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Thomas Letsch
Geburtsdatum 26.08.1968
Alter 57
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Trainer
Akt. Verein Al-Shabab FC

Thomas Letsch [ehem. Trainer]

22.09.2022 - 19:28 Uhr
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1081
05.09.2024 - 10:27 Uhr
Zitat von Happyhunter

Letsch hat für Darmstadt natürlich den Vorteil, dass sie einen Trainer kriegen können, den sie sich im Normalfall nicht leisten können ( wenn die Gerüchte über sein Bochumer Gehalt bis 2026 stimmen). Damit würde der VfL Geld sparen und Darmstadt hat einen " guten" Trainer. Vorausgesetzt der Kader dort passt zu Letschs Vorstellungen vom System. Sonst wird das Scheitern 2 mit Ansage. Ein wirklich guter Trainer hat nämlich - in meiner Vorstellung- Optionen, wenn sein Idealbild-System nicht funktioniert. Und das hat Letsch ( bei aller Wertschätzung der Vergangenheit) in Bochum definitiv nicht gezeigt.


Das ist doch bei aller Liebe wieder kompletter Unfug.

Er kam nach Bochum und hat aufgrund der Voraussetzungen im Kader ein anderes System als sein präferiertes spielen lassen. Er hat damit gezeigt, dass er eben nicht nur ein System kann sondern hat vielmehr in der Saison das fast unmögliche noch möglich gemacht.

Das Problem kam ja erst, als er den Kader nach seinem Gusto zusammenstellen durfte und die Qualität der Einzelspieler bzw. das Niveau der Bundesliga dann unterschätzt hat. Er wollte offensiver spielen lassen, als das mit unserem Kader möglich war. Das ist krachend gescheitert.

Aber auch dann hat er eben wieder die Formation umgestellt und mit dem Plan B die Mannschaft stabilisiert. Bis zur Rückrunde, als wir die Bayern geschlagen haben, hat das erneut exzellent funktioniert und er hat deutlich mehr aus der Mannschaft herausgeholt, als in der Spielerkonstellation (die für ein anderes System zusammgestellt war) wohl die meisten Trainer hätten. Das war vermutlich auch mit sein Problem in der Folgezeit. Zum einen wurde im Winter kein Spieler mehr geholt obwohl er (und die meisten Fans) den Bedarf erkannt hatte. Vermutlich auch, weil man gut da stand in der Tabelle und Lettau und Co die Dringlichkeit nicht erkannt haben. Dazu hat sich die Mannschaft nach der Euphorie gegen München zu sehr in Sicherheit gewogen. Der Klassenerhalt war ja gefühlt zu dem Zeitpunkt schon sicher.

Und dann führte das eine zum anderen. Nachlässigkeiten der Mannschaft, unglückliche Spielverläufe und fehlendes Matchglück haben eine negative Spirale ins Rollen gebracht. Auch danach waren wir häufig gut drin im Spiel oder erzielten die Führung - aber mental war man angeschlagen und kam IMMER ins zittern. Das wird für jeden Trainer schwer, aber natürlich hat Letsch dann (zu viel) versucht in den Schlussphasen. Das war sogar zu viel verschiedene Ideen anstatt stringend einen Plan zu verfolgen. Mal zu offensiv nach Führung, mal komplettes Mauern. Viele Ideen und Versuche, die die Mannschaft noch mehr verunsichert haben. Der Rest ist bekannt...

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"Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis."


Dieser Beitrag wurde zuletzt von realHST am 05.09.2024 um 10:29 Uhr bearbeitet
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1082
05.09.2024 - 13:39 Uhr
@realHST
Wieso Unfug ? Du schreibst doch im Kern dasselbe. Und wenn jemand * krachend gescheitert " ist und " zuviel versucht hat in Schlussphasen " ist das eben Ausdruck von Misserfolg. Die von dir genannte " Umstellung der Mannschaft und Plan B/Stabilisierung kann ich nun ( bei 74 Gegentoren) höchstens in einzelnen Spielen aber nicht über die gesamte Rückrunde erkennen. Nachdem man mit offensiverem Fussball in 60-70 Minuten eine knappe Führung hingekriegt hat, wurde das - und nicht nur einmalig ( Beispiele Bremen (H),Augsburg(H) und Köln ( A)- durch nicht nachvollziehbare chaotische Wechsel ( für die trägt er ja wohl alleine die Verantwortung) vergeigt.
Sehen übrigens etliche User und auch Villis ähnlich.

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Das Leben ist zu kurz um : schlechten Wein zu trinken und mittelmässigen Fussball zu gucken.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Happyhunter am 05.09.2024 um 13:53 Uhr bearbeitet
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1083
05.09.2024 - 15:49 Uhr
Zitat von Happyhunter
@realHST
Wieso Unfug ? Du schreibst doch im Kern dasselbe. Und wenn jemand * krachend gescheitert " ist und " zuviel versucht hat in Schlussphasen " ist das eben Ausdruck von Misserfolg. Die von dir genannte " Umstellung der Mannschaft und Plan B/Stabilisierung kann ich nun ( bei 74 Gegentoren) höchstens in einzelnen Spielen aber nicht über die gesamte Rückrunde erkennen. Nachdem man mit offensiverem Fussball in 60-70 Minuten eine knappe Führung hingekriegt hat, wurde das - und nicht nur einmalig ( Beispiele Bremen (H),Augsburg(H) und Köln ( A)- durch nicht nachvollziehbare chaotische Wechsel ( für die trägt er ja wohl alleine die Verantwortung) vergeigt.
Sehen übrigens etliche User und auch Villis ähnlich.



Ich halte deinen Beitrag ebenfalls für Unfug und stimme Real bei seinem Beitrag zu.
Krachend gescheitert ist auch etwas ganz anderes als Letsch hier bei uns passiert ist.
Villis und einige Fans verstehen auch nichts von Fußball und die gewisse Abläufe für Sie ist alles Blau Weiß oder pechschwarz.

Ich mache Letsch nur den Vorwurf Toto spielen zu lassen weil er in der Abwärtsspirale unser Hauptschwachpunkt war.
die Räume zwischen Abwehr und Mittelfeld stimmten nicht mehr weil alle Spieler meineten es reichen 90%.
Wenn dann wie bei Toto noch das Thema Alter dazu kommt brennt es einfach...
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1084
05.09.2024 - 16:48 Uhr
Ach, er ist nicht gescheitert ? Ja, dann hätten wir ihn ja behalten müssen, ihn für den " Sturzflug Richtung 2.Liga loben müssen und Villis, Lettau und Co. für die totale Fehlentscheidung tadeln müssen.
Und wenn du mal den reathst-Beitrag liest, steht da bis einen Punkt dieselbe Begründung wie die von mir.
Aber deinen Aspekt Toto könnte man als Unfug bezeichnen. Oder von mir besser als unzutreffend als Letsch-Kritik, weil Letsch nämlich keine halbwegs ordentlich Alternative zu Toto hatte. Die alten Versuche, für Toto eine Alternative zu finden ( Goralski, davor Kunde) sind alle in die Hose gegangen.

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Das Leben ist zu kurz um : schlechten Wein zu trinken und mittelmässigen Fussball zu gucken.
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1085
05.09.2024 - 17:23 Uhr
Letsch hat uns wohl abgesagt.
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1086
05.09.2024 - 18:42 Uhr
Zitat von Happyhunter
Ach, er ist nicht gescheitert ? Ja, dann hätten wir ihn ja behalten müssen, ihn für den " Sturzflug Richtung 2.Liga loben müssen und Villis, Lettau und Co. für die totale Fehlentscheidung tadeln müssen.
Und wenn du mal den reathst-Beitrag liest, steht da bis einen Punkt dieselbe Begründung wie die von mir.
Aber deinen Aspekt Toto könnte man als Unfug bezeichnen. Oder von mir besser als unzutreffend als Letsch-Kritik, weil Letsch nämlich keine halbwegs ordentlich Alternative zu Toto hatte. Die alten Versuche, für Toto eine Alternative zu finden ( Goralski, davor Kunde) sind alle in die Hose gegangen.


Nein, wir schreiben eben nicht das gleiche.

Du behauptest, letsch hat nur einen Plan A, muss die Mannschaft danach ausrichten und hat sonst keinen Plan B. Dem hab ich mit "Unfug" widersprochen. Alleine das erste Jahr hat gezeigt, dass er sehr wohl ein Team übernehmen und seine Taktik am Personal ausrichten kann und zwar mit Erfolg.

Sein Problem war das zweite Jahr, indem er eben ein Team auf eine andere Strategie (plan A) hat ausrichten lassen. Das ist gescheitert und dann hat er mit Plan B trotz einer dafür schlechten kaderzusammensetzung zeitweise wieder das Ruder Ruder rumgerissen. Bis zum Bayernspiel war das eben top mit Plan B.

Dann kamen verschiedene Faktoren (keine Verstärkung im Winter, Gefühl der Sicherheit nach dem Sieg gegen die Bayern, Schirientscheidungen und fehlendes Matchglück) was einen negativen Strudel ausgelöst hat. Und dagegen war letsch dann relativ machtlos, hatte dann zu viel in den Schlussphasen experimentiert und ist gescheitert.

Das ist aber etwas grundlegend anderes, als du geschrieben hast. Denn er hat sehr wohl einen Plan B. Mit einem besseren Team, anderen Schiri Entscheidungen und etwas mehr matchglück wäre er mMn noch Trainer. Natürlich hat er auch Fehler gemacht, aber so zu tun als ob er nur Plan a kann, ist einfach falsch.

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"Wenn die Sache irre wird, werden die Irren zu Profis."

Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1087
05.09.2024 - 19:18 Uhr
Zitat von realHST
Zitat von Happyhunter

Ach, er ist nicht gescheitert ? Ja, dann hätten wir ihn ja behalten müssen, ihn für den " Sturzflug Richtung 2.Liga loben müssen und Villis, Lettau und Co. für die totale Fehlentscheidung tadeln müssen.
Und wenn du mal den reathst-Beitrag liest, steht da bis einen Punkt dieselbe Begründung wie die von mir.
Aber deinen Aspekt Toto könnte man als Unfug bezeichnen. Oder von mir besser als unzutreffend als Letsch-Kritik, weil Letsch nämlich keine halbwegs ordentlich Alternative zu Toto hatte. Die alten Versuche, für Toto eine Alternative zu finden ( Goralski, davor Kunde) sind alle in die Hose gegangen.


Nein, wir schreiben eben nicht das gleiche.

Du behauptest, letsch hat nur einen Plan A, muss die Mannschaft danach ausrichten und hat sonst keinen Plan B. Dem hab ich mit "Unfug" widersprochen. Alleine das erste Jahr hat gezeigt, dass er sehr wohl ein Team übernehmen und seine Taktik am Personal ausrichten kann und zwar mit Erfolg.

Sein Problem war das zweite Jahr, indem er eben ein Team auf eine andere Strategie (plan A) hat ausrichten lassen. Das ist gescheitert und dann hat er mit Plan B trotz einer dafür schlechten kaderzusammensetzung zeitweise wieder das Ruder Ruder rumgerissen. Bis zum Bayernspiel war das eben top mit Plan B.

Dann kamen verschiedene Faktoren (keine Verstärkung im Winter, Gefühl der Sicherheit nach dem Sieg gegen die Bayern, Schirientscheidungen und fehlendes Matchglück) was einen negativen Strudel ausgelöst hat. Und dagegen war letsch dann relativ machtlos, hatte dann zu viel in den Schlussphasen experimentiert und ist gescheitert.

Das ist aber etwas grundlegend anderes, als du geschrieben hast. Denn er hat sehr wohl einen Plan B. Mit einem besseren Team, anderen Schiri Entscheidungen und etwas mehr matchglück wäre er mMn noch Trainer. Natürlich hat er auch Fehler gemacht, aber so zu tun als ob er nur Plan a kann, ist einfach falsch.


Nicht zu vergessen ein Manuel R. im Team, der die anderen Spieler gegen Letsch aufbrachte, in dem er stets auf dem Platz sichtlich ueber Letsch Wechsel geklagt hatte und Auswechslungen gefordert hatte etc, was naturlich die Autoritaet des Trainers auf Dauer untergraebt, wenn dein Torwart andauernd so tut als waere er der bessere Coach.

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„Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet“.

„Wenn die Gegner nach Bochum kommen, muss es ihnen dünn durch die Hose laufen. Gibt’s diesen Ausdruck nicht in Deutschland? Die Hose vollhaben.“

„Ihr stellt mir Fragen und macht daraus eure eigenen Wahrheiten. Das ist kein Niveau, sondern Manipulation!
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1088
06.09.2024 - 11:15 Uhr
Quelle: x.com
Kann der VfL Bochum bald Thomas Letsch von seiner Gehaltsliste streichen? Nach meinen Infos wird er nicht neuer Trainer von Darmstadt 98. Richtig ist lediglich, dass Letsch gerne wieder als Trainer arbeiten würde. Möchte seinen Vertrag (bis 2026 beim VfL) nicht aussitzen.
Schade.

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Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1089
06.09.2024 - 11:37 Uhr
Wenn die Infos stimmen, hatte er schon in Köln und nun in Darmstadt abgesagt. Möglicherweise hat er weiterhin Erstliga-Ambitionen und hält sich eher für den Herbst bereit, wenn es vermeintlich die ersten Wechsel geben wird. Ich bin mal gespannt. Das er tatsächlich bis 2026 ohne Verein bleibt und seinen Vertrag aussitzt, glaube ich auch nicht. Dafür ist er (vor allem wohl) außerhalb Bochums zu gut angesehen.
Thomas Letsch [ehem. Trainer] |#1090
06.09.2024 - 13:39 Uhr
Die Frage wird nur, ob sich der Gute da nicht ein Stück verpokert.
Die 1. Ligisten im Herbst sehe ich ehrlich gesagt noch nicht.

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Lieber glücklich gewinnen, als verdient verlieren!
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