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Finanzthread

22.07.2010 - 08:13 Uhr
Finanzthread |#1791
07.08.2015 - 10:40 Uhr
Zum Thema Kommunikation: es ist doch recht simpel. Gäbe es einen positiven Trend, gäbe es keinen Grund diesen zu verheimlichen. Um die Fans zu beschwichtigen, der Presse Wind aus den Segeln zu nehmen und schlichtweg ein öffentliches Lebenszeichen abzugeben. Da man außer "wir haben kein Geld" und teilweise anschließend nicht erfüllten Investitionsankündigungen nichts nach draußen bringt, kann man einfach mal eins und eins zusammenzählen. Werder ist eben am Rand des Existenzminimum.

Mit Eichin mag man nicht verlängern, weil man um die Kohle zankt, mit Selke gibt man gerne das größte Juwel der letzten 10-15 Jahre nach seinem ersten BuLi-Jahr ab und auch wie plötzlich aus dem Nichts noch eine 6 Mio Klausel für diSanto gezogen wurde, finde ich nach wie vor strange. Dazu das noch schnell im Juni verramschen von Petersen und das Theater um Elia. Vieles sieht da (vielleicht ja auch nur für mich?) wie der Versuch aus, mit wirklich allen Mitteln irgendwo noch ein wenig in den Bilanzen zu korrigieren zu können.

Auf jeden Fall ist es naiv zu glauben, anhand von offiziellen Aussagen und dem, was man als Fan so mitbekommt, wüsste man, was letzten Endes bei Werder abgeht. Machen wir uns nichts vor, da wird gelogen und betrogen und im Keller stapeln sich unter Garantie auch mal 1-2 mehr oder weniger große Leichen.
Finanzthread |#1792
07.08.2015 - 10:44 Uhr
Zitat von ChrizzleSezz
Zum Thema Kommunikation: es ist doch recht simpel. Gäbe es einen positiven Trend, gäbe es keinen Grund diesen zu verheimlichen. Um die Fans zu beschwichtigen, der Presse Wind aus den Segeln zu nehmen und schlichtweg ein öffentliches Lebenszeichen abzugeben. Da man außer "wir haben kein Geld" und teilweise anschließend nicht erfüllten Investitionsankündigungen nichts nach draußen bringt, kann man einfach mal eins und eins zusammenzählen. Werder ist eben am Rand des Existenzminimum.


Ich weiß nicht, wie Werder die Situation beurteilt und aus welchen Gründen sie entscheiden, welche Informationen sie nach Außen geben und welche nicht. Und natürlich kenne ich auch die Infos nicht, die sie nicht kommunizieren.

Da sich hier gerade der Trend abzeichnet, uns nun finanziell kaputtzureden: Vielleicht wäre es sinnvoll einfach zur nächsten Mitgliederversammlung zu gehen und dort direkt zu fragen. Oder Werder ne Mail schicken und darin zu fragen. Aber hier zu spekulieren, das ist doch nicht zielführend. Insbesondere nicht, wenn sich aus irgendwelchen Gründen dann der Tenor einstellt, dass es Werder in 3 Jahren nicht mehr geben wird.

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"Applaus, Applaus, Applaaaaaaaaaaauuuuuuuus..." by Kermit the frog!

Teach me how to jimmer!

Finanzthread |#1793
07.08.2015 - 10:45 Uhr
Zitat von ChrizzleSezz
Zum Thema Kommunikation: es ist doch recht simpel. Gäbe es einen positiven Trend, gäbe es keinen Grund diesen zu verheimlichen. Um die Fans zu beschwichtigen, der Presse Wind aus den Segeln zu nehmen und schlichtweg ein öffentliches Lebenszeichen abzugeben. Da man außer "wir haben kein Geld" und teilweise anschließend nicht erfüllten Investitionsankündigungen nichts nach draußen bringt, kann man einfach mal eins und eins zusammenzählen. Werder ist eben am Rand des Existenzminimum.

Mit Eichin mag man nicht verlängern, weil man um die Kohle zankt, mit Selke gibt man gerne das größte Juwel der letzten 10-15 Jahre nach seinem ersten BuLi-Jahr ab und auch wie plötzlich aus dem Nichts noch eine 6 Mio Klausel für diSanto gezogen wurde, finde ich nach wie vor strange. Dazu das noch schnell im Juni verramschen von Petersen und das Theater um Elia. Vieles sieht da (vielleicht ja auch nur für mich?) wie der Versuch aus, mit wirklich allen Mitteln irgendwo noch ein wenig in den Bilanzen zu korrigieren zu können.

Auf jeden Fall ist es naiv zu glauben, anhand von offiziellen Aussagen und dem, was man als Fan so mitbekommt, wüsste man, was letzten Endes bei Werder abgeht. Machen wir uns nichts vor, da wird gelogen und betrogen und im Keller stapeln sich unter Garantie auch mal 1-2 mehr oder weniger große Leichen.


Kann ich nicht teilen und sind alles nur Spekulationen. Werder hat noch nie groß Auskunft über die Finanzen gegeben egal ob positiv oder negativ. Das heit nicht, dass da gelogen und betrogen wird, sondern viel mehr, dass man in Ruhe und ohne die Öffentlichkeit arbeitet. Für diese ist die offizielle Bilanz da, den Rest regel man alleine - so wie jedes andere Unternehmen auch. Ein Fußballverein ist kein Schützenverein, sondern ein Unternehmen.
Finanzthread |#1794
07.08.2015 - 11:47 Uhr
Zitat von zahtob
Anbei für die Leute die die Seite nicht kennen, der Konzernabschluss 13/14 veröffentlicht am 28.7.2015

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

Was ich so beim Überfliegen gelesen habe, sieht das ja alles andere als rosig aus und da sind die ernsthaften Bedenken wohl nicht ganz unberechtigt.sad

Ok sehe gerade, der Link funktioniert nicht. Naja einfach in die Suchfunktion Werder Bremen eingeben, dann kommt's.


Für mich liest sich das so, als wäre der Kaderwert (30.06.14 zu 30.06.13) um ca. 6 mio € abgewertet worden. Sollte dies der Fall sein, erklärt dies schon einmal einen Großteil des Fehlbetrags. Inwiefern der Kaderwert tatsächlich gesunken ist, müsste man anhand der getätigten Transfers und der Entwicklung der Spieler und Vertragslaufzeiten analysierten. Das ist mir aber zu viel Arbeit cool

Laut transfermarkt wurde in der entsprechenden Periode ein Transferüberschuss von 3,35 mio € erzielt. Dass dieser Überschuss größenordnungsmäßig in die Handgelder der 6 externen Neuzugänge geflossen ist scheint mir nicht ganz unrealistisch.

Sollten diese Annahmen stimmen, hätte Werder bei einem ausgeglichenen Transferergebnis (incl. Handgelder) und einem gleichbleibendem Kaderwert einen Verlust von etwa 3,5 mio € erzielt.

Jetzt muss mir nur noch jemand, der sich wirklich auskennt, meinen Denkfehler erklären.

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Die Quantität der subteranen Agrarfrucht verhält sich reziprok zum Intellekt ihres Kultivators.
Finanzthread |#1795
07.08.2015 - 11:49 Uhr
Zitat von Vela7


Abschließend empfinde ich das Fazit, der Verein wäre bald nicht mehr managebar, als eine bodenlose Frechheit. Was machen denn die anderen Vereine, die im Mittelfeld platziert sind? Sind die auch hoffnungslos verloren? In meinen Augen kompletter Blödsinn und entweder fehlt dem Autoren das nötige verständnis bzw. Wissen oder er ist auf die schlichte Provokation aus. Man kann sich als Verein auch anderweitig Kapital besorgen und die beiden aufgezeigten Möglichkeiten sind nur ein Teil davon. Für mich ist und bleibt das Stadion das mittlerweile einzige Problem und dessen Bilanzgewicht reduziert sich mit jedem zusätzlichen Spiel.


Die holen sich anderweitig finanzielle Mittel.
Mit der Aussage hat er doch recht. Wobei nicht managbar übertrieben ist.
Aber nicht managbar im Multimillionengeschäft Bundesliga.
Da muss sich Bremen meiner Meinung nach etwas einfallen lassen.
Mir gefällt das Finanzgebaren des HSV auch absolut nicht. Kühne soll bleiben wo der Pfeffer wächst, aber auch ohne ihn hat/hätte der HSV eine andere Wirtschaftskraft als der Standort Bremen.

Welche Teams im Mittelfeld meinst du denn? Spontan fällt mir keins ein was eine ähnlich schlechte Wirtschaftskraft hat wie der Standort Bremen.

Wie also soll das auf Dauer funktionieren und an alte Erfolge anzuknüpfen sein? Das gehört da wieder eine gehörige Portion rehhagelsche Aquise dazu.

Ich für meinen Teil hoffe dass Eichin es schafft Gelder zu aquirieren.
Finanzthread |#1796
07.08.2015 - 12:20 Uhr
Zitat von Ivan_der_Faule
Zitat von zahtob
Anbei für die Leute die die Seite nicht kennen, der Konzernabschluss 13/14 veröffentlicht am 28.7.2015

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

Was ich so beim Überfliegen gelesen habe, sieht das ja alles andere als rosig aus und da sind die ernsthaften Bedenken wohl nicht ganz unberechtigt.sad

Ok sehe gerade, der Link funktioniert nicht. Naja einfach in die Suchfunktion Werder Bremen eingeben, dann kommt's.


Für mich liest sich das so, als wäre der Kaderwert (30.06.14 zu 30.06.13) um ca. 6 mio € abgewertet worden. Sollte dies der Fall sein, erklärt dies schon einmal einen Großteil des Fehlbetrags. Inwiefern der Kaderwert tatsächlich gesunken ist, müsste man anhand der getätigten Transfers und der Entwicklung der Spieler und Vertragslaufzeiten analysierten. Das ist mir aber zu viel Arbeit cool

Laut transfermarkt wurde in der entsprechenden Periode ein Transferüberschuss von 3,35 mio € erzielt. Dass dieser Überschuss größenordnungsmäßig in die Handgelder der 6 externen Neuzugänge geflossen ist scheint mir nicht ganz unrealistisch.

Sollten diese Annahmen stimmen, hätte Werder bei einem ausgeglichenen Transferergebnis (incl. Handgelder) und einem gleichbleibendem Kaderwert einen Verlust von etwa 3,5 mio € erzielt.

Jetzt muss mir nur noch jemand, der sich wirklich auskennt, meinen Denkfehler erklären.


Hängt glaube ich alles stark mit der Bilanzierung zusammen. Man kann erkennen, dass Personalkosten gesunken, Umsätze erhöht wurden, aber trotzdem ein höherer Verlust zu Buche steht. Hängt viel mit den Abschreibungen zusammen, die mit dem Verkauf der damaligen "Leistungsträger" zu vergleichsweise recht geringen Ablöse (wird uns mit Elia hoffentlich das letzte mal in dieser Situation ereilen) nicht gerade ausgeglichen wurden. Außerdem fällt noch der riesige posten sonstige betriebliche Aufwendungen auf, keine Ahnung was darunter fällt, macht uns aber arg zu schaffen...
Darüber hinaus sehr bitter, haben tatsächlich kaum noch Eigenkapital, die Rücklagen sind nahezu komplett aufgebracht sad

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Auf geht's kämpfen und siegen!
Finanzthread |#1797
07.08.2015 - 12:43 Uhr
moin moin,

was ich erschreckend finde beim hsv und bei bremen ist der gehaltsetat im vergleich zum gesamtumsatz. saison 13/14 hattet ihr was bei 91 mio rum und nen gehaltsetat bei 35 mio, dass sind knapp 38 % vom gesamtumsatz, also völlig ok, wir lagen bei 120 und hatten 43 mio oder so, also 36%. letzte saison habt ihr den gehaltsetat noch einmal gesenkt auf 33? mio, bei etwa dem gleichen umsatz, bei uns waren es etwa 5 mio mehr im gehaltsetat, also waren wir so bei 40% vom gesamtumsatz. diese saison dürftet ihr den gehaltsetat auf etwa 30 mio gesenkt haben, wir liegen so bei 40 mio, ihr habt 93? mio umsatz, wir 114 mio(prognose).

man spart sich wirklich kaputt und das mmn an der völlig falschen stelle, denn wenn unserer beiden vereine 15/16 gerade mal 30-35 % des umsatzes für den gehaltsetat ausgeben und dann trotzdem im roten bereich landen, dann läuft da doch irgendwas schief. da gibt sogar freiburg prozentual mehr für gehälter aus, als unsere vereine und frankfurt mit ihren 50% gehaltsetat vom gesamtumsatz macht 9 mio gewinnugly (vorletzte saison)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von imperio am 07.08.2015 um 12:46 Uhr bearbeitet
Finanzthread |#1798
07.08.2015 - 12:58 Uhr
Zitat von Vela7
Für diese ist die offizielle Bilanz da, den Rest regel man alleine - so wie jedes andere Unternehmen auch. Ein Fußballverein ist kein Schützenverein, sondern ein Unternehmen.


Und genau da liegst Du falsch. Ein ordentliches Krisenmanagement in angespannten Zeiten basiert heutzutage eben nicht auf "regelt man verdeckt alleine". Lies dir mal Artikel über die BP Krise durch und was Unternehmen daraus lernen können.
Es ist immer vorteilhaft größtmögliche Transparenz und Information zu dem Thema zu schaffen. Ist ja eigentlich auch logisch:
als potenziell interessierter Geldgeber hole ich mir erstmal alleine Infos zum Unternehmen ein. Bei Werder sind das die (sicher überzeichneten) Artikel in den Medien und die Weigerung vom Verein dazu Stellung zu nehmen. Da würde sich mir die Frage stellen: warum wird sich geweigert? Wären die Artikel falsch, würde eine Richtigstellung doch für mögliche Partner ein enormer Imagegwinn auf der haben Seite stehen. "Gefahr erkannt und Gefahr professionell gebannt". So bleiben halt enorme Zweifel, ob nicht doch mehr im Argen liegt.

Zitat von Jason-Bourne


Internas werden ja aus gutem Grund von der Öffentlichkeit fern gehalten. Beispielsweise um Konkurrenten, Verhandlungspartnern und sonstigen Stakeholdern keinen Informationsvorteil zu geben. Gerade im Emotionalen Geschäft wie dem Fussball muss dann noch die "allgemeine Stimmung" berücksichtigt werden.

Und für den theoretischen Fall, dass der Hickel recht hat, wird man auch kein Dementi abgeben.


Entweder du hast den Post nicht gelesen von mir, dir die vorgeschlagenen Infoquellen nicht angeschaut oder den Inhalt nicht verstanden.
Welcher Informationsvorteil liegt darin, dass man Infos über die tatsächliche Krise zurück hält? Nichts richtet so viel Schaden an, wie die Allgemeinheit über Ausmaß und Wirkungen der Krise spekulieren zu lassen. Es sollen ja keine Vertragsdetails oder so ausgeplaudert werden ...

Und wenn Hickel recht hat, wäre erst recht eine Kommunikation nach außen nötig. Verschwiegenheit ist in solchen Themen in der heutigen Zeit längst überholt.

Edit: Hier mal noch was zum Nachlesen:
"Sich wirklich vorbereiten, nur vorbereitete und erfahrene Personen mit genügend Empathie für die Stakeholder an die Kommunikationsfront, transparent und offensiv die Wahrheit kommunizieren, Erwartungen aktiv managen. Zuerst zuhören, dann reden. Manchmal ist es besser, einzusehen, dass man den Schaden nur noch begrenzen kann. Jeder Versuch, die sprudelnden, kritischen Quellen zu verstopfen, geht grausam schief und nach hinten los."
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Timbo83 am 07.08.2015 um 13:10 Uhr bearbeitet
Finanzthread |#1799
07.08.2015 - 13:07 Uhr
Zitat von Timbo83


Zitat von Jason-Bourne


Internas werden ja aus gutem Grund von der Öffentlichkeit fern gehalten. Beispielsweise um Konkurrenten, Verhandlungspartnern und sonstigen Stakeholdern keinen Informationsvorteil zu geben. Gerade im Emotionalen Geschäft wie dem Fussball muss dann noch die "allgemeine Stimmung" berücksichtigt werden.

Und für den theoretischen Fall, dass der Hickel recht hat, wird man auch kein Dementi abgeben.


Entweder du hast den Post nicht gelesen von mir, dir die vorgeschlagenen Infoquellen nicht angeschaut oder den Inhalt nicht verstanden.
Welcher Informationsvorteil liegt darin, dass man Infos über die tatsächliche Krise zurück hält? Nichts richtet so viel Schaden an, wie die Allgemeinheit über Ausmaß und Wirkungen der Krise spekulieren zu lassen. Es sollen ja keine Vertragsdetails oder so ausgeplaudert werden ...

Und wenn Hickel recht hat, wäre erst recht eine Kommunikation nach außen nötig. Verschwiegenheit ist in solchen Themen in der heutigen Zeit längst überholt.


Wie gesagt, den Informationsvorteil durch zurückhalten kann ich nicht nennen, da das natürlich von den konkreten Inhalten, Sachverhalten, Umgebungen, Stakeholdern usw. abhänig ist.

Zitat von Tombo83
Verschwiegenheit ist in solchen Themen in der heutigen Zeit längst überholt.

Kannst Du das konkretisieren? Meiner eigenen Erfahrung nach ist das absoluter Standard und eine absolute Notwendigkeit. Ich habe mich damit nie gezielt befasst, aber ich wüsste nun spontan kein Unternehmen, das jemals Internas über Finanzen rausgibt, über die gesetzliche Verpflichtung hinaus. In welcher Form machen das denn die anderen Bundesligisten?

Erfahrungsgemäß gehen Unternehmen sogar intern sehr vorsichtig mit Informationen über Finanzen um und geben nur den Beteiligten Einblick. Also bspw. Sales, Accounting, Management. Aber die meisten anderen Bereiche/ Abteilungen erfahren nur das, was man auch nach extern kommuniziert. Und das wiederum ist ja gesetzlich geregelt.

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jason-Bourne am 07.08.2015 um 13:09 Uhr bearbeitet
Finanzthread |#1800
07.08.2015 - 13:15 Uhr
Zitat von Jason-Bourne
Zitat von Timbo83


Zitat von Jason-Bourne


Internas werden ja aus gutem Grund von der Öffentlichkeit fern gehalten. Beispielsweise um Konkurrenten, Verhandlungspartnern und sonstigen Stakeholdern keinen Informationsvorteil zu geben. Gerade im Emotionalen Geschäft wie dem Fussball muss dann noch die "allgemeine Stimmung" berücksichtigt werden.

Und für den theoretischen Fall, dass der Hickel recht hat, wird man auch kein Dementi abgeben.


Entweder du hast den Post nicht gelesen von mir, dir die vorgeschlagenen Infoquellen nicht angeschaut oder den Inhalt nicht verstanden.
Welcher Informationsvorteil liegt darin, dass man Infos über die tatsächliche Krise zurück hält? Nichts richtet so viel Schaden an, wie die Allgemeinheit über Ausmaß und Wirkungen der Krise spekulieren zu lassen. Es sollen ja keine Vertragsdetails oder so ausgeplaudert werden ...

Und wenn Hickel recht hat, wäre erst recht eine Kommunikation nach außen nötig. Verschwiegenheit ist in solchen Themen in der heutigen Zeit längst überholt.


Wie gesagt, den Informationsvorteil durch zurückhalten kann ich nicht nennen, da das natürlich von den konkreten Inhalten, Sachverhalten, Umgebungen, Stakeholdern usw. abhänig ist.

Zitat von Tombo83
Verschwiegenheit ist in solchen Themen in der heutigen Zeit längst überholt.

Kannst Du das konkretisieren? Meiner eigenen Erfahrung nach ist das absoluter Standard und eine absolute Notwendigkeit. Ich habe mich damit nie gezielt befasst, aber ich wüsste nun spontan kein Unternehmen, das jemals Internas über Finanzen rausgibt, über die gesetzliche Verpflichtung hinaus. In welcher Form machen das denn die anderen Bundesligisten?

Erfahrungsgemäß gehen Unternehmen sogar intern sehr vorsichtig mit Informationen über Finanzen um und geben nur den Beteiligten Einblick. Also bspw. Sales, Accounting, Management. Aber die meisten anderen Bereiche/ Abteilungen erfahren nur das, was man auch nach extern kommuniziert. Und das wiederum ist ja gesetzlich geregelt.


Zuerst: siehe mein Edit.
Dann geht es ja nicht um Finanzen im Allgemeinen sondern um Informationen warum die Schieflage (noch) so bedrohlich aussieht und was man unternimmt, damit dies zukünftig wieder besser aussieht. Damit Hier die imageschädigenden Spekulationen aufhören von Medienseite.
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