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VfL - Finanzen

22.04.2012 - 01:57 Uhr
VfL - Finanzen |#751
05.01.2016 - 13:22 Uhr
Zitat von Schwalben-King
Quelle: m.bild.de
MEGA-KLAGE AUS DEN USA
VW droht 90-Milliarden-Dollar-Strafe
Wenn da durch kommt, dann dürfte der Vfl Wolfsburg Geschichte sein


Du hast von nix eine Ahnung, aber davon ganz schön viel......

•     •     •

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein
VfL - Finanzen |#752
05.01.2016 - 13:47 Uhr
Zitat von eisvogel251
Zitat von Schwalben-King

Quelle: m.bild.de
MEGA-KLAGE AUS DEN USA
VW droht 90-Milliarden-Dollar-Strafe
Wenn da durch kommt, dann dürfte der Vfl Wolfsburg Geschichte sein


Du hast von nix eine Ahnung, aber davon ganz schön viel......


VW hat richtig gute Anwälte und was ich so gehört habe geht man von wesentlich wesentlich geringeren Strafen aus, diese werden leider jeden Hater erschüttern.... Fraglich ob es so kommt. Auf jeden Fall hat sich VW inkl. Anwälte bereits sowohl in der USA als auch in Deutschland bei Anwälten erkundigt...

Man eine Frage, gelten denn als Unternehmen aus Deutschland bzw. in der EU auch in voller Höhe die Gesetze der USA für VW? Das wäre mal so meine Frage, ich bin da leider zu sehr Laie.
VfL - Finanzen |#753
05.01.2016 - 13:59 Uhr
Zitat von jonny_pl
Zitat von eisvogel251

Zitat von Schwalben-King


Quelle: m.bild.de
MEGA-KLAGE AUS DEN USA
VW droht 90-Milliarden-Dollar-Strafe
Wenn da durch kommt, dann dürfte der Vfl Wolfsburg Geschichte sein


Du hast von nix eine Ahnung, aber davon ganz schön viel......


VW hat richtig gute Anwälte und was ich so gehört habe geht man von wesentlich wesentlich geringeren Strafen aus, diese werden leider jeden Hater erschüttern.... Fraglich ob es so kommt. Auf jeden Fall hat sich VW inkl. Anwälte bereits sowohl in der USA als auch in Deutschland bei Anwälten erkundigt...

Man eine Frage, gelten denn als Unternehmen aus Deutschland bzw. in der EU auch in voller Höhe die Gesetze der USA für VW? Das wäre mal so meine Frage, ich bin da leider zu sehr Laie.


Also die Autos( unabhängig vom Hauptsitz des Konzerns) unterliegen den Vorgaben des jeweiligen Landes ,wo sie vertrieben werden. Sprich in den USA gelten die Vorgaben XY, VW hat gegen die Voragbe XY verstoßen und der anhängige Rechtsweg zu diesem Vorfall wird durch ein Verfahren nach US Justiz durchgeführt.

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„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein
VfL - Finanzen |#754
05.01.2016 - 14:08 Uhr
Selbstverständlich gelten die amerikanischen Gesetze für ein Unternehmen, das wie VW auf dem amerikanischen Markt aktiv ist, sonst würde man sich bei VW überhaupt wohl kaum größere Sorgen machen.
Diese 90 Milliarden $ sind im Übrigen eine fantastische Zahl, die eine theoretisch rechnerisch mögliche Höchststrafe bedeuten würden.
Ganz sicher wird diese Strafe letztendlich nicht festgesetzt werden.
Erkennbar ist aber leider, dass die amerikanische Regierung bemüht ist, Profit aus dem Versagen weniger Holzköpfe zu schlagen, was ja aus der absurden Klagebegründung ableitbar ist.
Obwohl ich selber nicht bei VW arbeite, werde ich froh sein, wenn das Unternehmen dieser Angelegenheit überstanden hat, und dies ganz gewiss nicht nur, weil ich dabei an negative Auswirkungen für den VfL denke.

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"Und ich fragte mich, wer nun verrückt geworden war. Ich oder die Welt? Und ich tippte auf die Welt! Und natürlich hatte ich Recht!". J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen
VfL - Finanzen |#755
05.01.2016 - 14:30 Uhr
Für deutsche Verhältnisse erscheinen die 90 Milliarden natürlich hoch. Man darf aber nicht vergessen, dass man in den USA schon Multimillionär wird, wenn man sich ein heißes Getränk von Mc Donalds auf die Hose kippt.

Und die >35.000 pro verkauftes manipuliertes Auto klingen schon sinnig. Eine Strafe darf ja bei einem Betrug ruhig höher ausfallen, als der Gewinn, den man dadurch eingefahren hat.

Zudem wird die amerikanische Allgemeinheit beim VW Skandal nicht so sehr getroffen. Dadurch hält sich der volkswirtschaftliche Schaden für die USA in Grenzen, bzw. Eher umgekehrt:
Die 90 Milliarden würden der US Volkswirtschaft gut tun.

Interessant ist auch, dass lediglich 6 Milliarden ab Rückstellungen gebildet wurden, obwohl man ja intern wusste, dass manauf Kosten der Gesundheit seine Kunden betrügt.
VfL - Finanzen |#756
05.01.2016 - 14:36 Uhr
Wie gesagt habe da so einige Sachen gehört, sollte VW da auf keinem Holzweg sein werden nicht mal die zurückgestellten 6 Milliarden benörigt. Es bleibt spannend ....

Ich denke mal VW wird sich extrem stark auf die Sachen mit Ford und den defekten Zündschlössen berufen und das dort Menschen ums Leben gekommen sind... Selbst BP hat mit einem schlimmeren Umweltvergehen nur 20 Milliarden gezahlt (waren es glaube ich). Da wird VW sicherlich nicht mehr zahlen müssen.

Nur weil die Normen in der USA (ein Widerspruch in sich selbst) so hoch sind ... Ja man hat bewusst getäuscht und ja man hat den Kunden vorgegaukelt man würde die Normen erfüllen... Dieses gehört bestraft! Doch alles andere als eine Spanne zwischen der Sache mir Ford + - paar Millionen oder 2-3 Milliarden wäre schon meiner Meinung nach ein "Witz".... Aber hey, selbst in Deutschland ist das "Wohl" der Allgemeinheit höher bestraft als das Schicksal eines Einzigen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zuendschloesser-general-motors-zahlt-900-millionen-dollar-a-1053321.html
Dieser Beitrag wurde zuletzt von jonny_pl am 05.01.2016 um 14:40 Uhr bearbeitet
VfL - Finanzen |#757
05.01.2016 - 14:46 Uhr
Zitat von jonny_pl
Wie gesagt habe da so einige Sachen gehört, sollte VW da auf keinem Holzweg sein werden nicht mal die zurückgestellten 6 Milliarden benörigt. Es bleibt spannend ....

Ich denke mal VW wird sich extrem stark auf die Sachen mit Ford und den defekten Zündschlössen berufen und das dort Menschen ums Leben gekommen sind... Selbst BP hat mit einem schlimmeren Umweltvergehen nur 20 Milliarden gezahlt (waren es glaube ich). Da wird VW sicherlich nicht mehr zahlen müssen.

Nur weil die Normen in der USA (ein Widerspruch in sich selbst) so hoch sind ... Ja man hat bewusst getäuscht und ja man hat den Kunden vorgegaukelt man würde die Normen erfüllen... Dieses gehört bestraft! Doch alles andere als eine Spanne zwischen der Sache mir Ford + - paar Millionen oder 2-3 Milliarden wäre schon meiner Meinung nach ein "Witz".... Aber hey, selbst in Deutschland ist das "Wohl" der Allgemeinheit höher bestraft als das Schicksal eines Einzigen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zuendschloesser-general-motors-zahlt-900-millionen-dollar-a-1053321.html



Einige US-Rechtsexperten sehen durchaus die Möglichkeit, dass gar keine Strafzahlungen fällig werden.
Dann wäre die Rückrufaktion noch realtiv kostenintensiv, aber ein sehr überschaubares finanzielles Risiko.
Da die US Bürger nicht durch ein Kraftfahrbundesamt dazu genötigt werden, sondern dies auf freiwilliger Basis abläuft, wird die Rücklaufquote im Gegensatz zur EU um einiges niedriger ausfallen.

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„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein
VfL - Finanzen |#758
05.01.2016 - 14:48 Uhr
Zitat von eisvogel251
Zitat von jonny_pl

Wie gesagt habe da so einige Sachen gehört, sollte VW da auf keinem Holzweg sein werden nicht mal die zurückgestellten 6 Milliarden benörigt. Es bleibt spannend ....

Ich denke mal VW wird sich extrem stark auf die Sachen mit Ford und den defekten Zündschlössen berufen und das dort Menschen ums Leben gekommen sind... Selbst BP hat mit einem schlimmeren Umweltvergehen nur 20 Milliarden gezahlt (waren es glaube ich). Da wird VW sicherlich nicht mehr zahlen müssen.

Nur weil die Normen in der USA (ein Widerspruch in sich selbst) so hoch sind ... Ja man hat bewusst getäuscht und ja man hat den Kunden vorgegaukelt man würde die Normen erfüllen... Dieses gehört bestraft! Doch alles andere als eine Spanne zwischen der Sache mir Ford + - paar Millionen oder 2-3 Milliarden wäre schon meiner Meinung nach ein "Witz".... Aber hey, selbst in Deutschland ist das "Wohl" der Allgemeinheit höher bestraft als das Schicksal eines Einzigen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zuendschloesser-general-motors-zahlt-900-millionen-dollar-a-1053321.html



Einige US-Rechtsexperten sehen durchaus die Möglichkeit, dass gar keine Strafzahlungen fällig werden.
Dann wäre die Rückrufaktion noch realtiv kostenintensiv, aber ein sehr überschaubares finanzielles Risiko.
Da die US Bürger nicht durch ein Kraftfahrbundesamt dazu genötigt werden, sondern dies auf freiwilliger Basis abläuft, wird die Rücklaufquote im Gegensatz zur EU um einiges niedriger ausfallen.


Hast du eine Quelle zu einem Artikel der das belegen könnte, bezüglich das keine Strafzahlungen anfallen.
VfL - Finanzen |#759
05.01.2016 - 14:51 Uhr
Zitat von jonny_pl
Zitat von eisvogel251

Zitat von jonny_pl


Wie gesagt habe da so einige Sachen gehört, sollte VW da auf keinem Holzweg sein werden nicht mal die zurückgestellten 6 Milliarden benörigt. Es bleibt spannend ....

Ich denke mal VW wird sich extrem stark auf die Sachen mit Ford und den defekten Zündschlössen berufen und das dort Menschen ums Leben gekommen sind... Selbst BP hat mit einem schlimmeren Umweltvergehen nur 20 Milliarden gezahlt (waren es glaube ich). Da wird VW sicherlich nicht mehr zahlen müssen.

Nur weil die Normen in der USA (ein Widerspruch in sich selbst) so hoch sind ... Ja man hat bewusst getäuscht und ja man hat den Kunden vorgegaukelt man würde die Normen erfüllen... Dieses gehört bestraft! Doch alles andere als eine Spanne zwischen der Sache mir Ford + - paar Millionen oder 2-3 Milliarden wäre schon meiner Meinung nach ein "Witz".... Aber hey, selbst in Deutschland ist das "Wohl" der Allgemeinheit höher bestraft als das Schicksal eines Einzigen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zuendschloesser-general-motors-zahlt-900-millionen-dollar-a-1053321.html



Einige US-Rechtsexperten sehen durchaus die Möglichkeit, dass gar keine Strafzahlungen fällig werden.
Dann wäre die Rückrufaktion noch realtiv kostenintensiv, aber ein sehr überschaubares finanzielles Risiko.
Da die US Bürger nicht durch ein Kraftfahrbundesamt dazu genötigt werden, sondern dies auf freiwilliger Basis abläuft, wird die Rücklaufquote im Gegensatz zur EU um einiges niedriger ausfallen.


Hast du eine Quelle zu einem Artikel der das belegen könnte, bezüglich das keine Strafzahlungen anfallen.


http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4832169/Dieselskandal_Gesetzeslucke-in-USA-konnte-VW-nutzen

Ich bin selbst kein Jurist, ich erwarte im Verlauf des Verfahrens gegen VW, dass die US Justiz und VW einem Vergleich zustimmen und eine bestimmte Summe X bezahlt wird.

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„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein
VfL - Finanzen |#760
05.01.2016 - 14:53 Uhr
Zitat von jonny_pl
Wie gesagt habe da so einige Sachen gehört, sollte VW da auf keinem Holzweg sein werden nicht mal die zurückgestellten 6 Milliarden benörigt. Es bleibt spannend ....

Ich denke mal VW wird sich extrem stark auf die Sachen mit Ford und den defekten Zündschlössen berufen und das dort Menschen ums Leben gekommen sind... Selbst BP hat mit einem schlimmeren Umweltvergehen nur 20 Milliarden gezahlt (waren es glaube ich). Da wird VW sicherlich nicht mehr zahlen müssen.

Nur weil die Normen in der USA (ein Widerspruch in sich selbst) so hoch sind ... Ja man hat bewusst getäuscht und ja man hat den Kunden vorgegaukelt man würde die Normen erfüllen... Dieses gehört bestraft! Doch alles andere als eine Spanne zwischen der Sache mir Ford + - paar Millionen oder 2-3 Milliarden wäre schon meiner Meinung nach ein "Witz".... Aber hey, selbst in Deutschland ist das "Wohl" der Allgemeinheit höher bestraft als das Schicksal eines Einzigen...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/zuendschloesser-general-motors-zahlt-900-millionen-dollar-a-1053321.html


Das mit GM ist ein interessanter Vergleichsfall.

Jetzt hängt es zum einen von der amerikanischen Gesetzeslage ab und von den Anwälten ab:
GM's Zündschlösser haben bei über zwei Millionen verkaufter Autos (anscheinend) zu paar hundert Toten geführt.
Jedes der verkauften VW Autos hat mehr umweltschädliche Gase abgestoßen, als angegeben.
Das lässt die Dunkelziffer der Menschen, die an akuten oder chronischen Atemwegserkrankungen erkrankt sind, bzw. die Rußschäden an Häusern und alles andere nur erahnen.
Hier kommt es auf die Argumente der Anwälte an.
Wenn dann noch einer der Anwälte in den US Medien den Leuten erklärt, was durch VW alles verursacht wurde und was für Sex Partys das oberste Management gefeiert hat...dann haben es die Richter dort nicht leicht.

Zum anderen müsste man gucken, was die Gesetze zu genau diesen Abgasüberschreitungen sagen:
Das kann von Zerstörung des Ozonlochs bis hin zum terroristischen Angriff durch Chemiewaffen gehen (auch wenn das jetzt natürlich ironisch gemeint war, aber man kennt ja die USA. Und deren Anwälte und was die sich so einiges einfallen lassen)
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