Alles Part II
04.07.2011 - 00:39 Uhr
03.02.2012 - 13:30 Uhr
So nun ist die Woche rum und man kann sich das ganze mal durch den Kopf gehen lassen.
Wir haben seit dieser Woche einen Geldgeber aus dem Ausland. Es gab hierzu erst eine Presseerklärung wo viel geschrieben worden ist, aber nicht wirklich mit Inhalt. Auch muss man festhalten das diese "Presseerklärung" von der Wortwahl her eine Frechheit war.
Man kann doch als Fan oder als Mitglied oder Spieler usw. erwarten das der Verein um seine Stellung in der Öffentlichen Wahrnehmung bemüht ist und nicht als Chaosclub dastehen möchte.
Kurz darauf wurde diese Presseerklärung von der Startseite entfernt und durch einen langen und großen Appell an die Fans ersetzt.
Lieber Vorstand, hier stand wieder nichts drinnen außer bla bla bitte haltet zu uns.
Wir Fans haben das Recht auf Informationen und der Verein hat die Pflicht dem nachzukommen.
Wir die Fans sollten doch wissen was in unserem Verein vor sich geht denn vielleicht geht es ohne einen Geldgeber nicht mehr weiter aber ohne Fans geht es ganz sicher nicht weiter!
Sollte hier jemand einen direkten Kontakt an den Vorstand besitzen bitte ich um Unterstützung in der Aufklärung und das man endlich Fakten schafft!
Beste Grüße
Ein Fan
Wir haben seit dieser Woche einen Geldgeber aus dem Ausland. Es gab hierzu erst eine Presseerklärung wo viel geschrieben worden ist, aber nicht wirklich mit Inhalt. Auch muss man festhalten das diese "Presseerklärung" von der Wortwahl her eine Frechheit war.
Man kann doch als Fan oder als Mitglied oder Spieler usw. erwarten das der Verein um seine Stellung in der Öffentlichen Wahrnehmung bemüht ist und nicht als Chaosclub dastehen möchte.
Kurz darauf wurde diese Presseerklärung von der Startseite entfernt und durch einen langen und großen Appell an die Fans ersetzt.
Lieber Vorstand, hier stand wieder nichts drinnen außer bla bla bitte haltet zu uns.
Wir Fans haben das Recht auf Informationen und der Verein hat die Pflicht dem nachzukommen.
Wir die Fans sollten doch wissen was in unserem Verein vor sich geht denn vielleicht geht es ohne einen Geldgeber nicht mehr weiter aber ohne Fans geht es ganz sicher nicht weiter!
Sollte hier jemand einen direkten Kontakt an den Vorstand besitzen bitte ich um Unterstützung in der Aufklärung und das man endlich Fakten schafft!
Beste Grüße
Ein Fan
03.02.2012 - 13:51 Uhr
Alles wird nun daran gemessen werden dürfen, was sich ändert.
- Wird das Jugendkonzept gehalten, können wir dem Präsidium gratulieren
- Gibts wieder eine Richtungsänderung, verliert Haching sein Gesicht
- Scheitert der Deal, hat sich das Präsidium endgültig lächerlich gemacht, zum 3. Mal daneben zu greifen (haben sie ja eigentlich eh schon)
Bei den letzten beiden Punkten müsste das Präsidium mit der Pressemeldung eigentlich seinen Rücktritt einreichen. (Haha, Wunschdenken!)
- Wird das Jugendkonzept gehalten, können wir dem Präsidium gratulieren
- Gibts wieder eine Richtungsänderung, verliert Haching sein Gesicht
- Scheitert der Deal, hat sich das Präsidium endgültig lächerlich gemacht, zum 3. Mal daneben zu greifen (haben sie ja eigentlich eh schon)
Bei den letzten beiden Punkten müsste das Präsidium mit der Pressemeldung eigentlich seinen Rücktritt einreichen. (Haha, Wunschdenken!)
03.02.2012 - 15:01 Uhr
Alles was jetzt auf Papier festgehalten wird, ist sowieso Makulatur. Bei einem reinen Geldinvestor - ohne regionale oder sportliche Verbundenheit zum Verein - zählen irgendwann alle Abmachungen nicht mehr, weil es nur noch um den ROI geht - da können unsere Super-Vorstände schreiben, was sie wollen. Wer zahlt schafft an und wenn er nicht mehr anschaffen darf, dann zahlt er nicht mehr und schwups sind wir weg. Was juckt den Scheich sein Image oder eine negative Presse... sehen wir ja bei den Nachbarn.
Aber wir haben ja den besten Investor, der nur Gutes will, so wie alle Investmentsgesellschaften auf dieser Welt und wir haben vor allem einem Management, dass sich seit vielen Jahren durch vorausschauendes und wasserdichtes Risk Management auf dem Fußballmarkt profiliert hat. Da ist es ja geradezu eine Majestätsbeleidigung von deutschen Investoren nach einer Due Diligence zu fragen - pfui, das geht doch gegen unsere zukünftigen zweifachen Nobel-Preisträger in Wirtschaft (Völlig neue Wege des nachhaltigen Wirtschaftens) und den Friedensnobelpreis (Völlig neue Wege der Integration auf dem Fußballplatz - von Haching zum Weltfrieden).
Und im übrigen sage ich Euch ist nur der DFB schuld.
Aber wir haben ja den besten Investor, der nur Gutes will, so wie alle Investmentsgesellschaften auf dieser Welt und wir haben vor allem einem Management, dass sich seit vielen Jahren durch vorausschauendes und wasserdichtes Risk Management auf dem Fußballmarkt profiliert hat. Da ist es ja geradezu eine Majestätsbeleidigung von deutschen Investoren nach einer Due Diligence zu fragen - pfui, das geht doch gegen unsere zukünftigen zweifachen Nobel-Preisträger in Wirtschaft (Völlig neue Wege des nachhaltigen Wirtschaftens) und den Friedensnobelpreis (Völlig neue Wege der Integration auf dem Fußballplatz - von Haching zum Weltfrieden).
Und im übrigen sage ich Euch ist nur der DFB schuld.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Haching17 am 03.02.2012 um 15:09 Uhr bearbeitet
03.02.2012 - 15:38 Uhr
Witzig, dass - der politische Modus ist gleich wieder aus - über diese Scheich-G'schichten ein bisschen Bewusstsein über den Charakter der (kapitalistischen) "Investoren"-schaft (die übrigens auch für den Aktienmarkt allgemein und die Famosität des Konzepts "Privatisierung") ins Fußballselbst einsickert.
Denn (es wurd ja eh schon geschrieben): Welcher Scheich, welche Investmentgruppe, welcher Grünwalder Privatinvestor (um das auch mal vom Arabischen Golf zu lösen) auch immer Kohle in einen Fußballverein steckt... Er will eben nicht das Gleiche wie ein Vereinsvorstand, noch weniger dasselbe wie die Fans, und noch nicht mal das, was ein Vereinsangestellter, ob Trainer, Kartenabreißer oder Sekretärin will.
Es geht da um Rendite, und der gemeinsame Zielhorizont hat ein klares Ende, nämlich dort wo die Profitzone beginnt (ab da muss nämlich Geld abfließen), allerspätestens dort, wo die Rendite sinkt (denn dann ist der Herr Investor wieder weg). Und ganz fundamental unterscheidet sich das dort, wo immaterielle Werte wie Vereinsidentitäten und -identifikationen im Raum stehen.
Und das, liebe Freunde, gilt insbesondere bei einem Verein wie Haching, bei dem eingefleischte Fans einen absolut vernachlässigbaren finanziellen Faktor darstellen.
Ein Investor ist mitnichten das Gleiche wie ein Sponsor... Verglichen mit Red Bull wiederum gibt's Vor- und Nachteile:
Red Bull hätte auf alte Images per Definition gepfiffen - allerdings hätten die einen Ruf zu verlieren - es geht ihnen ja um Außendarstellung. Das heißt, man muss sich halbwegs seriös verhalten. Und man kennt sich mit den örtlichen Gepflogenheiten aus.
Der Scheich kann oder kann nicht Rücksicht auf örtliche Befindlichkeiten nehmen. Wahrscheinlich wird er's dort tun, wo's ihm sonst wurscht ist. Sprich: Wenn das (finanziell verstärkte) Jugendkonzept Erfolg zeigt, darf's bleiben. Wenn nicht, muss der Erfolg halt schneller her. Wie auch immer.
Um das Paradoxe mal in einem Satz niederzuschreiben: Wer eine gewählte Vereinsführung (faktisch oder informell) durch einen Zahlmeister ersetzt, macht aus einem Verein ein reines Wirtschaftsobjekt, über das die hauptsächlich Betroffenen kaum noch Kontrolle haben.
Unsere Herren Präsidenten/Schatzmeister kann man selbst als Nichtmitglieder noch über die Öffentlichkeit unter Druck setzen, einem Investor dem die Öffentlichkeit wurscht ist, ist nicht ans Zeug zu flicken. Und dabei ist eben just und insbesondere eine nicht auf Kunden angewiesene Investorenschaft aus nem anderen Erdteil anzusehen.
Ich weiß nicht, ob diese Fakten allen klar sind - ich weiß insbesondere nicht, ob das für unsere Vereinsführung gilt. Mag sein, dass die gefühlte Not so groß ist, dass das bewusst in Kauf genommen wird. Mag auch sein, dass das als einziger Weg gesehen wird, den Verein überleben zu lassen, ohne die Konten offenzulegen.
Ich seh das alles sehr, sehr skeptisch. Wenn das hier gut ausgeht, dann war's verdammt viel Schwein. Und sonst nichts.
Denn (es wurd ja eh schon geschrieben): Welcher Scheich, welche Investmentgruppe, welcher Grünwalder Privatinvestor (um das auch mal vom Arabischen Golf zu lösen) auch immer Kohle in einen Fußballverein steckt... Er will eben nicht das Gleiche wie ein Vereinsvorstand, noch weniger dasselbe wie die Fans, und noch nicht mal das, was ein Vereinsangestellter, ob Trainer, Kartenabreißer oder Sekretärin will.
Es geht da um Rendite, und der gemeinsame Zielhorizont hat ein klares Ende, nämlich dort wo die Profitzone beginnt (ab da muss nämlich Geld abfließen), allerspätestens dort, wo die Rendite sinkt (denn dann ist der Herr Investor wieder weg). Und ganz fundamental unterscheidet sich das dort, wo immaterielle Werte wie Vereinsidentitäten und -identifikationen im Raum stehen.
Und das, liebe Freunde, gilt insbesondere bei einem Verein wie Haching, bei dem eingefleischte Fans einen absolut vernachlässigbaren finanziellen Faktor darstellen.
Ein Investor ist mitnichten das Gleiche wie ein Sponsor... Verglichen mit Red Bull wiederum gibt's Vor- und Nachteile:
Red Bull hätte auf alte Images per Definition gepfiffen - allerdings hätten die einen Ruf zu verlieren - es geht ihnen ja um Außendarstellung. Das heißt, man muss sich halbwegs seriös verhalten. Und man kennt sich mit den örtlichen Gepflogenheiten aus.
Der Scheich kann oder kann nicht Rücksicht auf örtliche Befindlichkeiten nehmen. Wahrscheinlich wird er's dort tun, wo's ihm sonst wurscht ist. Sprich: Wenn das (finanziell verstärkte) Jugendkonzept Erfolg zeigt, darf's bleiben. Wenn nicht, muss der Erfolg halt schneller her. Wie auch immer.
Um das Paradoxe mal in einem Satz niederzuschreiben: Wer eine gewählte Vereinsführung (faktisch oder informell) durch einen Zahlmeister ersetzt, macht aus einem Verein ein reines Wirtschaftsobjekt, über das die hauptsächlich Betroffenen kaum noch Kontrolle haben.
Unsere Herren Präsidenten/Schatzmeister kann man selbst als Nichtmitglieder noch über die Öffentlichkeit unter Druck setzen, einem Investor dem die Öffentlichkeit wurscht ist, ist nicht ans Zeug zu flicken. Und dabei ist eben just und insbesondere eine nicht auf Kunden angewiesene Investorenschaft aus nem anderen Erdteil anzusehen.
Ich weiß nicht, ob diese Fakten allen klar sind - ich weiß insbesondere nicht, ob das für unsere Vereinsführung gilt. Mag sein, dass die gefühlte Not so groß ist, dass das bewusst in Kauf genommen wird. Mag auch sein, dass das als einziger Weg gesehen wird, den Verein überleben zu lassen, ohne die Konten offenzulegen.
Ich seh das alles sehr, sehr skeptisch. Wenn das hier gut ausgeht, dann war's verdammt viel Schwein. Und sonst nichts.
03.02.2012 - 17:53 Uhr
Jedenfalls muss das ganze Vorhaben es erstmal durch eine Abstimmung der Vereinsmitglieder schaffen. Und wieso sollte da irgendjemand zustimmen, wenn die es nicht schaffen ihren Deal den Leuten zu erklären.
'Blablabla...Investor, blabla... Integration, blablabla... Zukunft, blablabla.... (is eh egal was die Leute denken, wir wissen es besser und machen das so)'.
Nach dem Prinzip: Der Verein gehört dem Vorstand.
'Blablabla...Investor, blabla... Integration, blablabla... Zukunft, blablabla.... (is eh egal was die Leute denken, wir wissen es besser und machen das so)'.
Nach dem Prinzip: Der Verein gehört dem Vorstand.
03.02.2012 - 20:15 Uhr
Nordkorea mitten in Oberbayern. Es wird Zeit, dass wir uns jetzt endlich alle lautstark im Stadion für den Verein einsetzen. Ein Fussballverein ist nicht primär für Investoren, sondern für uns Zuschauer da. Wenn wir icht mehr sind, sitzt der Investor mit seinen beiden Kamelen allein im Stadion und freut sich, dass da unten seine Millionen laufen und keinen interessiert es. Frei nach einem pazifistischen Motto: Stell Dir vor es spielt Haching
03.02.2012 - 20:16 Uhr
und keiner geht hin.
03.02.2012 - 20:27 Uhr
Konzept Hoffenheim. Ein paar Trottel kommen immer, so lang der Erfolg frisch ist. Stellt sich trotzdem die Frage: Wofür dann noch der ganze Scheiß?
03.02.2012 - 20:33 Uhr
Vielleicht fällt den arabischen Investment-Brothers noch eine Fusion der beiden Nachbarn ein. 1+1=3 oder 1925+1860=Schrobenschneider.
03.02.2012 - 20:37 Uhr
Klar. Ne Fusion von Haching und 60 wär doch ein glasklarer Fall von "Synergie". Jetzt mal investorisch unemotional betrachtet. :ugly
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