BVB - Taktik-Thread
20.01.2006 - 12:09 Uhr
26.07.2026 - 10:43 Uhr
Zitat von Pantao
Nach den ersten beiden Testspielen sollte jedem klar sein: Es gibt Lichtblicke, aber leider auch einige Baustellen.
Ja, wir sind in der Vorbereitung. Ja, die Spieler haben schwere Beine und trainieren jeden Tag. Das darf und muss man berücksichtigen. Aber gewisse Dinge erkennt man trotzdem schon sehr deutlich.
Die Fünferkette ist für unseren Kader einfach die falsche Grundordnung. Dieses System funktioniert nur mit absoluten Top-Außenverteidigern, die 90 Minuten die Linie hoch und runter marschieren, defensiv alles wegräumen und gleichzeitig gefährliche Flanken schlagen. Haben wir diese Spielertypen? Meiner Meinung nach: nein.
Noch schlimmer ist, dass die drei Offensivspieler ihre größte Stärke verlieren. Kreative Spieler müssen Freiheiten haben, mutig ins Eins-gegen-eins gehen und Risiken eingehen dürfen. Stattdessen verteidigen sie gefühlt bis zur eigenen Grundlinie. Wenn schon sieben Spieler hinter dem Ball stehen, muss das doch reichen. Warum nimmt man den Offensiven auch noch ihre Kreativität?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Kovač daran etwas ändern wird. Seine Philosophie ist klar: Erst Defensive, dann Offensive. Das macht eine Mannschaft zwar diszipliniert, aber eben auch berechenbar. Spielfreude, Überraschungsmomente und Mut bleiben dabei auf der Strecke. Und genau das hat uns schon letzte Saison oft gefehlt. Wir haben einige Spiele auch mit einer ordentlichen Portion Glück gezogen. Darauf kann und darf man sich nicht noch einmal verlassen.
Was ich allerdings genauso kritisch sehe, ist die Forderung vieler Fans, jetzt einfach nur noch auf die Jugend zu setzen. Die Talente haben ohne Frage Potenzial, aber in den Testspielen hat man auch gesehen, dass einige körperlich noch nicht bereit sind. Da wurden sie in den Zweikämpfen teilweise einfach weggeschoben. Das ist völlig normal – aber eben ein Zeichen, dass Entwicklung Zeit braucht.
Deshalb glaube ich auch, dass Kovač am Ende wieder auf die erfahrenen Spieler wie Sabitzer, Can oder Bensebaini setzen wird. Nicht, weil die Fans das wollen, sondern weil das seiner Art von Fußball entspricht.
Für mich liegt die Wahrheit wie so oft in der Mitte. Wir brauchen endlich eine vernünftige Balance. Erfahrung ist wichtig, aber junge Spieler müssen echte Chancen bekommen – und zwar nicht erst, wenn das Spiel schon entschieden ist. Nur so entwickeln sie sich weiter.
Ich hoffe wirklich, dass ich mich irre. Aber aktuell habe ich das Gefühl, dass wir wieder in dieselbe Richtung laufen wie letzte Saison – und das macht mir ehrlich gesagt mehr Sorgen als die Ergebnisse der Testspiele.
Nach den ersten beiden Testspielen sollte jedem klar sein: Es gibt Lichtblicke, aber leider auch einige Baustellen.
Ja, wir sind in der Vorbereitung. Ja, die Spieler haben schwere Beine und trainieren jeden Tag. Das darf und muss man berücksichtigen. Aber gewisse Dinge erkennt man trotzdem schon sehr deutlich.
Die Fünferkette ist für unseren Kader einfach die falsche Grundordnung. Dieses System funktioniert nur mit absoluten Top-Außenverteidigern, die 90 Minuten die Linie hoch und runter marschieren, defensiv alles wegräumen und gleichzeitig gefährliche Flanken schlagen. Haben wir diese Spielertypen? Meiner Meinung nach: nein.
Noch schlimmer ist, dass die drei Offensivspieler ihre größte Stärke verlieren. Kreative Spieler müssen Freiheiten haben, mutig ins Eins-gegen-eins gehen und Risiken eingehen dürfen. Stattdessen verteidigen sie gefühlt bis zur eigenen Grundlinie. Wenn schon sieben Spieler hinter dem Ball stehen, muss das doch reichen. Warum nimmt man den Offensiven auch noch ihre Kreativität?
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Kovač daran etwas ändern wird. Seine Philosophie ist klar: Erst Defensive, dann Offensive. Das macht eine Mannschaft zwar diszipliniert, aber eben auch berechenbar. Spielfreude, Überraschungsmomente und Mut bleiben dabei auf der Strecke. Und genau das hat uns schon letzte Saison oft gefehlt. Wir haben einige Spiele auch mit einer ordentlichen Portion Glück gezogen. Darauf kann und darf man sich nicht noch einmal verlassen.
Was ich allerdings genauso kritisch sehe, ist die Forderung vieler Fans, jetzt einfach nur noch auf die Jugend zu setzen. Die Talente haben ohne Frage Potenzial, aber in den Testspielen hat man auch gesehen, dass einige körperlich noch nicht bereit sind. Da wurden sie in den Zweikämpfen teilweise einfach weggeschoben. Das ist völlig normal – aber eben ein Zeichen, dass Entwicklung Zeit braucht.
Deshalb glaube ich auch, dass Kovač am Ende wieder auf die erfahrenen Spieler wie Sabitzer, Can oder Bensebaini setzen wird. Nicht, weil die Fans das wollen, sondern weil das seiner Art von Fußball entspricht.
Für mich liegt die Wahrheit wie so oft in der Mitte. Wir brauchen endlich eine vernünftige Balance. Erfahrung ist wichtig, aber junge Spieler müssen echte Chancen bekommen – und zwar nicht erst, wenn das Spiel schon entschieden ist. Nur so entwickeln sie sich weiter.
Ich hoffe wirklich, dass ich mich irre. Aber aktuell habe ich das Gefühl, dass wir wieder in dieselbe Richtung laufen wie letzte Saison – und das macht mir ehrlich gesagt mehr Sorgen als die Ergebnisse der Testspiele.
Man kann und sollte aus diesen Testspielen überhaupt keine Prognosen ableiten. Es fehlen alle Nationalspieler und auf dem Feld steht ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Spielern, die man so zum Großteil die ganze Saison nicht wieder in der ersten Mannschaft finden wird. Diese wurden dann, wie Kovacs auch bestätigt hat, im Training ordentlich gequält. Aussagekraft also wie immer eigentlich fast gleich null.
Zu den erfahrenen Spielern und Kovac- Anselmino hat anstelle Süle gespielt, Bellingham anstelle Sabitzer, Inacio anstelle Brandt uvm. und das auch von Anfang an. Reggiani hat seine Chancen ebenfalls erhalten. Aber klar, die Mischung muss passen und man braucht eben auch ein Gerüst aus Jungs, die eine gewisse Erfahrung haben und die Mannschaft führen können. Wie das im besten Fall aussieht, ist aber eigentlich (ohne weitere Abgänge) jetzt schon klar (Kobel, Anton, Schlotterbeck, Nmecha, Ryerson, Guirassy). Wichtige Säulen die dann fehlen und im besten Fall Überraschungsmomente und Frische rein bringen sind noch in der Planung, zB Karetsas und El Mala.
Nochmal: aus dieser Phase der Vorbereitung sollte man rein gar nichts ableiten. Wo ich dir aber Recht gebe- die Zusammenstellung der Außenpositionen ist für das System nicht ideal. Sollte sich da in Sachen Ryerson und Svensson nichts an Interessenten tun, wird man aber damit leben müssen.
26.07.2026 - 13:15 Uhr
Zitat von BVBBC
Das lässt dann auch vermuten, dass wir das Thema 4er Kette in dieser Transferperiode wahrscheinlich schon nicht mehr ausreichend umsetzen können, weil dafür viel passieren müsste, was sich aktuell maximal andeutet, ohne aber davon reden zu können, dass man der Umsetzung nah ist. Zeigt sich ja allein schon daran, wie die ganzen 6er Gerüchte nach den nicht realisiebaren Transfers von Eichhorn und De Cat sich in Luft aufgelöst haben oder keinen Sinn machen.
Das lässt dann auch vermuten, dass wir das Thema 4er Kette in dieser Transferperiode wahrscheinlich schon nicht mehr ausreichend umsetzen können, weil dafür viel passieren müsste, was sich aktuell maximal andeutet, ohne aber davon reden zu können, dass man der Umsetzung nah ist. Zeigt sich ja allein schon daran, wie die ganzen 6er Gerüchte nach den nicht realisiebaren Transfers von Eichhorn und De Cat sich in Luft aufgelöst haben oder keinen Sinn machen.
In Anbetracht der Kaderausgangslage sehe ich als vermessen an, den Kader so auf links zu drehen, dass eine Viererkette perfekt möglich wäre. Und ich weiß, dass du nicht vermessen bist.
Wir reden hier von komplett neuen AVs, an sich auch einen neuen IV (könnte Gadou sein), einen neuen Sechser und mind. einen, eher zwei neue Leute für die Flügel.
Daher würde ich Book auch niemals nach der ersten Transferperiode komplett einschätzen wollen.
Sein Stichtag ist für mich der 31.08.2027, wenn er zwei volle und eine mehr oder weniger halbe Transferperiode hatte (in dieser Transferperiode war er nicht ab Tag 1 involviert, nachvollziehbarerweise).
Mit den gegebenen Gerüchten sehe ich jedoch schon, dass man sich auf dem Weg macht, deutlich flexibler zu werden.
Ich könnte mir, dafür müsste es recht perfekt laufen, schon vorstellen, dass man auch mit El Mala, Sancho und Karetsas auf ein 4-2-3-1 umstellen könnte.
Kobel
Ryerson-Gadou-Schlotterbeck-Svensson
Bellingham-Nmecha
Karetsas-Sancho-El Mala
Beier
Das wäre immer noch nicht perfekt auf eine Viererkette abgestimmt, jedoch auf 8 von 11 Positionen schon recht gut bis ideal. Bei drei fehlenden Transfers für die Stammelf darf man nicht vergessen, dass auch die erweiterte Stammelf (Position 12 bis 16) ggf. auch wenig angegangen werden müsste.
Mit der Mannschaft wäre man offensiv viel sicherer im Ballbesitz, deutlich schneller und hätte damit zugleich die Chance, höher zu stehen und Druck von der Kette zu nehmen. Gadou wäre hier bisher jedoch der einzige wirklich richtig schnelle Spieler in der Kette, wobei Schlotterbeck nun auch nicht langsam ist und dann halt den Hummels mach (nach vorne verteidigen), während Gadou den Subotic macht (den Raum dahinter verteidigen).
Das größte Problem wäre dann weiterhin der strategische Sechser. Nmecha müsste weiter/wieder defensiver agieren, hätte jedoch mit Sancho viel eher jemanden, der dann auch in den Halbräumen arbeitet abnehmen könnte.
26.07.2026 - 14:06 Uhr
Zitat von KiwiDenny
In Anbetracht der Kaderausgangslage sehe ich als vermessen an, den Kader so auf links zu drehen, dass eine Viererkette perfekt möglich wäre. Und ich weiß, dass du nicht vermessen bist.
Wir reden hier von komplett neuen AVs, an sich auch einen neuen IV (könnte Gadou sein), einen neuen Sechser und mind. einen, eher zwei neue Leute für die Flügel.
Zitat von BVBBC
Das lässt dann auch vermuten, dass wir das Thema 4er Kette in dieser Transferperiode wahrscheinlich schon nicht mehr ausreichend umsetzen können, weil dafür viel passieren müsste, was sich aktuell maximal andeutet, ohne aber davon reden zu können, dass man der Umsetzung nah ist. Zeigt sich ja allein schon daran, wie die ganzen 6er Gerüchte nach den nicht realisiebaren Transfers von Eichhorn und De Cat sich in Luft aufgelöst haben oder keinen Sinn machen.
Das lässt dann auch vermuten, dass wir das Thema 4er Kette in dieser Transferperiode wahrscheinlich schon nicht mehr ausreichend umsetzen können, weil dafür viel passieren müsste, was sich aktuell maximal andeutet, ohne aber davon reden zu können, dass man der Umsetzung nah ist. Zeigt sich ja allein schon daran, wie die ganzen 6er Gerüchte nach den nicht realisiebaren Transfers von Eichhorn und De Cat sich in Luft aufgelöst haben oder keinen Sinn machen.
In Anbetracht der Kaderausgangslage sehe ich als vermessen an, den Kader so auf links zu drehen, dass eine Viererkette perfekt möglich wäre. Und ich weiß, dass du nicht vermessen bist.
Wir reden hier von komplett neuen AVs, an sich auch einen neuen IV (könnte Gadou sein), einen neuen Sechser und mind. einen, eher zwei neue Leute für die Flügel.
Im Best Case brauchen wir vielleicht sogar nur einen neuen AV, der schneller ist und aggressive Manndeckung beherrscht, wobei das auch in Abhängigkeit davon ist, was der jeweilige OA vom AV an Unterstützung und Bewegungsmustern fordert. Das setzt aber voraus, dass Gadous Ceiling real ist. Der Floor bleibt für mich aber Süle, dessen Problem auch nie das Tempo war, sondern die Beweglichkeit gegen ebensolche hochdynamischen Spieler, weswegen es dafür keine Garantien gibt, aber sicher mehr Hoffnung. Das gilt auch so ähnlich für Mane und leider etwas weniger für Reggiani, wodurch das Thema IV für mich wenigstens mittelfristig noch nicht so ganz abgehakt ist. Das wird die Saison zeigen müssen, vielleicht sogar nur die Hinrunde.
Kommt El Mala, hielte ich einen Svensson als Fixpunkt außerdem gar nicht für eine schlechte Geschichte, weil er sich mit Schlotterbeck sowieso gut ergänzt, angesichts seines sehr guten defensivtaktischen Verständnisses, während El Mala mehr Absicherung als Unterstützung verlangen würde. Dadurch sehe ich es auch nicht ganz so kritisch, dass er für die Position eigentlich zu langsam ist. Dazu kommt auch noch ein sehr schwieriger LV Markt, wodurch es grundsätzlich schwer wird sich hier zu verbessern. Zumal man mit Prates ja schon etwas gemacht hat, dem man aber Zeit verschaffen muss, um hier eine Perspektive für besagte Verbesserung zu eröffnen.
Für mich ist es daher so, dass vor allem auf RV das Upgradepotenzial für eine 4er Kette hoch bleibt und auf RIV wird man sein Potenzial testen müssen, in der Hoffnung, dass das greift, bevor Schlotterbeck kein Fixpunkt mehr in den Planungen ist, auf Grund seiner AK. Auch das macht es aber sinnvoll, dass man die Planungen auf LV abschließt und sich auf RV konzentriert. Dabei gilt es schließlich auch noch zu bedenken, dass es ja nicht nur um eine Leihe bei Couto geht, die wenig Geld bringen dürfte, sondern auch noch eine Verlängerung mit Ryerson ansteht, sollte man ihn nicht abgeben. Und das nach einer Saison, die er so wahrscheinlich nicht bestätigen können wird, was überproportionale Kosten verspricht und daher bereits kurzfristig Druck bedeutet, dass man sich entscheiden muss, ob er langfristig ein Fixpunkt für den BVB ist oder eben nicht. Auch seinerseits muss das das Entscheidungskriterium sein. Das wird jedenfalls nicht erst in späteren Transferperioden entschieden, sondern davor bzw. jetzt, obwohl es ein extrem leise gewordenes Thema ist.
Taktisch sehe ich das für die Rückkehr zur 4er Kette nicht allesentscheidend. Egal ob man Karetsas oder - besser - Sancho auf RA plant, deren Ansprüche in der Unterstützung wären konträr zu den Ansprüchen des RIV in der Unterstützung, abhängig von der Entwicklung der Youngster in der IV. Man wird daher nicht allen gerecht werden können, sondern priorisieren müssen, wer gut aussehen soll: Offensive oder Defensive. Genau das spricht dann aber auch kurzfristig eher für den Verbleib der 3er Kette, weil man dadurch bereits kurzfristig eher auf die Offensive abstellen kann, obwohl man noch nicht weiß, ob man defensiv in IV und DM gut genug für 4er Kette ist.
Strategisch wäre es daher wahrscheinlich sogar wichtiger auf RV für klare Verhältnisse zu sorgen als im DM. Das sollte daher schon noch jetzt angegangen werden. Gelingt beides noch in dieser Transferperiode, umso besser, aber dafür spricht im Moment wenig und kann nach den gescheiterten Transfers auf der 6 auch nicht mehr Erwartungshaltung sein. Dafür ist der Markt nicht ergiebig genug und es müsste auf der Abgangseite nun mehr passieren als man erwarten darf.
Daher würde ich Book auch niemals nach der ersten Transferperiode komplett einschätzen wollen.
Sein Stichtag ist für mich der 31.08.2027, wenn er zwei volle und eine mehr oder weniger halbe Transferperiode hatte (in dieser Transferperiode war er nicht ab Tag 1 involviert, nachvollziehbarerweise).
Mit den gegebenen Gerüchten sehe ich jedoch schon, dass man sich auf dem Weg macht, deutlich flexibler zu werden.
Es gibt zumindest Ansätze, die das versprechen. Trotzdem darf man auch nicht behaupten, dass sich bislang viel verändert hat am taktischen Korsett. Brandt und Karetsas unterscheiden sich zwar, aber nicht dramatisch genug, um einen Systemeingriff nötig zu machen. El Mala würde gegenüber Adeyemi mehr Breite schaffen, davon abgesehen aber auch nur die stärkere Seite verändern, während es sonst mehr um Details und Potenziale geht als um größere Veränderungen im System. Die bisherigen Abgänge haben jedenfalls die 4er Kette nicht verhindert. Genausowenig werden die bisherigen und naheliegenden Zugänge die 4er Kette verhindern, aber sie verändern wenig, um sie mit Kovacs Einstellung zur defensiven Stabilität und zum Ballbesitz zu ermöglichen.
Ich könnte mir, dafür müsste es recht perfekt laufen, schon vorstellen, dass man auch mit El Mala, Sancho und Karetsas auf ein 4-2-3-1 umstellen könnte.
Kobel
Ryerson-Gadou-Schlotterbeck-Svensson
Bellingham-Nmecha
Karetsas-Sancho-El Mala
Beier
Das setzt ~70% Ballbesitz und Fokus auf die Offensive voraus (wobei ich Sancho und Karetsas tauschen würde, obwohl Ryerson für beide nicht die ideale Unterstützung wäre). Also von "Die 0 muss stehen" hin zu "Hauptsache mehr Tore als der Gegner" als auch weg von "Maximaler Kompaktheit hinter dem Ball" hin zu "ohne Ball kann der Gegner keine Tore schießen". Es wäre mit dieser Elf also nicht nur ein Eingriff in die Formation nötig, sondern ein tiefgreifender Eingriff in die komplette Herangehensweise. Das ist mit Kovac nicht zu erwarten. Schließlich gibt es nicht gerade viele Trainer, die mit 180° Wenden durchkommen und fest im Sattel bleiben. Einerseits haben sie diese taktische Range nicht, egal wie pragmatisch sie sind. Andererseits merken es auch die Spieler, wie plötzlich nicht mehr gilt, was gestern noch Gesetz war, was bestenfalls für Verwirrung sorgt, schlimmstenfalls aber für Unverbindlichkeit, die erwidert werden kann.
Daher sehe ich die Grundbedingungen für 4er Kette so nicht gegeben, um sie funktional zu bekommen. Die Anlagen dafür bleiben sogar und viele Spieler sind in einer 4er Kette grundsätzlich besser aufgehoben, aber will man alles zusammensetzen, dann sind mir das im Moment noch immer zu viele Hürden, um davon ausgehen zu dürfen, dass das unter der Saison aus einer Position der Stärke heraus passieren wird. Höchstens aus einer Position der Notwendigkeit und dann geht das automatisch mit hoher Ungewissheit einher, die somit aber auch schon von der 3er Kette heimgesucht wurde.
Das wäre immer noch nicht perfekt auf eine Viererkette abgestimmt, jedoch auf 8 von 11 Positionen schon recht gut bis ideal. Bei drei fehlenden Transfers für die Stammelf darf man nicht vergessen, dass auch die erweiterte Stammelf (Position 12 bis 16) ggf. auch wenig angegangen werden müsste.
Mit der Mannschaft wäre man offensiv viel sicherer im Ballbesitz, deutlich schneller und hätte damit zugleich die Chance, höher zu stehen und Druck von der Kette zu nehmen. Gadou wäre hier bisher jedoch der einzige wirklich richtig schnelle Spieler in der Kette, wobei Schlotterbeck nun auch nicht langsam ist und dann halt den Hummels mach (nach vorne verteidigen), während Gadou den Subotic macht (den Raum dahinter verteidigen).
Das größte Problem wäre dann weiterhin der strategische Sechser. Nmecha müsste weiter/wieder defensiver agieren, hätte jedoch mit Sancho viel eher jemanden, der dann auch in den Halbräumen arbeitet abnehmen könnte.
Das Problem am Ballbesitz ist halt, dass die Qualitäten der Spieler hier nicht alles vorgeben. Da gehört schon auch noch trainerseitig einiges dazu, welche Zonen in welchem Spielstadium bespielt werden sollen und wie man die Spieler im Detail zueinander positioniert. Allein durch die Grundausgangslage schafft man hier schließlich schon Voraussetzungen, wie man letztendlich zu Ball und Mitspieler steht, um das Spiel fortzusetzen. Darin waren bislang nicht gut genug und wir haben auch keine Skills hinzugefügt, die hier unabhängig vom Trainer Gamechanger sein könnten, weil die Situationen mehr oder weniger etwa egal sind, in denen man die Spieler an den Ball bringt. Daher würde ich die Eignung der Spieler für 4er Kette auch nicht zu sehr übergewichten. Daran hat sich zu wenig geändert und trotzdem gibt es nun mal Gründe, warum es im Kovac System die 3er Kette sein musste. Solange diese Gründe nicht verschwinden, bliebe nur der Trainerwechsel, um eben die Herangehensweise grundlegend zu verändern, wofür es aber bislang keinen Anhaltspunkt gibt und meines Erachtens auch ohne Ergebniskrise unter der Saison keinen geben wird. Ohne diese, wäre das dann also frühestens nächsten Sommer ein Thema, wenn man Konsequenz in der Ausrichtung walten lassen möchte.
27.07.2026 - 10:51 Uhr
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
27.07.2026 - 11:25 Uhr
Zitat von mba123
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Ich finde Beier würde am besten in dieser Konstellation auf der Position von Guirassy passen. Das ist eigentlich auch seine Stammposition. Nur beim BVB hat man ihn primär auf den offensiven Außen und dann sogar auf der Schiene gesehen. Mit einem Coaching, welches nicht auf Absicherung abstellt, wäre er jedenfalls MS. Deswegen wäre in einen idealen System, Guirassy überfällig (nur rein aus Systemfit-Sicht und was der BVB genötigt). Von der Abschlussqualität, ist das natürlich wieder etwas ganz anderes. Nur man muss sich entscheiden, ob man das System ergo kollektiv nach vorne bringen will oder sich wieder so sehr verbiegt, damit bestimmte Qualitäten doch irgendwie integriert werden. Was letztendlich das Kollektiv schwächt.
27.07.2026 - 11:33 Uhr
Zitat von TheKillingJoke
Ich finde Beier würde am besten in dieser Konstellation auf der Position von Guirassy passen. Das ist eigentlich auch seine Stammposition. Nur beim BVB hat man ihn primär auf den offensiven Außen und dann sogar auf der Schiene gesehen. Mit einem Coaching, welches nicht auf Absicherung abstellt, wäre er jedenfalls MS. Deswegen wäre in einen idealen System, Guirassy überfällig (nur rein aus Systemfit-Sicht und was der BVB genötigt). Von der Abschlussqualität, ist das natürlich wieder etwas ganz anderes. Nur man muss sich entscheiden, ob man das System ergo kollektiv nach vorne bringen will oder sich wieder so sehr verbiegt, damit bestimmte Qualitäten doch irgendwie integriert werden. Was letztendlich das Kollektiv schwächt.
Zitat von mba123
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Ich finde Beier würde am besten in dieser Konstellation auf der Position von Guirassy passen. Das ist eigentlich auch seine Stammposition. Nur beim BVB hat man ihn primär auf den offensiven Außen und dann sogar auf der Schiene gesehen. Mit einem Coaching, welches nicht auf Absicherung abstellt, wäre er jedenfalls MS. Deswegen wäre in einen idealen System, Guirassy überfällig (nur rein aus Systemfit-Sicht und was der BVB genötigt). Von der Abschlussqualität, ist das natürlich wieder etwas ganz anderes. Nur man muss sich entscheiden, ob man das System ergo kollektiv nach vorne bringen will oder sich wieder so sehr verbiegt, damit bestimmte Qualitäten doch irgendwie integriert werden. Was letztendlich das Kollektiv schwächt.
Ich könnte mir Beier auch sehr gut als MS vorstellen. Nur denke ich, dass Kovac das nicht so sieht. Auch die Gerüchte um einen neuen MS, falls Guirassy ginge, deuteten auf einen neuen Stamm-MS hin.
Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass wir Beier regelmäßig als MS einplanen.
Aus taktsicher Sicht würde dann auch der physische Spieler vorne fehlen, der sich bei langen Bällen behaupten kann und auch sehr stark bei Hereingaben ist. Ich halte beides in der Bedeutung für überschätzt, aber ich denke, wir legen viel wert darauf.
27.07.2026 - 11:46 Uhr
Zitat von mba123
Ich könnte mir Beier auch sehr gut als MS vorstellen. Nur denke ich, dass Kovac das nicht so sieht. Auch die Gerüchte um einen neuen MS, falls Guirassy ginge, deuteten auf einen neuen Stamm-MS hin.
Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass wir Beier regelmäßig als MS einplanen.
Aus taktsicher Sicht würde dann auch der physische Spieler vorne fehlen, der sich bei langen Bällen behaupten kann und auch sehr stark bei Hereingaben ist. Ich halte beides in der Bedeutung für überschätzt, aber ich denke, wir legen viel wert darauf.
Ich könnte mir Beier auch sehr gut als MS vorstellen. Nur denke ich, dass Kovac das nicht so sieht. Auch die Gerüchte um einen neuen MS, falls Guirassy ginge, deuteten auf einen neuen Stamm-MS hin.
Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass wir Beier regelmäßig als MS einplanen.
Aus taktsicher Sicht würde dann auch der physische Spieler vorne fehlen, der sich bei langen Bällen behaupten kann und auch sehr stark bei Hereingaben ist. Ich halte beides in der Bedeutung für überschätzt, aber ich denke, wir legen viel wert darauf.
Diese Befürchtung teile ich.
Den Plan gab es ja, nur die Frage ist.... ob er noch funktioniert und ob Kovac so naiv ist, alleine darauf zu vertrauen? Ich meine: Diagonalball Schlotterbeck -> Ryerson -> Flanke -> Guirassy.
Mit Beier wäre das nur noch Plan B statt Plan A. Allerdings durch Karetsas gibt es eine Chance auf einen anderen Plan A. Durchs Zentrum: IV -> Nmecha/Karetsas -> El Mala/Beier. Alleine Nmecha in den Griff zu kriegen wird nicht mehr funktionieren, weil sich das System durch Karetsas (in meiner wilden Thesen) anders verschieben wird, nämlich Richtung Zentrum. El Mala stellt die Breite her, dadurch bekommt Karetsas die Räume zentral und der Gegner wird Probleme haben Karetsas und Nmecha bei den Angriffsimpulsen komplett auszuschalten. El Mala dazu gerne von außen mit Tempo nach innen zieht, was dann ein weiteres Element sein wird. Problem wäre an der Stelle, wenn sich Guirassy in den Raum fallen lässt... diesen sogesehen "blockiert" wodurch der Raum für Karetsas nicht mehr so einfach geöffnet werden kann. Beier würde naturgemäß auf die Tiefe gehen. Aktuell verpufft das, auch wenn Brandt es teilweise nutzen konnte, aber weniger für die Gestaltung.
27.07.2026 - 14:15 Uhr
Zitat von mba123
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Strukturell verändert sich meines Erachtens mit Karetsas für Brandt und El Mala für Adeyemi erst mal nichts. Das ist im bestehenden System also keine Optimierung, aber auch keine Verschlechterung. Was kritisch war, wird also kritisch bleiben. Was funktionierte, sollte weiterhin im Rahmen der bestehenden Risiken funktionieren. Ich würde somit Beier auf allen 3 Positionen erwarten, am ehesten aber in Rotation mit El Mala. Je nachdem, was mit Guirassy oder Silva passiert, sollten aber immerhin noch mehr Spielanteile frei werden als nur durch den Adeyemi Abgang, trotzdem Inacio wohl viele BU Minuten von Karetsas verlangen wird.
In jedem Fall hielte ich es für eine Verschlimmbesserung, wenn man Beier auf die Schiene zwingt. Einerseits ist das taktisch auch nicht näher an der Idealbesetzung einer Schienenposition, trotzdem mit seiner Geschwindigkeit und Spreizung aus Offensive und Defensive sicher etwas davon abgehakt wird. Systemnotwendige Aufgaben auf der Schiene, wie Breitenbesetzung und kreative Impulse - bedingt durch wenig Personal dafür, ohne auf Kosten von Abschlussqualität zu gehen - würde er gegenüber den LV Alternativen nicht wirklich verbessern. Noch dazu ist er kein Linksfuß.
Andererseits ließe das befürchten, dass sich personelle Konsequenzen nur verschieben. Wir haben Kabar bislang nicht abgegeben, hören zu Bensebaini gar nichts und mit Prates einen neuen LV geholt und wenn dann Beier auch noch in Konkurrenz dazu gesetzt würde, dann spräche das für einen Verkauf von Svensson, der sicher viel Geld brächte, aber ein unterschätzter sportlicher Verlust wäre. Vor allem perspektivisch, will man zur 4er Kette zurück, macht sein Abgang keinen Sinn, weil von allen anderen Alternativen zu viele Unsicherheiten ausgehen und Beier dafür wegfällt sowie bis dahin in die falsche Richtung entwickelt worden wäre.
Will man es optimieren, dann geht das in meinen Augen nur mit Beier als MS statt Guirassy oder wenigstens mit Umstellung auf 4-3-3, wodurch Karetsas auf die 10 rückt. Unter Kovac ist das für mich aber im Moment nicht vorstellbar, falls nicht auch noch einiges in der Defensive (RV und DM) passiert, was sofort für den Stamm relevant ist oder Guirassy (nahezu) ersatzlos verkauft wird. Das sieht nicht wahrscheinlich aus. Vermutlich ging es dem Verein daher tatsächlich nur um die Erhaltung des Status quo, angesichts einer positiven Bewertung der Vorsaison sowie den Glauben an deren Wiederholbarkeit.
Auch die Überschneidungen in den Profilen bei Süle und Gadou sprechen dafür, dass das übergeordnete Zielsetzung des Transfersommers war und eben nicht die Optimierung. Da erhofft man sich wohl eher individuell etwas, aber weniger kollektiv, wie es aussieht. Dafür müssten eben noch Transfers über Karetsas und El Mala hinaus gemacht werden, die mehr am System ändern würden, um eine Absicht erkennen zu können, dass man taktisch etwas ändern möchte.
27.07.2026 - 15:20 Uhr
Ich finde die Überlegung ebenfalls spannend, wie man einen BVB mit El Mala und möglicherweise Karetsas in einer weiterhin möglichen 3-4-2-1-/5-2-2-1-Grundordnung aufstellen könnte.
Schlotterbeck – progressiver IV / situativer 6er
Er soll nicht dauerhaft ins Mittelfeld rücken, sondern bei kontrolliertem Ballbesitz aus der Dreierkette heraus andribbeln. Seine Stärke in der Spieleröffnung kann dadurch genutzt werden, um das gegnerische Pressing zu überspielen.
Ergo: Schlotterbeck schiebt aus der Dreierkette heraus, Jobe sichert, während Nmecha deutlich höher als 8er agiert. ich sehe die ausschließlich während der Ballbesitzaktion. Defensiv bleibt er LIV.
Jobe – absichernder 6/8er
Jobe wäre für mich derjenige, der die Balance hält. Er kann sich im Aufbau tiefer anbieten, Räume schließen und nach Ballverlust absichern. Gleichzeitig ist er technisch und dynamisch genug, um selbst nach vorne zu tragen. Also kein klassischer statischer 6er.
Nmecha – offensiver 8er
Hier würde ich Nmecha bewusst höher einsetzen (ähnlich wie beim DFB). Seine Physis, sein Balltransport und vor allem sein Offensivdrang kommen für mich als 8er deutlich besser zur Geltung. Er kann aus dem Mittelfeld nachstoßen, in die Tiefe gehen und selbst in den Strafraum kommen.
Karetsas – kreativer Halbspieler / 10er
Karetsas soll und kann kein "klassischer" Flügelspieler sein. Er kann aus dem rechten Halbraum ins Zentrum kommen, zwischen den Linien auftauchen und mit Nmecha kombinieren.
El Mala – linker offensiver Halbspieler / 1v1-Spieler
Bei ihm würde ich die Aufgabe sehr klar halten: Isolation suchen, Gegner im 1-gegen-1 schlagen, Tempo aufnehmen und nach innen oder zur Grundlinie ziehen. Der linke Wingback gibt ihm dabei die Breite.
Anton + Gadou – Absicherung
Die beiden bleiben zunächst hinter dem Ball und sichern die Räume ab, wenn Schlotterbeck nach vorne schiebt.
Ryerson
Ist mit der Defensivarbeit vertraut und könnte ggf. ebenfalls einrücken wenn Schlotti situativ nach vorne rückt
Svensson/Prates
Könnten El Mala entsprechend auf den Außen stärken
Damit hätte der BVB im Grunde drei Ebenen:
1. Absicherung:
Schlotti + Anton + Gadou
2. Kontrolle/Pressingresistenz:
Jobe + teilweise Schlotti
3. Dynamik:
Nmecha + Karetsas + El Mala + AV´s
In der Defensivarbeit ist es denke ich logisch:
Guirassy ist die erste Pressinglinie, El Mala und Karetsas ziehen in die Mitte, Nmecha lässt sich neben Jobe fallen.
Wenn Schlotterbeck nach vorne geht und Dortmund verliert den Ball, darf er nicht versuchen, dauerhaft als 6er zu verteidigen. Jobe und Nmecha müssen zunächst den Gegenangriff bremsen, während Schlotterbeck zurück in seine ursprüngliche Position (LIV) fällt.
Thema Restverteidigung:
Schiebt ein Svensson nach vorne um El Mala (Beier)zu unterstützen, haben wir dennoch eine 4+1 Verteidigung (Schlotti, Gadou, Anton, Ryerson + Jobe) um einen Konter kontrollieren zu können.
Unterm Strich:
Die Idee wäre für mich ein flexibles 3-4-2-1, das sich mit Ball zu einem 3-2-4-1 und gegen den Ball zu einem 5-4-1 formt. Jobe gibt die defensive Balance, Nmecha bekommt als offensiver 8er seine Freiheiten und Schlotterbeck kann situativ aus der Dreierkette ins Mittelfeld schieben. El Mala bringt das 1-gegen-1, Karetsas die Kreativität zwischen den Linien. Durch asymmetrische AV´s und eine konsequente Restverteidigung hätte man trotz offensiver Ausrichtung genügend Absicherung und gleichzeitig mehrere Lösungen gegen Pressing und tiefstehende Gegner.
Schlotterbeck – progressiver IV / situativer 6er
Er soll nicht dauerhaft ins Mittelfeld rücken, sondern bei kontrolliertem Ballbesitz aus der Dreierkette heraus andribbeln. Seine Stärke in der Spieleröffnung kann dadurch genutzt werden, um das gegnerische Pressing zu überspielen.
Ergo: Schlotterbeck schiebt aus der Dreierkette heraus, Jobe sichert, während Nmecha deutlich höher als 8er agiert. ich sehe die ausschließlich während der Ballbesitzaktion. Defensiv bleibt er LIV.
Jobe – absichernder 6/8er
Jobe wäre für mich derjenige, der die Balance hält. Er kann sich im Aufbau tiefer anbieten, Räume schließen und nach Ballverlust absichern. Gleichzeitig ist er technisch und dynamisch genug, um selbst nach vorne zu tragen. Also kein klassischer statischer 6er.
Nmecha – offensiver 8er
Hier würde ich Nmecha bewusst höher einsetzen (ähnlich wie beim DFB). Seine Physis, sein Balltransport und vor allem sein Offensivdrang kommen für mich als 8er deutlich besser zur Geltung. Er kann aus dem Mittelfeld nachstoßen, in die Tiefe gehen und selbst in den Strafraum kommen.
Karetsas – kreativer Halbspieler / 10er
Karetsas soll und kann kein "klassischer" Flügelspieler sein. Er kann aus dem rechten Halbraum ins Zentrum kommen, zwischen den Linien auftauchen und mit Nmecha kombinieren.
El Mala – linker offensiver Halbspieler / 1v1-Spieler
Bei ihm würde ich die Aufgabe sehr klar halten: Isolation suchen, Gegner im 1-gegen-1 schlagen, Tempo aufnehmen und nach innen oder zur Grundlinie ziehen. Der linke Wingback gibt ihm dabei die Breite.
Anton + Gadou – Absicherung
Die beiden bleiben zunächst hinter dem Ball und sichern die Räume ab, wenn Schlotterbeck nach vorne schiebt.
Ryerson
Ist mit der Defensivarbeit vertraut und könnte ggf. ebenfalls einrücken wenn Schlotti situativ nach vorne rückt
Svensson/Prates
Könnten El Mala entsprechend auf den Außen stärken
Damit hätte der BVB im Grunde drei Ebenen:
1. Absicherung:
Schlotti + Anton + Gadou
2. Kontrolle/Pressingresistenz:
Jobe + teilweise Schlotti
3. Dynamik:
Nmecha + Karetsas + El Mala + AV´s
In der Defensivarbeit ist es denke ich logisch:
Guirassy ist die erste Pressinglinie, El Mala und Karetsas ziehen in die Mitte, Nmecha lässt sich neben Jobe fallen.
Wenn Schlotterbeck nach vorne geht und Dortmund verliert den Ball, darf er nicht versuchen, dauerhaft als 6er zu verteidigen. Jobe und Nmecha müssen zunächst den Gegenangriff bremsen, während Schlotterbeck zurück in seine ursprüngliche Position (LIV) fällt.
Thema Restverteidigung:
Schiebt ein Svensson nach vorne um El Mala (Beier)zu unterstützen, haben wir dennoch eine 4+1 Verteidigung (Schlotti, Gadou, Anton, Ryerson + Jobe) um einen Konter kontrollieren zu können.
Unterm Strich:
Die Idee wäre für mich ein flexibles 3-4-2-1, das sich mit Ball zu einem 3-2-4-1 und gegen den Ball zu einem 5-4-1 formt. Jobe gibt die defensive Balance, Nmecha bekommt als offensiver 8er seine Freiheiten und Schlotterbeck kann situativ aus der Dreierkette ins Mittelfeld schieben. El Mala bringt das 1-gegen-1, Karetsas die Kreativität zwischen den Linien. Durch asymmetrische AV´s und eine konsequente Restverteidigung hätte man trotz offensiver Ausrichtung genügend Absicherung und gleichzeitig mehrere Lösungen gegen Pressing und tiefstehende Gegner.
27.07.2026 - 17:40 Uhr
Zitat von BVBBC
Strukturell verändert sich meines Erachtens mit Karetsas für Brandt und El Mala für Adeyemi erst mal nichts. Das ist im bestehenden System also keine Optimierung, aber auch keine Verschlechterung. Was kritisch war, wird also kritisch bleiben. Was funktionierte, sollte weiterhin im Rahmen der bestehenden Risiken funktionieren. Ich würde somit Beier auf allen 3 Positionen erwarten, am ehesten aber in Rotation mit El Mala. Je nachdem, was mit Guirassy oder Silva passiert, sollten aber immerhin noch mehr Spielanteile frei werden als nur durch den Adeyemi Abgang, trotzdem Inacio wohl viele BU Minuten von Karetsas verlangen wird.
In jedem Fall hielte ich es für eine Verschlimmbesserung, wenn man Beier auf die Schiene zwingt. Einerseits ist das taktisch auch nicht näher an der Idealbesetzung einer Schienenposition, trotzdem mit seiner Geschwindigkeit und Spreizung aus Offensive und Defensive sicher etwas davon abgehakt wird. Systemnotwendige Aufgaben auf der Schiene, wie Breitenbesetzung und kreative Impulse - bedingt durch wenig Personal dafür, ohne auf Kosten von Abschlussqualität zu gehen - würde er gegenüber den LV Alternativen nicht wirklich verbessern. Noch dazu ist er kein Linksfuß.
Andererseits ließe das befürchten, dass sich personelle Konsequenzen nur verschieben. Wir haben Kabar bislang nicht abgegeben, hören zu Bensebaini gar nichts und mit Prates einen neuen LV geholt und wenn dann Beier auch noch in Konkurrenz dazu gesetzt würde, dann spräche das für einen Verkauf von Svensson, der sicher viel Geld brächte, aber ein unterschätzter sportlicher Verlust wäre. Vor allem perspektivisch, will man zur 4er Kette zurück, macht sein Abgang keinen Sinn, weil von allen anderen Alternativen zu viele Unsicherheiten ausgehen und Beier dafür wegfällt sowie bis dahin in die falsche Richtung entwickelt worden wäre.
Will man es optimieren, dann geht das in meinen Augen nur mit Beier als MS statt Guirassy oder wenigstens mit Umstellung auf 4-3-3, wodurch Karetsas auf die 10 rückt. Unter Kovac ist das für mich aber im Moment nicht vorstellbar, falls nicht auch noch einiges in der Defensive (RV und DM) passiert, was sofort für den Stamm relevant ist oder Guirassy (nahezu) ersatzlos verkauft wird. Das sieht nicht wahrscheinlich aus. Vermutlich ging es dem Verein daher tatsächlich nur um die Erhaltung des Status quo, angesichts einer positiven Bewertung der Vorsaison sowie den Glauben an deren Wiederholbarkeit.
Auch die Überschneidungen in den Profilen bei Süle und Gadou sprechen dafür, dass das übergeordnete Zielsetzung des Transfersommers war und eben nicht die Optimierung. Da erhofft man sich wohl eher individuell etwas, aber weniger kollektiv, wie es aussieht. Dafür müssten eben noch Transfers über Karetsas und El Mala hinaus gemacht werden, die mehr am System ändern würden, um eine Absicht erkennen zu können, dass man taktisch etwas ändern möchte.
Zitat von mba123
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Wie planen wir wohl die Offensive?
El Mala - Guirassy - Karetsas
Ich denke, wo die gewünschten Neuzugänge spielen sollen, ist recht klar.
Allerdings würde ich Beier als Spieler der ersten Elf sehen. Wie würden wir mit ihm und den Neuzugängen planen?
Ich gehe davon aus, dass rotiert wird. Spielzeit wird es für alle geben. Mir ist aber nicht klar, wie das gut funktionieren soll.
Beier wird eher nicht als MS eingesetzt. In der Offensive würde er dann wohl am besten auf El Malas Position passen. Würde Beier rechts statt Karetsas spielen, würde der Offensive die spielerische Komponente fehlen. In der letzten Saison spielte Beier auch öfters auf der linken Schiene. Aber wie könnte Beier dort sein Tempo offensiv einbringen, wenn El Mala vor ihm aufliefe?
Gut würde Beier auf die rechte Schiene passen, denke ich. Aber dort ist Ryerson gesetzt und eigentlich ist Beier ein offensiverer Spieler und hat in der Offensive vermutlich mehr Potenzial.
Ob wir bestimmte Konstellationen im Kopf haben, die wir spielen wollen? Oder soll sich das einfach ergeben, wie wir die Spielzeit aufteilen und wer zusammen aufläuft? Für letzteres spricht, dass man vorher nicht genau weiß, was die Spieler bei uns leisten werden und wie sich einfügen.
Aktuell ist mir vor allem die Rolle von Beier nicht klar. Wie geschrieben, würde ich ihn eigentlich auf der El Mala Position erwarten. Dann bekäme aber El Mala nur wenig Spielzeit, was sicher nicht der Plan ist. Also gehe ich davon aus, dass Beier für verschiedene Positionen eingeplant ist. Allerdings fände ich es nicht ideal, wenn ein Spieler der ersten Elf keine Perspektive auf eine klare Rolle hätte. Für die Entwicklung ist das meistens nicht förderlich, denke ich.
Strukturell verändert sich meines Erachtens mit Karetsas für Brandt und El Mala für Adeyemi erst mal nichts. Das ist im bestehenden System also keine Optimierung, aber auch keine Verschlechterung. Was kritisch war, wird also kritisch bleiben. Was funktionierte, sollte weiterhin im Rahmen der bestehenden Risiken funktionieren. Ich würde somit Beier auf allen 3 Positionen erwarten, am ehesten aber in Rotation mit El Mala. Je nachdem, was mit Guirassy oder Silva passiert, sollten aber immerhin noch mehr Spielanteile frei werden als nur durch den Adeyemi Abgang, trotzdem Inacio wohl viele BU Minuten von Karetsas verlangen wird.
In jedem Fall hielte ich es für eine Verschlimmbesserung, wenn man Beier auf die Schiene zwingt. Einerseits ist das taktisch auch nicht näher an der Idealbesetzung einer Schienenposition, trotzdem mit seiner Geschwindigkeit und Spreizung aus Offensive und Defensive sicher etwas davon abgehakt wird. Systemnotwendige Aufgaben auf der Schiene, wie Breitenbesetzung und kreative Impulse - bedingt durch wenig Personal dafür, ohne auf Kosten von Abschlussqualität zu gehen - würde er gegenüber den LV Alternativen nicht wirklich verbessern. Noch dazu ist er kein Linksfuß.
Andererseits ließe das befürchten, dass sich personelle Konsequenzen nur verschieben. Wir haben Kabar bislang nicht abgegeben, hören zu Bensebaini gar nichts und mit Prates einen neuen LV geholt und wenn dann Beier auch noch in Konkurrenz dazu gesetzt würde, dann spräche das für einen Verkauf von Svensson, der sicher viel Geld brächte, aber ein unterschätzter sportlicher Verlust wäre. Vor allem perspektivisch, will man zur 4er Kette zurück, macht sein Abgang keinen Sinn, weil von allen anderen Alternativen zu viele Unsicherheiten ausgehen und Beier dafür wegfällt sowie bis dahin in die falsche Richtung entwickelt worden wäre.
Will man es optimieren, dann geht das in meinen Augen nur mit Beier als MS statt Guirassy oder wenigstens mit Umstellung auf 4-3-3, wodurch Karetsas auf die 10 rückt. Unter Kovac ist das für mich aber im Moment nicht vorstellbar, falls nicht auch noch einiges in der Defensive (RV und DM) passiert, was sofort für den Stamm relevant ist oder Guirassy (nahezu) ersatzlos verkauft wird. Das sieht nicht wahrscheinlich aus. Vermutlich ging es dem Verein daher tatsächlich nur um die Erhaltung des Status quo, angesichts einer positiven Bewertung der Vorsaison sowie den Glauben an deren Wiederholbarkeit.
Auch die Überschneidungen in den Profilen bei Süle und Gadou sprechen dafür, dass das übergeordnete Zielsetzung des Transfersommers war und eben nicht die Optimierung. Da erhofft man sich wohl eher individuell etwas, aber weniger kollektiv, wie es aussieht. Dafür müssten eben noch Transfers über Karetsas und El Mala hinaus gemacht werden, die mehr am System ändern würden, um eine Absicht erkennen zu können, dass man taktisch etwas ändern möchte.
Ja, ich halte es auch für recht wahrscheinlich, dass wir den Status quo weitestgehend erhalten wollen. Allerdings scheint mir der Ansatz nicht ideal, wenn El Mala und Karetsas die Rollen von Adeyemi und Brandt einnehmen sollen. Schließlich gab's Gründe, warum beide Spieler nun weg sind. Brandt gab unserem Spiel noch nie so wenig Impulse, was, aus meiner Sicht, ganz klar Kovacs Spielsystem geschuldet ist. Außerdem standen meistens nicht alle drei (mit Beier zusammen) in der ersten Elf stehen, meine ich.
Die Probleme, die Adeyemi und Brandt hatten, könnten daher weiterhin bleiben.
Der Status quo wirft also El Mala und Karetsas Fragen auf, die man bei der Höhe der Investitionen, vorab geklärt haben sollte. Systemumstellungen oder ein Beier als MS wären hier mögliche Lösungen. Aber eigentlich deutet darauf kaum etwas hin.
Ich wäre gespannt, ob wir aus El Mala, Karetsas und Beier das maximale herausholen würden. Mein Tipp wäre, dass einer etwas zurückstecken müsste, weil es keinen konkreten Plan gäbe, alle drei in die erste Elf und ihren besten Rollen einzusetzen.
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