Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Echt ein bescheuerter Text. Das ist so als wenn ich Operngesang nicht mag, um dann in die Oper zu gehen und mich darueber auszulassen, wie bloed doch alles in der Oper ist.
Im Fernsehen hoerte es sich so an, als wenn die Hertha Fans richtig fette Stimmung gemacht haben.
Wie man sich als "neutraler" einfuegen kann und Spass haben kann, sieht man uebrigens hier:
https://youtu.be/-E0U5Y1PRjA
Ist ein cooler Youtube Kanal Er war auch beim Derby in der Ostkurve mit dabei.
https://youtu.be/SQEi4JeRTH8
Echt ein bescheuerter Text. Das ist so als wenn ich Operngesang nicht mag, um dann in die Oper zu gehen und mich darueber auszulassen, wie bloed doch alles in der Oper ist.
Im Fernsehen hoerte es sich so an, als wenn die Hertha Fans richtig fette Stimmung gemacht haben.
Wie man sich als "neutraler" einfuegen kann und Spass haben kann, sieht man uebrigens hier:
https://youtu.be/-E0U5Y1PRjA
Ist ein cooler Youtube Kanal Er war auch beim Derby in der Ostkurve mit dabei.
https://youtu.be/SQEi4JeRTH8
überragend, danke fürs Teilen
Ich packe es mal hier rein. Wurde auf der MV heute irgendwas in die Richtung gefragt, welche Maßnahmen gegen die "Fans" ergriffen wurden/werden, die diese Saison eindeutig zu weit gegangen sind und namentlich identifiziert werden können, falls überhaupt etwas gemacht wird? Diese Frage hätte ich gestellt, hätte ich nicht wegen Corona-Bedenken auf eine Teilnahme verzichtet (und wenn ich mich getraut hätte bei den anwesenden Vertretern dieser Fangruppierungen).
Ich meine, was hatten wir alleine diese Saison:
1. Die Spieler werden im Training von "Fans", die ja durchaus bekannt zu sein scheinen, verbal bedroht und eingeschüchtert. In jedem normalen Job wäre das wohl polizeilich verfolgt worden und als normaler Mitarbeiter würden wohl nicht wenige daraufhin kündigen - nur um mal zu verdeutlichen, wie abartig diese Aktion war.
2. Die Spieler werden nach dem Unionspiel gedemütigt und sollen ihre Trikots ausziehen. Nicht so schlimm wie die erste Aktion meiner Meinung nach, aber immer noch widerwärtiges Verhalten.
3. Auf der MV werden einige Mitglieder gegenüber diversen Personen, insb. Lars Windhorst, beleidigend, von dem was ich gehört habe wiederholt und auf untolerierbare Art und Weise.
Bei all diesen Aktionen habe ich außer einem gehobenen Zeigefinger und einem "du du du" keine Reaktion mitbekommen.
Mir ist bewusst, dass man es sich als Verein mehrmals überlegt, sich mit den dominierenden Fangruppen anzulegen, aber es gibt doch Grenzen, und man vertritt Werte, auch gegenüber seinen Mitarbeitern. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ein Zeichen zu setzen, dass diesen Leuten deutlich klar macht, dass das nicht geduldet wird?
Bin ich der einzige, den das nicht loslässt?
Ich meine, was hatten wir alleine diese Saison:
1. Die Spieler werden im Training von "Fans", die ja durchaus bekannt zu sein scheinen, verbal bedroht und eingeschüchtert. In jedem normalen Job wäre das wohl polizeilich verfolgt worden und als normaler Mitarbeiter würden wohl nicht wenige daraufhin kündigen - nur um mal zu verdeutlichen, wie abartig diese Aktion war.
2. Die Spieler werden nach dem Unionspiel gedemütigt und sollen ihre Trikots ausziehen. Nicht so schlimm wie die erste Aktion meiner Meinung nach, aber immer noch widerwärtiges Verhalten.
3. Auf der MV werden einige Mitglieder gegenüber diversen Personen, insb. Lars Windhorst, beleidigend, von dem was ich gehört habe wiederholt und auf untolerierbare Art und Weise.
Bei all diesen Aktionen habe ich außer einem gehobenen Zeigefinger und einem "du du du" keine Reaktion mitbekommen.
Mir ist bewusst, dass man es sich als Verein mehrmals überlegt, sich mit den dominierenden Fangruppen anzulegen, aber es gibt doch Grenzen, und man vertritt Werte, auch gegenüber seinen Mitarbeitern. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ein Zeichen zu setzen, dass diesen Leuten deutlich klar macht, dass das nicht geduldet wird?
Bin ich der einzige, den das nicht loslässt?
Zitat von bschuss
Ich packe es mal hier rein. Wurde auf der MV heute irgendwas in die Richtung gefragt, welche Maßnahmen gegen die "Fans" ergriffen wurden/werden, die diese Saison eindeutig zu weit gegangen sind und namentlich identifiziert werden können, falls überhaupt etwas gemacht wird? Diese Frage hätte ich gestellt, hätte ich nicht wegen Corona-Bedenken auf eine Teilnahme verzichtet (und wenn ich mich getraut hätte bei den anwesenden Vertretern dieser Fangruppierungen).
Ich meine, was hatten wir alleine diese Saison:
1. Die Spieler werden im Training von "Fans", die ja durchaus bekannt zu sein scheinen, verbal bedroht und eingeschüchtert. In jedem normalen Job wäre das wohl polizeilich verfolgt worden und als normaler Mitarbeiter würden wohl nicht wenige daraufhin kündigen - nur um mal zu verdeutlichen, wie abartig diese Aktion war.
2. Die Spieler werden nach dem Unionspiel gedemütigt und sollen ihre Trikots ausziehen. Nicht so schlimm wie die erste Aktion meiner Meinung nach, aber immer noch widerwärtiges Verhalten.
3. Auf der MV werden einige Mitglieder gegenüber diversen Personen, insb. Lars Windhorst, beleidigend, von dem was ich gehört habe wiederholt und auf untolerierbare Art und Weise.
Bei all diesen Aktionen habe ich außer einem gehobenen Zeigefinger und einem "du du du" keine Reaktion mitbekommen.
Mir ist bewusst, dass man es sich als Verein mehrmals überlegt, sich mit den dominierenden Fangruppen anzulegen, aber es gibt doch Grenzen, und man vertritt Werte, auch gegenüber seinen Mitarbeitern. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ein Zeichen zu setzen, dass diesen Leuten deutlich klar macht, dass das nicht geduldet wird?
Bin ich der einzige, den das nicht loslässt?
Ich packe es mal hier rein. Wurde auf der MV heute irgendwas in die Richtung gefragt, welche Maßnahmen gegen die "Fans" ergriffen wurden/werden, die diese Saison eindeutig zu weit gegangen sind und namentlich identifiziert werden können, falls überhaupt etwas gemacht wird? Diese Frage hätte ich gestellt, hätte ich nicht wegen Corona-Bedenken auf eine Teilnahme verzichtet (und wenn ich mich getraut hätte bei den anwesenden Vertretern dieser Fangruppierungen).
Ich meine, was hatten wir alleine diese Saison:
1. Die Spieler werden im Training von "Fans", die ja durchaus bekannt zu sein scheinen, verbal bedroht und eingeschüchtert. In jedem normalen Job wäre das wohl polizeilich verfolgt worden und als normaler Mitarbeiter würden wohl nicht wenige daraufhin kündigen - nur um mal zu verdeutlichen, wie abartig diese Aktion war.
2. Die Spieler werden nach dem Unionspiel gedemütigt und sollen ihre Trikots ausziehen. Nicht so schlimm wie die erste Aktion meiner Meinung nach, aber immer noch widerwärtiges Verhalten.
3. Auf der MV werden einige Mitglieder gegenüber diversen Personen, insb. Lars Windhorst, beleidigend, von dem was ich gehört habe wiederholt und auf untolerierbare Art und Weise.
Bei all diesen Aktionen habe ich außer einem gehobenen Zeigefinger und einem "du du du" keine Reaktion mitbekommen.
Mir ist bewusst, dass man es sich als Verein mehrmals überlegt, sich mit den dominierenden Fangruppen anzulegen, aber es gibt doch Grenzen, und man vertritt Werte, auch gegenüber seinen Mitarbeitern. Es muss doch eine Möglichkeit geben, ein Zeichen zu setzen, dass diesen Leuten deutlich klar macht, dass das nicht geduldet wird?
Bin ich der einzige, den das nicht loslässt?
Nein, Du bist nicht der einzige ! Bei Einschüchterungsversuchen oder gar Gewaltandrohung würde ich ein Stadionverbot aussprechen, b.z.w. gleich eines für das Vereinsgelände. Bei Mitgliedern würde ich ein Vereinsausschlußverfahren anstreben. Mitsprache und der Ausdruck seiner Meinung zum Zustand von Führung und Mannschaft hin oder her, aber der Verein muss sich nicht alles bieten lassen.
Quelle: www.morgenpost.de
(....)Wegen des Abrennens pyrotechnischer Gegenstände belegte das Gericht im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss den Verein mit einer Geldstrafe in Höhe von 17.000 Euro, wie der Verband am Dienstag mitteilte.
Im Rahmen des Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen am 2. April hatten Berliner Zuschauer mindestens 17 Gegenstände abgebrannt, wofür der DFB pro Abfackelung 1000 Euro berechnete. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Im Rahmen des Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen am 2. April hatten Berliner Zuschauer mindestens 17 Gegenstände abgebrannt, wofür der DFB pro Abfackelung 1000 Euro berechnete. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Zitat von Donhelli
Quelle: www.morgenpost.de
(....)Wegen des Abrennens pyrotechnischer Gegenstände belegte das Gericht im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss den Verein mit einer Geldstrafe in Höhe von 17.000 Euro, wie der Verband am Dienstag mitteilte.
Im Rahmen des Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen am 2. April hatten Berliner Zuschauer mindestens 17 Gegenstände abgebrannt, wofür der DFB pro Abfackelung 1000 Euro berechnete. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Im Rahmen des Auswärtsspiels bei Bayer Leverkusen am 2. April hatten Berliner Zuschauer mindestens 17 Gegenstände abgebrannt, wofür der DFB pro Abfackelung 1000 Euro berechnete. Hertha hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.
Solche Summen kann ja dann in Zukunft unser Präsident (sollte es so kommen) aus der eigenen Tasche zahlen
Gehört doch zum Stadionerlebnis Zitat von Robson512
aber der Verein muss sich nicht alles bieten lassen.
aber der Verein muss sich nicht alles bieten lassen.
Die Anhängerschaft muss sich ebenso nicht alles bieten lassen. An dem Tag, in dieser Situation, nach diesen Spiel hatten die Spieler es nicht verdient das Trikot zu tragen. Eine Symbolische Aktion, die total aufgebauscht wurde. Das werfen von Bierbecher auf die Spieler fand ich nicht in Ordnung.
Zitat von Xron85
Die Anhängerschaft muss sich ebenso nicht alles bieten lassen. An dem Tag, in dieser Situation, nach diesen Spiel hatten die Spieler es nicht verdient das Trikot zu tragen. Eine Symbolische Aktion, die total aufgebauscht wurde. Das werfen von Bierbecher auf die Spieler fand ich nicht in Ordnung.
Die Anhängerschaft muss sich ebenso nicht alles bieten lassen. An dem Tag, in dieser Situation, nach diesen Spiel hatten die Spieler es nicht verdient das Trikot zu tragen. Eine Symbolische Aktion, die total aufgebauscht wurde. Das werfen von Bierbecher auf die Spieler fand ich nicht in Ordnung.
Für die einen Symbolik, für die anderen beleidigend und degradierend. Man kann sich wohl alles schön reden
Zitat von Xron85
Die Anhängerschaft muss sich ebenso nicht alles bieten lassen. An dem Tag, in dieser Situation, nach diesen Spiel hatten die Spieler es nicht verdient das Trikot zu tragen. Eine Symbolische Aktion, die total aufgebauscht wurde. Das werfen von Bierbecher auf die Spieler fand ich nicht in Ordnung.
Die Anhängerschaft muss sich ebenso nicht alles bieten lassen. An dem Tag, in dieser Situation, nach diesen Spiel hatten die Spieler es nicht verdient das Trikot zu tragen. Eine Symbolische Aktion, die total aufgebauscht wurde. Das werfen von Bierbecher auf die Spieler fand ich nicht in Ordnung.
Mal ganz abgesehen davon, dass das nicht die Fans zu entscheiden haben und das so dermaßen despektierlich war, dass ich diesen Personen jegliche Empathie absprechen möchte, frage ich mich, wie du die Drohgebärden auf dem Trainingsplatz Anfang des Jahres rechtfertigen möchtest? Haben die Spieler es an dem Tag verdient ein bisschen mit angedrohter Gewalt eingeschüchtert zu werden? Ist das die Hertha, die für Diversität und Teilhabe steht? Habe mich noch nie so sehr für diesen Verein geschämt, wie an diesen beiden Tagen. Wegen meiner können die Jungs über Jahre das Tor verfehlen und in die Kreisliga absteigen und ich fände das immer noch weniger schlimm und beschämend, als das was sich dort zugetragen hat.
Weiß auch nicht, mit welcher Dünke man das noch relativeren kann.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ricktap am 21.06.2022 um 22:19 Uhr bearbeitet
Die beiden Aktionen jeweils nach dem Derby waren ne Frechheit und haben dazu geführt, dass wir der gefühlt einzige Verein in Deutschland waren, wo sich die Spieler zurecht von den Fans distanzieren (nur, dass sie alle im Kollektiv bestraft haben, auch in der Ostkurve ist ja ein Großteil nicht bei so nem Scheiß beteiligt, war etwas hart vllt.). Da mussten wir uns schon schämen für und sowas ist nicht zu dulden.
Was die Strafen wegen der Pyro angeht, glaube ich halt, dass eine Mehrheit der Leute das am Ende des Tages feiert und auch so will und viele einsehen, dass es im Fußball dazugehört. Dass der DFB die Vereine immer noch bestraft, liegt daran, dass er den Dialog damals einfach abgebrochen und die früher sogar geduldete Pyro verteufelt hat. Klar schaden die Leute da ihrem eigenen Verein finanziell, aber ihnen wurde bei Pyro auch nicht ansatzweise ein sinnvoller Kompromiss geboten.
Was die Strafen wegen der Pyro angeht, glaube ich halt, dass eine Mehrheit der Leute das am Ende des Tages feiert und auch so will und viele einsehen, dass es im Fußball dazugehört. Dass der DFB die Vereine immer noch bestraft, liegt daran, dass er den Dialog damals einfach abgebrochen und die früher sogar geduldete Pyro verteufelt hat. Klar schaden die Leute da ihrem eigenen Verein finanziell, aber ihnen wurde bei Pyro auch nicht ansatzweise ein sinnvoller Kompromiss geboten.
Wenn es Interesse an einer Lösung gäbe, dann hätte der DFB doch schon längst die kalte Pyrotechnik mehr fördern können. Oder die einzelnen Vereine in Absprache organisierte Pyroshows. Wie gesagt, da stünde mit Sicherheit eine Mehrheit dahinter. Wenn jemand gegen den Volkswillen regiert, kannst du auch keine Regeleinhaltung erwarten.
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