Was macht eigentlich ...? Der Ehemaligen-Thread
30.06.2015 - 09:34 Uhr
18.06.2020 - 08:38 Uhr
Zitat von Steinii81
Hier noch ein Artikel von der Reviersport warum er gehen muss!!!
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-und-titz-ein-grosses-missverstaendnis-geht-mit-einem-knall-zu-ende/
Hier noch ein Artikel von der Reviersport warum er gehen muss!!!
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-und-titz-ein-grosses-missverstaendnis-geht-mit-einem-knall-zu-ende/
Ist für mich ein absolutes Unding. Ohne zu wissen ob und was genau vorgefallen ist, kann mir CT nur leid tun.
Auch wenn ich eben erst geschrieben habe, dass ich an Hecking glaube... aber, WENN dann würde ich mir eine Rückholaktion von Titz zum HSV wünschen.
Er hat in Essen gut gearbeitet, wie den Stellungnahmen hervorgeht auf und neben dem Platz den Verein positiv entwickelt. In Hamburg hat er gut gearbeitet, musste selbst noch lernen und hat - wie Wolf allerdings auch - mal wieder keine Zeit zugestanden bekommen.
Titz ist mit Sicherheit kein Welttrainer, aber in meinen Augen hätte er auf nachhaltige Sicht den HSV voran bringen können. Er musste und muss noch lernen. Seine Philosophie etwas anpassen und dann hätte da was wachsen können. Aber es ist wie es ist. mittlerweile werden Trainer ja schon gefeuert wenn sie einen Verein nach Kollosalen Abgängen auf Platz 7 führen, oder eben einen Verein fast aus der Bedeutungslosigkeit gezogen haben und eine abgebrochene Saison auf PLatz 3 beendet haben.
Warum wird eigentlich überhaupt noch ein Trainer eingestellt?
Das ist die Entscheidung der ich heute noch am meisten nachtrauere.
19.06.2020 - 00:18 Uhr
Zitat von MarvSGL
Ist für mich ein absolutes Unding. Ohne zu wissen ob und was genau vorgefallen ist, kann mir CT nur leid tun.
Auch wenn ich eben erst geschrieben habe, dass ich an Hecking glaube... aber, WENN dann würde ich mir eine Rückholaktion von Titz zum HSV wünschen.
Er hat in Essen gut gearbeitet, wie den Stellungnahmen hervorgeht auf und neben dem Platz den Verein positiv entwickelt. In Hamburg hat er gut gearbeitet, musste selbst noch lernen und hat - wie Wolf allerdings auch - mal wieder keine Zeit zugestanden bekommen.
Titz ist mit Sicherheit kein Welttrainer, aber in meinen Augen hätte er auf nachhaltige Sicht den HSV voran bringen können. Er musste und muss noch lernen. Seine Philosophie etwas anpassen und dann hätte da was wachsen können. Aber es ist wie es ist. mittlerweile werden Trainer ja schon gefeuert wenn sie einen Verein nach Kollosalen Abgängen auf Platz 7 führen, oder eben einen Verein fast aus der Bedeutungslosigkeit gezogen haben und eine abgebrochene Saison auf PLatz 3 beendet haben.
Warum wird eigentlich überhaupt noch ein Trainer eingestellt?
Das ist die Entscheidung der ich heute noch am meisten nachtrauere.
Zitat von Steinii81
Hier noch ein Artikel von der Reviersport warum er gehen muss!!!
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-und-titz-ein-grosses-missverstaendnis-geht-mit-einem-knall-zu-ende/
Hier noch ein Artikel von der Reviersport warum er gehen muss!!!
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-und-titz-ein-grosses-missverstaendnis-geht-mit-einem-knall-zu-ende/
Ist für mich ein absolutes Unding. Ohne zu wissen ob und was genau vorgefallen ist, kann mir CT nur leid tun.
Auch wenn ich eben erst geschrieben habe, dass ich an Hecking glaube... aber, WENN dann würde ich mir eine Rückholaktion von Titz zum HSV wünschen.
Er hat in Essen gut gearbeitet, wie den Stellungnahmen hervorgeht auf und neben dem Platz den Verein positiv entwickelt. In Hamburg hat er gut gearbeitet, musste selbst noch lernen und hat - wie Wolf allerdings auch - mal wieder keine Zeit zugestanden bekommen.
Titz ist mit Sicherheit kein Welttrainer, aber in meinen Augen hätte er auf nachhaltige Sicht den HSV voran bringen können. Er musste und muss noch lernen. Seine Philosophie etwas anpassen und dann hätte da was wachsen können. Aber es ist wie es ist. mittlerweile werden Trainer ja schon gefeuert wenn sie einen Verein nach Kollosalen Abgängen auf Platz 7 führen, oder eben einen Verein fast aus der Bedeutungslosigkeit gezogen haben und eine abgebrochene Saison auf PLatz 3 beendet haben.
Warum wird eigentlich überhaupt noch ein Trainer eingestellt?
Das ist die Entscheidung der ich heute noch am meisten nachtrauere.
Hab ich den falschen Artikel gelesen? Aus dem Artikel geht doch sehr klar hervor, dass Titz realitätsfremd, stur ist und zwischenmenschliche Defizite hat. Spieler vorrangig aus den ersten 3 Ligen? Als 4.Ligist? An der Konzeption festhalten, obwohl die eigene Mannschaft Zweifel hat? Routinierte Spieler auf die Tribüne setzen weil sie ein schlechtes Spiel gemacht haben?
Mich bestätigt das nur noch mehr in der Ansicht, dass Titz ein „Blender“ ist. Ist ja schön und gut ein eigenes Konzept zu haben und dran zu glauben auch wenn es mal nicht so läuft, aber irgendwie muss man sich ja schon mal hinterfragen wenn es mehrfach nicht läuft. Dieses Feingefühl geht ihm wohl ab oder er unterdrückt es. Bin mal gespannt wo es ihn jetzt hinzieht. Nachdem der HSV, allen voran Becker, die „dümmste Entscheidung seit langem“ vollzogen hat und alle anderen Vereine der ersten 3 Ligen genauso blind waren, bin ich gespannt für wen das Kapitel RWE mit ähnlichem Verlauf ein Bewerbungsschreiben ist.
Da bin ich über Hecking 1000 mal glücklicher und würde auch viele, viele Trainer bevorzugen wenn der Aufstieg scheitern sollte und man sich dazu entscheidet getrennte Wege zu gehen.
19.06.2020 - 12:16 Uhr
Zitat von Ridanho
(...)
Hab ich den falschen Artikel gelesen? Aus dem Artikel geht doch sehr klar hervor, dass Titz realitätsfremd, stur ist und zwischenmenschliche Defizite hat. Spieler vorrangig aus den ersten 3 Ligen? Als 4.Ligist? An der Konzeption festhalten, obwohl die eigene Mannschaft Zweifel hat? Routinierte Spieler auf die Tribüne setzen weil sie ein schlechtes Spiel gemacht haben?
Mich bestätigt das nur noch mehr in der Ansicht, dass Titz ein „Blender“ ist. (...)
(...)
Hab ich den falschen Artikel gelesen? Aus dem Artikel geht doch sehr klar hervor, dass Titz realitätsfremd, stur ist und zwischenmenschliche Defizite hat. Spieler vorrangig aus den ersten 3 Ligen? Als 4.Ligist? An der Konzeption festhalten, obwohl die eigene Mannschaft Zweifel hat? Routinierte Spieler auf die Tribüne setzen weil sie ein schlechtes Spiel gemacht haben?
Mich bestätigt das nur noch mehr in der Ansicht, dass Titz ein „Blender“ ist. (...)
Man kann diesen Artikel natürlich at face value nehmen. Oder man kann sich fragen, wer aus dem Team und Geschäftsstelle Souffleur des Journalisten gewesen ist. Man muß den Text nur aufmerksam lesen, dann kommt man schon drauf. Damit sage ich nicht, daß die Darstellung falsch ist. Den Inhalt aber als objektive Wahrheit zu akzeptieren, halte ich für fragwürdig.
Gerade in seiner Zeit beim HSV war eher seine Sozialkompetenz auffallend, auch wenn er Mavraj aussortierte...
Es gibt auch Stimmen aus dem Nachwuchsbereich bei RWE, die doch etwas anders klingen:
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-u19-trainer-apfeld-titz-hatte-hohe-anforderungen-ans-nlz/
Und im September 2019:
https://www.reviersport.de/artikel/rwe-u19-trainer-apfeld-ueber-die-zusammenarbeit-mit-christian-titz/
Aber @Gottschalkelf ist ja näher an RWE dran. Und hatte auch Kritisches zu Titz zu sagen. Vielleicht kann er etwas beisteuern.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rostein am 19.06.2020 um 12:18 Uhr bearbeitet
19.06.2020 - 12:44 Uhr
Zitat von Rostein
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Man kann diesen Artikel natürlich at face value nehmen. Oder man kann sich fragen, wer aus dem Team und Geschäftsstelle Souffleur des Journalisten gewesen ist. Man muß den Text nur aufmerksam lesen, dann kommt man schon drauf. ....
[
Man kann diesen Artikel natürlich at face value nehmen. Oder man kann sich fragen, wer aus dem Team und Geschäftsstelle Souffleur des Journalisten gewesen ist. Man muß den Text nur aufmerksam lesen, dann kommt man schon drauf. ....
RWE wurde nur Dritter, aber Titz holte 2,28 Punkte. Da wird sich ein Verantwortlicher nach dem Rauswurf schon überlegt haben, wie er trotz warmer Abschiedsworte eine Begründung für den Rauswurf unter das Volk bringt. Allerdings, der Verfasser scheint sich schon gut mit RWE auszukennen, hätte aber ruhig ein klein wenig reflektieren können, dass der Leistungsanspruch von Titz auch in der Regionalliga nicht nur negativ zu bewerten ist.
19.06.2020 - 14:06 Uhr
Ich weiß gar nicht, was bei dem Artikel über Titz so groß falsch sein soll. Den könnte man ebenso fast über seine HSV-Zeit verfassen.
Titz fing auch bei uns an und rasierte etablierte Spieler gnadenlos und baute 4.Liga-Spieler in einen Bundesliga-Kader. Wohl gemerkt, Spieler, von denen heute so gut wie keiner mehr in den ersten Ligen aktiv ist. Inwiefern dieser Umbau dann sinnvoll war, außer im Effekthascherei vor dem drohenden Abstieg, darf man fragen.
Titz hatte in den 8 BuLi-Spielen bei uns Erfolg, klar. Aber woran lag dies? Am Titzschen System oder aber einfach nur an der Veränderung des Gisdolschen Systems? Es gibt nicht wenig Teams, die nach einem Trainerrauswurf und Veränderungen der Struktur plötzlich performen. Egal, wie schwach der Trainer zuvor in anderen Stationen war oder sein Ruf ist. In der Folgesaison merkt man dann aber, dass der Trainer doch nicht passt. Dies liegt wohl öfters einfach ein der Veränderung an sich und nicht so sehr an den Auswirkungen der Veränderung. Festgefahrene und defekte Strukturen werden beseitigt und plötzlich sind die Spieler befreit bzw. überraschen die Gegner und schon gewinnt man Spiele. Dieser Effekt hält jedoch meist nicht lange an. Sieht man auch oft bei Aufsteigern, die die ersten Spiele bzw. die Hinrunde performen und ab der Winterpause dann einbrechen, wenn ihre Art durchschaut ist.
Und Titz leicht arrogante Art des Fußballverstehers sollte nun auch nirgends Neuland sein.
Da kommt ein Trainer aus der Regionalliga und revolutioniert den Fußball und erklärt dies dann auch noch UNGEFRAGT in jedem Format, jeder Zeitung, jedem Vlog etc.
Es war schon auffällig, wie oft Titz in den Medien präsent war und seine Sicht des Fußballs erläuterte.
Das kam nicht nur einmal oberlehrerhaft daher.
Und in einem Punkt hat der Autor des Artikels ebenso Recht - das Keeperspiel. Titz legte dar und erklärte, dass es wenig bis keine Nachteile bringe. Okay, aber welche Vorteile brachte es speziell? Haben wir deshalb mehr Erfolg gehabt? Ich mein, wir holten 10 Punkte aus den ersten 4 Spielen und danach nur noch 8 aus den folgenden 6 Spielen. Was ist das für ein Erfolg, bis auf die ersten Spiele?
Wir hatten jetzt mit Hecking eine ähnliche Anfangsbilanz und auch Wolf gewann seine ersten Spiele und dies ohne solch ein Keeperspiel.
Gleichermaßen hat sich der Steinmann-Effekt schnell abgenutzt. Was anfangs revolutionär galt, kostete am Ende Punkte bzw. war gefährlich.
Und lässt man sich mal nicht vom Punkteschnitt in den letzten 8 Spielen der Abstiegssaison blenden, dann darf man schon fragen, welchen Erfolg Titz mit seinen Methoden hatte?
Und hierbei muss man eben auch dagegenhalten, dass ein Trainer-Wechsel kurz vor Saisonende bei schwacher Saison fast gar nicht anders kann, als sich positiv auszuzahlen, wenn große Missstände und Blockaden vorhanden sind. Schlechter geht es dann auch kaum mehr.
Wenn man eines über Titz sagen kann, dann mMn wirklich, dass er das Paradebeispiel eines theoretischen Laptop-Trainers ist, der versucht mehr durch theoretische Ideale zu überzeugen, als dass er Ergebnisse liefert.
Und ja, Titz Keeperspiel wurde europaweit beäugt und Pollersbeck auch von Kahn gelobt.
Was ist davon nahezu 2 Jahre später eigentlich übrig?
Wer hat das adaptiert im Weltfußball?
Wie verlief dies weitere Karriere von Pollersbeck?
Blender mag hart klingen, aber sagt im Kern schon das Ergebnis deutlich aus.
Nicht, dass Titz bewusst als ein Solcher auftritt - im Ergebnis ist er jedoch mMn einer.
Was das Ganze aber eher schlimmer macht, als ihn entlastet.
Er scheint Ideale über das Ergebnis zu heben, was ihn als Trainer einer Fußballmannschaft unbrauchbar macht. Lediglich im Jugendbereich macht es Sinn, mehr Ideale zu pflegen, als Ergebnisse.
Vielleicht ist Titz deswegen als Jugendtrainer besser aufgehoben.
Titz war nur 18 Spiele beim HSV im Profibereich. Seine Interviews und Erklärungen hallen jedoch noch immer in meinen Ohren, als wäre er 10 Jahre Trainer gewesen und hätte sein Verständnis von Fußball uns allen beigebracht. Er hört sich halt auch gern reden und klingt eloquent und seine Aussagen recht sinnig.
Wenn jedoch ein Trainer entgegen allen anderen ein solches Mitteilungsbedürfnis hat und von "Talkshow zu Talkshow" rennt und ungefragt, den Fußball erklärt, dann wirkt er sogar unabhängig von seinem Erfolg arrogant, weltfremd und in seiner eigenen Welt als ob er irgendetwas zu verarbeiten hätte und früher nicht genug anerkannt wurde.
Keine Frage - ich war auch auf Titz Seite als er da war.
Je mehr Zeit jedoch vergeht, seit er weg ist, bin ich jedoch immer froher darum.
Im Gegensatz zu anderen, die ihn immer mehr vermissen.
PS:
Ich bin mir sehr sicher, dass wir das Gleiche wie Stuttgart mit Korkut erlebt hätten, wenn Titz uns damals in der BuLi gehalten hätte. Viele wären vom unglaublichen Erfolg geblendet gewesen und hätten ihn zu lange vertraut.
@Rostein
"Die Zusammenarbeit war professionell" würde ich jetzt eher nicht als positiv bewerten. Das sagt eher das Gegenteil aus.
Titz fing auch bei uns an und rasierte etablierte Spieler gnadenlos und baute 4.Liga-Spieler in einen Bundesliga-Kader. Wohl gemerkt, Spieler, von denen heute so gut wie keiner mehr in den ersten Ligen aktiv ist. Inwiefern dieser Umbau dann sinnvoll war, außer im Effekthascherei vor dem drohenden Abstieg, darf man fragen.
Titz hatte in den 8 BuLi-Spielen bei uns Erfolg, klar. Aber woran lag dies? Am Titzschen System oder aber einfach nur an der Veränderung des Gisdolschen Systems? Es gibt nicht wenig Teams, die nach einem Trainerrauswurf und Veränderungen der Struktur plötzlich performen. Egal, wie schwach der Trainer zuvor in anderen Stationen war oder sein Ruf ist. In der Folgesaison merkt man dann aber, dass der Trainer doch nicht passt. Dies liegt wohl öfters einfach ein der Veränderung an sich und nicht so sehr an den Auswirkungen der Veränderung. Festgefahrene und defekte Strukturen werden beseitigt und plötzlich sind die Spieler befreit bzw. überraschen die Gegner und schon gewinnt man Spiele. Dieser Effekt hält jedoch meist nicht lange an. Sieht man auch oft bei Aufsteigern, die die ersten Spiele bzw. die Hinrunde performen und ab der Winterpause dann einbrechen, wenn ihre Art durchschaut ist.
Und Titz leicht arrogante Art des Fußballverstehers sollte nun auch nirgends Neuland sein.
Da kommt ein Trainer aus der Regionalliga und revolutioniert den Fußball und erklärt dies dann auch noch UNGEFRAGT in jedem Format, jeder Zeitung, jedem Vlog etc.
Es war schon auffällig, wie oft Titz in den Medien präsent war und seine Sicht des Fußballs erläuterte.
Das kam nicht nur einmal oberlehrerhaft daher.
Und in einem Punkt hat der Autor des Artikels ebenso Recht - das Keeperspiel. Titz legte dar und erklärte, dass es wenig bis keine Nachteile bringe. Okay, aber welche Vorteile brachte es speziell? Haben wir deshalb mehr Erfolg gehabt? Ich mein, wir holten 10 Punkte aus den ersten 4 Spielen und danach nur noch 8 aus den folgenden 6 Spielen. Was ist das für ein Erfolg, bis auf die ersten Spiele?
Wir hatten jetzt mit Hecking eine ähnliche Anfangsbilanz und auch Wolf gewann seine ersten Spiele und dies ohne solch ein Keeperspiel.
Gleichermaßen hat sich der Steinmann-Effekt schnell abgenutzt. Was anfangs revolutionär galt, kostete am Ende Punkte bzw. war gefährlich.
Und lässt man sich mal nicht vom Punkteschnitt in den letzten 8 Spielen der Abstiegssaison blenden, dann darf man schon fragen, welchen Erfolg Titz mit seinen Methoden hatte?
Und hierbei muss man eben auch dagegenhalten, dass ein Trainer-Wechsel kurz vor Saisonende bei schwacher Saison fast gar nicht anders kann, als sich positiv auszuzahlen, wenn große Missstände und Blockaden vorhanden sind. Schlechter geht es dann auch kaum mehr.
Wenn man eines über Titz sagen kann, dann mMn wirklich, dass er das Paradebeispiel eines theoretischen Laptop-Trainers ist, der versucht mehr durch theoretische Ideale zu überzeugen, als dass er Ergebnisse liefert.
Und ja, Titz Keeperspiel wurde europaweit beäugt und Pollersbeck auch von Kahn gelobt.
Was ist davon nahezu 2 Jahre später eigentlich übrig?
Wer hat das adaptiert im Weltfußball?
Wie verlief dies weitere Karriere von Pollersbeck?
Blender mag hart klingen, aber sagt im Kern schon das Ergebnis deutlich aus.
Nicht, dass Titz bewusst als ein Solcher auftritt - im Ergebnis ist er jedoch mMn einer.
Was das Ganze aber eher schlimmer macht, als ihn entlastet.
Er scheint Ideale über das Ergebnis zu heben, was ihn als Trainer einer Fußballmannschaft unbrauchbar macht. Lediglich im Jugendbereich macht es Sinn, mehr Ideale zu pflegen, als Ergebnisse.
Vielleicht ist Titz deswegen als Jugendtrainer besser aufgehoben.
Titz war nur 18 Spiele beim HSV im Profibereich. Seine Interviews und Erklärungen hallen jedoch noch immer in meinen Ohren, als wäre er 10 Jahre Trainer gewesen und hätte sein Verständnis von Fußball uns allen beigebracht. Er hört sich halt auch gern reden und klingt eloquent und seine Aussagen recht sinnig.
Wenn jedoch ein Trainer entgegen allen anderen ein solches Mitteilungsbedürfnis hat und von "Talkshow zu Talkshow" rennt und ungefragt, den Fußball erklärt, dann wirkt er sogar unabhängig von seinem Erfolg arrogant, weltfremd und in seiner eigenen Welt als ob er irgendetwas zu verarbeiten hätte und früher nicht genug anerkannt wurde.
Keine Frage - ich war auch auf Titz Seite als er da war.
Je mehr Zeit jedoch vergeht, seit er weg ist, bin ich jedoch immer froher darum.
Im Gegensatz zu anderen, die ihn immer mehr vermissen.
PS:
Ich bin mir sehr sicher, dass wir das Gleiche wie Stuttgart mit Korkut erlebt hätten, wenn Titz uns damals in der BuLi gehalten hätte. Viele wären vom unglaublichen Erfolg geblendet gewesen und hätten ihn zu lange vertraut.
@Rostein
"Die Zusammenarbeit war professionell" würde ich jetzt eher nicht als positiv bewerten. Das sagt eher das Gegenteil aus.
19.06.2020 - 14:29 Uhr
@robotnik
Was soll das jetzt? Titz wurde bei RWE gefeuert, nicht beim HSV, über die Hintergründe wissen wir wenig, eine Darstellung Deiner Meinung zu Titz beim HSV, hm, klingt ein bisschen nach “Schaut her, ich hatte recht“.
Brauchst Du das wirklich, inkl. diskutabler Aussagen, die jeden der es anders sieht zu einer Antwort nötigt, plus fruchtloser Folgediskussion?
Titz wurde gefeuert. Das ist für ihn sicher nicht einfach, auch weil die Umstände seiner Reputation eher schaden. Ich denke er hat hier nichts gemacht, weswegen man gegen ihn nachtreten muss. Ich wünsche ihm, dass er mal das perfekte Umfeld für seine Arbeit findet und seine Vorstellungen umsetzen kann.
Was soll das jetzt? Titz wurde bei RWE gefeuert, nicht beim HSV, über die Hintergründe wissen wir wenig, eine Darstellung Deiner Meinung zu Titz beim HSV, hm, klingt ein bisschen nach “Schaut her, ich hatte recht“.
Brauchst Du das wirklich, inkl. diskutabler Aussagen, die jeden der es anders sieht zu einer Antwort nötigt, plus fruchtloser Folgediskussion?
Titz wurde gefeuert. Das ist für ihn sicher nicht einfach, auch weil die Umstände seiner Reputation eher schaden. Ich denke er hat hier nichts gemacht, weswegen man gegen ihn nachtreten muss. Ich wünsche ihm, dass er mal das perfekte Umfeld für seine Arbeit findet und seine Vorstellungen umsetzen kann.
19.06.2020 - 15:09 Uhr
Zitat von Hope
@robotnik
Was soll das jetzt? Titz wurde bei RWE gefeuert, nicht beim HSV, über die Hintergründe wissen wir wenig, eine Darstellung Deiner Meinung zu Titz beim HSV, hm, klingt ein bisschen nach “Schaut her, ich hatte recht“.
Brauchst Du das wirklich, inkl. diskutabler Aussagen, die jeden der es anders sieht zu einer Antwort nötigt, plus fruchtloser Folgediskussion?
@robotnik
Was soll das jetzt? Titz wurde bei RWE gefeuert, nicht beim HSV, über die Hintergründe wissen wir wenig, eine Darstellung Deiner Meinung zu Titz beim HSV, hm, klingt ein bisschen nach “Schaut her, ich hatte recht“.
Brauchst Du das wirklich, inkl. diskutabler Aussagen, die jeden der es anders sieht zu einer Antwort nötigt, plus fruchtloser Folgediskussion?
Schaut her ich hatte Recht, war nicht meine Absicht.
Eher die Bewertung des Artikels über seinen RWE Rauswurf, den man ja als objektiv anzweifeln könnte, da er sehr hart klingt.
Deswegen wollte ich meine Sicht darlegen und beschreiben, dass es für mich wie eine Art Blaupause auf Titz HSV-Zeit passt - ohne die genauen Hintergründe und Abläufe bei RWE zu kennen - sofern er die Abläufe bei RWE beschreibt, ist er für mich glaubwürdig, da es ähnlich bis ebenso beim HSV aus meiner Sicht ablief.
Ich habe ja versucht, so gut es geht, meiner Meinung nach, einzubauen. Das sollte doch gut meine subjektive Sichtweise darstellen und sich niemand genötigt fühlen, etwas richtig stellen zu müssen.
Wenn dies doch der Fall sein sollte - okay.
Der Post ist MEINE SUBJEKTIVE Sichtweise und nicht automatisch allgemeingültig.
PS:
Titz Gerede und Erklärerei des Fußballs kritisierte ich bereits während seiner Amtszeit, als ich noch froh war, ihn als Trainer zu haben. Das hat mich damals als Titz Fan schon irritiert, wie massiv er sich medial einbrachte.
Die jetzige Bewertung der Titzschen Rolle beim HSV reifte auch erst mit der Zeit zu diesem erwähnten Punkt und war keineswegs schon direkt nach seinem Rauswurf so vorhanden.
Als Jugendtrainer würde ich Titz jederzeit wieder anstellen - als Profitrainer jedoch nicht.
Ich hege ja keinerlei Groll gegen ihn - halte ihn lediglich für ungeeignet.
Als Spieler vielleicht mit Ito vergleichbar - sieht nett aus und macht kurz Hoffnung - entpuppt sich aber als Blender bzgl. angeblicher Fähigkeiten und daraus geschürten Erwartungen.
22.06.2020 - 19:12 Uhr
Moin liebe HSV-Fans
Wir sind zwei leidenschaftliche Hobby-Filmemacher (Stoke City und BVB-Fan).
Zukünftig wollen wir mit unserem Video-Format „Ausherzspiel“ (völlig clubunabhängig und neutral) ungewöhnliche Geschichten rund um den Profifußball erzählen. Uns interessieren dabei besonders die kernigen und auf den ersten Blick ungewöhnlichen Stories und vorallem richtige Charaktere mit einer klaren Meinung zu auch gesellschaftskritischen Themen.
Vielleicht begebe mich in gefährliches Terrain.
https://www.youtube.com/watch?v=Qw3xIKaH_s4
Für unsere erste Dokumentation haben wir einen alten Bekannten von euch getroffen: Wahrscheinlich eher als Feinbild bei euch bekannt, haben wir den ehemaligen St. Pauli-Profi Benedikt Pliquett getroffen. Nach seinen 13 Jahren als Profi, betreibt er heute drei Sexshops, eine Bar und einen Underground-Club auf dem Kiez. Bei euch ist er wahrscheinlich eher für den Fahnentritt und den Petric-Jubel in Erinnerung geblieben. In der Doku spricht er aber auch über seine Zeit, als er beim HSV unter Vertrag stand und dass er den Derbysieg heute wesentlich umemotionaler sieht, auch wenn seine Abneigung gegen den HSV aus persönlichen Erfahrungen resultiert.
Fernab von jeglicher Rivalität, spricht er erfrischend offen auch über seinen Kampf gegen rechte Strukturen im Fußball und der Gesellschaft und setzt sich kritisch mit dem Glamour-Produkt Bundesliga auseinander, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Dabei gibts für ihn aber nicht schwarz und weiß, weshalb er auch die Kritik an Dietmar Hopp nicht nachvollziehen kann.
Ich würde mich wirklich über Feedback freuen!
Falls ihr Bock auf mehr solchen Content habt, würde ich mich auch über ein Abo freuen!
Wir verfolgen keine kommerziellen Absichten, aber um weitere solcher Dokus produzieren zu können, kann man viele Spieler leider nur mit Reichweite (die wir noch nicht haben) oder Geld (das wir noch viel weniger haben) überzeugen.
Danke euch und einen schönen Start in die Woche!
Daumen für den letzten Spieltag sind gedrückt
Wir sind zwei leidenschaftliche Hobby-Filmemacher (Stoke City und BVB-Fan).
Zukünftig wollen wir mit unserem Video-Format „Ausherzspiel“ (völlig clubunabhängig und neutral) ungewöhnliche Geschichten rund um den Profifußball erzählen. Uns interessieren dabei besonders die kernigen und auf den ersten Blick ungewöhnlichen Stories und vorallem richtige Charaktere mit einer klaren Meinung zu auch gesellschaftskritischen Themen.
Vielleicht begebe mich in gefährliches Terrain.
https://www.youtube.com/watch?v=Qw3xIKaH_s4
Für unsere erste Dokumentation haben wir einen alten Bekannten von euch getroffen: Wahrscheinlich eher als Feinbild bei euch bekannt, haben wir den ehemaligen St. Pauli-Profi Benedikt Pliquett getroffen. Nach seinen 13 Jahren als Profi, betreibt er heute drei Sexshops, eine Bar und einen Underground-Club auf dem Kiez. Bei euch ist er wahrscheinlich eher für den Fahnentritt und den Petric-Jubel in Erinnerung geblieben. In der Doku spricht er aber auch über seine Zeit, als er beim HSV unter Vertrag stand und dass er den Derbysieg heute wesentlich umemotionaler sieht, auch wenn seine Abneigung gegen den HSV aus persönlichen Erfahrungen resultiert.
Fernab von jeglicher Rivalität, spricht er erfrischend offen auch über seinen Kampf gegen rechte Strukturen im Fußball und der Gesellschaft und setzt sich kritisch mit dem Glamour-Produkt Bundesliga auseinander, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Dabei gibts für ihn aber nicht schwarz und weiß, weshalb er auch die Kritik an Dietmar Hopp nicht nachvollziehen kann.
Ich würde mich wirklich über Feedback freuen!
Falls ihr Bock auf mehr solchen Content habt, würde ich mich auch über ein Abo freuen!
Wir verfolgen keine kommerziellen Absichten, aber um weitere solcher Dokus produzieren zu können, kann man viele Spieler leider nur mit Reichweite (die wir noch nicht haben) oder Geld (das wir noch viel weniger haben) überzeugen.
Danke euch und einen schönen Start in die Woche!
Daumen für den letzten Spieltag sind gedrückt
23.06.2020 - 11:46 Uhr
Maxi Beister
Beim 3:0 Sieg in Zwickau an allen drei Toren beteiligt sein.
Beim 3:0 Sieg in Zwickau an allen drei Toren beteiligt sein.
23.06.2020 - 22:32 Uhr
Man spürt, dass er es unbedingt schaffen will. Fit werden bis Samstag - und beim Auswärtsspiel in Mönchengladbach noch einmal auflaufen für Hertha BSC. Danach geht Per Skjelbred (33) nach sieben Jahren in Berlin zurück in seine norwegische Heimat. Er wird Hertha fehlen: als Spieler, als Typ - als einer, dem in der Ego-Branche Profi-Fußball das Wir immer wichtiger war als das Ich.
Lesen Sie hier die vollständige Meldung: http://www.kicker.de/778213/artikel/skjelbred_der_kreis_schliesst_sich_
Mit dem hatten wir (Mal wieder) keine Geduld...
Lesen Sie hier die vollständige Meldung: http://www.kicker.de/778213/artikel/skjelbred_der_kreis_schliesst_sich_
Mit dem hatten wir (Mal wieder) keine Geduld...
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