| Geburtsdatum | 28.04.1944 |
|---|---|
| Alter | 82 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Aufsichtsratsmitglied |
| Akt. Verein | Hannover 96 |
Martin Kind
08.05.2012 - 13:32 Uhr
08.08.2022 - 12:01 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Zitat von H96KGaA
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Zitat von diablo696
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
08.08.2022 - 12:01 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Zitat von H96KGaA
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Zitat von diablo696
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
08.08.2022 - 12:01 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Zitat von H96KGaA
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Zitat von diablo696
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
08.08.2022 - 12:16 Uhr
Zitat von Alt-Linden
Dein Problem ist das Du alles an MK fest machst, dadurch sehr eingeschränkt argumentierst und nicht die gesamte Situation des Verein im Auge hast.
Es geht nicht mehr darum wer Recht hat sondern darum wie der gesamte Verein gerettet werden kann.
Die Situation ist so verfahren , das selbst wenn MK nicht mehr da ist, es keine Lösung gibt die den Fortbestand gewährleistet. Im Gegenteil, wer soll diesen Verein leiten? Die Leute vom e.V bestimmt nicht, haben viel zu wenig Ahnung vom Profigeschäft.
Also muss ein GF her auf den sich alle einigen, aber dann sind wir wieder am Anfang der Geschichte.
Dein Problem ist das Du alles an MK fest machst, dadurch sehr eingeschränkt argumentierst und nicht die gesamte Situation des Verein im Auge hast.
Es geht nicht mehr darum wer Recht hat sondern darum wie der gesamte Verein gerettet werden kann.
Die Situation ist so verfahren , das selbst wenn MK nicht mehr da ist, es keine Lösung gibt die den Fortbestand gewährleistet. Im Gegenteil, wer soll diesen Verein leiten? Die Leute vom e.V bestimmt nicht, haben viel zu wenig Ahnung vom Profigeschäft.
Also muss ein GF her auf den sich alle einigen, aber dann sind wir wieder am Anfang der Geschichte.
Weil nun mal im H96-Konstrukt "alles" auf die Person Martin Kind zugeschnitten ist ... und zwar seit langer, langer Zeit ... wie soll man (ich) da ohne Martin Kind im Fokus argumentieren?
Wie auch immer: ich bemühe mich immerhin, dann vom "Verein" zu scheiben, wenn es um den e.V. geht.
Und Du schreibst offenbar vom Verein, wenn es um die KGaA geht ...
... und da kann ich nur immer wiederholen:
zu behaupten, nur Martin Kind sei in der Lage, als GF für das mittelständische Unternehmen "H96 KGaA" zu leiten, und niemand anders am Arbeitsmarkt sei dafür fähig ... dafür fehlt mir der Glaube.
Mal abgesehen davon, daß auch in anderen Profifußball-Unternehmen der GF ausgewechselt wird.
Mal abgesehen davon, daß Martin Kind selber von Nachfolgern für sich sprach und spricht für seine diversen GF-Posten (daß er dann mit Robert Schäfer als seinen ersten Versuch offenbar einem Blender aufgesessen war ... sein persönliches Pech).
"Die e.V. Leute" haben im übrigen nie behauptet, die KGaA leiten zu wollen. Sondern wollten und wollen zusammen mit der Kapitalseite einen Geschäftsführer suchen. Wie Du in Deinem letzten Satz auch schreibst.
08.08.2022 - 12:46 Uhr
Zitat von Eifelturm2017
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
Zitat von Ferdinandinho
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Zitat von H96KGaA
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Zitat von diablo696
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
Stützt meine Argumentation ja nur noch mehr, dass 50+1 eben nicht für alle gilt.
Wenn die Regel gekippt werden würde, wären die Verhältnisse immerhin ehrlicher. Egal, ob es dann in Hannover weiter bestand hätte oder nicht.
08.08.2022 - 13:48 Uhr
Zitat von H96KGaA
Weil nun mal im H96-Konstrukt "alles" auf die Person Martin Kind zugeschnitten ist ... und zwar seit langer, langer Zeit ... wie soll man (ich) da ohne Martin Kind im Fokus argumentieren?
Wie auch immer: ich bemühe mich immerhin, dann vom "Verein" zu scheiben, wenn es um den e.V. geht.
Und Du schreibst offenbar vom Verein, wenn es um die KGaA geht ...
... und da kann ich nur immer wiederholen:
zu behaupten, nur Martin Kind sei in der Lage, als GF für das mittelständische Unternehmen "H96 KGaA" zu leiten, und niemand anders am Arbeitsmarkt sei dafür fähig ... dafür fehlt mir der Glaube.
Mal abgesehen davon, daß auch in anderen Profifußball-Unternehmen der GF ausgewechselt wird.
Mal abgesehen davon, daß Martin Kind selber von Nachfolgern für sich sprach und spricht für seine diversen GF-Posten (daß er dann mit Robert Schäfer als seinen ersten Versuch offenbar einem Blender aufgesessen war ... sein persönliches Pech).
"Die e.V. Leute" haben im übrigen nie behauptet, die KGaA leiten zu wollen. Sondern wollten und wollen zusammen mit der Kapitalseite einen Geschäftsführer suchen. Wie Du in Deinem letzten Satz auch schreibst.
Zitat von Alt-Linden
Dein Problem ist das Du alles an MK fest machst, dadurch sehr eingeschränkt argumentierst und nicht die gesamte Situation des Verein im Auge hast.
Es geht nicht mehr darum wer Recht hat sondern darum wie der gesamte Verein gerettet werden kann.
Die Situation ist so verfahren , das selbst wenn MK nicht mehr da ist, es keine Lösung gibt die den Fortbestand gewährleistet. Im Gegenteil, wer soll diesen Verein leiten? Die Leute vom e.V bestimmt nicht, haben viel zu wenig Ahnung vom Profigeschäft.
Also muss ein GF her auf den sich alle einigen, aber dann sind wir wieder am Anfang der Geschichte.
Dein Problem ist das Du alles an MK fest machst, dadurch sehr eingeschränkt argumentierst und nicht die gesamte Situation des Verein im Auge hast.
Es geht nicht mehr darum wer Recht hat sondern darum wie der gesamte Verein gerettet werden kann.
Die Situation ist so verfahren , das selbst wenn MK nicht mehr da ist, es keine Lösung gibt die den Fortbestand gewährleistet. Im Gegenteil, wer soll diesen Verein leiten? Die Leute vom e.V bestimmt nicht, haben viel zu wenig Ahnung vom Profigeschäft.
Also muss ein GF her auf den sich alle einigen, aber dann sind wir wieder am Anfang der Geschichte.
Weil nun mal im H96-Konstrukt "alles" auf die Person Martin Kind zugeschnitten ist ... und zwar seit langer, langer Zeit ... wie soll man (ich) da ohne Martin Kind im Fokus argumentieren?
Wie auch immer: ich bemühe mich immerhin, dann vom "Verein" zu scheiben, wenn es um den e.V. geht.
Und Du schreibst offenbar vom Verein, wenn es um die KGaA geht ...
... und da kann ich nur immer wiederholen:
zu behaupten, nur Martin Kind sei in der Lage, als GF für das mittelständische Unternehmen "H96 KGaA" zu leiten, und niemand anders am Arbeitsmarkt sei dafür fähig ... dafür fehlt mir der Glaube.
Mal abgesehen davon, daß auch in anderen Profifußball-Unternehmen der GF ausgewechselt wird.
Mal abgesehen davon, daß Martin Kind selber von Nachfolgern für sich sprach und spricht für seine diversen GF-Posten (daß er dann mit Robert Schäfer als seinen ersten Versuch offenbar einem Blender aufgesessen war ... sein persönliches Pech).
"Die e.V. Leute" haben im übrigen nie behauptet, die KGaA leiten zu wollen. Sondern wollten und wollen zusammen mit der Kapitalseite einen Geschäftsführer suchen. Wie Du in Deinem letzten Satz auch schreibst.
Ich habe nicht behauptet das nur MK bei 96 GF sein kann, wie kommst Du dazu so etwas zu behaupten.
Gibt es einen Beitrag von mir wo das steht.
Meine Meinung ist das die Zeit von MK als GF bei 96 abgelaufen ist und ich mir nichts mehr wünsche als das ein GF gefunden wird auf den sich alle verständigen können. Aus meiner Sicht wäre das Dieter Hecking.
Noch einmal für Dich zum nachlesen:
Es geht mir um den Verein und nicht um eine Seite, mir wäre es am liebsten wenn endlich Ruhe einkehrt und dieses gegenseitige Schuld zuweisen ein Ende hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Alt-Linden am 08.08.2022 um 13:49 Uhr bearbeitet
09.08.2022 - 16:28 Uhr
Zitat von HFC_von_1896
naja was gilt jetzt Beispielsweise bei Hertha, Stuttgart oder Union anderes als bei uns?
Es wurden die Profis in andere Gesellschaften ausgegliedert und von den Gesellschaften wurden dann Anteile verkauft.
Du kannst Hannover doch, aus der Sicht von Mainz z.B., auch mit in der Liste aufführen und sagen ist ja alles unfair, Hannover hat doch Kind, Roßmann und co.
Verstehe nicht so ganz, wieso das dann in Hannover so ein großes Thema ist und bei uns die sportliche Entwicklung aufhält, aber bei anderen nicht.
Korrigier mich gerne, wenn ich falsch liege, aber wo unterscheiden wir uns von den meisten anderen, wenn doch jeder einen Mäzen oder ein Unternehmen im Hintergrund hat?
Zitat von Ferdinandinho
Stützt meine Argumentation ja nur noch mehr, dass 50+1 eben nicht für alle gilt.
Wenn die Regel gekippt werden würde, wären die Verhältnisse immerhin ehrlicher. Egal, ob es dann in Hannover weiter bestand hätte oder nicht.
Zitat von Eifelturm2017
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
Zitat von Ferdinandinho
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Zitat von H96KGaA
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Zitat von diablo696
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Da bin ich voll bei dir. Aber wenn ich das bei uns richtig verstanden habe, dann entscheidet die e.V. doch ab einer Ausgabe von 100.000 € + mit und das macht doch niemand mit und wäre voll kontraproduktiv. Vor allem, weil dort nur Laien sitzen und keine echte Fachkompetenz vorhanden ist.
Das hast Du nicht richtig verstanden.
In den Weisungen an Martin Kind, die im Zuge der "Schäfer-Affäre" auch bewußt vom e.V. öffentlich dargestellt wurden, sind z.B. Spielertransfers explizit ausgenommen.
Und die e.V. Verantwortlichen haben stets betont (und handeln bis heute danach), daß sie sich in sportliche Entscheidungen der KGaA nicht einmischen.
Die Gründe für die Abberufung von Martin Kind liegen entsprechend auch in ganz anderen Feldern.
Im übrigen ist es (wie immer) ein seltsames Argument, daß ausgerechnet bei H96 die 50+1 Regel eine erfolgreiche sportliche Entwicklung blockieren soll, obwohl diese 50+1 Regel für alle Profi-Klubs in D (einschließlich der Bayern, inkl. der 2 Ausnahmen für die Werkklubs) gilt.
Meine Meinung: das ist kein Argument, das ist eine argumentative Sackgasse.
Positiv: es eröffnet den Blick auf das (und den), der die Entwicklung tatsächlich blockiert.
Dann gucken wir uns die Bundesliga mal an, und wie sich die 50+1 Vereine selber tragen:
Bayern: neben den sportlichen Erfolgen und den finanziellen Vorteilen dadurch sind dort Adidas, Audi und Allianz ganz dick investiert und haben mehr Einfluss, als andere Sponsoren.
Dortmund: ist eine AG
Leipzig: ist ein lupenreiner 50+1 Club, wie man ihn sich wünscht.
Leverkusen: ist ein Lupenreiner 50+1 Club. Das da der Bayerkonzern eben investiert und Verluste ausgleicht..
Wolfsburg: siehe Leverkusen
Hoffenheim: Traditionsclub aus dem Kraichgau, der auch ohne Hopp verdient in der Bundesliga spielen würde.
Hertha BSC: hat sich einen Lars Windhorst ins Haus geholt
Union Berlin: hat ebenfalls einen Mäzen im Rücken, der sich aber medial zurückhält
Schalke: wurde über Jahre hinweg durch Gazprom und Tönnies getragen. Diese zwielichtigen Zöpfe haben sie auch erst vor kurzem abgeschnitten, hatten über Jahre hinweg dadurch aber auch einen erheblichen finanziellen Vorteil.
Stuttgart: gilt zwar nicht als Werkself, hat mit Daimler aber ebenfalls einen Konzern im Rücken, der deutlich finanzkräftiger unterstützt als andere.
Bleiben Freiburg, Bochum, Mainz, Gladbach, Frankfurt, Köln Augsburg und Bremen, also lediglich die Hälfte der Bundesligisten, die keinen Mäzen oder Konzern haben, der sie überdurchschnittlich stützt.
Jetzt kann man zum Thema 50+1 stehen wie man will und andere Vereine haben durchaus gezeigt, dass eben auch schlecht laufen kann. Von einem fairen Wettbewerb, gleichen Bedingungen, einer Regel die für alle gilt, etc. zu sprechen, ist aber maximal lächerlich und vieles, aber eben nicht die Realität in Deutschland.
Ich hab kein Problem damit, wenn MK nicht mehr als GF für 96 tätig ist, unterstütze aber seine Bestrebungen, in dieser Frage rechtliche Klarheit zu schaffen zu 100%.
Und grundsätzlich wäre ich auch zu 100% dafür offen, dass eben (weitere) Geldgeber bei 96 einsteigen.
Augsburg kannst du da aber streichen, die Profiabteilung gehört zu 100% den ehemaligen Präsidenten Hofmann und einen amerikanischen Investor.
Stützt meine Argumentation ja nur noch mehr, dass 50+1 eben nicht für alle gilt.
Wenn die Regel gekippt werden würde, wären die Verhältnisse immerhin ehrlicher. Egal, ob es dann in Hannover weiter bestand hätte oder nicht.
naja was gilt jetzt Beispielsweise bei Hertha, Stuttgart oder Union anderes als bei uns?
Es wurden die Profis in andere Gesellschaften ausgegliedert und von den Gesellschaften wurden dann Anteile verkauft.
Du kannst Hannover doch, aus der Sicht von Mainz z.B., auch mit in der Liste aufführen und sagen ist ja alles unfair, Hannover hat doch Kind, Roßmann und co.
Verstehe nicht so ganz, wieso das dann in Hannover so ein großes Thema ist und bei uns die sportliche Entwicklung aufhält, aber bei anderen nicht.
Korrigier mich gerne, wenn ich falsch liege, aber wo unterscheiden wir uns von den meisten anderen, wenn doch jeder einen Mäzen oder ein Unternehmen im Hintergrund hat?
Das ist ja mein Punkt. @H96KGaA ist ja der Ansicht, dass 50+1 bei jedem Verein, außer drei Ausnahmen gelten würde. Und das ist Blödsinn.
09.08.2022 - 19:40 Uhr
Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft - welche auch immer - ist mit 50+1 vereinbar. Sogar wenn der e.V. 0 % der Kapitalanteile hält.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
10.08.2022 - 07:09 Uhr
Zitat von Ferdinandinho
Ich warte übrigens noch auf deine Antwort, wo ich mit meinen Beiträgen „meiner Seite“ einen Bärendienst erwiesen haben soll.
Zitat von Myfanwie96
Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft - welche auch immer - ist mit 50+1 vereinbar. Sogar wenn der e.V. 0 % der Kapitalanteile hält.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft - welche auch immer - ist mit 50+1 vereinbar. Sogar wenn der e.V. 0 % der Kapitalanteile hält.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
Ich warte übrigens noch auf deine Antwort, wo ich mit meinen Beiträgen „meiner Seite“ einen Bärendienst erwiesen haben soll.
Mich interessiert es ehrlich gesagt nicht, hatte ehrlich gesagt gedacht hier steht jetzt was zum Thema drinnen.... Zum Beispiel ja 50+1 existiert auf dem Papier aber in der Realität muss der Verein dann zwangsläufig Rücksicht auf die Kapitalseite nehmen da man abhängig vom Kapital ist. Aber nö, wieder pseudo Bloßstellungstaktiken auf persönlicher Ebene. Hurra
10.08.2022 - 07:53 Uhr
Zitat von Blochin96
Mich interessiert es ehrlich gesagt nicht, hatte ehrlich gesagt gedacht hier steht jetzt was zum Thema drinnen.... Zum Beispiel ja 50+1 existiert auf dem Papier aber in der Realität muss der Verein dann zwangsläufig Rücksicht auf die Kapitalseite nehmen da man abhängig vom Kapital ist. Aber nö, wieder pseudo Bloßstellungstaktiken auf persönlicher Ebene. Hurra
Zitat von Ferdinandinho
Ich warte übrigens noch auf deine Antwort, wo ich mit meinen Beiträgen „meiner Seite“ einen Bärendienst erwiesen haben soll.
Zitat von Myfanwie96
Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft - welche auch immer - ist mit 50+1 vereinbar. Sogar wenn der e.V. 0 % der Kapitalanteile hält.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft - welche auch immer - ist mit 50+1 vereinbar. Sogar wenn der e.V. 0 % der Kapitalanteile hält.
50+1 bezieht sich nur auf die Stimmanteile.
Ich warte übrigens noch auf deine Antwort, wo ich mit meinen Beiträgen „meiner Seite“ einen Bärendienst erwiesen haben soll.
Mich interessiert es ehrlich gesagt nicht, hatte ehrlich gesagt gedacht hier steht jetzt was zum Thema drinnen.... Zum Beispiel ja 50+1 existiert auf dem Papier aber in der Realität muss der Verein dann zwangsläufig Rücksicht auf die Kapitalseite nehmen da man abhängig vom Kapital ist. Aber nö, wieder pseudo Bloßstellungstaktiken auf persönlicher Ebene. Hurra
Hab da vor kurzem ne ganz lange Aufstellung zu gepostet. Viel Spaß.
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