| Geburtsdatum | 30.09.1980 |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | --- |
| Akt. Verein | --- |
Kay Bernstein [✝]
26.06.2022 - 16:26 Uhr
27.06.2022 - 13:57 Uhr
Zitat von Panik1892
Keine Ahnung, wo Du gestern gesessen hast während der Wahlveranstaltung. Da wo ich saß wurde von einer Gruppe "Fans" sehr klar geamcht, dass Steffel inakzeptabel ist. Meine Hinweise darauf, das er für mich der bessere Mann ist, wurden mit Pöbelei und Drohungen, ja Drohungen, beiseite gewischt. EIn Präsidentenkandidat, der sich mit solchen "Fans" gemein macht, mit dem möchte ich nichts zu tun haben. Ich glaube, dass man gestern einen ganz klaren Vorgeschmack darauf bekommen hat, mit wem man es zu tun hat.
Zitat von Mongbat
Erstmal finde ich es gut das die Einsicht gekommen ist das Hertha Fans wie dich nicht braucht. Das ist 0,0 böse gemeint, aber dein Name ist hier im Forum Programm. Ich würde jedem dazu raten einem Menschen, den man noch gar nicht kennt und einschätzen kann, eine faire Chance zu geben. Die perfekte Lösung hätte es so oder so nicht gegeben. Leute die hätten wählen können, es aber nicht getan haben, sollten sich mMn sowieso komplett zurückhalten.
Wer sich jetzt komplett darauf einschießt das wir es hier mit einem ex Ultra zu tun haben, der in seinen jungen Jahren das ein oder andere mal Stadion Verbot hatte, der sollte sich vielleicht mal die Vita von anderen Personen des Sports oder im allgemeinen VIP-Bereich angucken und wird feststellen das deutlich "schlimmere" Kaliber im Umlauf sind und diese trotzdem abgefeiert werden. Mal selbst den Kopf einschalten und nicht jedes Scheiß mitgehen der in den Medien verbreitet wird, wäre meine Empfehlung. Die sind nämlich mit Abstand die Schlimmsten aus meiner Sicht. Da wird der Respekt vor einzelnen Personen komplett vergessen - Hauptsache eine Schlagzeile. Und nochmal, ich hatte auch zu Steffel tendiert, aber was hier manche schreiben ist selten dämlich.
Zitat von Panik1892
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Erstmal finde ich es gut das die Einsicht gekommen ist das Hertha Fans wie dich nicht braucht. Das ist 0,0 böse gemeint, aber dein Name ist hier im Forum Programm. Ich würde jedem dazu raten einem Menschen, den man noch gar nicht kennt und einschätzen kann, eine faire Chance zu geben. Die perfekte Lösung hätte es so oder so nicht gegeben. Leute die hätten wählen können, es aber nicht getan haben, sollten sich mMn sowieso komplett zurückhalten.
Wer sich jetzt komplett darauf einschießt das wir es hier mit einem ex Ultra zu tun haben, der in seinen jungen Jahren das ein oder andere mal Stadion Verbot hatte, der sollte sich vielleicht mal die Vita von anderen Personen des Sports oder im allgemeinen VIP-Bereich angucken und wird feststellen das deutlich "schlimmere" Kaliber im Umlauf sind und diese trotzdem abgefeiert werden. Mal selbst den Kopf einschalten und nicht jedes Scheiß mitgehen der in den Medien verbreitet wird, wäre meine Empfehlung. Die sind nämlich mit Abstand die Schlimmsten aus meiner Sicht. Da wird der Respekt vor einzelnen Personen komplett vergessen - Hauptsache eine Schlagzeile. Und nochmal, ich hatte auch zu Steffel tendiert, aber was hier manche schreiben ist selten dämlich.
Keine Ahnung, wo Du gestern gesessen hast während der Wahlveranstaltung. Da wo ich saß wurde von einer Gruppe "Fans" sehr klar geamcht, dass Steffel inakzeptabel ist. Meine Hinweise darauf, das er für mich der bessere Mann ist, wurden mit Pöbelei und Drohungen, ja Drohungen, beiseite gewischt. EIn Präsidentenkandidat, der sich mit solchen "Fans" gemein macht, mit dem möchte ich nichts zu tun haben. Ich glaube, dass man gestern einen ganz klaren Vorgeschmack darauf bekommen hat, mit wem man es zu tun hat.
Gut das geht natürlich gar nicht. So ne Fangruppierungen hat allerdings jeder Verein und da liegts an jedem selbst, wie man darauf reagiert. Gibt ja auch die Möglichkeit Drohungen zu melden, aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Gott sei Dank sind nicht alle Ultras so und es soll noch welche geben, denen es wirklich um den Verein geht. Ich kann Bernstein noch nicht einschätzen, aber ich glaube einfach mal das er diese Wahl, ob jetzt nur ein Bruchteil abgestimmt hat oder nicht, auf Basis von Vertrauen gewinnen wollte und nicht auf Basis von Einschüchterung...
Kann in dem Fall deinen Frust aber nachvollziehen. Halte es aber für falsch wegen einen paar ***** en deine Mitgliedschaft zu kündigen. Denn dem Großteil der Herthafans geht es noch um den Wohl des Vereins und um Fußball bzw. um eine faire Wahl.
27.06.2022 - 13:59 Uhr
Zitat von Panik1892
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Du kannst deinen kleinen Beitrag zur Einigung beitragen und nicht austreten. Wegen einem Präsidenten verlässt man keinen Club. Und ganz im Gegenteil zu deiner eigenen Auffassung braucht und will dich der Verein nach wie vor. Du hälst das die nächsten zwei Jahre schon aus, das gehört zu einer Wahl dazu.
27.06.2022 - 14:00 Uhr
Ist auch der Punkt, der mich am fassungslosesten gemacht hat.
Ich saß recht weit hinten und da waren einerseits diese peinlichen Fragen aus dem Bernsteinlager an Steffel, aber was wirklich GAR nicht ging waren diese permanenten Anfeindungen und Reinbrüllen wenn er geantwortet hat. Und bei Applaus umdrehen und wütend schauen um zu sehen, wo es her kommt.
Sicherlich sind nicht ALLE Ultras so, aber mein subjektiver Eindruck war gestern, dass ein Großteil der Bernstein-Hardliner genau dieses Mindset verfolgt haben. Auch diese peinlichen Zettel am Einlass mit Diffamierungen waren schon unterste Schublade.
Würde er sich davon distanzieren, wäre ich gerne bereit, ihm völlig unvoreingenommen eine Chance zu geben. Aber das hat für mich alles so einen faden Beigeschmack dass es mir schwer bis unmöglich fällt, mich mit ihm und den Leuten, die hinter ihm stehen, anzufreunden.
Ich saß recht weit hinten und da waren einerseits diese peinlichen Fragen aus dem Bernsteinlager an Steffel, aber was wirklich GAR nicht ging waren diese permanenten Anfeindungen und Reinbrüllen wenn er geantwortet hat. Und bei Applaus umdrehen und wütend schauen um zu sehen, wo es her kommt.
Sicherlich sind nicht ALLE Ultras so, aber mein subjektiver Eindruck war gestern, dass ein Großteil der Bernstein-Hardliner genau dieses Mindset verfolgt haben. Auch diese peinlichen Zettel am Einlass mit Diffamierungen waren schon unterste Schublade.
Würde er sich davon distanzieren, wäre ich gerne bereit, ihm völlig unvoreingenommen eine Chance zu geben. Aber das hat für mich alles so einen faden Beigeschmack dass es mir schwer bis unmöglich fällt, mich mit ihm und den Leuten, die hinter ihm stehen, anzufreunden.
27.06.2022 - 14:09 Uhr
Irgendwie hat man das Gefühl, das so etwas schon mal da war 

27.06.2022 - 14:13 Uhr
Zitat von BloodyEric
Ist auch der Punkt, der mich am fassungslosesten gemacht hat.
Ich saß recht weit hinten und da waren einerseits diese peinlichen Fragen aus dem Bernsteinlager an Steffel, aber was wirklich GAR nicht ging waren diese permanenten Anfeindungen und Reinbrüllen wenn er geantwortet hat. Und bei Applaus umdrehen und wütend schauen um zu sehen, wo es her kommt.
Ist auch der Punkt, der mich am fassungslosesten gemacht hat.
Ich saß recht weit hinten und da waren einerseits diese peinlichen Fragen aus dem Bernsteinlager an Steffel, aber was wirklich GAR nicht ging waren diese permanenten Anfeindungen und Reinbrüllen wenn er geantwortet hat. Und bei Applaus umdrehen und wütend schauen um zu sehen, wo es her kommt.
Ich sags mal so.. wenn man sich davon "beeindrucken" lässt und sich dann zurückhält, haben diese Menschen ihr Ziel erreicht. Ist schon schlimm genug was so in unserer Stadt (natürlich nicht nur hier) abgeht und das Wort Courage stirbt mehr und mehr aus. Am besten noch lauter Jubeln und das als Einheit. Können ja dann gerne ihre eigenen Anhänger vermöbeln. Fehlt dann noch zum Gesamtbild unserer Hertha. Und hier findet man den entscheidenen Punkt: UNSERE HERTHA. Das lass ich mir von keinem kaputt machen, schon gar nicht von irgendwelche gewaltbereiten "Fans". Ich wähle die Person die ich für am geeignesten halte oder applaudiere wenn der/die es verdient hat. Da kann man mich so böse angucken wie man will. Ist man doch als Berliner eh schon gewöhnt

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Mongbat am 27.06.2022 um 14:15 Uhr bearbeitet
27.06.2022 - 14:24 Uhr
Zitat von Mongbat
Ich sags mal so.. wenn man sich davon "beeindrucken" lässt und sich dann zurückhält, haben diese Menschen ihr Ziel erreicht. Ist schon schlimm genug was so in unserer Stadt (natürlich nicht nur hier) abgeht und das Wort Courage stirbt mehr und mehr aus. Am besten noch lauter Jubeln und das als Einheit. Können ja dann gerne ihre eigenen Anhänger vermöbeln. Fehlt dann noch zum Gesamtbild unserer Hertha. Und hier findet man den entscheidenen Punkt: UNSERE HERTHA. Das lass ich mir von keinem kaputt machen, schon gar nicht von irgendwelche gewaltbereiten "Fans". Ich wähle die Person die ich für am geeignesten halte oder applaudiere wenn der/die es verdient hat. Da kann man mich so böse angucken wie man will. Ist man doch als Berliner eh schon gewöhnt

Ich sags mal so.. wenn man sich davon "beeindrucken" lässt und sich dann zurückhält, haben diese Menschen ihr Ziel erreicht. Ist schon schlimm genug was so in unserer Stadt (natürlich nicht nur hier) abgeht und das Wort Courage stirbt mehr und mehr aus. Am besten noch lauter Jubeln und das als Einheit. Können ja dann gerne ihre eigenen Anhänger vermöbeln. Fehlt dann noch zum Gesamtbild unserer Hertha. Und hier findet man den entscheidenen Punkt: UNSERE HERTHA. Das lass ich mir von keinem kaputt machen, schon gar nicht von irgendwelche gewaltbereiten "Fans". Ich wähle die Person die ich für am geeignesten halte oder applaudiere wenn der/die es verdient hat. Da kann man mich so böse angucken wie man will. Ist man doch als Berliner eh schon gewöhnt

Keine Frage, ich habe auch trotzdem meine Wahl getroffen. MEINE Hertha wird es aber dadurch immer weniger - wenn jetzt auch noch der Präsident exakt diese Gruppe repräsentiert. Immerhin hat er sich ja auch geweigert, sich klar von Pyro und Gewalt im Stadion zu distanzieren oder das mit dem Trikotausziehen klar als "geht so nicht" zu bewerten.
Das soll nicht heißen, dass ich glaube dass Bernstein morgen mit Pyro durchs Olympiastadion läuft und andere Leute verhaut, aber er weiß sehr genau um das Klientel, das ihn gewählt hat und will es sich mit denen nicht verscherzen. Und mir fällt die Identifikation mit den Werten des Vereins immer schwerer, wenn ich nicht mehr sagen kann "das sind einfach ein paar Verrückte unter den Fans", sondern "das sind die Fans, die den aktuellen Präsidenten gewählt haben". Und die fühlen sich jetzt noch legitimierter als je zuvor.
Und DENEN ging es noch nie um das Beste für den Verein, sondern nur um sich.
27.06.2022 - 14:47 Uhr
Zitat von Panik1892
Ich neige mitunter zu emotionellen und übereilten Schritten...
Zitat von Der-Neue
Warum ein paar Tage warten?
Entweder austreten oder verändern!
Zitat von Panik1892
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Ich akzeptiere die Wahl. Ich protestiere nicht und lasse ihn machen. Aber ich möchte nicht mehr Teil davon sein. Meine Mitgliedschaft werde ich wohl kündigen. Eine paar Tage warte ich noch. Aber es ist offenbar, dass dieser Verein Fans wie mich nicht möchte. Das ist mir gestern mehr als einmal klar gemacht worden.
Warum ein paar Tage warten?
Entweder austreten oder verändern!
Ich neige mitunter zu emotionellen und übereilten Schritten...

Wir sind in der Präsidentenfrage sicherlich sehr anderer Meinung, ich würde dich aber auch bitten, deinen Austritt noch einmal zu überdenken.
Ein Verein lebt von der Demokratie und mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
Aber weder wird ein Präsident Hertha BSC als ganzes je definieren können (Hertha war nie das Synonym für Gegenbauer und wird auch nicht das Synonym für Bernstein werden), noch wird er auf Lebzeit gewählt. Im Gegenteil, in zwei Jahren sind schon wieder neue Wahlen. Schau dir das Ganze erstmal an, vielleicht wird's ja nicht so schlimm wie du befürchtest. Und wenn doch, dann kannst du halt in zwei Jahren wieder wählen - oder zumindest hier im Forum für deine/deinen Kandidat:in argumentieren, wenn dir die Teilnahme nicht möglich seien sollte.
Ich bin vor exakt 10 Jahren, am 27.06.2012, Mitglied bei Hertha geworden. Der Verein ist innerhalb kürzester Zeit zum zweiten Mal in Liga 2 abgestiegen und war am Boden. Ich hatte das Gefühl, dass er gerade jetzt die Unterstützung der Fans braucht. Und weder bin ich Ultra (oder "Ex-Ultra"), noch stehe ich regelmäßig in der Ostkurve. Ich habe dennoch das Gefühl, dass dieser Verein weiterhin uns allen gehört und natürlich auch dir.
27.06.2022 - 15:09 Uhr
Ich gebe KB dahingehend recht, dass ein Präsident nicht alles können oder wissen muss, allerdings besagt die Satzung auch ganz klar: "Kandidaten für die Wahl zum Präsidium sollen Kompetenz in wirtschaftlichen
Fragen, in der Geschäfts- bzw. Personalführung, im sportlichen Bereich oder in rechtlichen Fragen sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen." Dementsprechend sollte man wenigstens hinter ein, zwei dieser Anforderungsparameter einen Haken setzen können, um ihm zumindest in Teilbereichen für befähigt genug zu halten, Entscheidungen zu treffen, bei denen er sich nicht auf das Einflüstern Dritter verlassen muss. Mir konnte er diesen Eindruck weder im Vorfeld, noch gestern im Rahmen seiner Wahlkampfrede überzeugend vermitteln. Dementsprechend habe ich keine allzu hohen Erwartungen, lasse mich aber bereitwillig eines besseren belehren.
Was mich gestern allerdings (neben anderen Dingen, die hier von anderen Teilnehmern zur Genüge thematisiert wurden) massiv gestört hat, war die durchgehende Doppelmoral, mit der hier agiert wurde. Eines der eklatantesten Beispiele für mich war, als KB anfing von der Hertha-DNA zu phantasieren und diese über den grünen Klee zu loben. Entschuldigung, Hertha-DNA? War das nicht genau das Wort, das kein Mensch mehr hören konnte, wenn es um die Besetzung von Posten im Verein ging? Jetzt auf einmal sollen wir uns wieder alle genau darauf besinnen, weil Hertha-DNA auf einmal etwas Wünschenswertes ist?
Ich glaube genau darin liegt auch das Problem der ganzen Sache: Bernstein ist noch immer zu sehr emotional involvierter Fan und zu wenig rationaler und sachlicher Funktionär, der Dinge auch mal aus einer anderen als der rein blau-weißen Brille betrachtet. Eine ideale Führungskraft sollte weder nur das eine (Bernstein). noch nur das andere (Gegenbauer) sein, sondern eine gesunde Mischung aus beidem. Wäre Steffel das gewesen? Vermutlich auch nicht zu 100%, aber zumindest ist er jemand, dem man die Begeisterung am Sport deutlich eher abnehmen kann, als einem Werner Gegenbauer.
Dass er bei vielen seiner Wähler entweder kalkuliert oder unbewusst eine Hoffnung auslöst hat, mit ihm als Präsident würde jetzt das große Rad des zunehmend kommerzialisierten, bösen modernen Fußballs angehalten und zurückgedreht, sehe ich ähnlich problematisch. Darin sehe ich sogar für ihn eine große Gefahr, denn diese in meinen Augen komplett unrealistisch aufgebaute Erwartungshaltung dürfte wohl relativ schnell in Enttäuschung und Wut umschlagen. Mag sein, dass KB wirklich so blauäugig an die ganze Sache herangegangen ist, aber ihm dürfte ziemlich bald bewusst werden, dass die Mitglieder zwar die größte Gruppe der Stakeholder sind, aber dass er auf Dauer ganz andere Stakeholder bei der Stange und bei Laune halten muss, damit der Laden überhaupt eine Chance zu laufen hat.
Er wird dann auch gezwungen sein, für ihn unbequeme Entscheidungen zu treffen, die ihm von Seiten seiner Unterstützer angekreidet oder sogar als Verrat ausgelegt werden. Wenn Du einen Investor im Boot hast, dem fast 2/3 der Profiabteilung gehören und der dies KB entsprechend auch auf die eine oder andere Weise ziemlich bewusst machen dürfte, wird keine Entscheidungen treffen können, die einen wirtschaftlichen Schaden des Vereins bedeuten könnte, nur um damit seine Wähler zu befriedigen. Über hier von einigen bereits angedeutete mögliche Quid-pro-Quo-Handlungen im Gegenzug für eine mögliche Unterstützung im Rahmen von KBs Kandidatur und Wahl möchte ich erst gar nicht in diesem Zusammenhang als potenzieller Krisenherd spekulieren.
Ich sehe hier eine Vielzahl von Spannungsfeldern und gordischen Knoten, welche die ohnehin schon sehr herausfordernde Aufgabe für einen solchen Quereinsteiger zu einer Herkulesaufgabe machen werden, während der er auch noch einen Verein, der nach der Wahl geteilter ist denn je, wieder zusammenführen will. Ich bewundere jeden, der hier den nötigen Optimismus verstrahlt, dass dies eine Erfolgsgeschichte und so gerne und bereitwillig ich mich hier eines besseren belehren lassen würde, weil es letztlich in erster Linie um den Erfolg und die Gesundheit des Vereins gehen sollte, so sehr ist der Realist in mir skeptisch, dass dies in einer kitschigen Cinderella-Story endet.
Fragen, in der Geschäfts- bzw. Personalführung, im sportlichen Bereich oder in rechtlichen Fragen sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen." Dementsprechend sollte man wenigstens hinter ein, zwei dieser Anforderungsparameter einen Haken setzen können, um ihm zumindest in Teilbereichen für befähigt genug zu halten, Entscheidungen zu treffen, bei denen er sich nicht auf das Einflüstern Dritter verlassen muss. Mir konnte er diesen Eindruck weder im Vorfeld, noch gestern im Rahmen seiner Wahlkampfrede überzeugend vermitteln. Dementsprechend habe ich keine allzu hohen Erwartungen, lasse mich aber bereitwillig eines besseren belehren.
Was mich gestern allerdings (neben anderen Dingen, die hier von anderen Teilnehmern zur Genüge thematisiert wurden) massiv gestört hat, war die durchgehende Doppelmoral, mit der hier agiert wurde. Eines der eklatantesten Beispiele für mich war, als KB anfing von der Hertha-DNA zu phantasieren und diese über den grünen Klee zu loben. Entschuldigung, Hertha-DNA? War das nicht genau das Wort, das kein Mensch mehr hören konnte, wenn es um die Besetzung von Posten im Verein ging? Jetzt auf einmal sollen wir uns wieder alle genau darauf besinnen, weil Hertha-DNA auf einmal etwas Wünschenswertes ist?
Ich glaube genau darin liegt auch das Problem der ganzen Sache: Bernstein ist noch immer zu sehr emotional involvierter Fan und zu wenig rationaler und sachlicher Funktionär, der Dinge auch mal aus einer anderen als der rein blau-weißen Brille betrachtet. Eine ideale Führungskraft sollte weder nur das eine (Bernstein). noch nur das andere (Gegenbauer) sein, sondern eine gesunde Mischung aus beidem. Wäre Steffel das gewesen? Vermutlich auch nicht zu 100%, aber zumindest ist er jemand, dem man die Begeisterung am Sport deutlich eher abnehmen kann, als einem Werner Gegenbauer.
Dass er bei vielen seiner Wähler entweder kalkuliert oder unbewusst eine Hoffnung auslöst hat, mit ihm als Präsident würde jetzt das große Rad des zunehmend kommerzialisierten, bösen modernen Fußballs angehalten und zurückgedreht, sehe ich ähnlich problematisch. Darin sehe ich sogar für ihn eine große Gefahr, denn diese in meinen Augen komplett unrealistisch aufgebaute Erwartungshaltung dürfte wohl relativ schnell in Enttäuschung und Wut umschlagen. Mag sein, dass KB wirklich so blauäugig an die ganze Sache herangegangen ist, aber ihm dürfte ziemlich bald bewusst werden, dass die Mitglieder zwar die größte Gruppe der Stakeholder sind, aber dass er auf Dauer ganz andere Stakeholder bei der Stange und bei Laune halten muss, damit der Laden überhaupt eine Chance zu laufen hat.
Er wird dann auch gezwungen sein, für ihn unbequeme Entscheidungen zu treffen, die ihm von Seiten seiner Unterstützer angekreidet oder sogar als Verrat ausgelegt werden. Wenn Du einen Investor im Boot hast, dem fast 2/3 der Profiabteilung gehören und der dies KB entsprechend auch auf die eine oder andere Weise ziemlich bewusst machen dürfte, wird keine Entscheidungen treffen können, die einen wirtschaftlichen Schaden des Vereins bedeuten könnte, nur um damit seine Wähler zu befriedigen. Über hier von einigen bereits angedeutete mögliche Quid-pro-Quo-Handlungen im Gegenzug für eine mögliche Unterstützung im Rahmen von KBs Kandidatur und Wahl möchte ich erst gar nicht in diesem Zusammenhang als potenzieller Krisenherd spekulieren.
Ich sehe hier eine Vielzahl von Spannungsfeldern und gordischen Knoten, welche die ohnehin schon sehr herausfordernde Aufgabe für einen solchen Quereinsteiger zu einer Herkulesaufgabe machen werden, während der er auch noch einen Verein, der nach der Wahl geteilter ist denn je, wieder zusammenführen will. Ich bewundere jeden, der hier den nötigen Optimismus verstrahlt, dass dies eine Erfolgsgeschichte und so gerne und bereitwillig ich mich hier eines besseren belehren lassen würde, weil es letztlich in erster Linie um den Erfolg und die Gesundheit des Vereins gehen sollte, so sehr ist der Realist in mir skeptisch, dass dies in einer kitschigen Cinderella-Story endet.
27.06.2022 - 15:32 Uhr
Ach Mensch… ich bin jetzt seit 28 Jahren Mitglied, in schlechten, wie in ganz schlechten Zeiten, Irgendetwas gab es immer, woran man sich aufrichten konnte. Aber in den letzten Jahren ist das verloren gegangen. Ich weiß nicht mehr, woran ich mich bei Hertha erfreuen könnte. Nach all den Jahren macht es einfach keinen Spaß mehr.
27.06.2022 - 15:36 Uhr
Zitat von Panik1892
Ach Mensch… ich bin jetzt seit 28 Jahren Mitglied, in schlechten, wie in ganz schlechten Zeiten, Irgendetwas gab es immer, woran man sich aufrichten konnte. Aber in den letzten Jahren ist das verloren gegangen. Ich weiß nicht mehr, woran ich mich bei Hertha erfreuen könnte. Nach all den Jahren macht es einfach keinen Spaß mehr.
Ach Mensch… ich bin jetzt seit 28 Jahren Mitglied, in schlechten, wie in ganz schlechten Zeiten, Irgendetwas gab es immer, woran man sich aufrichten konnte. Aber in den letzten Jahren ist das verloren gegangen. Ich weiß nicht mehr, woran ich mich bei Hertha erfreuen könnte. Nach all den Jahren macht es einfach keinen Spaß mehr.
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