |#4577
21.12.2020 - 17:33 Uhr
Zitat von flonaldinho10

Eine Analyse der Hertha-Krise
Labbadia: Teil der Lösung oder Teil des Problems?
Wirklich interessant an diesem Artikel ist, dass seitens des Kicker eine Analyse der Krise vorgenommen wird und Preetz, der in der zweiten Hinrunde in Folge mit den größten finanziellen Mitteln aller Zeiten bei Hertha einen Kader zusammengestellt und einen Trainer installiert hat, die weit unter den Erwartungen blieben, wird gerade mal in einem Nebensatz erwähnt.

Wie sagte ein bekannter Berliner Sportjournalist doch gleich: Sag mir, wen du kritisierst - und ich sage dir, wer dein Informant ist.
Zumal Friedrich gleich noch mitgefangen wird. So ist selbst die schlechte Kaderzusammenstellung nur ein anteiliges Versagen von Preetz und mindestens ebenso Friedrich anzulasten. Das ist doch mit grotesk noch verniedlicht beschildert angesichts der Tatsache, dass Friedrich erst nach Lukebakio und quasi mit Ankunft von Piatek, ascacibar, Toussart Verpflichtung und Cunha hier aufschlug
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Colossus am 21.12.2020 um 17:34 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4578
21.12.2020 - 17:36 Uhr
Ich gehe ebenfalls nicht davon aus, dass sich hier in den nächsten Tagen viel tun wird. Wenn überhaupt, wird man den Trainer wechseln, aber selbst das ist für mich längst noch nicht gegeben.

In jedem Falle sollte man ein Ausgaben-Verbot für den Winter verhängen, wenn man es mit der Neu-Evaluierung Ende Januar wirklich ernst meint. Ansonsten droht das Investment vollständig zu verpuffen. Bzw ist man ohnehin nicht wirklich flüssig, wenn ich @Dicksen_Paule in einem anderen Thread richtig verstanden habe.
Diese katastrophale Planung kann nicht weitergehen und man sollte auch diesem Trainer keine Wünsche mehr erfüllen mit der Hoffnung, dass sich etwas ändert.

Mittlerweile hoffe ich, dass Dardai den Club ein zweites Mal vor der sportlichen Vollkatastrophe rettet. Bei ihm wird es sein wie bei Huub Stevens - seine Liebe zum Verein ist einfach zu groß, als das er nein sagen würde.
Bis zum Sommer muss man dann knallhart alles hinterfragen. Natürlich wäre es am besten, wenn man im Frühjahr schon die nötigen Konsequenzen zieht und eine neue GF installiert, aber die Mühlen mahlen nunmal sehr langsam.

Zumindest für die nächsten zwei Wochen habe ich wenig Hoffnung. Hier wird nicht viel passieren. Die Spieler verabschieden sich jetzt für ein paar Tage in den Urlaub, man wird ein paar Artikel zu lesen bekommen, die den ein oder anderen als Problem aufzählen, bei der ersten PK vor Schalke werden wir die üblichen Ausreden hören und nach dem Spiel wird alles von vorne losgehen, völlig unabhängig vom Ergebnis (selbst wenn wir gewinnen, wird das kein überzeugender Sieg sein).
Nach 24h maximalen Frusts hat sich so langsam diese Erkenntnis in mir durchgesetzt. Die Strukturen, Gremien und Verantwortlichen sitzen hier alle viel zu fest im Sattel und sind zu eng miteinander verbandelt. Solange es immer noch welche gibt, die sicherstellen, dass es nicht wirklich in Richtung Liga 2 geht, wird da nichts passieren, da niemand die Hand beißt, die ihn oder sie füttert.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Delta38 am 21.12.2020 um 17:41 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4579
21.12.2020 - 17:54 Uhr
Das Investment durch Tennor ist m.E. für Hertha BSC eine historisch einzigartige Möglichkeit, um in der Bundesliga wieder den Anschluss nach oben zu finden. Eine langfristige Weichenstellung für die Zukunft, wenn man es denn richtig macht und das Ergebnis stimmt. Und genau das ist zu hinterfragen.

Michael Preetz ist in den letzten 18 Monaten den Beweis schuldig geblieben, dass er die Mannschaft mit dem Geld von Tennor besser machen kann. Als Geschäftsführer Sport hat er in dieser Zeit 110 Mio. € in Spieler investiert und insgesamt 5 Trainer beschäftigt. Da stellt sich nicht nur die Frage, ob das Ergebnis stimmt, es muss auch die Frage erlaubt sein, ob Preetz den eigenen/höheren Ansprüchen gerecht wird (er war es schließlich, der in der Vergangenheit den mangelnden Erfolg auch ganz konkret mit fehlendem Kapital begründet hatte). Pal Dardai und anderen Spielern hat man das seinerzeit nicht zugetraut, dass sie den nächsten Schritt machen können. Doch auch der Geschäftsführer Sport sollte sich ergo an den eigenen Ansprüchen messen lassen. Und wie lautet das sportliche Zwischenfazit? Pal Dardai beendete seine letzte Saison auf Platz 11, Labbadia auf Platz 10, derzeit steht der Club auf Platz 14. Das ist kein sportlicher Fortschritt. Das ist sportlicher Rückschritt.

Für den Geschäftsführer Sport ist das Tennor-Engagement eine Reifeprüfung, eine Herausforderung und ein völlig neuer Abschnitt in seiner Zeit bei Hertha BSC. Aber er liefert nicht.

Sollte im Verein die Kenntnis reifen, dass Preetz mit seinem Vorhaben eigentlich schon gescheitert ist, dann sollte man jetzt schnell handeln und nicht erst auf das Saisonende warten. Es wäre in diesem Fall nur konsequent, um weitere Fehlentscheidungen zu vorhindern. Denn auch die Finanzspritzen Windhorsts sind nicht unendlich. Und in Köpenick zeigt man uns, dass man auf dem gleichen Transfermarkt erfolgreicher agieren kann. Sogar mit weniger Geld. Das schmerzt und es nimmt Michael Preetz die Ausreden.

An Labbadia halte ich übrigens dennoch fest. Als Trainer trägt auch er Verantwortung für die Leistung der Mannschaft, aber für einen Großteil des Kaders ist er nicht verantwortlich. Michael Preetz ist seit 2009 im Amt, Labbadia seit 9 Monaten. Preetz hat diesen Kader geprägt, machen wir uns nichts vor. Ein Trennung von Labbadia käme einem Bauernopfer gleich, zumal man aus Herthakreisen über den Coach unisono nur Lob und Anerkennung hört. Wir können froh sein, dass so ein erfahrener Trainer an der Linie steht. Schwer vorstellbar, dass ein 6.Trainer in den letzten 18 Monaten mehr Konstanz bringe sollte. Das dürfte eher kontraproduktiv werden.

Erfolg ist immer ein Mosaik aus vielen Komponenten. Dazu gehört natürlich auch jeder Spieler. Ich will da niemand unberücksichtigt lassen. Bei mir festigt sich aber der Eindruck, dass die Geschäftsführung den Hauptanteil an der derzeitigen Situation trägt. Und ich habe mich sehr lange Zeit eigentlich sehr geduldig ggü. der Geschäftsführung gezeigt. Die Eindrücke gegen Mainz und Freiburg haben bei mir den Schalter umgelegt.

Es ist sooo schade, dass Hertha sportlich auf keinen grünen Zweig kommt, wo sich der Verein und seine Fans jenseits der Platzes so ideenreich und sympathisch darstellen, wie es schon lange nicht mehr der Fall war.
Michael Preetz |#4580
21.12.2020 - 18:32 Uhr
Zitat von Brehmchen
Das Investment durch Tennor ist m.E. für Hertha BSC eine historisch einzigartige Möglichkeit, um in der Bundesliga wieder den Anschluss nach oben zu finden. Eine langfristige Weichenstellung für die Zukunft, wenn man es denn richtig macht und das Ergebnis stimmt. Und genau das ist zu hinterfragen.

Michael Preetz ist in den letzten 18 Monaten den Beweis schuldig geblieben, dass er die Mannschaft mit dem Geld von Tennor besser machen kann. Als Geschäftsführer Sport hat er in dieser Zeit 110 Mio. € in Spieler investiert und insgesamt 5 Trainer beschäftigt. Da stellt sich nicht nur die Frage, ob das Ergebnis stimmt, es muss auch die Frage erlaubt sein, ob Preetz den eigenen/höheren Ansprüchen gerecht wird (er war es schließlich, der in der Vergangenheit den mangelnden Erfolg auch ganz konkret mit fehlendem Kapital begründet hatte). Pal Dardai und anderen Spielern hat man das seinerzeit nicht zugetraut, dass sie den nächsten Schritt machen können. Doch auch der Geschäftsführer Sport sollte sich ergo an den eigenen Ansprüchen messen lassen. Und wie lautet das sportliche Zwischenfazit? Pal Dardai beendete seine letzte Saison auf Platz 11, Labbadia auf Platz 10, derzeit steht der Club auf Platz 14. Das ist kein sportlicher Fortschritt. Das ist sportlicher Rückschritt.

Für den Geschäftsführer Sport ist das Tennor-Engagement eine Reifeprüfung, eine Herausforderung und ein völlig neuer Abschnitt in seiner Zeit bei Hertha BSC. Aber er liefert nicht.

Sollte im Verein die Kenntnis reifen, dass Preetz mit seinem Vorhaben eigentlich schon gescheitert ist, dann sollte man jetzt schnell handeln und nicht erst auf das Saisonende warten. Es wäre in diesem Fall nur konsequent, um weitere Fehlentscheidungen zu vorhindern. Denn auch die Finanzspritzen Windhorsts sind nicht unendlich. Und in Köpenick zeigt man uns, dass man auf dem gleichen Transfermarkt erfolgreicher agieren kann. Sogar mit weniger Geld. Das schmerzt und es nimmt Michael Preetz die Ausreden.


Diesen Abschnitt könnte man perfekt als einen Text für eine Petition gegen Preetz verwenden.

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