Hertha BSC Hertha BSC
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Dr. Peter Görlich
Geburtsdatum 05.04.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein Hertha BSC

Dr. Peter Görlich [Geschäftsführer]

03.08.2025 - 11:14 Uhr
Zitat von 1892Blau-Weiss

Zitat von AMMARO97

Zitat von muffelino

Zitat von HerthaHylight

Ich verstehe das Gebashe von Görlich nicht. Der Mann ist gerade Mal eine halbe Spielzeit hier. Eine TRANSFORMATION wird nicht innerhalb dieses Zeitraum nicht gelingen, insbesondere nicht, wenn man nur die Winter-Transferperiode bisher hatte. Er wird sich jetzt zu genüge ein Bild gemacht haben können in die Vereinsstrukturen und JETZT beginnt sein Job. Das alles war bisher nur Probezeit bzw. Fehleranalyse. Er hat selbst schon gesagt, dass die ganze Vereinsstruktur und das Vereinsgelände nicht erstlingstauglich sind und es viel Nachholbedarf gäbe. Lasst den Mann doch erstmal richtig anfangen. Hier wird erwartet, dass er Leitl entlässt und Hertha dann sofort übernächstes Jahr um die Champions League spielt. Aber alles braucht etwas Zeit. Kompetenzen hat er genug, denn als Hoffenheim "groß" wurde, war er Geschäftsführer dort. Verstehe nicht wie ihm hier einige Kompetenz absprechen können.


Naja,
es war ein großer Managementfehler, dass er Weber und Leitl eine Bleibe für die kommende Saison zugesagt hat. Das ist schon Mist


Für das Ende dieser Saison und für die Einleitung der Transferphase war das jetzt schon ein Fehler. Du gibst deinem Trainer eine Jobgarantie, dieser verliert dann 5 der letzten 6 Spiele. Fast alle Fans fordern lautstark den Rauswurf des Trainers. Dieser Trainer geht nun völlig angezählt in die Vorbereitung und in die neue Saison hinein. Gefühlt kannst du ihn schon in der Vorbereitung entlassen, wenn er in den Testspielen nicht den Fußball wie gegen Kiel spielen lässt. Görlich hat sich mit den beiden Entscheidungen (Weber/Leitl) selbst maximal unter Druck gesetzt. Das Risiko ist doch deutlich höher, dass es mit Leitl genauso weitergeht wie jetzt, als dass wir konstant besseren Fußball sehen werden.

Ich versuche das wirklich sachlich zu halten, aber die sportliche Abteilung bei den Profis und in der Akademie ist wirklich eine Katastrophe. Bodenlos ist da noch untertrieben. Man muss Görlich zwar machen lassen, aber man muss ihn auch kritisieren, wenn er nach ein paar Monaten zu den seltsamsten Schlussfolgerungen und Konsequenzen im sportlichen Bereich kommt. Aus meiner Sicht unterschätzt er maßlos, wie wichtig sofortiger sportlicher Erfolg beziehungsweise Entwicklung ist und wie dieser alle restlichen Maßnahmen noch mehr beschleunigen kann.
...




Das einzige was man ihn aktuell vorwerfen kann ist die Geschichte mit Weber und Leitl .


Ja aber das ist doch der wichtigste und entscheidenste Punkt in einem Fußballverein.
Ein guter Manager und Trainer bilden DAS Gerüst, von dem alles abhängt. Ein erfolgreiches Gespann sorgt für Erfolg, Hype, Einnahmen und Anziehungskraft für interessante Spieler, während ein unerfolgreiches quasi schon halb entlassenes Gespann wie das Hertha Duo dafür sorgt, dass sich Fans und Spieler vom Verein abwenden.
Das eine Themengebiet in welchem mann tunlichst keinen Fehler machen sollte und darf ist das Manager und Trainerduo.
Dort aber wie bei Görlich gerade geschehend volle Kanne gegen die Wand zu rennen und null komma null Anpassungen vorzunehmen muss als Konsequenz geradezu haben,dass auch Görlich bereits in Frage gestellt wird.
Oder anders: wenn ich nen Haus mit kaputtem und bröckelndem Fundament habe und der Bauleiter fängt an das Dach neu zu decken, dann tausche ich den Bauleiter aus.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Colossus am 20.05.2026 um 09:49 Uhr bearbeitet
Zitat von muffelino
Zitat von Waldmeister49

Der Mann wird als derjenige in die Chronik des Vereins eingehen, der den letzten Nagel in den Sarg geschlagen hat.


Die Nägel in den Sarg eines damals schon desolaten Vereins wurden am Tag der Wahl von Kay Bernstein und seinem Gefolge durch die Mitglieder des Vereins eingeschlagen. Dort begann der Urnengang des Vereins.

Absehbar und erwartbar!


Traust du dir das auch in der Öffentlichkeit zu sagen!?

Er hat sich leider von seinen Freunden wie Zecke blenden lassen und in der folgerichtigen Kündigung (fristlose Kündigung damit nicht gemeint - da ist die Frage was unsere tollen Anwälte wie Drescher im Verein eigtl. machen) Bobics zu sehr die Hoffnung in diese Personen gehabt.

Gegenbauer, Schiller und Herrich haben den Sarg gebaut und nur die absoluten Experten hätten das Ruder nachhaltig rum reißen können.

Doch gab es die für uns? Ein Dinnebier? Mitnichten!

Emotional hat er jedenfalls den Verein wieder angezündet und das Klima wurde nachweislich zu Hertha Verhältnissen besser. (Steigende Mitgliederzahlen, Zuschauerzahlen usw.) Auch ihm ist zu verdanken, dass die Herthaner sensibler auf die Vorgänge bei Hertha geworden sind und man jetzt verstärkt auf die Finger der Verantwortlichen schaut. Wo waren denn die Kritiker vorher gewesen?

Hat Kay Fehler gemacht? Mit Sicherheit, doch welche Alternativen gab es denn?

Von daher ist diese Schuldzuweisung nachweislich menschlich zu verurteilen!

Bei Hertha sollen sich einfach mal alle ihren ***** aufreißen und nicht auf ihre Egos pochen. Ohne Hertha werden wahrscheinlich die meisten nicht mehr das Geld verdienen, was sie in diesem Haus erhalten.
Zitat von 1892Blau-Weiss
Zitat von AMMARO97

Zitat von muffelino

Zitat von HerthaHylight

Ich verstehe das Gebashe von Görlich nicht. Der Mann ist gerade Mal eine halbe Spielzeit hier. Eine TRANSFORMATION wird nicht innerhalb dieses Zeitraum nicht gelingen, insbesondere nicht, wenn man nur die Winter-Transferperiode bisher hatte. Er wird sich jetzt zu genüge ein Bild gemacht haben können in die Vereinsstrukturen und JETZT beginnt sein Job. Das alles war bisher nur Probezeit bzw. Fehleranalyse. Er hat selbst schon gesagt, dass die ganze Vereinsstruktur und das Vereinsgelände nicht erstlingstauglich sind und es viel Nachholbedarf gäbe. Lasst den Mann doch erstmal richtig anfangen. Hier wird erwartet, dass er Leitl entlässt und Hertha dann sofort übernächstes Jahr um die Champions League spielt. Aber alles braucht etwas Zeit. Kompetenzen hat er genug, denn als Hoffenheim "groß" wurde, war er Geschäftsführer dort. Verstehe nicht wie ihm hier einige Kompetenz absprechen können.


Naja,
es war ein großer Managementfehler, dass er Weber und Leitl eine Bleibe für die kommende Saison zugesagt hat. Das ist schon Mist


Für das Ende dieser Saison und für die Einleitung der Transferphase war das jetzt schon ein Fehler. Du gibst deinem Trainer eine Jobgarantie, dieser verliert dann 5 der letzten 6 Spiele. Fast alle Fans fordern lautstark den Rauswurf des Trainers. Dieser Trainer geht nun völlig angezählt in die Vorbereitung und in die neue Saison hinein. Gefühlt kannst du ihn schon in der Vorbereitung entlassen, wenn er in den Testspielen nicht den Fußball wie gegen Kiel spielen lässt. Görlich hat sich mit den beiden Entscheidungen (Weber/Leitl) selbst maximal unter Druck gesetzt. Das Risiko ist doch deutlich höher, dass es mit Leitl genauso weitergeht wie jetzt, als dass wir konstant besseren Fußball sehen werden.

Ich versuche das wirklich sachlich zu halten, aber die sportliche Abteilung bei den Profis und in der Akademie ist wirklich eine Katastrophe. Bodenlos ist da noch untertrieben. Man muss Görlich zwar machen lassen, aber man muss ihn auch kritisieren, wenn er nach ein paar Monaten zu den seltsamsten Schlussfolgerungen und Konsequenzen im sportlichen Bereich kommt. Aus meiner Sicht unterschätzt er maßlos, wie wichtig sofortiger sportlicher Erfolg beziehungsweise Entwicklung ist und wie dieser alle restlichen Maßnahmen noch mehr beschleunigen kann.


Für die Akademie ist er doch nicht der verantwortliche .
Von den Verantwortlichen ist einer ja auch noch nicht so lange da . Auch da muss man wohl erst die Entwicklung abwarten


Das einzige was man ihn aktuell vorwerfen kann ist die Geschichte mit Weber und Leitl .deswegen ihn schon anzuzählen ist naja ich weiß nicht . Natürlich geht es schief mit Leitl ( Gefahr nicht gering ) muss er sich Fragen gefallen lassen . Klappt es wird er gefeiert für die mutige Entscheidung.
Ich bin auf die Medien Runde heute gespannt. Denn da werden hoffentlich Fragen kommen zum Thema Leitl und Weber

Beim Rest muss man ihn auch Zeit geben . Das nicht alles so schnell geht sollte auch jeden klar sein


Hab geschrieben, dass man Görlich kritisieren darf nicht dass er angezählt ist. Zudem hat man als GF einen Einfluss auf die Akademie.

•     •     •

AMMARO97
Ich verstehe hier vieles nicht, was die Leute so schreiben. In welche Richtung soll denn noch Fingerpointing betrieben werden? Erst Trainer und Sportdirektor. Jetzt Görlich, der nichtmal 1 Jahr da ist.

Für viele hier müssten ALLE im Verein entlassen werden und man sollte dann mit keinem GELD VIEL BESSERE NACHFOLGER holen. Richtig Klasse genau richtig! *Ironie*

Ich finde auch die Darstellung mit dem Sarg sehr spannend. Ich würde eher sagen, dass mit dem großen Invest in überteuerte Spieler und dessen unglaublichen Verträgen im Winter 2020 durch sämtliche Verantwortliche damals das Grab sehr sehr tief ausgehoben worden ist. Anschließend hat man für mittelmäßige Spieler viel viel zu viel Geld ausgegeben und anstatt auszusortieren, sogar Altlasten mit teuren Verträgen ausgestattet. Frei nach dem Motto "Wir haben es ja".

Der Sarg wurde während der Zeit schon ins Grab gelegt und dann immer tiefer eingegraben.

Seit dem Abstieg ist dieser Sarg eigentlich fast nicht mehr ausgrabbar. Das was seitdem passiert ist ein Überlebenskampf des gesamten Vereins und es ist zumindest Stand diese Saison geglückt, dass man den Sargdeckel wieder sehen kann. DAS verstehen aber einfach die meisten scheinbar nicht, denn es zählt immer nur der sportliche Erfolg. Man muss in der Lage sein ALLE Spieler weiterzuentwickeln und grandiosen Fußball zu spielen und dann aufzusteigen, denn wir sind ja HERTHA BSC - DER HAUPTSTADTCLUB!

Und was Görlich bspw. schon super zum Ausdruck gebracht hat, ist die unangebrachte Emotionalität teilweise. Wir gewinnen - alle denken wir steigen easy auf. Wir verlieren - alle wollen den Trainer rausschmeißen. Irgendwie gibt es kein dazwischen mehr.

Es muss normal werden zu gewinnen, aber eben auch mal zu verlieren. Bei anderen Vereinen gehen die Fans nach Hause mit den Worten "Naja schade, aber beim nächsten Mal wird es besser". Wir gehen nach einer Niederlage nach Hause mit den Worten "Boah der Trainer macht nur Scheiße, wie stellt der auf, der hat alles vercoacht. Wir brauchen einen neuen Sportdirektor. Wir haben doch die große individuelle Klasse, wie kann man mit SOOOO einem tollen Kader nichts auf die Kette kriegen. Raus mit dem Trainer!".

Lernt doch ein wenig mehr Realismus und Akzeptanz. Kleine Schritte statt von 0 auf 100. Ich bin selbst nach jedem Spiel emotional geladen, aber das ist eben irgendwie auch nicht zielführend. Immer wieder bei 0 anfangen...wie oft denn noch?

Ich hatte zu den Trainern im Allgemeinen ja schonmal geschrieben. In der 1. und 2. Bundesliga überlebt ein Trainer selten mehr als 1 Jahr bei einem Verein. Was sagt uns das? Das darf jetzt jeder für sich selbst interpretieren und entscheiden.

•     •     •

Herthaner
Zitat von 030berlinstand

Doch gab es die für uns? Ein Dinnebier? Mitnichten!


Nur mal kurz dazu: Dinnebier war nicht Bernsteins Konkurrent. Das war Frank Steffel. Der hätte die Ultras mit Sicherheit nicht so angezündet und aus der Richtung Euphorie entfacht, aber er hätte mit Sicherheit gewisse Expertise in anderen Bereichen mitgebracht, die Bernstein einfach nicht hatte. Die Füchse sind ja nun auch nicht ganz unerfolgreich gewesen die letzten Jahre.
Mit anderen Worten: man hatte damals sehr wohl eine sehr konkrete Wahl in der Ausrichtung des Vereins. Die Wahl auf Bernstein war damals durchaus auch für mich verständlich, nicht zuletzt auf Grund des Auftretens Steffels als Politiker, aber kann man rückblickend 100% sicher sagen, dass es die für den Verein beste Entscheidung war? Ich würde behaupten viel schlimmer als sich der Verein entwickelt hat, hätte es nicht kommen können - leider eben auch durch den damals natürlich vollkommen unvorhersehbaren frühzeitigen Tod Bernsteins und die damit verbundene Wahl Dreschers.
Zitat von bschuss
Zitat von 030berlinstand

Doch gab es die für uns? Ein Dinnebier? Mitnichten!


Nur mal kurz dazu: Dinnebier war nicht Bernsteins Konkurrent. Das war Frank Steffel. Der hätte die Ultras mit Sicherheit nicht so angezündet und aus der Richtung Euphorie entfacht, aber er hätte mit Sicherheit gewisse Expertise in anderen Bereichen mitgebracht, die Bernstein einfach nicht hatte. Die Füchse sind ja nun auch nicht ganz unerfolgreich gewesen die letzten Jahre.
Mit anderen Worten: man hatte damals sehr wohl eine sehr konkrete Wahl in der Ausrichtung des Vereins. Die Wahl auf Bernstein war damals durchaus auch für mich verständlich, nicht zuletzt auf Grund des Auftretens Steffels als Politiker, aber kann man rückblickend 100% sicher sagen, dass es die für den Verein beste Entscheidung war? Ich würde behaupten viel schlimmer als sich der Verein entwickelt hat, hätte es nicht kommen können - leider eben auch durch den damals natürlich vollkommen unvorhersehbaren frühzeitigen Tod Bernsteins und die damit verbundene Wahl Dreschers.

Und Frank Steffel hatte Sponsorenzusagen in Höhe von 70 Mio. 😉

•     •     •

ein Leben lang, ein Leben lang in Blau und Weiß
Einmal Hertha-Fan, immer Hertha-Fan
in Guten wie in Schlechten Zeiten
Und dann wäre Frank Steffen statt Peter Görlich GF geworden? Um den geht es hier nämlich. Den aktuellen GF Peter Görlich.
Zitat von alemanne-Berlin
Zitat von bschuss

Zitat von 030berlinstand

Doch gab es die für uns? Ein Dinnebier? Mitnichten!


Nur mal kurz dazu: Dinnebier war nicht Bernsteins Konkurrent. Das war Frank Steffel. Der hätte die Ultras mit Sicherheit nicht so angezündet und aus der Richtung Euphorie entfacht, aber er hätte mit Sicherheit gewisse Expertise in anderen Bereichen mitgebracht, die Bernstein einfach nicht hatte. Die Füchse sind ja nun auch nicht ganz unerfolgreich gewesen die letzten Jahre.
Mit anderen Worten: man hatte damals sehr wohl eine sehr konkrete Wahl in der Ausrichtung des Vereins. Die Wahl auf Bernstein war damals durchaus auch für mich verständlich, nicht zuletzt auf Grund des Auftretens Steffels als Politiker, aber kann man rückblickend 100% sicher sagen, dass es die für den Verein beste Entscheidung war? Ich würde behaupten viel schlimmer als sich der Verein entwickelt hat, hätte es nicht kommen können - leider eben auch durch den damals natürlich vollkommen unvorhersehbaren frühzeitigen Tod Bernsteins und die damit verbundene Wahl Dreschers.

Und Frank Steffel hatte Sponsorenzusagen in Höhe von 70 Mio. 😉


Ist das zu belegen? (Welche Firmen mit welchen Bedingungen und Zielen? Wo waren die dann, als nach Ableben von Kay sie eine erneute Chance hatten?) Und warum kann Steffel diese nicht für die Füchse scheinbar gewinnen?

Inwieweit hätten wir davon profitieren können, da ja zu dem Zeitpunkt 777 ihre Karten in unseren Entscheidungen reinwerfen konnte?
Zitat von marvstar

Ich verstehe hier vieles nicht, was die Leute so schreiben. In welche Richtung soll denn noch Fingerpointing betrieben werden? Erst Trainer und Sportdirektor. Jetzt Görlich, der nichtmal 1 Jahr da ist.

Für viele hier müssten ALLE im Verein entlassen werden und man sollte dann mit keinem GELD VIEL BESSERE NACHFOLGER holen. Richtig Klasse genau richtig! *Ironie*

Ich finde auch die Darstellung mit dem Sarg sehr spannend. Ich würde eher sagen, dass mit dem großen Invest in überteuerte Spieler und dessen unglaublichen Verträgen im Winter 2020 durch sämtliche Verantwortliche damals das Grab sehr sehr tief ausgehoben worden ist. Anschließend hat man für mittelmäßige Spieler viel viel zu viel Geld ausgegeben und anstatt auszusortieren, sogar Altlasten mit teuren Verträgen ausgestattet. Frei nach dem Motto "Wir haben es ja".

Der Sarg wurde während der Zeit schon ins Grab gelegt und dann immer tiefer eingegraben.

Seit dem Abstieg ist dieser Sarg eigentlich fast nicht mehr ausgrabbar. Das was seitdem passiert ist ein Überlebenskampf des gesamten Vereins und es ist zumindest Stand diese Saison geglückt, dass man den Sargdeckel wieder sehen kann. DAS verstehen aber einfach die meisten scheinbar nicht, denn es zählt immer nur der sportliche Erfolg. Man muss in der Lage sein ALLE Spieler weiterzuentwickeln und grandiosen Fußball zu spielen und dann aufzusteigen, denn wir sind ja HERTHA BSC - DER HAUPTSTADTCLUB!

Und was Görlich bspw. schon super zum Ausdruck gebracht hat, ist die unangebrachte Emotionalität teilweise. Wir gewinnen - alle denken wir steigen easy auf. Wir verlieren - alle wollen den Trainer rausschmeißen. Irgendwie gibt es kein dazwischen mehr.

Es muss normal werden zu gewinnen, aber eben auch mal zu verlieren. Bei anderen Vereinen gehen die Fans nach Hause mit den Worten "Naja schade, aber beim nächsten Mal wird es besser". Wir gehen nach einer Niederlage nach Hause mit den Worten "Boah der Trainer macht nur Scheiße, wie stellt der auf, der hat alles vercoacht. Wir brauchen einen neuen Sportdirektor. Wir haben doch die große individuelle Klasse, wie kann man mit SOOOO einem tollen Kader nichts auf die Kette kriegen. Raus mit dem Trainer!".

Lernt doch ein wenig mehr Realismus und Akzeptanz. Kleine Schritte statt von 0 auf 100. Ich bin selbst nach jedem Spiel emotional geladen, aber das ist eben irgendwie auch nicht zielführend. Immer wieder bei 0 anfangen...wie oft denn noch?

Ich hatte zu den Trainern im Allgemeinen ja schonmal geschrieben. In der 1. und 2. Bundesliga überlebt ein Trainer selten mehr als 1 Jahr bei einem Verein. Was sagt uns das? Das darf jetzt jeder für sich selbst interpretieren und entscheiden.


Naja, ich weiß ja nicht wie du die letzten drei Jahre bewertest, aber viel positives bleibt da kaum übrig, bis auf die Entdeckung von Maza und Eichhorn. Sportlich wie finanziell haben wir uns nicht weiterentwickelt. Man sieht auf dem Platz überhaupt keine Fortschritte. Von den Verantwortlichen hört man im Vorfeld nur große Töne, aber die Taten sprechen genau das Gegenteil, weil man seine Hausaufgaben nicht erledigt.
Überall bröckelt es im Verein, im Jugendbereich hört man nur negative Stimmung. Hinzu kommen immer wieder diese Ausreden warum etwas nicht funktioniert hat, aber etwas ändern möchte man nicht. Es sind mittlerweile alles nur noch Phrasen die man bei Gelegenheit aus der Schublade holt. Personen die hier über Jahre ihren Job völlig verfehlen bekommen eine Verlängerung und dürfen weiter herumstümpern.

Wo bitte ist eine Entwicklung zu erkennen?
Wo merkt man, dass die Verantwortlichen ihre Fehler erkannt haben und dies korrigieren?
Wer räumt den Mist im Verein endlich mal auf?
Wo lernt man dazu und bringt die Dinge in die richtige Richtung?

All das wären doch Dinge die ggf. für Aufbruchstimmung sorgen können?

Aber ganz ehrlich, man bekommt immer mehr das Gefühl, man möchte das gar nicht.

Es kann doch nicht so schwer sein, sich einfach mal Gedanken zu machen,

Wofür steht dieser Verein?
Welche Spielphilosophie wollen wir haben?
Was brauchen wir für Spieler?
Welchen Trainer benötigt man dafür?
Was davon können wir umsetzen?

Denke da sitzen Personen die solche Dinge eigentlich können müssten, denn sie bekommen dafür eigentlich ihr Geld.

Aus diesen Fragen schmiedet man ein Konzept das nachhaltig sein muss und geht die Dinge einfach mal an. Solche Fragen waren doch bereits vor Jahren immer wieder Thema, aber hat man jemals gehört das man jetzt einen Konzept hat was diese Dinge umsetzen soll?

Dann hat man mal angefangen, es geht etwas schief und schmeißt das Konzept völlig über den Haufen.
Was ist davon übriggeblieben?

Das nicht alles sofort funktioniert ist doch klar, aber dann verbessert man die einzelnen Dinge und hält an dem Konzept fest. Rom ist auch nicht über Nacht entstanden.

Allein kleinere Schritt in diese Richtung fehlen mir hier seit Jahren und man hat einfach nicht das Gefühl das irgendwas besser wird.

Woher willst du dann eine positive Stimmung bekommen, wenn du hier nur Chaos erlebst?

Dieser Verein steht nicht nur sportlich und finanziell schlecht da, sondern schafft es immer wieder sich öffentlich lächerlich zu machen. Da fragt man sich eigentlich, wie man das noch steigern kann.

Traurig aber leider wahr.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pal1975 am 20.05.2026 um 11:42 Uhr bearbeitet
Wenn ich verklausuliert höre, dass nicht die schlechten Leistungen das Problem sind, sondern vielmehr die zu hohen Erwartungshaltungen der Fans, dann kann ich nur lächelnd mit dem Kopf schütteln. Dürfte es doch in den obersten drei Ligen kaum einen Verein geben, der so konsequent und immerzu auch die niedrigsten Erwartungen und selbstgesetzten Ziele verfehlt hat.
Vom Big City Club und low hanging fruits zu " seid mal zufrieden mit Platz 7 in der zweiten Liga" nötigt dem gemeinen Fan schon ein gewaltiges Maß an Frustresistenz ab.
Dass diese nun auch irgendwann endlich ist kommt als Erkenntnis spät, aber nicht überraschend.
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