AC Milan 2017/2018
31.07.2017 - 05:56 Uhr
11.08.2017 - 09:06 Uhr
Zitat von FncYakuza
Alles in allem muss man aber sagen, dass es sich hier um einfachste Buchhaltung handelt. Ob das bei Fußball Clubs die eigentlich eine große Firma sind genauso praktiziert wird steht auf einem anderen Blatt. Denn in der Buchhaltung gibt es extrem viele Schlupflöcher, gerade bei Abschreibungen würde es den Rahmen sprengen alle zu nennen. Spieler werden zb über oder unterbewertet oder bilden nach Abschreibung zb stille Reserven.
Alles in allem muss man aber sagen, dass es sich hier um einfachste Buchhaltung handelt. Ob das bei Fußball Clubs die eigentlich eine große Firma sind genauso praktiziert wird steht auf einem anderen Blatt. Denn in der Buchhaltung gibt es extrem viele Schlupflöcher, gerade bei Abschreibungen würde es den Rahmen sprengen alle zu nennen. Spieler werden zb über oder unterbewertet oder bilden nach Abschreibung zb stille Reserven.
Völlig falsch...
Fakten:
1. Auch die ganz grossen Fussballvereine wenden diese Buchungsmethodik an. Damit bin ich schon mehrmals beruflich konfrontiert gewesen. Ganz allgemein buchen grosse Konzerne nicht per se kompliziert. Es gibt auch nicht viele Walrechte.
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Zu der Vertragsverlängerung:
Wie ein andere User richtig sagte: Restbuchwert bei Vertragsverlängerungszeitpunkt über neue Vertragsdauer abschreiben. Im von mir gewählten Beispiel: Wenn Bacca mit einen Restbuchwert von 18 Mio einen neuen 6-Jahre-Vertrag unterschreibt, beträgt neu die Jahresabschreibung 3 Mio.
Falls dabei der Berater wieder Geld kassiert für die Vertragsverlängerung, dann werden diese ebenfalls aktiviert und über die Vertragsdauer abgeschrieben. Handgelder jedoch wie schon erwähnt sind Lohnkomponente und werden nicht bilanziert, sondern direkt im Personalaufwand erfasst bei Auszahlungsdatum.
11.08.2017 - 09:47 Uhr
Zitat von Rossonero1899
Sei bedankt für den sehr fundierten Beitrag!
Wenn man den hiesigen Thread nach "Nur lesenswerte Beiträge anzeigen" filtert, wird man im Übrigen direkt auf der ersten Seite fündig (sollte man hier nochmals nachlesen wollen).
https://www.transfermarkt.de/ac-milan-2017-2018/thread/forum/48/thread_id/253489/lesenswerteBeitraege/1
11.08.2017 - 10:13 Uhr
Ich habe gerade das erste mal gesehen das wir für Antonio Donnarumma ja sogar Ablöse gezahlt haben... Das doppelte vom MW....
Da wussten die Jungs von Tripoli wie sie ein gutes Geschäft machen..
Da wussten die Jungs von Tripoli wie sie ein gutes Geschäft machen..
11.08.2017 - 10:46 Uhr
Zitat von Rossonero1899
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Meiner Meinung nach werden in Fussballvereinen überdurchschnittlich viele stille Reserven gebildet. Vor allem in dieser hochinflationären Phase.
Nehmen wir das Beispiel Dembélé. Er kommt am 01.07.2016 für 15 Mio. aus Rennes und schliesst einen 5-Jahresvertrag ab; heisst Abschreibung von 3 Mio.(exkl. Beraterhonorar) im Jahr.
Per 30.06.2017 wird er also für 12 Mio. bilanziert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB ihn in der Betriebsbuchhaltung gleich bewertet. Dies wird eher zu marktgerechten Preisen passieren. Somit hätte man bei einem allfälligen Verkauf zu bspw. 100 Mio. eine Auflösung von 88 Mio. stillen Reserven, falls er vom BVB auch zu diesen Wert bewertet wurde.
Natürlich ist es im Fussball immens schwierig, eine richtige Bewertung sicherzustellen. Da es nicht möglich ist, in der Finanzbuchhaltung Werte nach oben zu korrigieren, werden auch ohne Abschreibung zwangsläufig stille Reserven generiert, wenn ein Spieler an Wert gewinnt.
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Meiner Meinung nach werden in Fussballvereinen überdurchschnittlich viele stille Reserven gebildet. Vor allem in dieser hochinflationären Phase.
Nehmen wir das Beispiel Dembélé. Er kommt am 01.07.2016 für 15 Mio. aus Rennes und schliesst einen 5-Jahresvertrag ab; heisst Abschreibung von 3 Mio.(exkl. Beraterhonorar) im Jahr.
Per 30.06.2017 wird er also für 12 Mio. bilanziert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB ihn in der Betriebsbuchhaltung gleich bewertet. Dies wird eher zu marktgerechten Preisen passieren. Somit hätte man bei einem allfälligen Verkauf zu bspw. 100 Mio. eine Auflösung von 88 Mio. stillen Reserven, falls er vom BVB auch zu diesen Wert bewertet wurde.
Natürlich ist es im Fussball immens schwierig, eine richtige Bewertung sicherzustellen. Da es nicht möglich ist, in der Finanzbuchhaltung Werte nach oben zu korrigieren, werden auch ohne Abschreibung zwangsläufig stille Reserven generiert, wenn ein Spieler an Wert gewinnt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von sandana am 11.08.2017 um 10:47 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 12:42 Uhr
Zitat von sandana
Zitat von Rossonero1899
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Meiner Meinung nach werden in Fussballvereinen überdurchschnittlich viele stille Reserven gebildet. Vor allem in dieser hochinflationären Phase.
Nehmen wir das Beispiel Dembélé. Er kommt am 01.07.2016 für 15 Mio. aus Rennes und schliesst einen 5-Jahresvertrag ab; heisst Abschreibung von 3 Mio.(exkl. Beraterhonorar) im Jahr.
Per 30.06.2017 wird er also für 12 Mio. bilanziert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB ihn in der Betriebsbuchhaltung gleich bewertet. Dies wird eher zu marktgerechten Preisen passieren. Somit hätte man bei einem allfälligen Verkauf zu bspw. 100 Mio. eine Auflösung von 88 Mio. stillen Reserven, falls er vom BVB auch zu diesen Wert bewertet wurde.
Natürlich ist es im Fussball immens schwierig, eine richtige Bewertung sicherzustellen. Da es nicht möglich ist, in der Finanzbuchhaltung Werte nach oben zu korrigieren, werden auch ohne Abschreibung zwangsläufig stille Reserven generiert, wenn ein Spieler an Wert gewinnt.
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Meiner Meinung nach werden in Fussballvereinen überdurchschnittlich viele stille Reserven gebildet. Vor allem in dieser hochinflationären Phase.
Nehmen wir das Beispiel Dembélé. Er kommt am 01.07.2016 für 15 Mio. aus Rennes und schliesst einen 5-Jahresvertrag ab; heisst Abschreibung von 3 Mio.(exkl. Beraterhonorar) im Jahr.
Per 30.06.2017 wird er also für 12 Mio. bilanziert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der BVB ihn in der Betriebsbuchhaltung gleich bewertet. Dies wird eher zu marktgerechten Preisen passieren. Somit hätte man bei einem allfälligen Verkauf zu bspw. 100 Mio. eine Auflösung von 88 Mio. stillen Reserven, falls er vom BVB auch zu diesen Wert bewertet wurde.
Natürlich ist es im Fussball immens schwierig, eine richtige Bewertung sicherzustellen. Da es nicht möglich ist, in der Finanzbuchhaltung Werte nach oben zu korrigieren, werden auch ohne Abschreibung zwangsläufig stille Reserven generiert, wenn ein Spieler an Wert gewinnt.
Nur weil du es dir kaum vorstellen kannst, ist es trotzdem so. Genau solche Beiträge OHNE Recherche nerven mich. Einfach etwas behaupten, weil es "kaum vorstellbar" ist.
Da der BVB börsenkotiert ist, verlangt die Börse einen Abschluss nach einem anerkanntem Standard. Und in solchen Geschäftsberichten sind unter anderem auch die Bewertungsgrundsätze offenzulegen. Des Weiteren muss der Geschäftsbericht für Anleger publik gemacht werden.
Ich habe jetzt FÜR DICH kurz recherchiert:
http://aktie.bvb.de/Publikationen/Geschaeftsberichte/Geschaeftsbericht-2015-2016-KGaA-Konzern
Im Geschäftsbericht 2015/16 steht ziemlich prominent auf Seite 71 unter "Anlagevermögen", was ich geschrieben habe (bitte recherchier doch das nächste Mal selber). Dembele wird also, sollten die 15Millionen Ablöse stimmen, nicht zu 100 Mio oder dergleichen bewertet werden! Und beim einem allfälligen Verkauf werden auch keine stillen Reserven aufgelöst, sondern einerseits viel Cash od. Forderungen verbucht und andererseits ein hoher Gewinn aus Verkauf Anlagevermögen ausgewiesen.
Ausserdem: Du widersprichst dir selber, wenn du einerseits von einer Bewertung zu marktgerechten Preisen schreibst, aber dann von einem Aufwertungsverbot...
Ich sage es jetzt nochmals: Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen (in den meisten Verbänden ist dies über die Abschreibungsdauer)! Und eine Fair Value Bewertung gibt es nicht, weil ein solches Vorgehen den Richtlinien von der UEFA widerspricht. Im Geschäftsbericht vom BVB steht unter anderem auch, dass man die Vorgaben des DFB einhalten muss.
Was des Weiteren natürlich möglich ist, ist eine ausserplanmässige Wertberichtigung. Dafür muss aber eine Sportsinvalidität vorliegen oder noch schlimmere Sachverhalte. Dies ist aber sehr selten der Fall!
Update: Ein Fussballverein kann natürlich eine Betriebsbuchhaltung führen. Aber was für einen Sinn hat es, die Spielerwerte in der Betriebsbuchhaltung zu führen und erst recht zu Fair Value Ansätzen... Das macht in der Praxis gar keinen Sinn sondern bedeutet nur Aufwand für nichts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Rossonero1899 am 11.08.2017 um 12:47 Uhr bearbeitet
11.08.2017 - 13:10 Uhr
Wenn wir schon beim Thema FFP sind.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
11.08.2017 - 13:23 Uhr
Zitat von negrito91
Wenn wir schon beim Thema FFP sind.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
Wenn wir schon beim Thema FFP sind.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
Das ist doch ein einziger, schlechter Witz.
11.08.2017 - 13:25 Uhr
Zitat von Rossonero1899
Völlig falsch...
Fakten:
1. Auch die ganz grossen Fussballvereine wenden diese Buchungsmethodik an. Damit bin ich schon mehrmals beruflich konfrontiert gewesen. Ganz allgemein buchen grosse Konzerne nicht per se kompliziert. Es gibt auch nicht viele Walrechte.
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Zu der Vertragsverlängerung:
Wie ein andere User richtig sagte: Restbuchwert bei Vertragsverlängerungszeitpunkt über neue Vertragsdauer abschreiben. Im von mir gewählten Beispiel: Wenn Bacca mit einen Restbuchwert von 18 Mio einen neuen 6-Jahre-Vertrag unterschreibt, beträgt neu die Jahresabschreibung 3 Mio.
Falls dabei der Berater wieder Geld kassiert für die Vertragsverlängerung, dann werden diese ebenfalls aktiviert und über die Vertragsdauer abgeschrieben. Handgelder jedoch wie schon erwähnt sind Lohnkomponente und werden nicht bilanziert, sondern direkt im Personalaufwand erfasst bei Auszahlungsdatum.
Zitat von FncYakuza
Alles in allem muss man aber sagen, dass es sich hier um einfachste Buchhaltung handelt. Ob das bei Fußball Clubs die eigentlich eine große Firma sind genauso praktiziert wird steht auf einem anderen Blatt. Denn in der Buchhaltung gibt es extrem viele Schlupflöcher, gerade bei Abschreibungen würde es den Rahmen sprengen alle zu nennen. Spieler werden zb über oder unterbewertet oder bilden nach Abschreibung zb stille Reserven.
Alles in allem muss man aber sagen, dass es sich hier um einfachste Buchhaltung handelt. Ob das bei Fußball Clubs die eigentlich eine große Firma sind genauso praktiziert wird steht auf einem anderen Blatt. Denn in der Buchhaltung gibt es extrem viele Schlupflöcher, gerade bei Abschreibungen würde es den Rahmen sprengen alle zu nennen. Spieler werden zb über oder unterbewertet oder bilden nach Abschreibung zb stille Reserven.
Völlig falsch...
Fakten:
1. Auch die ganz grossen Fussballvereine wenden diese Buchungsmethodik an. Damit bin ich schon mehrmals beruflich konfrontiert gewesen. Ganz allgemein buchen grosse Konzerne nicht per se kompliziert. Es gibt auch nicht viele Walrechte.
2. stille Reserven sind ein Begriff aus der Schweiz. Das Gesetz sowie teilweise auch die Steuerbehörden lassen gewisse Sachverhalte zu, sodass der Gewinn verkleinert werden kann und dadurch Ertragssteuern gespart werden können. Jedoch dürfen Schweizer Fussballvereine auf dem Spielervermögen keine Überabschreibungen vornehmen, da ihre angewandten Bilanzierungsgrundsätze sowohl mit denjenigen des Obligationenrechtes als auch mit den Vorgaben gemäss SFL übereinstimmen müssen (insbesondere im Abschluss für die Lizenzierung).
Zu der Vertragsverlängerung:
Wie ein andere User richtig sagte: Restbuchwert bei Vertragsverlängerungszeitpunkt über neue Vertragsdauer abschreiben. Im von mir gewählten Beispiel: Wenn Bacca mit einen Restbuchwert von 18 Mio einen neuen 6-Jahre-Vertrag unterschreibt, beträgt neu die Jahresabschreibung 3 Mio.
Falls dabei der Berater wieder Geld kassiert für die Vertragsverlängerung, dann werden diese ebenfalls aktiviert und über die Vertragsdauer abgeschrieben. Handgelder jedoch wie schon erwähnt sind Lohnkomponente und werden nicht bilanziert, sondern direkt im Personalaufwand erfasst bei Auszahlungsdatum.
Was haben den stille Reserven mit der Schweiz zutun ? Stille Reserven findest du in jedem ordentlich aufgestellten Unternehmen, egal wo.
Gerade wenn man Bacca mit einem 6 Jahresvertrag ausstatten sollte und der Restbuchwert zu dem Zeitpunkt noch 18 Mio beträgt, Bacca aber einen Markwert von 30 hätte, dann hätten wir hier eine stille Reserve.
Selbst wenn wie du glaube ich geschrieben hast (bin nicht mehr ganz sicher) Spieler aus der eigenen Jugend nur mit den Beraterzahlungen verbucht werden (was anderes macht auch keinen Sinn, da du logischerweise nicht einfach mal das Konto Spieler erhöhen kannst, da du ja eine Gegenbuchung brauchst) existiert auch hier eine stille Reserve.
Ich kann mir schon vorstellen, dass das für viele Unternehmen/Clubs interessant ist, da es sonst wenige Tricks gibt, mit denen man seine Buchhaltung noch effektiv beeinflussen kann.ö
11.08.2017 - 13:26 Uhr
Zigoni wurde in die Serie B zu Venezia verliehen mit Kaufpflicht nächstes Jahr für 400 TEuro. Ist fast schon ein bisl verschenkt
Weiss einer von euch wie der Transfer von Ivan de Santis gelaufen ist?
Laut TM haben wir ihn verkauft. Finde das sehr schade halte ihn für ein gutes Talent.
Bei den weiteren Transfertargets hat sich ja auch einiges getan.
Benassi den hier einige genannt haben geht für "läppische" 10 Mio zur Fiorentina.
Keita Balde scheint sicher zu Juve zu gehen und Paris bietet wohl Pastore + Geld für Oblak.
Da werden die Spieler für die vemeintlich 3 offenen Positionen MS, ZM und AS immer weniger.
Weiss einer von euch wie der Transfer von Ivan de Santis gelaufen ist?
Laut TM haben wir ihn verkauft. Finde das sehr schade halte ihn für ein gutes Talent.
Bei den weiteren Transfertargets hat sich ja auch einiges getan.
Benassi den hier einige genannt haben geht für "läppische" 10 Mio zur Fiorentina.
Keita Balde scheint sicher zu Juve zu gehen und Paris bietet wohl Pastore + Geld für Oblak.
Da werden die Spieler für die vemeintlich 3 offenen Positionen MS, ZM und AS immer weniger.
11.08.2017 - 13:49 Uhr
Zitat von Interisti
Das ist doch ein einziger, schlechter Witz.
Zitat von negrito91
Wenn wir schon beim Thema FFP sind.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
Wenn wir schon beim Thema FFP sind.
Hier ein Interview mit einem UEFA's Club Financial Control Panel Mitglied "Umberto Lago" bezüglich der Finanzlage von Milan.
Umberto Lago: "Milan's Voluntary Agreement rejected? No, due to the delay of the closing, timings were very tight for a UEFA analysis."
Lago: "Milan's dossier will be represented after the summer and at the end of the transfer market in a more appropriate period."
Lago: "Milan will have to demonstrate the consistency of their business plan for four seasons."
Lago: " the first year is free and the transfer campaign is without restrictions."
Lago: "Milan's expenses in this transfer market are not risky as long as the business plan is credible."
Lago: "To avoid financial or sporting sanctions, Milan must balance their books in four years, increasing their revenues."
Wir können also beruhigt in die Saison starten.
Das ist doch ein einziger, schlechter Witz.
Wie soll ich das jetzt verstehen?
Letzte Jahr habt ihr -138 Mio geschrieben und dieses Jahr seit ihr auch schon bei -30 Mio.
Wir haben letztes Jahr -12Mio und dieses Jahr bis jetzt -162.
Ein grosser Unterschied ist hier nicht vorhanden...
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