Untere Klassen
22.06.2011 - 16:19 Uhr
08.05.2014 - 15:23 Uhr
Ich gebe hier dem Abbel uneingeschränkt recht. Wer glaubt, RB würde nächste Saison nicht 2.Liga spielen, zieht sich womöglich die Hosen mit der Kneifzange an. Nichts für ungut, Cookie! ;)
Das ist einfach ein Hollywoodstreifen mit schlechten Schauspielern. Und das sich Didi höchstselbst zitieren lässt, zeigt nur die angebliche Entschlossenheit, mit der die DFL hier vorgeht..
Das ist einfach ein Hollywoodstreifen mit schlechten Schauspielern. Und das sich Didi höchstselbst zitieren lässt, zeigt nur die angebliche Entschlossenheit, mit der die DFL hier vorgeht..
08.05.2014 - 16:11 Uhr
Zitat von spassmagnet:
Kommentar zur DFL-Entscheidung
Zitat von Hitzlsperger:
Klingt sehr ernst.
Das war es dann wohl wieder mal für den Fußball im Osten.
das ist ja mal wieder an Bescheidenheit kaum zu überbieten!
Hab den guten Hitlsperger auch schon darauf hingewiesen, dass der Osten nicht nur aus Leipzig besteht. Leider ignoriert er mich, so konnte ich nicht seine Reaktion testen. :D
Kommentar zur DFL-Entscheidung
Zitat von Hitzlsperger:
Klingt sehr ernst.
Das war es dann wohl wieder mal für den Fußball im Osten.
das ist ja mal wieder an Bescheidenheit kaum zu überbieten!
Hab den guten Hitlsperger auch schon darauf hingewiesen, dass der Osten nicht nur aus Leipzig besteht. Leider ignoriert er mich, so konnte ich nicht seine Reaktion testen. :D
08.05.2014 - 16:21 Uhr
Zitat von SGD82:
Ich gebe hier dem Abbel uneingeschränkt recht. Wer glaubt, RB würde nächste Saison nicht 2.Liga spielen, zieht sich womöglich die Hosen mit der Kneifzange an. Nichts für ungut, Cookie! ;)
Das ist einfach ein Hollywoodstreifen mit schlechten Schauspielern. Und das sich Didi höchstselbst zitieren lässt, zeigt nur die angebliche Entschlossenheit, mit der die DFL hier vorgeht..
naja es gibt ja auch nur 2 Möglichkeiten,
RB erhält am ENde die Lizenz nicht mit unklaren rechtlichen Folgen, jedoch in der kommenden Saison ohne RB in Liga 2.
oder wir erleben gerade ein Theaterstück, welches im inneren Kreis von DFL & RB so abgesprochen wurde, um den Eindruck zu zerstreuen, die DFl würde sich kampflos ergeben, also um einflußreiche RB-Gegener wie Watzke usw zu beruhigen.
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von spassmagnet:
Kommentar zur DFL-Entscheidung
Zitat von Hitzlsperger:
Klingt sehr ernst.
Das war es dann wohl wieder mal für den Fußball im Osten.
das ist ja mal wieder an Bescheidenheit kaum zu überbieten!
Hab den guten Hitlsperger auch schon darauf hingewiesen, dass der Osten nicht nur aus Leipzig besteht. Leider ignoriert er mich, so konnte ich nicht seine Reaktion testen. :D
es gehts nichts über einen Atlas :D
Ich gebe hier dem Abbel uneingeschränkt recht. Wer glaubt, RB würde nächste Saison nicht 2.Liga spielen, zieht sich womöglich die Hosen mit der Kneifzange an. Nichts für ungut, Cookie! ;)
Das ist einfach ein Hollywoodstreifen mit schlechten Schauspielern. Und das sich Didi höchstselbst zitieren lässt, zeigt nur die angebliche Entschlossenheit, mit der die DFL hier vorgeht..
naja es gibt ja auch nur 2 Möglichkeiten,
RB erhält am ENde die Lizenz nicht mit unklaren rechtlichen Folgen, jedoch in der kommenden Saison ohne RB in Liga 2.
oder wir erleben gerade ein Theaterstück, welches im inneren Kreis von DFL & RB so abgesprochen wurde, um den Eindruck zu zerstreuen, die DFl würde sich kampflos ergeben, also um einflußreiche RB-Gegener wie Watzke usw zu beruhigen.
Zitat von Cookie_Monster:
Zitat von spassmagnet:
Kommentar zur DFL-Entscheidung
Zitat von Hitzlsperger:
Klingt sehr ernst.
Das war es dann wohl wieder mal für den Fußball im Osten.
das ist ja mal wieder an Bescheidenheit kaum zu überbieten!
Hab den guten Hitlsperger auch schon darauf hingewiesen, dass der Osten nicht nur aus Leipzig besteht. Leider ignoriert er mich, so konnte ich nicht seine Reaktion testen. :D
es gehts nichts über einen Atlas :D
Dieser Beitrag wurde zuletzt von spassmagnet am 08.05.2014 um 16:23 Uhr bearbeitet
08.05.2014 - 16:25 Uhr
Die eigentliche Sensation ist nicht die Lizenzverweigerung durch die DFL, sondern das Interview, welches Didi dem werten Guido Schäfer gab. Ich muss da meinen Vorrednern widersprechen, denn ich glaube, dass RB durch dieses Interview nun erst recht ernsthafte Schwierigkeiten mit der Lizenz bekommen wird:
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
08.05.2014 - 17:41 Uhr
Zitat von DERTUTNIX:
Die eigentliche Sensation ist nicht die Lizenzverweigerung durch die DFL, sondern das Interview, welches Didi dem werten Guido Schäfer gab. Ich muss da meinen Vorrednern widersprechen, denn ich glaube, dass RB durch dieses Interview nun erst recht ernsthafte Schwierigkeiten mit der Lizenz bekommen wird:
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
Die eigentliche Sensation ist nicht die Lizenzverweigerung durch die DFL, sondern das Interview, welches Didi dem werten Guido Schäfer gab. Ich muss da meinen Vorrednern widersprechen, denn ich glaube, dass RB durch dieses Interview nun erst recht ernsthafte Schwierigkeiten mit der Lizenz bekommen wird:
Zitat
Man verlangt von uns vor allem - und zwar schriftlich -, dass wir auf jedwedes Mitspracherecht im Verein verzichten. Das heißt im Klartext, dass wir zwar weiterhin Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe tätigen dürfen, aber gleichzeitig unseren eigenen Entmündigungsantrag unterschreiben sollen. … Erstens kommt das meiner Meinung nach einem unsittlichen Antrag nahe, zweitens kann so etwas nie und nimmer funktionieren und zu sportlichem Erfolg führen. Ich glaube nicht, dass wir auf diese Art und Weise mit Sebastian Vettel vier Mal F1-Weltmeister geworden wären.
Das macht mich in mehrfacher Hinsicht sprachlos. Erstens wundere ich mich, dass sich der extrem medienscheue Matteschitz überhaupt öffentlich äußert. Ich kann mir das nur so erklären, dass der Schäfer von der LVZ schon so eine Schleimspur bis nach Fuschl gezogen hat, dass Matteschitz auf selbiger ausrutschte, unglücklich mit dem Kopf aufschlug und hierbei die Medienblockade unfreiwillig gelockert wurde.
Noch mehr wundere ich mich über das, was er inhaltlich von sich gab, da es ein echter Offenbarungseid ist. Matteschitz gibt offen und ohne jede Umschweife zu, dass er es als Selbstverständlichkeit ansieht, im Verein Rasenballsport Leipzig e.V. das alleinige Sagen zu haben! Er will nicht anderen Leuten sein Geld anvertrauen, damit diese mit dem Geld etwas aufbauen (das nennt man Sponsoring), sondern er allein will bestimmen, was mit seinem Geld passiert (so verhält sich ein Investor). Deshalb steht es für ihn außerhalb jeder Diskussion, dass seine Untergebenen die Führungspositionen innerhalb des „Vereines“ besetzen. Damit ist erstmalig und unmittelbar der BEWEIS dafür erbracht, dass die Bezeichnung „Rasenballsport Leipzig e.V.“ nur der Tarnname dafür ist, was das Konstrukt in Wirklichkeit darstellt: Eine Leipziger Niederlassung der RedBull GmbH aus Fuschl am See!
Und nach Allem, was ich weiß, darf eine Kapitalgesellschaft nur dann Inhaber einer DFL-Lizenz sein, wenn sie aus einem –demokratisch verfassten- Verein ausgegliedert ist. Eine Kapitalgesellschaft ohne darüberstehenden Verein kann jedoch unter keinen Umständen eine Lizenz erhalten. Ich hoffe und wünsche deshalb, dass sich der Lizensierungsausschuss die Worte von Matteschitz ganz dick anstreicht und ihm anschließend genüsslich aufs Brot schmiert.
Der Knüller ist, dass Matteschitz noch nicht einmal den Versuch unternimmt, dem Leser vorzugaukeln, dass RB Leipzig ein ganz normaler Fußballverein sei. Entweder ist er so selbstherrlich, dass er glaubt, dass für ihn eigene Regeln gelten oder er weiß es wirklich nicht besser. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus Beidem.
Auf jeden Fall wird das jetzt noch ein ganz heißer Tanz um die Lizenz. Es bleibt dabei zu hoffen, dass die DFL hart bleibt und immer wieder das Kernproblem herausstellt, um welches es eigentlich geht. Und dieses Kernproblem hat Matteschitz im Interview mit seinem Hofberichterstatter dankenswerter Weise selbst in aller Deutlichkeit aufgezeigt und der redbullbegeisterte Guido ist auch noch so drollig und liefert das Projekt, welches ihm so am schleimigen Herzen liegt, mit der Veröffentlichung des Interviews eventuell noch selbst ans Messer. Herzlichen Glückwunsch!
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
08.05.2014 - 17:59 Uhr
Ich glaube ganz ehrlich nicht, dass Red Bull die Lizenz nicht erhalten wird. Dafür ist die Lage rechtlich nicht eindeutig genug, soll heißen, eine Verweigerung der Lizenz wäre rechtlich ziemlich sicher anfechtbar. DFB und DFL scheuen zudem, wie wir hier sehr gut wissen, die juristische Auseinandersetzung. Derzeit gibt man die Hardliner, verweist auf die Fristen und die Regularien; dass das Umfeld des Vereins dabei panisch reagiert, nimmt man gern in Kauf, das untermauert die eigene Stärke. Außerdem treibt man so den Preis hoch, damit Red Bull so große Zugeständnisse wie nur möglich macht. Am Ende gewährt man dann mit kritischem Blick die Lizenz. Es gibt ähnliche Konstellationen bei Vereinen, die schon jahrelang ihre Lizenz haben, man nehme nur das Beispiel Ingolstadt, wo Audi in den letzten Jahren sukzessive seinen Einfluss ausgeweitet hat. Ob man dort die Einhaltung der 50+1-Regel so gewissenhaft prüft, wie man es beim RB-Konstrukt tut? Ich glaube nicht.
Red Bull spült Geld in den Kreislauf, bringt Aufmerksamkeit, spitzt den Wettkampf und die Konstellation von arm gegen reich, Tradition gegen Moderne erst richtig zu: Das macht das Produkt Bundesliga nur interessanter und besser vermarktbar. Die Interessen und Ängste der Vereine werden dann meiner Meinung nach hinter den Interessen des Verbands (die schließlich in barer Münze auf die Vereine zurückfallen) zurücktreten.
Sollte Red Bull tatsächlich NICHT die Lizenz bekommen, dann - ich spitze mal polemisch zu - belegt das, was bei DFB und DFL noch mehr Unbehagen auslöst als die klamme, runtergewirtschaftete Ost-Konkurrenz: Ost-Konkurrenz mit Geld.
Ich möchte mal einen lockereren Umgang mit RB anmahnen als es hier meist der Fall ist: Man kann Dynamo als Traditionsverein mit ungesunder wirstchaftlicher Prognose gegen die neunköpfige Raupe RB in Stellung bringen, man kann es vermeiden, den Vereinsnamen zu nennen, und man kann fordern, dass andere Vereine gegen RB keine Freundschaftsspiele austragen sollen. All das ist aus meiner Sicht borniert und verschwendete Liebesmüh. Es gibt gute Gründe, andere Vereine RB vorzuziehen; wer sowohl die Atmosphäre von Dynamo-Heimspielen als auch die bei RB kennt, weiß, was ich meine. Wer Dynamo in der Erbmasse hat, kann über die vermeintliche Frage, den Verein zu wechseln, eh nur lachen.
Man sollte es sportlich nehmen, das eigene Vereinsleben mit einem positiven Geist füllen und die Konkurrenz, so vermeintlich übermächtig sie erscheinen mag, annehmen. Dynamo geht nicht kaputt, weil es 120 km nordwestlich einen ambitionierten Wettbewerber gibt. Dynamo ist stark genug und hinreichend in der Region verankert, so dass wir unser Vereinsziel, nämlich den Fußball in Dresden und der Region zu fördern, nicht gefährdert sehen müssen. Ein solch straff organisierter Konkurrent ist doch eine gute Gelegenheit, die eigenen Reihen zu schließen (RB als "dritter Feind" sozusagen). Ich glaube, dass uns RB und die Konkurrenz mit ihnen stärker machen kann. Nur dann müsste man die kleingeistigen und überheblichen Scharmützel mal einstellen.
Red Bull spült Geld in den Kreislauf, bringt Aufmerksamkeit, spitzt den Wettkampf und die Konstellation von arm gegen reich, Tradition gegen Moderne erst richtig zu: Das macht das Produkt Bundesliga nur interessanter und besser vermarktbar. Die Interessen und Ängste der Vereine werden dann meiner Meinung nach hinter den Interessen des Verbands (die schließlich in barer Münze auf die Vereine zurückfallen) zurücktreten.
Sollte Red Bull tatsächlich NICHT die Lizenz bekommen, dann - ich spitze mal polemisch zu - belegt das, was bei DFB und DFL noch mehr Unbehagen auslöst als die klamme, runtergewirtschaftete Ost-Konkurrenz: Ost-Konkurrenz mit Geld.
Ich möchte mal einen lockereren Umgang mit RB anmahnen als es hier meist der Fall ist: Man kann Dynamo als Traditionsverein mit ungesunder wirstchaftlicher Prognose gegen die neunköpfige Raupe RB in Stellung bringen, man kann es vermeiden, den Vereinsnamen zu nennen, und man kann fordern, dass andere Vereine gegen RB keine Freundschaftsspiele austragen sollen. All das ist aus meiner Sicht borniert und verschwendete Liebesmüh. Es gibt gute Gründe, andere Vereine RB vorzuziehen; wer sowohl die Atmosphäre von Dynamo-Heimspielen als auch die bei RB kennt, weiß, was ich meine. Wer Dynamo in der Erbmasse hat, kann über die vermeintliche Frage, den Verein zu wechseln, eh nur lachen.
Man sollte es sportlich nehmen, das eigene Vereinsleben mit einem positiven Geist füllen und die Konkurrenz, so vermeintlich übermächtig sie erscheinen mag, annehmen. Dynamo geht nicht kaputt, weil es 120 km nordwestlich einen ambitionierten Wettbewerber gibt. Dynamo ist stark genug und hinreichend in der Region verankert, so dass wir unser Vereinsziel, nämlich den Fußball in Dresden und der Region zu fördern, nicht gefährdert sehen müssen. Ein solch straff organisierter Konkurrent ist doch eine gute Gelegenheit, die eigenen Reihen zu schließen (RB als "dritter Feind" sozusagen). Ich glaube, dass uns RB und die Konkurrenz mit ihnen stärker machen kann. Nur dann müsste man die kleingeistigen und überheblichen Scharmützel mal einstellen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Porten am 08.05.2014 um 18:00 Uhr bearbeitet
08.05.2014 - 18:09 Uhr
Zitat von Cookie_Monster:
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
Aber genau darum gehts doch! Reicht es, wenn "e.V." draufsteht, aber "GmbH" drinsteckt oder muss es nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirklich ein e.V. sein? RedBull denkt, mit einer Falschbezeichnung (Rasenballsport Leipzig e.V. statt NL der RedBull GmbH) alle austricksen zu können, die DFL fällt aber nicht darauf rein. Und Matteschitz war so schlau, der DFL zusätzliche Munition zu liefern.
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
Aber genau darum gehts doch! Reicht es, wenn "e.V." draufsteht, aber "GmbH" drinsteckt oder muss es nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirklich ein e.V. sein? RedBull denkt, mit einer Falschbezeichnung (Rasenballsport Leipzig e.V. statt NL der RedBull GmbH) alle austricksen zu können, die DFL fällt aber nicht darauf rein. Und Matteschitz war so schlau, der DFL zusätzliche Munition zu liefern.
08.05.2014 - 18:11 Uhr
Zitat von DERTUTNIX:
Zitat von Cookie_Monster:
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
Aber genau darum gehts doch! Reicht es, wenn "e.V." draufsteht, aber "GmbH" drinsteckt oder muss es nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirklich ein e.V. sein? RedBull denkt, mit einer Falschbezeichnung (Rasenballsport Leipzig e.V. statt NL der RedBull GmbH) alle austricksen zu können, die DFL fällt aber nicht darauf rein. Und Matteschitz war so schlau, der DFL zusätzliche Munition zu liefern.
Es bleibt spannend, angeblich droht nämlich laut SSNHD RB schon mit einer Klage. Sollen sie machen, ich bin gespannt was FIFA und UEFA dann machen.
Zitat von Cookie_Monster:
Das Problem ist, dass es nur in der Praxis eine Kapitalgesellschaft ist. Aufm Papier steht leider e.V.
Aber genau darum gehts doch! Reicht es, wenn "e.V." draufsteht, aber "GmbH" drinsteckt oder muss es nicht nur nach außen, sondern auch nach innen wirklich ein e.V. sein? RedBull denkt, mit einer Falschbezeichnung (Rasenballsport Leipzig e.V. statt NL der RedBull GmbH) alle austricksen zu können, die DFL fällt aber nicht darauf rein. Und Matteschitz war so schlau, der DFL zusätzliche Munition zu liefern.
Es bleibt spannend, angeblich droht nämlich laut SSNHD RB schon mit einer Klage. Sollen sie machen, ich bin gespannt was FIFA und UEFA dann machen.
08.05.2014 - 18:18 Uhr
:angry Zitat von Porten:
Ich möchte mal einen lockereren Umgang mit RB anmahnen als es hier meist der Fall ist: Man kann Dynamo als Traditionsverein mit ungesunder wirstchaftlicher Prognose gegen die neunköpfige Raupe RB in Stellung bringen, man kann es vermeiden, den Vereinsnamen zu nennen, und man kann fordern, dass andere Vereine gegen RB keine Freundschaftsspiele austragen sollen. All das ist aus meiner Sicht borniert und verschwendete Liebesmüh. Es gibt gute Gründe, andere Vereine RB vorzuziehen; wer sowohl die Atmosphäre von Dynamo-Heimspielen als auch die bei RB kennt, weiß, was ich meine. Wer Dynamo in der Erbmasse hat, kann über die vermeintliche Frage, den Verein zu wechseln, eh nur lachen.
Man sollte es sportlich nehmen, das eigene Vereinsleben mit einem positiven Geist füllen und die Konkurrenz, so vermeintlich übermächtig sie erscheinen mag, annehmen. Dynamo geht nicht kaputt, weil es 120 km nordwestlich einen ambitionierten Wettbewerber gibt. Dynamo ist stark genug und hinreichend in der Region verankert, so dass wir unser Vereinsziel, nämlich den Fußball in Dresden und der Region zu fördern, nicht gefährdert sehen müssen. Ein solch straff organisierter Konkurrent ist doch eine gute Gelegenheit, die eigenen Reihen zu schließen (RB als "dritter Feind" sozusagen). Ich glaube, dass uns RB und die Konkurrenz mit ihnen stärker machen kann. Nur dann müsste man die kleingeistigen und überheblichen Scharmützel mal einstellen.
Ich bin da ganz bei dir und will meine Kritik auch keinesfalls als vom Neid durchsetzt verstanden wissen. Aber es geht mir eben tierisch auf den Zeiger, wenn das Projekt wahrheitswidrig als eine gute Sache für Leipzig und den Ostfußball verkauft wird. Es geht weder um Leipzig, noch um den Osten und wahrscheinlich noch nicht einmal um Fußball, sondern um den Fußball als Mittel zum Zweck, nämlich eine Werbeplattform für die Brause zu erhalten. Rein zufällig funktioniert diese spezielle Art der Werbung nur in Leipzig mit seinen einzigartigen Bedingungen.
Ich möchte mal einen lockereren Umgang mit RB anmahnen als es hier meist der Fall ist: Man kann Dynamo als Traditionsverein mit ungesunder wirstchaftlicher Prognose gegen die neunköpfige Raupe RB in Stellung bringen, man kann es vermeiden, den Vereinsnamen zu nennen, und man kann fordern, dass andere Vereine gegen RB keine Freundschaftsspiele austragen sollen. All das ist aus meiner Sicht borniert und verschwendete Liebesmüh. Es gibt gute Gründe, andere Vereine RB vorzuziehen; wer sowohl die Atmosphäre von Dynamo-Heimspielen als auch die bei RB kennt, weiß, was ich meine. Wer Dynamo in der Erbmasse hat, kann über die vermeintliche Frage, den Verein zu wechseln, eh nur lachen.
Man sollte es sportlich nehmen, das eigene Vereinsleben mit einem positiven Geist füllen und die Konkurrenz, so vermeintlich übermächtig sie erscheinen mag, annehmen. Dynamo geht nicht kaputt, weil es 120 km nordwestlich einen ambitionierten Wettbewerber gibt. Dynamo ist stark genug und hinreichend in der Region verankert, so dass wir unser Vereinsziel, nämlich den Fußball in Dresden und der Region zu fördern, nicht gefährdert sehen müssen. Ein solch straff organisierter Konkurrent ist doch eine gute Gelegenheit, die eigenen Reihen zu schließen (RB als "dritter Feind" sozusagen). Ich glaube, dass uns RB und die Konkurrenz mit ihnen stärker machen kann. Nur dann müsste man die kleingeistigen und überheblichen Scharmützel mal einstellen.
Ich bin da ganz bei dir und will meine Kritik auch keinesfalls als vom Neid durchsetzt verstanden wissen. Aber es geht mir eben tierisch auf den Zeiger, wenn das Projekt wahrheitswidrig als eine gute Sache für Leipzig und den Ostfußball verkauft wird. Es geht weder um Leipzig, noch um den Osten und wahrscheinlich noch nicht einmal um Fußball, sondern um den Fußball als Mittel zum Zweck, nämlich eine Werbeplattform für die Brause zu erhalten. Rein zufällig funktioniert diese spezielle Art der Werbung nur in Leipzig mit seinen einzigartigen Bedingungen.
08.05.2014 - 18:21 Uhr
Was vor allem mir richtig dick auf den Zeiger geht sind aussagen wie "wieder kein Profifußball für den Osten". Ostdeutschland besteht zu 99% nicht aus Leipzig als Stadt und 15,5 Millionen Nicht-Leipzigern.
Dieses pseudo Rumgeschmalze und Gutmenschentum nach dem Motto: Na gebt dem Osten doch mal nen Profiverein kotzt mich richtig an!
Dieses pseudo Rumgeschmalze und Gutmenschentum nach dem Motto: Na gebt dem Osten doch mal nen Profiverein kotzt mich richtig an!
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