Zuschauerzahlen
21.02.2007 - 17:46 Uhr
21.03.2016 - 11:39 Uhr
Zitat von Xhanseat
Allerdings gibt es meiner Meinung nach auch genug vorhandene kleine Stadien, mit genug Platz Drumherum, die man entsprechend nutzen und umbauen/neu bauen könnte. Ich denke da beispielweise an das bereits genannte Poststadion oder das Stadion Wilmersdorf.
Allerdings gibt es meiner Meinung nach auch genug vorhandene kleine Stadien, mit genug Platz Drumherum, die man entsprechend nutzen und umbauen/neu bauen könnte. Ich denke da beispielweise an das bereits genannte Poststadion oder das Stadion Wilmersdorf.
Das Poststadion wäre so mit Abstand die attraktivste Immobilie. Hier hätte man im Norden und Süden schon Trainingsplätze. Auf der Ostseite der Lehrter Straße befindet sich viel PLatz bis zu den Bahngleisen, wo man die entsprechenden Parkmöglichkeiten schaffen könnte. Der Verein könnte dann sicher die Gebäude des ehemaligen Gefängnisses nutzen. Interessant finde ich auch, dass das Spa an der Südwestseite angeschlossen ist, dass man zur Regeneration nutzen könnte. Und eine sehr viel zentralere Lage mit günstigerer Verkehrsanbindung wird man wohl kaum bekommen.
Aber steht die sanierte Haupttribüne nicht unter Denkmalschutz? Das Ding kriegst du kaum in einen modernen Stadionbau integriert.
Edit: Es geht wohl doch. Da eine frühere architektonische Studie einen Ausbau auf bis zu 30.000 Plätze vorsah, bei Erhalt der historischen Haupttribüne. Mit ein bisschen Fantasie ließe sich das sicher auf 40.000-45.000 Plätze erweitern.
Studie Poststadion 2007
Ich denke aber, dass das Poststadion für andere Vereine, wie den BAK auf lange Sicht interessanter sein dürfte. Die bauen ja gerade auch einiges auf. Wenn es dann irgendwann mal mit dem Drittligaufstieg klappt, dann brauchen die auch ein vernünftiges Stadion.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alpenbombe am 21.03.2016 um 11:42 Uhr bearbeitet
21.03.2016 - 12:20 Uhr
Zitat von Flascheleer
@MAX43: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es finanziell für absehbare Zeit sinnvoll wäre, selbst zu bauen. Jedenfalls ist die aktelle Miete mE relativ gering und dürfte kaum die Tilgungsraten erreichen. Wir haben auch nicht das Eigenkapital oder die Strahlkraft der Bayern, sodass wir starke Partner wie die Allianz gewinnen würden.
Sinnvoll wäre eher, einen Investor für eine weitere Multifunktionsarena zu finden und uns wie jetzt als Ankermieter einzumieten. Zumal wir dann so wie jetzt auch nicht den restlichen Betrieb/ Leerstand verwalten müssen. Allerdings muss der Investor neben uns ausreichend lukrative Mieter oder Veranstaltungen finden. AEG entwickelt bereits ein Areal und hat neben der Mercedes Benz Arena eine kleine Schwesterhalle in der Pipeline. Ob die noch mal groß investieren und sich selbst Konkurrenz machen wollen? Also keine Ahnung ob und durch wen und wann so was in Frage käme.
Nebenbei stelle ich mir auch die Frage ob wir allein vom Zuschauerpotential her nicht sogar sehr gut mit dem Olympiastadion bedient sind. Ein paar Mal pro Jahr ist es komplett gefüllt und auch ein Schnitt von 45.000 bis 50.000 ist nicht so schlecht. Zudem kann der noch wachsen. Bei einer neuen Halle/ Stadion wäre das eher schon das absolute Maximum. Und ob eine künstliche Verknappung wirklich deutlich mehr Dauerkarten und ein volles Haus gegen Wob und Co bedeuten würde?
Eigentlich sehe ich nur die Stimmung als Argument an. Was das angeht, ist das Oly sicher eigen. Aber es ist auch einzigartig, traditionsreich und weltberühmt als Heimstätte von Olympischen Spielen, Leichtathletik-WMs aber auch von packenden DFB-Pokal-Finals und den Finalspielen der WMs und EMs. Ich empfinde das durchaus als Vorrecht in diesem Stadion zu spielen und dass man sogar die Laufbahnen entsprechend eingefärbt hat. Kurz: Das Olympiastadion hat Glanz und Patina und ist mit unserer eigenen Geschichte eng verbunden. Es liegt an uns, es mit Leben zu füllen und so schlecht machen wir das nicht. Auswärts sind wir im Übrigen auch nicht DIE Macht des deutschen Fußballs. Liegt also sicher nicht allein am Stadion.
@MAX43: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es finanziell für absehbare Zeit sinnvoll wäre, selbst zu bauen. Jedenfalls ist die aktelle Miete mE relativ gering und dürfte kaum die Tilgungsraten erreichen. Wir haben auch nicht das Eigenkapital oder die Strahlkraft der Bayern, sodass wir starke Partner wie die Allianz gewinnen würden.
Sinnvoll wäre eher, einen Investor für eine weitere Multifunktionsarena zu finden und uns wie jetzt als Ankermieter einzumieten. Zumal wir dann so wie jetzt auch nicht den restlichen Betrieb/ Leerstand verwalten müssen. Allerdings muss der Investor neben uns ausreichend lukrative Mieter oder Veranstaltungen finden. AEG entwickelt bereits ein Areal und hat neben der Mercedes Benz Arena eine kleine Schwesterhalle in der Pipeline. Ob die noch mal groß investieren und sich selbst Konkurrenz machen wollen? Also keine Ahnung ob und durch wen und wann so was in Frage käme.
Nebenbei stelle ich mir auch die Frage ob wir allein vom Zuschauerpotential her nicht sogar sehr gut mit dem Olympiastadion bedient sind. Ein paar Mal pro Jahr ist es komplett gefüllt und auch ein Schnitt von 45.000 bis 50.000 ist nicht so schlecht. Zudem kann der noch wachsen. Bei einer neuen Halle/ Stadion wäre das eher schon das absolute Maximum. Und ob eine künstliche Verknappung wirklich deutlich mehr Dauerkarten und ein volles Haus gegen Wob und Co bedeuten würde?
Eigentlich sehe ich nur die Stimmung als Argument an. Was das angeht, ist das Oly sicher eigen. Aber es ist auch einzigartig, traditionsreich und weltberühmt als Heimstätte von Olympischen Spielen, Leichtathletik-WMs aber auch von packenden DFB-Pokal-Finals und den Finalspielen der WMs und EMs. Ich empfinde das durchaus als Vorrecht in diesem Stadion zu spielen und dass man sogar die Laufbahnen entsprechend eingefärbt hat. Kurz: Das Olympiastadion hat Glanz und Patina und ist mit unserer eigenen Geschichte eng verbunden. Es liegt an uns, es mit Leben zu füllen und so schlecht machen wir das nicht. Auswärts sind wir im Übrigen auch nicht DIE Macht des deutschen Fußballs. Liegt also sicher nicht allein am Stadion.
Der ein oder andere möge sich ja mit der Toiletten-Situation abgefunden haben. Ich persönlich finde es als Mann schon eine komplette Zumutung. Wer mal z.B. in Gladbach war weiß, wie gut eine Infrastruktur in modernen Stadien funktioniert. Da stehe ich nicht 10 Minuten nach nem Bier oder ner Bratwurst an.
Auch das sind durchaus Gründe, für weniger Zuschauer. Der größte Aspekt im Winter ist allerdings die zugig kalte Schüssel. Das schreckt ab.
21.03.2016 - 12:30 Uhr
Zitat von Alpenbombe
Das Poststadion wäre so mit Abstand die attraktivste Immobilie. Hier hätte man im Norden und Süden schon Trainingsplätze. Auf der Ostseite der Lehrter Straße befindet sich viel PLatz bis zu den Bahngleisen, wo man die entsprechenden Parkmöglichkeiten schaffen könnte. Der Verein könnte dann sicher die Gebäude des ehemaligen Gefängnisses nutzen. Interessant finde ich auch, dass das Spa an der Südwestseite angeschlossen ist, dass man zur Regeneration nutzen könnte. Und eine sehr viel zentralere Lage mit günstigerer Verkehrsanbindung wird man wohl kaum bekommen.
Aber steht die sanierte Haupttribüne nicht unter Denkmalschutz? Das Ding kriegst du kaum in einen modernen Stadionbau integriert.
Edit: Es geht wohl doch. Da eine frühere architektonische Studie einen Ausbau auf bis zu 30.000 Plätze vorsah, bei Erhalt der historischen Haupttribüne. Mit ein bisschen Fantasie ließe sich das sicher auf 40.000-45.000 Plätze erweitern.
Studie Poststadion 2007
Ich denke aber, dass das Poststadion für andere Vereine, wie den BAK auf lange Sicht interessanter sein dürfte. Die bauen ja gerade auch einiges auf. Wenn es dann irgendwann mal mit dem Drittligaufstieg klappt, dann brauchen die auch ein vernünftiges Stadion.
Das Poststadion wäre so mit Abstand die attraktivste Immobilie. Hier hätte man im Norden und Süden schon Trainingsplätze. Auf der Ostseite der Lehrter Straße befindet sich viel PLatz bis zu den Bahngleisen, wo man die entsprechenden Parkmöglichkeiten schaffen könnte. Der Verein könnte dann sicher die Gebäude des ehemaligen Gefängnisses nutzen. Interessant finde ich auch, dass das Spa an der Südwestseite angeschlossen ist, dass man zur Regeneration nutzen könnte. Und eine sehr viel zentralere Lage mit günstigerer Verkehrsanbindung wird man wohl kaum bekommen.
Aber steht die sanierte Haupttribüne nicht unter Denkmalschutz? Das Ding kriegst du kaum in einen modernen Stadionbau integriert.
Edit: Es geht wohl doch. Da eine frühere architektonische Studie einen Ausbau auf bis zu 30.000 Plätze vorsah, bei Erhalt der historischen Haupttribüne. Mit ein bisschen Fantasie ließe sich das sicher auf 40.000-45.000 Plätze erweitern.
Studie Poststadion 2007
Ich denke aber, dass das Poststadion für andere Vereine, wie den BAK auf lange Sicht interessanter sein dürfte. Die bauen ja gerade auch einiges auf. Wenn es dann irgendwann mal mit dem Drittligaufstieg klappt, dann brauchen die auch ein vernünftiges Stadion.

Für die Brache an der Lehrter Straße besteht schon ein Bebauungsplan, da müsste jetzt auch demnächst angefangen werden zu bauen.
http://www.grothgruppe.de/_Web/UI/projekte/ProjektDetails.aspx?action=referenz&id=123
Dazu würden sicherlich Anwohnerbeschwerden kommen wenn man denen die Sportplätze/Parks nimmt und stattdessen ein Stadion vor die Nase klascht.
Der Flughafen Tegel erscheint mir die mit Abstand beste Option da man dort niemanden etwas wegnehmen würde und sich wohl auch kaum jmd. über Lärm beschweren würde
Das jetzige Vereinsgelände würde ich einfach behaleten, so spart man bestimmt 10Mio€.
Ich glaube auch ein Stadion mit 55-60T Plätzen wäre so gut wie immer ausverkauft.
21.03.2016 - 12:48 Uhr
Ich frage mich wieso ihr alle denkt, dass ein Stadion mit 50-55k Zuschauern immer voll wäre? Gegen ein Ingolstadt würden genauso nur 40.000 kommen. Warum sollten da plötzlich mehr kommen? Lediglich die großen Spiele gegen Dortmund, Bayern, Hamburg würden weniger Leute ins Stadion kommen lassen, da keinen Platz und damit der Schnitt noch schlechter sein als er eh schon ist. Also meiner Meinung nach wäre ein Neubau mit Millionen - wahrscheinlich dann wieder Schulden der völlig falsche Weg.
Zudem gab es selbst für die Ostkurve in den letzten Spielen gegen Frankfurt, Schalke und Ingolstadt auch noch Tickets. Das zeigt doch, dass einfach kein Interesse da wäre und nicht dass es am Stadion liegt...
Zudem gab es selbst für die Ostkurve in den letzten Spielen gegen Frankfurt, Schalke und Ingolstadt auch noch Tickets. Das zeigt doch, dass einfach kein Interesse da wäre und nicht dass es am Stadion liegt...
21.03.2016 - 13:22 Uhr
Zitat von HerTHaner91
Ich frage mich wieso ihr alle denkt, dass ein Stadion mit 50-55k Zuschauern immer voll wäre? Gegen ein Ingolstadt würden genauso nur 40.000 kommen.....
Ich frage mich wieso ihr alle denkt, dass ein Stadion mit 50-55k Zuschauern immer voll wäre? Gegen ein Ingolstadt würden genauso nur 40.000 kommen.....
Weil wenn weniger Plätze verfügbar wären, wäre der Dauerkartenverkauf höher.
Ist eine ganz logische Konsequenz. Denn bei Hertha braucht man keine Dauerkarte um zu Spitzenspielen an Karten zu kommen. Die Mitglieder haben eh immer Vorkaufsrecht und bis auf Dortmund und Bayern kommt auch jeder "normale" Zuschauer leicht an Karten.
Ausserdem wäre eine ganz andere Spielatmosphäre gegeben bei einer Arena -> sowohl von der Sicht als auch von der Stimmung.
Alles Indizien für mehr Zuschauer.
21.03.2016 - 13:28 Uhr
Zitat von bimmeLinho
Weil wenn weniger Plätze verfügbar wären, wäre der Dauerkartenverkauf höher.
Ist eine ganz logische Konsequenz. Denn bei Hertha braucht man keine Dauerkarte um zu Spitzenspielen an Karten zu kommen. Die Mitglieder haben eh immer Vorkaufsrecht und bis auf Dortmund und Bayern kommt auch jeder "normale" Zuschauer leicht an Karten.
Ausserdem wäre eine ganz andere Spielatmosphäre gegeben bei einer Arena -> sowohl von der Sicht als auch von der Stimmung.
Alles Indizien für mehr Zuschauer.
Zitat von HerTHaner91
Ich frage mich wieso ihr alle denkt, dass ein Stadion mit 50-55k Zuschauern immer voll wäre? Gegen ein Ingolstadt würden genauso nur 40.000 kommen.....
Ich frage mich wieso ihr alle denkt, dass ein Stadion mit 50-55k Zuschauern immer voll wäre? Gegen ein Ingolstadt würden genauso nur 40.000 kommen.....
Weil wenn weniger Plätze verfügbar wären, wäre der Dauerkartenverkauf höher.
Ist eine ganz logische Konsequenz. Denn bei Hertha braucht man keine Dauerkarte um zu Spitzenspielen an Karten zu kommen. Die Mitglieder haben eh immer Vorkaufsrecht und bis auf Dortmund und Bayern kommt auch jeder "normale" Zuschauer leicht an Karten.
Ausserdem wäre eine ganz andere Spielatmosphäre gegeben bei einer Arena -> sowohl von der Sicht als auch von der Stimmung.
Alles Indizien für mehr Zuschauer.
Zudem wären die finanziellen Möglichkeiten für Hertha größer. Das Stadion als Immobilie läst sich bei einer Bilanz immer gut darstellen. Stadionname vermarkten. Eigene Events (in Berlin immer möglich) planen. Der finanzielle Rahmen dürfte nach einer Zeit X einfach um vieles besser sein.
21.03.2016 - 13:47 Uhr
Ich denke auch, dass es zu einfach ist, den zu niedrigen Schnitt einfach aufs Olympiastadion zu schieben. Ich glaube, die Anzahl der Leute, die aufgrund des Stadions nicht zum Spiel kommen, hält sich arg in Grenzen. Von Spielen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mal abgesehen.
Natürlich bringt eine neue Arena auch Vorteile mit, denen ich mich nicht verschließen möchte. Die Stimmung wäre sicherlich auch insgesamt besser. Aber zur Augenwischerei, dass die 40.000 Zuschauer gegen Ingolstadt in einer 55.000 Zuschauer fassenden Arena besser aussehen, als im Olympiastadion, muss man kein neues Stadion, wohlmöglich irgendwo an den Stadtrand bauen und damit ein ganzes Stück an Hertha-Tradition zerstören.
Das vorhandene Potenzial optimal ausschöpfen und neue Fans gewinnen, das sollte in meinen Augen weiterhin Priorität haben, auch wenn man das ein paar Jahre schon vergeblich versucht hat.
Ich fand die Entwicklung in den letzten Jahren gar nicht so schlecht. In den letzten drei Spielzeiten in Liga 1 hat man jedes Mal die 50.000 im Schnitt geknackt, was erstmal positiv zu sehen ist und woraus durchaus eine Tendenz abzuleiten war. In der Saison 11/12, in der man mal wieder grottigen Fußball gespielt hat und an deren Ende man wieder den Weg in die zweite Liga antreten musste, hatte man einen Schnitt von 53.449. Also schon ein deutliches Stück über der 50.000 Marke und das ganz ohne Erfolgsfans, denn die hätten in dieser Saison keinen Grund gehabt ins Stadion zu gehen.
Auf diese Zahlen sollte man aufbauen.
Ich bin zwar auch etwas verwundert, dass die Leistung und der Tabellenplatz in dieser Spielzeit nicht zu deutlich mehr Zuschauern führt und bin über Spiele mit unter 40.000 Zuschauern oder eben auch nur gut 50.000 gegen Schalke auch etwas enttäuscht, doch auch hierfür muss es ja generell Gründe geben. Ich glaube, dass die Achterbahnfahrt in den letzten Jahren, den erfreulichen Trend etwas ins stoppen gebracht hat. Hier spreche ich vor allem vom zweiten Abstieg und der damit verbundenen Enttäuschung (der Schnitt im Zweitligajahr 12/13 war auch deutlich schlechter als bei unserem ersten Besuch im Unterhaus 10/11), dem Trainerchaos seit dem Abgang von Favre, durch den Preetz und Hertha doch einiges an Kredit und Glaubwürdigkeit verspielt haben dürften und weitestgehend katastrophalen fußabllerischen Leistungen, die die Heimspiele zum Teil nur schwer erträglich gemacht haben. Die fußballerisch arme letzte Saison, an deren Ende um ein Haar wieder der Abstieg gestanden hätte, dürfte diesbezüglich wohl auch eine entscheidende Rolle einnehmen und jegliche Aufbruchsstimmung im Keim erstickt haben.
In dieser Saison dürfte das Misstrauen gegenüber Hertha noch deutlich überwiegen und Ungläubigkeit bei vielen Fans vorherrschen. Das geht vielen von uns ja ähnlich. Dennoch erkennt man, dass unter Dardai jetzt ein Plan verfolgt wird, der uns den Fußball zurückbringt und das Identifikationspotenzial erhöht. Schließt man diese Saison erfolgreich ab und setzt seinen Weg fort, wird sich das mMn bereits in der nächsten Saison auch auf den Rängen zeigen, denn dann dürfte das Vertrauen unter den Fans zurück sein.
Ich denke, dass es dann recht schnell gehen kann und der Zuschauerschnitt wieder auf über 50.000 steigt. Je nachdem wie erfolgreich man ist, würde darauf dann noch ein Zuschlag von den typischen Erfolgsfans kommen. Mit einer Basis von kanpp 55.000 ließe sich dann schon ziemlich gut auskommen. Dann ist halt Kontinuität gefragt, um neue Generationen bzw. Kids dauerhaft für Hertha zu gewinnen.
Baut man ein Stadion mit 50.000 oder 55.000 Plätzen, fehlt aktuell sogar nicht viel, um es vollständig auszulasten und man hätte keine Chance mehr, auf mögliche positive Entwicklungen zu reagieren.
Letztlich finde ich es schon toll, dass wir unsere Heimspiele in einem Stadion wie dem Olympiastadion austragen dürfen. Die ausverkauften Heimspiele gegen Bayern und Dortmund, ein ausverkauftes DFB-Pokal-Halbfinale, vielleicht bald wieder Spiele vor über 60.000 gegen Schalke, Gladbach etc.
Mögliche Champions-League Spiele lasse ich mal noch bewusst weg.
Darauf würde ich schon ungerne verzichten.
Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.
Natürlich bringt eine neue Arena auch Vorteile mit, denen ich mich nicht verschließen möchte. Die Stimmung wäre sicherlich auch insgesamt besser. Aber zur Augenwischerei, dass die 40.000 Zuschauer gegen Ingolstadt in einer 55.000 Zuschauer fassenden Arena besser aussehen, als im Olympiastadion, muss man kein neues Stadion, wohlmöglich irgendwo an den Stadtrand bauen und damit ein ganzes Stück an Hertha-Tradition zerstören.
Das vorhandene Potenzial optimal ausschöpfen und neue Fans gewinnen, das sollte in meinen Augen weiterhin Priorität haben, auch wenn man das ein paar Jahre schon vergeblich versucht hat.
Ich fand die Entwicklung in den letzten Jahren gar nicht so schlecht. In den letzten drei Spielzeiten in Liga 1 hat man jedes Mal die 50.000 im Schnitt geknackt, was erstmal positiv zu sehen ist und woraus durchaus eine Tendenz abzuleiten war. In der Saison 11/12, in der man mal wieder grottigen Fußball gespielt hat und an deren Ende man wieder den Weg in die zweite Liga antreten musste, hatte man einen Schnitt von 53.449. Also schon ein deutliches Stück über der 50.000 Marke und das ganz ohne Erfolgsfans, denn die hätten in dieser Saison keinen Grund gehabt ins Stadion zu gehen.
Auf diese Zahlen sollte man aufbauen.
Ich bin zwar auch etwas verwundert, dass die Leistung und der Tabellenplatz in dieser Spielzeit nicht zu deutlich mehr Zuschauern führt und bin über Spiele mit unter 40.000 Zuschauern oder eben auch nur gut 50.000 gegen Schalke auch etwas enttäuscht, doch auch hierfür muss es ja generell Gründe geben. Ich glaube, dass die Achterbahnfahrt in den letzten Jahren, den erfreulichen Trend etwas ins stoppen gebracht hat. Hier spreche ich vor allem vom zweiten Abstieg und der damit verbundenen Enttäuschung (der Schnitt im Zweitligajahr 12/13 war auch deutlich schlechter als bei unserem ersten Besuch im Unterhaus 10/11), dem Trainerchaos seit dem Abgang von Favre, durch den Preetz und Hertha doch einiges an Kredit und Glaubwürdigkeit verspielt haben dürften und weitestgehend katastrophalen fußabllerischen Leistungen, die die Heimspiele zum Teil nur schwer erträglich gemacht haben. Die fußballerisch arme letzte Saison, an deren Ende um ein Haar wieder der Abstieg gestanden hätte, dürfte diesbezüglich wohl auch eine entscheidende Rolle einnehmen und jegliche Aufbruchsstimmung im Keim erstickt haben.
In dieser Saison dürfte das Misstrauen gegenüber Hertha noch deutlich überwiegen und Ungläubigkeit bei vielen Fans vorherrschen. Das geht vielen von uns ja ähnlich. Dennoch erkennt man, dass unter Dardai jetzt ein Plan verfolgt wird, der uns den Fußball zurückbringt und das Identifikationspotenzial erhöht. Schließt man diese Saison erfolgreich ab und setzt seinen Weg fort, wird sich das mMn bereits in der nächsten Saison auch auf den Rängen zeigen, denn dann dürfte das Vertrauen unter den Fans zurück sein.
Ich denke, dass es dann recht schnell gehen kann und der Zuschauerschnitt wieder auf über 50.000 steigt. Je nachdem wie erfolgreich man ist, würde darauf dann noch ein Zuschlag von den typischen Erfolgsfans kommen. Mit einer Basis von kanpp 55.000 ließe sich dann schon ziemlich gut auskommen. Dann ist halt Kontinuität gefragt, um neue Generationen bzw. Kids dauerhaft für Hertha zu gewinnen.
Baut man ein Stadion mit 50.000 oder 55.000 Plätzen, fehlt aktuell sogar nicht viel, um es vollständig auszulasten und man hätte keine Chance mehr, auf mögliche positive Entwicklungen zu reagieren.
Letztlich finde ich es schon toll, dass wir unsere Heimspiele in einem Stadion wie dem Olympiastadion austragen dürfen. Die ausverkauften Heimspiele gegen Bayern und Dortmund, ein ausverkauftes DFB-Pokal-Halbfinale, vielleicht bald wieder Spiele vor über 60.000 gegen Schalke, Gladbach etc.
Mögliche Champions-League Spiele lasse ich mal noch bewusst weg.
Darauf würde ich schon ungerne verzichten.
Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.
21.03.2016 - 13:57 Uhr
Zitat von Marcelinho1000
...
Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.
...
Vielleicht sollte man aber dann doch nochmal darüber nachdenken, Spiele zu kategorisieren. Ich bin ganz ehrlich, dass ich in diesem Jahr den Weg ins Stadion oft nur wegen des Preises nicht angetreten bin.
Wenn ich mir anschaue, dass ich in den Blöcken 31, 32, 33, die ich früher ganz gerne gewählt habe und vor ein paar Jahren gegen Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg 18,00 € gezahlt habe, jetzt gegen Darmstadt 27,00 € (!) zahlen soll, wo ich zu zweit über 50,00 € los bin, dann überlege ich mir das zwei Mal.
Im Familienblock genau das gleiche. Im Oberrang über der Ostkurve, wo die Sicht nun wirklich bescheiden ist, ebenfalls noch 21,00 €. Ich glaube schon, dass dies eine nicht zu unterschätzende Ursache ist.
Ich stimme die da voll und ganz zu. Das Hauptproblem ist für mich auch nicht das Stadion - sondern die Preise. Da kann man mal zu einem Spiel gehen - vielleicht zu 2. für 42 Euro mindestens das war es dann aber auch wenn man dann vielleicht auch noch verliert. Ansonsten haben glaube ich nicht wirklich viele Lust mehrfach im Monat so viel auszugeben. Ja die Aktionen gegen Ingolstadt für 2 zum Preis von einem sind immernoch 21 Euro. Das wäre der Ansatz dafür mehr Zuschauer zu locken gerade zu solchen Spielen.
21.03.2016 - 14:00 Uhr
Welthttp://www.welt.de/sport/fussball/article2460940/Hertha-BSC-plant-Alternative-zum-Olympiastadion.html
Schon witzig, wie sich die Zeitungsartikel vom September 2008 und Heute - 8 Jahre Später doch gleichen.
Im Artikel wurden 3 Standorte angegeben:
1. Flughafen Tegel
2. Dreilinden
3. Oranienburger Kreuz
Die Stadionkapazität wurde mit 60 000 Zuschauern geplant und die Kosten mit bis zu 180 Mio. EUR angegeben. Ich denke, dass man aus dieser Zeit die Pläne bereits in der Schublade liegen hat und Aufgrund der sportlichen Achterbahnfahrt der letzten Jahre nicht weiter verfolgt hat.
Stadionmiete wird im Artikel in der Höhe von 4,5 Mio im Jahr angegeben. Ein Verkauf der Namensrechte am eigenen Stadion könnte ca. In der selben Größenordnung erreicht werden. Alleine von diesem Gesichtspunkt wäre es wohl für den Verein interessant, ein eigenes Stadion zu bauen.zusätzlich könnte man noch Erlöse aus Verlietung (Veranstaltungen, Konzerte,...) und Zuschauereinnahmen, Catering verbuchen. Zudem ist die Schaffung von Vermögenswerten statt Mietzahlungen auch nicht zu verachten.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass die ganze Sache weiter ist, als wir alle denken. Der Rückkauf der Vermarktungs- und Cateringrechte, dass aktuelle Gerücht über einen neuen Investor, die günstige finanzielle Lage und die Tatsache, dass bei uns erst Gerüchte rauskommen, wenn etwas offiziell verkündet oder kurz bevor steht - zudem Pläne bereits in der Schublade schlummerten, könnten das vermuten lassen.
Es könnte aber auch sein, dass es einfach nur Säbelrasseln vor den neuen Mietverhandlungen mit dem Olympiastadion ist, um die Miete drücken zu können.
Schon witzig, wie sich die Zeitungsartikel vom September 2008 und Heute - 8 Jahre Später doch gleichen.
Im Artikel wurden 3 Standorte angegeben:
1. Flughafen Tegel
2. Dreilinden
3. Oranienburger Kreuz
Die Stadionkapazität wurde mit 60 000 Zuschauern geplant und die Kosten mit bis zu 180 Mio. EUR angegeben. Ich denke, dass man aus dieser Zeit die Pläne bereits in der Schublade liegen hat und Aufgrund der sportlichen Achterbahnfahrt der letzten Jahre nicht weiter verfolgt hat.
Stadionmiete wird im Artikel in der Höhe von 4,5 Mio im Jahr angegeben. Ein Verkauf der Namensrechte am eigenen Stadion könnte ca. In der selben Größenordnung erreicht werden. Alleine von diesem Gesichtspunkt wäre es wohl für den Verein interessant, ein eigenes Stadion zu bauen.zusätzlich könnte man noch Erlöse aus Verlietung (Veranstaltungen, Konzerte,...) und Zuschauereinnahmen, Catering verbuchen. Zudem ist die Schaffung von Vermögenswerten statt Mietzahlungen auch nicht zu verachten.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass die ganze Sache weiter ist, als wir alle denken. Der Rückkauf der Vermarktungs- und Cateringrechte, dass aktuelle Gerücht über einen neuen Investor, die günstige finanzielle Lage und die Tatsache, dass bei uns erst Gerüchte rauskommen, wenn etwas offiziell verkündet oder kurz bevor steht - zudem Pläne bereits in der Schublade schlummerten, könnten das vermuten lassen.
Es könnte aber auch sein, dass es einfach nur Säbelrasseln vor den neuen Mietverhandlungen mit dem Olympiastadion ist, um die Miete drücken zu können.
21.03.2016 - 14:04 Uhr
Zitat von CGDOGG
Es könnte aber auch sein, dass es einfach nur Säbelrasseln vor den neuen Mietverhandlungen mit dem Olympiastadion ist, um die Miete drücken zu können.
Es könnte aber auch sein, dass es einfach nur Säbelrasseln vor den neuen Mietverhandlungen mit dem Olympiastadion ist, um die Miete drücken zu können.
Das, glaube ich, ist am wahrscheinlichsten. Von einer eigenen Fußball-Arena sind wir noch ganz weit weg.
Die einzigen Standorte, die ich mir irgendwann einmal vorstellen könnte wären Tegel und Tempelhof (ja, irgendwann wird auch da was gebaut werden). Auf so eine Lösung wie Dreilinden könnte ich verzichten. Die Poststadion-Idee klingt nett, aber der Denkmalschutz macht einen Strich durch die Rechnung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrThaner am 21.03.2016 um 14:05 Uhr bearbeitet
Post-Optionen
Den kompletten Thread wirklich löschen?
Paten-Optionen
Möchtest Du den Beitrag wirklich löschen?
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Diesen Beitrag alarmieren
Lesezeichen
Abonnierte Threads
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Guter Beitrag
Post-Optionen
Nutze die Thread-Suche, wenn Du diesen Post in einen anderen Thread verschieben möchtest. Drücke Thread erstellen, wenn aus diesem Post ein eigenständiger Thread werden soll.




