Fanszene
31.01.2011 - 16:49 Uhr
Zitat von StephanK
1. Wird hier nicht täglich seit zwei Wochen diskutiert, sondern mit einem Abschluss und nach mehreren Tagen geht eine erneute Diskussion los, weil eben am Spieltag etwas passiert ist, was vor zwei Wochen ausgelöst wurde. Wenn dir das nicht passt, dass man über die Reaktion der Mannschaft und der Kurve diskutiert, ist es auch kein Problem diesem Thread fernzubleiben. Schlimmer als ewig etwas auszudiskutieren finde ich, wenn versucht wird Diskussionen zu unterbinden. Dass die Mannschaft nicht mehr in die Kurve geht nach einem Spiel, sollte also nicht hier diskutiert werden? Oder wie die Selbstreflektion der Ultras aussieht auch nicht? Welchen Sinn hat dann bitte ein Diskussionsforum für dich?
2. Was gehört denn zur Ultra-Kultur und welche Dinge davon meinst du, will ein Großteil der Fans nicht haben? Wenn für dich die positiven Dinge überwiegen, ist das deine Meinung und auch ok. Du solltest aber auch genauso akzeptieren, wenn nicht alle so denken. Bei Hoeness standen auch Fans vor dem Gerichtsgebäude und meinten, dass er aber soviel Gutes getan hat.
Du verwendest richtigerweise die Begriffe "Stimmung" und "Gesänge". Das trifft es am besten. Wenn im Zusammenhang mit Ultras der Begriff "Support" verwendet wird, passt das eher selten.
Zitat von Cup-of-Tea
Ich muss mich hier jetzt auch mal einklinken.
Vorweg weiß ich nicht, wieso hier seit 2 Wochen fast täglich diskutiert wird? Der Fokus sollte auf Samstag 15:30 Uhr liegen.
@Berlin71
Bei deinen Beiträgen fasse ich mir am Kopf. Alle Gesänge kommen IMMER aus der Ostkurve und es ist wichtig, dass auch andere Teile des Stadions mitmachen - wenn es nur immer so ist. Gerade beim Einhaken fordert das auch die Ostkurve das besonders außerhalb der Ostkurve mitgemacht wird. Und das auch mal Gesänge von anderen Teilen der Ostkurve angestimmt werden, ist ebenfalls wichtig. Genauso das Feingefühl zu haben, wie letzten Samstag das der Fangesang “Hertha BSC heißt unser Verein, Hertha BSC wird es immer sein.” und dann 10 Minuten durchlaufen lässt. Einfach weil die Leute Bock hatten.
Ich stehe auch in der Ostkurve und ich hab das Gefühl seit der Rückkehr ist die Ostkurve enger denn je eine Einheit. Es gab deutlich schlechtere Zeiten in der Ostkurve. Und ich stehe auch in kalten Jahreszeiten oder wenn es draußen kalt ist, mit schwarzer Northface Jacke in der Kurve und ich bin KEIN Ultra. Und jetzt? Ziehe ich auch außerhalb vom Fußball an. Ich singe alle Fangesänge mit und gehe auch gefühlt heiser nach Hause. Über manche Themen kann man sicherlich ausgiebig diskutieren und jeder anderer Meinung sein. Für mich ist jeder Herthaner (egal ob Ultra, jung, alt, weiblich, männlich) wichtig. Und für mich gehört die Ultrakultur egal ob in Gladbach, Dortmund oder in anderen Ländern wie Frankreich zum Fußball dazu.
Bezüglich Corona: ich war auch nur bedingt im Stadion. Bei 25.000 Leute, ja aber spätestens das man noch Maske aufm Platz tragen muss, ging ich auch nicht. Und Deutschland hat viel zu spät die Stadien aufgemacht - aber anderes Thema - das wird den Fußball in Deutschland noch mega schaden.
Ich muss mich hier jetzt auch mal einklinken.
Vorweg weiß ich nicht, wieso hier seit 2 Wochen fast täglich diskutiert wird? Der Fokus sollte auf Samstag 15:30 Uhr liegen.
@Berlin71
Bei deinen Beiträgen fasse ich mir am Kopf. Alle Gesänge kommen IMMER aus der Ostkurve und es ist wichtig, dass auch andere Teile des Stadions mitmachen - wenn es nur immer so ist. Gerade beim Einhaken fordert das auch die Ostkurve das besonders außerhalb der Ostkurve mitgemacht wird. Und das auch mal Gesänge von anderen Teilen der Ostkurve angestimmt werden, ist ebenfalls wichtig. Genauso das Feingefühl zu haben, wie letzten Samstag das der Fangesang “Hertha BSC heißt unser Verein, Hertha BSC wird es immer sein.” und dann 10 Minuten durchlaufen lässt. Einfach weil die Leute Bock hatten.
Ich stehe auch in der Ostkurve und ich hab das Gefühl seit der Rückkehr ist die Ostkurve enger denn je eine Einheit. Es gab deutlich schlechtere Zeiten in der Ostkurve. Und ich stehe auch in kalten Jahreszeiten oder wenn es draußen kalt ist, mit schwarzer Northface Jacke in der Kurve und ich bin KEIN Ultra. Und jetzt? Ziehe ich auch außerhalb vom Fußball an. Ich singe alle Fangesänge mit und gehe auch gefühlt heiser nach Hause. Über manche Themen kann man sicherlich ausgiebig diskutieren und jeder anderer Meinung sein. Für mich ist jeder Herthaner (egal ob Ultra, jung, alt, weiblich, männlich) wichtig. Und für mich gehört die Ultrakultur egal ob in Gladbach, Dortmund oder in anderen Ländern wie Frankreich zum Fußball dazu.
Bezüglich Corona: ich war auch nur bedingt im Stadion. Bei 25.000 Leute, ja aber spätestens das man noch Maske aufm Platz tragen muss, ging ich auch nicht. Und Deutschland hat viel zu spät die Stadien aufgemacht - aber anderes Thema - das wird den Fußball in Deutschland noch mega schaden.
1. Wird hier nicht täglich seit zwei Wochen diskutiert, sondern mit einem Abschluss und nach mehreren Tagen geht eine erneute Diskussion los, weil eben am Spieltag etwas passiert ist, was vor zwei Wochen ausgelöst wurde. Wenn dir das nicht passt, dass man über die Reaktion der Mannschaft und der Kurve diskutiert, ist es auch kein Problem diesem Thread fernzubleiben. Schlimmer als ewig etwas auszudiskutieren finde ich, wenn versucht wird Diskussionen zu unterbinden. Dass die Mannschaft nicht mehr in die Kurve geht nach einem Spiel, sollte also nicht hier diskutiert werden? Oder wie die Selbstreflektion der Ultras aussieht auch nicht? Welchen Sinn hat dann bitte ein Diskussionsforum für dich?
2. Was gehört denn zur Ultra-Kultur und welche Dinge davon meinst du, will ein Großteil der Fans nicht haben? Wenn für dich die positiven Dinge überwiegen, ist das deine Meinung und auch ok. Du solltest aber auch genauso akzeptieren, wenn nicht alle so denken. Bei Hoeness standen auch Fans vor dem Gerichtsgebäude und meinten, dass er aber soviel Gutes getan hat.
Du verwendest richtigerweise die Begriffe "Stimmung" und "Gesänge". Das trifft es am besten. Wenn im Zusammenhang mit Ultras der Begriff "Support" verwendet wird, passt das eher selten.
Wir müssen das diskutieren, weil die Sache noch nicht erledigt ist. Die Ultras sind beleidigt, weil die Mannschaft in Augsburg nicht in die Kurve gekommen ist. Jetzt sind sie noch mehr beleidigt, vermute ich mal, weil die Mannschaft wieder nicht in die Kurve kam und das auch öffentlich erklärt hat.
Die Ultras haben öffentlich erklärt, dass das Tischtuch zerschnitten sei.
Und jetzt ?
Was machen die Ultras in Bielefeld und gegen Mainz und was macht die Mannschaft ?
Einig sind sich die meisten User hier, dass ein Teil der Ultras in die Schranken gewiesen werden muß, dass wir aber alle wollen, dass der Support aus der Fankurve laut und organisiert kommt.
Ich bin jedesmal stolz, wenn ich in einem vollbesetzten Stadion, selbst in Dortmund, unsere Fankurve lautstark höre und die TV-Kameras drauf gehen. Super, so will ich das.
Aber ich kann auch Spiele verlieren ohne die eigene Mannschaft fertig zu machen, ohne aggressiv gegen Spieler des eigenen Teams vor zu gehen.
Zurück zum Anfang. Wie geht dieser Konflikt weiter. Wenn einige führende Köpfe der Ultras nicht begreifen, dass ihr Verhalten nicht toleriert wird, dann muß man sich Konsequenzen überlegen. Das tun wir hier, auch wenn wir nichts zu entscheiden haben.
Aber ich bin mir ganz sicher, Hertha BSC liest hier mit und die Ultras zum Teil auch. Vielleicht können wir mit der Diskussion etwas bewirken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 26.04.2022 um 19:36 Uhr bearbeitet Zitat von Gruenschnabel
Guten Morgen.
Ich hab die Kommentare seit gestern ein wenig verfolgt. Auf den ersten Kommentar hatte ich gar nicht reagieren wollen, da dass hier nach meinem Verständnis nicht viel bringt. Da aber dein zweiter Kommentar etwas ausführlicher ist, möchte ich als bunt und vielfältig denkender Hertha Fan doch meine Meinung zu diesem Thema äußern.
Erstens brauchen wir weder auf noch neben noch sonstwo auf dieser Welt Gewalt. Diese kann mit Einschüchterung weil ich nunmal der Überlegende bin beginnen, und setzt sich über Bedrohung bis zur Ausführung vielleicht von Gewaltanwendung fort.
Ich halte nichts von einer Kultur des Stärkeren.
Ja und wer diese für gut, richtig und wichtig hält muss durch Geschlossenheit in seine Schranken gewiesen werden. Hier wurden einfach schon viel zu lange Grenzen überschritten, die mit, Leidenschaft und Fan sein und auch mit dem Fußball an sich nichts zu tun haben.
Ich verstehe, dass der Ein oder andere Einzelne sich in der Gruppe wohlfühlt und dieses Gefühl der Zugehörigkeit ihm oder ihr eben auch Halt gibt.
Wenn diese Gruppen wie auch jeder andere Fan sich aber weder an allgemeine Regeln des Miteinanders hält, Wertschätzung oder Respekt dem anders denkenden Fan oder sogar Spieler oder einfach nur Menschen für unwichtig hält, dann haben wir in den Stadien aber generell in unser Gesellschaft einfach ein großes Problem.
Das fängt oft in der Anonymität des Netztes an oder auch mit Schmierereien oder woanders im Alltag.
Wir haben es scheinbar auch im Jahr Dreitausend noch nicht gelernt und halten es scheinbar auch immer noch nicht für Lebensnotwendig miteinander wertschätzend zu kommunizieren.
Wir sind nun mal alle unterschiedlich und jeder von uns hatte und hat andere Voraussetzungen für sein Leben geschenkt bekommen. Wir erleben Frust im Alltag, im Beruf oder woanders oder aber auch umgekehrt und sind dementsprechend mit unserem Dasein ziemlich zufrieden.
Weder dem einen noch dem anderen steht es aber zu dies durch Arroganz oder Abwertung noch über Gewalt dem Anderen gegenüber zu äußern.
Ich z.B. ich schätze tolle, kreative Choreos natürlich wie viele andere hier auch sehr aber bin trotzdem der Meinung, dass es demjenigen der zu dieser Art der Unterhaltung beiträgt nicht das Recht gibt sich über dem anderen Fan zu stellen oder zu denken, dass er der wahre Fan wäre. Weil jemand singt oder gröhlt macht es ihm auch nicht wertvoller als den Fan der seinen Club im stillen begleitet.
Wie jemand seinem Verein im Herzen trägt und begleitet, ob phasenweise oder ein lebenslang, laut oder leise, braucht doch gar nicht von uns bewertet werden. Wer sind wir denn das wir wissen was richtig und wahr ist und was eben das Gegenteil ist ?
Jeder soll auf seine Art seinen Fußball Club begleiten dürfen aber auf eine wertschätzende Art und Weise und ohne jegliche Form von Gewalt oder Androhung von Gewalt.
Das dies möglich ist sieht man in anderen Foren, in anderen Stadien dieser Welt.
Wir sollten anfangen Gewalt zu verbannen und einfach unser aller Spiel, welches uns das Leben oft soviel erträglicher macht aber auch Kummer bringt, einfach als schönste Nebensache der Welt verstehen und irgendwann eben auch verinnerlichen!
Wenn wir das alle hinbekommen, ist der Fußball das was er sein sollte , nämlich ein großartiges Spiel was uns in aller erster Linie zusammen bringen soll und glücklich machen soll, was uns Halt aber auch Normen des Zusammenlebens schenken kann, wir müssen diese Möglichkeit dieses Spiels nur auch als solche verstehen und nichts daraus machen was uns mehr schadet als das es uns gut tut.
Lasst uns Hertha begleiten und unterstützen alle gemeinsam und alle gerne anders aber auf eine wertschätzende Art und Weise eben.
In dem Sinne
HaHoHe
Guten Morgen.
Ich hab die Kommentare seit gestern ein wenig verfolgt. Auf den ersten Kommentar hatte ich gar nicht reagieren wollen, da dass hier nach meinem Verständnis nicht viel bringt. Da aber dein zweiter Kommentar etwas ausführlicher ist, möchte ich als bunt und vielfältig denkender Hertha Fan doch meine Meinung zu diesem Thema äußern.
Erstens brauchen wir weder auf noch neben noch sonstwo auf dieser Welt Gewalt. Diese kann mit Einschüchterung weil ich nunmal der Überlegende bin beginnen, und setzt sich über Bedrohung bis zur Ausführung vielleicht von Gewaltanwendung fort.
Ich halte nichts von einer Kultur des Stärkeren.
Ja und wer diese für gut, richtig und wichtig hält muss durch Geschlossenheit in seine Schranken gewiesen werden. Hier wurden einfach schon viel zu lange Grenzen überschritten, die mit, Leidenschaft und Fan sein und auch mit dem Fußball an sich nichts zu tun haben.
Ich verstehe, dass der Ein oder andere Einzelne sich in der Gruppe wohlfühlt und dieses Gefühl der Zugehörigkeit ihm oder ihr eben auch Halt gibt.
Wenn diese Gruppen wie auch jeder andere Fan sich aber weder an allgemeine Regeln des Miteinanders hält, Wertschätzung oder Respekt dem anders denkenden Fan oder sogar Spieler oder einfach nur Menschen für unwichtig hält, dann haben wir in den Stadien aber generell in unser Gesellschaft einfach ein großes Problem.
Das fängt oft in der Anonymität des Netztes an oder auch mit Schmierereien oder woanders im Alltag.
Wir haben es scheinbar auch im Jahr Dreitausend noch nicht gelernt und halten es scheinbar auch immer noch nicht für Lebensnotwendig miteinander wertschätzend zu kommunizieren.
Wir sind nun mal alle unterschiedlich und jeder von uns hatte und hat andere Voraussetzungen für sein Leben geschenkt bekommen. Wir erleben Frust im Alltag, im Beruf oder woanders oder aber auch umgekehrt und sind dementsprechend mit unserem Dasein ziemlich zufrieden.
Weder dem einen noch dem anderen steht es aber zu dies durch Arroganz oder Abwertung noch über Gewalt dem Anderen gegenüber zu äußern.
Ich z.B. ich schätze tolle, kreative Choreos natürlich wie viele andere hier auch sehr aber bin trotzdem der Meinung, dass es demjenigen der zu dieser Art der Unterhaltung beiträgt nicht das Recht gibt sich über dem anderen Fan zu stellen oder zu denken, dass er der wahre Fan wäre. Weil jemand singt oder gröhlt macht es ihm auch nicht wertvoller als den Fan der seinen Club im stillen begleitet.
Wie jemand seinem Verein im Herzen trägt und begleitet, ob phasenweise oder ein lebenslang, laut oder leise, braucht doch gar nicht von uns bewertet werden. Wer sind wir denn das wir wissen was richtig und wahr ist und was eben das Gegenteil ist ?
Jeder soll auf seine Art seinen Fußball Club begleiten dürfen aber auf eine wertschätzende Art und Weise und ohne jegliche Form von Gewalt oder Androhung von Gewalt.
Das dies möglich ist sieht man in anderen Foren, in anderen Stadien dieser Welt.
Wir sollten anfangen Gewalt zu verbannen und einfach unser aller Spiel, welches uns das Leben oft soviel erträglicher macht aber auch Kummer bringt, einfach als schönste Nebensache der Welt verstehen und irgendwann eben auch verinnerlichen!
Wenn wir das alle hinbekommen, ist der Fußball das was er sein sollte , nämlich ein großartiges Spiel was uns in aller erster Linie zusammen bringen soll und glücklich machen soll, was uns Halt aber auch Normen des Zusammenlebens schenken kann, wir müssen diese Möglichkeit dieses Spiels nur auch als solche verstehen und nichts daraus machen was uns mehr schadet als das es uns gut tut.
Lasst uns Hertha begleiten und unterstützen alle gemeinsam und alle gerne anders aber auf eine wertschätzende Art und Weise eben.
In dem Sinne
HaHoHe
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Zunächst muss man feststellen, dass in der heutigen Zeit die Bundesligavereine keine "Vereine" mehr im eigentlichen Sinne sind, sondern Unternehmen im Sportbereich, die Umsätze erzielen und Gewinne einfahren wollen. Dies vorausgesetzt, sollten wir Bundesligavereine und die Frage "Wem gehört etwas" nicht mehr mit kleinen Fußball-Kreisligisten vergleichen sondern mit Unternehmen (oder auch politischen Parteien). Natürlich bestimmen in z. B. der CDU die Mitglieder über die Grundsätze der Partei, wenn aber der Wähler sich dann für die Konkurrenz entscheidet und das Interesse verliert - was bringt der Besitz dann noch? Somit "gehört" eine Partei in gewissem Maße den Wählern oder Anhängern. Natürlich gehört das Unternehmen Siemens den Aktionären, aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen - was bringt der Besitz dann? - somit könnte man also argumentieren, dass auch Siemens in gewissem Maße nicht den Eigentümern sondern den Kunden gehört.
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Zunächst muss man feststellen, dass in der heutigen Zeit die Bundesligavereine keine "Vereine" mehr im eigentlichen Sinne sind, sondern Unternehmen im Sportbereich, die Umsätze erzielen und Gewinne einfahren wollen. Dies vorausgesetzt, sollten wir Bundesligavereine und die Frage "Wem gehört etwas" nicht mehr mit kleinen Fußball-Kreisligisten vergleichen sondern mit Unternehmen (oder auch politischen Parteien). Natürlich bestimmen in z. B. der CDU die Mitglieder über die Grundsätze der Partei, wenn aber der Wähler sich dann für die Konkurrenz entscheidet und das Interesse verliert - was bringt der Besitz dann noch? Somit "gehört" eine Partei in gewissem Maße den Wählern oder Anhängern. Natürlich gehört das Unternehmen Siemens den Aktionären, aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen - was bringt der Besitz dann? - somit könnte man also argumentieren, dass auch Siemens in gewissem Maße nicht den Eigentümern sondern den Kunden gehört.
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Zitat von Pickelhaube
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Zitat von Pickelhaube
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Zunächst muss man feststellen, dass in der heutigen Zeit die Bundesligavereine keine "Vereine" mehr im eigentlichen Sinne sind, sondern Unternehmen im Sportbereich, die Umsätze erzielen und Gewinne einfahren wollen. Dies vorausgesetzt, sollten wir Bundesligavereine und die Frage "Wem gehört etwas" nicht mehr mit kleinen Fußball-Kreisligisten vergleichen sondern mit Unternehmen (oder auch politischen Parteien). Natürlich bestimmen in z. B. der CDU die Mitglieder über die Grundsätze der Partei, wenn aber der Wähler sich dann für die Konkurrenz entscheidet und das Interesse verliert - was bringt der Besitz dann noch? Somit "gehört" eine Partei in gewissem Maße den Wählern oder Anhängern. Natürlich gehört das Unternehmen Siemens den Aktionären, aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen - was bringt der Besitz dann? - somit könnte man also argumentieren, dass auch Siemens in gewissem Maße nicht den Eigentümern sondern den Kunden gehört.
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Zunächst muss man feststellen, dass in der heutigen Zeit die Bundesligavereine keine "Vereine" mehr im eigentlichen Sinne sind, sondern Unternehmen im Sportbereich, die Umsätze erzielen und Gewinne einfahren wollen. Dies vorausgesetzt, sollten wir Bundesligavereine und die Frage "Wem gehört etwas" nicht mehr mit kleinen Fußball-Kreisligisten vergleichen sondern mit Unternehmen (oder auch politischen Parteien). Natürlich bestimmen in z. B. der CDU die Mitglieder über die Grundsätze der Partei, wenn aber der Wähler sich dann für die Konkurrenz entscheidet und das Interesse verliert - was bringt der Besitz dann noch? Somit "gehört" eine Partei in gewissem Maße den Wählern oder Anhängern. Natürlich gehört das Unternehmen Siemens den Aktionären, aber wenn die Kunden die Produkte nicht kaufen - was bringt der Besitz dann? - somit könnte man also argumentieren, dass auch Siemens in gewissem Maße nicht den Eigentümern sondern den Kunden gehört.
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben? Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weißen „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht Spuren?
Oder gar die, die die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 26.04.2022 um 20:30 Uhr bearbeitet Zitat von roquebsc
Es wäre schön, wenn wir das Märchen vom angeblichen Stimmunsboykott der "Ultras" am Sonntag endlich ad acta legen. Wie @Berlin71 darauf gekommen ist, darf er gerne nochmal erläutern. Fakt ist aber, es gab die volle akustische Unterstützung, samt Trommel und Co. Es wurde lediglich auf große Schwenkfahnen verzichtet. Das wurde jedoch niemand anderem verboten in der Kurve.
Es wäre schön, wenn wir das Märchen vom angeblichen Stimmunsboykott der "Ultras" am Sonntag endlich ad acta legen. Wie @Berlin71 darauf gekommen ist, darf er gerne nochmal erläutern. Fakt ist aber, es gab die volle akustische Unterstützung, samt Trommel und Co. Es wurde lediglich auf große Schwenkfahnen verzichtet. Das wurde jedoch niemand anderem verboten in der Kurve.
Der User hat ja bereits selbst geantwortet. Da jetzt aber wiederholt leicht schizophrene Äußerungen aus dieser Ecke kamen, vielleicht mal ein direktes Zitat der eigenen Leute:
Quelle: Tagesspiegel
Ungeachtet der heftigen Kritik daran blieben die Ultras trotzig. Die Harlekins, die bekannteste Fan-Gruppierung des Vereins, schrieben auf ihrer Webseite: „Wir bereuen diese Aktion nicht.“ Diese Mannschaft habe die Fahne auf der Brust nicht verdient.
Im „Kurvenecho“ zum Spiel gegen den VfB erklärten die Ultras zudem, dass sie „aufgrund des nicht wegzudiskutierenden Bruchs mit den Spielern“ auf optische Stilmittel wie Schwenkfahnen und Doppelhalter verzichten UND „auch das Liedgut mehr dem Geschehen auf dem Rasen anpassen“ würden.
Im „Kurvenecho“ zum Spiel gegen den VfB erklärten die Ultras zudem, dass sie „aufgrund des nicht wegzudiskutierenden Bruchs mit den Spielern“ auf optische Stilmittel wie Schwenkfahnen und Doppelhalter verzichten UND „auch das Liedgut mehr dem Geschehen auf dem Rasen anpassen“ würden.
Wenn sich Stimmung aus optischen und akustischen Reizen zusammensetzt, dann ist das in dieser Kombination schon eindeutig eine Art Aufruf zum (Teil-)Boykott. Dass man letztlich dann womöglich nicht ganz so viel davon merkte, lag wohl einerseits am Spielverlauf und andererseits womöglich zudem auch daran, dass die Ultras die Ostkurve und das Stadion doch nicht ganz so fest im Griff haben, wie sie denken. Im Nachhinein will man das natürlich anders darstellen, da man ja beansprucht für alle (echten) Fans zu sprechen.
Dass man da entgegen der eigenen Darstellung zunehmend den Einfluss verliert, merkte man ja später auch noch an anderer Stelle.
Quelle: Tagesspiegel
Noch Minuten nach dem Abpfiff war die Ostkurve komplett bevölkert. „Wir woll’n die Mannschaft seh’n“, wurde zwischenzeitlich gesungen. Aber die Mannschaft war weg, und sie kam auch nicht mehr. Erst als sich diese Erkenntnis in der Masse breit machte, lichteten sich die Reihen. Die Fans verließen schweigend das Stadion. Pfiffe oder Unmutsbekundungen – in solchen Situationen eigentlich üblich – gab es nicht.
Das lag vermutlich auch daran, dass ein Großteil der normalen Fans die Entscheidung der Mannschaft verstehen konnte. „Gegen Union war’s nicht okay“, sagte Torhüter Lotka. Viele Anhänger sahen das ähnlich.
Das lag vermutlich auch daran, dass ein Großteil der normalen Fans die Entscheidung der Mannschaft verstehen konnte. „Gegen Union war’s nicht okay“, sagte Torhüter Lotka. Viele Anhänger sahen das ähnlich.
Das ist mE genau der mehrfach angesprochene Bruch zwischen Ultras und Normalos, der auch schon an anderen Stellen wie in Fan-Interviews, auf YouTube-Kanälen, hier im Forum und selbst auf Facebook deutlich herauszuhören, -sehen und -lesen ist. Im Gesamttenor ist das meinen Eindrücken nach sogar recht deutlich, auch wenn einzelne Stimmen aus der entsprechenden Szene es naturgemäß anders sehen werden.
Zitat von Der-Neue
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben? Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weiße „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht Spuren?
Oder gar die, die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Meinst du die Stammkundschaft, die 1/3 des Eintrittspreises bezahlt wie die anderen Stammgäste?
Oder meinst du die, die stets in blau weiß ins Stadion und ganz offen für und nicht gegen diesen Verein oder die „Firma“ leben? Vielleicht aber auch die, die vor dem Stadion kistenweise vorglühen während die anderen im Stadion und herum die Gastronomie nutzen?
Es gibt ja noch die Stammkunden, die den blau weiße „Möchtegernfans“ auch gerne mal Gewalt androhen wenn sie nicht Spuren?
Oder gar die, die Angestellten des Vereins, der Firma bedrohen!?
Ich wollte diejenigen mit meinem Post unterstützen, die sehr viel Zeit und Geld für Hertha opfern und geopfert haben, diejenigen, die zu Auswärtsspielen fahren, um die Mannschaft zu unterstützen, diejenigen, die Hertha auch in Zeiten ohne jeden Erfolgt unterstützen und unterstützt haben, diejenigen, die in den 1980ern für Hertha gesammelt haben. Meines Erachtens waren dies unter anderem und in besonderem Maße die Gruppen, die u. a. früher Hertha-Frösche (ich meine nicht diesen Fan-Club) und jetzt "Ultras" genannt werden.
Zitat von Pickelhaube
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Es wird immer gesagt, dass Hertha-Fans den Verein im Abstiegskampf unterstützen müssten oder kein Anrecht darauf hätten, dass sich das Team in der OK nach dem Spiel bedankt. Ich aber meine, dass gerade die Ultras die absoluten Stammkunden sind, die erstens weder irgendeine Verpflichtung dem Verein oder der Mannschaft gegenüber haben und zweitens, die Hertha in besonderem Maße achten sollte, denn: Wo Hertha wirtschaftlich bzw. zuschauertechnisch und stimmungstechnsich steht, wenn die Ultras wegfallen würden und der sportliche Erfolg und das Happening Bundesliga wegfällt, dass möchte ich mir gar nicht ausmalen. Daher wirklich eine Warnung bzw. ein Ratschlag an die Herren im Management: Hertha ist oft genug abgestiegen und auch die letzten Jahre waren nicht dazu angetan, neue Fans zu gewinnen. Übertreibt es mit eurer Arroganz nicht. Wenn ihr eure Stammkunden nicht pflegt und der Meinung seid, dass euch Hertha BSC gehört, wird euch ein Windhorst, der eine Rendite erwartet, unangenehme Fragen stellen, ihr werdet weiter Million um Million Verluste anhäufen und ihr werdet früher oder später merken, dass der Besitz eines Unternehmens ohne Kunden, die euer Produkt kaufen, einem Unternehmer nichts bringt...
Man kann über fehlende Fannähe diskutieren und unterschiedlicher Meinung sein. Auch ich würde mir wünschen, dass sich Verein und Fans mehr zu einer Einheit formen, sodass man von einer großen "Hertha-Familie" sprechen könnte.
Hier klingt es aber so, als seien die Ultras diejenigen, die die anderen Zuschauer anlocken oder für Stimmung sorgen. Dies mag zum Teil sogar stimmen - allerdings haben auch diese Aspekte zwei Seiten einer Medaille. Durch ihr oftmals selbstgefällige, eher sogar peinliche Auftreten hat Hertha in der Außendarstellung oftmals den Ruf eines Vereins mit "asozialen" Fans. Sicherlich gibt es solche nicht nur unter den Ultras. Dennoch sind sie diejenigen, die in besonderem Maße für peinliche Schlagzeilen (Trikotaktion, geschmacklose Spruchbänder, Pyrotechnik, Hass auf Polizisten, Pöbeleien gegen andere Vereine und Personen mit einer konträren Meinung zu ihrer) sorgen.
Daher wird auch andersherum ein Schuh draus: Mit Sicherheit bleiben viele Menschen (insbesondere Familien mit Kindern) dem Stadion oder zumindest der Kurve fern. Daher sorgen die Ultras auch für einen gegenteiligen und negativen Effekt.
Ja, sie sind diejenigen, die die Stimmung anheizen, tolle Choreographien vorbereiten und zu jedem Spiel fahren. Müssen sie nicht machen, dennoch: Respekt dafür. Sie sind aber auch diejenigen, die für unzählige Momente sorgen, in denen man sich im besten Fall fremdschämt.
Und allein deswegen bin ich absolut nicht der Meinung, dass man die Ultras "in besonderem Maße achten sollte". Wieso, weil sie etwas Besseres sind?
Inwieweit soll die Führungsetage die Ultras beispielsweise nach der Trikotaktion pflegen bzw. auf die zukommen? Das war eine Reaktion, die sich die Ultras nicht hätten erlauben DÜRFEN. Und sie haben ihren Fehler mal wieder nicht eingesehen. Einzig die Tatsache, dass es die "falschen" Spieler getroffen hat, wurde als Teil einer völlig fehlgeleiteten Selbstreflexion angemerkt.
Durch den sportlichen Misserfolg sind wir ohnehin kein besonders beliebter Verein. Aber das Ansehen kann steigen, wenn die Fans sich entsprechend präsentieren. So z.B. bei Union, die bereits lange vor deren Aufstieg beliebt waren - eben weil die Fans für gute Stimmung sorgen und die eigenen Spieler nicht auspfeiffen.
Durch ihr sehr fragwürdiges Verhalten haben aber vor allem unsere Ultras dem Ansehen von Hertha BSC stark geschadet.
Ich bin wahrlich kein Fan der Führungsebene und ja, gerne kann etwas in Puncto Fannähe getan werden. Was die Ultras angeht, sind aber die selbsternannten Sprachrohre der Fans ENDLICH an der Reihe, an ihrem Verhalten etwas zu verändern.
Zitat von Feralus
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Zitat von Pickelhaube
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Das will ich fett unterstreichen. Wir, die "alten" Herthaner, die heute auf der Gegengrade oder auf der Tribüne sitzen, wir haben Hertha BSC in guten und in schlechten Tagen begleitet und unterstützt. Wir waren in der Oberliga, in der 2. Liga dabei, haben Anleihen gekauft und zahlen heute 50 € und mehr Eintrittspreise und haben unser Herz immer noch in der Fankurve, freuen uns über gute Choreos und erzählen gerne auch von alten Zeiten, unseren Kindern und Enkelkindern.
Und wir schämen uns wegen des Verhaltens von total durchgedrehten Fans, die auch eine Woche später noch nicht wissen was sie tun.
Wir wußten das und waren nur bedingt stolz auf Auswüchse bei Heim- und Auswärtsspielen; wir wußten zumindest, das manches, was im Eifer des Gefechts passierte, nicht in Ordnung war.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 26.04.2022 um 20:49 Uhr bearbeitet Zitat von Berlin71
Das will ich fett unterstreichen. Wir, die "alten" Herthaner, die heute auf der Gegengrade oder auf der Tribüne sitzen, wir haben Hertha BSC in guten und in schlechten Tagen begleitet und unterstützt. Wir waren in der Oberliga, in der 2. Liga dabei, haben Anleihen gekauft und zahlen heute 50 € und mehr Eintrittspreise und haben unser Herz immer noch in der Fankurve, freuen uns über gute Choreos und erzählen gerne auch von alten Zeiten, unseren Kindern und Enkelkindern.
Und wir schämen uns wegen des Verhaltens von total durchgedrehten Fans, die auch eine Woche später noch nicht wissen was sie tun.
Wir wußten das und waren nur bedingt stolz auf Auswüchse bei Heim- und Auswärtsspielen; wir wußten zumindest, das manches, was im Eifer des Gefechts passierte, nicht in Ordnung war.
Zitat von Feralus
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Zitat von Pickelhaube
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Mal ein paar Gedanken von mir zum Thema "Wem gehört eigentlich ein Fußballverein":
Wie ist es nun bei Hertha BSC? Der Verein ist defizitär und würde heute ohne das Engagement der treuesten der treuen Kunden, und hier meine ich die Ultras, gar nicht mehr existieren. Man denke an die Zeiten in den 1980ern im leeren Olympiastadion oder in der Oberliga zurück. Hier muss man von Hertha eine gewisse Dankbarkeit einfordern, meiner Meinung nach.
Das sind aber nicht die jetzigen Ultras sondern da redest du eher von den Leuten die sich jetzt halt über die Ultras aufregen.
Das will ich fett unterstreichen. Wir, die "alten" Herthaner, die heute auf der Gegengrade oder auf der Tribüne sitzen, wir haben Hertha BSC in guten und in schlechten Tagen begleitet und unterstützt. Wir waren in der Oberliga, in der 2. Liga dabei, haben Anleihen gekauft und zahlen heute 50 € und mehr Eintrittspreise und haben unser Herz immer noch in der Fankurve, freuen uns über gute Choreos und erzählen gerne auch von alten Zeiten, unseren Kindern und Enkelkindern.
Und wir schämen uns wegen des Verhaltens von total durchgedrehten Fans, die auch eine Woche später noch nicht wissen was sie tun.
Wir wußten das und waren nur bedingt stolz auf Auswüchse bei Heim- und Auswärtsspielen; wir wußten zumindest, das manches, was im Eifer des Gefechts passierte, nicht in Ordnung war.
Ich mein ich bin zwar "erst" 87er Jahrgang aber ich reih mich da durchaus mit ein, Vadder, Opa, Schwestern, Neffen, Schwager, alle Herthaner, früher Ostkurve, dann andere Blöcke, Auswärts wird natürlich auch gefahren.
Mein vater ist jetzt 70 und fährt ebenfalls immer noch auswärts und geht halt auch seit der Jugend zu Hertha etc....
Supporter - Ja gerne
Ultras - Zumeist eher weniger gerne (auch wenn ich da auch nen paar Leute kenn die echt in Ordnung sind, sich aber auch oft mit vielen Dingen die passieren nicht ganz identifizieren können)
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