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Zuschauerzahlen

21.02.2007 - 17:46 Uhr
Ich möchte hier mal ein Thema ansprechen auf das ich durch die Diskussion um K.P.B in der GK gekommen bin.
Euer Schnitt bei BuLi-Spielen liegt laut Angaben eines Users bei 42.000.
Das ist auf jeden Fall nicht schlecht, aber sicher noch ausbaufähig.
Sehr viel stutziger machen mich allerdings die Zuschauerzahlen bei euren UI- bzw. UEFA- Cup Spielen, die höchstens knapp über 10.000 liegen (Quelle: eure HP. Leider nur für diese Saison ersichtlich).
Woran liegt es, dass die Begeisterung für solche Spiele bei euch Fans nicht so groß ist?
Vergleicht man die Zahlen mit denen von Schalke so ist da doch ein krasser Unterschied. Trotz ungefähr gleich großem Einzugsgebiet und dazu noch weniger Top-Fussball-Konkurrenz.
(Ruhrgebiet: S04, BxB, Bochum. Dazu noch Leverkusen, Duisurg, Köln, Essen in unmittelbarer Nähe bzw. 2. Liga)
(Berlin: Hertha...)

Sind die Karten zu teuer?
Zu langer Anfahrtsweg innerhalb der Woche?
Zu viele andere kulturelle Angebote in der Hauptstadt?


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Zuschauerzahlen |#1
20.03.2016 - 02:49 Uhr
Wels sportlich wenig zu meckern gibt kramt man jetzt diese Uralt-Debatte raus ... das Thema ist doch eigentlich keins. sehe da auch keine chance. sehe auch nicht, warum Hertha jetzt unbedingt ständig das Olympiastadion ausverkaufen muss. Am Saisonende werden es wieder im Schnitt um die 50.000 gewesen sein, das ist imho keine "oberpeinliche" Zahl. Das ist mehr, als in sehr viele Stadien überhaupt reinpassen.

Oberpeinlich für wen eigentlich? Sollen sich die Berliner schämen, weil sie ihre sauer verdiente Kohle da ausgeben, wo sie es sinnvoll finden? Oder der Verein? Oder die Zugezogenen, weil sie lieber in Prenzel-Gmünd in der Kneipe ihren Heimatverein gucken? Komische Debatte.

•     •     •

Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden.
Phrasenstatus für "unfassbar" und "erschreckend schwach" ;)

Zuschauerzahlen |#2
21.03.2016 - 11:04 Uhr
@MAX43: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es finanziell für absehbare Zeit sinnvoll wäre, selbst zu bauen. Jedenfalls ist die aktelle Miete mE relativ gering und dürfte kaum die Tilgungsraten erreichen. Wir haben auch nicht das Eigenkapital oder die Strahlkraft der Bayern, sodass wir starke Partner wie die Allianz gewinnen würden.

Sinnvoll wäre eher, einen Investor für eine weitere Multifunktionsarena zu finden und uns wie jetzt als Ankermieter einzumieten. Zumal wir dann so wie jetzt auch nicht den restlichen Betrieb/ Leerstand verwalten müssen. Allerdings muss der Investor neben uns ausreichend lukrative Mieter oder Veranstaltungen finden. AEG entwickelt bereits ein Areal und hat neben der Mercedes Benz Arena eine kleine Schwesterhalle in der Pipeline. Ob die noch mal groß investieren und sich selbst Konkurrenz machen wollen? Also keine Ahnung ob und durch wen und wann so was in Frage käme.

Nebenbei stelle ich mir auch die Frage ob wir allein vom Zuschauerpotential her nicht sogar sehr gut mit dem Olympiastadion bedient sind. Ein paar Mal pro Jahr ist es komplett gefüllt und auch ein Schnitt von 45.000 bis 50.000 ist nicht so schlecht. Zudem kann der noch wachsen. Bei einer neuen Halle/ Stadion wäre das eher schon das absolute Maximum. Und ob eine künstliche Verknappung wirklich deutlich mehr Dauerkarten und ein volles Haus gegen Wob und Co bedeuten würde?

Eigentlich sehe ich nur die Stimmung als Argument an. Was das angeht, ist das Oly sicher eigen. Aber es ist auch einzigartig, traditionsreich und weltberühmt als Heimstätte von Olympischen Spielen, Leichtathletik-WMs aber auch von packenden DFB-Pokal-Finals und den Finalspielen der WMs und EMs. Ich empfinde das durchaus als Vorrecht in diesem Stadion zu spielen und dass man sogar die Laufbahnen entsprechend eingefärbt hat. Kurz: Das Olympiastadion hat Glanz und Patina und ist mit unserer eigenen Geschichte eng verbunden. Es liegt an uns, es mit Leben zu füllen und so schlecht machen wir das nicht. Auswärts sind wir im Übrigen auch nicht DIE Macht des deutschen Fußballs. Liegt also sicher nicht allein am Stadion.
Zuschauerzahlen |#3
21.03.2016 - 13:47 Uhr
Ich denke auch, dass es zu einfach ist, den zu niedrigen Schnitt einfach aufs Olympiastadion zu schieben. Ich glaube, die Anzahl der Leute, die aufgrund des Stadions nicht zum Spiel kommen, hält sich arg in Grenzen. Von Spielen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mal abgesehen.
Natürlich bringt eine neue Arena auch Vorteile mit, denen ich mich nicht verschließen möchte. Die Stimmung wäre sicherlich auch insgesamt besser. Aber zur Augenwischerei, dass die 40.000 Zuschauer gegen Ingolstadt in einer 55.000 Zuschauer fassenden Arena besser aussehen, als im Olympiastadion, muss man kein neues Stadion, wohlmöglich irgendwo an den Stadtrand bauen und damit ein ganzes Stück an Hertha-Tradition zerstören.

Das vorhandene Potenzial optimal ausschöpfen und neue Fans gewinnen, das sollte in meinen Augen weiterhin Priorität haben, auch wenn man das ein paar Jahre schon vergeblich versucht hat.

Ich fand die Entwicklung in den letzten Jahren gar nicht so schlecht. In den letzten drei Spielzeiten in Liga 1 hat man jedes Mal die 50.000 im Schnitt geknackt, was erstmal positiv zu sehen ist und woraus durchaus eine Tendenz abzuleiten war. In der Saison 11/12, in der man mal wieder grottigen Fußball gespielt hat und an deren Ende man wieder den Weg in die zweite Liga antreten musste, hatte man einen Schnitt von 53.449. Also schon ein deutliches Stück über der 50.000 Marke und das ganz ohne Erfolgsfans, denn die hätten in dieser Saison keinen Grund gehabt ins Stadion zu gehen.
Auf diese Zahlen sollte man aufbauen.

Ich bin zwar auch etwas verwundert, dass die Leistung und der Tabellenplatz in dieser Spielzeit nicht zu deutlich mehr Zuschauern führt und bin über Spiele mit unter 40.000 Zuschauern oder eben auch nur gut 50.000 gegen Schalke auch etwas enttäuscht, doch auch hierfür muss es ja generell Gründe geben. Ich glaube, dass die Achterbahnfahrt in den letzten Jahren, den erfreulichen Trend etwas ins stoppen gebracht hat. Hier spreche ich vor allem vom zweiten Abstieg und der damit verbundenen Enttäuschung (der Schnitt im Zweitligajahr 12/13 war auch deutlich schlechter als bei unserem ersten Besuch im Unterhaus 10/11), dem Trainerchaos seit dem Abgang von Favre, durch den Preetz und Hertha doch einiges an Kredit und Glaubwürdigkeit verspielt haben dürften und weitestgehend katastrophalen fußabllerischen Leistungen, die die Heimspiele zum Teil nur schwer erträglich gemacht haben. Die fußballerisch arme letzte Saison, an deren Ende um ein Haar wieder der Abstieg gestanden hätte, dürfte diesbezüglich wohl auch eine entscheidende Rolle einnehmen und jegliche Aufbruchsstimmung im Keim erstickt haben.

In dieser Saison dürfte das Misstrauen gegenüber Hertha noch deutlich überwiegen und Ungläubigkeit bei vielen Fans vorherrschen. Das geht vielen von uns ja ähnlich. Dennoch erkennt man, dass unter Dardai jetzt ein Plan verfolgt wird, der uns den Fußball zurückbringt und das Identifikationspotenzial erhöht. Schließt man diese Saison erfolgreich ab und setzt seinen Weg fort, wird sich das mMn bereits in der nächsten Saison auch auf den Rängen zeigen, denn dann dürfte das Vertrauen unter den Fans zurück sein.
Ich denke, dass es dann recht schnell gehen kann und der Zuschauerschnitt wieder auf über 50.000 steigt. Je nachdem wie erfolgreich man ist, würde darauf dann noch ein Zuschlag von den typischen Erfolgsfans kommen. Mit einer Basis von kanpp 55.000 ließe sich dann schon ziemlich gut auskommen. Dann ist halt Kontinuität gefragt, um neue Generationen bzw. Kids dauerhaft für Hertha zu gewinnen.
Baut man ein Stadion mit 50.000 oder 55.000 Plätzen, fehlt aktuell sogar nicht viel, um es vollständig auszulasten und man hätte keine Chance mehr, auf mögliche positive Entwicklungen zu reagieren.

Letztlich finde ich es schon toll, dass wir unsere Heimspiele in einem Stadion wie dem Olympiastadion austragen dürfen. Die ausverkauften Heimspiele gegen Bayern und Dortmund, ein ausverkauftes DFB-Pokal-Halbfinale, vielleicht bald wieder Spiele vor über 60.000 gegen Schalke, Gladbach etc.
Mögliche Champions-League Spiele lasse ich mal noch bewusst weg.
Darauf würde ich schon ungerne verzichten.

Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.
Zuschauerzahlen |#4
21.03.2016 - 15:25 Uhr
Zitat von HerTHaner91
Zitat von Marcelinho1000

...

Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.


Ich stimme die da voll und ganz zu. Das Hauptproblem ist für mich auch nicht das Stadion - sondern die Preise. Da kann man mal zu einem Spiel gehen - vielleicht zu 2. für 42 Euro mindestens das war es dann aber auch wenn man dann vielleicht auch noch verliert. Ansonsten haben glaube ich nicht wirklich viele Lust mehrfach im Monat so viel auszugeben. Ja die Aktionen gegen Ingolstadt für 2 zum Preis von einem sind immernoch 21 Euro. Das wäre der Ansatz dafür mehr Zuschauer zu locken gerade zu solchen Spielen.


Also sich über die Preise zu beschweren, naja. Hab grad mal bei Frankfurt geschaut. In deren "Ostkurve" kosten Karten gegen Hoppenheim 29€! Bei uns kosten die 15€. Also sind wir noch ganz gut bedient denke ich. Wer weniger ausgeben will muss sich halt ne Dauerkarte holen. Die lohnt sich auch schon wenn man nur zur Hälfte der Spiele geht.

Ich wäre froh über ein neues Stadion. Ich kann das Gerede über Traditionsverlust etc. nicht verstehen. Tradition haben wir verloren als wir die Plumpe verkauft haben, denn das war UNSER zu Hause. Dass wir im OLY spielen ist für mich nichts mehr als eine Zweckehe. Klar, es sind wahnsinnige Momente damit verbunden. Ich werd es nie vergessen wie ich das erste mal im Stadion war. Freitag der 13. Flutlichtspiel. Der Blick von außen durch die Gänge zum Unterring aufs Spielfeld. Geil. Wir haben 1:4 verloren, und mein Hass auf Gelsenkirchen hatte endlich eine solide Grundlage. Diese Momente hat jeder von uns, Weil wir Fans sind. Diese Momente sind unsere eigene Tradition verknüpft mit der von unserem Verein. Nur ist die Tradition des Vereins eine viel größere. Mich würde mal interessieren was die ganz alten Fans die noch in die Plumpe gegenagen sind zum OLY sagen.

Vlt. sollte man ein neues Stadion auch als Chance sehen, sich ein Stück Tradition zurückzuholen. Es muss ja keine Blechschüssel werden. Man kann sich bei der Architektur ja auch an die der Plumpe halten, und die Fassade kann ja der des OLYs gleichen. Es gibt da so viele Möglichkeiten.

Dass es Wirtschaftlich auf dauer nur Vorteile hat, ist klar. Darüber brauch man nicht zu diskutieren.
Zuschauerzahlen |#5
11.06.2018 - 09:54 Uhr
Zitat von HerrThaner

Zitat von Tharkur

Quelle: www.bild.de
Heute startet um 10 Uhr der offene Dauerkarten-Verkauf und schon jetzt sind 15 000 Tickets weg.Es riecht nach einem neuen Start-Rekord. Letzte Saison gingen vor dem Saisonstart 18 000 Dauerkarten über den Tresen, diese Zahl sollte diesmal übertroffen werden.
Ich denke, dass ist doch schon recht positiv. Man muss natürlich noch abwarten, was noch so kommt. Es ist aber ein Anfang und 15.000 vor dem freien verkauf bist recht ordentlich. Hoffentlich werden es mehr als letztes Jahr.


Naja, rekordverdächtig - wie es Springer gerne hätte - ist es noch nicht, denn die 18.000 vom letzten Jahr waren ja auch ein Niedrigwert im Vergleich zu den Jahren davor. Ich glaube, ohne jetzt nochmal recherchiert zu haben, dass der tatsächliche Rekord an DK-Verkaufen bisher bei ca. 22.000 steht. Ob wir da noch rankommen, wage ich zu bezweifeln, denn die meisten DK-Inhaber sind halt tatsächlich Stammkunden und Mitglieder und die hatten ja jetzt alle bereits die Chance, sich ihre Karte zu holen. Wäre schon bemerkenswert, wenn in den nächsten Wochen noch 7.000 Neukunden dazukämen...
Aber immerhin scheint der Negativtrend aufgehalten worden zu sein. Ist ja schon als kleiner Erfolg zu verbuchen, wenn wieder mehr Leute interessiert sind als letzte Saison.


Vorletzte Saison gab es keine veröffentlichten Zahlen von Hertha geschätzt werden aber 18.000, ob das stimmt schwer zu sagen, als Vergleich dienen nur die vorherige Saisons.
In der Saison 2015/2016 waren es wohl 17.500 und 14/15 18.000 bzw. 20.805 je nach Quelle, zweiteres stimmt wohl eher.
In der Bundesliga Saison 13/14 waren 20.063.
12/13 waren es 15.000 (2.Bundesliga)
11/12 waren es 19.300

Das nur als kleiner Überblick. Ich denke man sollte nicht allzu viel erwarten, aber einige Tickets werden wohl noch über die Ladentheke gehen, wie viele das sind wird man sehen. Aber ich denke die 15.000 sind ein guter Anfang und hoffentlich hält man mindestens die Quote aus dem Vorjahr oder kann sie wieder etwas verbessern.

Quellen:
https://www.ran.de/fussball/bundesliga/bildergalerien/so-viele-dauerkarten-wurden-fuer-die-liga-saison-2016-2017-verkauft
https://www.ran.de/fussball/bundesliga/bildergalerien/bundesliga-saison-2015-16-so-viele-dauerkarten-verkauften-die-klubs
http://www.herthabsc.de/de/fans/dauerkartenverkauf/page/3302--59--.html
https://www.morgenpost.de/sport/article205534419/Hertha-liegt-im-Dauerkarten-Verkaufs-Ranking-auf-Platz-14.html
https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/bundesliga-boom-hertha-vor-dauerkarten-rekord
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Tharkur am 11.06.2018 um 09:57 Uhr bearbeitet
Zuschauerzahlen |#6
04.10.2018 - 09:41 Uhr
Ein für mich spannender Nebenaspekt der Saison ist die Zuschauerentwicklung im Stadion. Momentan läuft ja im Grunde das beste Förderprogramm seit Jahren:
-kostenlose Tickets für Kinder und halber Preis für Jugendliche
-Billigticket-Kontingent durch Sponsor
-Wiederaufnahme des Kieztrainings
-vor allem aber zunehmende Euphorie und geniale Heimspiele (allem voran das 4:2 gegen Gladbach und das 2:0 gegen die Bayern)

Zumindest aktuell liegt unser Schnitt dann auch tatsächlich hauchdünn über 60.000. Ein Blick auf den weiteren Spielplan ist mE spannend.

08 So. 21.10.2018, 15:30 SC Freiburg
10 Sa. 03.11.2018, 18:30 RB Leipzig
12 Sa. 24.11.2018, 15:30 TSG 1899 Hoffenheim
14 Sa. 08.12.2018, 18:30 Eintracht Frankfurt
16 Mi. 19.12.2018, 20:00 FC Augsburg
19 Sa. 26.01.2019, 15:30 FC Schalke 04
20 Sa. 02.02.2019, 15:30 VfL Wolfsburg
22 Sa. 16.02.2019, 15:30 SV Werder Bremen
24 Sa. 02.03.2019, 15:30 1.FSV Mainz 05
26 Sa. 16.03.2019, 15:30 Borussia Dortmund
28 Sa. 06.04.2019, 15:30 Fortuna Düsseldorf
30 Sa. 20.04.2019, 15:30 Hannover 96
32 Sa. 04.05.2019, 15:30 VfB Stuttgart
34 Sa. 18.05.2019, 15:30 Bayer 04 Leverkusen

Nach den Krachern gegen Gladbach und München jetzt erst einmal zähe Kost mit dem SC Freiburg. Danach direkt aufeinander folgend die beiden wenig geliebten Sponsorenvereine mit spielstarkem Kader. Das könnte je nach Performance eine erste echte Herausforderung für die Stimmung in Berlin und im Stadion werden.

In der Phase danach ist es etwas bedauerlich, potentielle Nachfragehits wie Frankfurt, Schalke und Bremen allesamt im Winter zu empfangen.

Analog zum Saisonbeginn könnte es immerhin einen schönen Endspurt geben. Mit Dortmund und Stuttgart gibt es zwei Klassiker in März und Mai.

Insgesamt hoffe ich, dass wir diesmal wieder die 50.000 übertreffen und somit knapp 70% Auslastung erreichen. Damit könnte man mE absolut zufrieden sein, gerade nach dieser Durststrecke in der letzten Saison. Aktuell spricht noch alles dafür aber wir müssten mal eine wirklich konstante Saison mit vielen tollen Heimspielen schaffen. Der Schlüssel wird die Euphorie in der Stadt sein. Die Ansetzungen alleine werden es jedenfalls definitiv nicht reißen und selbst ein zweites ausverkauftes Stadion wird mE kein Selbstläufer.

Zum Spaß hatte ich mal in der Datenbank von tm.de nachgesehen, wie früher so die Auslastung war:
https://www.transfermarkt.de/hertha-bsc/besucherzahlenentwicklung/verein/44

Das war schon eine gewisse Überraschung. Jedenfalls gab es in unserer gesamten Historie bislang nur sieben mal einen Schnitt über 50.000. Davon fünf mal die ein oder zwei Saisons direkt nach einem Aufstieg. Zudem sollte man besser nicht weiter als 20 Jahre zurück blicken. Da wird es dann nämlich so richtig traurig. Im Grunde befinden wir uns seit dem letzten Aufstieg zuschauertechnisch sogar in der stabilsten Phase unserer Geschichte. Das war mir in der Form gar nicht bewusst. Das relativiert für mich auch weiter die These vom schlafenden Riesen. Der müsste dann jedenfalls schon recht lange schlafen. Positiv betrachtet machen wir aktuell gar nicht so wenig aus unserem Potential.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Flascheleer am 04.10.2018 um 09:43 Uhr bearbeitet
Zuschauerzahlen |#7
10.02.2019 - 15:35 Uhr
Zitat von Basti77

Diese These wurde hier x-mal aufgestellt. Hertha müsse nur attraktiveren Fußball spielen, dann würde man das Stadion auch voll bekommen. Das kommt ja nicht nur von unserm grandiosen Senat. Das sagten hier im Forum ja auch genug Herthaner.


Ich glaube nicht das jemand das so gesagt hat. Nein, die These war das Herthas Zuschauerschnitt so niedrig ist wegen dem Fußball den Hertha spielt. Deutlicher Unterschied. Das auch andere Faktoren den Zuschauerschnitt beeinflussen können wurde nie bestritten. Hertha wird beispielsweise trotz bestem Fußball in den Wintermonaten nie volle Auslastung erreichen.

Die Reduktion einer These auf einzelne Aspekte, mit dem Ziel diese lächerlich zu machen, mag ja ein beliebtes Stilmittel für Diskussionen sein, es ist aber mitnichten ein Beweis für oder gegen etwas. Auf die Weise kann man auch die Evolutionstheorie widerlegen. Dafür bedarf es ja schließlich auch nur die Tiere im Berliner Zoo um deren Nicht-Anpassung an ihre Umwelt zu belegen. zwinker
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Demento am 10.02.2019 um 15:42 Uhr bearbeitet
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