Diskussionsthemen Dynamo Dresden
25.02.2011 - 10:29 Uhr
10.08.2011 - 15:55 Uhr
Zitat von Dynamofan1992:
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
10.08.2011 - 16:08 Uhr
Zitat von Astralkuhglocke:
Zitat von Dynamofan1992:
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
Das würde nicht nur beim Verkauf von Spielern gelten, die der Investorenpool finanziert – wie zuletzt Alexander Esswein –, sondern für alle Profis. Und mit Einschränkungen auch für Nachwuchskicker.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 05.07.2011
Zitat von Dynamofan1992:
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
Das würde nicht nur beim Verkauf von Spielern gelten, die der Investorenpool finanziert – wie zuletzt Alexander Esswein –, sondern für alle Profis. Und mit Einschränkungen auch für Nachwuchskicker.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 05.07.2011
10.08.2011 - 16:28 Uhr
Zitat von SGDynamo:
Zitat von Astralkuhglocke:
Zitat von Dynamofan1992:
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
Das würde nicht nur beim Verkauf von Spielern gelten, die der Investorenpool finanziert – wie zuletzt Alexander Esswein –, sondern für alle Profis. Und mit Einschränkungen auch für Nachwuchskicker.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 05.07.2011
Das alles greift natürlich erst dann, wenn auf den Pool zurückgegriffen wird, was bis jetzt offensichtlich noch nicht der Fall ist. Das wird wohl nur passieren, wenn es nicht ohne Ablösesumme geht. Ob das bis 31. August oder erst im Winter nötig ist, wird sich zeigen. Problematisch an der Konstruktion neben den zusätzlichen Schulden (für die auf jeden Fall Zinsen anfallen) finde ich vor allem, dass die Geldgeber offenbar mitreden wollen, wenn jemand gekauft werden soll. Denn dann wird der Weiterverkaufswert zum entscheidenden Kriterium und nicht der rein sportliche Wert für die Mannschaft.
Grundsätzlich gibt's bei solchen Konstruktionen ja zwei Möglichkeiten. Die Investoren kaufen und finanzieren Spieler, die sie dann mit mehr oder weniger Gewinn weiter veräußern, so wie es wohl bei Esswein war. Dann können sie meines Erachtens auch wirklich mitreden, weil sie ja das Risiko tragen. Oder aber sie nehmen den Verein mit all seinen Spielern als Gewähr und damit ins Risiko, dann muss wenigstens der Verein das Sagen haben. So, wie sich das in der SZ liest, ist bei dem Modell die für den Verein jeweils ungünstigere Variante kombiniert worden.
Aber @emsinger hat recht: Nix Genaues weiß man nicht.
Oder aber
Na, vielleicht/hoffentlich geht's auch ohne.
Zitat von Astralkuhglocke:
Zitat von Dynamofan1992:
Zitat von Emsinger:
Der Pool ist ein Darlehen, welches durch Spielerverkäufe beglichen wird.
tja und wenn ma dann doch absteigen?
Wo sollen dann die Verkaufserlöse herkommen? Oder werden wir dann gezwungen Spieler zu verticken?
Sollte wohl hauptsächlich Spieler betreffen, die auch vom Investorenpool finanziert werden, beispielsweise Alexander Esswein.
Das würde nicht nur beim Verkauf von Spielern gelten, die der Investorenpool finanziert – wie zuletzt Alexander Esswein –, sondern für alle Profis. Und mit Einschränkungen auch für Nachwuchskicker.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 05.07.2011
Das alles greift natürlich erst dann, wenn auf den Pool zurückgegriffen wird, was bis jetzt offensichtlich noch nicht der Fall ist. Das wird wohl nur passieren, wenn es nicht ohne Ablösesumme geht. Ob das bis 31. August oder erst im Winter nötig ist, wird sich zeigen. Problematisch an der Konstruktion neben den zusätzlichen Schulden (für die auf jeden Fall Zinsen anfallen) finde ich vor allem, dass die Geldgeber offenbar mitreden wollen, wenn jemand gekauft werden soll. Denn dann wird der Weiterverkaufswert zum entscheidenden Kriterium und nicht der rein sportliche Wert für die Mannschaft.
Grundsätzlich gibt's bei solchen Konstruktionen ja zwei Möglichkeiten. Die Investoren kaufen und finanzieren Spieler, die sie dann mit mehr oder weniger Gewinn weiter veräußern, so wie es wohl bei Esswein war. Dann können sie meines Erachtens auch wirklich mitreden, weil sie ja das Risiko tragen. Oder aber sie nehmen den Verein mit all seinen Spielern als Gewähr und damit ins Risiko, dann muss wenigstens der Verein das Sagen haben. So, wie sich das in der SZ liest, ist bei dem Modell die für den Verein jeweils ungünstigere Variante kombiniert worden.
Aber @emsinger hat recht: Nix Genaues weiß man nicht.
Oder aber
Na, vielleicht/hoffentlich geht's auch ohne.
10.08.2011 - 17:35 Uhr
Zitat von Emsinger:
Zitat von Lehm_un_Schterm:
Zitat von Emsinger:
Am Ende wissen wir sowieso nicht, welchen Inhalt der Pool hat und wie die Modalitäten der einzelnen Parteien geregelt ist.
Aber wenn das so ist, auf welcher Grundlage können wir denn dann den Investorenpool objektiv bewerten?
Gar nicht, denn dazu müssten wir alle den Inhalt kennen um Objektiv uns dazu äußern können.;)
Fakt ist, das auf jeden Fall irgendwas zurückkommen muss. Sonst müsste nicht so
lange darüber debattiert werden. Bei Abstieg könnten zum Beispiel die Transferrechte an den vom
Pool finanzierten Spielern an selbigen "übergeben" werden.
Zitat von Lehm_un_Schterm:
Zitat von Emsinger:
Am Ende wissen wir sowieso nicht, welchen Inhalt der Pool hat und wie die Modalitäten der einzelnen Parteien geregelt ist.
Aber wenn das so ist, auf welcher Grundlage können wir denn dann den Investorenpool objektiv bewerten?
Gar nicht, denn dazu müssten wir alle den Inhalt kennen um Objektiv uns dazu äußern können.;)
Fakt ist, das auf jeden Fall irgendwas zurückkommen muss. Sonst müsste nicht so
lange darüber debattiert werden. Bei Abstieg könnten zum Beispiel die Transferrechte an den vom
Pool finanzierten Spielern an selbigen "übergeben" werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von SGD82 am 10.08.2011 um 17:36 Uhr bearbeitet
22.08.2011 - 13:04 Uhr
Gestern hatte ich im Stadion irgendwie das Gefühl.. als Spieler würde ich mich jetzt schämen. Ist doch schon ein wenig peinlich vor 50 Auswärtsfans zu verlieren, wenn man weiß, dass im nächsten eigenen Auswärtsspiel wieder ü2000 auf der Matte stehen.
22.08.2011 - 16:20 Uhr
Zitat von sambaley:
Man könnte natürlich auch umgekehrt argumentieren: Wenn Vereine wie FSV Frankfurt und Paderborn, die meines Wissens nach nicht wegen eines Mäzens, sondern wegen überdurchschnittlich guter Arbeit in der zweiten Liga sind und die so wenige Auswärtsfans mobilisieren, sich mittlerweile in der zweiten Liga etabliert haben, wieso spielt dann Dresden mit diesem riesigen Anhang nicht mindestens erste Liga?
@ sambaley
Weil diese Vereine eben doch einen "Gönner" im Hintergrund haben.
SC Paderborn 07:
Zitat von wikipedia:
Präsident des SC Paderborn 07 war von April 1997 bis April 2009 Wilfried Finke, der mit seinem Möbel-Einrichtungshaus früher schon langjähriger Trikotsponsor war und nun den Verein als Hauptsponsor unterstützt, indem er mit seiner Unternehmensgruppe die "Finke-Fantribüne" in der Energieteam Arena sponsert. Als Nachfolger Finkes wurde vom Aufsichtsrat der bisherige Vizepräsident (seit 2008) Peter Evers bestimmt, nach sechswöchiger Amtszeit wurde Finke durch Beschluss des Aufsichtsrats jedoch erneut als Präsident eingesetzt. Evers amtierte bis zu seinem Rücktritt im Dezember 2009 wieder als Vizepräsident. Aktuelle Vizepräsidenten sind Josef Ellebracht (seit 1997) und Martin Hornberger (seit 2002), der auch Hauptgeschäftsführer des Vereins ist. Trikotsponsor war bis zum Ende der Saison 2005/06 das Möbel-Einrichtungshaus Finke, danach war es dann die Warsteiner Brauerei. Zur Saison 2008/09 übernahm die Finke-Unternehmensgruppe erneut die Trikotwerbung.
FSV Frankfurt:
Hier war wirklich ein guter Organisator am Werk. Leider findet sich nicht all zu viel, was belegt, dass Bernd Reisig eigenes Geld in den Verein gesteckt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Reisig
FC Ingolstadt 04 - Vorstand:
Peter Jackwerth - Mitgründer und ehememaliger Geschäftsführer des Zeitarbeitsunternehmens TUJA
Dr. h.c. Andreas Schleef - von 1973 bis 2008 Vorstand für den Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen der AUDI AG
Hans Friedl - Anzeigenchef des lokalen Donaukurier
Dr. Martin Wagener - Leiter Zentrales Rechnungswesen AUDI AG
Hier stehen also auch die örtliche Wirtschaft und die Presse dahinter.
Alles richtig gemacht also. Hier scheint mir Hr. Jackwerth die starke Person im Verein zu sein.
MSV Duisburg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Hellmich
@ miguele und sambaley
Man kann also darüber streiten, ob es sich größtenteils nicht einfach um das Engagement von ortsansässigen Firmen oder Personen handelt. Oder ob hier einfach gut gewirtschaftet wurde. Ob der erreichte Zuschauerschnitt (und Potential) das Engagement der ortsansässigen Firmen rechtfertigt (vgl. Leverkusen und Wolfsburg), oder ob Dieses nur eingesetzt wird, um ein lokales Aushängeschild zu haben.
Was passieren kann zeigte ja in letzter Zeit das Beispiel LR Ahlen.
Zitat von wikipedia:
Mit dem Aufstieg in die Regionalliga wurden die beiden Ahlener Traditionsvereine TuS und Blau-Weiß Ahlen vereinigt. Am 1. Juni 1996 entstand aus dieser Fusion der LR Ahlen (Leichtathletik Rasensport Ahlen e.V.). Der Name "LR" war eine Anlehnung an ein Unternehmen des Mäzens Spikker, die LR International, das als Hauptsponsor des Vereins fungierte. Ebenso war das Logo des Fußballvereins dem Logo der LR International nachempfunden. Gleichzeitig wurde aus diesem Anlass die alte Glückaufkampfbahn umgebaut und modernisiert. Seit 1997 trägt sie den Namen Wersestadion.
In den folgenden vier Jahren spielte LR Ahlen recht erfolgreich in der Regionalliga. In der Saison 1999/2000 belegte die Mannschaft von Trainer Jupp Tenhagen den 2. Platz und sicherte sich nach einem 1:1 beim SC Pfullendorf und einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin in den Relegationsspielen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
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Als Konsequenz aus dem sportlichen Debakel der Saison 2005/06 erklärte Präsident Helmut Spikker am 9. Mai 2006 seinen Rücktritt und trat auch, entgegen vorheriger Ankündigung, nicht mehr zur Wahl in den Aufsichtsrat an. Die Firma LR International (jetzt LR Health & Beauty Systems), die Helmut Spikker schon Ende 2004 an den Finanzinvestor Apax verkauft hatte, zog sich ebenfalls als Hauptsponsor zurück, wodurch der Verein nicht mehr den Namen LR tragen durfte. Am 12. Mai verließ zudem Trainer Paul Linz den Verein, da er für Ahlen kurzfristig keine Perspektive für einen direkten Wiederaufstieg sah.
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Am 24. Mai 2011 eröffnete das Amtsgericht Münster offiziell das Insolvenzverfahren, dadurch folgte automatisch der Zwangsabstieg, da die Mannschaft auf den letzten Platz der dritten Liga gesetzt wurde.
Als Folge der wirtschaftlichen Probleme trat am 26. Mai 2011 der gesamte Vorstand samt Aufsichtsrat zurück. Am gleichen Abend wurde mit Dirk Neuhaus ein neuer Präsident gewählt. Sein Stellvertreter ist Wolfgang Holtz (ehemals Trainer der 2. Mannschaft sowie langjähriger Physiotherapeut). Neuer Chef des Aufsichtsrats ist Klaus Huesmann, ebenfalls dazu gehören der Großsponsor Peter Evers, Dieter Bartsch und Michael Ross.
Weitere "unbekannte" Beispiele:
FC Augsburg:
Zitat von wikipedia:
Walther Seinsch war nach einer Lehre als Steuerberater im Berufsleben zunächst bei Kaufhof tätig. Er schied dort als Manager aus und schuf mit seiner Frau unter dem Namen Ingrid S. eine Gruppe von fünf Damenoberbekleidungsgeschäften. Die Läden wurden später in ein Unternehmen namens Modea Bekleidungsmarkt GmbH eingebracht, aus dem Takko hervorgehen sollte. Zu Beginn der 1990er Jahre stieg die Unternehmensgruppe Tengelmann bei Takko ein. Walther Seinsch schied 1996 aus dem von ihm mitgegründeten Unternehmen aus. Es verfügte zu jener Zeit über 240 Takko-Fachmärkte und 90 Ingrid S.-Geschäfte. Er wurde bis 1998 Geschäftsführer bei KiK, wo er eine Zehn-Prozent-Beteiligung hielt. Dann entschloss er sich zu deren Verkauf und zog sich aus dem Beruf zurück.
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Ambitionen als Fußballfunktionär hat Seinsch bereits länger: 1994 kandidierte er als Präsident des FC Schalke 04, zog seine Bewerbung jedoch im Lauf des Auswahlverfahrens zurück. 1999 beabsichtigte Seinsch den Einstieg beim SSV Reutlingen 05 mit dem Ziel, dort ein Stadion für mindestens 35.000 Zuschauer zu bauen und den Verein finanziell und damit sportlich zu fördern. Nachdem die Stadt seinen Forderungen nicht nachkam, beendete er von einem Tag auf den anderen sein Engagement.
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Im Jahr 2000 kam er nach Augsburg, um sich des damaligen Viertligisten FCA anzunehmen. Als Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg entwickelte er die Ziele Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga sowie Bau einer neuen Fußballarena, der Impuls Arena (in der Planungsphase Augsburg Arena genannt), für den FC Augsburg. Diese sollte das Augsburger Rosenaustadion als Heimstadion des FCA ablösen, weil es sich auf Grund seines Alters und seiner Bauart für modernen Bundesliga-Fußball nur eingeschränkt eignete. Das von Seinsch angestrebte neue Stadion wurde am 26. Juli 2009 eröffnet. Der Fußballverein hatte sich zu jener Zeit in die 2. Fußball-Bundesliga emporgearbeitet.
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Die neue Arena entstand im Augsburger Süden an der Bundesstraße 17 und erhielt einen Anschluss an das Straßenbahnnetz. Der Abstand zur Straße beträgt dabei nur rund 40 Meter.
Die HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH aus Neuss baute die Arena für 45 Millionen Euro als reines Fußballstadion ohne Leichtathletikanlage. Die angesetzten Baukosten von ca. 1300 Euro je Sitzplatz sind im Vergleich zu anderen Stadien niedrig.
Die Stadt Augsburg stellte das sechs Hektar große Grundstück im Planungsraum Göggingen zur Verfügung und investierte ca. 13 Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter einen Zuschuss von sieben Millionen Euro für die Außenanlagen und 2500 Parkplätze. Die Finanzierung der Stadionbaukosten von etwa 45 Millionen geschah
- mit 25 Millionen Euro durch Mittel einer Gruppe um den FCA-Präsidenten Walther Seinsch,
- mit 5 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern und
- mit 15 Millionen Euro durch Kreditaufnahmen.
SV Wehen Wiesbaden:
Zitat von wikipedia:
Heinz Hankammer (* 4. November 1931) ist ein deutscher Unternehmer und Vereinsfunktionär. Hankammer ist Gründer des Familienunternehmens Brita und langjähriger Präsident des Fußballvereins SV Wehen (SV Wehen Wiesbaden), der durch seine langjährige Förderung und Unterstützung zur Saison 2007/08 in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen war.
Hankammer war seit 1979 im Vorstand des SV Wehen aktiv, den er finanziell und durch personelle Verflechtungen mit seinem Unternehmen unterstützte, was ihm den Titel „Abramowitsch vom Dorf“ einbrachte. Zunächst war Hankammer „Vergnügungsausschussvorsitzender“, ab 1980 2. Vorsitzender und seit 1982 Vorsitzender des Vereins, der seit 2002 „Präsident“ genannt wird. Auf der Mitgliederversammlung am 25. November 2010 stellte er sich nicht mehr zur Wiederwahl und wurde daraufhin zum "Ehrenpräsidenten" ernannt. Hankammers Nachfolger als Vereinspräsident wurde sein Sohn Markus Hankammer.
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Im Sportbereich förderte das Unternehmen bis Ende 2007 den Fußballverein SV Wehen (neu: SV Wehen Wiesbaden), der in der Spielzeit 2006/2007 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Aus diesem Engagement hervorgegangen ist die Brita-Arena.
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Betreiber des Stadions ist die Berliner Straße GmbH & Co KG.
Die voraussichtliche Nutzungsdauer als Heimspielstätte des SV Wehen Wiesbaden beträgt fünf Jahre. Dass für den Zeitraum danach ein neues Stadion gebaut werden soll, ist zwar vertraglich zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem SV Wehen Wiesbaden geregelt, ein Standort für den Neubau ist jedoch noch nicht gefunden worden. Eine langfristige Nutzung der eigentlich als Provisorium vorgesehenen Brita-Arena wird daher von beiden Vertragspartnern nicht ausgeschlossen. [3] Eine Vergrößerung der Zuschauerkapazität durch Erweiterung der Tribünen wäre technisch machbar.
1. FC Heidenheim:
Hier steht, meines Wissens nach die lokale Voith GmbH (Maschinenbau - Jahresumsatz 2009/10: 5,2 Mrd. €) hinter dem Verein. Weiterhin hatte man mit der GAGFAH S.A. (luxemburgische Immobiliengesellschaft -> hat 2009 die städtischen Wohnungen von der Stadt Dresden erworben - Jahresumsatz 2010: 1,443 Mrd. €) einen weiteren starken Sponsor im Rücken.
VfR Aalen:
Hier engagiert sich seit 2008 die SCHOLZ AG (Metallrecycling - Jahresumsatz 2010: 4,5 Mrd. €) aus Esslingen. Jedenfalls ist Hr. Berndt-Ulrich Scholz Vorsitzender der AG und Präsident des Vereines.
VfL Osnabrück:
Zitat von wikipedia:
Der ursprüngliche Name des Stadions war „Städtisches Stadion an der Bremer Brücke“, im Volksmund auch einfach nur die „Bremer Brücke“. Dieser Name rührt von der Eisenbahnbrücke her, die in direkter Nachbarschaft die Bremer Straße mit der Bahnverbindung nach Bremen überquert. Später wurde das Namensrecht an die Unternehmensgruppe des langjährigen Präsidenten des VfL Osnabrück Hartwig Piepenbrock verkauft und in „Piepenbrock-Stadion an der Bremer Brücke“ umbenannt, ehe im Jahr 2004 das Namensrecht am Stadion durch das Telekommunikationsunternehmen osnatel erworben wurde.
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Hartwig Piepenbrock (* 25. März 1937 in Osnabrück) ist deutscher Unternehmer, Mäzen, Honorarkonsul der Bahamas und Honorarprofessor.
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1955 trat der gelernte Gebäudereiniger in den Betrieb seines Vater ein. Er machte die Piepenbrock Service GmbH zum größten Dienstleistungsunternehmen im Facility Management Deutschlands. Im Jahr 2000 gab er die Leitung des Unternehmens an seine drei Kinder, die Tochter Astrid Hamker und die Söhne Arnulf und Olaf Piepenbrock, ab. Piepenbrock hält weiterhin 51 Prozent an der Unternehmensgruppe Piepenbrock, lässt sich jedoch von seiner Frau Maria-Theresia Piepenbrock vertreten. Die drei Kinder halten 49 Prozent der Unternehmensanteile.
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Zudem war Hartwig Piepenbrock von 1971 bis 1996 Präsident des VfL Osnabrück.Zudem war Hartwig Piepenbrock von 1971 bis 1996 Präsident des VfL Osnabrück.
Also ein ehemaliges Engagement eines ortsansässigen Mäzens.
SpVgg. Unterhaching:
Zitat von wikipedia:
Am 20. Oktober 2010 wurde bekannt, dass der Verein kurz vor der Insolvenz stehe, um diese abzuwenden, musste der Verein bis zum 31. Oktober 2010 rund 2 Millionen Euro auftreiben. Der ohnehin finanziell angeschlagene Verein geriet in diese Notlage durch das Ausbleiben vertraglich zugesicherter Spenden in Höhe von 5 Millionen Euro, durch den dubiosen Sponsor Franco Levis.[1][2] Zwei Tage vor Fristende ließ Präsident Engelbert Kupka in einer Pressemitteilung bekanntgeben, dass die Lücke im Etat geschlossen werden konnte und die Insolvenz damit vorerst abgewendet ist.[3] Auf der Jahreshauptversammlung am 17. Dezember 2010 kündigte Kupka an, zum Saisonende das Präsidialamt niederlegen zu wollen. Kupka sagte in seiner Rede, dass die jetzige Saison zu den turbulentesten, schwierigsten und negativsten zähle, seitdem er im Verein sei. Bis zum Saisonende sei er noch bereit sein Amt fortzuführen, dann müsse eine neue Führungsmannschaft gefunden werden. Er sei ausschließlich deshalb noch nicht zurückgetreten, um den Verein zu sichern und in den nächsten Wochen die Grundlage für die Lizenzierung zu schaffen.[4] Die Saison 2010/11 beendete die SpVgg, nachdem der Klassenerhalt relativ früh gesichert war, auf einem enttäuschenden 14. Platz. Zum Ende der Spielzeit lief auch der Vertrag mit Hauptsponsor Generali Versicherungen aus, der jährlich ca. 1 Mio. Euro zur Verfügung stellte. Am 1. Juni 2011 konnte der Verein trotzdessen bekannt geben, dass die Lizenz für die 3. Liga vom DFB erteilt wurde.[5] Ein neuer Hauptsponsor konnte bis dato allerdings nicht gefunden werden.
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Engelbert Kupka (* 21. Januar 1939 in Rosenberg/Oberschlesien, heute: Olesno) ist ein bayerischer Politiker der CSU und Mitglied im Bayerischen Landtag.
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1972 wurde er außerdem zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Unterhaching gewählt und blieb dies bis 1990. 1978 bis 1996 fungierte Engelbert Kupka als Stellvertreter des Landrats.
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Er ist Mitglied des Bezirksvorstandes der CSU Oberbayern und Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks.
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Am 14. Oktober 1990 wurde Engelbert Kupka für den Stimmkreis München-Land-Süd in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er bis 2008 angehörte.
Hier spielt also die Politik im Hintergrund eine große Rolle. Der italienische Hauptsponsor Generali Versicherungen hat, meines Wissens nach, seinen Hauptsitz Deutschland in Unterhaching. Ob die eine Million pro Jahr, bei dem Zuschauerschnitt gerechtfertigt ist, weiß ich nicht. :rolleyes
Arminia Bielefeld:
Hat nach dem Absturz in die Drittklassigkeit Ende der 80er die lokale Schüco GmbH (Bauzulieferer, Solartechnik - Jahresumsatz 2010: 2,38 Mrd. €) als Großsponsor gewonnen.
Zitat von wikipedia:
In der Endphase der Saison machte Arminia weniger durch das Geschehen auf dem Platz als vielmehr durch die Verpflichtung der erfahrenden Bundesligaspieler Thomas von Heesen, Armin Eck, Jörg Bode und Fritz Walter bundesweit von sich reden.
Scheinbar rechnete sich der Ausbau der Schüco-Arena dann doch nicht. Dieser ist jedenfalls Schuld an der finanziellen Schieflage des Vereins.
Ein Negativbeispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist noch der FC Gütersloh.
Leider findet man hier wenige Quellen. Aber meines Wissens nach, war hier die Gütersloher Bertelsmann AG (Medienhandel - Jahresumsatz 2010: 15,786 Mrd. €) Hauptsponsor des Vereins. Nach dessen Rückzug stieg der Verein 1999 aus der 2. Bundesliga ab und mußte in der Folgesaison mit neun Millionen € Schulden Insolvenz anmelden. Nachfolgeverein ist der FC Gütersloh 2000.
Weitere bekannte Negativbeispiele sind Bayer Uerdingen, Fortuna Köln, die SG Wattenscheid 09 oder der Dresdner SC Fußball 1998.
So kann man im Endeffekt die gesamte Fußballlandschaft durchkämmen. Beispiele, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will sind:
Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, 1899 Hoffenheim, 1. FC Nürnberg (früher), Hannover 96, TSV 1860 München, SpVgg. Greuther Fürth, Eintracht Braunschweig (früher), VfL Bochum (früher).
Nur um mal die Vereine der ersten drei Ligen genannt zuhaben. Dazu kommt noch, dass jeder zweite Regionalligist (pauschalisiert) einen stärkeren Sponsor im Rücken hat.
Man sieht also, dass ein starker Partner aus Wirtschaft oder Politik fast Grundvoraussetzung für höherklassigen Fußball ist. Ob diese Strategie an manchen Standorten wirklich notwendig und umsetzbar ist, ist fraglich. Es gibt jedenfalls genügend Gegenbeispiele von Großstädten ohne (Halb-)Profifußball. Außerdem muß man sehen, dass in einigen Städten andere Sportarten beliebter sind (Ingolstadt, Mannheim - Eishockey), um eine größere Fanszene entstehen zu lassen.
Ein wirklich treffliches Thema über das sich hervorragend streiten lässt. Außerdem muß man das Thema von verschiedensten Seiten angehen (50+1-Regel, Resonanz in der Bevölkerung, Bilanz der Vereine usw.) um sich abschließend ein Urteil bilden zu können.
Ich jedenfalls bin froh, dass die SG Dynamo, in der jetzigen Form, in diesem Konzert mitmischen kann.
Meiner Meinung nach bedarf es allerdings einer grundlegenden Ligenreform, um wieder einen ausgeglichneren Wettkampf in den deutschen Fußballligen zu ermöglichen.
P.S.: Booaah!!!
Da hab ich doch glatt mein "Lieblingsthema" Hr. Uwe Leonhardt und Wismut Aue vergessen!
Nichtsdestotrotz möchte ich noch erwähnen, dass auch in vielen der genannten Vereine eine gute sportliche Arbeit abgeliefert wird!
Man könnte natürlich auch umgekehrt argumentieren: Wenn Vereine wie FSV Frankfurt und Paderborn, die meines Wissens nach nicht wegen eines Mäzens, sondern wegen überdurchschnittlich guter Arbeit in der zweiten Liga sind und die so wenige Auswärtsfans mobilisieren, sich mittlerweile in der zweiten Liga etabliert haben, wieso spielt dann Dresden mit diesem riesigen Anhang nicht mindestens erste Liga?
@ sambaley
Weil diese Vereine eben doch einen "Gönner" im Hintergrund haben.
SC Paderborn 07:
Zitat von wikipedia:
Präsident des SC Paderborn 07 war von April 1997 bis April 2009 Wilfried Finke, der mit seinem Möbel-Einrichtungshaus früher schon langjähriger Trikotsponsor war und nun den Verein als Hauptsponsor unterstützt, indem er mit seiner Unternehmensgruppe die "Finke-Fantribüne" in der Energieteam Arena sponsert. Als Nachfolger Finkes wurde vom Aufsichtsrat der bisherige Vizepräsident (seit 2008) Peter Evers bestimmt, nach sechswöchiger Amtszeit wurde Finke durch Beschluss des Aufsichtsrats jedoch erneut als Präsident eingesetzt. Evers amtierte bis zu seinem Rücktritt im Dezember 2009 wieder als Vizepräsident. Aktuelle Vizepräsidenten sind Josef Ellebracht (seit 1997) und Martin Hornberger (seit 2002), der auch Hauptgeschäftsführer des Vereins ist. Trikotsponsor war bis zum Ende der Saison 2005/06 das Möbel-Einrichtungshaus Finke, danach war es dann die Warsteiner Brauerei. Zur Saison 2008/09 übernahm die Finke-Unternehmensgruppe erneut die Trikotwerbung.
FSV Frankfurt:
Hier war wirklich ein guter Organisator am Werk. Leider findet sich nicht all zu viel, was belegt, dass Bernd Reisig eigenes Geld in den Verein gesteckt hat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Reisig
FC Ingolstadt 04 - Vorstand:
Peter Jackwerth - Mitgründer und ehememaliger Geschäftsführer des Zeitarbeitsunternehmens TUJA
Dr. h.c. Andreas Schleef - von 1973 bis 2008 Vorstand für den Geschäftsbereich Personal- und Sozialwesen der AUDI AG
Hans Friedl - Anzeigenchef des lokalen Donaukurier
Dr. Martin Wagener - Leiter Zentrales Rechnungswesen AUDI AG
Hier stehen also auch die örtliche Wirtschaft und die Presse dahinter.
Alles richtig gemacht also. Hier scheint mir Hr. Jackwerth die starke Person im Verein zu sein.
MSV Duisburg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Hellmich
@ miguele und sambaley
Man kann also darüber streiten, ob es sich größtenteils nicht einfach um das Engagement von ortsansässigen Firmen oder Personen handelt. Oder ob hier einfach gut gewirtschaftet wurde. Ob der erreichte Zuschauerschnitt (und Potential) das Engagement der ortsansässigen Firmen rechtfertigt (vgl. Leverkusen und Wolfsburg), oder ob Dieses nur eingesetzt wird, um ein lokales Aushängeschild zu haben.
Was passieren kann zeigte ja in letzter Zeit das Beispiel LR Ahlen.
Zitat von wikipedia:
Mit dem Aufstieg in die Regionalliga wurden die beiden Ahlener Traditionsvereine TuS und Blau-Weiß Ahlen vereinigt. Am 1. Juni 1996 entstand aus dieser Fusion der LR Ahlen (Leichtathletik Rasensport Ahlen e.V.). Der Name "LR" war eine Anlehnung an ein Unternehmen des Mäzens Spikker, die LR International, das als Hauptsponsor des Vereins fungierte. Ebenso war das Logo des Fußballvereins dem Logo der LR International nachempfunden. Gleichzeitig wurde aus diesem Anlass die alte Glückaufkampfbahn umgebaut und modernisiert. Seit 1997 trägt sie den Namen Wersestadion.
In den folgenden vier Jahren spielte LR Ahlen recht erfolgreich in der Regionalliga. In der Saison 1999/2000 belegte die Mannschaft von Trainer Jupp Tenhagen den 2. Platz und sicherte sich nach einem 1:1 beim SC Pfullendorf und einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin in den Relegationsspielen den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
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Als Konsequenz aus dem sportlichen Debakel der Saison 2005/06 erklärte Präsident Helmut Spikker am 9. Mai 2006 seinen Rücktritt und trat auch, entgegen vorheriger Ankündigung, nicht mehr zur Wahl in den Aufsichtsrat an. Die Firma LR International (jetzt LR Health & Beauty Systems), die Helmut Spikker schon Ende 2004 an den Finanzinvestor Apax verkauft hatte, zog sich ebenfalls als Hauptsponsor zurück, wodurch der Verein nicht mehr den Namen LR tragen durfte. Am 12. Mai verließ zudem Trainer Paul Linz den Verein, da er für Ahlen kurzfristig keine Perspektive für einen direkten Wiederaufstieg sah.
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Am 24. Mai 2011 eröffnete das Amtsgericht Münster offiziell das Insolvenzverfahren, dadurch folgte automatisch der Zwangsabstieg, da die Mannschaft auf den letzten Platz der dritten Liga gesetzt wurde.
Als Folge der wirtschaftlichen Probleme trat am 26. Mai 2011 der gesamte Vorstand samt Aufsichtsrat zurück. Am gleichen Abend wurde mit Dirk Neuhaus ein neuer Präsident gewählt. Sein Stellvertreter ist Wolfgang Holtz (ehemals Trainer der 2. Mannschaft sowie langjähriger Physiotherapeut). Neuer Chef des Aufsichtsrats ist Klaus Huesmann, ebenfalls dazu gehören der Großsponsor Peter Evers, Dieter Bartsch und Michael Ross.
Weitere "unbekannte" Beispiele:
FC Augsburg:
Zitat von wikipedia:
Walther Seinsch war nach einer Lehre als Steuerberater im Berufsleben zunächst bei Kaufhof tätig. Er schied dort als Manager aus und schuf mit seiner Frau unter dem Namen Ingrid S. eine Gruppe von fünf Damenoberbekleidungsgeschäften. Die Läden wurden später in ein Unternehmen namens Modea Bekleidungsmarkt GmbH eingebracht, aus dem Takko hervorgehen sollte. Zu Beginn der 1990er Jahre stieg die Unternehmensgruppe Tengelmann bei Takko ein. Walther Seinsch schied 1996 aus dem von ihm mitgegründeten Unternehmen aus. Es verfügte zu jener Zeit über 240 Takko-Fachmärkte und 90 Ingrid S.-Geschäfte. Er wurde bis 1998 Geschäftsführer bei KiK, wo er eine Zehn-Prozent-Beteiligung hielt. Dann entschloss er sich zu deren Verkauf und zog sich aus dem Beruf zurück.
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Ambitionen als Fußballfunktionär hat Seinsch bereits länger: 1994 kandidierte er als Präsident des FC Schalke 04, zog seine Bewerbung jedoch im Lauf des Auswahlverfahrens zurück. 1999 beabsichtigte Seinsch den Einstieg beim SSV Reutlingen 05 mit dem Ziel, dort ein Stadion für mindestens 35.000 Zuschauer zu bauen und den Verein finanziell und damit sportlich zu fördern. Nachdem die Stadt seinen Forderungen nicht nachkam, beendete er von einem Tag auf den anderen sein Engagement.
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Im Jahr 2000 kam er nach Augsburg, um sich des damaligen Viertligisten FCA anzunehmen. Als Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg entwickelte er die Ziele Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga sowie Bau einer neuen Fußballarena, der Impuls Arena (in der Planungsphase Augsburg Arena genannt), für den FC Augsburg. Diese sollte das Augsburger Rosenaustadion als Heimstadion des FCA ablösen, weil es sich auf Grund seines Alters und seiner Bauart für modernen Bundesliga-Fußball nur eingeschränkt eignete. Das von Seinsch angestrebte neue Stadion wurde am 26. Juli 2009 eröffnet. Der Fußballverein hatte sich zu jener Zeit in die 2. Fußball-Bundesliga emporgearbeitet.
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Die neue Arena entstand im Augsburger Süden an der Bundesstraße 17 und erhielt einen Anschluss an das Straßenbahnnetz. Der Abstand zur Straße beträgt dabei nur rund 40 Meter.
Die HBM Stadien- und Sportstättenbau GmbH aus Neuss baute die Arena für 45 Millionen Euro als reines Fußballstadion ohne Leichtathletikanlage. Die angesetzten Baukosten von ca. 1300 Euro je Sitzplatz sind im Vergleich zu anderen Stadien niedrig.
Die Stadt Augsburg stellte das sechs Hektar große Grundstück im Planungsraum Göggingen zur Verfügung und investierte ca. 13 Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter einen Zuschuss von sieben Millionen Euro für die Außenanlagen und 2500 Parkplätze. Die Finanzierung der Stadionbaukosten von etwa 45 Millionen geschah
- mit 25 Millionen Euro durch Mittel einer Gruppe um den FCA-Präsidenten Walther Seinsch,
- mit 5 Millionen Euro durch den Freistaat Bayern und
- mit 15 Millionen Euro durch Kreditaufnahmen.
SV Wehen Wiesbaden:
Zitat von wikipedia:
Heinz Hankammer (* 4. November 1931) ist ein deutscher Unternehmer und Vereinsfunktionär. Hankammer ist Gründer des Familienunternehmens Brita und langjähriger Präsident des Fußballvereins SV Wehen (SV Wehen Wiesbaden), der durch seine langjährige Förderung und Unterstützung zur Saison 2007/08 in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen war.
Hankammer war seit 1979 im Vorstand des SV Wehen aktiv, den er finanziell und durch personelle Verflechtungen mit seinem Unternehmen unterstützte, was ihm den Titel „Abramowitsch vom Dorf“ einbrachte. Zunächst war Hankammer „Vergnügungsausschussvorsitzender“, ab 1980 2. Vorsitzender und seit 1982 Vorsitzender des Vereins, der seit 2002 „Präsident“ genannt wird. Auf der Mitgliederversammlung am 25. November 2010 stellte er sich nicht mehr zur Wiederwahl und wurde daraufhin zum "Ehrenpräsidenten" ernannt. Hankammers Nachfolger als Vereinspräsident wurde sein Sohn Markus Hankammer.
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Im Sportbereich förderte das Unternehmen bis Ende 2007 den Fußballverein SV Wehen (neu: SV Wehen Wiesbaden), der in der Spielzeit 2006/2007 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Aus diesem Engagement hervorgegangen ist die Brita-Arena.
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Betreiber des Stadions ist die Berliner Straße GmbH & Co KG.
Die voraussichtliche Nutzungsdauer als Heimspielstätte des SV Wehen Wiesbaden beträgt fünf Jahre. Dass für den Zeitraum danach ein neues Stadion gebaut werden soll, ist zwar vertraglich zwischen der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem SV Wehen Wiesbaden geregelt, ein Standort für den Neubau ist jedoch noch nicht gefunden worden. Eine langfristige Nutzung der eigentlich als Provisorium vorgesehenen Brita-Arena wird daher von beiden Vertragspartnern nicht ausgeschlossen. [3] Eine Vergrößerung der Zuschauerkapazität durch Erweiterung der Tribünen wäre technisch machbar.
1. FC Heidenheim:
Hier steht, meines Wissens nach die lokale Voith GmbH (Maschinenbau - Jahresumsatz 2009/10: 5,2 Mrd. €) hinter dem Verein. Weiterhin hatte man mit der GAGFAH S.A. (luxemburgische Immobiliengesellschaft -> hat 2009 die städtischen Wohnungen von der Stadt Dresden erworben - Jahresumsatz 2010: 1,443 Mrd. €) einen weiteren starken Sponsor im Rücken.
VfR Aalen:
Hier engagiert sich seit 2008 die SCHOLZ AG (Metallrecycling - Jahresumsatz 2010: 4,5 Mrd. €) aus Esslingen. Jedenfalls ist Hr. Berndt-Ulrich Scholz Vorsitzender der AG und Präsident des Vereines.
VfL Osnabrück:
Zitat von wikipedia:
Der ursprüngliche Name des Stadions war „Städtisches Stadion an der Bremer Brücke“, im Volksmund auch einfach nur die „Bremer Brücke“. Dieser Name rührt von der Eisenbahnbrücke her, die in direkter Nachbarschaft die Bremer Straße mit der Bahnverbindung nach Bremen überquert. Später wurde das Namensrecht an die Unternehmensgruppe des langjährigen Präsidenten des VfL Osnabrück Hartwig Piepenbrock verkauft und in „Piepenbrock-Stadion an der Bremer Brücke“ umbenannt, ehe im Jahr 2004 das Namensrecht am Stadion durch das Telekommunikationsunternehmen osnatel erworben wurde.
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Hartwig Piepenbrock (* 25. März 1937 in Osnabrück) ist deutscher Unternehmer, Mäzen, Honorarkonsul der Bahamas und Honorarprofessor.
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1955 trat der gelernte Gebäudereiniger in den Betrieb seines Vater ein. Er machte die Piepenbrock Service GmbH zum größten Dienstleistungsunternehmen im Facility Management Deutschlands. Im Jahr 2000 gab er die Leitung des Unternehmens an seine drei Kinder, die Tochter Astrid Hamker und die Söhne Arnulf und Olaf Piepenbrock, ab. Piepenbrock hält weiterhin 51 Prozent an der Unternehmensgruppe Piepenbrock, lässt sich jedoch von seiner Frau Maria-Theresia Piepenbrock vertreten. Die drei Kinder halten 49 Prozent der Unternehmensanteile.
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Zudem war Hartwig Piepenbrock von 1971 bis 1996 Präsident des VfL Osnabrück.Zudem war Hartwig Piepenbrock von 1971 bis 1996 Präsident des VfL Osnabrück.
Also ein ehemaliges Engagement eines ortsansässigen Mäzens.
SpVgg. Unterhaching:
Zitat von wikipedia:
Am 20. Oktober 2010 wurde bekannt, dass der Verein kurz vor der Insolvenz stehe, um diese abzuwenden, musste der Verein bis zum 31. Oktober 2010 rund 2 Millionen Euro auftreiben. Der ohnehin finanziell angeschlagene Verein geriet in diese Notlage durch das Ausbleiben vertraglich zugesicherter Spenden in Höhe von 5 Millionen Euro, durch den dubiosen Sponsor Franco Levis.[1][2] Zwei Tage vor Fristende ließ Präsident Engelbert Kupka in einer Pressemitteilung bekanntgeben, dass die Lücke im Etat geschlossen werden konnte und die Insolvenz damit vorerst abgewendet ist.[3] Auf der Jahreshauptversammlung am 17. Dezember 2010 kündigte Kupka an, zum Saisonende das Präsidialamt niederlegen zu wollen. Kupka sagte in seiner Rede, dass die jetzige Saison zu den turbulentesten, schwierigsten und negativsten zähle, seitdem er im Verein sei. Bis zum Saisonende sei er noch bereit sein Amt fortzuführen, dann müsse eine neue Führungsmannschaft gefunden werden. Er sei ausschließlich deshalb noch nicht zurückgetreten, um den Verein zu sichern und in den nächsten Wochen die Grundlage für die Lizenzierung zu schaffen.[4] Die Saison 2010/11 beendete die SpVgg, nachdem der Klassenerhalt relativ früh gesichert war, auf einem enttäuschenden 14. Platz. Zum Ende der Spielzeit lief auch der Vertrag mit Hauptsponsor Generali Versicherungen aus, der jährlich ca. 1 Mio. Euro zur Verfügung stellte. Am 1. Juni 2011 konnte der Verein trotzdessen bekannt geben, dass die Lizenz für die 3. Liga vom DFB erteilt wurde.[5] Ein neuer Hauptsponsor konnte bis dato allerdings nicht gefunden werden.
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Engelbert Kupka (* 21. Januar 1939 in Rosenberg/Oberschlesien, heute: Olesno) ist ein bayerischer Politiker der CSU und Mitglied im Bayerischen Landtag.
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1972 wurde er außerdem zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Unterhaching gewählt und blieb dies bis 1990. 1978 bis 1996 fungierte Engelbert Kupka als Stellvertreter des Landrats.
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Er ist Mitglied des Bezirksvorstandes der CSU Oberbayern und Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks.
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Am 14. Oktober 1990 wurde Engelbert Kupka für den Stimmkreis München-Land-Süd in den Bayerischen Landtag gewählt, dem er bis 2008 angehörte.
Hier spielt also die Politik im Hintergrund eine große Rolle. Der italienische Hauptsponsor Generali Versicherungen hat, meines Wissens nach, seinen Hauptsitz Deutschland in Unterhaching. Ob die eine Million pro Jahr, bei dem Zuschauerschnitt gerechtfertigt ist, weiß ich nicht. :rolleyes
Arminia Bielefeld:
Hat nach dem Absturz in die Drittklassigkeit Ende der 80er die lokale Schüco GmbH (Bauzulieferer, Solartechnik - Jahresumsatz 2010: 2,38 Mrd. €) als Großsponsor gewonnen.
Zitat von wikipedia:
In der Endphase der Saison machte Arminia weniger durch das Geschehen auf dem Platz als vielmehr durch die Verpflichtung der erfahrenden Bundesligaspieler Thomas von Heesen, Armin Eck, Jörg Bode und Fritz Walter bundesweit von sich reden.
Scheinbar rechnete sich der Ausbau der Schüco-Arena dann doch nicht. Dieser ist jedenfalls Schuld an der finanziellen Schieflage des Vereins.
Ein Negativbeispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist noch der FC Gütersloh.
Leider findet man hier wenige Quellen. Aber meines Wissens nach, war hier die Gütersloher Bertelsmann AG (Medienhandel - Jahresumsatz 2010: 15,786 Mrd. €) Hauptsponsor des Vereins. Nach dessen Rückzug stieg der Verein 1999 aus der 2. Bundesliga ab und mußte in der Folgesaison mit neun Millionen € Schulden Insolvenz anmelden. Nachfolgeverein ist der FC Gütersloh 2000.
Weitere bekannte Negativbeispiele sind Bayer Uerdingen, Fortuna Köln, die SG Wattenscheid 09 oder der Dresdner SC Fußball 1998.
So kann man im Endeffekt die gesamte Fußballlandschaft durchkämmen. Beispiele, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will sind:
Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg, 1899 Hoffenheim, 1. FC Nürnberg (früher), Hannover 96, TSV 1860 München, SpVgg. Greuther Fürth, Eintracht Braunschweig (früher), VfL Bochum (früher).
Nur um mal die Vereine der ersten drei Ligen genannt zuhaben. Dazu kommt noch, dass jeder zweite Regionalligist (pauschalisiert) einen stärkeren Sponsor im Rücken hat.
Man sieht also, dass ein starker Partner aus Wirtschaft oder Politik fast Grundvoraussetzung für höherklassigen Fußball ist. Ob diese Strategie an manchen Standorten wirklich notwendig und umsetzbar ist, ist fraglich. Es gibt jedenfalls genügend Gegenbeispiele von Großstädten ohne (Halb-)Profifußball. Außerdem muß man sehen, dass in einigen Städten andere Sportarten beliebter sind (Ingolstadt, Mannheim - Eishockey), um eine größere Fanszene entstehen zu lassen.
Ein wirklich treffliches Thema über das sich hervorragend streiten lässt. Außerdem muß man das Thema von verschiedensten Seiten angehen (50+1-Regel, Resonanz in der Bevölkerung, Bilanz der Vereine usw.) um sich abschließend ein Urteil bilden zu können.
Ich jedenfalls bin froh, dass die SG Dynamo, in der jetzigen Form, in diesem Konzert mitmischen kann.
Meiner Meinung nach bedarf es allerdings einer grundlegenden Ligenreform, um wieder einen ausgeglichneren Wettkampf in den deutschen Fußballligen zu ermöglichen.
P.S.: Booaah!!!
Da hab ich doch glatt mein "Lieblingsthema" Hr. Uwe Leonhardt und Wismut Aue vergessen!
Nichtsdestotrotz möchte ich noch erwähnen, dass auch in vielen der genannten Vereine eine gute sportliche Arbeit abgeliefert wird!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Bergpartisan am 22.08.2011 um 16:28 Uhr bearbeitet
08.09.2011 - 14:53 Uhr
RadioDresden
Zitat
Aktuell: Dynamo muss an den DFB eine Geldstrafe von 7.000 Euro zahlen. Beim Auswärtsspiel in Fürth waren aus dem Dynamo-Block zwei Böller gezündet worden. Diese 7.000 Euro hätte man sicherlich sinnvoller verwenden können....
Das ist doch ein Witz, oder?
http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuelles/verein/details/artikel/vorkommnisse-in-fuerth-dynamo-zahlt-7000-euro-strafe.html
Zitat
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die SG Dynamo Dresden nach den Vorfällen im Gästeblock beim Auswärtsspiel am 3. Spieltag der laufenden Zweitliga-Saison in Fürth „wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens“ zu „einer Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro“ verurteilt. Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden haben dem Antrag am Donnerstagmittag zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig.
In der Urteilsbegründung des DFB-Sportgerichts heißt es wörtlich: „Bei der Strafzumessung fällt straferschwerend in das Gewicht, dass die SG Dynamo Dresden in der vergangenen Spielzeit vom DFB-Sportgericht sechsmal mit Geldstrafen wegen Fehlverhalten von Zuschauern belegt werden musste. (…) Weiterhin ist straferschwerend zu berücksichtigen, dass (beim Fürth-Spiel) in der 90. Spielminute ein Böller aus dem Dresdner Zuschauerbereich in den Fürther Strafraum geworfen worden ist und ca. vier Meter hinter dem Schiedsrichter explodierte. Dieser war somit einer erheblichen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt. Ein weiterer Kanonenschlag wurde außerhalb des Spielfeldes gezündet. Zudem wurde ein Feuerzeug auf das Spielfeld geworfen. Die Spielfortsetzung verzögerte sich daher…“.
Und:
Zitat
Ein weiteres Strafverfahren wurde inzwischen vom DFB für die Vorkommnisse am 6. Spieltag beim Zweitliga-Spiel in Duisburg eingeleitet. Dort hatten Zuschauer im Dresdner Fan-Block während des Spiels pyrotechnische Erzeugnisse gezündet. In den kommenden Wochen erwartet die SGD hierzu einen weiteren Strafantrag durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes
Zitat
Aktuell: Dynamo muss an den DFB eine Geldstrafe von 7.000 Euro zahlen. Beim Auswärtsspiel in Fürth waren aus dem Dynamo-Block zwei Böller gezündet worden. Diese 7.000 Euro hätte man sicherlich sinnvoller verwenden können....
Das ist doch ein Witz, oder?
http://www.dynamo-dresden.de/de/aktuelles/verein/details/artikel/vorkommnisse-in-fuerth-dynamo-zahlt-7000-euro-strafe.html
Zitat
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die SG Dynamo Dresden nach den Vorfällen im Gästeblock beim Auswärtsspiel am 3. Spieltag der laufenden Zweitliga-Saison in Fürth „wegen fortgesetzten unsportlichen Verhaltens“ zu „einer Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro“ verurteilt. Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden haben dem Antrag am Donnerstagmittag zugestimmt, das Urteil ist somit rechtskräftig.
In der Urteilsbegründung des DFB-Sportgerichts heißt es wörtlich: „Bei der Strafzumessung fällt straferschwerend in das Gewicht, dass die SG Dynamo Dresden in der vergangenen Spielzeit vom DFB-Sportgericht sechsmal mit Geldstrafen wegen Fehlverhalten von Zuschauern belegt werden musste. (…) Weiterhin ist straferschwerend zu berücksichtigen, dass (beim Fürth-Spiel) in der 90. Spielminute ein Böller aus dem Dresdner Zuschauerbereich in den Fürther Strafraum geworfen worden ist und ca. vier Meter hinter dem Schiedsrichter explodierte. Dieser war somit einer erheblichen Gesundheitsgefährdung ausgesetzt. Ein weiterer Kanonenschlag wurde außerhalb des Spielfeldes gezündet. Zudem wurde ein Feuerzeug auf das Spielfeld geworfen. Die Spielfortsetzung verzögerte sich daher…“.
Und:
Zitat
Ein weiteres Strafverfahren wurde inzwischen vom DFB für die Vorkommnisse am 6. Spieltag beim Zweitliga-Spiel in Duisburg eingeleitet. Dort hatten Zuschauer im Dresdner Fan-Block während des Spiels pyrotechnische Erzeugnisse gezündet. In den kommenden Wochen erwartet die SGD hierzu einen weiteren Strafantrag durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Astralkuhglocke am 08.09.2011 um 14:57 Uhr bearbeitet
08.09.2011 - 15:09 Uhr
Zitat von Astralkuhglocke:
RadioDresden
Zitat
Aktuell: Dynamo muss an den DFB eine Geldstrafe von 7.000 Euro zahlen. Beim Auswärtsspiel in Fürth waren aus dem Dynamo-Block zwei Böller gezündet worden. Diese 7.000 Euro hätte man sicherlich sinnvoller verwenden können....
Das ist doch ein Witz, oder?
Ich empfinde das nicht wirklich als Witz, ich finde das ganz einfach zum ko....
Wann merkt Ihr denn eigentlich das Ihr mit der ganzen Sch... den Verein immer wieder schadet.
Wenn Ihr nicht damit aufhört sind die 7000 Euro erst der Anfang, irgendwann droht ein Geisterspiel oder Punktabzug. Wollt Ihr das wirklich?
Für mich ist auch eine völlig inakzeptable Schiedrichterleistung in Fürth keine Begründung für so ein Blödsinn, aufregen ja aber andere gefährden geht gar nicht.
Lasst die Böller und Bengalos zu Hause und zündet die an Silvester.
RadioDresden
Zitat
Aktuell: Dynamo muss an den DFB eine Geldstrafe von 7.000 Euro zahlen. Beim Auswärtsspiel in Fürth waren aus dem Dynamo-Block zwei Böller gezündet worden. Diese 7.000 Euro hätte man sicherlich sinnvoller verwenden können....
Das ist doch ein Witz, oder?
Ich empfinde das nicht wirklich als Witz, ich finde das ganz einfach zum ko....
Wann merkt Ihr denn eigentlich das Ihr mit der ganzen Sch... den Verein immer wieder schadet.
Wenn Ihr nicht damit aufhört sind die 7000 Euro erst der Anfang, irgendwann droht ein Geisterspiel oder Punktabzug. Wollt Ihr das wirklich?
Für mich ist auch eine völlig inakzeptable Schiedrichterleistung in Fürth keine Begründung für so ein Blödsinn, aufregen ja aber andere gefährden geht gar nicht.
Lasst die Böller und Bengalos zu Hause und zündet die an Silvester.
08.09.2011 - 15:11 Uhr
Find ich schön, dass du hier im TM.de Forum von "ihr" sprichst und damit jeden einzelnen User hier beschuldigst, den entsprechenden Böller geworfen zu haben! Nur mal zur Erinnerung: Hansa Rostock musst für die Pyroshow im Hinspiel dieser Saison 4.000 € zahlen!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Astralkuhglocke am 08.09.2011 um 15:18 Uhr bearbeitet
08.09.2011 - 15:19 Uhr
Zitat von Astralkuhglocke:
Find ich schon, dass du hier im TM.de Forum von "ihr" sprichst und damit jeden einzelnen User hier beschuldigst, den entsprechenden Böller geworfen zu haben! Nur mal zur Erinnerung: Hansa Rostock musst für die Pyroshow im Hinspiel dieser Saison 4.000 € zahlen!
Natürlich spreche ich mit "Ihr" nur die an, die die Sch... immer wieder machen.
Wenn Du nicht zu denen gehörst und ich Dich persönlich verärgert haben sollte, tut mir das leid.
Mir ist auch völlig egal was in Rostock, Frankfurt oder sonstwo passiert, mein Verein ist Dynamo.
Find ich schon, dass du hier im TM.de Forum von "ihr" sprichst und damit jeden einzelnen User hier beschuldigst, den entsprechenden Böller geworfen zu haben! Nur mal zur Erinnerung: Hansa Rostock musst für die Pyroshow im Hinspiel dieser Saison 4.000 € zahlen!
Natürlich spreche ich mit "Ihr" nur die an, die die Sch... immer wieder machen.
Wenn Du nicht zu denen gehörst und ich Dich persönlich verärgert haben sollte, tut mir das leid.
Mir ist auch völlig egal was in Rostock, Frankfurt oder sonstwo passiert, mein Verein ist Dynamo.
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