Stadionverträge
22.02.2010 - 16:56 Uhr
16.07.2019 - 16:28 Uhr
Zitat von SGD_Strike
Stadion sowie Stadiongelände inkl. Steinhaus gehören der Projektgesellschaft. Erst nach Ablauf der Konzessionsverträge im Jahre 2035 fallen die Eigentumsrechte wieder an die Stadt zurück.
Stadion sowie Stadiongelände inkl. Steinhaus gehören der Projektgesellschaft. Erst nach Ablauf der Konzessionsverträge im Jahre 2035 fallen die Eigentumsrechte wieder an die Stadt zurück.
Aber die Zinsbindungen laufen aus.
16.07.2019 - 16:31 Uhr
Das heißt ja nur, dass man nicht mehr gezwungen ist überhöhte Zinsen für den Baukredit zu zahlen, mit dem Eigentumsrechten hat das jedoch nix zu tun. Wenn das Stadion wieder der Stadt oder uns gehören soll, müssten wir es kaufen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD_Strike am 16.07.2019 um 16:31 Uhr bearbeitet
16.07.2019 - 16:36 Uhr
Zitat von SGD_Strike
Das heißt ja nur, dass man nicht mehr gezwungen ist überhöhte Zinsen für den Baukredit zu zahlen, mit dem Eigentumsrechten hat das jedoch nix zu tun. Wenn das Stadion wieder der Stadt oder uns gehören soll, müssten wir es kaufen.
Das heißt ja nur, dass man nicht mehr gezwungen ist überhöhte Zinsen für den Baukredit zu zahlen, mit dem Eigentumsrechten hat das jedoch nix zu tun. Wenn das Stadion wieder der Stadt oder uns gehören soll, müssten wir es kaufen.
Sag ich doch.
Die 3 werden einen dreckigen Deal aushandeln oder der Scheich kauft heute die überdachte und beleuchtete Kamelwiese
16.07.2019 - 16:48 Uhr
Zitat von 19dynamo53
Oder Mietzahlungen gleich zu halten und Einnahmen zu regeneriren. Reperaturen und Investitionen auf 0 zu stellen.
Wenn du dir überlegst das Einer der eine Handballhalle baut nicht mal alleine eine Loge hat sagt das alles.
Eine Verdopplung der Logen wären zirka 1-1,5 Millionen für den Verein. Nicht für die Stadt weil da viel Geld auch in den Nachwuchs etc umverlegt wird.
Eine Loge kostet den Betrag X. Man erwartet aber das 10 fache in Investitionen bei Manschaften von Dynamo. Sonst bist das Ding los.
So war es zumindest wo ich das letzte mal Gast sein durfte.
Zitat von spassmagnet
was soll es denn für Investitionen geben? das primäre Ziel war doch die Mietzahlungen zu reduzieren
Zitat von 19dynamo53
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
Ich geh davon aus das mit HBM ( Stadionprojektgesellschaft ) verlängert wird.
Die Stadt geht aus ihren Bürgschaften raus und HBM garantiert Investitionen xyz.
was soll es denn für Investitionen geben? das primäre Ziel war doch die Mietzahlungen zu reduzieren
Oder Mietzahlungen gleich zu halten und Einnahmen zu regeneriren. Reperaturen und Investitionen auf 0 zu stellen.
Wenn du dir überlegst das Einer der eine Handballhalle baut nicht mal alleine eine Loge hat sagt das alles.
Eine Verdopplung der Logen wären zirka 1-1,5 Millionen für den Verein. Nicht für die Stadt weil da viel Geld auch in den Nachwuchs etc umverlegt wird.
Eine Loge kostet den Betrag X. Man erwartet aber das 10 fache in Investitionen bei Manschaften von Dynamo. Sonst bist das Ding los.
So war es zumindest wo ich das letzte mal Gast sein durfte.
ah danke!
ist natürlich auch wieder ein Risiko hinsichtlich Auslastung wie schon bei den Gedankenspielen zum Ausbau des Stadions...
16.07.2019 - 23:16 Uhr
Das einzige Ziel was hier Debatte steht ist eine "Konkurrenzfähige Miete"!
D.h. Zuschauerschnitt x 100 x € macht bei uns 2,9 Mio. pro Jahr.
Ob da die Nebenkosten mit drin sind, weiss ich jedoch nicht.
Da sich bei vielen Vereinen das Trainingsgelände in unmittelbarer Stadionnähe befindet,
sind die die Kosten dafür mitunter im Preis inbegriffen oder es werden Sonderkonditionen
dafür ausgehandelt .
Solange die Stadionprojektgesellschaft/HBM nicht bereit ist um o.g. Preis zu verhandeln,
können die bleiben wo der Pfeffer wächst.
D.h. Zuschauerschnitt x 100 x € macht bei uns 2,9 Mio. pro Jahr.
Ob da die Nebenkosten mit drin sind, weiss ich jedoch nicht.
Da sich bei vielen Vereinen das Trainingsgelände in unmittelbarer Stadionnähe befindet,
sind die die Kosten dafür mitunter im Preis inbegriffen oder es werden Sonderkonditionen
dafür ausgehandelt .
Solange die Stadionprojektgesellschaft/HBM nicht bereit ist um o.g. Preis zu verhandeln,
können die bleiben wo der Pfeffer wächst.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von buddorschnidde am 16.07.2019 um 23:20 Uhr bearbeitet
17.07.2019 - 08:32 Uhr
Zitat von buddorschnidde
Solange die Stadionprojektgesellschaft/HBM nicht bereit ist um o.g. Preis zu verhandeln,
können die bleiben wo der Pfeffer wächst.
Solange die Stadionprojektgesellschaft/HBM nicht bereit ist um o.g. Preis zu verhandeln,
können die bleiben wo der Pfeffer wächst.
Du vergisst, dass wir hier in der Bettler Rolle sind, wenn dann bleiben wir wo der Pfeffer wächst...
17.07.2019 - 10:22 Uhr
Zitat von Cookie_Monster
ABER:
Was mich brennender interessiert ist, wem gehört zu welchen Teilen die Projektgesellschaft und was kostet es die anderen Partner darin loszuwerden, dass sie das Stadion aufgeben?
Soll heißen: Die Stadt bezahlt einen 40 Millionen Bau, welcher ihr nach Fertigstellung aber nicht gehört, was kostet es aber damit das Stadion zu 100% der Stadt gehört?
Jedoch:
Genau das ist es was ich in dieser ganzen Geschichte nicht verstehe: Der offizielle Eigentümer ist die Stadt Dresden, betrieben wird es durch die Projektgesellschaft und Mieter ist Dynamo.
Was hindert denn die Stadt jetzt genau daran, den aktuellen Betreiber vor die Tür zu setzen?
ABER:
Was mich brennender interessiert ist, wem gehört zu welchen Teilen die Projektgesellschaft und was kostet es die anderen Partner darin loszuwerden, dass sie das Stadion aufgeben?
Soll heißen: Die Stadt bezahlt einen 40 Millionen Bau, welcher ihr nach Fertigstellung aber nicht gehört, was kostet es aber damit das Stadion zu 100% der Stadt gehört?
Jedoch:
Genau das ist es was ich in dieser ganzen Geschichte nicht verstehe: Der offizielle Eigentümer ist die Stadt Dresden, betrieben wird es durch die Projektgesellschaft und Mieter ist Dynamo.
Was hindert denn die Stadt jetzt genau daran, den aktuellen Betreiber vor die Tür zu setzen?
Das ist genau die entscheidende Frage. Vermutlich die Stadionverträge selbst.
Überhaupt finde ich es extrem merkwürdig, dass über Besitzverhältnisse, Mietkonditionen etc so wenig bekannt ist. So wird zum Beispiel online (wikipedia) und in der Presse immer von der Stadt als Besitzerin und der Projektgesellschaft als Betreiberin des Stadions gesprochen. Offensichtlich scheint das aber nur teilweise zu stimmen. Wenn ich mich richtig an die Bauzeit damals erinnere, wurde zum Bau des Stadions die Projektgesellschaft gegründet - mit der Stadt und HBM als Gesellschafter. Ob das immer noch die aktuellen Gesellschafter sind, weiß ich allerdings nicht. Die Projektgesellschaft hat den Baukredit aufgenommen, für den die Stadt bürgt und zahlt diesen dann mit den Mieteinnahmen (und Stadtzuschüssen) ab. Deswegen ist auch die Miete so hoch, weil diese Unterhaltskosten plus Tilgung (plus ev. Gewinne bzw. Rücklagen) abdecken muss. Das war ja der Hauptkritikpunkt von Minge damals, dass Dynamo als Hauptnutzer mit einer absurd hohen, wettbewerbsverzerrenden Miete belastet wird und de facto dann der Stadt das Stadion bezahlt. Denn nach Tilgung des Kredits geht das Stadion (und die Projektgesellschaft?) in den alleinigen Besitz der Stadt über.
Das Ganze mündet in einem gordischen Knoten. Die Miete an die Projektgesellschaft kann nicht groß gesenkt werden, weil diese sonst pleite gehen würde. Die Stadt kann (oder besser will) den Zuschuss nicht groß erhöhen, weil sonst Steuergelder an eine nicht komplett stadteigene Gesellschaft fließen würden. Sie hat auch wenig Grund die Projektgesellschaft komplett zu übernehmen, dann ev. aufzulösen und das Stadion selbst zu managen (mit niedrigerer Miete für Dynamo), weil sie nach Abzahlung des Kredits (durch Dynamo) ja ohnehin in den Besitz des Stadions gelangen würde und zwar ohne Millionen an Steuergeldern zu verpulvern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von amras1311 am 17.07.2019 um 10:32 Uhr bearbeitet
17.07.2019 - 10:44 Uhr
Das der Besitzer sein Investment über die Miete refinanziert ist ja normal. Mich würde interessieren, wie lange die Kreditverträge laufen. Denn bei den derzeitigen niedrigen Zinsen müsste da doch was zu machen sein. Leider kennen wir die Verträge nicht im Detail, sonst wäre es doch wahnsinnig, wenn die Stadt nicht das Stadion in Eigenregie übernimmt und damit sogar Kosten spart. Aber da wird sich HBM schon abgesichert haben, um die sprudelnde Quelle nicht versiegen zu lassen. Ich denke, es kommt weniger auf uns, als vielmehr auf das Engagement der Stadt bei der Neuordnung der Verträge an. Diese hat gebürgt und hat gewisse Druckmittel, im Gegensatz zu uns.
17.07.2019 - 11:00 Uhr
Wenn ich das richtig sehe ist der aktuelle Vertrag von 2017 und hätte eine Laufzeit von 2 Jahren, ergo müsste dieses Jahr etwas neues verhandelt werden.
Genau das ist aber der Punkt. In wessen Besitz ist das Stadion und wessen Eigentum ist das Stadion?
Angeblich ist es ja Eigentum der Stadt und im Besitz der Projektgesellschaft. Das wiederum wirft aber die Frage auf, wie die Stadt Eigentümer sein kann, wenn sie nur bürgt.
Genau das ist aber der Punkt. In wessen Besitz ist das Stadion und wessen Eigentum ist das Stadion?
Angeblich ist es ja Eigentum der Stadt und im Besitz der Projektgesellschaft. Das wiederum wirft aber die Frage auf, wie die Stadt Eigentümer sein kann, wenn sie nur bürgt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Cookie_Monster am 17.07.2019 um 11:02 Uhr bearbeitet
17.07.2019 - 11:05 Uhr
Vielleicht kann ja Vorjohann Auskunft darüber geben.
Der soll ja noch durch die Gänge des Rathauses schlurfen.
Der soll ja noch durch die Gänge des Rathauses schlurfen.
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