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Trainerteam

30.05.2009 - 11:05 Uhr
Trainerteam |#1041
22.08.2025 - 20:07 Uhr
Zitat von Ridanho
Zitat von HSVinFranken

Laut ihrer eigenen Homepage ist sie noch für unsere Profis tätig, sowie für den DFB. Und laut Zeit, seit Juli auch für unsere Frauen.

Laut ihrer Instagram-Seite allerdings nur für die Frauen. Das ist denke ich die flexibelste Metrik in dem ganzen Wirrwarr, daher wohl auch die aktuellste. Zumal es auf ihrer Website undurchsichtig werden würde, wenn man das so kleinteilig unterteilen würde (bspw. bis 30.06.2025 HSV-Männer, 01.07.2025 Frauen - dürfte bei ihren anderen Stationen wahrscheinlich auch Abstufungen/Einteilungen geben). Die wenigsten haben ja bspw. auch auf LinkedIn ihren Lebenslauf minutiös mit jeder Station im Unternehmen in den letzten 10 Jahren aufgelistet sondern eher nur die aktuellste/letzte Station.


Hab kein Instgram, also danke für die Info
Trainerteam |#1042
03.02.2026 - 17:59 Uhr
Ich Trainiere beim Hamburger SV.. - Modern Goalkeeping
https://www.youtube.com/watch?v=f5XrdHbRStg

oh, sehe gerade ist etwas älter

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von totaalvoetbal_1887 am 03.02.2026 um 18:01 Uhr bearbeitet
Trainerteam |#1043
26.02.2026 - 12:49 Uhr
Ich hab' gerade diese Meldung gesehen:

https://www.hsv.de/news/hsv-torwarttag-alle-an-einem-strang

Vielleicht bin ich zu euphorisch, weil das überall gelebte und von mir übersehene Praxis ist, aber mich begeistert dieser Ansatz.

Da bekommen alle Nachwuchstorhüter, die ja mannschaftsübergreifend einen sehr großen gemeinsamen Nenner in ihrem Spiel und ihrer Trainingsarbeit haben, Zugang zu modernsten Trainings- und Schulungsmethoden, das Ganze garniert mit der motivierenden Nähe zu den Profis.

Ich kann ja eh' kaum anders, aber derzeit verknalle ich mich immer noch ein bisschen mehr in die derzeitigen Strukturen und das Bild, das der Verein durch Handlungen, nicht durch Absichtserklärungen von sich zeichnet.

Gern würde ich selbst auch mal so einem Vortrag von Sven Höh zuhören, um vielleicht das Torwartspiel, das eine Besonderheit im Fußball darstellt, besser zu verstehen.

Gruß
Jottkah1887

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Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)
Trainerteam |#1044
26.02.2026 - 14:40 Uhr
Zitat von Jottkah1887

Gern würde ich selbst auch mal so einem Vortrag von Sven Höh zuhören, um vielleicht das Torwartspiel, das eine Besonderheit im Fußball darstellt, besser zu verstehen.


Dann würde ich dir mal dieses Video empfehlen, falls du es noch nicht gesehen hast.
Trainerteam |#1045
27.02.2026 - 10:57 Uhr
Zitat von Bogor
Zitat von Jottkah1887

Gern würde ich selbst auch mal so einem Vortrag von Sven Höh zuhören, um vielleicht das Torwartspiel, das eine Besonderheit im Fußball darstellt, besser zu verstehen.


Dann würde ich dir mal dieses Video empfehlen, falls du es noch nicht gesehen hast.


Danke @Bogor - das passte jetzt sehr gut in diesem Zusammenhang. 👌

Gruß
Jottkah1887

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Es gibt Dinge, für die es sich lohnt, eine kompromisslose Haltung einzunehmen.
Natur, Familie, Freunde – und Blaufränkisch.

(Website Wachter Wiesler)
Trainerteam |#1046
05.06.2026 - 18:11 Uhr

Quelle: BILD

Dass Polzin und sein Trainerteam ihre Joker so sehr schätzen, kommt nicht von ungefähr. Denn der Klub holte sich Tipps vom weltweit ersten Einwechsel-Trainer, Sammy Lander (29). Richtig gelesen: Einwechsel-Trainer! Der Engländer beschäftigt sich freiberuflich mit der Rolle von Ersatzspielern, wird regelmäßig von Klubs wie Everton, Brighton oder auch der US-amerikanischen Nationalmannschaft gebucht.
Im Volkspark war er im Frühjahr 2025 mehrere Tage lang zu Gast, auf Einladung von Basil More-Chevalier (30/inzwischen Performance-Manager der Profi-Mannschaft).
Das Ziel: Der Spieler soll bei Einwechslung bestmöglich vorbereitet sein. Mit Begriffen wie „Finisher“ oder auch „Gamechanger“ und „Dominator“ sollen Profis ihre Aufgabe besser verstehen. „Wir verbinden taktische Rollen mit psychologisch wirksamen Bezeichnungen“, erklärt Lander, der zudem die richtigen Zeitpunkte von Einwechslungen analysiert.

•     •     •

TW: Heuer-Fernandes, Tangvik, Dickes
IV: Capaldo, Bornauw, Torunarigha, Omari, Nandja, Elfadli, M. Vuskovic
LV: Muheim, Lemke
RV: Jatta
DM: Remberg, Amoako
ZM/OM: Lokonga, Vieira, Grønbæk, Adeline, Nadir
LA/RA: Baldé, Philippe, Rössing-Lelesiit
MS: Poulsen, Stange, Daka
Trainerteam |#1047
14.06.2026 - 16:46 Uhr
Zitat von gringo73
Quelle: www.bild.de
Dass Polzin und sein Trainerteam ihre Joker so sehr schätzen, kommt nicht von ungefähr. Denn der Klub holte sich Tipps vom weltweit ersten Einwechsel-Trainer, Sammy Lander (29). Richtig gelesen: Einwechsel-Trainer! Der Engländer beschäftigt sich freiberuflich mit der Rolle von Ersatzspielern, wird regelmäßig von Klubs wie Everton, Brighton oder auch der US-amerikanischen Nationalmannschaft gebucht.
Im Volkspark war er im Frühjahr 2025 mehrere Tage lang zu Gast, auf Einladung von Basil More-Chevalier (30/inzwischen Performance-Manager der Profi-Mannschaft).
Das Ziel: Der Spieler soll bei Einwechslung bestmöglich vorbereitet sein. Mit Begriffen wie „Finisher“ oder auch „Gamechanger“ und „Dominator“ sollen Profis ihre Aufgabe besser verstehen. „Wir verbinden taktische Rollen mit psychologisch wirksamen Bezeichnungen“, erklärt Lander, der zudem die richtigen Zeitpunkte von Einwechslungen analysiert.

Sehr spannend, danke für's posten @gringo73

Ich habe mir ein paar Interviewausschnitte mit Sammy Lander angesehen, weil mich interessiert hat, was man aus dieser Kooperation über unser Trainerteam lernen kann.

Grundsätzlich beginnen alle Interviews mit einem "WTF? Substitution manager???".

Und ich muss gestehen, ich bin nicht sicher, wie überzeugt ich von der Person und ihrem Ansatz bin. In seinen öffentlichen Auftritten ist er zwar recht überzeugend in der Problemanalyse, von seinem Ansatz und seinen Methoden aber spricht er nur schemenhaft. Das hat natürlich damit zu tun, dass das seinen USP betrifft und er sich als freischaffender Berater natürlicherweise nicht das Geschäft kaputt machen möchte.

Seine Problemanalyse ist:

Einwechslungen wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, sowohl was Person, Zeitpunkt, unmittelbare Vorbereitung und v.a. auch Rolle im Team angeht.

Bei unmittelbarer Vorbereitung ist sein typisches Zitat, dass eine Spieler mit einem "go out and win the game for us" wenig anfangen kann und oft zu wenig genau definiert wird, was genau vom Einwechselspieler in der konkreten Situation erwartet wird.

Hier kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass das heutzutage im Profifußball so passiert, v.a. in Trainerteams wie den unseren, wo die Verantwortung auf mehreren Schultern ruht, man Aufgabenteilung betreiben kann und man ja in der Regel sogar zusehen kann, wie sie taktische Anweisungen bei der Einwechslung bekommen.

Bei der Rolle im Team finde ich es etwas überzeugender, wie er psychologisch argumentiert, dass ein dauerhafter Status als Ersatz keine befriedigende Rolle ist und an Selbstbewusstsein und Ego nagt. Sein Ansatz hier scheint zu sein, über alternative Labels wie die schon von Gringo zitierte "gamechanger" oder "finisher" zu einer veränderten Rollensicht zu kommen, die den Mehrwert für das Team betont. Scheint mir grundsätzlich plausibel, viele Diskussionen hier im Forum gehen ja auch davon aus, dass ein Bankplatz Folgen im Ego hinterlässt (die z.B. dann potenziell vereinsschädigendes Verhalten entschuldigen, aber lassen wir das besser 🫢 ). Hier frage ich mich allerdings, ob ein einfaches Relabeling ausreichend ist, ich hoffe, da hat er noch etwas mehr im Petto als er in den Interviews durchscheinen lässt.

Ein Ansatz scheint gezieltes Training nicht fußballerischer sondern mentaler Art zu sein. In einem Interviewauschnitt bezieht er sich dabei auf Lernstile (visuell, auditiv etc.).

Das hat mich sehr misstrauisch gemacht, denn Lernstile dieser Art sind zwar populärwissenschaftlich sehr beliebt, aber kompletter Mumpitz. Empirisch werden sie in den meisten Studien überhaupt nicht gefunden und wenn, dann wurde noch nie der Nachweis geführt, dass ein auf Lernstile aufbauender Lern- oder Trainingsansatz (wie immer der auch aussehen soll) wirksam ist.

Insgesamt scheint er sehr datenorientiert zu arbeiten. Er hat offenbar spezielle Metriken entwickelt, um den Erfolg einzelner Einwechslungen zu bewerten, und geht offenbar davon aus, dass man Spielerprofile ganz gezielt für bestimmte Einwechselsituationen und -rollen auswählen sollte.

Hier frage ich mich, wie das praktisch gehen soll, denn in erster Linie müssen ja erst einmal die notwendigen Skills erfüllt sein, wenn seine Ideen dann noch on top dazu kommen, wie groß muss ein Kader dann werden? Kann aber sein, dass ich den Punkt nicht ganz verstanden habe.

Zurück zu meiner Frage, was man über unser Trainerteam lernen kann, wenn sie sich einen Sammy Lander ins Haus holen. Das würde ich zweigeteilt beantworten:

Was seine Beurteilung angeht, hoffe ich, dass sie reflektiert und clever genug sind, sich das Vernünftige an seinen Überlegungen rauszupicken und das in meinen Augen weniger Seriöse auszusieben. Fave z.B. hat neulich einmal in einer ganz anderen Frage (weiß nicht mehr worum es ging) auf die Studienlage verwiesen, ich hoffe daher, dass sie dafür gut genug gerüstet sind.

Dass sie sich überhaupt so eines Themas annehmen und sich mit seinem Überlegungen auseinandersetzen bewerte ich als positiv.

Ich gehe davon aus, dass Profifußball auf Spitzenniveau heute schon in den meisten Bereichen daten- und forschungsbasiert weitgehend ausoptimiert ist, v.a. alles was Körper, Motorik und Fitness angeht, aber auch beim Scouting oder in taktischer Hinsicht. Hier ist es also schwer, noch kompetitive Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu erzielen.

Es scheint mir daher logisch, dass man auch scheinbare Nischenthemen ausleuchtet, um noch unausgeschöpfte Optimierungspotenziale auszuschöpfen. Individuelle und Teampsychologie sind aus meiner Sicht noch am wenigsten entwickelt.

Ob Einwechslungen und ein Sammy Lander nun der richtige Ansatz sind, mag ich nicht beurteilen. Aber als Hinweis auf die Innovations- und Optimierungsbereitschaft unseres Trainerteams halte ich das für eine gute Sache.

Und als kleines PS:

Natürlich höre ich schon die Stimmen die sagen, dass bringt alles nichts, wenn sie dann die Basics wie z.B. einen no-brainer wie die Wahl des Stürmers verk*acken. Das beruht aber m.E. auf dem offenbar hartnäckig ignorierten Fakt, dass die Trainer nicht einfach zu dumm sind, um das Offensichtliche zu sehen, was "jeder" dahergelaufene Fan sieht, sondern weil sie andere Entscheidungsheuristiken anlegen als man traditionellerweise erwartet. Nämlich solche, die sie aus genau jenem daten- und forschungsbasierten Ansatz ableiten, der auch hier erkennbar ist. Ob sie damit richtig liegen, nota bene, weiß ich nicht. Nur erscheinen mir Jugend, Dummheit, Vernageltheit oder persönliche Abneigung als Erklärungen wesentlich unwahrscheinlicher.

In diesem Sinne, bitte weiter so, Trainerteam.

Bleibt eurem Ansatz treu, betreibt niemals Fanservice, leuchtet jedes Eckchen aus. Bleibt ein Team, baut weiter am Spielerteam und bleibt Teil des hoffentlich auch mit der neu ergänzten Führung erfolgreich weiter an einem Strang ziehenden HSV-Teams.

•     •     •

Wir kommen, um zu bleiben.
Trainerteam |#1048
14.06.2026 - 22:50 Uhr
Zitat von Moorkamp
...

Bleibt eurem Ansatz treu, betreibt niemals Fanservice, leuchtet jedes Eckchen aus. Bleibt ein Team, baut weiter am Spielerteam und bleibt Teil des hoffentlich auch mit der neu ergänzten Führung erfolgreich weiter an einem Strang ziehenden HSV-Teams.


In meiner Wahrnehmung hört man schon seit mindestens einem halben Jahr wertschätzende Aussagen aus der Mannschaft zu den "Finishern".
Ich habe mir das Bild zusammengeschustert, dass die Ersatzbank in der Wahrnehmung der Mannschaft eine Art "Special Team" ist. Als Teil des Matchplans kommen von dort Spieler mit benötigten Fähigkeiten im letzten Spieldrittel und steigern so die Aussicht auf den mannschaftlichen Erfolg.
Zumindest gibt es Hinweise, dass Teile der Theorien von Lander bereits länger umgesetzt sind.

M.E. hat das Trainerteam sehr viel Wert darauf gelegt, aus den vielen Zugängen und den Verbliebenen eine Mannschaft zu formen und war damit durchaus erfolgreich.
Mich persönlich begeistert immer noch die Aussage von Lokonga im Kicker Interview (sinngemäß):
Wenn die neuen Spieler kommen, werden wir(!) ihnen sagen "so wollen wir(!) spielen, wir(!) trainieren 100%, das ist unsere(!) Kultur". Da läuft etwas richtig.

Die größte Leistung ist für mich, dass man eine Mannschaft mit einer solchen Kultur geformt hat.

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Na denn ...
Trainerteam |#1049
12.07.2026 - 17:45 Uhr

Quelle: BILD

HSV holt Top-Experten aus Frankfurt

Yannick Herkommer (31) arbeitet seit dieser Saison im Spielanalyse-Team des HSV und war im Auftakt-Trainingslager in Helsingør/Dänemark vor Ort.

Das Besondere: Herkommer verbindet die Spielanalyse mit außergewöhnlichen IT-Fähigkeiten. Heißt: Er beherrscht automatisierte Prozesse, mit denen Spieldaten in Minutenschnelle aufbereitet werden. Bisher musste der Klub solche Auswertungen mühsam händisch zusammenstellen.
Seine Auswertungen können bereits während der Partien genutzt werden, zum Beispiel mithilfe der offiziellen Live-Daten der DFL.

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TW: Heuer-Fernandes, Tangvik, Dickes
IV: Capaldo, Bornauw, Torunarigha, Omari, Nandja, Elfadli, M. Vuskovic
LV: Muheim, Lemke
RV: Jatta
DM: Remberg, Amoako
ZM/OM: Lokonga, Vieira, Grønbæk, Adeline, Nadir
LA/RA: Baldé, Philippe, Rössing-Lelesiit
MS: Poulsen, Stange, Daka
Trainerteam |#1050
12.07.2026 - 21:15 Uhr
Zitat von gringo73
Quelle: www.bild.de
HSV holt Top-Experten aus Frankfurt

Yannick Herkommer (31) arbeitet seit dieser Saison im Spielanalyse-Team des HSV und war im Auftakt-Trainingslager in Helsingør/Dänemark vor Ort.

Das Besondere: Herkommer verbindet die Spielanalyse mit außergewöhnlichen IT-Fähigkeiten. Heißt: Er beherrscht automatisierte Prozesse, mit denen Spieldaten in Minutenschnelle aufbereitet werden. Bisher musste der Klub solche Auswertungen mühsam händisch zusammenstellen.
Seine Auswertungen können bereits während der Partien genutzt werden, zum Beispiel mithilfe der offizi...


Das klingt erstmal so, als ob es ein Schritt im die Zukunft wäre.

Andererseits ist da der Wermutstropfen "Datenerhebung".
Wenn Herkommer nur auf die Daten der DFL angewiesen ist, dann gute Nacht! Ist das überhaupt mehr als Ballbesitz und gelaufene Distanz?
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