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Fanszene

31.01.2011 - 16:49 Uhr
Fanszene |#2371
11.12.2023 - 15:03 Uhr
Zitat von vanscap
Zitat von Pal1975

Na ja, wenn alle so denken wie einige hier, braucht man sich ja nicht wundern, dass unsere Gesellschaft immer respektloser und uneinsichtiger wird.

Man kann doch nicht etwas befürworten was verboten ist und das dann ernsthaft solange betreiben bis es irgendwann vielleicht erlaubt wird. Das Stadion ist kein rechtsfreier Raum, wo man einfach alles machen kann was man möchte. Warum Pyrotechnik im Stadion verboten ist, sollte jedem klar sein. Wenn man nicht einmal selbst darauf kommt tut es mir ernsthaft leid, aber mich wundert hier nichts mehr bei solchen Aussagen.

Und zu den Strafen. Es ist nicht euer Geld. Dann habt doch wenigstens den ***** in der Hose und zahlt diese für den Verein. Ihr könnte ja extra dafür ein Spendenkonto einrichten, wo alle Beteiligten monatlich einzahlen und dann das Geld an den Verein überweisen. Komisch, davon will man nichts wissen. Ich würde euch alle mal sehen, wenn durch Fehlverhalten anderer euer Einkommen gemindert wird. Ist schon scheiße sowas, aber 1+1 zusammenzuzählen ist eben bei vielen nicht möglich.

Was ist euch wichtiger diese Pyroscheiße oder der Verein?



Naja, ich finde schon dass es darüber eine ausgeglichene Diskussion geben darf. Pyrotechnik wird abgebrannt, ob verboten oder nicht. Man kann sich nicht hinstellen und mit einer Realität argumentieren, die es nicht gibt. Wenn wir uns die zahlen angucken werden jährlich mehr Menschen in Stadien durch Pfefferspray der Polizei verletzt, als durch Pyrotechnik.

Wenn es wirklich um die Angst vor Verletzungen geht, sollte man sich um Alternativmodelle bemühen. In Dänemarkt gibt es beispielsweise Versuche mit sogenannten "kalten" Fackeln, die nicht annähernd so heiß werden und damit zumindest in diesem Bereich nicht gesundheitsgefährdent sind. Ähnliche Bestrebungen könnte man auch bezüglich der Verträglichkeit des Rauches angehen. Es ist nicht so, als ob es keine Alternativen gäbe.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sowohl die aktiven Fanszenen, als auch die Behörden könnten hier Lösungen finden, bei denen eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen ist. Dafür müsste man dann aber auch einander zuhören und dafür offen sein, Abstriche zu machen.


Und solange es immer noch Chaoten gibt die meinen im Stadion ist ein rechtsfreier Raum in dem ich alles machen darf, denke ich wird es niemals irgendwelche Zugeständnisse geben. Wer weiß was dann alles noch passiert und der Vergleich mit dem Pfefferspray ist wohl Hanebüchen. Es liegt ganz allein an diesen Chaoten sich einfach mal anständig im Stadion zu benehmen. Dort sind Familien mit Kindern, da hat Gewalt und alles drumherum nichts zu suchen.

Wann geht es diesen Chaoten endlich mal in den Kopf?
Fanszene |#2372
11.12.2023 - 15:12 Uhr
Zitat von male1984
Zitat von vanscap

Zitat von Pal1975

Na ja, wenn alle so denken wie einige hier, braucht man sich ja nicht wundern, dass unsere Gesellschaft immer respektloser und uneinsichtiger wird.

Man kann doch nicht etwas befürworten was verboten ist und das dann ernsthaft solange betreiben bis es irgendwann vielleicht erlaubt wird. Das Stadion ist kein rechtsfreier Raum, wo man einfach alles machen kann was man möchte. Warum Pyrotechnik im Stadion verboten ist, sollte jedem klar sein. Wenn man nicht einmal selbst darauf kommt tut es mir ernsthaft leid, aber mich wundert hier nichts mehr bei solchen Aussagen.

Und zu den Strafen. Es ist nicht euer Geld. Dann habt doch wenigstens den ***** in der Hose und zahlt diese für den Verein. Ihr könnte ja extra dafür ein Spendenkonto einrichten, wo alle Beteiligten monatlich einzahlen und dann das Geld an den Verein überweisen. Komisch, davon will man nichts wissen. Ich würde euch alle mal sehen, wenn durch Fehlverhalten anderer euer Einkommen gemindert wird. Ist schon scheiße sowas, aber 1+1 zusammenzuzählen ist eben bei vielen nicht möglich.

Was ist euch wichtiger diese Pyroscheiße oder der Verein?



Naja, ich finde schon dass es darüber eine ausgeglichene Diskussion geben darf. Pyrotechnik wird abgebrannt, ob verboten oder nicht. Man kann sich nicht hinstellen und mit einer Realität argumentieren, die es nicht gibt. Wenn wir uns die zahlen angucken werden jährlich mehr Menschen in Stadien durch Pfefferspray der Polizei verletzt, als durch Pyrotechnik.

Wenn es wirklich um die Angst vor Verletzungen geht, sollte man sich um Alternativmodelle bemühen. In Dänemarkt gibt es beispielsweise Versuche mit sogenannten "kalten" Fackeln, die nicht annähernd so heiß werden und damit zumindest in diesem Bereich nicht gesundheitsgefährdent sind. Ähnliche Bestrebungen könnte man auch bezüglich der Verträglichkeit des Rauches angehen. Es ist nicht so, als ob es keine Alternativen gäbe.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sowohl die aktiven Fanszenen, als auch die Behörden könnten hier Lösungen finden, bei denen eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen ist. Dafür müsste man dann aber auch einander zuhören und dafür offen sein, Abstriche zu machen.


Da gehe ich definitiv mit. Als Vergleich möchte ich hier mal den Straftatbestand des Besitzes von Cannabis heranziehen. Aktuell gibt es zwar in den meisten Bundesländern eine kleine Freigrenze, aber theoretisch wäre es noch möglich ab 1 Gramm bereits mit einer Freiheitsstrafe belegt zu werden. Sprich: Es ist verboten. Jetzt stellen sich Politiker aber durchaus auch der Realität und der illegale Besitz von Cannabis wird in absehbarer Zeit legal. Sprich: ist unter gewissen Voraussetzungen dann nicht mehr verboten.

Gleiches kann es auch bei Pyro geben. Dafür müssen sich aber alle Interessen mal an einen Tisch setzen. Es wird dann sicherlich ein wenig dauern, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich eine Regelung finden lassen wird, mit der alle gut leben können.


Nur gut das unsere Politik wieder einmal keine Ahnung hat. Wer die Legalisierung von Drogen feiert hat meiner Meinung nach nichts verstanden. Zahlreiche Professoren, Wissenschaftler und Ärzte warnen deutlich davor, denn die Langzeitfolgen davon sind nicht abzusehen und jeder Konsum von Drogen ist gefährlich. Daher ist dein Vergleich wirklich albern und rechtfertigt in keiner Weise den Einsatz von Pyrotechnik, in der Hoffnung das man es legalisiert. Dafür gibt es aktuell viel zu viel Gewalt in und um die Stadien. Die Statistik ist steigend. Wenn man sich mal das Spiel Rostock gegen Schalke anschaut. Solange es immer noch diese Gewalt und diese Chaoten gibt, würde ich nichts legalisieren. Dann muss man eben die Kontrollen verschärfen und man muss demnächst eben länger anstehen und warten bis man eingelassen wird. Danke dieser Chaoten.
Fanszene |#2373
11.12.2023 - 15:22 Uhr
Zitat von Pal1975
Zahlreiche Professoren, Wissenschaftler und Ärzte warnen deutlich davor...


Du wirst immer den einen Professor oder Arzt finden, auf den du dich berufen kannst, um deiner eigenen Meinung mehr Bedeutung zukommen zu lassen - machen Klimawandelleugner nicht anders. In Sachen Drogenpolitik ist es aber mittlerweile im "Mainstream" der Wissenschaft angekommen und größtenteils Konsens, dass Kriminalisierung kontraproduktiv war und ist und Legalisierung mit klaren Regeln und verbesserter Aufklärung der deutlich fortschrittlichere und vielversprechendere Weg ist.

Und nur auf ähnliche Weise wirst du auch dem Pyroproblem her werden - wenn man es denn als Problem sieht. Klare Regeln für das Abbrennen von bestimmten Pyrofackeln in bestimmten Zonen.
Oder man verbietet halt artig weiter, regt sich Woche für Woche aufs Neue auf und schickt die Polizei in unschöner Regelmäßigkeit mit Pfefferspray und Schlagstock in den Block, weil denen wieder ein wenig zu langweilig ist.

•     •     •

Bluesky: @pascal91
Fanszene |#2374
11.12.2023 - 15:25 Uhr
Zitat von vanscap
Zitat von Pal1975

Na ja, wenn alle so denken wie einige hier, braucht man sich ja nicht wundern, dass unsere Gesellschaft immer respektloser und uneinsichtiger wird.

Man kann doch nicht etwas befürworten was verboten ist und das dann ernsthaft solange betreiben bis es irgendwann vielleicht erlaubt wird. Das Stadion ist kein rechtsfreier Raum, wo man einfach alles machen kann was man möchte. Warum Pyrotechnik im Stadion verboten ist, sollte jedem klar sein. Wenn man nicht einmal selbst darauf kommt tut es mir ernsthaft leid, aber mich wundert hier nichts mehr bei solchen Aussagen.

Und zu den Strafen. Es ist nicht euer Geld. Dann habt doch wenigstens den ***** in der Hose und zahlt diese für den Verein. Ihr könnte ja extra dafür ein Spendenkonto einrichten, wo alle Beteiligten monatlich einzahlen und dann das Geld an den Verein überweisen. Komisch, davon will man nichts wissen. Ich würde euch alle mal sehen, wenn durch Fehlverhalten anderer euer Einkommen gemindert wird. Ist schon scheiße sowas, aber 1+1 zusammenzuzählen ist eben bei vielen nicht möglich.

Was ist euch wichtiger diese Pyroscheiße oder der Verein?



Naja, ich finde schon dass es darüber eine ausgeglichene Diskussion geben darf. Pyrotechnik wird abgebrannt, ob verboten oder nicht. Man kann sich nicht hinstellen und mit einer Realität argumentieren, die es nicht gibt. Wenn wir uns die zahlen angucken werden jährlich mehr Menschen in Stadien durch Pfefferspray der Polizei verletzt, als durch Pyrotechnik.

Wenn es wirklich um die Angst vor Verletzungen geht, sollte man sich um Alternativmodelle bemühen. In Dänemarkt gibt es beispielsweise Versuche mit sogenannten "kalten" Fackeln, die nicht annähernd so heiß werden und damit zumindest in diesem Bereich nicht gesundheitsgefährdent sind. Ähnliche Bestrebungen könnte man auch bezüglich der Verträglichkeit des Rauches angehen. Es ist nicht so, als ob es keine Alternativen gäbe.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Sowohl die aktiven Fanszenen, als auch die Behörden könnten hier Lösungen finden, bei denen eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen ist. Dafür müsste man dann aber auch einander zuhören und dafür offen sein, Abstriche zu machen.


Kalte Fackeln heißen übrigens nicht kalte Fackeln weil sie kalt sind und damit nicht mehr gesundheitsgefährdend. Aber sobald du ohne Verletzung in einen voll aufgedrehten Backofen fassen kannst führen wir diese Diskussion an dieser Stelle weiter ok?

Auch zu sagen man diskutiert über eine Realität die es nicht gibt, das finde ich so stark befremdlich. Heißt ergo, wenn ein kleiner Teil der Menschen ein Hobby des Brandschatzens in der Innenstadt Regelmäßigkeit ausübt, dann sollte man darüber diskutieren, wie man diese Realität irgendwie legalisiert?
Oder wenn man sich regelmäßig Hooliganmäßig in den Stadien prügeln will? Auch legalisieren?
Also sorry, diese Argumentation macht halt keinen Sinn.

Ich bin bei dir, dass man über Alternativen diskutieren sollte und kann, aber die Alternativen müssen da aufhören wo andere Rauch einatmen und auch da wo Fackeln rumgedelt werden, die immernoch Verletzungen verursachen können.

Ich fand die Pyro Show auch ganz schön, aber auf der anderen Seite muss ich eben auch sagen, dass ich Asthmatiker bin und an der Seite im Block stand und alles voll abbekommen habe und der Familienblock daneben genauso. Ich kann das akzeptieren, weil ich es auch irgendwie schön anzusehen finde, aber ich finde nicht, dass es jemand akzeptieren muss, der das partout nicht will und nicht schön findet. Der muss auch nicht akzeptieren, dass er Rauch einatmen muss, der ihm schadet. Und ich habe das am nächsten Tag noch in meiner Lunge gemerkt.
Die Art und Weise, wie du versucht das schönzureden finde ich dennoch einfach richtig absurd.

•     •     •

Sinn macht was Spaß macht!

Fanszene |#2375
11.12.2023 - 15:28 Uhr
Zitat von HerrThaner
Zitat von Pal1975

Zahlreiche Professoren, Wissenschaftler und Ärzte warnen deutlich davor...


Du wirst immer den einen Professor oder Arzt finden, auf den du dich berufen kannst, um deiner eigenen Meinung mehr Bedeutung zukommen zu lassen - machen Klimawandelleugner nicht anders. In Sachen Drogenpolitik ist es aber mittlerweile im "Mainstream" der Wissenschaft angekommen und größtenteils Konsens, dass Kriminalisierung kontraproduktiv war und ist und Legalisierung mit klaren Regeln und verbesserter Aufklärung der deutlich fortschrittlichere und vielversprechendere Weg ist.

Und nur auf ähnliche Weise wirst du auch dem Pyroproblem her werden - wenn man es denn als Problem sieht. Klare Regeln für das Abbrennen von bestimmten Pyrofackeln in bestimmten Zonen.
Oder man verbietet halt artig weiter, regt sich Woche für Woche aufs Neue auf und schickt die Polizei in unschöner Regelmäßigkeit mit Pfefferspray und Schlagstock in den Block, weil denen wieder ein wenig zu langweilig ist.


Polizisten als prügelkommando? Wie weit geht’s hier noch in der sinnbefreiten Argumentation?
Denen ist langweilig, deshalb verbieten sie etwas was Normalität ist, damit sie dann auf andere einprügeln können?
Also bitte … man sollte meinen, dass Pfefferspray vermutlich niemandem ins Gesicht gesprüht wird, der Gesetz und Regeln achtet. Ich gehe jetzt zumindest seit 18 Jahren ins Stadion und regelmäßig in den Block und Auswärts, habe aber komischerweise noch nie Pfefferspray im Auge gehabt. Komisch.

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Sinn macht was Spaß macht!

Fanszene |#2376
11.12.2023 - 15:31 Uhr
Den Bogen in der Pro-Argumentation von Drogenpolitik, über Klimapolitik hin bis zu den pösen Polizisten zu spannen zeigt doch schon wie dünn die Pro-Argumente sind. Das sind Themen die Unterschiedlicher kaum sein könnten.

•     •     •

EVERYBODY LOVE EVERYBODY! - Jacky Moon
Hertha BSC - AFC Richmond
SC LSU Mud Dogs - Flint Tropics
Fanszene |#2377
11.12.2023 - 15:49 Uhr
Ich möchte jetzt nicht alle einzeln zitieren, die hier auf meinen Beitrag eingegangen sind, deshalb etwas allgemeiner:

Die aktuelle Politik ist offensichtlich nicht zielführend. Statt weniger Pyro, wird es (gefühlt) in den letzten Jahren immer mehr. Es braucht also Alternativen. Diese können entweder eine stärkere repressive Politik sein (stärkere Kontrollen an den Eingängen, schwerer Strafen, etc.) oder eine liberalere Politik mit klaren Regeln (Legalisierung in bestimmten Zonen, weniger schädliche Rauchentwicklung, etc.).

Ich denke, jetzt kann sich jeder selbst überlegen, was er oder sie davon befürwortet.


Des Weiteren wurde Pyrotechnik hier in Beziehung zu anderen Straftaten gesetzt (Schlägereien, etc.). Das ist nicht hilfreich in der Debatte, da es unterschiedliche Straftatbestände bzw. Ordnungswidrigkeiten sind, die auch voneinander getrennt betrachtet werden müssen. Eine Liberalisierung der Gesetze in Hinsicht auf (nicht oder weniger) schädlichen Einsatz von Pyrotechnik wird niemanden dazu motivieren, dem gegnerischen Hooligan mehr oder weniger aufs Maul zu hauen.


Wie gesagt, man kann gerne der Meinung sein, dass mehr Polizei, mehr Kontrolle, mehr Autorität etwas bringt. Das ist eine vertretbare Meinung (auch wenn ich das anders sehe).

Und abschließend von meiner Seite:

Zitat von Bombateng
Kalte Fackeln heißen übrigens nicht kalte Fackeln weil sie kalt sind und damit nicht mehr gesundheitsgefährdend. Aber sobald du ohne Verletzung in einen voll aufgedrehten Backofen fassen kannst führen wir diese Diskussion an dieser Stelle weiter ok?


Natürlich sind Fackeln, die 200 Grad heiß sind, nicht ungefährlich. Sie sind dennoch weniger gefährlich, als eine herkömmliche Fackel, die 2000 Grad erreicht. Das heißt nicht, dass das bereits das Level ist, auf dem legalisiert werden muss, zeigt aber, dass es Fortschritte auf dem Weg zu gefahrfreiem Einsatz von Pyrotechnik geben kann. Um diese weiter zu fördern, sollte man meiner Meinung nach gemeinsam daran arbeiten, da nur so eine sichere Stadionatmosphäre zu gewährleisten ist.
Fanszene |#2378
11.12.2023 - 16:02 Uhr
Zitat von vanscap
I

Natürlich sind Fackeln, die 200 Grad heiß sind, nicht ungefährlich. Sie sind dennoch weniger gefährlich, als eine herkömmliche Fackel, die 2000 Grad erreicht. Das heißt nicht, dass das bereits das Level ist, auf dem legalisiert werden muss, zeigt aber, dass es Fortschritte auf dem Weg zu gefahrfreiem Einsatz von Pyrotechnik geben kann. Um diese weiter zu fördern, sollte man meiner Meinung nach gemeinsam daran arbeiten, da nur so eine sichere Stadionatmosphäre zu gewährleisten ist.


Für mich persönlich liegt doch da allein schon der springende Punkt. "eine sichere Stadionatmosphäre" kann doch auch jetzt schon gewährleistet werden. Dazu bedarf es lediglich, dass jeder sich an die aktuellen Regelungen hält und auf Pyro im Stadion verzichtet. Aber einige wenige meinen sich darüber hinweg setzen zu müssen. Eine Gesellschaft funktioniert nur durch Kompromisse. Der erzielte Kompromiss ist die Stadionsicherheit, was wird dafür geopfert? Die Pyros. (Dazu zählen auch Rauchbomben , Böller, Raketen, etc.) Das ist ein akzeptabler Kompromiss. Wieso sollte man von diesen abrücken? Nur weil einige das nicht einsehen wollen? Wegen der Optik? Wie willst du bei Rauchbomben "sichere Zonen" schaffen? Das ist alles Wunschdenken und in meinen Augen unnötiger. Gute Stimmung hängt nicht zwangsläufig an Pyro. Aber Pyro zeigt das Hauptinteresse der Protagonisten: Selbstinszenierung. Und das auf Kosten von anderen (Verein, anderen Zuschauern, etc.).
Und in meinen Augen wirst du nie einen tragfähigen Kompromiss mit Pyros hinbekommen, denn es wird genug Hohlköpfe geben, die selbst diese nicht akzeptieren und wieder über die Stränge schlagen. Was machst du dann?
Und wieso geht das in anderen Sportarten? Wieso gibt es diese Auswüchse gefühlt nur im Fußball? Wieso können sich Fans anderer Sportarten benehmen?
Fanszene |#2379
11.12.2023 - 16:12 Uhr
Zitat von vanscap
Ich möchte jetzt nicht alle einzeln zitieren, die hier auf meinen Beitrag eingegangen sind, deshalb etwas allgemeiner:

Die aktuelle Politik ist offensichtlich nicht zielführend. Statt weniger Pyro, wird es (gefühlt) in den letzten Jahren immer mehr. Es braucht also Alternativen. Diese können entweder eine stärkere repressive Politik sein (stärkere Kontrollen an den Eingängen, schwerer Strafen, etc.) oder eine liberalere Politik mit klaren Regeln (Legalisierung in bestimmten Zonen, weniger schädliche Rauchentwicklung, etc.).

Ich denke, jetzt kann sich jeder selbst überlegen, was er oder sie davon befürwortet.


Des Weiteren wurde Pyrotechnik hier in Beziehung zu anderen Straftaten gesetzt (Schlägereien, etc.). Das ist nicht hilfreich in der Debatte, da es unterschiedliche Straftatbestände bzw. Ordnungswidrigkeiten sind, die auch voneinander getrennt betrachtet werden müssen. Eine Liberalisierung der Gesetze in Hinsicht auf (nicht oder weniger) schädlichen Einsatz von Pyrotechnik wird niemanden dazu motivieren, dem gegnerischen Hooligan mehr oder weniger aufs Maul zu hauen.


Wie gesagt, man kann gerne der Meinung sein, dass mehr Polizei, mehr Kontrolle, mehr Autorität etwas bringt. Das ist eine vertretbare Meinung (auch wenn ich das anders sehe).

Und abschließend von meiner Seite:

Zitat von Bombateng

Kalte Fackeln heißen übrigens nicht kalte Fackeln weil sie kalt sind und damit nicht mehr gesundheitsgefährdend. Aber sobald du ohne Verletzung in einen voll aufgedrehten Backofen fassen kannst führen wir diese Diskussion an dieser Stelle weiter ok?


Natürlich sind Fackeln, die 200 Grad heiß sind, nicht ungefährlich. Sie sind dennoch weniger gefährlich, als eine herkömmliche Fackel, die 2000 Grad erreicht. Das heißt nicht, dass das bereits das Level ist, auf dem legalisiert werden muss, zeigt aber, dass es Fortschritte auf dem Weg zu gefahrfreiem Einsatz von Pyrotechnik geben kann. Um diese weiter zu fördern, sollte man meiner Meinung nach gemeinsam daran arbeiten, da nur so eine sichere Stadionatmosphäre zu gewährleisten ist.


Meiner Meinung nach versuchst du deine vorangegangenen Argumente nochmal schöner zu verpacken. Denn das ist alles nicht das was du gesagt hast. Gerade bezüglich der kalten Fackeln. Aber ja, jetzt hast du es definitiv besser formuliert und da gebe ich dir auch recht, man muss weiter daran arbeiten.

Bezüglich der anderen Straftaten relativierst du aber was du mit deinem Beitrag ausgesagt hast. Da muss man nicht für sich jede Straftat differenzieren, wenn man so argumentiert wie du.
Aber ja, unerwünschtes Verhalten kann man legalisieren oder härter bestrafen das ist richtig. Und solange es Grenzen anderer verletzt und es keine Alternativen gibt, muss man es härter bestrafen, denn sonst zählt mein Argument mit den anderen Straftaten da doch mehr zwinker

•     •     •

Sinn macht was Spaß macht!

Fanszene |#2380
12.12.2023 - 07:44 Uhr
Zitat von Rumkugel

Zitat von vanscap

I

Natürlich sind Fackeln, die 200 Grad heiß sind, nicht ungefährlich. Sie sind dennoch weniger gefährlich, als eine herkömmliche Fackel, die 2000 Grad erreicht. Das heißt nicht, dass das bereits das Level ist, auf dem legalisiert werden muss, zeigt aber, dass es Fortschritte auf dem Weg zu gefahrfreiem Einsatz von Pyrotechnik geben kann. Um diese weiter zu fördern, sollte man meiner Meinung nach gemeinsam daran arbeiten, da nur so eine sichere Stadionatmosphäre zu gewährleisten ist.


Für mich persönlich liegt doch da allein schon der springende Punkt. "eine sichere Stadionatmosphäre" kann doch auch jetzt schon gewährleistet werden. Dazu bedarf es lediglich, dass jeder sich an die aktuellen Regelungen hält und auf Pyro im Stadion verzichtet. Aber einige wenige meinen sich darüber hinweg setzen zu müssen. Eine Gesellschaft funktioniert nur durch Kompromisse. Der erzielte Kompromiss ist die Stadionsicherheit, was wird dafür geopfert? Die Pyros. (Dazu zählen auch Rauchbomben , Böller, Raketen, etc.) Das ist ein akzeptabler Kompromiss. Wieso sollte man von diesen abrücken? Nur weil einige das nicht einsehen wollen? Wegen der Optik? Wie willst du bei Rauchbomben "sichere Zonen" schaffen? Das ist alles Wunschdenken und in meinen Augen unnötiger. Gute Stimmung hängt nicht zwangsläufig an Pyro. Aber Pyro zeigt das Hauptinteresse der Protagonisten: Selbstinszenierung. Und das auf Kosten von anderen (Verein, anderen Zuschauern, etc.).
Und in meinen Augen wirst du nie einen tragfähigen Kompromiss mit Pyros hinbekommen, denn es wird genug Hohlköpfe geben, die selbst diese nicht akzeptieren und wieder über die Stränge schlagen. Was machst du dann?
Und wieso geht das in anderen Sportarten? Wieso gibt es diese Auswüchse gefühlt nur im Fußball? Wieso können sich Fans anderer Sportarten benehmen?


Genauso sehe ich es auch. Warum gibt es in anderen Sportarten nicht solche Probleme wie beim Fußball?

Solange es genügend Chaoten im Fußball gibt, würde ich denen keinerlei Zugeständnisse machen. Dann sollte man eher strenger durchgreifen und diesen Chaoten deutlich machen, dass ein Stadion für ihren Mist nicht zur Verfügung steht und diese dauerhaft des Stadions verweisen. Solche Chaoten braucht niemand im Stadion, die sich als Fan beschreiben, aber eigentlich alles andere sind, denn sie schaden eher dem Verein als ihm gutes zu tun. Sie fallen permanent durch Gewalt und Fehlverhalten auf, die dem Verein nur Unkosten bereiten. Ohne diese Chaoten bedarf es auch überhaupt keiner Polizei im Stadion, die Fanlager voneinander trennen oder eben Ausschreitung unterbinden muss. Dies geht doch ausschließlich von diesen Chaoten aus, die meinen im Stadion können sie machen was sie wollen und hinterher sind immer alle anderen Schuld. Es ist doch mittlerweile schon so, dass man als Familienvater sich genau überlegen muss zu welchem Spiel man seine Kinder mitnehmen kann und zu welchen nicht. Das finde ich absolut traurig, denn sowas sollte es überhaupt nicht geben und irgendwie spitzt sich das Ganze seit Jahren immer mehr zu, weil diese Chaoten immer mehr Macht in den Vereinen erhalten oder aber einfach sich immer wieder über die Regeln hinwegsetzen. Hier müssen die Vereine und der Rechtsstaat endlich klare Kante ziehen, sonst haben wir demnächst wieder chaotische Verhältnisse wie in den 70er oder 80er und der Fußball wird völlig zur Nebensache. Ich möchte solche Verhältnisse nicht haben und möchte ins Stadion, ein gutes und friedliches Spiel sehen und Spaß haben ohne Gewalt und ohne diese Chaoten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Pal1975 am 12.12.2023 um 07:46 Uhr bearbeitet
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