Kaderplanung
30.04.2012 - 13:40 Uhr
20.04.2026 - 15:21 Uhr
Zitat von CAPTAINstonie
Quelle: www.bild.de
Der neue Hertha-Kader? „Mehr Ordnung als Dominanz“
Jetzt spricht der Boss! Peter Görlich (59) wurde am 1. September 2025 als Geschäftsführer verpflichtet, um Zweitligist Hertha BSC in die Bundesliga zu führen. Nun erklärt er den Wandel, den er vorantreibt, welche Zustände er vorgefunden hat, wie der neue Profi-Kader aussehen soll und warum der Berliner Weg für ihn etwas Religiöses hat.
Jetzt spricht der Boss! Peter Görlich (59) wurde am 1. September 2025 als Geschäftsführer verpflichtet, um Zweitligist Hertha BSC in die Bundesliga zu führen. Nun erklärt er den Wandel, den er vorantreibt, welche Zustände er vorgefunden hat, wie der neue Profi-Kader aussehen soll und warum der Berliner Weg für ihn etwas Religiöses hat.
Zitat von BILD
BILD: Theoretisch ist der Aufstieg noch möglich. Wie oft betrachten Sie die Tabelle und tippen das Restprogramm durch?
Peter Görlich: Wenn ich zu viel auf die Tabelle und das Restprogramm schauen würde, würde ich meine anderen Aufgaben vernachlässigen. Ich fange nicht an, zu spekulieren, weil die Liga sehr ausgeglichen ist. Das ist Chance und Risiko zugleich. Man sollte die 2. Liga nicht als eine wahnsinnige Chancen-Liga darstellen, sie ist tatsächlich eine Risiko-Liga. Unser aktueller Tabellenstand mit Rang 6 ist der beste der letzten drei Jahre. Aber wir haben das Ziel Aufstieg leider verfehlt. Jetzt müssen wir analysieren, warum es nicht geklappt hat. Deshalb ist der tägliche Blick auf die Tabelle nicht meine Hauptaufgabe.
Aufstieg also abgehakt?
Bei noch 12 zu holenden Punkten und sieben Punkten Rückstand auf Platz drei rückt das Thema Relegation in weite Ferne.
Wenn es noch klappen sollte, die Relegation lief 2022 gegen den HSV erfolgreich.
Hertha muss langsam lernen, dass dieses symbolische Kapital in der Gegenwart keine Bedeutung hat. Die jüngste Vergangenheit ist keine glorreiche Vergangenheit. Der Verein ist ein glorreiches Stück der Berliner Gesellschaft mit allen Höhen und Tiefen. Aber ich glaube, man wäre falsch beraten, wenn man darauf hofft, dass es daraus Ableitungen für die Gegenwart gibt.
An welchem Punkt in Ihrer Arbeit befinden Sie sich gerade?
Am Beginn eines Transformationsprozesses, von dem nach außen noch wenig zu sehen ist. Das ist zum Teil ja der Grund, warum ich verpflichtet wurde. Ich bin manchmal fast erschüttert über unsere Rahmenbedingungen. Da frage ich mich, ist das Bundesliga-Standard? Unser Trainingsplatz, Infrastruktur, Akademie? Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Wir sind ein Konsolidierungsklub, mit hohem Verschuldungsstand und negativem Eigenkapital. Es ist schwierig, in diesem Zustand aus eigener Kraft kurzfristig etwas zu ändern. Es muss unser Ziel sein, dass wir Dinge mittelfristig ändern.
Wie gehen Sie das an?
Wir haben Schwerpunkte und Ziele zu 90 Prozent definiert. Aber können wir sie umsetzen? Momentan haben wir natürliche Beschränkungen, für die wir selbst die Verantwortung tragen. Das ist schade, weil ich feststelle, dass die Menschen im Verein etwas ändern möchten, wir aber den nächsten Schritt noch nicht gehen können. Wir bewegen uns in einer Zug-um-Zug-Situation. Die Zeiten, in denen wir aus dem Füllhorn schöpften, sind leider vorbei.
Zusammenfassend bedeutet das?
Für mich benötigt Hertha BSC die größte Transformation, also den größten Wandel, mindestens im deutschen Fußball. Das kann nicht von außen erfolgen, erfolgreiche Transformationen einer Organisation funktionieren von innen. Grundlage dafür ist das Einverständnis aller Mitarbeitenden. Transformation bedeutet immer, dass ich Menschen weh tue, weil ich ihnen etwas wegnehme, weil sie das Gefühl haben, es funktioniert nicht mehr so wie bisher. Wir haben aber noch nicht alle Antworten gefunden, wie Dinge besser funktionieren könnten.
Was macht Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Spaß?
Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, mit den Gremien. Ich glaube, wenn man so einen Job macht, muss man Menschen mögen. Mögen heißt nicht, dass ich Freundschaften suche, aber ich habe ein großes Interesse an Menschen. Was ist die Triebfeder von Menschen? Am Ende des Tages ist das Schönste, wenn unsere Mannschaften Spiele gewinnen. All das gibt mir die Energie zurück, die ich hoffentlich auch in das Unternehmen hereingebe. Ansonsten kannst Du nicht agieren. Dann gehst du kaputt an dieser Aufgabe. Du bist einsam in dieser Aufgabe.
Was bedeutet für Sie der Berliner Weg?
Der Berliner Weg ist ein Vermächtnis. Als identitätsstiftendes Instrument muss er eine gewisse Offenheit haben. Im Kern sind das Attribute wie Mut, Vielfalt, Demut. Das ist ein religiöser Begriff, Demut. Diese Begriffe haben Auswirkungen für ein Werte- und Haltungsgerüst. Etwa: Ich bin nie so groß wie dieser Klub. Für das operative Handeln bedeutet es, dass ich eigene Spieler entwickle, die im besten Falle am Samstag um 15.30 Uhr im Olympiastadion beim Anpfiff den ersten Ball spielen. Und letztlich ist er eine offene Kultur in einem Mitgliedergeführten Verein. Der Berliner Weg ist auch für mich ein klares Bekenntnis zu 50 plus 1.
Wenn Sie über Attribute sprechen, welche Eigenschaften soll der Profi-Kader haben?
Wie bisher auch, eine klare Ordnung und Struktur. Mehr Ordnung als Wucht oder Dominanz. Wir sind eine Mannschaft, die Struktur vor Dynamik setzt. Man wird hier nicht mit Hurra-Fußball, was ja viele mit Spielidentität verwechseln, aufsteigen oder sich in der Bundesliga halten. Danach werden wir im Sommer unseren Kader nachjustieren. Unsere Grundstabilität in einem 4-2-3-1 untermauern. Uns fehlt an der einen oder anderen Stelle maximale Kreativität. Aber wir können keine Ablösen zahlen. Die Phasen sind vorbei.
Lesen Sie Dienstag in Teil 2: Görlich über die Fankurve, Investoren und Hertha-Talente
BILD: Theoretisch ist der Aufstieg noch möglich. Wie oft betrachten Sie die Tabelle und tippen das Restprogramm durch?
Peter Görlich: Wenn ich zu viel auf die Tabelle und das Restprogramm schauen würde, würde ich meine anderen Aufgaben vernachlässigen. Ich fange nicht an, zu spekulieren, weil die Liga sehr ausgeglichen ist. Das ist Chance und Risiko zugleich. Man sollte die 2. Liga nicht als eine wahnsinnige Chancen-Liga darstellen, sie ist tatsächlich eine Risiko-Liga. Unser aktueller Tabellenstand mit Rang 6 ist der beste der letzten drei Jahre. Aber wir haben das Ziel Aufstieg leider verfehlt. Jetzt müssen wir analysieren, warum es nicht geklappt hat. Deshalb ist der tägliche Blick auf die Tabelle nicht meine Hauptaufgabe.
Aufstieg also abgehakt?
Bei noch 12 zu holenden Punkten und sieben Punkten Rückstand auf Platz drei rückt das Thema Relegation in weite Ferne.
Wenn es noch klappen sollte, die Relegation lief 2022 gegen den HSV erfolgreich.
Hertha muss langsam lernen, dass dieses symbolische Kapital in der Gegenwart keine Bedeutung hat. Die jüngste Vergangenheit ist keine glorreiche Vergangenheit. Der Verein ist ein glorreiches Stück der Berliner Gesellschaft mit allen Höhen und Tiefen. Aber ich glaube, man wäre falsch beraten, wenn man darauf hofft, dass es daraus Ableitungen für die Gegenwart gibt.
An welchem Punkt in Ihrer Arbeit befinden Sie sich gerade?
Am Beginn eines Transformationsprozesses, von dem nach außen noch wenig zu sehen ist. Das ist zum Teil ja der Grund, warum ich verpflichtet wurde. Ich bin manchmal fast erschüttert über unsere Rahmenbedingungen. Da frage ich mich, ist das Bundesliga-Standard? Unser Trainingsplatz, Infrastruktur, Akademie? Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Wir sind ein Konsolidierungsklub, mit hohem Verschuldungsstand und negativem Eigenkapital. Es ist schwierig, in diesem Zustand aus eigener Kraft kurzfristig etwas zu ändern. Es muss unser Ziel sein, dass wir Dinge mittelfristig ändern.
Wie gehen Sie das an?
Wir haben Schwerpunkte und Ziele zu 90 Prozent definiert. Aber können wir sie umsetzen? Momentan haben wir natürliche Beschränkungen, für die wir selbst die Verantwortung tragen. Das ist schade, weil ich feststelle, dass die Menschen im Verein etwas ändern möchten, wir aber den nächsten Schritt noch nicht gehen können. Wir bewegen uns in einer Zug-um-Zug-Situation. Die Zeiten, in denen wir aus dem Füllhorn schöpften, sind leider vorbei.
Zusammenfassend bedeutet das?
Für mich benötigt Hertha BSC die größte Transformation, also den größten Wandel, mindestens im deutschen Fußball. Das kann nicht von außen erfolgen, erfolgreiche Transformationen einer Organisation funktionieren von innen. Grundlage dafür ist das Einverständnis aller Mitarbeitenden. Transformation bedeutet immer, dass ich Menschen weh tue, weil ich ihnen etwas wegnehme, weil sie das Gefühl haben, es funktioniert nicht mehr so wie bisher. Wir haben aber noch nicht alle Antworten gefunden, wie Dinge besser funktionieren könnten.
Was macht Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Spaß?
Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, mit den Gremien. Ich glaube, wenn man so einen Job macht, muss man Menschen mögen. Mögen heißt nicht, dass ich Freundschaften suche, aber ich habe ein großes Interesse an Menschen. Was ist die Triebfeder von Menschen? Am Ende des Tages ist das Schönste, wenn unsere Mannschaften Spiele gewinnen. All das gibt mir die Energie zurück, die ich hoffentlich auch in das Unternehmen hereingebe. Ansonsten kannst Du nicht agieren. Dann gehst du kaputt an dieser Aufgabe. Du bist einsam in dieser Aufgabe.
Was bedeutet für Sie der Berliner Weg?
Der Berliner Weg ist ein Vermächtnis. Als identitätsstiftendes Instrument muss er eine gewisse Offenheit haben. Im Kern sind das Attribute wie Mut, Vielfalt, Demut. Das ist ein religiöser Begriff, Demut. Diese Begriffe haben Auswirkungen für ein Werte- und Haltungsgerüst. Etwa: Ich bin nie so groß wie dieser Klub. Für das operative Handeln bedeutet es, dass ich eigene Spieler entwickle, die im besten Falle am Samstag um 15.30 Uhr im Olympiastadion beim Anpfiff den ersten Ball spielen. Und letztlich ist er eine offene Kultur in einem Mitgliedergeführten Verein. Der Berliner Weg ist auch für mich ein klares Bekenntnis zu 50 plus 1.
Wenn Sie über Attribute sprechen, welche Eigenschaften soll der Profi-Kader haben?
Wie bisher auch, eine klare Ordnung und Struktur. Mehr Ordnung als Wucht oder Dominanz. Wir sind eine Mannschaft, die Struktur vor Dynamik setzt. Man wird hier nicht mit Hurra-Fußball, was ja viele mit Spielidentität verwechseln, aufsteigen oder sich in der Bundesliga halten. Danach werden wir im Sommer unseren Kader nachjustieren. Unsere Grundstabilität in einem 4-2-3-1 untermauern. Uns fehlt an der einen oder anderen Stelle maximale Kreativität. Aber wir können keine Ablösen zahlen. Die Phasen sind vorbei.
Lesen Sie Dienstag in Teil 2: Görlich über die Fankurve, Investoren und Hertha-Talente
Allein wenn der letzte Satz stimmen sollte, kann einem Angst und Bange werden, dass es nächste Saison nur gegen den Abstieg gehen kann 😳🙄
20.04.2026 - 15:22 Uhr
Da wurde er wieder sehr viel geredet und nichts gesagt. Und jetzt steht da plötzlich anstatt Transformation im Kader, Nur ein Nachjustieren.
20.04.2026 - 15:26 Uhr
Ich hab mir mal den Spaß gemacht und ausgerechnet wie viel Transferüberschuss Hertha im Sommer ungefähr bräuchte, damit man nächste Saison auf eigenen Beinen stehen könnte und das Eigenkapital um die notwendigen 5% verbessern würde. Logischerweise kann man als Außenstehender nicht alles mit einfließen lassen, aber in meiner Rechnung bleibt eben alles andere ähnlich (oder wird weiter unten ausgeführt):
𝑇alt (20,5 Mio): Der Transferüberschuss der letzten Saison.
Neben des offensichtlichen Überschusses, den man hier auf TM sehen kann (13,5 Mio), gab es ja auch noch zig signifikante Weiterverkaufsbeteiligungen oder Solidaritätsbeiträge im Sommer:
Lukebakio 2 Mio, Piatek 2 Mio, Alderete 2,25 Mio und Cunha 750k
= 7 Mio
𝐿 (7 Mio): Die Finanzlücke dieser Saison.
𝑍 (1,5 Mio): Das 5% Ziel der Verbesserung des Eigenkapitals.
𝐸alt (28 Mio): Spieleretat dieser Saison
𝐸neu (20 Mio): geschätzter Spieleretat der neuen Saison
𝑃 (2,5 Mio.): Die ungeplanten Mehreinnahmen durch den DFB Pokal. Hertha rechnet sonst immer mit der 2. Runde, was ich in dieser Rechnung auch tue.
Diese Formel springt dann dabei heraus:
𝑇alt + 𝐿 + 𝑍 - (𝐸alt - 𝐸neu) + 𝑃 = 𝑇neu
20,5 + 7 + 1,5 - (28 - 20) + 2,5 = 23,5
Hinzu kommt, dass die Einnahmen durch die TV-Gelder sicherlich wieder signifikant sinken werden:
23/24: 25 Mio
24/25: 21,6 Mio
25/26: 16 Mio
Das liest sich schon brutal, hat aber auch immer damit zu tun wie viel die DFL für die 2. Liga bereitstellt. Es wird bei uns aber jedes Jahr ein Erstliga Jahr mit einem durchschnittlichen Zweitliga Jahr ersetzt und das wird uns bestimmt mindestens 1,5 Mio an Einnahmen kosten. In die Rechnung habe ich diesen Punkt aber nicht mit rein genommen, weil es einfach noch nicht wirklich absehbar ist um wie viel das TV-Geld sinken wird.
Was man auch nicht Einsehen kann, sind sowas wie Handgelder. Besonders weil wir viele Spieler ablösefrei holen, wird das auch keine kleine Summe sein.
Wo bei Hertha jedoch großes Einsparpotenzial ist, sind die Beraterkosten. Im aktuellsten Bericht der Finanzkennzahlen (Geschäftsjahr 2024) stand Hertha mit Abstand auf Rang 1 was die Spielerberaterkosten angeht. Mit 7,6 Mio hatte man fast 7 Mio mehr Beraterkosten als bspw Schalke. Ich denke das ist etwas, was sich unter Görlich und mit Huber ändern wird/muss. Das spricht einfach für ein katastrophales Scouting und wenig Eigeninitiative bei Transfers. Wenn so viel über Berater geht, dann sieht der Kader am Ende eben so unausgeglichen aus...
Selbst wenn man es schafft diese Spielerberaterkosten stark zu senken, wird man immer noch ca 20 Millionen Transferüberschuss erzielen müssen und gleichzeitig den Spieleretat um quasi ein Drittel senken müssen, sonst fährt man den Verein maximal an die Wand. Dieses Jahr war absolut all-in und das bei starken Einbußen beim TV-Geld und mit enormen Einnahmen durch die Weiterverkaufsklauseln. Letzteres wird es in diesem Sommer in dieser Höhe nicht geben, also wird man die Einnahmen durch den Verkauf eigener Spieler erzielen müssen. Die sichersten Abgangskandidaten sind mit Eichhorn, Ernst und Gechter bekannt und die drei dürften uns auch in Reichweite des benötigten Transferüberschusses befördern. Alles darüber hinaus wird man Abwegen müssen, inwiefern Kosten und Nutzen im Einklang sind und ob es für diese Spieler überhaupt einen Markt gibt.
Was auch weiterhin zukünftig unausweichlich sein wird, ist die Förderung unserer Top-Talente. Da scheint es mit Eichhorn und Maza zwei des obersten Regals gegeben zu haben und dann alles mindestens eine Stufe darunter zu sein. Es gilt Spieler wie Lum, Hildebrandt, Ndi und auch etwas ältere wie Michelbrink und Klemens zu fördern, sonst wird sich dieser Verein über diesen Sommer hinaus niemals alleine gesunden können. Außerdem braucht es eine blitzsaubere Transferperiode im Sommer, wodurch man die Möglichkeit hat sportlich oben anzugreifen. Vieles wird dann an Leitl hängen und das macht mir nicht gerade Mut...
𝑇alt (20,5 Mio): Der Transferüberschuss der letzten Saison.
Neben des offensichtlichen Überschusses, den man hier auf TM sehen kann (13,5 Mio), gab es ja auch noch zig signifikante Weiterverkaufsbeteiligungen oder Solidaritätsbeiträge im Sommer:
Lukebakio 2 Mio, Piatek 2 Mio, Alderete 2,25 Mio und Cunha 750k
= 7 Mio
𝐿 (7 Mio): Die Finanzlücke dieser Saison.
𝑍 (1,5 Mio): Das 5% Ziel der Verbesserung des Eigenkapitals.
𝐸alt (28 Mio): Spieleretat dieser Saison
𝐸neu (20 Mio): geschätzter Spieleretat der neuen Saison
𝑃 (2,5 Mio.): Die ungeplanten Mehreinnahmen durch den DFB Pokal. Hertha rechnet sonst immer mit der 2. Runde, was ich in dieser Rechnung auch tue.
Diese Formel springt dann dabei heraus:
𝑇alt + 𝐿 + 𝑍 - (𝐸alt - 𝐸neu) + 𝑃 = 𝑇neu
20,5 + 7 + 1,5 - (28 - 20) + 2,5 = 23,5
Hinzu kommt, dass die Einnahmen durch die TV-Gelder sicherlich wieder signifikant sinken werden:
23/24: 25 Mio
24/25: 21,6 Mio
25/26: 16 Mio
Das liest sich schon brutal, hat aber auch immer damit zu tun wie viel die DFL für die 2. Liga bereitstellt. Es wird bei uns aber jedes Jahr ein Erstliga Jahr mit einem durchschnittlichen Zweitliga Jahr ersetzt und das wird uns bestimmt mindestens 1,5 Mio an Einnahmen kosten. In die Rechnung habe ich diesen Punkt aber nicht mit rein genommen, weil es einfach noch nicht wirklich absehbar ist um wie viel das TV-Geld sinken wird.
Was man auch nicht Einsehen kann, sind sowas wie Handgelder. Besonders weil wir viele Spieler ablösefrei holen, wird das auch keine kleine Summe sein.
Wo bei Hertha jedoch großes Einsparpotenzial ist, sind die Beraterkosten. Im aktuellsten Bericht der Finanzkennzahlen (Geschäftsjahr 2024) stand Hertha mit Abstand auf Rang 1 was die Spielerberaterkosten angeht. Mit 7,6 Mio hatte man fast 7 Mio mehr Beraterkosten als bspw Schalke. Ich denke das ist etwas, was sich unter Görlich und mit Huber ändern wird/muss. Das spricht einfach für ein katastrophales Scouting und wenig Eigeninitiative bei Transfers. Wenn so viel über Berater geht, dann sieht der Kader am Ende eben so unausgeglichen aus...
Selbst wenn man es schafft diese Spielerberaterkosten stark zu senken, wird man immer noch ca 20 Millionen Transferüberschuss erzielen müssen und gleichzeitig den Spieleretat um quasi ein Drittel senken müssen, sonst fährt man den Verein maximal an die Wand. Dieses Jahr war absolut all-in und das bei starken Einbußen beim TV-Geld und mit enormen Einnahmen durch die Weiterverkaufsklauseln. Letzteres wird es in diesem Sommer in dieser Höhe nicht geben, also wird man die Einnahmen durch den Verkauf eigener Spieler erzielen müssen. Die sichersten Abgangskandidaten sind mit Eichhorn, Ernst und Gechter bekannt und die drei dürften uns auch in Reichweite des benötigten Transferüberschusses befördern. Alles darüber hinaus wird man Abwegen müssen, inwiefern Kosten und Nutzen im Einklang sind und ob es für diese Spieler überhaupt einen Markt gibt.
Was auch weiterhin zukünftig unausweichlich sein wird, ist die Förderung unserer Top-Talente. Da scheint es mit Eichhorn und Maza zwei des obersten Regals gegeben zu haben und dann alles mindestens eine Stufe darunter zu sein. Es gilt Spieler wie Lum, Hildebrandt, Ndi und auch etwas ältere wie Michelbrink und Klemens zu fördern, sonst wird sich dieser Verein über diesen Sommer hinaus niemals alleine gesunden können. Außerdem braucht es eine blitzsaubere Transferperiode im Sommer, wodurch man die Möglichkeit hat sportlich oben anzugreifen. Vieles wird dann an Leitl hängen und das macht mir nicht gerade Mut...
20.04.2026 - 15:34 Uhr
Zitat von alemanne-Berlin
Allein wenn der letzte Satz stimmen sollte, kann einem Angst und Bange werden, dass es nächste Saison nur gegen den Abstieg gehen kann 😳🙄
Zitat von CAPTAINstonie
Quelle: www.bild.de
Der neue Hertha-Kader? „Mehr Ordnung als Dominanz“
Jetzt spricht der Boss! Peter Görlich (59) wurde am 1. September 2025 als Geschäftsführer verpflichtet, um Zweitligist Hertha BSC in die Bundesliga zu führen. Nun erklärt er den Wandel, den er vorantreibt, welche Zustände er vorgefunden hat, wie der neue Profi-Kader aussehen soll und warum der Berliner Weg für ihn etwas Religiöses hat.
Jetzt spricht der Boss! Peter Görlich (59) wurde am 1. September 2025 als Geschäftsführer verpflichtet, um Zweitligist Hertha BSC in die Bundesliga zu führen. Nun erklärt er den Wandel, den er vorantreibt, welche Zustände er vorgefunden hat, wie der neue Profi-Kader aussehen soll und warum der Berliner Weg für ihn etwas Religiöses hat.
Zitat von BILD
BILD: Theoretisch ist der Aufstieg noch möglich. Wie oft betrachten Sie die Tabelle und tippen das Restprogramm durch?
Peter Görlich: Wenn ich zu viel auf die Tabelle und das Restprogramm schauen würde, würde ich meine anderen Aufgaben vernachlässigen. Ich fange nicht an, zu spekulieren, weil die Liga sehr ausgeglichen ist. Das ist Chance und Risiko zugleich. Man sollte die 2. Liga nicht als eine wahnsinnige Chancen-Liga darstellen, sie ist tatsächlich eine Risiko-Liga. Unser aktueller Tabellenstand mit Rang 6 ist der beste der letzten drei Jahre. Aber wir haben das Ziel Aufstieg leider verfehlt. Jetzt müssen wir analysieren, warum es nicht geklappt hat. Deshalb ist der tägliche Blick auf die Tabelle nicht meine Hauptaufgabe.
Aufstieg also abgehakt?
Bei noch 12 zu holenden Punkten und sieben Punkten Rückstand auf Platz drei rückt das Thema Relegation in weite Ferne.
Wenn es noch klappen sollte, die Relegation lief 2022 gegen den HSV erfolgreich.
Hertha muss langsam lernen, dass dieses symbolische Kapital in der Gegenwart keine Bedeutung hat. Die jüngste Vergangenheit ist keine glorreiche Vergangenheit. Der Verein ist ein glorreiches Stück der Berliner Gesellschaft mit allen Höhen und Tiefen. Aber ich glaube, man wäre falsch beraten, wenn man darauf hofft, dass es daraus Ableitungen für die Gegenwart gibt.
An welchem Punkt in Ihrer Arbeit befinden Sie sich gerade?
Am Beginn eines Transformationsprozesses, von dem nach außen noch wenig zu sehen ist. Das ist zum Teil ja der Grund, warum ich verpflichtet wurde. Ich bin manchmal fast erschüttert über unsere Rahmenbedingungen. Da frage ich mich, ist das Bundesliga-Standard? Unser Trainingsplatz, Infrastruktur, Akademie? Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Wir sind ein Konsolidierungsklub, mit hohem Verschuldungsstand und negativem Eigenkapital. Es ist schwierig, in diesem Zustand aus eigener Kraft kurzfristig etwas zu ändern. Es muss unser Ziel sein, dass wir Dinge mittelfristig ändern.
Wie gehen Sie das an?
Wir haben Schwerpunkte und Ziele zu 90 Prozent definiert. Aber können wir sie umsetzen? Momentan haben wir natürliche Beschränkungen, für die wir selbst die Verantwortung tragen. Das ist schade, weil ich feststelle, dass die Menschen im Verein etwas ändern möchten, wir aber den nächsten Schritt noch nicht gehen können. Wir bewegen uns in einer Zug-um-Zug-Situation. Die Zeiten, in denen wir aus dem Füllhorn schöpften, sind leider vorbei.
Zusammenfassend bedeutet das?
Für mich benötigt Hertha BSC die größte Transformation, also den größten Wandel, mindestens im deutschen Fußball. Das kann nicht von außen erfolgen, erfolgreiche Transformationen einer Organisation funktionieren von innen. Grundlage dafür ist das Einverständnis aller Mitarbeitenden. Transformation bedeutet immer, dass ich Menschen weh tue, weil ich ihnen etwas wegnehme, weil sie das Gefühl haben, es funktioniert nicht mehr so wie bisher. Wir haben aber noch nicht alle Antworten gefunden, wie Dinge besser funktionieren könnten.
Was macht Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Spaß?
Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, mit den Gremien. Ich glaube, wenn man so einen Job macht, muss man Menschen mögen. Mögen heißt nicht, dass ich Freundschaften suche, aber ich habe ein großes Interesse an Menschen. Was ist die Triebfeder von Menschen? Am Ende des Tages ist das Schönste, wenn unsere Mannschaften Spiele gewinnen. All das gibt mir die Energie zurück, die ich hoffentlich auch in das Unternehmen hereingebe. Ansonsten kannst Du nicht agieren. Dann gehst du kaputt an dieser Aufgabe. Du bist einsam in dieser Aufgabe.
Was bedeutet für Sie der Berliner Weg?
Der Berliner Weg ist ein Vermächtnis. Als identitätsstiftendes Instrument muss er eine gewisse Offenheit haben. Im Kern sind das Attribute wie Mut, Vielfalt, Demut. Das ist ein religiöser Begriff, Demut. Diese Begriffe haben Auswirkungen für ein Werte- und Haltungsgerüst. Etwa: Ich bin nie so groß wie dieser Klub. Für das operative Handeln bedeutet es, dass ich eigene Spieler entwickle, die im besten Falle am Samstag um 15.30 Uhr im Olympiastadion beim Anpfiff den ersten Ball spielen. Und letztlich ist er eine offene Kultur in einem Mitgliedergeführten Verein. Der Berliner Weg ist auch für mich ein klares Bekenntnis zu 50 plus 1.
Wenn Sie über Attribute sprechen, welche Eigenschaften soll der Profi-Kader haben?
Wie bisher auch, eine klare Ordnung und Struktur. Mehr Ordnung als Wucht oder Dominanz. Wir sind eine Mannschaft, die Struktur vor Dynamik setzt. Man wird hier nicht mit Hurra-Fußball, was ja viele mit Spielidentität verwechseln, aufsteigen oder sich in der Bundesliga halten. Danach werden wir im Sommer unseren Kader nachjustieren. Unsere Grundstabilität in einem 4-2-3-1 untermauern. Uns fehlt an der einen oder anderen Stelle maximale Kreativität. Aber wir können keine Ablösen zahlen. Die Phasen sind vorbei.
Lesen Sie Dienstag in Teil 2: Görlich über die Fankurve, Investoren und Hertha-Talente
BILD: Theoretisch ist der Aufstieg noch möglich. Wie oft betrachten Sie die Tabelle und tippen das Restprogramm durch?
Peter Görlich: Wenn ich zu viel auf die Tabelle und das Restprogramm schauen würde, würde ich meine anderen Aufgaben vernachlässigen. Ich fange nicht an, zu spekulieren, weil die Liga sehr ausgeglichen ist. Das ist Chance und Risiko zugleich. Man sollte die 2. Liga nicht als eine wahnsinnige Chancen-Liga darstellen, sie ist tatsächlich eine Risiko-Liga. Unser aktueller Tabellenstand mit Rang 6 ist der beste der letzten drei Jahre. Aber wir haben das Ziel Aufstieg leider verfehlt. Jetzt müssen wir analysieren, warum es nicht geklappt hat. Deshalb ist der tägliche Blick auf die Tabelle nicht meine Hauptaufgabe.
Aufstieg also abgehakt?
Bei noch 12 zu holenden Punkten und sieben Punkten Rückstand auf Platz drei rückt das Thema Relegation in weite Ferne.
Wenn es noch klappen sollte, die Relegation lief 2022 gegen den HSV erfolgreich.
Hertha muss langsam lernen, dass dieses symbolische Kapital in der Gegenwart keine Bedeutung hat. Die jüngste Vergangenheit ist keine glorreiche Vergangenheit. Der Verein ist ein glorreiches Stück der Berliner Gesellschaft mit allen Höhen und Tiefen. Aber ich glaube, man wäre falsch beraten, wenn man darauf hofft, dass es daraus Ableitungen für die Gegenwart gibt.
An welchem Punkt in Ihrer Arbeit befinden Sie sich gerade?
Am Beginn eines Transformationsprozesses, von dem nach außen noch wenig zu sehen ist. Das ist zum Teil ja der Grund, warum ich verpflichtet wurde. Ich bin manchmal fast erschüttert über unsere Rahmenbedingungen. Da frage ich mich, ist das Bundesliga-Standard? Unser Trainingsplatz, Infrastruktur, Akademie? Da hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Wir sind ein Konsolidierungsklub, mit hohem Verschuldungsstand und negativem Eigenkapital. Es ist schwierig, in diesem Zustand aus eigener Kraft kurzfristig etwas zu ändern. Es muss unser Ziel sein, dass wir Dinge mittelfristig ändern.
Wie gehen Sie das an?
Wir haben Schwerpunkte und Ziele zu 90 Prozent definiert. Aber können wir sie umsetzen? Momentan haben wir natürliche Beschränkungen, für die wir selbst die Verantwortung tragen. Das ist schade, weil ich feststelle, dass die Menschen im Verein etwas ändern möchten, wir aber den nächsten Schritt noch nicht gehen können. Wir bewegen uns in einer Zug-um-Zug-Situation. Die Zeiten, in denen wir aus dem Füllhorn schöpften, sind leider vorbei.
Zusammenfassend bedeutet das?
Für mich benötigt Hertha BSC die größte Transformation, also den größten Wandel, mindestens im deutschen Fußball. Das kann nicht von außen erfolgen, erfolgreiche Transformationen einer Organisation funktionieren von innen. Grundlage dafür ist das Einverständnis aller Mitarbeitenden. Transformation bedeutet immer, dass ich Menschen weh tue, weil ich ihnen etwas wegnehme, weil sie das Gefühl haben, es funktioniert nicht mehr so wie bisher. Wir haben aber noch nicht alle Antworten gefunden, wie Dinge besser funktionieren könnten.
Was macht Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Spaß?
Die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, mit den Gremien. Ich glaube, wenn man so einen Job macht, muss man Menschen mögen. Mögen heißt nicht, dass ich Freundschaften suche, aber ich habe ein großes Interesse an Menschen. Was ist die Triebfeder von Menschen? Am Ende des Tages ist das Schönste, wenn unsere Mannschaften Spiele gewinnen. All das gibt mir die Energie zurück, die ich hoffentlich auch in das Unternehmen hereingebe. Ansonsten kannst Du nicht agieren. Dann gehst du kaputt an dieser Aufgabe. Du bist einsam in dieser Aufgabe.
Was bedeutet für Sie der Berliner Weg?
Der Berliner Weg ist ein Vermächtnis. Als identitätsstiftendes Instrument muss er eine gewisse Offenheit haben. Im Kern sind das Attribute wie Mut, Vielfalt, Demut. Das ist ein religiöser Begriff, Demut. Diese Begriffe haben Auswirkungen für ein Werte- und Haltungsgerüst. Etwa: Ich bin nie so groß wie dieser Klub. Für das operative Handeln bedeutet es, dass ich eigene Spieler entwickle, die im besten Falle am Samstag um 15.30 Uhr im Olympiastadion beim Anpfiff den ersten Ball spielen. Und letztlich ist er eine offene Kultur in einem Mitgliedergeführten Verein. Der Berliner Weg ist auch für mich ein klares Bekenntnis zu 50 plus 1.
Wenn Sie über Attribute sprechen, welche Eigenschaften soll der Profi-Kader haben?
Wie bisher auch, eine klare Ordnung und Struktur. Mehr Ordnung als Wucht oder Dominanz. Wir sind eine Mannschaft, die Struktur vor Dynamik setzt. Man wird hier nicht mit Hurra-Fußball, was ja viele mit Spielidentität verwechseln, aufsteigen oder sich in der Bundesliga halten. Danach werden wir im Sommer unseren Kader nachjustieren. Unsere Grundstabilität in einem 4-2-3-1 untermauern. Uns fehlt an der einen oder anderen Stelle maximale Kreativität. Aber wir können keine Ablösen zahlen. Die Phasen sind vorbei.
Lesen Sie Dienstag in Teil 2: Görlich über die Fankurve, Investoren und Hertha-Talente
Allein wenn der letzte Satz stimmen sollte, kann einem Angst und Bange werden, dass es nächste Saison nur gegen den Abstieg gehen kann 😳🙄
Bei all dem, was dieser Mann sagt, passt eigtl nur eine radikale Änderung ala Hannover 96 mit ~14 neuen Spielern und ~18 Abgängen.
Alles andere wäre unehrlich.
Wenn da jetzt wieder angefangen wird "nachzujustieren" spielen von 11 Mann die gleichen 8 noch in der S11 2026/27 und wir drehen die selbe Schleife erneut.
20.04.2026 - 15:52 Uhr
Nach diesen Aussagen zu urteilen muss es dann ganz klar einen großen Cut geben. Alles andere wäre dann wieder nur typische Schwafelei. Das wäre bei der Jobgarantie um Leitl und Weber dann wenigstens noch in Summe nachvollziehbar. Wenn man aber hier nur 4-5 Abgänge, welche aufgrund Transfererlöse sein müssen, gegen günstigere Spieler austauscht, das Gesicht des Kaders jedoch im Großen und Ganzen gleich bleibt, kann man es vergessen. Dann wird die Anspruchslosigkeit nur mit einem neuen Mantel "größte Transformation" gezinkt. Hauptsache aber die Harmonie bleibt erstmal noch ein weiteres Jahr bestehen...
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Kalla1892 am 20.04.2026 um 15:53 Uhr bearbeitet
20.04.2026 - 16:42 Uhr
Zitat von Kalla1892
Nach diesen Aussagen zu urteilen muss es dann ganz klar einen großen Cut geben. Alles andere wäre dann wieder nur typische Schwafelei. Das wäre bei der Jobgarantie um Leitl und Weber dann wenigstens noch in Summe nachvollziehbar. Wenn man aber hier nur 4-5 Abgänge, welche aufgrund Transfererlöse sein müssen, gegen günstigere Spieler austauscht, das Gesicht des Kaders jedoch im Großen und Ganzen gleich bleibt, kann man es vergessen. Dann wird die Anspruchslosigkeit nur mit einem neuen Mantel "größte Transformation" gezinkt. Hauptsache aber die Harmonie bleibt erstmal noch ein weiteres Jahr bestehen...
Nach diesen Aussagen zu urteilen muss es dann ganz klar einen großen Cut geben. Alles andere wäre dann wieder nur typische Schwafelei. Das wäre bei der Jobgarantie um Leitl und Weber dann wenigstens noch in Summe nachvollziehbar. Wenn man aber hier nur 4-5 Abgänge, welche aufgrund Transfererlöse sein müssen, gegen günstigere Spieler austauscht, das Gesicht des Kaders jedoch im Großen und Ganzen gleich bleibt, kann man es vergessen. Dann wird die Anspruchslosigkeit nur mit einem neuen Mantel "größte Transformation" gezinkt. Hauptsache aber die Harmonie bleibt erstmal noch ein weiteres Jahr bestehen...
Wenn man 4-5 gute Spieler verkauft und durch guenstige 0815 Spieler ersetzt, laeuft man aber ganz fett Gefahr, dass man nicht mal ein weiteres Jahr "bestehen" kann, was ja auch unterschiedlich ausgelegt werden kann, sondern dass man sich schnell im tiefsten Abstiegskampf wiederfindet.
In diesem Sommer werden die Weichen gelegt fuer einen noetigen Turnaround oder aber fuer ein ganz, ganz bitteres Erwachen, was zwar niemand wahr haben moechte, aber alles andere als unmoeglich ist.
20.04.2026 - 18:38 Uhr
Zitat von Toto-BSC
Wenn man 4-5 gute Spieler verkauft und durch guenstige 0815 Spieler ersetzt, laeuft man aber ganz fett Gefahr, dass man nicht mal ein weiteres Jahr "bestehen" kann, was ja auch unterschiedlich ausgelegt werden kann, sondern dass man sich schnell im tiefsten Abstiegskampf wiederfindet.
In diesem Sommer werden die Weichen gelegt fuer einen noetigen Turnaround oder aber fuer ein ganz, ganz bitteres Erwachen, was zwar niemand wahr haben moechte, aber alles andere als unmoeglich ist.
Zitat von Kalla1892
Nach diesen Aussagen zu urteilen muss es dann ganz klar einen großen Cut geben. Alles andere wäre dann wieder nur typische Schwafelei. Das wäre bei der Jobgarantie um Leitl und Weber dann wenigstens noch in Summe nachvollziehbar. Wenn man aber hier nur 4-5 Abgänge, welche aufgrund Transfererlöse sein müssen, gegen günstigere Spieler austauscht, das Gesicht des Kaders jedoch im Großen und Ganzen gleich bleibt, kann man es vergessen. Dann wird die Anspruchslosigkeit nur mit einem neuen Mantel "größte Transformation" gezinkt. Hauptsache aber die Harmonie bleibt erstmal noch ein weiteres Jahr bestehen...
Nach diesen Aussagen zu urteilen muss es dann ganz klar einen großen Cut geben. Alles andere wäre dann wieder nur typische Schwafelei. Das wäre bei der Jobgarantie um Leitl und Weber dann wenigstens noch in Summe nachvollziehbar. Wenn man aber hier nur 4-5 Abgänge, welche aufgrund Transfererlöse sein müssen, gegen günstigere Spieler austauscht, das Gesicht des Kaders jedoch im Großen und Ganzen gleich bleibt, kann man es vergessen. Dann wird die Anspruchslosigkeit nur mit einem neuen Mantel "größte Transformation" gezinkt. Hauptsache aber die Harmonie bleibt erstmal noch ein weiteres Jahr bestehen...
Wenn man 4-5 gute Spieler verkauft und durch guenstige 0815 Spieler ersetzt, laeuft man aber ganz fett Gefahr, dass man nicht mal ein weiteres Jahr "bestehen" kann, was ja auch unterschiedlich ausgelegt werden kann, sondern dass man sich schnell im tiefsten Abstiegskampf wiederfindet.
In diesem Sommer werden die Weichen gelegt fuer einen noetigen Turnaround oder aber fuer ein ganz, ganz bitteres Erwachen, was zwar niemand wahr haben moechte, aber alles andere als unmoeglich ist.
Ja, man schaue sich mal nur Fortuna an. Das sollte ein extrem mahnendes Beispiel sein für letzteren Fall.
23.04.2026 - 09:46 Uhr
Mich würde mal interessieren, wie ihr die TW-Position in der nächsten Saison seht?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
23.04.2026 - 09:59 Uhr
Zitat von HerthaFansince1989
Mich würde mal interessieren, wie ihr die TW-Position in der nächsten Saison seht?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
Mich würde mal interessieren, wie ihr die TW-Position in der nächsten Saison seht?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
Ich weiß nicht, wie sich Goller die letzten Jahre entwickelt hat. Wie Du richtig schreibst, hat er leider keinerlei Einsätze bei den Profis gehabt, weil er auch immer mal wieder verletzt war. Das Potenzial von ihm ist da. Er galt mit Seimen zusammen als DAS Torwarttalent im deutschen Fußball. Es steht und fällt halt immer auch mit der Spielpraxis und dem Vertrauen.
Ich würde das Risiko eingehen und nicht nochmal Geld für einen externen Torwart ausgeben. Goller Nr. 1, Gersbeck Nr. 2, Jugendtorwart Nr.3+4
23.04.2026 - 10:00 Uhr
Zitat von HerthaFansince1989
Mich würde mal interessieren, wie ihr die TW-Position in der nächsten Saison seht?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
Mich würde mal interessieren, wie ihr die TW-Position in der nächsten Saison seht?
Meine Hoffnung ist ja immer noch, dass sich Ernst hier wohlfühlt (vor allem wenn sein Buddy Reese auch bleiben sollte) und er sicher weiß, dass er hier die klare Nr. 1 ist. Er vielleicht den Vertrag inklusive Gehaltsanpassung verlängert, von mir aus erneut mit Ausstiegsklausel bei erneutem Nichtaufstieg.
Er hat uns diese Saison sicher mehr als 10 Punkte geholt, wer soll das ersetzen?
Gersbeck ist in meinen Augen ein solider 2.-Ligatorwart, aber ein deutliches Downgrade zu Ernst und keiner mit dem man als Nr. 1 in die BuLi kommt.
Goller ist inzwischen 21 1/2 und hat noch KEIN Profispiel absolviert. Zum Vergleich: Ernst war 19 als er zu uns kam und war mit 20 bereits Stammspieler. Kann Goller die Rolle 1:1 als neue Nr. 1 nahtlos übernehmen? Was, wenn er die ersten Spiele patzt und der Saisonauftakt gleich mal wieder hin ist. Dann ist die nächste Hoffnung, die oberen Plätze anzugreifen gleich zu Beginn wieder ad acta gelegt und wenn die anderen Neuzugänge nicht greifen kann das auch ganz schnell zum Abstiegskampf werden.
Mir persönlich wäre das Risiko auf dieser Position viel zu hoch, die Chance das er einschlägt wie Eichhorn sehe ich nicht, dann hätte er doch schon lange spielen können bzw. wenigstens die Nr. 2 sein können. Die Ausrede mit Spielpraxis in der U23 stimmt ja wohl auch nicht, wenn er dort gerade mal 7 Spiele absolviert hat. Spielpraxis sieht auch anders aus.
Mir wäre eine klare neue Nr. 1 dann doch deutlich lieber. Aber da scheint der Markt nicht viel herzugeben. Er muss ja klar besser als Gersbeck sein und dazu "günstig".
Kastenmaier ist wohl am Saisonende ablösefrei. Viel Erfahrung, Stammspieler mit viel Spielpraxis, Kapitän und ein solider Torwart. Aber kann er Ernst ersetzen?
Mit Lotka wäre ein zweiter Torwart aus D'dorf evtl. ablösefrei oder gegen geringe Ablöse zu haben. Aber auch hier gilt, ist er gut genug um als Stammtorwart KONSTANT gute Leistungen zu bringen oder sind seine Kurzeinsätze bei Hertha und D'dorf eher trügerisch?
Ein Torwart/Spieler aus dem Ausland benötigt meist eine Eingewöhnungszeit, gerade auf dieser Position wäre aber diese nicht vorhanden, der Ersatz müsste sofort funktionieren. Zumal mir da kein Torwart bekannt ist, der passen würde.
In der BuLi sehe ich auch keinen adäquaten Ersatz, der machbar wäre.
Daher mal die Frage in die Runde:
Welchen machbaren (finanziell bezüglich Ablöse und Gehalt) Torwart, der unsere aktuelle Nr. 1 "ernstlich" ersetzen kann, würdet ihr sehen? Oder wirklich das Risiko mit Goller eingehen? Macht Gersbeck da mit, wenn ihm die Nr. 3 jetzt vorgezogen wird? Was wenn er dann auch weg will? Noch ein weiterer externer Torwart? Oder wäre dann eine neue Nr. 1 plus Goller und Heide dann die ideale Lösung?
Wenn ich nach dem gehe, was Görlich gesagt hat ("Wir wollen künftig keinen Kaderplatz mit einem Spieler von außen besetzen, wenn wir der Überzeugung sind, ein eigenes Talent kann diese Position auch ausfüllen.") dann denke ich, werden wir Ernst abgeben, wenn er weg will und streichen die 5 Mio der AK ein und gucken dann in der eigenen Jugend. Gersbeck war bei Karlsruhe ein paar Jahre solider Stammtorhüter, davon teilweise sogar der beste der Liga (2020/21). Ich denke die Torhüterposition wäre eine der Positionen, wo wir eher keinen externen dazuholen, außer man traut es Heide gar nicht zu, dann kommt vielleicht noch irgendwer für die Nr. 3 bzw. die U23. Aber mit Gersbeck Goller und einem Ausrufen des offenen Zweikampfes halte ich für sehr realistisch. Und dann ist halt die Frage, wer sich von denen gar nicht zum Verein bekennt, der darf eh gehen (oder irgendwer bietet natürlich Ablösesummen zu denen du nicht nein sagen kannst)
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