Der Krisen-Thread
26.02.2012 - 18:51 Uhr
29.02.2012 - 00:51 Uhr
Zitat
Der durchsichtige Versuch, die eigenen Fans gegeneinander auszuspielen, blieb nicht unkommentiert
Das ist für WAZ-Verhältnisse ähnlich unerhört wie Kritik am Generalsekretär im NEUEN DEUTSCHLAND... :D
Der durchsichtige Versuch, die eigenen Fans gegeneinander auszuspielen, blieb nicht unkommentiert
Das ist für WAZ-Verhältnisse ähnlich unerhört wie Kritik am Generalsekretär im NEUEN DEUTSCHLAND... :D
29.02.2012 - 02:12 Uhr
Wieso Krise?! m.E ist ein 1:2 eine DEUTLICHE Steigerung gegenüber einem 0:4 ... Ich hoffe die Mannschaft kann den positiven Trend beibehalten!
29.02.2012 - 15:40 Uhr
Mir platzt hier langsam der Kragen! Man spielt in den letzten Jahren, trotz millionenschweren Investitionen, gegen den Abstieg. Und was macht das Wolfsburger Fanlager? Unterstützung in einem Maße, die bei den meisten BL-Clubs undenkbar wäre. Ich erinnere mich noch an die Trainings-Aktion, als viele aufbauende Plakate zu sehen waren und man alles dafür tat, dass die Spieler den Glauben nicht verlieren.
Und nun wird nach einem Spiel, in dem es Pfiffe gab, eine Teilschuld den Fans angelastet? Einen Spieler (Träsch) auszupfeifen, war sicher nicht ok. Ansonsten wurde doch aber eher mit hämischen Gesängen reagiert. Diese Aussagen von Herrn Magath lenken doch nur wieder von den eigenen Fehlern ab. Zusätzlich gibt es den Spielern ein tolles Alibi.
Wenn man sieht, was in Kaiserslautern abgeht, können hier alle froh sein. Nicht das ich falsch verstanden werde: Ich verurteile die Vorkommnisse in Kaiserslautern auf das Schärfste. Jedoch zeigt es, das beim VfL für die Spieler paradiesische Zustände herrschen.
Aber hier wird ja nach so einem Spiel auf die Fans draufgehauen. Selbst ein Russ sagte nach dem Spiel, dass es hier im Vergleich zu Frankfurt doch sehr human zuginge.
Wenn auch nur ein Spieler denkt, dass das schlechte Spiel wegen der hämischen Gesänge oder vereinzelten Pfiffen (außer, die gegen Träsch) zustande kam, ist ihm nicht mehr zu helfen. Sind die Spieler wirklich so verweichlicht?
Und nun wird nach einem Spiel, in dem es Pfiffe gab, eine Teilschuld den Fans angelastet? Einen Spieler (Träsch) auszupfeifen, war sicher nicht ok. Ansonsten wurde doch aber eher mit hämischen Gesängen reagiert. Diese Aussagen von Herrn Magath lenken doch nur wieder von den eigenen Fehlern ab. Zusätzlich gibt es den Spielern ein tolles Alibi.
Wenn man sieht, was in Kaiserslautern abgeht, können hier alle froh sein. Nicht das ich falsch verstanden werde: Ich verurteile die Vorkommnisse in Kaiserslautern auf das Schärfste. Jedoch zeigt es, das beim VfL für die Spieler paradiesische Zustände herrschen.
Aber hier wird ja nach so einem Spiel auf die Fans draufgehauen. Selbst ein Russ sagte nach dem Spiel, dass es hier im Vergleich zu Frankfurt doch sehr human zuginge.
Wenn auch nur ein Spieler denkt, dass das schlechte Spiel wegen der hämischen Gesänge oder vereinzelten Pfiffen (außer, die gegen Träsch) zustande kam, ist ihm nicht mehr zu helfen. Sind die Spieler wirklich so verweichlicht?
01.03.2012 - 01:05 Uhr
Weil es hier mehrfach angesprochen wurde wie unattraktiv der Fußball war bzw. ist wollte ich nochmal etwas differenzieren:
Nach meiner Einschätzung haben wir sowohl in dieser als auch in der letzten Saison unglaublich anansehnlichen Fußball zu sehen bekommen und zwar in fast jedem Spiel. Trotzdem war die Art und Weise sehr unterschiedlich:
In dieser Saison spielen wir mit sehr viel Einsatz und Kampfeswillen, erspielen uns auch einige Chancen vorne, sind aber insgesamt desolat weil alles so unglaublich planlos wirkt. Ich erkenne in unserem Spiel keinerlei Grundordnung. Es wird ständig nur gegen den Ball verteidigt und es wirkt alles komplett unabgestimmt zwischen den einzelnen Spielern. Tore sind eigentlich fast ausschließlich Zufallsprodukte, kaum eine Chance ist wirklich herausgespielt. Teilweise können wir diese Unzulänglichkeiten durch Beißen, Kratzen und Ackern kompensieren, aber gerade gegen Gegner, die es schaffen unsere Unordnung durch Kombinationen aufzuzeigen und auszunutzen, gehen wir reihenweise unter und holen uns häufig ne deftige Packung. Unser desolates Torverhältnis (das zweitschlechteste aller Mannschaften) zeigt das ziemlich deutlich. Wir gewinnen meist knapp, gehen aber desöfteren richtig unter.
In der letzten Saison (ich spreche jetzt von der Zeit unter McClaren) sah es nach meiner Meinung ziemlich anders aus. Unser Spiel war unglaublich statisch. Es war wenig Bewegung in unserem Spiel, ob es nun Ratlosigkeit, Angst oder mangelnder Einsatz war, kann ich schlecht beurteilen. Wir hatten teilweise so gut wie keine Chancen in den Spielen (weniger als diese Saison). Der Einsatz hat sich meiner Meinung nach zu Beginn der Rückrunde merkbar erhöht, aber das waren jetzt auch nicht mehr sehr viele Spiele unter McClaren. Konstant durch die Saison hat sich die Unsicherheit nach eigener Führung gezogen. Wir haben so oft eine Führung noch verspielt. Allerdings habe ich so etwas wie eine (wie allerdings erwähnt sehr statische) Grundordnung erkennen können. Das zeigt sich auch daran, dass wir damals hinten relativ solide standen und eher wenig Gegentore kassiert haben. Unser Torverhältnis war auch deutlich besser als diese Saison und wir haben konstanter (schlecht) gespielt als diese Saison. Hohe Niederlagen waren eher die Ausnahme, Siege allerdings auch immer sehr knapp.
Ich würde also sagen, der Fußball ist ähnlich besch***en wie letzte Saison, aber die Symptome (und evtl. auch die Gründe) sind sehr unterschiedlich.
Welche dieser Kennzeichnen erbärmlichen Fußballs jetzt in welchem Ausmaß die Schuld von Spielern, Fans, Trainer oder Manager sind, ließe sich natürlich diskutieren.
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
Nach meiner Einschätzung haben wir sowohl in dieser als auch in der letzten Saison unglaublich anansehnlichen Fußball zu sehen bekommen und zwar in fast jedem Spiel. Trotzdem war die Art und Weise sehr unterschiedlich:
In dieser Saison spielen wir mit sehr viel Einsatz und Kampfeswillen, erspielen uns auch einige Chancen vorne, sind aber insgesamt desolat weil alles so unglaublich planlos wirkt. Ich erkenne in unserem Spiel keinerlei Grundordnung. Es wird ständig nur gegen den Ball verteidigt und es wirkt alles komplett unabgestimmt zwischen den einzelnen Spielern. Tore sind eigentlich fast ausschließlich Zufallsprodukte, kaum eine Chance ist wirklich herausgespielt. Teilweise können wir diese Unzulänglichkeiten durch Beißen, Kratzen und Ackern kompensieren, aber gerade gegen Gegner, die es schaffen unsere Unordnung durch Kombinationen aufzuzeigen und auszunutzen, gehen wir reihenweise unter und holen uns häufig ne deftige Packung. Unser desolates Torverhältnis (das zweitschlechteste aller Mannschaften) zeigt das ziemlich deutlich. Wir gewinnen meist knapp, gehen aber desöfteren richtig unter.
In der letzten Saison (ich spreche jetzt von der Zeit unter McClaren) sah es nach meiner Meinung ziemlich anders aus. Unser Spiel war unglaublich statisch. Es war wenig Bewegung in unserem Spiel, ob es nun Ratlosigkeit, Angst oder mangelnder Einsatz war, kann ich schlecht beurteilen. Wir hatten teilweise so gut wie keine Chancen in den Spielen (weniger als diese Saison). Der Einsatz hat sich meiner Meinung nach zu Beginn der Rückrunde merkbar erhöht, aber das waren jetzt auch nicht mehr sehr viele Spiele unter McClaren. Konstant durch die Saison hat sich die Unsicherheit nach eigener Führung gezogen. Wir haben so oft eine Führung noch verspielt. Allerdings habe ich so etwas wie eine (wie allerdings erwähnt sehr statische) Grundordnung erkennen können. Das zeigt sich auch daran, dass wir damals hinten relativ solide standen und eher wenig Gegentore kassiert haben. Unser Torverhältnis war auch deutlich besser als diese Saison und wir haben konstanter (schlecht) gespielt als diese Saison. Hohe Niederlagen waren eher die Ausnahme, Siege allerdings auch immer sehr knapp.
Ich würde also sagen, der Fußball ist ähnlich besch***en wie letzte Saison, aber die Symptome (und evtl. auch die Gründe) sind sehr unterschiedlich.
Welche dieser Kennzeichnen erbärmlichen Fußballs jetzt in welchem Ausmaß die Schuld von Spielern, Fans, Trainer oder Manager sind, ließe sich natürlich diskutieren.
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
01.03.2012 - 01:09 Uhr
Zitat von pagadeux:
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
Genau das ist der Punkt !!! Sehr treffend analysiert!
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
Genau das ist der Punkt !!! Sehr treffend analysiert!
01.03.2012 - 14:44 Uhr
Zitat von Wobtation:
Zitat von pagadeux:
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
Genau das ist der Punkt !!! Sehr treffend analysiert!
Und ich muss noch dazu sagen: wäre dies die Mannschaft von Freiburg, Kaiserslautern oder Augsburg, würde ich sogar sagen, dass wir ordentlich spielen und damit zufrieden sein können weil der Einsatz stimmt und wir uns irgendwie zumindest ab und zu einen oder sogar drei Punke erkämpfen.
Das darf aber einfach nicht unser Anspruch sein, vor allem wenn man alleine in dieser Saison schon wieder über 50 Mio. € für neue Spieler ausgegeben hat und einen der höchsten Etats der Bundesliga hat. Bei solchen Summen darf und muss man durchaus ansehnlichen Fußball erwarten und das hat der VfL diese Saison nicht einmal im Ansatz gezeigt.
Zitat von pagadeux:
Von der Spielanlage erinnert mich unser Spiel dieses Jahr sehr an eine Mannschaft, die um den Abstieg kämpft weil sie aufgrund mangelnder personeller Klasse nicht anders kann als laufen, beißen und kratzen. Ich bin persönlich aber überzeugt, dass in diesem Kader eindeutig das Potential steckt um ein spielerisch ansehnliches Kombinationsspiel zu zeigen.
Genau das ist der Punkt !!! Sehr treffend analysiert!
Und ich muss noch dazu sagen: wäre dies die Mannschaft von Freiburg, Kaiserslautern oder Augsburg, würde ich sogar sagen, dass wir ordentlich spielen und damit zufrieden sein können weil der Einsatz stimmt und wir uns irgendwie zumindest ab und zu einen oder sogar drei Punke erkämpfen.
Das darf aber einfach nicht unser Anspruch sein, vor allem wenn man alleine in dieser Saison schon wieder über 50 Mio. € für neue Spieler ausgegeben hat und einen der höchsten Etats der Bundesliga hat. Bei solchen Summen darf und muss man durchaus ansehnlichen Fußball erwarten und das hat der VfL diese Saison nicht einmal im Ansatz gezeigt.
02.03.2012 - 05:26 Uhr
Zitat von pagadeux:
Das darf aber einfach nicht unser Anspruch sein, vor allem wenn man alleine in dieser Saison schon wieder über 50 Mio. € für neue Spieler ausgegeben hat und einen der höchsten Etats der Bundesliga hat. Bei solchen Summen darf und muss man durchaus ansehnlichen Fußball erwarten und das hat der VfL diese Saison nicht einmal im Ansatz gezeigt.
Naja, man sollte dabei aber auch nicht vergessen, dass Wolfsburg eben Wolfsburg ist und nicht Bayern oder Dortmund. Spieler á la Reuss, die in der BL Stars sind und ansehnlichen Fußball garantieren, werden in absehbarer Zeit keinen Gedanken daran verschwenden, zu einem Verein mit so wenig Lobby zu wechseln. Spieler, die ins Beuteschema passen, sind also die "Stars von morgen", also Spieler, die vielleicht in schwächeren Ligen richtig gut waren, bei denen man aber nicht hundertprozentigen weiß, ob sie auch in der BL bestehen können. oder Spieler, die in der BL solide, jedoch keine überdurchschnittlichen Leistungen gebracht haben. Trotzdem kosten die auch ´ne Menge Geld. Das ist aber eben die Art Spielermaterial, das sich dann durchaus für den VfL entscheiden könnte/würde. Und die Vergangenheit hat schon gezeigt, dass ein Großteil dieser Spieler die Ansprüche, die beim VfL an sie gestellt werden, diese nicht oder nur teilweise erfüllt.
Das Problem ist, dass VW den VfL mit Macht in die CL oder zumindest in die EL bringen will. Das beeutet, den Plan, 4-5 junge Spieler aus der eigenen Jugend zu fördern und vielleicht zu Stammpielern zu machen (wie z. B. Freiburg) anstatt mit Geld um sich zu werfen, kann man dem VW-Vorstand nicht verkaufen, da dies mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen würde, VW aber mit dem VfL auf der Überholspur ins internationale Geschäft will. Dabei wird eben weniger bedacht, dass die Fans auch beim VfL von Identifikationsfiguren (also Spielern, die aus der eigenen Jugend kommen) ne Menge halten und dann wohl auch mal Spiele wie aufSchalkje und gegen Hoffenheim leichter berzeihen bzw. verschmerzen können...!
Das darf aber einfach nicht unser Anspruch sein, vor allem wenn man alleine in dieser Saison schon wieder über 50 Mio. € für neue Spieler ausgegeben hat und einen der höchsten Etats der Bundesliga hat. Bei solchen Summen darf und muss man durchaus ansehnlichen Fußball erwarten und das hat der VfL diese Saison nicht einmal im Ansatz gezeigt.
Naja, man sollte dabei aber auch nicht vergessen, dass Wolfsburg eben Wolfsburg ist und nicht Bayern oder Dortmund. Spieler á la Reuss, die in der BL Stars sind und ansehnlichen Fußball garantieren, werden in absehbarer Zeit keinen Gedanken daran verschwenden, zu einem Verein mit so wenig Lobby zu wechseln. Spieler, die ins Beuteschema passen, sind also die "Stars von morgen", also Spieler, die vielleicht in schwächeren Ligen richtig gut waren, bei denen man aber nicht hundertprozentigen weiß, ob sie auch in der BL bestehen können. oder Spieler, die in der BL solide, jedoch keine überdurchschnittlichen Leistungen gebracht haben. Trotzdem kosten die auch ´ne Menge Geld. Das ist aber eben die Art Spielermaterial, das sich dann durchaus für den VfL entscheiden könnte/würde. Und die Vergangenheit hat schon gezeigt, dass ein Großteil dieser Spieler die Ansprüche, die beim VfL an sie gestellt werden, diese nicht oder nur teilweise erfüllt.
Das Problem ist, dass VW den VfL mit Macht in die CL oder zumindest in die EL bringen will. Das beeutet, den Plan, 4-5 junge Spieler aus der eigenen Jugend zu fördern und vielleicht zu Stammpielern zu machen (wie z. B. Freiburg) anstatt mit Geld um sich zu werfen, kann man dem VW-Vorstand nicht verkaufen, da dies mehrere Jahre Zeit in Anspruch nehmen würde, VW aber mit dem VfL auf der Überholspur ins internationale Geschäft will. Dabei wird eben weniger bedacht, dass die Fans auch beim VfL von Identifikationsfiguren (also Spielern, die aus der eigenen Jugend kommen) ne Menge halten und dann wohl auch mal Spiele wie aufSchalkje und gegen Hoffenheim leichter berzeihen bzw. verschmerzen können...!
02.03.2012 - 15:15 Uhr
So, ich habe mal ein bisschen in den Statistiken dieser Saison recherchiert und Laufdistanz und Zweikämpfe analysiert.
Laufdistanz:
Unsere Mannschaft hat pro Spiel durchschnittlich 116,9 km zurückgelegt, unsere Gegner 116,3 km. In 15 unserer bisherigen 23 Spiele haben wir mehr km zurückgelegt als unsere Gegner (das sind 65%, also knapp zwei Drittel).
Hier mal unsere Ausbeute in den Spielen, in denen wir mehr gelaufen sind im Vergleich zu denen wo wir weniger km zurückgelegt haben.
Mehr:
15 Spiele, 18 Punkte, 5 Siege, 2 Unentschieden, 7 Niederlagen, 16 Tore, 24 Gegentore, 1,200 Punkte pro Spiel, 0,67 Tore pro Gegentor
Weniger:
08 Spiele, 09 Punkte, 3 Siege, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen, 12 Tore, 20 Gegentore, 1,125 Punkte pro Spiel, 0,60 Tore pro Gegentor
Das heißt wir spielen zwar erfolgreicher wenn wir mehr laufen als der Gegner, allerdings ist der Unterschied sowohl was Punkte als Tore angeht sehr gering. Das heißt wir können daraus nur sehr wenig Kapital schlagen.
Zweikämpfe:
Über die Spiele gemittelt (nicht über die Anzahl der Zweikämpfe) gewinnen wir durchschnittlich 49,4% unserer Zweikämpfe, sind also im Durchschnitt knapp zweikampfschwächer als unsere Gegner. In 10 von 23 Spielen haben wir mehr als die Hälfte unserer Zweikämpfe gewonnen (43% der Spiele).
Nochmal ein Vergleich unserer Resultate in Spielen mit mehr und weniger gewonnenen Zweikämpfen.
Mehr:
10 Spiele, 10 Punkte, 3 Siege, 1 Unentschieden, 6 Niederlagen, 13 Tore, 21 Gegentore, 1,000 Punkte pro Spiel, 0,62 Tore pro Gegentor
Weniger:
13 Spiele, 17 Punkte, 5 Siege, 2 Unentschieden, 6 Niederlagen, 15 Tore, 23 Gegentore, 1,308 Punkte pro Spiel, 0,65 Tore pro Gegentor
Also sind wir anscheinend in Spielen, in denen wir zweikampfstärker sind als unsere Gegner, schlechter was die Punkteausbeute angeht als in Spielen in denen wir weniger als die Hälfte unserer Zweikämpfe gewinnen.
Interessantes Detail nebenbei: wir waren in allen Spielen seit der Winterpause die zweikampfschwächere Mannschaft.
Soviel zur Statistik. Wer Lust hat darüber zu diskutieren ist herzlich eingeladen. :-)
Laufdistanz:
Unsere Mannschaft hat pro Spiel durchschnittlich 116,9 km zurückgelegt, unsere Gegner 116,3 km. In 15 unserer bisherigen 23 Spiele haben wir mehr km zurückgelegt als unsere Gegner (das sind 65%, also knapp zwei Drittel).
Hier mal unsere Ausbeute in den Spielen, in denen wir mehr gelaufen sind im Vergleich zu denen wo wir weniger km zurückgelegt haben.
Mehr:
15 Spiele, 18 Punkte, 5 Siege, 2 Unentschieden, 7 Niederlagen, 16 Tore, 24 Gegentore, 1,200 Punkte pro Spiel, 0,67 Tore pro Gegentor
Weniger:
08 Spiele, 09 Punkte, 3 Siege, 0 Unentschieden, 5 Niederlagen, 12 Tore, 20 Gegentore, 1,125 Punkte pro Spiel, 0,60 Tore pro Gegentor
Das heißt wir spielen zwar erfolgreicher wenn wir mehr laufen als der Gegner, allerdings ist der Unterschied sowohl was Punkte als Tore angeht sehr gering. Das heißt wir können daraus nur sehr wenig Kapital schlagen.
Zweikämpfe:
Über die Spiele gemittelt (nicht über die Anzahl der Zweikämpfe) gewinnen wir durchschnittlich 49,4% unserer Zweikämpfe, sind also im Durchschnitt knapp zweikampfschwächer als unsere Gegner. In 10 von 23 Spielen haben wir mehr als die Hälfte unserer Zweikämpfe gewonnen (43% der Spiele).
Nochmal ein Vergleich unserer Resultate in Spielen mit mehr und weniger gewonnenen Zweikämpfen.
Mehr:
10 Spiele, 10 Punkte, 3 Siege, 1 Unentschieden, 6 Niederlagen, 13 Tore, 21 Gegentore, 1,000 Punkte pro Spiel, 0,62 Tore pro Gegentor
Weniger:
13 Spiele, 17 Punkte, 5 Siege, 2 Unentschieden, 6 Niederlagen, 15 Tore, 23 Gegentore, 1,308 Punkte pro Spiel, 0,65 Tore pro Gegentor
Also sind wir anscheinend in Spielen, in denen wir zweikampfstärker sind als unsere Gegner, schlechter was die Punkteausbeute angeht als in Spielen in denen wir weniger als die Hälfte unserer Zweikämpfe gewinnen.
Interessantes Detail nebenbei: wir waren in allen Spielen seit der Winterpause die zweikampfschwächere Mannschaft.
Soviel zur Statistik. Wer Lust hat darüber zu diskutieren ist herzlich eingeladen. :-)
02.03.2012 - 15:17 Uhr
@WOBoogyBoy
Mit den Bayern und Dortmund können wir uns momentan nicht messen. Das ist klar. Das Schlimme ist aber, dass nicht nur diese beiden Vereine, sondern der Großteil der Bundesliga-Mannschaften ansehnlicheren Fußball spielen als wir. Und das kann es einfach nicht sein, auch wenn viele unserer Spieler noch nicht "fertig" sind.
Mit den Bayern und Dortmund können wir uns momentan nicht messen. Das ist klar. Das Schlimme ist aber, dass nicht nur diese beiden Vereine, sondern der Großteil der Bundesliga-Mannschaften ansehnlicheren Fußball spielen als wir. Und das kann es einfach nicht sein, auch wenn viele unserer Spieler noch nicht "fertig" sind.
02.03.2012 - 19:03 Uhr
Fortsetzung der Diskussion aus dem Magath thread.......
Ich denke, wenn man jetzt "wahllos" einen Sportdirektor installiert, bringt das dem Verein, damit auch VW und uns, ebenfalls nicht viel. Man käme aus meiner Sicht vom Regen in die Traufe, da es nicht alleine auf Fachkompetenz ankommt.
Nichts gegen die genannten Kandidaten, nur muss es meiner Ansicht nach zwingend dazu kommen, dass jemand mit Sachverstand, GEMEINSAM mit Verein und VW überlegt, welches langfristige Konzept den VfL zum Erfolg führen soll.
Wege gibt es unterschiedliche, meist werden diese von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Vereine vorgegeben. Bei uns jedoch ist das nicht das Problem, wir haben daher die Möglichkeit das Konzept passend zum Verein, der Stadt Wolfsburg, dem Umfeld und auch passend zur Marketingstrategie von VW zu erstellen. Das sind traumhafte Voraussetzungen!!!
Der entscheidende Punkt ist eben aus meiner Sicht, dass man jemanden findet, der als Repräsentant des Vereins, der Stadt und auch VW denkt und handelt.
Holt man einen externen Menschen hinzu, unabhängig von dessen Fähigkeiten, ist der VfL NUR eine seiner Stationen als Manager oder Sportdirektor(siehe Magath oder alle anderen Kandidaten, die bisher da waren). Niemand identifiziert sich wirklich mit dem VfL.
Also werden persönliche Befindlichkeiten und Interessen zwangsläufig in die Denkmodelle einfließen, das ist nur menschlich! Immerhin weiß man nicht, wie lange man da ist, muss daher so viel wie möglich verdienen und Langzeitfolgen sind uninteressant!
Daher heißt es aus meiner Sichte einen Menschen zu finden, der Sachverstand mitbringt, Branchenkenntnisse hat und der bereit ist, langfristig beim VfL zu arbeiten. Der Mann muss nicht mal in der Öffentlichkeit stehen, das ist nicht notwendig.
NUR dann kann man weitestgehend sicher gehen, dass er auch an morgen und übermorgen denkt, da er ja dann noch da ist und selbst für Erfolg und Misserfolg gerade stehen muss.
Hat man das Konzept und sind alle damit einverstanden, muss man es durchziehen, ohne wenn und aber und ohne Rücksicht auf kurzfristigen Erfolg! Gönner neigen ja dazu, ungeduldig zu werden, das darf es ebenfalls nicht geben.
Bei den Bayern klappt das deshalb so gut, weil es ein paar Leute gibt, die fachlich über jeden Zweifel erhaben sind, die Bayern durch und durch sind, quasi Bayern verkörpern und die niemals persönliche Interessen über Vereinsinteressen stellen würden und dies auch aufgrund ihrer finanziell abgesicherten persönlichen Situation nicht müssen. Das ist sicher einzigartig, aber es zeigt, dass es geht.
Bei uns müssten es nicht mal solche Lichtfiguren des Fußballs sein, es würde reichen, wenn die betreffende Person volle Rückendeckung von Verein und VW über einen längeren Zeitraum hätte, das macht stark genug, um durchzusetzen, was man will. Man kann dann als DER VEREIN(und nicht als Herr sowieso, der gefeierte Held) öffentlich auftreten, gefällt mir sogar noch besser, Teamgedanke!.
Dann braucht man "nur" noch ein Trainer Team moderner Prägung, passend zum Konzept und los geht`s.
Die Trainereinstellung läuft dann mal ganz anders, man sitzt nicht da und lässt sich von Herrn X oder Y erklären, wie Fußball geht, NEIN, man weiß schon, was man will, stellt dem Trainer die Idee vor und er muss diese nicht nur akzeptieren, sondern mit seinem Fachwissen als Trainer ausfüllen, selbst die seiner Ansicht nach nächsten richtigen Schritte und Transfers vorschlagen.
Viele Trainer sagen ja bei der Jobsuche immer zu allem ja und amen und wollen danach trotzdem ihre Spieler verpflichten, Gründe findet man immer.
Geht mit uns dann alles nicht mehr, jeder Transfer kann zwar vom Trainer vorgeschlagen werden, ist sogar erwünscht und notwendig so, wird aber vom Verein gegen geprüft, Konzept konform oder nicht, letztlich bewilligt oder nicht. Das müßte auch VW, als Controlling Weltmeister gefallen. )
Das dann trotzdem nicht jeder Transfer sitzt, liegt in der Natur der Sache, ist auch nicht schlimm, aber wenigstens passen alle zu unserer Philosophie!!!
Ist man besonders clever, kann man Teile des Vereins-Konzept durchaus den Fans nahe bringen, das schafft Akzeptanz und auch mittelfristig Ruhe.
Wir lesen es ja hier täglich, was man als Fan nicht versteht, zweifelt man an, da man aufgrund fehlender Informationen zwangsläufig zu den falschen Schlüssen kommt.
Setzt man das alles um, kommen wir vom jetzigen VfL-Konzept(Trainerkonzept Magath mit dem Ziel seine Marktposition zu stärken und persönlich möglichst viel Geld zu verdienen) zu einen VEREINSKONZEPT!!! Das ist das Ziel.
Ich denke, wenn man jetzt "wahllos" einen Sportdirektor installiert, bringt das dem Verein, damit auch VW und uns, ebenfalls nicht viel. Man käme aus meiner Sicht vom Regen in die Traufe, da es nicht alleine auf Fachkompetenz ankommt.
Nichts gegen die genannten Kandidaten, nur muss es meiner Ansicht nach zwingend dazu kommen, dass jemand mit Sachverstand, GEMEINSAM mit Verein und VW überlegt, welches langfristige Konzept den VfL zum Erfolg führen soll.
Wege gibt es unterschiedliche, meist werden diese von den wirtschaftlichen Möglichkeiten der Vereine vorgegeben. Bei uns jedoch ist das nicht das Problem, wir haben daher die Möglichkeit das Konzept passend zum Verein, der Stadt Wolfsburg, dem Umfeld und auch passend zur Marketingstrategie von VW zu erstellen. Das sind traumhafte Voraussetzungen!!!
Der entscheidende Punkt ist eben aus meiner Sicht, dass man jemanden findet, der als Repräsentant des Vereins, der Stadt und auch VW denkt und handelt.
Holt man einen externen Menschen hinzu, unabhängig von dessen Fähigkeiten, ist der VfL NUR eine seiner Stationen als Manager oder Sportdirektor(siehe Magath oder alle anderen Kandidaten, die bisher da waren). Niemand identifiziert sich wirklich mit dem VfL.
Also werden persönliche Befindlichkeiten und Interessen zwangsläufig in die Denkmodelle einfließen, das ist nur menschlich! Immerhin weiß man nicht, wie lange man da ist, muss daher so viel wie möglich verdienen und Langzeitfolgen sind uninteressant!
Daher heißt es aus meiner Sichte einen Menschen zu finden, der Sachverstand mitbringt, Branchenkenntnisse hat und der bereit ist, langfristig beim VfL zu arbeiten. Der Mann muss nicht mal in der Öffentlichkeit stehen, das ist nicht notwendig.
NUR dann kann man weitestgehend sicher gehen, dass er auch an morgen und übermorgen denkt, da er ja dann noch da ist und selbst für Erfolg und Misserfolg gerade stehen muss.
Hat man das Konzept und sind alle damit einverstanden, muss man es durchziehen, ohne wenn und aber und ohne Rücksicht auf kurzfristigen Erfolg! Gönner neigen ja dazu, ungeduldig zu werden, das darf es ebenfalls nicht geben.
Bei den Bayern klappt das deshalb so gut, weil es ein paar Leute gibt, die fachlich über jeden Zweifel erhaben sind, die Bayern durch und durch sind, quasi Bayern verkörpern und die niemals persönliche Interessen über Vereinsinteressen stellen würden und dies auch aufgrund ihrer finanziell abgesicherten persönlichen Situation nicht müssen. Das ist sicher einzigartig, aber es zeigt, dass es geht.
Bei uns müssten es nicht mal solche Lichtfiguren des Fußballs sein, es würde reichen, wenn die betreffende Person volle Rückendeckung von Verein und VW über einen längeren Zeitraum hätte, das macht stark genug, um durchzusetzen, was man will. Man kann dann als DER VEREIN(und nicht als Herr sowieso, der gefeierte Held) öffentlich auftreten, gefällt mir sogar noch besser, Teamgedanke!.
Dann braucht man "nur" noch ein Trainer Team moderner Prägung, passend zum Konzept und los geht`s.
Die Trainereinstellung läuft dann mal ganz anders, man sitzt nicht da und lässt sich von Herrn X oder Y erklären, wie Fußball geht, NEIN, man weiß schon, was man will, stellt dem Trainer die Idee vor und er muss diese nicht nur akzeptieren, sondern mit seinem Fachwissen als Trainer ausfüllen, selbst die seiner Ansicht nach nächsten richtigen Schritte und Transfers vorschlagen.
Viele Trainer sagen ja bei der Jobsuche immer zu allem ja und amen und wollen danach trotzdem ihre Spieler verpflichten, Gründe findet man immer.
Geht mit uns dann alles nicht mehr, jeder Transfer kann zwar vom Trainer vorgeschlagen werden, ist sogar erwünscht und notwendig so, wird aber vom Verein gegen geprüft, Konzept konform oder nicht, letztlich bewilligt oder nicht. Das müßte auch VW, als Controlling Weltmeister gefallen. )
Das dann trotzdem nicht jeder Transfer sitzt, liegt in der Natur der Sache, ist auch nicht schlimm, aber wenigstens passen alle zu unserer Philosophie!!!
Ist man besonders clever, kann man Teile des Vereins-Konzept durchaus den Fans nahe bringen, das schafft Akzeptanz und auch mittelfristig Ruhe.
Wir lesen es ja hier täglich, was man als Fan nicht versteht, zweifelt man an, da man aufgrund fehlender Informationen zwangsläufig zu den falschen Schlüssen kommt.
Setzt man das alles um, kommen wir vom jetzigen VfL-Konzept(Trainerkonzept Magath mit dem Ziel seine Marktposition zu stärken und persönlich möglichst viel Geld zu verdienen) zu einen VEREINSKONZEPT!!! Das ist das Ziel.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ringo am 02.03.2012 um 19:04 Uhr bearbeitet
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