Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
10.04.2016 - 17:43 Uhr
Ich finde es aus rechtlicher Hinsicht absolut erschreckend, was am Donnerstag bei der JHV passiert ist. Da wird ein Präsidium wiedergewählt und vor allem entlastet, dass nachweislich gegen Recht und Gesetz verstoßen hat. Da ist es aus meiner Sicht vollkommen unerheblich wie sich die Opposition dargestellt hat bzw. ob es überhaupt eine Opposition gibt.
Da wird von den Mitgliedern ein Präsidium entlastet, dass es weder für notwendig empfand, sich an die Satzung noch an die unterschriebenen Verträge zu halten. Da wird der Vertreter unseres "Hauptsponsor" für seinen populistischen Zwischenruf bei den Ausführungen der Opposition beklatscht, obwohl er das Produkt "SpVgg Unterhaching" kostenlos für seine Werbezwecke bekommen hat.
Jedes Mitglied, dass mit seiner "Ja"-Karte dieses Verhalten abgesegnet hat muss sich mal die Frage stellen, ob er in seinem privatrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Umfeld genauso gehandelt hätte. Würde man gegenüber seinen Vertragspartnern und seinem Arbeitgeber auch wohlwollend über die Nichteinhaltung von Verträgen und Beugung des Rechts hinwegsehen?
Jedes Mitglied hat ausschließlich die Interessen des Vereins zu vertreten und da ist es völlig unerheblich, ob es eine Opposition gibt, ob es sportlich läuft oder nicht und wie toll die Mannschaft ist. Es zählt ausschließlich die Beurteilung der Aufgabenerfüllung des Präsidiums als oberstes Organ des Vereins.
Mit der Entlastung hat jedes zustimmende Mitglied dem Verein einen Bärendienst erwiesen. Die SpVgg Unterhaching als juristische Person und Verein - und nur um die geht es und nicht um das Präsidium, nicht um die Opposition und nicht um Einzelpersonen, die kommen und gehen - kann jetzt nicht mehr das Präsidium in Haftung nehmen, wenn es mit den Vermögenswerten und Verträgen des Vereins nicht vertragskonform umgegangen ist. Absoluter Wahnsinn nach dem Bericht des Kassenprüfers.
Die nahezu einstimmige Wiederwahl eines Präsidiums, das nach Offenlegung der Zahlen, Daten und Fakten ohne konkreten Finanzplan antritt, entbehrt jeglicher Kommentare.
Ich kann mich dem Fazit von Bimmi, MunichOlli und fgarcia zur JHV am Donnerstag nur anschließen!
Da wird von den Mitgliedern ein Präsidium entlastet, dass es weder für notwendig empfand, sich an die Satzung noch an die unterschriebenen Verträge zu halten. Da wird der Vertreter unseres "Hauptsponsor" für seinen populistischen Zwischenruf bei den Ausführungen der Opposition beklatscht, obwohl er das Produkt "SpVgg Unterhaching" kostenlos für seine Werbezwecke bekommen hat.
Jedes Mitglied, dass mit seiner "Ja"-Karte dieses Verhalten abgesegnet hat muss sich mal die Frage stellen, ob er in seinem privatrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Umfeld genauso gehandelt hätte. Würde man gegenüber seinen Vertragspartnern und seinem Arbeitgeber auch wohlwollend über die Nichteinhaltung von Verträgen und Beugung des Rechts hinwegsehen?
Jedes Mitglied hat ausschließlich die Interessen des Vereins zu vertreten und da ist es völlig unerheblich, ob es eine Opposition gibt, ob es sportlich läuft oder nicht und wie toll die Mannschaft ist. Es zählt ausschließlich die Beurteilung der Aufgabenerfüllung des Präsidiums als oberstes Organ des Vereins.
Mit der Entlastung hat jedes zustimmende Mitglied dem Verein einen Bärendienst erwiesen. Die SpVgg Unterhaching als juristische Person und Verein - und nur um die geht es und nicht um das Präsidium, nicht um die Opposition und nicht um Einzelpersonen, die kommen und gehen - kann jetzt nicht mehr das Präsidium in Haftung nehmen, wenn es mit den Vermögenswerten und Verträgen des Vereins nicht vertragskonform umgegangen ist. Absoluter Wahnsinn nach dem Bericht des Kassenprüfers.
Die nahezu einstimmige Wiederwahl eines Präsidiums, das nach Offenlegung der Zahlen, Daten und Fakten ohne konkreten Finanzplan antritt, entbehrt jeglicher Kommentare.
Ich kann mich dem Fazit von Bimmi, MunichOlli und fgarcia zur JHV am Donnerstag nur anschließen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 10.04.2016 um 17:44 Uhr bearbeitet
11.04.2016 - 11:11 Uhr
Kann mich der Einschätzung von Haching17 nur anschließen. Immer noch sehr skeptisch.
An der grundsätzlichen Aufstellung des Vereins hat sich ja nichts geändert. Chronische Unterfinanzierung, personelle Unterbesetzung etc..
An der grundsätzlichen Aufstellung des Vereins hat sich ja nichts geändert. Chronische Unterfinanzierung, personelle Unterbesetzung etc..
11.04.2016 - 11:43 Uhr
Zitat von Haching17
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Jedes Mitglied hat ausschließlich die Interessen des Vereins zu vertreten und da ist es völlig unerheblich, ob es eine Opposition gibt, ob es sportlich läuft oder nicht und wie toll die Mannschaft ist. Es zählt ausschließlich die Beurteilung der Aufgabenerfüllung des Präsidiums als oberstes Organ des Vereins.
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Ich kann mich dem Fazit von Bimmi, MunichOlli und fgarcia zur JHV am Donnerstag nur anschließen!
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Jedes Mitglied hat ausschließlich die Interessen des Vereins zu vertreten und da ist es völlig unerheblich, ob es eine Opposition gibt, ob es sportlich läuft oder nicht und wie toll die Mannschaft ist. Es zählt ausschließlich die Beurteilung der Aufgabenerfüllung des Präsidiums als oberstes Organ des Vereins.
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Ich kann mich dem Fazit von Bimmi, MunichOlli und fgarcia zur JHV am Donnerstag nur anschließen!
Ja, aber ist es nicht im Sinne des Vereins, ein Präsidium zu haben, so fehlerhaft es auch sein mag.
Notvorstand kann doch nicht "im Sinne des Vereins" sein, oder?
Also welche Alternativen haben die Mitglieder gehabt?
Ich finde schon, daß es eine Rolle spielt, welche Alternativen ich habe. Das muß bei einer Entscheidung schon immer berücksichtigt werden
11.04.2016 - 11:56 Uhr
Ich hatte ja schon vorher geschrieben, dass die Mitglieder die Wahl zwischen Not und Elend hatten - was die Neuwahl des Präsidiums angeht. Ein Notvorstand war sicherlich keine attraktive Alternative.
ABER: Die davon völlig unabhängige Entlastung für die Saison 2014/15 war nach all den Ungereimtheiten und der ausdrücklichen Empfehlung der Nichttentlastung durch den Kassenprüfer unnötig wie ein Kropf. Und den Schuh müssen sich die Mitglieder jetzt schon anziehen...
ABER: Die davon völlig unabhängige Entlastung für die Saison 2014/15 war nach all den Ungereimtheiten und der ausdrücklichen Empfehlung der Nichttentlastung durch den Kassenprüfer unnötig wie ein Kropf. Und den Schuh müssen sich die Mitglieder jetzt schon anziehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bimmi am 11.04.2016 um 11:57 Uhr bearbeitet
11.04.2016 - 12:48 Uhr
Die Nichtentastung des Präsidiums war die einzige Alternative. Altes Präsidium hätte weiterarbeiten können/müsssen und die 3 Herren kooptiert. Aufarbeitung der Fragestellungen mit dem Abschluß Geschäftsjahr 2015/16 und Neuwahl im Juni mit Finanz- und Sponsoringkonzept.
11.04.2016 - 13:24 Uhr
Nichtentlastung meinte ich natürlich.
11.04.2016 - 14:06 Uhr
Zitat von Bimmi
Ich hatte ja schon vorher geschrieben, dass die Mitglieder die Wahl zwischen Not und Elend hatten - was die Neuwahl des Präsidiums angeht. Ein Notvorstand war sicherlich keine attraktive Alternative.
ABER: Die davon völlig unabhängige Entlastung für die Saison 2014/15 war nach all den Ungereimtheiten und der ausdrücklichen Empfehlung der Nichttentlastung durch den Kassenprüfer unnötig wie ein Kropf. Und den Schuh müssen sich die Mitglieder jetzt schon anziehen...
Ich hatte ja schon vorher geschrieben, dass die Mitglieder die Wahl zwischen Not und Elend hatten - was die Neuwahl des Präsidiums angeht. Ein Notvorstand war sicherlich keine attraktive Alternative.
ABER: Die davon völlig unabhängige Entlastung für die Saison 2014/15 war nach all den Ungereimtheiten und der ausdrücklichen Empfehlung der Nichttentlastung durch den Kassenprüfer unnötig wie ein Kropf. Und den Schuh müssen sich die Mitglieder jetzt schon anziehen...
Ok, so gesehen hast du natürlich recht. ich kenne mich im Vereinsrecht nicht wirklich aus, deswegen halte ich mich hier auch sehr zurück
11.04.2016 - 14:17 Uhr
Tschuldigung wenn ich nachfrage... - aber was genau wäre der Plan im Falle einer Nicht-Entlastung und gleichzeitiger Bestätigung des Präsidiums gewesen?
Schwabl verklagt sich selbst, bekommt (wenn es denn so ist/wäre) zu hören, dass er mit Wagstyl dem Verein 200.000 Euro schuldet - und zieht dann von seinen 1,2 Millionen Euro (oder was auch immer) nur 1 Million aus dem Verein ab? Verbessert mich, wenn ich mich täusche... aber das ist doch kompletter Unsinn. Sowohl vom Ablauf, als auch vom Ergebnis her. Und das von der Außenwirkung und Wirkung auf potenzielle Sponsoren mal ganz abgesehen.
Schwabl verklagt sich selbst, bekommt (wenn es denn so ist/wäre) zu hören, dass er mit Wagstyl dem Verein 200.000 Euro schuldet - und zieht dann von seinen 1,2 Millionen Euro (oder was auch immer) nur 1 Million aus dem Verein ab? Verbessert mich, wenn ich mich täusche... aber das ist doch kompletter Unsinn. Sowohl vom Ablauf, als auch vom Ergebnis her. Und das von der Außenwirkung und Wirkung auf potenzielle Sponsoren mal ganz abgesehen.
11.04.2016 - 20:26 Uhr
Sorry, aber mir mangelt es hier immer noch an Transparenz zu diesem 'Kassen'-Thema.
Allerdings weiß ich nicht, ob wir die hier mittels der verschiedenen Teilkenntnisse herstellen können, so dass auch ich es verstehe, der von Vereinsrecht fast keine Ahnung hat. Oder werden durch die Entlastung des Präsidiums mögliche z.Zt. nicht augenscheinliche Verfehlungen, die aber später ans Licht kommen könnten quasi einer Ahndung ein für allemal entzogen? Was hat er denn an Fakten genannt der Herr Hütt, die so schwerwiegend waren und über das Vereinsrechtliche hinausgehen ? Aus dem Beitrag von VorstadtFlo würde ich jetzt intuitiv folgern, dass die Verweigerung der Entlastung die einzige Möglichkeit gewesen wäre, alles offenzulegen. Denn es hätte niemand Schwabl verklagen müssen, sondern gerade umgekehrt, Schwabl letztlich den Verein, denn wie will er sein Geld wiederbekommen wenn buchtechnisch nur ein großes Loch zu finden ist. In welcher Form ist sein Geld denn überhaupt geflossen ? Die Mitglieder haben Schwabl Luft verschafft einen Plan weiter zu verfolgen, der zumindest was die Finanzen betrifft und wie immer er aussieht sehr nebulös ist. Dass er seinen Einsatz immer im Focus behält, davon gehe ich aus. Ob das Ganze letztlich vereinschädigend sein wird, was ich nicht hoffe, wird sich zu gegebener Zeit herausstellen.
Allerdings weiß ich nicht, ob wir die hier mittels der verschiedenen Teilkenntnisse herstellen können, so dass auch ich es verstehe, der von Vereinsrecht fast keine Ahnung hat. Oder werden durch die Entlastung des Präsidiums mögliche z.Zt. nicht augenscheinliche Verfehlungen, die aber später ans Licht kommen könnten quasi einer Ahndung ein für allemal entzogen? Was hat er denn an Fakten genannt der Herr Hütt, die so schwerwiegend waren und über das Vereinsrechtliche hinausgehen ? Aus dem Beitrag von VorstadtFlo würde ich jetzt intuitiv folgern, dass die Verweigerung der Entlastung die einzige Möglichkeit gewesen wäre, alles offenzulegen. Denn es hätte niemand Schwabl verklagen müssen, sondern gerade umgekehrt, Schwabl letztlich den Verein, denn wie will er sein Geld wiederbekommen wenn buchtechnisch nur ein großes Loch zu finden ist. In welcher Form ist sein Geld denn überhaupt geflossen ? Die Mitglieder haben Schwabl Luft verschafft einen Plan weiter zu verfolgen, der zumindest was die Finanzen betrifft und wie immer er aussieht sehr nebulös ist. Dass er seinen Einsatz immer im Focus behält, davon gehe ich aus. Ob das Ganze letztlich vereinschädigend sein wird, was ich nicht hoffe, wird sich zu gegebener Zeit herausstellen.
11.04.2016 - 20:28 Uhr
Einen Notvorstand möchte mich Sicherheit niemand hier haben. Es geht bei der Diskussion doch um die Ungereimtheiten im abgelaufenen Vereinsjahr die aufgearbeitet gehört hätten und nicht durchgewunken.
Mal sehen ob die Dinge mit den neuen Leuten besser werden. Tendenz eher nicht!
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