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Was macht eigentlich ...? Der Ehemaligen-Thread

30.06.2015 - 09:34 Uhr
Ich würde mir die Worte von Moritz zu Herzen nehmen und als Verein dankbar für diese sachliche Kritik sein.

Als HSV (Fan) gibt es soviel Kritik, da entwickelt man einen Schutzreflex, auch logisch.
Trotzdem spricht Moritz für mich viel an, er zeigte letztes Jahr in der Rückrunde bei Darmstadt das er solide auf dem Niveau in Liga 2 spielen kann.

Anschließend kam er zurück, am Anfang setzte Hecking große Stücke auf ihn, die Stimmung bei ihm und im Team war gut.
Warum sagt dann ein Spieler Woche vor Saisonende, er verlässt auf jeden Fall den Verein? Obwohl er noch keinen neuen Verein hat, es nicht feststeht wo der HSV im nächsten Jahr spielt und wer Trainer wird?

Wintzheimer bekommt gefühlt so eine Gnadenchance bei uns als Nr.2 höchstens, obwohl er klar sagt er will angreifen. Hinterseer will schon nach einem Jahr wieder weg, usw...

Da werden Spieler wie Schaub oder Jairo ausgewechselt, bzw. in den letzten 2 Minuten eingewechselt, nur um dann nicht mehr im Kader zu stehen? Narey, Hinterseer und Co. dürfen ansehen, wie unfitte Spieler statt ihnen auf dem Platz stehen?

Jairo holte bei seinem Kurzeinsatz eine Ecke raus, eigentlich hätten wir noch einen Elfmeter bekommen müssen in der letzten Minute. Auf solch positiven Effekte kann man aufbauen, oder den Spieler aus den Kader nehmen bis er gar keinen Bock mehr hat.
Obwohl der Spieler eigentlich dankbar für den neuen Vertrag war.

Deswegen kämpfen bei anderen Vereine die Spieler auch noch ab dem 30. Spieltag um jeden Ball, bei uns nicht mehr alle.

Ich glaube viele Spieler hätten gar kein Problem, wenn man sich dann in Ruhe im Sommer zusammensetzt und sagt der Verein will lieber getrennte Wege gehen. Aber doch nicht so mit den Spielern umgehen.
Wir haben 10 Punkte aus den letzten 9 Spielen seit der Fortsetzung geholt, bzw. 1 Punkten aus den letzten 3 Spielen und so wieder den Aufstieg verspielt, trotz guter Ausgangsbasis.

Vielleicht waren Wolf/Hecking schlechte Trainer und Moritz hat nicht das Niveau um vorne in der 2. Liga mitzuspielen. Kann sein, aber dagegen spricht die Vita der Personen für mich.
Moritz selbst ist mir "egal", er wird nächste Saison woanders spielen, auch richtig so.

Doch wenn wiederholt ehemalige Spieler die schlechte Stimmung in der Kabine ansprechen, dann sollte man dieses ernst nehmen.

Wenn ich sehe wie sich Dresden zusammen gerissen und gekämpft hat, bei gefühlt alle paar Tage ein Spiel und dann unsere Spiele sehe? Wo ich kein unbändigen Willen zum Erfolg sah, im zweiten Jahr in Folge.
Schaub, Harnik und Co. bei den anderen Vereinen kam auch noch Leistung wenn es um wenig/nichts mehr ging.

Viele Spieler sind jetzt weg, neue sind da, aber wieso wiederholte sich dieses enorme Problem wieder? Wie kann sicher gestellt werden, dass es nicht so kommt?
Zitat von Almgandhi
Eik Meijer

... heute Geburtstag haben und vom HSV einen Tweet bekommen.


https://hsv24.mopo.de/2020/08/02/kuriose-hsv-panne-erik-meijer-reagiert-amuesiert-auf-glueckwuensche.html


Edit gruesst an dieser Stelle Frau Meijers ( @meijers11 )


Erik nimmt es mit Humor. Ich persönlich wäre da weniger humorvoll. Mir ist klar, dass in der Social Media Welt etwas weniger Etikette, Form und Akribie an den Tag gelegt wird als in der guten alten Zeit des Schriftwechsels. Ein Brief mit Briefkopf und überprüfter Orthographie und Grammatik hat in unserer schnellen Zeit immer seltener Platz.
Rechtschreibkorrekturen helfen häufig, greifen aber auch dann ein wenn man Wörter eigentlich so nicht schreiben wollte. Zeichensetzung ist oft Glückssache. So ärgere ich mich häufiger, wenn z.B. in der Email Kommunikation Namen falsch geschrieben werden. Dieses hat schlicht mit Aufmerksamkeit und Respekt zu tun.
Über all diese Dinge kann man gewiss hinwegsehen und sollte da auch nicht kleinkariert sein.

Aber es ist eben auch nicht das erste Mal, dass die Medienprofis beim HSV haarsträubende Fehler begehen. Das ist in höchstem Maße unprofessionell. Ein falsch geschriebener Name ist schon ärgerlich. Statt Meijer zu gratulieren, dann aber einem ganz anderen Spieler zu benennen ist schlicht und ergreifend peinlich.

Mit wie viel Nachlässigkeit kann man denn seiner Arbeit nachgehen? Ein vier Augen Prinzip gibt es wohl nicht, aber dann sollte man vor dem Absenden doch noch einmal schauen ob alles seine Richtigkeit hat.

Ich bringe für so eine Außendarstellung wenig Verständnis auf. Etwas Konzentration aufzubringen kann doch nicht zu viel verlangt sein, oder?

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*** Volksparkstadion ***
Tradition - Heimat - Zukunft

Merke: Es bleibt immer etwas hängen!
Rückblick zum Start der Bundesliga 1963

In der Dokumentation über den Start der Bundesliga gibt es neben den grundsätzlichen Ausführungen zur und um die Gründung auch verschiedene Themen, Spielszenen und Interviews mit HSV-Bezug. Insbesondere die vielen alten Originalaufnahmen finde ich einfach herrlich anzusehen. Vielleicht sind die älteren unter uns ähnlich begeistert wie ich (auch wenn ich diese Zeit noch nicht aktiv erlebte).

Interessant, dass es offensichtlich bereits zum Start der Bundesliga vor allem um Geld und die zunehmende Professionalität des Fußball ging, insbesondere weil im Ausland deutlich mehr Geld im Fußball-System zirkulierte („Fußball ist Geschäft geworden“)...wie auch heute.

Interessant auch, dass schon damals gesellschafts- und sozialkritische Aspekte adressiert wurden (moderner Zirkus, Massenvergnügungsmittel, großes Showgeschäft, Tummelplatz für Sensationslüsterne) und eine 20%ige Vergnügungssteuer eingeführt werden sollte („Profilfußball sei ein Showgeschäft, welches Lustbarkeitssteuer auslöse“). Ebenso sind die versteckten Kommentare zum „anderen“ Geschlecht durchaus von einer gewissen Komik.

Es gab auch schon den ersten Spielervermittler und natürlich, der war auch damals schon umstritten.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Der-Start-der-Fussball-Bundesliga-1963,sportclub11528.html
Felix Magath ...

https://www.kicker.de/782081/artikel/magath_ich_fuerchte_der_schritt_mit_hrubesch_ist_nur_ein_alibi_beim_hsv_

den Spiegel mit einem Bild von Ralf Rangnick verwechselt haben und zu glauben er sei in der Lage mit Wuerzburg in den Europapokal zu kommen.

Eher kommt der aus unserer Nachwuchsakademie ein Spieler der es bei uns zum Weltfussballer schafft. stark

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"Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir mancher Ärger erspart."
Konfuzius

"Kein Mensch ist so wichtig, wie er sich nimmt."
Immanuel Kant

"Am Ende wird ohnehin alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es eben längst noch nicht das Ende."
keegan
Zitat von Marvin
... Martin Harnik?

Wie der Österreicher angibt, hat der Zwischenfall um Bernd Hoffmann die Leistungsfähigkeit der Mannschaft negativ beeinflusst.

Ich halte das - mit Verlauf - für eine Ausrede. Bernd Hoffmann wurde am 28. März von seinen Aufgaben entbunden, zu diesem Zeitpunkt pausierte der Spielbetrieb. Dieser wurde bekanntlich am 17. Mai wieder aufgenommen. Wenn sich eine solche Personalentscheidung im pausierten Betrieb und im Anschluss mehrere Monate später immer noch negativ auswirkt, zeigt dies viel mehr, welche mentalen Defizite dieses Team scheinbar hatte.

Möglicherweise geht der 33-Jährige aber auch nur den Moritz'schen Weg, Andere für die durchwachsenen Leistungen verantwortlich zu machen...


Das ist doch keine Ausrede. Martin Harnik, clever wie er ist, hat schon vor Hoffmanns Entlassung antizipiert, dass es beim HSV Unruhe geben könnte. Folglich hat er bereits direkt nach seiner Verpflichtung keine Leistung gezeigt.

Und weil der Druck und die Unruhe so schlimm waren, dass es quasi unmöglich war, nicht 5:1 gegen Sandhausen zu verlieren, hatte er sich folglich auch überlegt, beim HSV zu bleiben. Das macht alles ganz viel Sinn. Wenn man nicht zu stark darüber nachdenkt.

Jetzt mal im Ernst: Hätte es nach Hoffmanns Demission auch einen Trainerwechsel oder immerhin Sportvorstandswechsel gegeben, hätte ich Harniks Aussage immerhin etwas verstanden. So gab es aber nicht nur eine lange Coronapause dazwischen, sondern die Mannschaft hatte auch 0,0 mit Hoffmann zu tun, da er sie weder verpflichtet, noch die tägliche Arbeit beeinflusst hat. Wenn die Spieler Hoffmann persönlich kannten, dann von der Weihnachtsfeier oder der Saisoneröffnung. Sonst werden die Kontaktpunkte zum Marketingvorstand und Vorstandsvorsitzenden eher minimal gewesen sein.
Das ist für mich tatsächlich nur eine Ausrede. Und noch nicht mal eine gute dazu.

Keine Ahnung, warum gerade gestandene Spieler so einen Widerstand spüren, die Schuld auch bei sich selbst zu suchen. Bei Harnik war der Hoffmann-Schock offenbar so schlimm, dass er jetzt im Amateurfußball spielt. Und bei Moritz wirkt der Schock sogar noch bis zum Jahn nach, wo er auch kein unumstrittener Stammspieler ist. An der Leistungsfähigkeit beider Spieler kann's ja nicht liegen, also müssen es wohl die Nachwirkungen der Unruhe beim HSV sein.

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"Wenn die Tür offen steht, rennt der HSV mit Wucht gegen den Rahmen" - Hamburger Morgenpost
Ich gratuliere dem Ehemaligen mal, dass er nicht schon frueher beim HSV war und denen, die ihn vorher nicht fuer tauglich angesehen haben auch, weil sie scheinbar richtig lagen. Wenn man sich jedes Mal ins Hemd macht, wenn sich in der Hierarchie des Broetchengeber was aendert haette ich einen guten Teil meines Lebens besser unter der Dusche verbracht. Mir gehen diese Weichgespuelten auf den Keks die keine Belastung mehr ertragen koennen aber dennoch die Oeffentlichkeit suchen muessen und die nie selbst an irgendetwas Schuld haben.

Next ! uglygrrr

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"Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir mancher Ärger erspart."
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"Kein Mensch ist so wichtig, wie er sich nimmt."
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"Am Ende wird ohnehin alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es eben längst noch nicht das Ende."
keegan
Ich finde, Ihr geht etwas streng mit Martin Harnik ins Gericht.

Schließlich hat er nicht seine eigenen schwachen Leistungen mit der Unruhe in der Führung erklärt, sondern nur gesagt, daß diese Unruhe in der Rückrunde negativen Einfluß auf die Leistung der Mannschaft gehabt habe. Das halte ich für möglich.

Auch seine Äußerung hinsichtlich des kalten Schweißes hat er mit der Verantwortung für die Vereinsmitarbeiter nachvollziehbar begründet.

Aber sei's drum, weg ist weg. Ich wünsche ihm alles Gute in Dassendorf. smile

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Gute Leute muß man eben haben.
... Huub Stevens?

Übernimmt mal wieder Schalke 04.

Ich war hin und her gerissen und möchte doch gerne hier ein paar Zeilen verlieren.

Huub Stevens hat einen grandiosen Ruf hier beim HSV.
Huub Stevens hat einen ungleich grandioseren Ruf als Trainer auf Schalke - aus (sehr) guten Gründen.

Und ich nehme ihm ab, dass er Schalke lebt; das es sein Herzensverein ist.
Wir können sehr gut nachempfinden, wie es ist, seinen Herzensverein am Boden zu erleben.

Und Huub - Jahrhunderttrainer der Schalker - stellt sich für zwei Spiele trotzdem.
Trotzdem er weiß, dass er nur für zwei Spiele da steht.
Trotzdem er weiß, dass von den aktiven S04-Spielern ihn kaum einer in seiner Glanzzeit erlebte.
Trotzdem er weiß, dass es ein Himmelfahrtskommando ist.

Schalke hat heute mit Huub gegen Bielefeld verloren.

Trotzdem - oder gerade deswegen? - möchte ich hier meine Hochachtung zollen:
Sowas macht nur jemand, der den Verein im Herzen trägt - Huub Stevens tut es.



*Dieser Post ist nicht objektiv. Er spiegelt meine Meinung wider*

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HSV
⭐️ (Verliehen von Kaylee)
Zitat von tomg
Zitat von MurmeltierHSV

Das Interview finde ich spannend:

https://www.kicker.de/schipplock-wenn-du-die-30-ueberschritten-hast-musst-du-performen-794474/artikel

Bei Schipplock gibt es für mich gar keinen Verdacht, er sei jemand der nachtritt, find er schätzt(e) seine Situation immer gut ein.

Obwohl er mit Darmstadt abgestiegen ist, bei Bielefeld sehr lange verletzt war, scheint der größte Druck beim HSV gewesen zu sein.


naja , was ist da so spannend , wenn man keine Tore schiesst als Stürmer wird man genauso wenig auf Schultern getragen wie ein Torwart der jede Woche 2 durch die Hosenträger bekommt , und das ist nichts gegen Schippo /Wood ... das ist so !
es muss deswegen keiner fertig gemacht werden , aber das Schippo einfach eine sehr teure Fehlentscheidung war , darf doch wohl festgehalten werden!


Ich nehme mich da selbst nicht aus, aber es ist trotzdem falsch. Niemand muss den Spieler dafür feiern wenn die Leistungen nicht stimmen, aber öffentlich den Druck aufzubauen und die Minuten/Zeit ohne Tore zu zählen, ist kontraproduktiv. Dann wollen die Spieler es erzwingen, versuchen es bei jeder Chance, auch wenn abspielen besser wäre. Schipplock hat (wenn er gesund war), immer seine paar Tore erzielt pro Saison in jeder Liga, außer bei uns.
Jetzt kann man als HSV-Fan sagen, er ist selbst Schuld, muss er mit umgehen, die paar Tore. Oder versuchen auch als Verein/Fan selbstkritisch zu sein, warum dem so ist.

Am Ende macht dann ein befreit aufspielender Shipplock nach seiner Einwechselung gegen Holstein Kiel in der Nachspielzeit seinen Siegtreffer. Oder man wechselt so, dass man am Ende dann eine 3:2 Führung noch verspielt und es 3:3 ausgeht.

In der Summe machen dann solche Kleinigkeiten den Unterschied zwischen Auf- und Nichtaufstieg aus.

Bei uns werden zu oft Spieler als Sündenböcke ausgemacht, bei Einwechselungen (als es Fans im Stadion gab), gab es kaum Beifall, ein Raunen bei dem ersten kleinen Fehler. Stehen die Trainer zu sehr unter Druck, neigen die auch es auf wenige Spieler abzuwälzen.
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