Ricardo Costa
30.06.2007 - 15:59 Uhr
27.07.2007 - 12:41 Uhr
"Ich hoffe, mein Sohn erkennt mich wieder"
Die Neuzugänge des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg (7): Abwehrspieler Ricardo Costa vom FC Porto
SCHNEVERDINGEN. Den heutigen Tag hat Ricardo Costa lange herbeigesehnt: Endlich kann er seine Frau Paula und Söhnchen Gabriel (acht Monate) wieder in die Arme schließen. "Wir haben uns vier Wochen nicht gesehen, nur über das Internet", sagt der Neuzugang des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Heute hat das Warten ein Ende. Familie Costa ist wieder komplett. Das Haus in Fallersleben ist auch bezugsfertig. Die Voraussetzungen stimmen also, um sich voll auf den Fußball zu konzentrieren. Der 26-Jährige, der mit dem FC Porto Meisterschaft und Champions League gewonnen hat, will auch mit dem VfL erfolgreich sein. "Mein Traum ist es, in der nächsten Saison in den Uefa-Cup einzuziehen." Dieses Vorhaben ist für ihn realistisch. "Wir haben eine gute Truppe." Den Weg von VfL-Trainer Felix Magath, voll auf junge Spieler zu setzen, hält Costa für richtig. "Ich stehe hinter diesem Projekt. Dadurch kommt neues Leben in den Klub. In ein, zwei Jahren haben wir ein noch höheres Level. Alle großen Mannschaften haben mit jungen Spielern angefangen." Rückschläge, wie die schwache Leistung bei der 0:1-Niederlage gegen St. Pauli, können auf dem Weg nach oben auch hilfreich sein, meint Costa. "Entscheidend ist, dass wir aus unseren Fehlern lernen. Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind nicht wichtig. Wir haben viele neue Spieler und müssen uns alle erst kennen lernen." Er selbst hat schnell Anschluss in der Gruppe gefunden. "Das sind alles tolle Jungs. Wir sprechen alle miteinander." Costa verständigt sich auf Portugiesisch oder Englisch. In Wolfsburg bekommt er Deutschunterricht. "Auf meinem Nachtschrank liegt auch ein Deutschbuch. Leider hatte ich zuletzt wenig Zeit zu lernen. Aber einige fußballspezifische Begriffe kenne ich schon. In zwei, drei Monaten werde ich etwas Deutsch sprechen können." Das hilft ihm auch auf dem Platz.
Denn dort soll der Nationalspieler eine Führungsrolle übernehmen. "Ricardo ist ein Vorbild. Man hat gesehen, wie er gegen St. Pauli frontal den Kontakt mit dem Gegner gesucht hat. So einen braucht unsere Mannschaft", ist Magath voll des Lobes.
"Wenn er richtig Deutsch spricht, wird er noch besser organisieren." Costa will gerne Verantwortung übernehmen. "Ich bin mit 26 schon einer der Ältesten. Mir macht es Spaß, die Jungen zu leiten." Noch mehr Spaß macht ihm aber sein kleiner Sohn. "Ich hoffe, er erkennt mich wieder. Wir haben öfter telefoniert. Er wollte das Telefon aber lieber essen", erzählt er lachend.
Quelle: Wolfsburger Nachrichten. 27. Juli 2007
Die Neuzugänge des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg (7): Abwehrspieler Ricardo Costa vom FC Porto
SCHNEVERDINGEN. Den heutigen Tag hat Ricardo Costa lange herbeigesehnt: Endlich kann er seine Frau Paula und Söhnchen Gabriel (acht Monate) wieder in die Arme schließen. "Wir haben uns vier Wochen nicht gesehen, nur über das Internet", sagt der Neuzugang des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Heute hat das Warten ein Ende. Familie Costa ist wieder komplett. Das Haus in Fallersleben ist auch bezugsfertig. Die Voraussetzungen stimmen also, um sich voll auf den Fußball zu konzentrieren. Der 26-Jährige, der mit dem FC Porto Meisterschaft und Champions League gewonnen hat, will auch mit dem VfL erfolgreich sein. "Mein Traum ist es, in der nächsten Saison in den Uefa-Cup einzuziehen." Dieses Vorhaben ist für ihn realistisch. "Wir haben eine gute Truppe." Den Weg von VfL-Trainer Felix Magath, voll auf junge Spieler zu setzen, hält Costa für richtig. "Ich stehe hinter diesem Projekt. Dadurch kommt neues Leben in den Klub. In ein, zwei Jahren haben wir ein noch höheres Level. Alle großen Mannschaften haben mit jungen Spielern angefangen." Rückschläge, wie die schwache Leistung bei der 0:1-Niederlage gegen St. Pauli, können auf dem Weg nach oben auch hilfreich sein, meint Costa. "Entscheidend ist, dass wir aus unseren Fehlern lernen. Die Ergebnisse in der Vorbereitung sind nicht wichtig. Wir haben viele neue Spieler und müssen uns alle erst kennen lernen." Er selbst hat schnell Anschluss in der Gruppe gefunden. "Das sind alles tolle Jungs. Wir sprechen alle miteinander." Costa verständigt sich auf Portugiesisch oder Englisch. In Wolfsburg bekommt er Deutschunterricht. "Auf meinem Nachtschrank liegt auch ein Deutschbuch. Leider hatte ich zuletzt wenig Zeit zu lernen. Aber einige fußballspezifische Begriffe kenne ich schon. In zwei, drei Monaten werde ich etwas Deutsch sprechen können." Das hilft ihm auch auf dem Platz.
Denn dort soll der Nationalspieler eine Führungsrolle übernehmen. "Ricardo ist ein Vorbild. Man hat gesehen, wie er gegen St. Pauli frontal den Kontakt mit dem Gegner gesucht hat. So einen braucht unsere Mannschaft", ist Magath voll des Lobes.
"Wenn er richtig Deutsch spricht, wird er noch besser organisieren." Costa will gerne Verantwortung übernehmen. "Ich bin mit 26 schon einer der Ältesten. Mir macht es Spaß, die Jungen zu leiten." Noch mehr Spaß macht ihm aber sein kleiner Sohn. "Ich hoffe, er erkennt mich wieder. Wir haben öfter telefoniert. Er wollte das Telefon aber lieber essen", erzählt er lachend.
Quelle: Wolfsburger Nachrichten. 27. Juli 2007
27.07.2007 - 13:00 Uhr
schade nur das mense und alex nicht allzu lange mehr in wob sein werden :(
edit: für costa
edit: für costa
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Sinkinho am 27.07.2007 um 13:05 Uhr bearbeitet
30.07.2007 - 11:05 Uhr
Zitat
Zitat:Wolfsburg: Aggressivität gefällt Magath
Chefrolle für Ricardo Costa
Ricardo Costa (26) stieß zwar erst am 4. Juli zum VfL Wolfsburg. Daran, dass er sich in der neuen Umgebung bereits als prädestinierten Anführer sieht, lässt der Portugiese aber keinen Zweifel. Auf die Frage, ob er gerne im Mittelpunkt stehe, antwortet der vom FC Porto verpflichtete Innenverteidiger selbstbewusst: "Ja, zum Beispiel als Kapitän auf dem Platz."
Angesehen: VfL-Neuzugang Ricardo Costa steht bei Trainer Felix Magath hoch im Kurs.
© imago Wie selbstverständlich benimmt er sich dort als Chef: So beorderte Ricardo Costa während der "Generalprobe" gegen AJ Auxerre nach Isaac Boakyes 2:0 die gesamte Mannschaft zum Torschützen, um durch gemeinsamen Jubel Teamgeist zu demonstrieren.
Aktionen wie diese kommen an bei Trainer Felix Magath (54). Der hat zwar über die Spielführerfrage noch nicht entschieden, doch auch für ihn scheint der Vier-Millionen-Euro-Mann Favorit. "Kapitän wird, wer nicht nur für sich, sondern für die ganze Mannschaft spielt und denkt. Diese Gabe hat Ricardo einfach. Bislang bringt er das, was ich fordere, am meisten ein. Und er ist auch von den Kollegen ganz eindeutig akzeptiert." Was Magath ebenfalls gefällt: Selbst in Testspielen wie letzte Woche gegen St. Pauli (0:1) oder jetzt gegen Auxerre strotzt der 1,83-Meter-Mann vor Aggressivität. "Das will ich sehen, auch in diesen Partien. Bei uns sind eh zu viele viel zu lieb und nett und haben zu wenig Selbstbewusstsein. Ricardo Costa ist da ein Vorbild."
Bei genauer Betrachtung freilich wandelt der so Gelobte mit seiner impulsiven Art auf einem schmalen Grat: Gegen Auxerre wurde ein leichtes Nachtreten nicht geahndet, später gab es Gelb, als Ricardo Costa einem Gegner völlig unnötig an den Hals fasste. Der Ruf, stets für überflüssige Karten gut zu sein, eilt dem Profi schon aus seiner Heimat voraus. Einen Grund, regulierend einzugreifen, sieht Magath dennoch nicht: "Man muss damit leben, dass ausländische Spieler von manchen Dingen ein anderes Verständnis haben. Ricardo ist erfahren und intelligent, er wird erkennen, inwieweit er sich den Verhältnissen in der Bundesliga anzupassen hat."
Alles andere als angepasst gibt sich Ricardo Costa derweil auch beim Verkünden seiner Zielvorgabe: "Ich will mit dem VfL schon dieses Jahr um einen UEFA-Cup-Platz mitspielen." Dass er kaum renommierte Kollegen um sich weiß, stört ihn dabei nicht: "Alle großen Mannschaften haben mit jungen Spielern begonnen." Auch das ist ganz in Magaths Sinn.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/artikel/134637/
Zitat:Wolfsburg: Aggressivität gefällt Magath
Chefrolle für Ricardo Costa
Ricardo Costa (26) stieß zwar erst am 4. Juli zum VfL Wolfsburg. Daran, dass er sich in der neuen Umgebung bereits als prädestinierten Anführer sieht, lässt der Portugiese aber keinen Zweifel. Auf die Frage, ob er gerne im Mittelpunkt stehe, antwortet der vom FC Porto verpflichtete Innenverteidiger selbstbewusst: "Ja, zum Beispiel als Kapitän auf dem Platz."
Angesehen: VfL-Neuzugang Ricardo Costa steht bei Trainer Felix Magath hoch im Kurs.
© imago Wie selbstverständlich benimmt er sich dort als Chef: So beorderte Ricardo Costa während der "Generalprobe" gegen AJ Auxerre nach Isaac Boakyes 2:0 die gesamte Mannschaft zum Torschützen, um durch gemeinsamen Jubel Teamgeist zu demonstrieren.
Aktionen wie diese kommen an bei Trainer Felix Magath (54). Der hat zwar über die Spielführerfrage noch nicht entschieden, doch auch für ihn scheint der Vier-Millionen-Euro-Mann Favorit. "Kapitän wird, wer nicht nur für sich, sondern für die ganze Mannschaft spielt und denkt. Diese Gabe hat Ricardo einfach. Bislang bringt er das, was ich fordere, am meisten ein. Und er ist auch von den Kollegen ganz eindeutig akzeptiert." Was Magath ebenfalls gefällt: Selbst in Testspielen wie letzte Woche gegen St. Pauli (0:1) oder jetzt gegen Auxerre strotzt der 1,83-Meter-Mann vor Aggressivität. "Das will ich sehen, auch in diesen Partien. Bei uns sind eh zu viele viel zu lieb und nett und haben zu wenig Selbstbewusstsein. Ricardo Costa ist da ein Vorbild."
Bei genauer Betrachtung freilich wandelt der so Gelobte mit seiner impulsiven Art auf einem schmalen Grat: Gegen Auxerre wurde ein leichtes Nachtreten nicht geahndet, später gab es Gelb, als Ricardo Costa einem Gegner völlig unnötig an den Hals fasste. Der Ruf, stets für überflüssige Karten gut zu sein, eilt dem Profi schon aus seiner Heimat voraus. Einen Grund, regulierend einzugreifen, sieht Magath dennoch nicht: "Man muss damit leben, dass ausländische Spieler von manchen Dingen ein anderes Verständnis haben. Ricardo ist erfahren und intelligent, er wird erkennen, inwieweit er sich den Verhältnissen in der Bundesliga anzupassen hat."
Alles andere als angepasst gibt sich Ricardo Costa derweil auch beim Verkünden seiner Zielvorgabe: "Ich will mit dem VfL schon dieses Jahr um einen UEFA-Cup-Platz mitspielen." Dass er kaum renommierte Kollegen um sich weiß, stört ihn dabei nicht: "Alle großen Mannschaften haben mit jungen Spielern begonnen." Auch das ist ganz in Magaths Sinn.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/artikel/134637/
30.07.2007 - 13:08 Uhr
ich denke costa wird hofland mehr als ersetzen, Hofland war ein richtiger kämpfer und hat einfach jeden ball der richtung 16-er kam kompromisloß und auch leider rechtplanlos in irgendeine richtung wieder weggeschossen.
Im zweikampf war er bärenstark und auch sein stellungsspiel+kopfbälle haben mir gut gefallen. denke aber trotzdem, dass costa der bessere Fussballer ist und auch mal das spiel richtig einleiten kann (vorlage ggn Auxerre).. bleibt abzuwarten ob er den laden genau so dicht hält!
Im zweikampf war er bärenstark und auch sein stellungsspiel+kopfbälle haben mir gut gefallen. denke aber trotzdem, dass costa der bessere Fussballer ist und auch mal das spiel richtig einleiten kann (vorlage ggn Auxerre).. bleibt abzuwarten ob er den laden genau so dicht hält!
31.07.2007 - 17:48 Uhr
Ich glaube doch, dass er unser neuer Leader wird! Habe ihn leider noch nicht live gesehen aber was man bisher hört stimmt mich doch sehr positiv ein! :)
02.08.2007 - 23:33 Uhr
Also ich bin restlos überzeugt von ihm und hab ihn auch schon spielen sehen.
Für Wolfsburg n klasse Transfer wie ich finde und die Ablöse war auch nicht überteuert.
Er wird die Abwehr auf jeden Fall verbessern,da bin ich mir sicher ;)
Für Wolfsburg n klasse Transfer wie ich finde und die Ablöse war auch nicht überteuert.
Er wird die Abwehr auf jeden Fall verbessern,da bin ich mir sicher ;)
05.08.2007 - 19:32 Uhr
verdammt costa hat sich ggn würzburg verletzt! Ist wohl ein Kreuzbandriss und wird 6 monate ausfallen... das ist die bisherige diagnose... eine genauere folgt noch!
05.08.2007 - 19:38 Uhr
das ist bitter, gute besserung
05.08.2007 - 19:40 Uhr
Costa erleidet Kreuzbandriss
Ricardo Costa hat sich im DFB-Pokalspiel des VfL Wolfsburg beim Bayern-Ligisten Würzburger FV (4:0) offenbar einen Kreuzbandriss zugezogen.
"Es sieht so aus, als ob es ein Kreuzbandriss ist, und damit müsste er dann ein halbes Jahr pausieren. Am Montag wird es nach einer Untersuchung im Krankenhaus die genaue Diagnose geben", sagte Wolfsburgs neuer Trainer Felix Magath.
Der Innenverteidiger war erst zu Saisonbeginn für vier Millionen Euro vom portugiesischen Erstligisten FC Porto verpflichtet worden.
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tut mir sehr leid für WOB. damit is wohl die komplette hinrunde vorbei für ihn.....
Ricardo Costa hat sich im DFB-Pokalspiel des VfL Wolfsburg beim Bayern-Ligisten Würzburger FV (4:0) offenbar einen Kreuzbandriss zugezogen.
"Es sieht so aus, als ob es ein Kreuzbandriss ist, und damit müsste er dann ein halbes Jahr pausieren. Am Montag wird es nach einer Untersuchung im Krankenhaus die genaue Diagnose geben", sagte Wolfsburgs neuer Trainer Felix Magath.
Der Innenverteidiger war erst zu Saisonbeginn für vier Millionen Euro vom portugiesischen Erstligisten FC Porto verpflichtet worden.
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tut mir sehr leid für WOB. damit is wohl die komplette hinrunde vorbei für ihn.....
05.08.2007 - 19:48 Uhr
och ist das ein Dreck ey :angry mir gefiel er schon sehr gut und nun hat er sich schwer verletzt! Magath muss auf jeden Fall handeln und einen neuen IV holen! :( :(
Gute Besserung an Costa
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