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Die aktuelle Situation der Hachinger

19.04.2022 - 17:20 Uhr
Die aktuelle Situation der Hachinger |#21
20.05.2024 - 08:13 Uhr
Hobsch wird nicht gehen - weil er Netto anderswo auch nicht mehr verdient. Das ist meine absolute Überzeugung!

Wenn man die Strategie aus dem Geschäftsbericht liest, ist eigentlich alles gesagt:

„ Durch aktuell verschiedene Anfragen für langfristig gebundene Toptalente könnte sich der geplante Verlust jedoch erheblich vermindern“

„ Ziel der Gesellschaft ist es, 80 Prozent der Spieler der ersten Mannschaft aus der eigenen Jugend zu generieren.“

„ Es wird spätestens ab der Saison 2024/25 nur wenige erfahrene Spieler geben, die die jungen nachwachsenden Talente in ihrer Entwicklung unterstützen werden“


Ergo:
-Mindestens eines der Talente geht wirklich, eher zwei.
-es gibt quasi keinen externen Zugang, wenn die Bayern-Talente wirklich kommen
-Wir werden eine „U23“

Prinzipiell ist das nicht verkehrt. Auch die Bayern U23 wurde schon Drittligameister (was für uns Aufstieg bedeuten täte). Allerdings stieg sie auch aus der 3.Liga ab…

Also warten wir mal auf die Kooperation und die Abgänge… Dass sich die Bayern einen Verleihplatz mit einem Hachinger Eigengewächs blockieren (teuer zum FCB transferieren und anschließend wieder an uns zurückverleihen), ist schwer vorstellbar.

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UNS schreibt man WIR
Die aktuelle Situation der Hachinger |#22
20.05.2024 - 09:54 Uhr
Wird man sehen, ob 60 oder ein anderer Verein die Kohle hinlegt, die Haching möglicherweise nicht zahlen kann/will. Vieles hängt vermutlich auch davon ab, ob wir einen gleichwertigen Stürmer in Aussicht haben, ob von den Bayern oder einem anderen Verein, denn im aktuellen Kader seh ich keinen der seinen Platz einnehmen könnte. Adu ist noch zu jung und Florian Schmid scheint in den Plänen von Unterberg keine große Rolle zu spielen, sonst wäre er in den letzten Partien sicher häufiger zum Einsatz gekommen.
Man kann über Hobsch bzgl. seiner Leistung in der abgelaufenen Saison durchaus geteilter Meinung sein, vor allem wenn man die Rückrunde betrachtet, wo er als Ablagespieler bisweilen überfordert wirkte (ähnliches gilt übrigens auch für Fetsch). Dass er nicht mehr so viel Tore erzielte wie in der Reli, wo er in beiden Jahren mit 27 bzw. 28 Torschützenkönig war (eine ähnlich gute Quote erreichte sonst nur Hain in der Saison 2016/17 mit 32 Treffern) ist nicht wahnsinnig überraschend, dazu hattten wir insgesamt zu wenig Aktionen im Sechzehner, wo seine eigentlichen Stärken liegen. Trotzdem: Mit 13 Treffern (einschließlich einiger Elfer) ist er immer noch bester Torschütze vor Fetsch (10) und Keller (9).
Ihn abzugebeben ohne Aussicht auf einen ähnlich torgefährlichen Stürmer wäre ziemlich fahrlässig, denn wie die Beispiele Halle, Duisburg etc. zeigen hat es denen genau daran gemangelt. Rein spielerisch waren die mit vielen anderen Teams auf Augenhöhe, nur was die Abschlüsse betrifft eben nicht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von letti am 20.05.2024 um 10:19 Uhr bearbeitet
Die aktuelle Situation der Hachinger |#23
20.05.2024 - 12:10 Uhr
Halle hatte mit Baumann einen Stürmer, der 2 Tore mehr machte als Hobsch.
Die aktuelle Situation der Hachinger |#24
20.05.2024 - 12:47 Uhr
Ja, das Problem bei Halle war eher die Defensive. Die haben in 38 Spielen nur fünfmal zu null gespielt. Trotzdem sind Duisburg und Lübeck - ebenso wie 1860 München - gute Beispiele dafür, dass es mindestens sehr eng werden kann, wenn man keinen 10+x-Tore Stürmer im Kader hat. Aber um das zu wissen, brauchen wir gar nicht auf die anderen Vereine schauen; es reicht ein Blick auf unsere Saison 2020/21.

Wenn nach Skarla noch die Routiniers Stiefler und Maier verlängern und wir außerdem die AV-Talente Lamby und Ortel halten können, gibt es eigentlich nur zwei akute Baustellen: Ein drittligatauglicher Stürmer als Hobsch-Ersatz (für den Fall, dass er geht) und ein drittligatauglicher IV als Schifferl-Ersatz (falls wir ihn nicht halten können). In beiden Fällen (Hobsch und Schifferl) bin ich eher pessimistisch, dass wir sie nächste Saison noch im Haching-Trikot sehen, würde mich aber natürlich riesig darüber freuen.

Bleiben noch die Verkaufskandidaten Keller und Krattenmacher. Beide haben in der Rückrunde aufgedreht und es wird sicherlich einen Markt für die beiden geben. Ich könnte mir vorstellen, dass man einen Andy Breuer (sofern er nach Haching kommt) als Nachfolger für Krattl aufbaut und mit Leuthard den Keller-Ersatz schon parat stehen hat. Ggfs. kommt hier auch nochmal die sich anbahnende Kooperation mit dem FC Bayern in's Spiel und wir bekommen von dort noch ein, zwei High-Potentials für die Offensive.
Die aktuelle Situation der Hachinger |#25
07.05.2026 - 11:17 Uhr
https://www.kicker.at/maulkorb-und-schockierte-gesichter-hachings-binnenklima-kippt-1216931/artikel

Schwabl jr. ... kann sich in seiner langen Profikarriere an keine derart schwierige Situation erinnern (Zitat Ende)
und weiter:
Die Arbeit des Sportdirektors läuft gerade auf Hochtouren, um den Betrieb für die kommende Saison sicherzustellen. Mehrere Verträge laufen aus und einige Spieler müssen überzeugt werden, auch kommende Saison das Trikot des finanzschwachen Vereins zu tragen. Und zwar zu reduzierten Bezügen. Laut Verantwortlichen müsse auf der Ausgabenseite noch mehr gespart werden als ohnehin schon. "Es muss sich in allen Bereichen etwas tun", blickt der Sportdirektor voraus (Zitat Ende)

Spieler und Trainer dürfen zu dem Thema nichts mehr sagen...
An der schlechten Stimmung in der Mannschaft, im Verein, im Fanlager sind die Schwabls nicht ganz schuldlos.
Beste Vorzeichen für das für den Verein so wichtige Spiel am Samstag in Würzburg, man will ja unbedingt in den DFB-Pokal.
... sollte das gelingen, werden auch nur finanzielle Löcher gestopft.
Und einen Plan für die kommenden Jahre erkenne ich wieder nicht.
Die aktuelle Situation der Hachinger |#26
07.05.2026 - 12:10 Uhr
Wir sind ja schon mal einen Schritt weiter, wenn das Problem anerkannt und adressiert wird, statt sinnlos Kohle rauszufeuern. Das ist aber tatsächlich Fortschritt auf Minimal-Niveau.

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27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Die aktuelle Situation der Hachinger |#27
09.05.2026 - 13:07 Uhr
„Der Verein gehört nicht einzelnen Personen, sondern den Mitgliedern. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, zu erfahren, was die genauen Gründe für den Aufstiegsverzicht sind. Ich hoffe, dass es der Vereinsführung gelingt, dafür eine plausible Begründung zu präsentieren. Es liegt jetzt in der Verantwortung der gewählten Vereinsvertreter, dies klar zu kommunizieren“, sagt Kupka.
...und dabei ist Engelbert Kupka ja auch nicht unbedingt der klassische Anti-Patriarch.

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27.10.2015: Marinovic - Dombrowka, Winkler, Welzmüller, Bauer - Taffertshofer, Rosenzweig (46. Nicu) - Steinherr (86. Reisner), Sieghart, Piller (64. Marseiler) - Einsiedler
Die aktuelle Situation der Hachinger |#28
09.05.2026 - 16:18 Uhr
Ja, Kupka war in seiner Amtszeit ein Patriarch, aber einer der zuhören konnte. Und er war ein Manager mit Weitsicht und Realitätssinn. Unvergessen seine Worte nach unserem Aufstieg in die 1. Liga. "Wir steigen auf um aus der 2. Liga nicht absteigen zu können".

Wenn ich das mit den Worten unseres jetzigen Präsidenten in der Halbzeitpause des Würzburgspiels vergleiche. Ich sag lieber nichts.
Die aktuelle Situation der Hachinger |#29
10.05.2026 - 21:35 Uhr
Zitat von VorstadtFlo
Quelle: www.fupa.net
„Der Verein gehört nicht einzelnen Personen, sondern den Mitgliedern. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf, zu erfahren, was die genauen Gründe für den Aufstiegsverzicht sind. Ich hoffe, dass es der Vereinsführung gelingt, dafür eine plausible Begründung zu präsentieren. Es liegt jetzt in der Verantwortung der gewählten Vereinsvertreter, dies klar zu kommunizieren“, sagt Kupka.
...und dabei ist Engelbert Kupka ja auch nicht unbedingt der klassische Anti-Patriarch.


Fast interessanter als Kupkas Ermahnung der Vereinsführung, transparent zu kommunizieren, finde ich ja seinen Bodycheck gegenüber der Gemeinde. Das wäre für mich eigentlich das Thema für die Hauptüberschrift gewesen. Kann mir gut vorstellen, dass jene, die in den letzten Jahren näher als er an den Geschehnissen und Nicht-Geschehnissen dran waren (sprich: der gesamte Gemeinderat und die Verwaltung), das etwas anders sehen als er. Und der Preis für die Grundstücke und das (marode) Stadion wurde, wie man so liest, ja nicht bei zwei Weißbier ausgewürfelt oder beim Schafkopf ausgekartelt, sondern wurde durch Gutachten ermittelt. Aber - mei. Trotzdem gut, dass er sich zu Wort meldet.

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30.04.2000, Haching vs. Werder Bremen 1:0 ++ Tremmel - Strehmel - Bucher, Seifert - Haber, Schwarz, Matth. Zimmermann, Straube (55. Kögl) - Oberleitner, Seitz (86. Hertl) - Rraklli (55. Breitenreiter, 73. 1:0, Vorlage: Kögl) +++ Trainer: Köstner
Die aktuelle Situation der Hachinger |#30
02.06.2026 - 13:02 Uhr
Zitat von hachingveteran
Ja, Kupka war in seiner Amtszeit ein Patriarch, aber einer der zuhören konnte. Und er war ein Manager mit Weitsicht und Realitätssinn.
Kupka als "Manager mit Weitsicht" zu bezeichnen, kann man auch nur, wenn man die Episode um Franco Levis komplett verdrängt hat. Da war die SpVgg - bis zur millionenschweren Spendenrettung - von der Insolvenz sicherlich nicht weiter entfernt als heute.

Das ändert natürlich nichts daran, dass wir im letzten Jahrzehnt von Visionen geleitet wurden (Stadionkauf, 2. Bundesliga), wobei uns jegliche Bodenhaftung abhanden gekommen ist. Umso härter fällt jetzt die Landung aus.
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