Simon Kjær [34]
08.07.2010 - 10:51 Uhr
26.08.2011 - 13:32 Uhr
Kjaer hat bei der Roma einen 5-Jahresverzrag unterschrieben.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
26.08.2011 - 13:39 Uhr
Und die Zahlung wird sicherlich Italienüblich in Raten abgegolten. Hatte irgendwo mal gehört, dass das Usus sei bei heiseren Summen. Berichtigungen dieser These stehe ich offen gegenüber.
26.08.2011 - 13:40 Uhr
Sorry, heiseren = größeren. Worterkennung! ;-)
26.08.2011 - 14:33 Uhr
Zitat von FFuchs:
Zitat von AgainstAllOdds:
Kjaer hat bei der Roma einen 5-Jahresverzrag unterschrieben.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
Stimmt!
Außerdem sei den Usern gesagt, die über ein Transferminus diskutieren: Investitionen in Ablösesummen gehen ins Anlagevermögen ein und die Transferrechte an einem Spieler werden entsprechend der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Laufende Kosten, d.h. Gehälter und Prämien, sind hier natürlich nicht berücksichtigt. Aber allein rechnerisch wäre eine Ablöse von knapp unter 10 Mio. okay, denn: Kjaer hatte vier Jahre Vertrag und spielte ein volles Jahr davon für den VfL.
Bei 12 Mio. Ablöse und 4 Jahre Vertragslaufzeit beläuft sich die jährliche Abschreibung. auf 3 Mio. Folglich würden die Transferrechte an Kjaer mit 9 Mio. in den Büchern auftauchen. Eine entsprechende Ablöse läuft demnach auf ein Nullsummenspiel hinaus. Mit der Summe sollte man leben können!
Hast grundsätzlich Recht. Nur sollte bei einem so jungen Spieler eigentlich rein von der Entwicklung her keine Abschreibung nötig sein. Klar muss man den, weil er Anlagevermögen darstellt, abschreiben. Aber eigentlich sollte sich ja seine Wertentwicklung eher nach oben als nach unten bewegen.
Zitat von AgainstAllOdds:
Kjaer hat bei der Roma einen 5-Jahresverzrag unterschrieben.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
Stimmt!
Außerdem sei den Usern gesagt, die über ein Transferminus diskutieren: Investitionen in Ablösesummen gehen ins Anlagevermögen ein und die Transferrechte an einem Spieler werden entsprechend der Vertragslaufzeit abgeschrieben. Laufende Kosten, d.h. Gehälter und Prämien, sind hier natürlich nicht berücksichtigt. Aber allein rechnerisch wäre eine Ablöse von knapp unter 10 Mio. okay, denn: Kjaer hatte vier Jahre Vertrag und spielte ein volles Jahr davon für den VfL.
Bei 12 Mio. Ablöse und 4 Jahre Vertragslaufzeit beläuft sich die jährliche Abschreibung. auf 3 Mio. Folglich würden die Transferrechte an Kjaer mit 9 Mio. in den Büchern auftauchen. Eine entsprechende Ablöse läuft demnach auf ein Nullsummenspiel hinaus. Mit der Summe sollte man leben können!
Hast grundsätzlich Recht. Nur sollte bei einem so jungen Spieler eigentlich rein von der Entwicklung her keine Abschreibung nötig sein. Klar muss man den, weil er Anlagevermögen darstellt, abschreiben. Aber eigentlich sollte sich ja seine Wertentwicklung eher nach oben als nach unten bewegen.
26.08.2011 - 14:34 Uhr
Zitat von AgainstAllOdds:
Kjaer hat bei der Roma einen 5-Jahresverzrag unterschrieben.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
Gott sei Dank!
Eine Leihe hätte mich auch sehr gewundert. Aber wieder einmal ein Beweis, das man eben nicht alles glauben sollte, was in der Zeitung steht.
Jetzt bin ich auf die mögliche Ablöse gespannt. Aber darüber wurde sicher Stillschweigen vereinbart. ;)
Ich sage aber mal, dass es schon um die 10 Mio sein sollten.
Achja: Alles Gute, Simon!
Kjaer hat bei der Roma einen 5-Jahresverzrag unterschrieben.
Demnach handelt es sich auch um einen VERKAUF.
Gott sei Dank!
Eine Leihe hätte mich auch sehr gewundert. Aber wieder einmal ein Beweis, das man eben nicht alles glauben sollte, was in der Zeitung steht.
Jetzt bin ich auf die mögliche Ablöse gespannt. Aber darüber wurde sicher Stillschweigen vereinbart. ;)
Ich sage aber mal, dass es schon um die 10 Mio sein sollten.
Achja: Alles Gute, Simon!
26.08.2011 - 14:58 Uhr
Der buchhalterische Aspekt ist ja auch lediglich der steuer- und bilanz-technische Aspekt an der Sache.
Prinzipiell isst bei Zahlung einer Ablöse immer von einem Totalverlust auszugehen, weil es dem Spieler grundsätzlich offen steht, seinen Vertrag zu erfüllen, bis er von allein ausläuft. Größere Gewinne über die Ablöse kommen nur zustande, wenn finanzkräftige Vereine einen Spieler unbedingt haben wollen. Kleinere Gewinne, gut.
Kjaer war zum Zeitpunkt seines Kaufes ein junger Verteidiger. 12 Mio dafür zu bezahlen, kann kaufmännisch nur dann etwas bringen, wenn der Spieler überragende Leistungen bringt. Beispiel: Hummels (obwohl der keine 12 mio gekostet hat). Nur überragende Leistung schafft Nachfrage bei den wenigen Clubs, die in dieser Größenordnung tätig werden können.
Der VfL hat aber nicht eingekauft, um Gewinne zu machen - würde Kjaer Topleistung gebracht haben, wäre er jetzt vielleicht 15-18 mio wert, aber wenn jemand 15 mio böte, würde man ihn eher nicht verkaufen.
Den Spieler nach äußerst durchwachsenen Leistungen jetzt mit gerigem Verlust zu verkaufen, ist sinnvoll - seine Leistungen waren nicht förderlich für seinen Marktwert, und man kann froh sein, dass die Italiener an ihn glauben.
Die Alternative äre die, ihn dieses Jahr noch spielen zu lassen und zu schauen, wie er sich macht, aber wenn er sich nicht macht, würde er in inem Jahr deutlichweniger bringen.
Prinzipiell isst bei Zahlung einer Ablöse immer von einem Totalverlust auszugehen, weil es dem Spieler grundsätzlich offen steht, seinen Vertrag zu erfüllen, bis er von allein ausläuft. Größere Gewinne über die Ablöse kommen nur zustande, wenn finanzkräftige Vereine einen Spieler unbedingt haben wollen. Kleinere Gewinne, gut.
Kjaer war zum Zeitpunkt seines Kaufes ein junger Verteidiger. 12 Mio dafür zu bezahlen, kann kaufmännisch nur dann etwas bringen, wenn der Spieler überragende Leistungen bringt. Beispiel: Hummels (obwohl der keine 12 mio gekostet hat). Nur überragende Leistung schafft Nachfrage bei den wenigen Clubs, die in dieser Größenordnung tätig werden können.
Der VfL hat aber nicht eingekauft, um Gewinne zu machen - würde Kjaer Topleistung gebracht haben, wäre er jetzt vielleicht 15-18 mio wert, aber wenn jemand 15 mio böte, würde man ihn eher nicht verkaufen.
Den Spieler nach äußerst durchwachsenen Leistungen jetzt mit gerigem Verlust zu verkaufen, ist sinnvoll - seine Leistungen waren nicht förderlich für seinen Marktwert, und man kann froh sein, dass die Italiener an ihn glauben.
Die Alternative äre die, ihn dieses Jahr noch spielen zu lassen und zu schauen, wie er sich macht, aber wenn er sich nicht macht, würde er in inem Jahr deutlichweniger bringen.
26.08.2011 - 14:58 Uhr
Ich würde ja liebendgerne an einer Diskussion über die Bilanzierungsverfahren und der Ethik eben dieser bei Fussballvereinen teilnehmen, doch schätze ich, dass das erstens nicht hierher gehört und zweitens durch verblendete, naive Kapitalismusfeinde eh unmöglich wird. Ganz zu schweigen vom fehlenden Basiswissen der meisten hier, welches aus meiner Sicht notwendig erscheint um diese Thematik ausreichend zu diskutieren.
Lasst uns halbwegs beim Thema bleiben, oder?
Lasst uns halbwegs beim Thema bleiben, oder?
26.08.2011 - 15:46 Uhr
Das Problem ist auch weniger der Verkauf jetzt, sondern der Kauf letztes Jahr. 12 mio € sind viel Geld für einen Spieler, unabhängig von seiner Position. Natürlich spielt das Alter eine Rolle: man bezahlt auch für "Potenzial", aber das macht eben nur einen Teil aus. Den anderen Teil der Ablösesumme muss der Spieler AKTUELL wert sein, und das sehe ich nicht.
Zum Beispiel wird der Marktwert des 25-jährigen Felipe Santana mit 4 mio angegeben, und wenn ich den mit Kjaers 12 mio vergleiche, wüsste ich aber, wen ich lieber spielen lassen würde, und der ist definitiv nicht blond.
Klar, von Kjar KANN noch was kommen, aber das letzte Jahr war sicher ein Rückschritt für ihn - ganz sicher kein Fortschritt. Ob er vor einem Jahr von den Leistungehn in Italien 12 mio wert war, kann ich nicht sagen, ich habe ihn nicht beobachtet. JETZT ist er sie in meinen Augen definitiv NICHT wert.
Ich würde Kjaer - für das Geld - ganz klar als Fehleinkauf betrachten. Der Verkauf ist völlig in Ordnung.
Zum Beispiel wird der Marktwert des 25-jährigen Felipe Santana mit 4 mio angegeben, und wenn ich den mit Kjaers 12 mio vergleiche, wüsste ich aber, wen ich lieber spielen lassen würde, und der ist definitiv nicht blond.
Klar, von Kjar KANN noch was kommen, aber das letzte Jahr war sicher ein Rückschritt für ihn - ganz sicher kein Fortschritt. Ob er vor einem Jahr von den Leistungehn in Italien 12 mio wert war, kann ich nicht sagen, ich habe ihn nicht beobachtet. JETZT ist er sie in meinen Augen definitiv NICHT wert.
Ich würde Kjaer - für das Geld - ganz klar als Fehleinkauf betrachten. Der Verkauf ist völlig in Ordnung.
26.08.2011 - 15:48 Uhr
Sollte der genannte Betrag stimmen, und sollte auch der Betrag stimmen den wir damals bezahlt haben (so sicher weiß man das ja nie), ist es natürlich schon schade dass es eine ganze Stange weniger Geld geworden ist. Aber wie gesagt man weiß nicht was da noch so verhandelt wurde. Vielleicht so was wie, sollte die Roma in die EL/CL erreichen, wird noch mal etwas nachschub fällig etc.
Was mich noch viel mehr verwundert: Da holt ein Dieter Hoeness einen jungen talentierten Spieler, nach dem sich offenbar viele Vereine umgesehen haben und man schreibt sich wahrscheinlich (genau weiß mans ja nicht) keine Ablöseklausel in den Vertrag.
Ich bin eigentlich ein Freund solcher Klauseln, dann ist wenigstens für klare Verhältnisse gesorgt. Andererseits kann man aber auch von der Klausel einseitig abstand nehmen, sofern der festgesetzte Preis bei Vertragsunterzeichnung deutlich zu hoch angesetzt ist und man keinen entsprechenden Käufer finden kann.
Natürlich muss in einem solchen Fall auch festgelegt werden, da ja auch Spieler und Berater mitverdienen und mit höheren Einnahmen rechnen.
Sehe somit eigentlich die mangelnde Weitsicht bei Verpflichtung des Spielers als Problem an.
Aber ich bin bei Vertragsrecht nicht so bewandert wie andere hier im Forum.
Was mich noch viel mehr verwundert: Da holt ein Dieter Hoeness einen jungen talentierten Spieler, nach dem sich offenbar viele Vereine umgesehen haben und man schreibt sich wahrscheinlich (genau weiß mans ja nicht) keine Ablöseklausel in den Vertrag.
Ich bin eigentlich ein Freund solcher Klauseln, dann ist wenigstens für klare Verhältnisse gesorgt. Andererseits kann man aber auch von der Klausel einseitig abstand nehmen, sofern der festgesetzte Preis bei Vertragsunterzeichnung deutlich zu hoch angesetzt ist und man keinen entsprechenden Käufer finden kann.
Natürlich muss in einem solchen Fall auch festgelegt werden, da ja auch Spieler und Berater mitverdienen und mit höheren Einnahmen rechnen.
Sehe somit eigentlich die mangelnde Weitsicht bei Verpflichtung des Spielers als Problem an.
Aber ich bin bei Vertragsrecht nicht so bewandert wie andere hier im Forum.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LAPIS am 26.08.2011 um 15:51 Uhr bearbeitet
26.08.2011 - 16:27 Uhr
Zu der "Menschenhandels"^^-Geschichte. Ich gehe davon aus, dass die Transferrechte das Gut sind, welches in den Büchern Erwähnung findet. Also nicht der Spieler selbst, sondern nur das Transferrecht. Somit handelt es sich auch um einen immateriellen Vermögensgegenstand, wodurch die abwertende Bezeichnung eines Spielers als Anlagevermögen, i. S. von Sachanlagevermögen, hinfällig ist. Immaterielle Güter werden auf die Nutzungsdauer abgeschrieben. Kommt es bei Ausnutzung des Transferrechts zu höheren Einkünften als der entsprechende derzeitige Buchwert, entstehen außerordentliche Erträge.
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