Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Ich bin ja als Exil-Herthaner auch begeisterter Auswärstfahrer
Ich geniesse die Gesänge in der Kurve, bin voll dabei, Sohnemann und ich sind
nach den Spielen regelmässig heiser, weil wir die Mannschaft supporten und
Hertha lieben......auch wenn sie einem das manchmal sehr schwer macht.
Was ich nicht verstehe, ist der Antrieb der Ultras oder der sog. Szene.
Augenscheinlich geht es nicht um die Unterstützung der Mannschaft.....
Ich kann Protestaktionen verstehen (Tennisbälle....), ich kann Kritik
an der Vereinsführung verstehen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich
diese Leute immer und immer wieder in den Vordergrun spielen, um Randale
zu machen und nichts Anderes erreichen, als dem Verein und den anderen Fans
zu schaden...und zwar massiv.
Das ist kein Hertha-spezifisches Problem, das haben alle anderen Vereine auch...
mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Die Frage ist ja, welche Handhabe haben Vereine und Behörden?
Augenscheinlich spielen Securityfirmen hier eine Rolle, wenn es darum geht das Zeug in die Blöcke
zu bekommen.
Bei den Heimspielen muss der Stadionbetreiber hier für Sicherheit sorgen...in unserem Fall die
Stadt Berlin.
Kommt es zu Randalen, Ausschreitungen, kann man die Verursacher mithilfe der bereits installieren
Kameraüberwachung leicht identifizieren.
Ich sprech hier ausdrücklich nicht von dem Ausschreitungen, die kürzlich eindeutig von der Polizei ausging.
Ebenso muss seitens der DFL mal durchgegriffen werden. Bei solchen Ausschreitungen wie gestern kann es nur heissen: Spielabbruch. Bestrafung beider Mannschaften mit Punktabzug und horrender Geldstrafe.
Aktuell scheinen die Geldstrafen zu gering, da die Veriene das bezahlen und die Störer einfach ungehindert
weitermachen.
Wenn ich mir gestern die Statements von Görlich und Gonther und heut von Gonther im Dopa anhöre, dann kann man ja nur konstatieren, dass die keinen Willen haben, etwas zu ändern.
Ich geniesse die Gesänge in der Kurve, bin voll dabei, Sohnemann und ich sind
nach den Spielen regelmässig heiser, weil wir die Mannschaft supporten und
Hertha lieben......auch wenn sie einem das manchmal sehr schwer macht.
Was ich nicht verstehe, ist der Antrieb der Ultras oder der sog. Szene.
Augenscheinlich geht es nicht um die Unterstützung der Mannschaft.....
Ich kann Protestaktionen verstehen (Tennisbälle....), ich kann Kritik
an der Vereinsführung verstehen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich
diese Leute immer und immer wieder in den Vordergrun spielen, um Randale
zu machen und nichts Anderes erreichen, als dem Verein und den anderen Fans
zu schaden...und zwar massiv.
Das ist kein Hertha-spezifisches Problem, das haben alle anderen Vereine auch...
mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Die Frage ist ja, welche Handhabe haben Vereine und Behörden?
Augenscheinlich spielen Securityfirmen hier eine Rolle, wenn es darum geht das Zeug in die Blöcke
zu bekommen.
Bei den Heimspielen muss der Stadionbetreiber hier für Sicherheit sorgen...in unserem Fall die
Stadt Berlin.
Kommt es zu Randalen, Ausschreitungen, kann man die Verursacher mithilfe der bereits installieren
Kameraüberwachung leicht identifizieren.
Ich sprech hier ausdrücklich nicht von dem Ausschreitungen, die kürzlich eindeutig von der Polizei ausging.
Ebenso muss seitens der DFL mal durchgegriffen werden. Bei solchen Ausschreitungen wie gestern kann es nur heissen: Spielabbruch. Bestrafung beider Mannschaften mit Punktabzug und horrender Geldstrafe.
Aktuell scheinen die Geldstrafen zu gering, da die Veriene das bezahlen und die Störer einfach ungehindert
weitermachen.
Wenn ich mir gestern die Statements von Görlich und Gonther und heut von Gonther im Dopa anhöre, dann kann man ja nur konstatieren, dass die keinen Willen haben, etwas zu ändern.
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Dieser Beitrag wurde zuletzt von bijanbeat am 05.04.2026 um 16:31 Uhr bearbeitet Zitat von bijanbeat
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Das schöne Wort aber .
Fakt ist das was passieren muss . Die Politik und verantwortlich sind den Fans entgegen gekommen und sowas ist der Dank .
Es müssen halt Maßnahmen her die klar zeigen bis hier her und nicht weiter .
Vereine hatten doch genug Zeit sich darum zu kümmern scheinbar ohne Erfolg . Dann müssen andere Maßnahmen her . Wieso haben Vereine nicht schon längst Maßnahmen ergriffen die kennen doch ihre Schafleine
Zitat von backstreets29
Ich bin ja als Exil-Herthaner auch begeisterter Auswärstfahrer
Ich geniesse die Gesänge in der Kurve, bin voll dabei, Sohnemann und ich sind
nach den Spielen regelmässig heiser, weil wir die Mannschaft supporten und
Hertha lieben......auch wenn sie einem das manchmal sehr schwer macht.
Was ich nicht verstehe, ist der Antrieb der Ultras oder der sog. Szene.
Augenscheinlich geht es nicht um die Unterstützung der Mannschaft.....
Ich kann Protestaktionen verstehen (Tennisbälle....), ich kann Kritik
an der Vereinsführung verstehen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich
diese Leute immer und immer wieder in den Vordergrun spielen, um Randale
zu machen und nichts Anderes erreichen, als dem Verein und den anderen Fans
zu schaden...und zwar massiv.
Das ist kein Hertha-spezifisches Problem, das haben alle anderen Vereine auch...
mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Die Frage ist ja, welche Handhabe haben Vereine und Behörden?
Augenscheinlich spielen Securityfirmen hier eine Rolle, wenn es darum geht das Zeug in die Blöcke
zu bekommen.
Bei den Heimspielen muss der Stadionbetreiber hier für Sicherheit sorgen...in unserem Fall die
Stadt Berlin.
Kommt es zu Randalen, Ausschreitungen, kann man die Verursacher mithilfe der bereits installieren
Kameraüberwachung leicht identifizieren.
Ich sprech hier ausdrücklich nicht von dem Ausschreitungen, die kürzlich eindeutig von der Polizei ausging.
Ebenso muss seitens der DFL mal durchgegriffen werden. Bei solchen Ausschreitungen wie gestern kann es nur heissen: Spielabbruch. Bestrafung beider Mannschaften mit Punktabzug und horrender Geldstrafe.
Aktuell scheinen die Geldstrafen zu gering, da die Veriene das bezahlen und die Störer einfach ungehindert
weitermachen.
Wenn ich mir gestern die Statements von Görlich und Gonther und heut von Gonther im Dopa anhöre, dann kann man ja nur konstatieren, dass die keinen Willen haben, etwas zu ändern.
Ich bin ja als Exil-Herthaner auch begeisterter Auswärstfahrer
Ich geniesse die Gesänge in der Kurve, bin voll dabei, Sohnemann und ich sind
nach den Spielen regelmässig heiser, weil wir die Mannschaft supporten und
Hertha lieben......auch wenn sie einem das manchmal sehr schwer macht.
Was ich nicht verstehe, ist der Antrieb der Ultras oder der sog. Szene.
Augenscheinlich geht es nicht um die Unterstützung der Mannschaft.....
Ich kann Protestaktionen verstehen (Tennisbälle....), ich kann Kritik
an der Vereinsführung verstehen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich
diese Leute immer und immer wieder in den Vordergrun spielen, um Randale
zu machen und nichts Anderes erreichen, als dem Verein und den anderen Fans
zu schaden...und zwar massiv.
Das ist kein Hertha-spezifisches Problem, das haben alle anderen Vereine auch...
mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Die Frage ist ja, welche Handhabe haben Vereine und Behörden?
Augenscheinlich spielen Securityfirmen hier eine Rolle, wenn es darum geht das Zeug in die Blöcke
zu bekommen.
Bei den Heimspielen muss der Stadionbetreiber hier für Sicherheit sorgen...in unserem Fall die
Stadt Berlin.
Kommt es zu Randalen, Ausschreitungen, kann man die Verursacher mithilfe der bereits installieren
Kameraüberwachung leicht identifizieren.
Ich sprech hier ausdrücklich nicht von dem Ausschreitungen, die kürzlich eindeutig von der Polizei ausging.
Ebenso muss seitens der DFL mal durchgegriffen werden. Bei solchen Ausschreitungen wie gestern kann es nur heissen: Spielabbruch. Bestrafung beider Mannschaften mit Punktabzug und horrender Geldstrafe.
Aktuell scheinen die Geldstrafen zu gering, da die Veriene das bezahlen und die Störer einfach ungehindert
weitermachen.
Wenn ich mir gestern die Statements von Görlich und Gonther und heut von Gonther im Dopa anhöre, dann kann man ja nur konstatieren, dass die keinen Willen haben, etwas zu ändern.
Leider hat niemand wirklich Interesse diesbezüglich irgendetwas zu ändern und das gilt für jeden Verein mit einer gewalttätigen fanszene.
Woche für Woche und Saison für Saison immer die gleiche Polemik, aber ändern tut niemand etwas.
Stimme dir zu, einfach seitens der DFL horrende Strafen verhängen. Der strafenkatalog ist leider viel zu lasch.
Diese bestimmten Personen in den Kurven nehmen sich überall zu wichtig.
Wenn ich schon immer solche parolen wie „unsere Kurve“ oder „unser Verein“ oder „unsere Liebe“ etc. höre, mich würde mal interessieren wieviel von genau diesen Personen überhaupt Vereinsmitglied sind und was sie für ein vereinsleben wirklich unternehmen?
Aktuell schaden solche Leute ihren Vereinen mehr, als sie ihnen nützen.
Von daher scheinen sie es diesbezüglich nicht ganz so ernst zu meinen.
Leider gab es solche Probleme schon immer und zwar bei jedem Verein.
Ich finde, dass es generell zu lange toleriert wurde und hoffe, dass bald was passiert und es entsprechende Maßnahmen gibt.
Nur Sitzplätze, teure Tickets, alkoholverbot im Stadion, mehr kameraüberwachung im Stadion, härtere Strafen, etc
Vielen Dank an die Gruppen, die die solche Maßnahmen leider nötig machen.
Zitat von bijanbeat
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Okay, dann machen wir es wie folgt, jedesmal wenn es zu Pyroverstößen oder Randalen wie gestern kommt, muss die Ostkurve 200% Aufschlag im nächsten Heimspiel zahlen. Die Ost-Dauerkarteninhaber werden nachträglich zur Kasse gebeten.
Alternativ dazu, kann die „Fanszene“ die Täter ausliefern, um die Strafe zu vermeiden.
Das machen wir so lange, bis das Problem behoben ist.
So werden nur die bestraft, die es ändern könnten, wenn sie wollen.
Quelle: Berliner Morgenpost
Meinung
Skandalspiel in Dresden
Fan-Krawalle: Hertha BSC hat schon längst einen Imageschaden
Die Ausschreitungen zwischen den Fanlagern stellen einen neuen Tiefpunkt dar. Doch ein Großteil der Beobachter übersehen einen entscheidenden Aspekt.
Ein Kommentar von Paul Gorgas, Sport-Redakteur
Skandalspiel in Dresden
Fan-Krawalle: Hertha BSC hat schon längst einen Imageschaden
Die Ausschreitungen zwischen den Fanlagern stellen einen neuen Tiefpunkt dar. Doch ein Großteil der Beobachter übersehen einen entscheidenden Aspekt.
Ein Kommentar von Paul Gorgas, Sport-Redakteur
Zitat von Paul Gorgas
Nach den schweren Fanausschreitungen im Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) ist noch vieles unklar. Doch wer nun wessen Zaunfahne möglicherweise zuerst entwendet hat, ist eine müßige Diskussion. Denn der Imageschaden ist längst angerichtet – für den Berliner Fußball-Zweitligisten.
Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit ist ein Teil seiner Fans in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt. Beim Hinrundenspiel gegen Dresden im Olympiastadion, als es im Oberrang zu einer Konfrontation mit Dynamo-Anhängern kam. Beim Heimspiel gegen Schalke, als es schwerwiegende Zusammenstöße mit der Polizei gab. Und nun beim Skandalspiel in Dresden.
Herthas aktive Fanszene wehrt sich gegen pauschale Verurteilungen und kollektive Vorurteile durch Politik und Medien. Welche bewegenden Momente eine lebendige und vielfältige Fankultur erschaffen kann, bewies die Dresdner Choreografie in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans-Jürgen Kreische.
Hertha BSC: Geschäftsführer Peter Görlich findet deutliche Worte
Aber Geschäftsführer Peter Görlich hat recht, wenn er sagt, dass ein Vorfall wie in Dresden ebenjene Pauschalisierungen verstärkt. Gerade der 59-Jährige hat sich in den vergangenen Monaten als Vermittler zwischen Verbänden, Politik und Herthas Fanszene präsentiert.
Es ist deshalb genauso richtig, dass der Manager nun Konsequenzen im Dialog mit den eigenen Fans in Aussicht stellt. Von einem „Krisenzustand“ sprach Görlich am Samstag. Den hat Hertha nun auch in der Außendarstellung erreicht.
Ein Gros der bundesweiten Beobachter scheint nach den Randalen in Dresden das Hauptaugenmerk noch auf die Verfehlungen der Dynamo-Fans zu legen und übersieht dabei, dass Herthas Anhänger gleichermaßen Pyrotechnik auf die Tribüne feuerten und sich Zugang zum Innenraum verschafften.
Dass vor allem Dresdens Anhang nun unter dem Brennglas auftaucht, ist seinem vorauseilenden Ruf als Krawallmacher geschuldet. Damit Herthas Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung keinen ähnlichen Weg einschlägt, muss sich nun dringend etwas ändern. Schaden hat das Image der Berliner längst genommen.
Nach den schweren Fanausschreitungen im Zweitliga-Topspiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC (0:1) ist noch vieles unklar. Doch wer nun wessen Zaunfahne möglicherweise zuerst entwendet hat, ist eine müßige Diskussion. Denn der Imageschaden ist längst angerichtet – für den Berliner Fußball-Zweitligisten.
Bereits zum dritten Mal in dieser Spielzeit ist ein Teil seiner Fans in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt. Beim Hinrundenspiel gegen Dresden im Olympiastadion, als es im Oberrang zu einer Konfrontation mit Dynamo-Anhängern kam. Beim Heimspiel gegen Schalke, als es schwerwiegende Zusammenstöße mit der Polizei gab. Und nun beim Skandalspiel in Dresden.
Herthas aktive Fanszene wehrt sich gegen pauschale Verurteilungen und kollektive Vorurteile durch Politik und Medien. Welche bewegenden Momente eine lebendige und vielfältige Fankultur erschaffen kann, bewies die Dresdner Choreografie in Gedenken an den kürzlich verstorbenen Hans-Jürgen Kreische.
Hertha BSC: Geschäftsführer Peter Görlich findet deutliche Worte
Aber Geschäftsführer Peter Görlich hat recht, wenn er sagt, dass ein Vorfall wie in Dresden ebenjene Pauschalisierungen verstärkt. Gerade der 59-Jährige hat sich in den vergangenen Monaten als Vermittler zwischen Verbänden, Politik und Herthas Fanszene präsentiert.
Es ist deshalb genauso richtig, dass der Manager nun Konsequenzen im Dialog mit den eigenen Fans in Aussicht stellt. Von einem „Krisenzustand“ sprach Görlich am Samstag. Den hat Hertha nun auch in der Außendarstellung erreicht.
Ein Gros der bundesweiten Beobachter scheint nach den Randalen in Dresden das Hauptaugenmerk noch auf die Verfehlungen der Dynamo-Fans zu legen und übersieht dabei, dass Herthas Anhänger gleichermaßen Pyrotechnik auf die Tribüne feuerten und sich Zugang zum Innenraum verschafften.
Dass vor allem Dresdens Anhang nun unter dem Brennglas auftaucht, ist seinem vorauseilenden Ruf als Krawallmacher geschuldet. Damit Herthas Ansehen in der öffentlichen Wahrnehmung keinen ähnlichen Weg einschlägt, muss sich nun dringend etwas ändern. Schaden hat das Image der Berliner längst genommen.
Zitat von Basti77
Okay, dann machen wir es wie folgt, jedesmal wenn es zu Pyroverstößen oder Randalen wie gestern kommt, muss die Ostkurve 200% Aufschlag im nächsten Heimspiel zahlen. Die Ost-Dauerkarteninhaber werden nachträglich zur Kasse gebeten.
Alternativ dazu, kann die „Fanszene“ die Täter ausliefern, um die Strafe zu vermeiden.
Das machen wir so lange, bis das Problem behoben ist.
So werden nur die bestraft, die es ändern könnten, wenn sie wollen.
Zitat von bijanbeat
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Okay, dann machen wir es wie folgt, jedesmal wenn es zu Pyroverstößen oder Randalen wie gestern kommt, muss die Ostkurve 200% Aufschlag im nächsten Heimspiel zahlen. Die Ost-Dauerkarteninhaber werden nachträglich zur Kasse gebeten.
Alternativ dazu, kann die „Fanszene“ die Täter ausliefern, um die Strafe zu vermeiden.
Das machen wir so lange, bis das Problem behoben ist.
So werden nur die bestraft, die es ändern könnten, wenn sie wollen.
Seid mir bitte nicht böse aber das die Fanszene sich selbst ausliefert🤷♂️ da fehlt es mir am Glauben.
Und das Jungs wie meine Söhne sich mit den Schlägern dort, egal in welcher Form, anlegen…. Das kann es auch nicht sein.
Das ist Sache der Veranstalter bzw der Vereine!
Kann mir keiner erzählen, dass man via Gesichtserkennung, die Kandidaten nicht ermitteln kann. Und dann bitte harte Strafen. Das was da passiert ist mindestens der Versuch einer Körperverletzung.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kraule am 05.04.2026 um 18:15 Uhr bearbeitet Zitat von Kraule
Seid mir bitte nicht böse aber das die Fanszene sich selbst ausliefert🤷♂️ da gehlt es mir am Glauben. Und das Jungs wie meine Söhne sich mit den Schlägern dort, egal in welcher Form, sich anlegen…. Das kann es auch nicht sein.
Das ist Sache der Veranstalter bzw der Vereine!
Kann mir keiner erzählen, dass man via Gesichtserkennung, die Kandidaten nicht ermitteln kann. Und dann bitte harte Strafen. Das was da passiert ist mindestens der Versuch einer Körperverletzung.
Zitat von Basti77
Okay, dann machen wir es wie folgt, jedesmal wenn es zu Pyroverstößen oder Randalen wie gestern kommt, muss die Ostkurve 200% Aufschlag im nächsten Heimspiel zahlen. Die Ost-Dauerkarteninhaber werden nachträglich zur Kasse gebeten.
Alternativ dazu, kann die „Fanszene“ die Täter ausliefern, um die Strafe zu vermeiden.
Das machen wir so lange, bis das Problem behoben ist.
So werden nur die bestraft, die es ändern könnten, wenn sie wollen.
Zitat von bijanbeat
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Vielleicht gibt es hier noch Platz für eine andere Perspektive. Ja, Gewalt hat im Stadion keinen Platz – das ist klar. Aber die breite Fanbasis zu bestrafen, zerstört genau das, was unseren Fußball lebendig macht. Hinweise, dass Sicherheitsmaßnahmen gezielt umgangen wurden (z. B. gestern Zugang über interne Bereiche oder als Ordner ausgegeben und in Blocknähe gestanden), zeigen, dass das Problem auf mehreren Ebenen liegt. Und von „englischen Verhältnissen“ zu schwärmen ist einfach – wer dort schon war, weiß, dass das kein Spaß ist. Wer jetzt in Aktionismus verfällt, hat bald ganz andere Diskussionen hier (Ticketpreise, keine Gästefans, etc.).
Okay, dann machen wir es wie folgt, jedesmal wenn es zu Pyroverstößen oder Randalen wie gestern kommt, muss die Ostkurve 200% Aufschlag im nächsten Heimspiel zahlen. Die Ost-Dauerkarteninhaber werden nachträglich zur Kasse gebeten.
Alternativ dazu, kann die „Fanszene“ die Täter ausliefern, um die Strafe zu vermeiden.
Das machen wir so lange, bis das Problem behoben ist.
So werden nur die bestraft, die es ändern könnten, wenn sie wollen.
Seid mir bitte nicht böse aber das die Fanszene sich selbst ausliefert🤷♂️ da gehlt es mir am Glauben. Und das Jungs wie meine Söhne sich mit den Schlägern dort, egal in welcher Form, sich anlegen…. Das kann es auch nicht sein.
Das ist Sache der Veranstalter bzw der Vereine!
Kann mir keiner erzählen, dass man via Gesichtserkennung, die Kandidaten nicht ermitteln kann. Und dann bitte harte Strafen. Das was da passiert ist mindestens der Versuch einer Körperverletzung.
Die Vereine kennen doch ihr Kandidat doch ganz genau .
Es würde doch schon reichen gewisse Gruppen auch einfach mal von auswärts Fahrten ausschließen. Anstatt ihnen immer in vorraus Karten zu geben. . Man kann Mitgliedschaft entziehen Dauerkarten usw. .
Vereine hatten doch genug Möglichkeiten schon im vorraus dagegen zu steuern . Nur tun tun sie nichts zumindest bis jetzt
Was hier wieder alles gefordert wird, meine Güte. Ganze Kurven für das Handel einzelner bestrafen oder Fangruppen auf Verdacht asusschließen.
Ich muss mal erinnern, dass Bestrafungen ohne individueller Schuld der Menschenwürde widersprechen! Die Kollektivstrafen die hier teilweise gefordert werden, verstoßen gegen den allerersten Artikel unseres Grundgesetzes.
Ich muss mal erinnern, dass Bestrafungen ohne individueller Schuld der Menschenwürde widersprechen! Die Kollektivstrafen die hier teilweise gefordert werden, verstoßen gegen den allerersten Artikel unseres Grundgesetzes.
Hallo!
Ich war gestern im Stadion und nahe eurem Gästeblock.
Zu Beginn habe ich mich auf ein tolles Fußballspiel mit einer Superstimmung gefreut.
Dass auch der komplette Gästeblock bei der Schweigeminute still war und bei dem anschließenden Applaus mitgemacht hat, fand ich von euren Fans super. Bis dahin war alles super.
Es fing dann aber im Gästeblock eine Unruhe an, die ich von anderen Spielen im Dynamo-Stadion nicht kannte.
Ich war im benachbarten R-Block und konnte sehen, wie eure Hooligans ihre Fahnen mit Stangen und Klebeband an der Brüstung befestigt hatten und auch schwarze große Sporttaschen durch den Block gereicht wurden.
Außerdem sind ein paar Leute von euch unters Stadiondach und haben nach außen kommuniziert.
In unserem Block haben viele Zuschauer mehr zu euch als zum Spiel geschaut. Wie gesagt, soviel Unruhe im Gästeblock sind wir in Dresden nicht gewohnt.
Und außerdem saß ein Hooligan/Ultra bestimmt fünf Minuten in komplett vermummter Montur auf der Brüstung und hat nur gewartet in den Innenraum zu springen. Der Ordnungsdienst hat nur zugeschaut und nichts gemacht.
Mein Sohn, der mit mir im Stadion war, hat mich später gefragt, warum ein Teil von den Hertha-Fans schon viel eher den Block verlassen hat und nicht mehr wieder gekommen ist. Kann mir einer von euch darauf eine Antwort geben?
Ansonsten wünsche ich uns allen, dass sowas wie gestern nicht nochmal, egal in welchem Stadion, passiert.
Schöne Ostergrüße in die Hauptstadt aus Dresden.
Ich war gestern im Stadion und nahe eurem Gästeblock.
Zu Beginn habe ich mich auf ein tolles Fußballspiel mit einer Superstimmung gefreut.
Dass auch der komplette Gästeblock bei der Schweigeminute still war und bei dem anschließenden Applaus mitgemacht hat, fand ich von euren Fans super. Bis dahin war alles super.
Es fing dann aber im Gästeblock eine Unruhe an, die ich von anderen Spielen im Dynamo-Stadion nicht kannte.
Ich war im benachbarten R-Block und konnte sehen, wie eure Hooligans ihre Fahnen mit Stangen und Klebeband an der Brüstung befestigt hatten und auch schwarze große Sporttaschen durch den Block gereicht wurden.
Außerdem sind ein paar Leute von euch unters Stadiondach und haben nach außen kommuniziert.
In unserem Block haben viele Zuschauer mehr zu euch als zum Spiel geschaut. Wie gesagt, soviel Unruhe im Gästeblock sind wir in Dresden nicht gewohnt.
Und außerdem saß ein Hooligan/Ultra bestimmt fünf Minuten in komplett vermummter Montur auf der Brüstung und hat nur gewartet in den Innenraum zu springen. Der Ordnungsdienst hat nur zugeschaut und nichts gemacht.
Mein Sohn, der mit mir im Stadion war, hat mich später gefragt, warum ein Teil von den Hertha-Fans schon viel eher den Block verlassen hat und nicht mehr wieder gekommen ist. Kann mir einer von euch darauf eine Antwort geben?
Ansonsten wünsche ich uns allen, dass sowas wie gestern nicht nochmal, egal in welchem Stadion, passiert.
Schöne Ostergrüße in die Hauptstadt aus Dresden.
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