| Geburtsdatum | 17.10.1978 |
|---|---|
| Alter | 47 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Trainer |
| Akt. Verein | Dinamo Moskau |
Sandro Schwarz
26.05.2022 - 18:36 Uhr
04.04.2023 - 10:13 Uhr
Zitat von Herthaloer
Deine Auflistung macht natürlich in den Punkten die du ansprichst Sinn, allerdings denke ich auch dass sich nach einem Nachfolger umgesehen wurde, da man die typischen Aussagen der Verantwortlichen ja kennt. Man täuscht Vertrauen in den Trainer vor, entlässt ihn dann für gewöhnlich dennoch.
Ich denke einfach, dass sich da die Alternativen in Grenzen halten.
Fakt ist ja schließlich, dass unsere Mannschaft eigentlich die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bleiben. Rein von den Einzelspielern her. Zusammen als Team schlaucht und hemmt natürlich der Kopf. Wenn man da unten drin steht, ab und and deutliche Klatschen von Gegnern bekommt und wir außerhalb des Platzes dann auch noch starke Unruhen vorfinden können, dann spielt der Kopf da oft nicht mehr mit.
Ich bin mir auch sicher, dass wir wenn wir es noch packen wollen, die Klasse zu halten, einen Motivator als Trainer brauchen und keinen der als Taktikfuchs bekannt ist.
Nur welche Möglichkeiten gibt es denn? Ich kenne zumindest keinen, der aktuell vereinslos wäre und dazu noch unsere Hertha als Wunschverein sieht. Wir hatten ja bereits einige Trainerwechsel und wenn man ehrlich ist, hat es nach Pal nicht mehr wirklich sportliche Erfolge gegeben.
Dazu will man unsere Mannschaft vermutlich nicht noch mehr verunsichern, indem man Schwarz entlässt und einen neuen Trainer heranzieht. Unsere Mannschaft gewöhnt sich ja an das aktuelle System und müsste sich für die restlichen Spieltage vermutlich wieder auf etwas Neues umstellen.
Ich denke, dass wir auch nach einer Niederlage gegen RB an Schwarz festhalten, auch wenn es dann wirklich eng wird.
Zitat von xLusica92x
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Das Problem bleibt einfach…es spricht einfach wirklich nichts für ihn:
1. Langzeitbeobachtung
Er hat noch nirgendwo nachgewiesen, ein guter Trainer zu sein. Maximal in Russland, aber da kann ich das Niveau nicht wirklich abschätzen. Er hat aber nicht mal in Mainz funktioniert was ja einigermaßen als Ruheoase gilt.
2. Saisonbeobachtung
Der Punkteschnitt ist furchtbar, junge Spieler werden nicht eingesetzt und auch langfristige Probleme wie die Standartschwäche (sowohl offensiv als auch defensiv) bekommt er noch immer nicht in den Griff. Auswärts sind wir zumeist planlos und einzelne Spieler scheinen nicht nach Leistung bewertet zu werden (Platte, Boetius, Kanga usw). Auch die wichtigen Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen größtenteils verloren (gegen Schalke half ja auch nur Schwolow nach).
3. Trend
Mal läuft es ganz okay und man kann mit dem Gegner einigermaßen mithalten, mal wird man völlig auseinander geschraubt. Besonders im Jahr 2023 ist die Gegentorflut einfach massiv. Eine wirklich positive Tendenz ist nicht zu erkennen.
Warum hält man dennoch an ihm fest? Weil man nach Jahren der Unruhe mal etwas anders machen will. Das Problem: Es gibt wie oben geschildert keinen Anhaltspunkt warum es plötzlich unter ihm besser werden soll. Klar kann zB. Union einen Fischer machen lassen. Der hatte gute Jahre in der Schweiz und es geht kontinuierlich Bergauf. Das sind einfach völlig andere Vorraussetzungen. Nur an einem Trainer blind festzuhalten in Hoffnung dass etwas passiert für das es keine Anzeichen gibt ist eben jenes. Eine reine Hoffnung. Und darauf sollte man sich in einem seriösen Geschäft wie der Bundesliga nicht verlassen. Wenn es nur ein Hauch einer Begründung gäbe. Irgendeine positive Tendenz an der man sich klammern könnte. Selbst Bochum und Schalke die mehr oder minder abgeschlagen waren und auch keinen besseren Kader haben, bekommen es wenigstens im Trend hin dass es in eine positive Richtung geht.
Eventuell hat man auch einfach keine gute Alternative zur Hand. Hütter, Hasenhüttl und Co haben den Schwaben schon abgesagt und schielen auf besseres. Hoeneß fand ich tatsächlich recht interessant für die nächste Saison, ist jetzt aber beim Konkurrenten. Auf die Gisdols dieser Welt kann ich verzichten. Es bleiben realistisch wohl nur Trainer, von denen man nicht 100% überzeugt ist, denen man langfristige Verträge geben müsste und dann beginnt das Spiel nächstes Jahr evtl erneut. Bzw. im Falle des Abstiegs ist dieser ja sowieso verbrannt. Intern sieht es ja auch nicht besser aus. Dardai kann ich mir nicht nochmal vorstellen, Covic hat schon beweisen, dass es bei ihm ein taktisches Harakiri ist was er da veranstaltet und der Rest hat soweit ich weiß bisher nur mit Jugendlichen gearbeitet. Nicht, dass ich es zB einem Reiß nicht zutrauen würde, aber es wäre schon eine extrem mutige Nummer. Sowohl seitens des Vereins als auch von ihm selbst.
Trotzdem bin ich der Meinung: Nach Leipzig haben wir noch viele direkte Duelle und es ein wenig in der eigenen Hand. Glaubt man noch ein bisschen an den Klassenerhalt, muss man einfach nochmal reagieren. Tut man es auch nach dem Spiel nicht (und ich gehe jetzt mal nicht davon aus dass wir da gewinnen werden. Zudem gibt es viele direkte Duelle der Konkurrenten, also werden dann zwangsläufig welche Punkten), dann hat man sich wohl damit abgefunden und braucht dann später auch nicht mehr zu handeln. Dann, also 3-4 Spieltage vor Schluss, ist es (wohl) auch schon zu spät.
Deine Auflistung macht natürlich in den Punkten die du ansprichst Sinn, allerdings denke ich auch dass sich nach einem Nachfolger umgesehen wurde, da man die typischen Aussagen der Verantwortlichen ja kennt. Man täuscht Vertrauen in den Trainer vor, entlässt ihn dann für gewöhnlich dennoch.
Ich denke einfach, dass sich da die Alternativen in Grenzen halten.
Fakt ist ja schließlich, dass unsere Mannschaft eigentlich die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bleiben. Rein von den Einzelspielern her. Zusammen als Team schlaucht und hemmt natürlich der Kopf. Wenn man da unten drin steht, ab und and deutliche Klatschen von Gegnern bekommt und wir außerhalb des Platzes dann auch noch starke Unruhen vorfinden können, dann spielt der Kopf da oft nicht mehr mit.
Ich bin mir auch sicher, dass wir wenn wir es noch packen wollen, die Klasse zu halten, einen Motivator als Trainer brauchen und keinen der als Taktikfuchs bekannt ist.
Nur welche Möglichkeiten gibt es denn? Ich kenne zumindest keinen, der aktuell vereinslos wäre und dazu noch unsere Hertha als Wunschverein sieht. Wir hatten ja bereits einige Trainerwechsel und wenn man ehrlich ist, hat es nach Pal nicht mehr wirklich sportliche Erfolge gegeben.
Dazu will man unsere Mannschaft vermutlich nicht noch mehr verunsichern, indem man Schwarz entlässt und einen neuen Trainer heranzieht. Unsere Mannschaft gewöhnt sich ja an das aktuelle System und müsste sich für die restlichen Spieltage vermutlich wieder auf etwas Neues umstellen.
Ich denke, dass wir auch nach einer Niederlage gegen RB an Schwarz festhalten, auch wenn es dann wirklich eng wird.
Wenn es wirklich noch zu einem Wechsel kommen sollte, müsste es ein PaLiX werden, ansonsten fällt mir gerade keiner ein der das Ruder noch rumreißen könnte.
04.04.2023 - 10:35 Uhr
Zitat von Herthaloer
Deine Auflistung macht natürlich in den Punkten die du ansprichst Sinn, allerdings denke ich auch dass sich nach einem Nachfolger umgesehen wurde, da man die typischen Aussagen der Verantwortlichen ja kennt. Man täuscht Vertrauen in den Trainer vor, entlässt ihn dann für gewöhnlich dennoch.
Ich denke einfach, dass sich da die Alternativen in Grenzen halten.
Fakt ist ja schließlich, dass unsere Mannschaft eigentlich die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bleiben. Rein von den Einzelspielern her. Zusammen als Team schlaucht und hemmt natürlich der Kopf. Wenn man da unten drin steht, ab und and deutliche Klatschen von Gegnern bekommt und wir außerhalb des Platzes dann auch noch starke Unruhen vorfinden können, dann spielt der Kopf da oft nicht mehr mit.
Ich bin mir auch sicher, dass wir wenn wir es noch packen wollen, die Klasse zu halten, einen Motivator als Trainer brauchen und keinen der als Taktikfuchs bekannt ist.
Nur welche Möglichkeiten gibt es denn? Ich kenne zumindest keinen, der aktuell vereinslos wäre und dazu noch unsere Hertha als Wunschverein sieht. Wir hatten ja bereits einige Trainerwechsel und wenn man ehrlich ist, hat es nach Pal nicht mehr wirklich sportliche Erfolge gegeben.
Dazu will man unsere Mannschaft vermutlich nicht noch mehr verunsichern, indem man Schwarz entlässt und einen neuen Trainer heranzieht. Unsere Mannschaft gewöhnt sich ja an das aktuelle System und müsste sich für die restlichen Spieltage vermutlich wieder auf etwas Neues umstellen.
Ich denke, dass wir auch nach einer Niederlage gegen RB an Schwarz festhalten, auch wenn es dann wirklich eng wird.
Deine Auflistung macht natürlich in den Punkten die du ansprichst Sinn, allerdings denke ich auch dass sich nach einem Nachfolger umgesehen wurde, da man die typischen Aussagen der Verantwortlichen ja kennt. Man täuscht Vertrauen in den Trainer vor, entlässt ihn dann für gewöhnlich dennoch.
Ich denke einfach, dass sich da die Alternativen in Grenzen halten.
Fakt ist ja schließlich, dass unsere Mannschaft eigentlich die Qualität hat, um in der Bundesliga zu bleiben. Rein von den Einzelspielern her. Zusammen als Team schlaucht und hemmt natürlich der Kopf. Wenn man da unten drin steht, ab und and deutliche Klatschen von Gegnern bekommt und wir außerhalb des Platzes dann auch noch starke Unruhen vorfinden können, dann spielt der Kopf da oft nicht mehr mit.
Ich bin mir auch sicher, dass wir wenn wir es noch packen wollen, die Klasse zu halten, einen Motivator als Trainer brauchen und keinen der als Taktikfuchs bekannt ist.
Nur welche Möglichkeiten gibt es denn? Ich kenne zumindest keinen, der aktuell vereinslos wäre und dazu noch unsere Hertha als Wunschverein sieht. Wir hatten ja bereits einige Trainerwechsel und wenn man ehrlich ist, hat es nach Pal nicht mehr wirklich sportliche Erfolge gegeben.
Dazu will man unsere Mannschaft vermutlich nicht noch mehr verunsichern, indem man Schwarz entlässt und einen neuen Trainer heranzieht. Unsere Mannschaft gewöhnt sich ja an das aktuelle System und müsste sich für die restlichen Spieltage vermutlich wieder auf etwas Neues umstellen.
Ich denke, dass wir auch nach einer Niederlage gegen RB an Schwarz festhalten, auch wenn es dann wirklich eng wird.
Ich denke, es ist eine Gemengelage aus allem.
Erstens will man nach den ganzen Griffen ins Klo in den letzten Jahren mit all den Klinsmännern, Nouris & Korkuts jetzt einfach mal Kontinuität "koste es, was es wolle". Da wird dann das Leistungsprinzip halt notfalls auch ein Stückchen außer Kraft gesetzt und die Verantwortung allein auf die Mannschaft übertragen. Ich meine, Schwarz hat hier ja keine wesentlich bessere Bilanz vorzuweisen als ein Korkut, aber die Stimmung im Verein ist wenn man so will "aus Prinzip" besser. Einfach, weil wir jetzt eine bessere Stimmung haben wollen und wir jetzt alle demonstrativ zusammenstehen. Es fehlt zwar nach wie vor die Grundlage dafür, denn eigentlich hat sich gegenüber der Korkut-Zeit ja nichts grundlegendes verändert, aber Schwarz hat jetzt halt das "Glück", dass seine eigenen bescheidenen Leistungen und die der Mannschaft vorerst keine negativen persönlichen Konsequenzen für ihn haben, einfach weil "nicht sein kann, was nicht sein darf".
Zweitens fehlen jetzt vermutlich auch einfach die Ideen, wem man das schwer angeschlagene Schiff namens Hertha "blind" anvertrauen könnte bzw. wer dafür denn überhaupt zur Verfügung stünde. Ich denke, die, die man gerne haben würde, wollen nicht zu Hertha und die, die man bekommen könnte, will Hertha nicht, weil es dann eben wirklich nur auf die altbekannten und weitestgehend erfolglosen "Wandervögel", die ganzen Gisdols, Kohfeldts, Breitenreiters, Beierlorzers, Hasenhüttels usw. hinauslaufen würde, die zwar alle womöglich kurzfristig einen gewissen Effekt haben KÖNNEN, dies aber eben alles andere als sicher ist und man ihnen einen längerfristigen Neuaufbau auch nicht unbedingt zutraut. Man steckt hier also in einem klassischen Dilemma. Also behält man Schwarz und hofft auf Besserung.
Das ist dann alles in allem natürlich das Prinzip "Augen zu und durch", aber mehr ist derzeit vermutlich nicht zu erwarten. Und deswegen bin ich mir inzwischen auch relativ sicher, dass man bis zum bitteren Ende und womöglich noch darüber hinaus an Schwarz festhalten wird und man notgedrungen auch mit ihm in die 2. Liga gehen würde, einfach weil die Ideen fehlen, wer es denn besser machen KÖNNTE und vor allem auch WOLLTE. Außer Magath als reiner - sehr teurer Feuerwehrmann - oder Dardai als Feuerwehrmann bzw. Trainer für den Neuanfang (notfalls auch in Liga 2.) ist doch im Grunde kein Trainer verfügbar, der kurz- und mittelfristig irgendwie Erfolg verspricht.
04.04.2023 - 10:55 Uhr
Es ist doch ganz einfach: Kriegen wir von Leipzig eine Klatsche, wird er nicht mehr haltbar sein. Alles unter einer 3:0 Niederlage wird in der Geschäftsstelle hingenommen werden.
04.04.2023 - 13:22 Uhr
Zitat von marvstar
Das hat man in allen Spielen von Niederlechner und Kanga nicht gesehen. Generell sind Flanken + Kopfballchancen sehr selten bei uns. Ein neues Mittel? Eine neue Idee?
Das hat man in allen Spielen von Niederlechner und Kanga nicht gesehen. Generell sind Flanken + Kopfballchancen sehr selten bei uns. Ein neues Mittel? Eine neue Idee?
ich ziehe es mal hierher, Ich glaube seit der Umstellung auf (3-5-2), wurden immer mehr Flanken geschlagen, mach ja mehr Sinn bei der neuen Strafraumbesetzung mit mind. 2 Stürmer. Dodi's neue Rolle hast du gut beschrieben, ist ja auch sinnvoll unseren besten Spieler mit Freiheiten auszustatten da die Gegner sich mittlerweile darauf eingestellt haben ihn enger zu decken, vielleicht hat das Trainerteam 2 Wochen lang so sehr auf Jovetic's Rückkehr gehofft und als er mal wieder verletzt aus fiel, haben Sie gesagt "sei es drum, Dodi ist unser neuer Jovetic" grins
um beim Thema zu bleiben, welche neue Ideen wollte man noch umsetzen?
Cigeri lässt sich in einer Dreierkette zurückfallen ?! welche Idee könnte dahinter stecken? schwer zu sagen, EVENTUELL Mártons Stärke mehr zur Geltung zu bringen, dass er aus der Verteidigungskette vorrücken kann und von dort aus Mittelfeldflanken schlagen kann (die sonst aus der IV in der letzten Spielen doch verschenkt waren), das würde aber heißen dass man Plattenhardt angewiesen hat, er muss hochschieben (tat er aber sehr selten), dann wäre Mittelstädt mit seinem Offensivdrang passender. Anyway, Ich bilde mir ein, Márton könnte sich gegen Freiburg gegen Freiburg etwas höher positionieren und seine Flanken kamen auch besser an (alles im Vergleich zu den letzten Spielen) . Aber mit einem offensiveren Außenverteidiger könnte er weitere 10-15m höher stehen.
Aber offen gesagt; vielleicht bestand der Plan auch lediglich darin, den Ball zwischen den Innenverteidigern hin und her zu schieben, um die Freiburger Ketten ein bisschen zu locken und zu hoffen dass man dadurch in eine bessere Ausgangssituation kommt, sollte man den zweiten Ball gewinnen.
Wenn man es so will, wir brauchen keinen neuen Trainer, es fand ein schleichender Trainerwechsel seit der Niederlage gegen Union, schrittweise mutiert Schwarz selbst zum Feuerwehrmann.
04.04.2023 - 14:58 Uhr
Zitat von Waldmeister49
Ich denke, es ist eine Gemengelage aus allem.
Erstens will man nach den ganzen Griffen ins Klo in den letzten Jahren mit all den Klinsmännern, Nouris & Korkuts jetzt einfach mal Kontinuität "koste es, was es wolle". Da wird dann das Leistungsprinzip halt notfalls auch ein Stückchen außer Kraft gesetzt und die Verantwortung allein auf die Mannschaft übertragen.
Ich denke, es ist eine Gemengelage aus allem.
Erstens will man nach den ganzen Griffen ins Klo in den letzten Jahren mit all den Klinsmännern, Nouris & Korkuts jetzt einfach mal Kontinuität "koste es, was es wolle". Da wird dann das Leistungsprinzip halt notfalls auch ein Stückchen außer Kraft gesetzt und die Verantwortung allein auf die Mannschaft übertragen.
Genau so sehe ich das auch. Ich glaube nicht mal ansatzweise, dass man von Schwarz ueberzeugt ist. Man will halt endlich mal an einem Trainer festhalten und es ist aktuell zufaellig Schwarz. Das haette auch jeder andere sein koennen. Diese Herangehensweise, so loeblich sie auch ist, wird uns am Ende evtl. den Ligaerhalt kosten, da Schwarz mMn schon unglaublich viele Fehler gemacht hatt und sich unter ihm auch einfach nichts verbessert.
04.04.2023 - 15:33 Uhr
Habe gestern mal wieder den Podcast zum Spieltag von 50+2 gehört. Finde es immer ganz interessant, wie externe über einen denken. Deren Einschätzung ist es, dass die Mannschaft immer, wenn der Trainer mit dem Rücken zur Wand stehe, plötzlich zeigt, was in ihnen steckt und ein gutes Spiel abliefert. Siehe Gladbach oder jetzt gegen Freiburg. Deren Ansicht nach deute es daraufhin, dass die Mannschaft voll hinter dem Trainer steht und ein Trainerwechsel daher keine Option sein dürfte.
04.04.2023 - 15:39 Uhr
Zitat von ColeWorld
Habe gestern mal wieder den Podcast zum Spieltag von 50+2 gehört. Finde es immer ganz interessant, wie externe über einen denken. Deren Einschätzung ist es, dass die Mannschaft immer, wenn der Trainer mit dem Rücken zur Wand stehe, plötzlich zeigt, was in ihnen steckt und ein gutes Spiel abliefert. Siehe Gladbach oder jetzt gegen Freiburg. Deren Ansicht nach deute es daraufhin, dass die Mannschaft voll hinter dem Trainer steht und ein Trainerwechsel daher keine Option sein dürfte.
Habe gestern mal wieder den Podcast zum Spieltag von 50+2 gehört. Finde es immer ganz interessant, wie externe über einen denken. Deren Einschätzung ist es, dass die Mannschaft immer, wenn der Trainer mit dem Rücken zur Wand stehe, plötzlich zeigt, was in ihnen steckt und ein gutes Spiel abliefert. Siehe Gladbach oder jetzt gegen Freiburg. Deren Ansicht nach deute es daraufhin, dass die Mannschaft voll hinter dem Trainer steht und ein Trainerwechsel daher keine Option sein dürfte.
Ist aber natuerlich nichts weiter als Spekulation der Externen. Und ehrlich gesagt deutet das fuer mich eher darauf hin, dass Schwarz nicht der richtige ist fuer das Team, wenn es nur alle drei bis vier Spiele, wenn es wirklich richtig brennt, aus dem Ars... kommt. Eine Bundesliga Mannschaft muss jeden Spieltag voll da soll. das ist bei uns definitiv nicht der Fall.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 04.04.2023 um 15:52 Uhr bearbeitet
04.04.2023 - 15:45 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Ist aber natuerlich nichts weiter als Spekulation der Externen. Und ehrlich gesagt deutet das fuer mich eher darauf hin, dass Schwarz nicht der richtige ist fuer das Team, wenn sie nur alle drei bis vier Spiele, wenn es wirklich richtig brennt, aus dem Ars... kommt. Eine Bundesliga Mannschaft muss jeden Spieltag voll da soll. das ist bei uns definitiv nicht der Fall.
Zitat von ColeWorld
Habe gestern mal wieder den Podcast zum Spieltag von 50+2 gehört. Finde es immer ganz interessant, wie externe über einen denken. Deren Einschätzung ist es, dass die Mannschaft immer, wenn der Trainer mit dem Rücken zur Wand stehe, plötzlich zeigt, was in ihnen steckt und ein gutes Spiel abliefert. Siehe Gladbach oder jetzt gegen Freiburg. Deren Ansicht nach deute es daraufhin, dass die Mannschaft voll hinter dem Trainer steht und ein Trainerwechsel daher keine Option sein dürfte.
Habe gestern mal wieder den Podcast zum Spieltag von 50+2 gehört. Finde es immer ganz interessant, wie externe über einen denken. Deren Einschätzung ist es, dass die Mannschaft immer, wenn der Trainer mit dem Rücken zur Wand stehe, plötzlich zeigt, was in ihnen steckt und ein gutes Spiel abliefert. Siehe Gladbach oder jetzt gegen Freiburg. Deren Ansicht nach deute es daraufhin, dass die Mannschaft voll hinter dem Trainer steht und ein Trainerwechsel daher keine Option sein dürfte.
Ist aber natuerlich nichts weiter als Spekulation der Externen. Und ehrlich gesagt deutet das fuer mich eher darauf hin, dass Schwarz nicht der richtige ist fuer das Team, wenn sie nur alle drei bis vier Spiele, wenn es wirklich richtig brennt, aus dem Ars... kommt. Eine Bundesliga Mannschaft muss jeden Spieltag voll da soll. das ist bei uns definitiv nicht der Fall.
Jo, verstehe beide Seiten sogar. Wenn die Mannschaft gegen den Trainer spielen würde, würden sie in solchen Do or Die Spielen für ihn nicht abliefern. Andererseits spricht es aber auch nicht für die Mannschaft und den Trainern, wenn sie es eben nur in solchen Spielen können.
Ich bin mir bei Schwarz immer noch unschlüssig. Gegen Freiburg hat er endlich mal wieder pragmatisch gehandelt und hat einen anderen Defensivansatz gewählt, der seiner Spielweise eher widerspricht. Andererseits habe ich gegen Leipzig schon wieder Angst, dass er dazu zurückkehrt und wir ne richtige Klatsche gegen einen zurzeit absolut schlagbaren Gegner bekommen.
04.04.2023 - 17:54 Uhr
Quelle: www.sueddeutsche.de
(....)Und im Klub wird mit Fingerzeig auf Bobic und Dufner diskutiert, ob der Kader überhaupt hinreichend wettbewerbsstark sei. Was einerseits Trainer Sandro Schwarz entlasten würde.
Trainer Schwarz muss die Unruhe von einer verunsicherten Mannschaft fernhalten - aber auch über seine Ablösung wird getuschelt
Schwarz wiederum steht zurzeit vor einer doppelt und dreifach schweren Herausforderung: die ganze Unruhe im Klub von einer immer wieder der Verunsicherung anheimfallenden Mannschaft fernzuhalten.
Der Trainer verspürt nach eigener Aussage "komplett" die Rückendeckung der Vereinsführung; ob er sich in der komplizierten sportlichen Lage auch durch hinreichend viel Fachkraft und Erfahrung unterstützt fühlt, ist schon fraglicher. Anstelle von Bobic arbeitet nun der vergleichsweise unbeleckte Benjamin Weber als Sportdirektor, assistiert von Andreas "Zecke" Neuendorf, einer Hertha-Kultfigur. Im Hintergrund wiederum wirkt Investor 777 Partners auf bislang unerkennbare Weise mit.
Trainer Schwarz muss die Unruhe von einer verunsicherten Mannschaft fernhalten - aber auch über seine Ablösung wird getuschelt
Schwarz wiederum steht zurzeit vor einer doppelt und dreifach schweren Herausforderung: die ganze Unruhe im Klub von einer immer wieder der Verunsicherung anheimfallenden Mannschaft fernzuhalten.
Der Trainer verspürt nach eigener Aussage "komplett" die Rückendeckung der Vereinsführung; ob er sich in der komplizierten sportlichen Lage auch durch hinreichend viel Fachkraft und Erfahrung unterstützt fühlt, ist schon fraglicher. Anstelle von Bobic arbeitet nun der vergleichsweise unbeleckte Benjamin Weber als Sportdirektor, assistiert von Andreas "Zecke" Neuendorf, einer Hertha-Kultfigur. Im Hintergrund wiederum wirkt Investor 777 Partners auf bislang unerkennbare Weise mit.
Zitat von sueddeutsche.de
Die Mannschaft will offenkundig mit dem empathisch auftretenden Schwarz weiterarbeiten. Dieser Tage übernahm Winter-Zugang Florian Niederlechner die Aufgabe, dies in einem Interview mit dem Kicker in überzeugt wirkenden Worten zu erklären.
Doch dass in der örtlichen Presse über "fünf Gründe" sinniert wird, "warum Hertha mit Trainer Sandro Schwarz absteigt", wie es der Tagesspiegel dieser Tage tat, wird ihm nicht entgangen sein. Ebenso wenig, dass seit Wochen über Alternativen und Namen wie Sebastian Hoeneß und Markus Gisdol getuschelt wird.
Die Mannschaft will offenkundig mit dem empathisch auftretenden Schwarz weiterarbeiten. Dieser Tage übernahm Winter-Zugang Florian Niederlechner die Aufgabe, dies in einem Interview mit dem Kicker in überzeugt wirkenden Worten zu erklären.
Doch dass in der örtlichen Presse über "fünf Gründe" sinniert wird, "warum Hertha mit Trainer Sandro Schwarz absteigt", wie es der Tagesspiegel dieser Tage tat, wird ihm nicht entgangen sein. Ebenso wenig, dass seit Wochen über Alternativen und Namen wie Sebastian Hoeneß und Markus Gisdol getuschelt wird.
04.04.2023 - 18:03 Uhr
Zitat von ColeWorld
Andererseits habe ich gegen Leipzig schon wieder Angst, dass er dazu zurückkehrt und wir ne richtige Klatsche gegen einen zurzeit absolut schlagbaren Gegner bekommen.
Andererseits habe ich gegen Leipzig schon wieder Angst, dass er dazu zurückkehrt und wir ne richtige Klatsche gegen einen zurzeit absolut schlagbaren Gegner bekommen.

RB Leipzig ein zurzeit absolut schlagbaren Gegner ....
Soviel "Demut" hätte ich auch gerne, gerade bei Leipzig.... aber think big ... and make Hertha great again
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