Mitgliederversammlung HSV e.V.
22.01.2014 - 12:59 Uhr
24.01.2018 - 12:36 Uhr
Zitat von Ceddo90
Der Vergleich mit dem Rauchen hinkt gewaltig.
Nochmal der Artikel 3 aus dem GG
"(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Jemand benachteiligen wegen seiner politischen Anschauung (AFD) ist hier eindeutig aufgeführt.
Rauchen dagegen ist ein Luxus, es fällt weder unter Heimat, Herkunft, Glauben oder religiöse / politische Anschauung, noch ist es eine Behinderung. Insofern ist es absoluter Blödsinn, politische Anschauungen mit Luxusaktivitäten, wie Rauchen, zu vergleichen.
Der Vergleich mit dem Rauchen hinkt gewaltig.
Nochmal der Artikel 3 aus dem GG
"(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."
Jemand benachteiligen wegen seiner politischen Anschauung (AFD) ist hier eindeutig aufgeführt.
Rauchen dagegen ist ein Luxus, es fällt weder unter Heimat, Herkunft, Glauben oder religiöse / politische Anschauung, noch ist es eine Behinderung. Insofern ist es absoluter Blödsinn, politische Anschauungen mit Luxusaktivitäten, wie Rauchen, zu vergleichen.
Hast Du meinen Post überhaupt gelesen?
24.01.2018 - 21:13 Uhr
Willkommen im Club sozusagen, nach dem Vorstoß unseres Präsidenten Peter Fischer hat die Diskussion nun anscheinend auch den HSV erreicht.
Ich finde es extrem wichtig, dass diese Debatte auch unter Fußball Fans geführt wird, denn seit einiger Zeit muss man in Deutschland wieder genauer hinschauen, wer neben einem im Stadion sitzt oder steht.
Seid doch dankbar dafür dass es mal konkret Gelegenheit gibt Flagge zu zeigen. Ich verstehe gar nicht wieso man immer wieder liest "ein allgemeiner Appell gegen Rassismus hätte es auch getan". Dieser reicht eben nicht. Gegen Rassismus zu sein ist en vogue und wird völlig inflationär gebraucht. DFB und UEFA werben mit No Racism und beteiligen sich dann an den Zirkusspielen der Folterknechte in Russland und Katar.
Genauso mit der AfD. Sie ist das Sinnbild des gesellschaftsfähigen Rassismus und das darf man auch mal ansprechen. Und da braucht auch keiner hochtrabend mit dem Grundgesetz zu kommen. Es gibt Gesinnungen und sogenannte Meinungen die vom Grundgesetz nicht umfasst sind, da sie selbst wiederum dem Grundgesetz widersprechen.
Man kann einen Rassisten durch Ächtung nicht diskriminieren. Den Ausschluss von Rassisten Intoleranz zu nennen finde ich eine Frechheit.
Ihr habt mehrere Schwarze in der Mannschaft. Wie kann ein Parteimitglied, dessen Parteivorsitzender nicht Nachbar von Boateng sein will, beim HSV Mitglied sein.
Ach ja sorry. Es gibt ja die AfDler die es nie so gemeint haben und Björn Höcke auch nicht so gut finden. Aber ihn aus der Partei zu werfen wäre ja diskriminierend.
Nicht alle AfD Wähler sind Rassisten, aber die AfD ist eine Partei, die als Auffangbecken der Enttäuschten bewusst und gezielt in Nazikreisen fischt. Das weiß jeder Funktionär dieser Partei ganz genau und ist dafür mit verantwortlich. Ob die Partei erlaubt ist oder nicht spielt dabei 0,0 eine Rollen. Auch die NPD ist erlaubt, weil ein Parteiverbot in Deutschland zurecht mit extrem hohen Hürden verbunden ist. Akzeptieren muss man sie trotzdem nicht.
Die Prüfung vor Aufnahme in den Verein wird sich vermutlich nicht umsetzen lassen, aber das Signal wäre stark.
Ich finde es extrem wichtig, dass diese Debatte auch unter Fußball Fans geführt wird, denn seit einiger Zeit muss man in Deutschland wieder genauer hinschauen, wer neben einem im Stadion sitzt oder steht.
Seid doch dankbar dafür dass es mal konkret Gelegenheit gibt Flagge zu zeigen. Ich verstehe gar nicht wieso man immer wieder liest "ein allgemeiner Appell gegen Rassismus hätte es auch getan". Dieser reicht eben nicht. Gegen Rassismus zu sein ist en vogue und wird völlig inflationär gebraucht. DFB und UEFA werben mit No Racism und beteiligen sich dann an den Zirkusspielen der Folterknechte in Russland und Katar.
Genauso mit der AfD. Sie ist das Sinnbild des gesellschaftsfähigen Rassismus und das darf man auch mal ansprechen. Und da braucht auch keiner hochtrabend mit dem Grundgesetz zu kommen. Es gibt Gesinnungen und sogenannte Meinungen die vom Grundgesetz nicht umfasst sind, da sie selbst wiederum dem Grundgesetz widersprechen.
Man kann einen Rassisten durch Ächtung nicht diskriminieren. Den Ausschluss von Rassisten Intoleranz zu nennen finde ich eine Frechheit.
Ihr habt mehrere Schwarze in der Mannschaft. Wie kann ein Parteimitglied, dessen Parteivorsitzender nicht Nachbar von Boateng sein will, beim HSV Mitglied sein.
Ach ja sorry. Es gibt ja die AfDler die es nie so gemeint haben und Björn Höcke auch nicht so gut finden. Aber ihn aus der Partei zu werfen wäre ja diskriminierend.
Nicht alle AfD Wähler sind Rassisten, aber die AfD ist eine Partei, die als Auffangbecken der Enttäuschten bewusst und gezielt in Nazikreisen fischt. Das weiß jeder Funktionär dieser Partei ganz genau und ist dafür mit verantwortlich. Ob die Partei erlaubt ist oder nicht spielt dabei 0,0 eine Rollen. Auch die NPD ist erlaubt, weil ein Parteiverbot in Deutschland zurecht mit extrem hohen Hürden verbunden ist. Akzeptieren muss man sie trotzdem nicht.
Die Prüfung vor Aufnahme in den Verein wird sich vermutlich nicht umsetzen lassen, aber das Signal wäre stark.
24.01.2018 - 22:18 Uhr
Eure Debatte in allen Ehren. Aber der Antrag ist so fehlerhaft formuliert, dass er woertlich genommen die HSV-Zwangsmitgliedschaft aller AfD-Mitglieder und den Ausschluss aller, die nicht der AfD angehören, verlangt. (Posts 279 und 291)
25.01.2018 - 07:01 Uhr
Ich dachte eigentlich immer, das Sport eine "politikfreie" Zone ist. Welche Gesinnung ist dann die nächste die nicht mehr erwünscht ist?
Ob man die AFD leider kann oder nicht, Stand jetzt und meiner Meinung nach, ist sie nicht illegal. Solange der Name HSV nicht durch irgendwelche Aktivitäten der AFD Mitglieder verschmutzt wird, haben die ein Recht auch HSV Mitglied zu sein.
Gerade jetzt sollte man eigentlich andere Probleme haben und nicht noch die Fans spalten, denn auch in diesem Thema sind niemals alle der gleichen Meinung. Gerade jetzt wo Fans und Verein ein Team sein müssen, war das völlig unnötig.
Ob man die AFD leider kann oder nicht, Stand jetzt und meiner Meinung nach, ist sie nicht illegal. Solange der Name HSV nicht durch irgendwelche Aktivitäten der AFD Mitglieder verschmutzt wird, haben die ein Recht auch HSV Mitglied zu sein.
Gerade jetzt sollte man eigentlich andere Probleme haben und nicht noch die Fans spalten, denn auch in diesem Thema sind niemals alle der gleichen Meinung. Gerade jetzt wo Fans und Verein ein Team sein müssen, war das völlig unnötig.
25.01.2018 - 11:32 Uhr
Zitat von Prollmarkt
Für mich ist die Inflationierung des Diskriminierungsbegriff das Problem. Ich kann eine (zudem noch zweifelhafte) politische Meinung in einem Verein nicht diskriminieren. Ich kann auch Raucher nicht diskriminieren. Weil sie eben ihr Verhalten ändern können. Ich kann nämlich sehr wohl Leute aufgrund ihrer Einstellungen und Verhalten beurteilen und sanktionieren ohne zu diskriminieren. Aufgrund von Hautfarbe und Geschlechter, Transgender usw. sollte eine Beurteilung hingegen eben nicht erfolgen.
So gesehen ist der Vorwurf, eine politische Meinung zu 'diskriminieren' per se nicht haltbar.
Zitat von filigran60
Natürlich läge in dem Fall eine Diskriminierung Andersdenkender vor, wie würdest du das sonst nennen?
Wie gesagt, Fehlverhalten wird nicht aus vermeintlich guten Gründen zu richtigem Verhalten.
Aber der HSV hat mit Sicherheit die entsprechenden Fachleute, die sich mit der Rechtmäßigkeit eines solchen Antrags beschäftigen werden. Ein klares Bekenntnis gegen Rassismus kann (und soll man gerne) man auch anders ausdrücken.
Darum geht es mir auch nicht.
Mir geht es darum, dass man hier Intoleranz nicht mit Intoleranz erwidert, damit begibt man sich genau auf das Niveau derer, die man verurteilt.
Linke Steinewerfer sind nicht besser als rechte Steinewerfer, mal ganz platt ausgedrückt.
Das Steinewerfen - die Intoleranz in dieser Metapher - ist das Problem.
Durch diese und jede andere Ausgrenzung stärkst du diese Personen/Partei nach innen. Gibst ihnen das Gefühl "wir gegen den Rest der Welt", das wirkt kontraproduktiv, mit ihnen diskutieren, sich mit dieser Gedankenwelt auseinandersetzen, ganz offen ihre Ansichten widerlegen, das ist der Weg, den ich für gangbar halte.
Und darüber hinaus für üblich in einer Demokratie.
Ich glaube schlicht und ergreifend an das, was hier geschaffen wurde und das lasse ich mir von keiner politischen Richtung aus schlecht machen.
Hoffe mich klar und deutlich ausgedrückt zu haben.
Natürlich läge in dem Fall eine Diskriminierung Andersdenkender vor, wie würdest du das sonst nennen?
Wie gesagt, Fehlverhalten wird nicht aus vermeintlich guten Gründen zu richtigem Verhalten.
Aber der HSV hat mit Sicherheit die entsprechenden Fachleute, die sich mit der Rechtmäßigkeit eines solchen Antrags beschäftigen werden. Ein klares Bekenntnis gegen Rassismus kann (und soll man gerne) man auch anders ausdrücken.
Darum geht es mir auch nicht.
Mir geht es darum, dass man hier Intoleranz nicht mit Intoleranz erwidert, damit begibt man sich genau auf das Niveau derer, die man verurteilt.
Linke Steinewerfer sind nicht besser als rechte Steinewerfer, mal ganz platt ausgedrückt.
Das Steinewerfen - die Intoleranz in dieser Metapher - ist das Problem.
Durch diese und jede andere Ausgrenzung stärkst du diese Personen/Partei nach innen. Gibst ihnen das Gefühl "wir gegen den Rest der Welt", das wirkt kontraproduktiv, mit ihnen diskutieren, sich mit dieser Gedankenwelt auseinandersetzen, ganz offen ihre Ansichten widerlegen, das ist der Weg, den ich für gangbar halte.
Und darüber hinaus für üblich in einer Demokratie.
Ich glaube schlicht und ergreifend an das, was hier geschaffen wurde und das lasse ich mir von keiner politischen Richtung aus schlecht machen.
Hoffe mich klar und deutlich ausgedrückt zu haben.
Für mich ist die Inflationierung des Diskriminierungsbegriff das Problem. Ich kann eine (zudem noch zweifelhafte) politische Meinung in einem Verein nicht diskriminieren. Ich kann auch Raucher nicht diskriminieren. Weil sie eben ihr Verhalten ändern können. Ich kann nämlich sehr wohl Leute aufgrund ihrer Einstellungen und Verhalten beurteilen und sanktionieren ohne zu diskriminieren. Aufgrund von Hautfarbe und Geschlechter, Transgender usw. sollte eine Beurteilung hingegen eben nicht erfolgen.
So gesehen ist der Vorwurf, eine politische Meinung zu 'diskriminieren' per se nicht haltbar.
Sorry, dass ich so spät antworte, aber deine Einstellung fordert geradezu eine Antwort heraus.
Man kann und soll also einfach seine Überzeugung ändern, wenn man nicht diskriminiert werden will?
Gilt das auch für die politschen Opfer des Nationalsozialismus?
Selbst schuld, wenn sie im KZ landeten, hätten ja ihre Meinung ändern können?
Ja, ich greife in das hohe Regal - denn das was du angewandt sehen möchtest entspricht der Nazi-Methodik.
Verdrängung aus dem öffentlichen Leben (Verein) und Ächtung von Personen anderer politischer Meinung.
Und zwar einer zulässigen politischen Meinung, das wollen wir einmal festhalten, die dir aber nicht passt.
Mir auch nicht, das nebenbei - aber wir leben immer noch in einem freien Land, das gilt nicht nur für dich und deine Meinungsfreiheit, sondern auch für diese Personen, solange sie sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bewegen.
Was läuft hier eigentlich verkehrt, die einen wollen Menschen wegen ihrer politischen Meinung nicht mehr bei Vereinen zulassen, eine andere fordert Auftrittsverbot für Musiker mit angeblichen Rechtstendenzen/kontakten. Demnächst will die Drogenbeauftragte noch Reggae verbieten (Ironie!).
Hatten wir schon mal, damals wurde der Jazz verboten, Bücher verbrannt usw. usf.
Mündige Bürger, freies Land - wenn mir etwas nicht passt, ziehe ich meine Konsequenzen, aber verlange doch nicht, dass alle das teilen müssen.
Kurz: wenn ein Verein AFDler aufnimmt und ich mit denen nicht an einem Tisch sitzen möchte, dann trete ich aus.
Wenn mir Musik Inhalte liefert, die ich nicht hören will, dann höre ich diese Musik nicht, das gilt sowohl für politsche wie andere Inhalte, seien sie sexistisch, satanistisch, volkstümelnd oder oder oder.
Wenn ich kein Fleisch essen will, dann lasse ich das, muss es aber auch niemandem verbieten zu essen, oder?
Der HSV ist ein Sportverein, das für sich bedeutet schon Toleranz, Miteinander und Akzeptanz im Umgang miteinander. Das soll, meiner Meinung nach, auch so bleiben, gerne würde ich, anstatt nur Phrasen auf MV zu dreschen, ein verstärktes Engagement im Bereich Antirassismus sehen und unterstützen.
Da geht immer mehr.
Aber das soll es von mir zu dem Thema auch sein.
25.01.2018 - 17:51 Uhr
Zitat von robotnik
Vielen Dank Herr Gottschalk für diesen selten dämlichen Antrag.
Jetzt wird man genötigt, für die AFD eintreten zu müssen, nur weil ein bekannteres Vereinsmitglied andere unbescholtene Vereinsmitglieder diskriminieren möchte und deren Ausschluss verlangt.
Auf diesen Antrag sollte sofort ein Antrag folgen, der Herrn Gottschalk ausschließt wegen stark diskriminierenden Verhaltens, was deutlich gegen unsere HSV-Richtlinien verstößt.
Solange die AFD keine verbotene Partei in Deutschland ist, kann jedes HSV-Mitglied dort eintreten und die wählen, wie es möchte. Ebenso wie die CDU, FDP, SPD oder die Grünen auch.
Vielen Dank Herr Gottschalk für diesen selten dämlichen Antrag.
Jetzt wird man genötigt, für die AFD eintreten zu müssen, nur weil ein bekannteres Vereinsmitglied andere unbescholtene Vereinsmitglieder diskriminieren möchte und deren Ausschluss verlangt.
Auf diesen Antrag sollte sofort ein Antrag folgen, der Herrn Gottschalk ausschließt wegen stark diskriminierenden Verhaltens, was deutlich gegen unsere HSV-Richtlinien verstößt.
Solange die AFD keine verbotene Partei in Deutschland ist, kann jedes HSV-Mitglied dort eintreten und die wählen, wie es möchte. Ebenso wie die CDU, FDP, SPD oder die Grünen auch.
Das ist aus meiner Sicht gut und richtig formuliert. Es ist auch nicht notwendig hier juristisch zu argumentieren.
Man stelle sich mal vor, der Antrag kommt durch. Müßten dann alle HSV-Mitglieder einen Eid schwören nicht in der AfD zu sein oder werden an einen Lügendetektor angeschlossen? Wie soll das dann weitergehen? Was ist dann das nächste? Geht es dann irgendwann gegen Blonde, Linke, Muslime usw.?
Die Kriterien, die an Mitgliedschaft und Verhalten angelegt werden, können sich nur an Recht und Gesetz orientieren!!
25.01.2018 - 18:13 Uhr
Zitat von Rostein
Eure Debatte in allen Ehren. Aber der Antrag ist so fehlerhaft formuliert, dass er woertlich genommen die HSV-Zwangsmitgliedschaft aller AfD-Mitglieder und den Ausschluss aller, die nicht der AfD angehören, verlangt. (Posts 279 und 291)
Eure Debatte in allen Ehren. Aber der Antrag ist so fehlerhaft formuliert, dass er woertlich genommen die HSV-Zwangsmitgliedschaft aller AfD-Mitglieder und den Ausschluss aller, die nicht der AfD angehören, verlangt. (Posts 279 und 291)
Die doppelte Verneinung ist wirklich ein Hit. Bin mir aber nicht sicher, ob die Begründung und seine Ausführungen vor Ort diesen Lapsus nicht korrigieren können, da es sich hier ja um einen Auftrag und kein unumstößlicher Vorschlag für einen Satzungstext handelt.
Zum Rest ist schon alles Weitere gesagt. Trotz einem recht klaren LIBERTÉ - ÉGALITÉ - FCKAfDÉ kann man hier den Antrag nur möglichst unter den Tisch kehren und weiter auf die Selbstreinigung der Kurve setzen.
In der oberflächlichen Wahrnehmung ist die aktive Szene ja nicht sonderlich rechts.
25.01.2018 - 21:05 Uhr
Zitat von filigran60
Sorry, dass ich so spät antworte, aber deine Einstellung fordert geradezu eine Antwort heraus.
Man kann und soll also einfach seine Überzeugung ändern, wenn man nicht diskriminiert werden will?
Gilt das auch für die politschen Opfer des Nationalsozialismus?
Selbst schuld, wenn sie im KZ landeten, hätten ja ihre Meinung ändern können?
Ja, ich greife in das hohe Regal - denn das was du angewandt sehen möchtest entspricht der Nazi-Methodik.
Verdrängung aus dem öffentlichen Leben (Verein) und Ächtung von Personen anderer politischer Meinung.
Und zwar einer zulässigen politischen Meinung, das wollen wir einmal festhalten, die dir aber nicht passt.
Mir auch nicht, das nebenbei - aber wir leben immer noch in einem freien Land, das gilt nicht nur für dich und deine Meinungsfreiheit, sondern auch für diese Personen, solange sie sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bewegen.
Was läuft hier eigentlich verkehrt, die einen wollen Menschen wegen ihrer politischen Meinung nicht mehr bei Vereinen zulassen, eine andere fordert Auftrittsverbot für Musiker mit angeblichen Rechtstendenzen/kontakten. Demnächst will die Drogenbeauftragte noch Reggae verbieten (Ironie!).
Hatten wir schon mal, damals wurde der Jazz verboten, Bücher verbrannt usw. usf.
Mündige Bürger, freies Land - wenn mir etwas nicht passt, ziehe ich meine Konsequenzen, aber verlange doch nicht, dass alle das teilen müssen.
Kurz: wenn ein Verein AFDler aufnimmt und ich mit denen nicht an einem Tisch sitzen möchte, dann trete ich aus.
Wenn mir Musik Inhalte liefert, die ich nicht hören will, dann höre ich diese Musik nicht, das gilt sowohl für politsche wie andere Inhalte, seien sie sexistisch, satanistisch, volkstümelnd oder oder oder.
Wenn ich kein Fleisch essen will, dann lasse ich das, muss es aber auch niemandem verbieten zu essen, oder?
Der HSV ist ein Sportverein, das für sich bedeutet schon Toleranz, Miteinander und Akzeptanz im Umgang miteinander. Das soll, meiner Meinung nach, auch so bleiben, gerne würde ich, anstatt nur Phrasen auf MV zu dreschen, ein verstärktes Engagement im Bereich Antirassismus sehen und unterstützen.
Da geht immer mehr.
Aber das soll es von mir zu dem Thema auch sein.
Sorry, dass ich so spät antworte, aber deine Einstellung fordert geradezu eine Antwort heraus.
Man kann und soll also einfach seine Überzeugung ändern, wenn man nicht diskriminiert werden will?
Gilt das auch für die politschen Opfer des Nationalsozialismus?
Selbst schuld, wenn sie im KZ landeten, hätten ja ihre Meinung ändern können?
Ja, ich greife in das hohe Regal - denn das was du angewandt sehen möchtest entspricht der Nazi-Methodik.
Verdrängung aus dem öffentlichen Leben (Verein) und Ächtung von Personen anderer politischer Meinung.
Und zwar einer zulässigen politischen Meinung, das wollen wir einmal festhalten, die dir aber nicht passt.
Mir auch nicht, das nebenbei - aber wir leben immer noch in einem freien Land, das gilt nicht nur für dich und deine Meinungsfreiheit, sondern auch für diese Personen, solange sie sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bewegen.
Was läuft hier eigentlich verkehrt, die einen wollen Menschen wegen ihrer politischen Meinung nicht mehr bei Vereinen zulassen, eine andere fordert Auftrittsverbot für Musiker mit angeblichen Rechtstendenzen/kontakten. Demnächst will die Drogenbeauftragte noch Reggae verbieten (Ironie!).
Hatten wir schon mal, damals wurde der Jazz verboten, Bücher verbrannt usw. usf.
Mündige Bürger, freies Land - wenn mir etwas nicht passt, ziehe ich meine Konsequenzen, aber verlange doch nicht, dass alle das teilen müssen.
Kurz: wenn ein Verein AFDler aufnimmt und ich mit denen nicht an einem Tisch sitzen möchte, dann trete ich aus.
Wenn mir Musik Inhalte liefert, die ich nicht hören will, dann höre ich diese Musik nicht, das gilt sowohl für politsche wie andere Inhalte, seien sie sexistisch, satanistisch, volkstümelnd oder oder oder.
Wenn ich kein Fleisch essen will, dann lasse ich das, muss es aber auch niemandem verbieten zu essen, oder?
Der HSV ist ein Sportverein, das für sich bedeutet schon Toleranz, Miteinander und Akzeptanz im Umgang miteinander. Das soll, meiner Meinung nach, auch so bleiben, gerne würde ich, anstatt nur Phrasen auf MV zu dreschen, ein verstärktes Engagement im Bereich Antirassismus sehen und unterstützen.
Da geht immer mehr.
Aber das soll es von mir zu dem Thema auch sein.
Sorry, dass ich mich hier in Eure vereinsinterne Debatte einmische. Da wir bei der SGE das Thema auch gerade haben, war ich neugierig, wie beim HSV darüber gesprochen wird und bin hier so reingerutscht.
Ich wollte es eigentlich dabei bewenden lassen, aber so einen Post wie von @filigran60 kann man nicht unkommentiert stehen lassen.
Wie kann man sich als zumindest vermeintlicher Verteidiger der Meinungsfreiheit so katastrophal im Regal vergreifen, dass man einen NS-Vergleich so hanebüchen umdreht? Das musst Du mir mal erklären.
Du erzählst hier ernsthaft, dass eine Verbotsdiskussion für AfD-Funktionäre im Verein HSV das gleiche sei wie eine Inhaftierung von Juden im Konzentrationslager? Sorry da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ein Jude im dritten Reich hätte seine Meinung ändern können wie er will, das wäre den Nazis egal gewesen, weil die Abstammung bei strammsten Deutsch-Juden immer noch jüdisch gewesen wäre.
Das ist die Definition von Rasissmus! Und genau deswegen ist die Ausgrenzung von einem Rassisten keine Diskriminierung, die mit dem Verbot von Reggae gleichzusetzen ist.
Es ist egal ob die AfD legal ist oder nicht. Den Gesinnungen vom Großteil der Funktionäre sind klar Rasisstisch. Etliche hochrangige Funktionäre der Partei sind sogar offensichtliche Nazis.
Nun zu behaupten, dass man mit einem Verbot von Nazis und Rassisten im Verein dafür sorgt, dass wieder Methoden wie bei den Nazis herrschen wäre fast zum lachen, wenn es nicht eigentlich eine ziemlich bestürzende Ansicht wäre.
Nicht jede "Meinung" ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und toleriert, bloß weil der Inhaber des Gedankenguts es halt so meint. Du darfst auch nicht mit einer Hakenkreuzfahne herumlaufen und den Holocaust leugnen und dann sagen es sei eben Deine Meinung (Extrembeispiel!). Deswegen verwehre ich mich massivst der Aussage, dass die Ächtung von Rassisten einer Diskriminierung von Meinungsfreiheit gleichkommt.
Ich würde es noch verstehen, wenn jemand versucht zu argumentieren, dass die AfD nicht rassistisch ist. Das tut hier aber irgendwie keiner. Dass man aber so unterschiedlicher Auffassung sein kann, wie mit Rassisten umzugehen ist, bleibt mir ein Rätsel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Melech am 25.01.2018 um 21:11 Uhr bearbeitet
25.01.2018 - 21:28 Uhr
Zitat von Melech
Sorry, dass ich mich hier in Eure vereinsinterne Debatte einmische. Da wir bei der SGE das Thema auch gerade haben, war ich neugierig, wie beim HSV darüber gesprochen wird und bin hier so reingerutscht.
Ich wollte es eigentlich dabei bewenden lassen, aber so einen Post wie von @filigran60 kann man nicht unkommentiert stehen lassen.
Wie kann man sich als zumindest vermeintlicher Verteidiger der Meinungsfreiheit so katastrophal im Regal vergreifen, dass man einen NS-Vergleich so hanebüchen umdreht? Das musst Du mir mal erklären.
Du erzählst hier ernsthaft, dass eine Verbotsdiskussion für AfD-Funktionäre im Verein HSV das gleiche sei wie eine Inhaftierung von Juden im Konzentrationslager? Sorry da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ein Jude im dritten Reich hätte seine Meinung ändern können wie er will, das wäre den Nazis egal gewesen, weil die Abstammung bei strammsten Deutsch-Juden immer noch jüdisch gewesen wäre.
Das ist die Definition von Rasissmus! Und genau deswegen ist die Ausgrenzung von einem Rassisten keine Diskriminierung, die mit dem Verbot von Reggae gleichzusetzen ist.
Es ist egal ob die AfD legal ist oder nicht. Den Gesinnungen vom Großteil der Funktionäre sind klar Rasisstisch. Etliche hochrangige Funktionäre der Partei sind sogar offensichtliche Nazis.
Nun zu behaupten, dass man mit einem Verbot von Nazis und Rassisten im Verein dafür sorgt, dass wieder Methoden wie bei den Nazis herrschen wäre fast zum lachen, wenn es nicht eigentlich eine ziemlich bestürzende Ansicht wäre.
Nicht jede "Meinung" ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und toleriert, bloß weil der Inhaber des Gedankenguts es halt so meint. Du darfst auch nicht mit einer Hakenkreuzfahne herumlaufen und den Holocaust leugnen und dann sagen es sei eben Deine Meinung (Extrembeispiel!). Deswegen verwehre ich mich massivst der Aussage, dass die Ächtung von Rassisten einer Diskriminierung von Meinungsfreiheit gleichkommt.
Ich würde es noch verstehen, wenn jemand versucht zu argumentieren, dass die AfD nicht rassistisch ist. Das tut hier aber irgendwie keiner. Dass man aber so unterschiedlicher Auffassung sein kann, wie mit Rassisten umzugehen ist, bleibt mir ein Rätsel.
Was für ein Müll. Was hat meine politische Ausrichtung mit meinem Hobby oder Beruf zutun? Zitat von filigran60
Sorry, dass ich so spät antworte, aber deine Einstellung fordert geradezu eine Antwort heraus.
Man kann und soll also einfach seine Überzeugung ändern, wenn man nicht diskriminiert werden will?
Gilt das auch für die politschen Opfer des Nationalsozialismus?
Selbst schuld, wenn sie im KZ landeten, hätten ja ihre Meinung ändern können?
Ja, ich greife in das hohe Regal - denn das was du angewandt sehen möchtest entspricht der Nazi-Methodik.
Verdrängung aus dem öffentlichen Leben (Verein) und Ächtung von Personen anderer politischer Meinung.
Und zwar einer zulässigen politischen Meinung, das wollen wir einmal festhalten, die dir aber nicht passt.
Mir auch nicht, das nebenbei - aber wir leben immer noch in einem freien Land, das gilt nicht nur für dich und deine Meinungsfreiheit, sondern auch für diese Personen, solange sie sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bewegen.
Was läuft hier eigentlich verkehrt, die einen wollen Menschen wegen ihrer politischen Meinung nicht mehr bei Vereinen zulassen, eine andere fordert Auftrittsverbot für Musiker mit angeblichen Rechtstendenzen/kontakten. Demnächst will die Drogenbeauftragte noch Reggae verbieten (Ironie!).
Hatten wir schon mal, damals wurde der Jazz verboten, Bücher verbrannt usw. usf.
Mündige Bürger, freies Land - wenn mir etwas nicht passt, ziehe ich meine Konsequenzen, aber verlange doch nicht, dass alle das teilen müssen.
Kurz: wenn ein Verein AFDler aufnimmt und ich mit denen nicht an einem Tisch sitzen möchte, dann trete ich aus.
Wenn mir Musik Inhalte liefert, die ich nicht hören will, dann höre ich diese Musik nicht, das gilt sowohl für politsche wie andere Inhalte, seien sie sexistisch, satanistisch, volkstümelnd oder oder oder.
Wenn ich kein Fleisch essen will, dann lasse ich das, muss es aber auch niemandem verbieten zu essen, oder?
Der HSV ist ein Sportverein, das für sich bedeutet schon Toleranz, Miteinander und Akzeptanz im Umgang miteinander. Das soll, meiner Meinung nach, auch so bleiben, gerne würde ich, anstatt nur Phrasen auf MV zu dreschen, ein verstärktes Engagement im Bereich Antirassismus sehen und unterstützen.
Da geht immer mehr.
Aber das soll es von mir zu dem Thema auch sein.
Sorry, dass ich so spät antworte, aber deine Einstellung fordert geradezu eine Antwort heraus.
Man kann und soll also einfach seine Überzeugung ändern, wenn man nicht diskriminiert werden will?
Gilt das auch für die politschen Opfer des Nationalsozialismus?
Selbst schuld, wenn sie im KZ landeten, hätten ja ihre Meinung ändern können?
Ja, ich greife in das hohe Regal - denn das was du angewandt sehen möchtest entspricht der Nazi-Methodik.
Verdrängung aus dem öffentlichen Leben (Verein) und Ächtung von Personen anderer politischer Meinung.
Und zwar einer zulässigen politischen Meinung, das wollen wir einmal festhalten, die dir aber nicht passt.
Mir auch nicht, das nebenbei - aber wir leben immer noch in einem freien Land, das gilt nicht nur für dich und deine Meinungsfreiheit, sondern auch für diese Personen, solange sie sich im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bewegen.
Was läuft hier eigentlich verkehrt, die einen wollen Menschen wegen ihrer politischen Meinung nicht mehr bei Vereinen zulassen, eine andere fordert Auftrittsverbot für Musiker mit angeblichen Rechtstendenzen/kontakten. Demnächst will die Drogenbeauftragte noch Reggae verbieten (Ironie!).
Hatten wir schon mal, damals wurde der Jazz verboten, Bücher verbrannt usw. usf.
Mündige Bürger, freies Land - wenn mir etwas nicht passt, ziehe ich meine Konsequenzen, aber verlange doch nicht, dass alle das teilen müssen.
Kurz: wenn ein Verein AFDler aufnimmt und ich mit denen nicht an einem Tisch sitzen möchte, dann trete ich aus.
Wenn mir Musik Inhalte liefert, die ich nicht hören will, dann höre ich diese Musik nicht, das gilt sowohl für politsche wie andere Inhalte, seien sie sexistisch, satanistisch, volkstümelnd oder oder oder.
Wenn ich kein Fleisch essen will, dann lasse ich das, muss es aber auch niemandem verbieten zu essen, oder?
Der HSV ist ein Sportverein, das für sich bedeutet schon Toleranz, Miteinander und Akzeptanz im Umgang miteinander. Das soll, meiner Meinung nach, auch so bleiben, gerne würde ich, anstatt nur Phrasen auf MV zu dreschen, ein verstärktes Engagement im Bereich Antirassismus sehen und unterstützen.
Da geht immer mehr.
Aber das soll es von mir zu dem Thema auch sein.
Sorry, dass ich mich hier in Eure vereinsinterne Debatte einmische. Da wir bei der SGE das Thema auch gerade haben, war ich neugierig, wie beim HSV darüber gesprochen wird und bin hier so reingerutscht.
Ich wollte es eigentlich dabei bewenden lassen, aber so einen Post wie von @filigran60 kann man nicht unkommentiert stehen lassen.
Wie kann man sich als zumindest vermeintlicher Verteidiger der Meinungsfreiheit so katastrophal im Regal vergreifen, dass man einen NS-Vergleich so hanebüchen umdreht? Das musst Du mir mal erklären.
Du erzählst hier ernsthaft, dass eine Verbotsdiskussion für AfD-Funktionäre im Verein HSV das gleiche sei wie eine Inhaftierung von Juden im Konzentrationslager? Sorry da kann ich nur den Kopf schütteln.
Ein Jude im dritten Reich hätte seine Meinung ändern können wie er will, das wäre den Nazis egal gewesen, weil die Abstammung bei strammsten Deutsch-Juden immer noch jüdisch gewesen wäre.
Das ist die Definition von Rasissmus! Und genau deswegen ist die Ausgrenzung von einem Rassisten keine Diskriminierung, die mit dem Verbot von Reggae gleichzusetzen ist.
Es ist egal ob die AfD legal ist oder nicht. Den Gesinnungen vom Großteil der Funktionäre sind klar Rasisstisch. Etliche hochrangige Funktionäre der Partei sind sogar offensichtliche Nazis.
Nun zu behaupten, dass man mit einem Verbot von Nazis und Rassisten im Verein dafür sorgt, dass wieder Methoden wie bei den Nazis herrschen wäre fast zum lachen, wenn es nicht eigentlich eine ziemlich bestürzende Ansicht wäre.
Nicht jede "Meinung" ist von der Meinungsfreiheit gedeckt und toleriert, bloß weil der Inhaber des Gedankenguts es halt so meint. Du darfst auch nicht mit einer Hakenkreuzfahne herumlaufen und den Holocaust leugnen und dann sagen es sei eben Deine Meinung (Extrembeispiel!). Deswegen verwehre ich mich massivst der Aussage, dass die Ächtung von Rassisten einer Diskriminierung von Meinungsfreiheit gleichkommt.
Ich würde es noch verstehen, wenn jemand versucht zu argumentieren, dass die AfD nicht rassistisch ist. Das tut hier aber irgendwie keiner. Dass man aber so unterschiedlicher Auffassung sein kann, wie mit Rassisten umzugehen ist, bleibt mir ein Rätsel.
Solange keine "rassistischen" Aktionen in Verbindung mit dem HSV oder irgendeinem vereinsschädlichen Zusammenhang gebracht werden, durch das Mitglied, ist es doch schegal. Man muss es doch auch akzeptieren können, dass es auch Menschen gibt die die große Toleranz in DE ( ist nicht unbedingt schlecht) kritisch hinterfragen. Es geht um Fussball/HSV nicht um Politik
25.01.2018 - 21:45 Uhr
Ich fühle mich bei dieser Diskussion sehr an "Biedermann und die Brandstifter" erinnert und denke @Melech macht einige valide Punkte. Ein Fußballverein und seine Mitglieder bewegen sich nicht in einem apolitischen Raum und beide müssen klare Kante zeigen. Die entscheidende Frage ist aber: wie kann das geschehen? Auch bei grundsätzlicher Übereinstimmung mit Fischer gibt es ja auch bei anderen Vereinsfunktionären Bedenken, ob die konkrete Herangehensweise erfolgreich ist*.
Warum ich den Antrag von Gottschalk, auch eingedenk seines Urhebers, und aufgrund der Implikationen für aber nicht zielführend halte, habe ich erklärt. Das führt mich zur Frage @Melech , ob denn die Maßnahmen, die Peter Fischer bei der SGE ergreifen will, tauglicher sein werden?
Ich füge noch hinzu, daß jemand, dessen Meinung ich hochschätze, Folgendes dazu vorgebracht hat:
Hier übrigens auch ein Link zu der SGE-Debatte und ihrem Echo bei anderen Vereinen:
http://www.fr.de/sport/fussball-bundesliga/erstebundesliga/fussball-darf-die-afd-mitspielen-a-1420777
*Den Extra-Diskurs zu dem Thema, wie Sympathisanten der AfD auf Vorhaltungen reagieren, spare ich aus.
Warum ich den Antrag von Gottschalk, auch eingedenk seines Urhebers, und aufgrund der Implikationen für aber nicht zielführend halte, habe ich erklärt. Das führt mich zur Frage @Melech , ob denn die Maßnahmen, die Peter Fischer bei der SGE ergreifen will, tauglicher sein werden?
Ich füge noch hinzu, daß jemand, dessen Meinung ich hochschätze, Folgendes dazu vorgebracht hat:
Zitat von Anonymus
Als es uns noch zu gut ging wurde im Verein mal die sogenannte Wertedebatte angeschoben. Weltoffenheit, Toleranz, das Einstehen gegen Rassismus, Homophobie etc. waren Bestandteile dieses damals von Rieckhoff und Debattin aufgelegten Diskussionpapieres, das allerdings nicht weiter verfolgt wurde. Wir haben meines Wissens ausser in der Stadionordnung nirgendwo einen Passus, der klarmacht, dass der Verein eben diese allgemeine Toleranz leben will und gegen (rechts-)radikale Tendenzen steht. Insofern sehe ich den Antrag von Gottschalk jetzt auch nicht unbedingt als Reaktionismus, sondern eher als eine weitere Fortführung der Wertediskussion (mit unbrauchbaren Mitteln).
Als es uns noch zu gut ging wurde im Verein mal die sogenannte Wertedebatte angeschoben. Weltoffenheit, Toleranz, das Einstehen gegen Rassismus, Homophobie etc. waren Bestandteile dieses damals von Rieckhoff und Debattin aufgelegten Diskussionpapieres, das allerdings nicht weiter verfolgt wurde. Wir haben meines Wissens ausser in der Stadionordnung nirgendwo einen Passus, der klarmacht, dass der Verein eben diese allgemeine Toleranz leben will und gegen (rechts-)radikale Tendenzen steht. Insofern sehe ich den Antrag von Gottschalk jetzt auch nicht unbedingt als Reaktionismus, sondern eher als eine weitere Fortführung der Wertediskussion (mit unbrauchbaren Mitteln).
Hier übrigens auch ein Link zu der SGE-Debatte und ihrem Echo bei anderen Vereinen:
http://www.fr.de/sport/fussball-bundesliga/erstebundesliga/fussball-darf-die-afd-mitspielen-a-1420777
Zitat von Frankfurter Rundschau
Der Hamburger SV positionierte sich in seiner Antwort „generell klar gegen Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass, Rassismus und jede Form der Diskriminierung. Wir übernehmen als multikultureller Verein Verantwortung, zum Beispiel mit verschiedenen Sportangeboten für Geflüchtete und über gelebte Integration im Verein. Unsere Mitglieder tragen und leben diese Grundwerte im HSV. Sollten Mitglieder mit ihrem Handeln dagegen verstoßen, gehen wir gegen ein solches Verhalten bis hin zu einem Ausschluss aus dem Verein konsequent vor.“
Der Ausschluß wäre auch nicht auf HSV-Freizeit, -Sport und -Spiel beschränkt, so wie ich die Stellungnahme verstehe. Der Hamburger SV positionierte sich in seiner Antwort „generell klar gegen Ausländerfeindlichkeit, Fremdenhass, Rassismus und jede Form der Diskriminierung. Wir übernehmen als multikultureller Verein Verantwortung, zum Beispiel mit verschiedenen Sportangeboten für Geflüchtete und über gelebte Integration im Verein. Unsere Mitglieder tragen und leben diese Grundwerte im HSV. Sollten Mitglieder mit ihrem Handeln dagegen verstoßen, gehen wir gegen ein solches Verhalten bis hin zu einem Ausschluss aus dem Verein konsequent vor.“
*Den Extra-Diskurs zu dem Thema, wie Sympathisanten der AfD auf Vorhaltungen reagieren, spare ich aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rostein am 25.01.2018 um 21:56 Uhr bearbeitet
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