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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4741
24.12.2020 - 16:21 Uhr
Ist ja gut, ich habe Tousart und Matteo etwas zu weit nach vorne gezogen, ich hatte auch eher im Sinn die Rolle das Spiel aufzubauen. Asche auf mein Haupt.

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Hertha for ever
Michael Preetz |#4742
25.12.2020 - 23:52 Uhr
Zitat von pipo27

Zitat von Saschahohe

Zitat von pipo27

Zitat von Saschahohe

Zitat von pipo27

Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.

Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.


Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).

Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.


Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.

Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".

Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.


Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung

Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.


Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.

Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Saschahohe am 25.12.2020 um 23:53 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4743
26.12.2020 - 16:45 Uhr
Zitat von Saschahohe

Zitat von pipo27

Zitat von Saschahohe

Zitat von pipo27

Zitat von Saschahohe

Zitat von pipo27

Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.

Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.


Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).

Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.


Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.

Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".

Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.


Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung

Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.


Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.

Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.


Laie hin oder her, dein Bauchgefühl täuscht dich nicht. Das ist ne Wette auf die Zukunft, und hat weniger mit den Managerfähigkeiten von Preetz und Co. zu tun. Also das gleiche Prinzip wie beim Immobilien- oder Aktienkauf.
Kurze Lektüre zu unseren Zahlen vor dem Deal

Man kann in allen großen Sportarten beobachten, dass die Vereine beständig an Wert zulegen.
Wenn 50+1 irgendwann fällt, wird jeder deutsche Verein schlagartig interessanter für Investoren. Vereine in großen Märkten wie Berlin , Hamburg oder Köln wären da mit die spannendsten "Objekte", spannender als ein Einstieg in Augsburg, Mainz oder Hannover. Windhorst spekuliert darauf, dann die Hände aufhalten zu können. Und ganz ehrlich, bei unseren Finanzen werden wir da nicht groß Nein sagen können beim richtigen Bieter.

Hier nen interessanter Link dazu, leider auf Englisch

Anderes Beispiel: NBA Teams haben seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt einen 8-fachen Sprung im Wert, einen 3-fachen Sprung im Umsatz und eine 12-fache Steigerung des Betriebsergebnisses vorzuweisen. Englische Quelle

Letztes Beispiel: im Jahr 2010 wurden die New Jersey Nets und deren Arena für ca. 400 Mio erworben. Dieses Team hat seitdem NICHTS gerissen, und ist weiterhin eine graue Maus. Unter anderem durch den Umzug nach Brooklyn hat das Team aber an Profil gewonnen, und wurde knapp ein Jahrzehnt später für 2,35 Milliarde wieder verkauft. Noch eine englische Quelle

Die ursprüngliche Frage war, ob der Einstieg auf die Managerfähigkeiten von Preetz zurückzuführen ist. Nein, wir reden von einer Wertsteigerung die sich durch alle große Sportarten zieht. Wenn wir das weiter vertiefen sollen, müssten wir aber eventuell den Thread wechseln, je nachdem in welche Richtung die weitere Diskussion einschlägt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Geronimo1000 am 26.12.2020 um 16:52 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4744
26.12.2020 - 19:43 Uhr
Laienhaft ist noch schmeichelhaft ausgedrückt. Mit so wenig Verständnis von der Materie geht das hier nicht über ganz einfaches Stammtischniveau hi aus. Ist nicht böse gemeint, aber ist so.

Back to Topic: Preetz raus! zwinker

Ich finde die Diskussion müßig, ob und wenn ja, welchen Anteil Preetz an der Investition hat. Denn wie man es dreht und wendet, sehe ich nicht, dass Preetz derjenige sein kann, der diesen Verein in ein professionelleres und vor allem erfolgreiches Zeitalter führen kann. Man sieht an jeder Ecke, dass die Innovationskraft uns auch der Wille für Veränderungen schwindend gering ist.

Schiller halte ich ebensowenig für unantastbar, allerdings lässt sich diese Personalie mangels hinreichender Informationen kaum objektiv bewerten. Übel aufstoßen tun mir da jedoch die eher kurzfristig betrachteten Ausverkäufe der Marketing- und Stadionbewirtschaftungseinnahmen...

Hertha ist vergleichbar mit einem Familienunternehmen, das die Nachfolge verpennt und die Zeichen der Zeit verkannt hat und genau deshalb ist LW investiert, denn wenn der Laden ordentlich geführt wird, geht es selbst ohne nennenswerten sportlichen Erfolg nach oben mit den Zahlen.
Michael Preetz |#4745
26.12.2020 - 22:11 Uhr
Zitat von SerbCon

Laienhaft ist noch schmeichelhaft ausgedrückt. Mit so wenig Verständnis von der Materie geht das hier nicht über ganz einfaches Stammtischniveau hi aus. Ist nicht böse gemeint, aber ist so.

Back to Topic: Preetz raus! zwinker

Ich finde die Diskussion müßig, ob und wenn ja, welchen Anteil Preetz an der Investition hat. Denn wie man es dreht und wendet, sehe ich nicht, dass Preetz derjenige sein kann, der diesen Verein in ein professionelleres und vor allem erfolgreiches Zeitalter führen kann. Man sieht an jeder Ecke, dass die Innovationskraft uns auch der Wille für Veränderungen schwindend gering ist.

Schiller halte ich ebensowenig für unantastbar, allerdings lässt sich diese Personalie mangels hinreichender Informationen kaum objektiv bewerten. Übel aufstoßen tun mir da jedoch die eher kurzfristig betrachteten Ausverkäufe der Marketing- und Stadionbewirtschaftungseinnahmen...

Hertha ist vergleichbar mit einem Familienunternehmen, das die Nachfolge verpennt und die Zeichen der Zeit verkannt hat und genau deshalb ist LW investiert, denn wenn der Laden ordentlich geführt wird, geht es selbst ohne nennenswerten sportlichen Erfolg nach oben mit den Zahlen.


Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht. Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet.
So ganz nebenbei gebe ich zu bedenken, dass Schiller immerhin im DFB und in der DFL im Vorstand bzw. im Aufsichtsrat sitzt. Also ist er national als Kompetenz anerkannt.
Weder Preetz noch Schiller haben die Zeichen verkannt, im Gegenteil, sie haben es geschafft den Verein auf ordentliche finanzielle Füße zu stellen. Wenn jetzt auch sportlich Erfolg kommt, worauf wir ja alle hoffen, haben beide einen guten Job gemacht.
Tennor hat das Potential erkannt und ist deswegen in die Investition gegangen. Und natürlich investiere ich wenn die Aktie erschwinglich ist, nicht wenn sie schon auf dem Höchststand rangiert. Ich investiere, weil ich das Potential sehe. Das ist kleines Finanz 1x1. Und Preetz und Schiller scheinen da gute Karten gehabt zu haben wenn es gelungen ist einen Investor zu finden.

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Hertha for ever

Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 26.12.2020 um 22:13 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4746
26.12.2020 - 22:59 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von SerbCon

Laienhaft ist noch schmeichelhaft ausgedrückt. Mit so wenig Verständnis von der Materie geht das hier nicht über ganz einfaches Stammtischniveau hi aus. Ist nicht böse gemeint, aber ist so.

Back to Topic: Preetz raus! zwinker

Ich finde die Diskussion müßig, ob und wenn ja, welchen Anteil Preetz an der Investition hat. Denn wie man es dreht und wendet, sehe ich nicht, dass Preetz derjenige sein kann, der diesen Verein in ein professionelleres und vor allem erfolgreiches Zeitalter führen kann. Man sieht an jeder Ecke, dass die Innovationskraft uns auch der Wille für Veränderungen schwindend gering ist.

Schiller halte ich ebensowenig für unantastbar, allerdings lässt sich diese Personalie mangels hinreichender Informationen kaum objektiv bewerten. Übel aufstoßen tun mir da jedoch die eher kurzfristig betrachteten Ausverkäufe der Marketing- und Stadionbewirtschaftungseinnahmen...

Hertha ist vergleichbar mit einem Familienunternehmen, das die Nachfolge verpennt und die Zeichen der Zeit verkannt hat und genau deshalb ist LW investiert, denn wenn der Laden ordentlich geführt wird, geht es selbst ohne nennenswerten sportlichen Erfolg nach oben mit den Zahlen.


Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht. Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet.
So ganz nebenbei gebe ich zu bedenken, dass Schiller immerhin im DFB und in der DFL im Vorstand bzw. im Aufsichtsrat sitzt. Also ist er national als Kompetenz anerkannt.
Weder Preetz noch Schiller haben die Zeichen verkannt, im Gegenteil, sie haben es geschafft den Verein auf ordentliche finanzielle Füße zu stellen. Wenn jetzt auch sportlich Erfolg kommt, worauf wir ja alle hoffen, haben beide einen guten Job gemacht.
Tennor hat das Potential erkannt und ist deswegen in die Investition gegangen. Und natürlich investiere ich wenn die Aktie erschwinglich ist, nicht wenn sie schon auf dem Höchststand rangiert. Ich investiere, weil ich das Potential sehe. Das ist kleines Finanz 1x1. Und Preetz und Schiller scheinen da gute Karten gehabt zu haben wenn es gelungen ist einen Investor zu finden.


Der entscheidende Satz: Wenn jetzt auch sportlich Erfolg kommt, ..........
Ganz viele User sehen mit dem GF Sport Preetz den sportlichen Erfolg nicht mehr kommen. Und ich kann das völlig nachvollziehen.
Wobei sportlicher Erfolg ja relativ gesehen werden kann. Ein 4. Platz würde für Bayern sportlich ein Misserfolg sein. Bei uns würden wir den Trainer, Stuff und Spieler auf den Schultern durchs Stadion tragen.
Wie auch immer. Ist jetzt nicht wirklich wichtig.
Der sportliche Erfolg ist bei uns definitiv nicht da und das schon seit langer Zeit. Egal mit welchem Trainer und mit welchen Spielern. Verantwortlich ist hier auch der GF Sport.
Dazu kommt dann auch noch dieses verstaubte Image, keine wirklichen Erfolge auf und neben dem Platz und die gefühlte bleiernde Schwere bei allen Entscheidungen. Da geht nichts voran.
Diese Situation ist doch kaum noch zu ertragen.
Ein weiter so kann es doch nicht mehr geben.
Die Erwartungshaltung ist doch klar formuliert worden. "Maximale Unzufriedenheit" habe ich gelesen.
Es geht doch schlichtweg nur noch darum, wer und und welcher Konstelation wie den sportlichen Erfolg erreichen muss. Ich sage hier bewusst muss, weil alles andere schlichtweg alternativlos ist.
Michael Preetz |#4747
27.12.2020 - 11:13 Uhr
Zitat von MAX43
Zitat von Berlin71

Zitat von SerbCon

Laienhaft ist noch schmeichelhaft ausgedrückt. Mit so wenig Verständnis von der Materie geht das hier nicht über ganz einfaches Stammtischniveau hi aus. Ist nicht böse gemeint, aber ist so.

Back to Topic: Preetz raus! zwinker

Ich finde die Diskussion müßig, ob und wenn ja, welchen Anteil Preetz an der Investition hat. Denn wie man es dreht und wendet, sehe ich nicht, dass Preetz derjenige sein kann, der diesen Verein in ein professionelleres und vor allem erfolgreiches Zeitalter führen kann. Man sieht an jeder Ecke, dass die Innovationskraft uns auch der Wille für Veränderungen schwindend gering ist.

Schiller halte ich ebensowenig für unantastbar, allerdings lässt sich diese Personalie mangels hinreichender Informationen kaum objektiv bewerten. Übel aufstoßen tun mir da jedoch die eher kurzfristig betrachteten Ausverkäufe der Marketing- und Stadionbewirtschaftungseinnahmen...

Hertha ist vergleichbar mit einem Familienunternehmen, das die Nachfolge verpennt und die Zeichen der Zeit verkannt hat und genau deshalb ist LW investiert, denn wenn der Laden ordentlich geführt wird, geht es selbst ohne nennenswerten sportlichen Erfolg nach oben mit den Zahlen.


Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht. Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet.
So ganz nebenbei gebe ich zu bedenken, dass Schiller immerhin im DFB und in der DFL im Vorstand bzw. im Aufsichtsrat sitzt. Also ist er national als Kompetenz anerkannt.
Weder Preetz noch Schiller haben die Zeichen verkannt, im Gegenteil, sie haben es geschafft den Verein auf ordentliche finanzielle Füße zu stellen. Wenn jetzt auch sportlich Erfolg kommt, worauf wir ja alle hoffen, haben beide einen guten Job gemacht.
Tennor hat das Potential erkannt und ist deswegen in die Investition gegangen. Und natürlich investiere ich wenn die Aktie erschwinglich ist, nicht wenn sie schon auf dem Höchststand rangiert. Ich investiere, weil ich das Potential sehe. Das ist kleines Finanz 1x1. Und Preetz und Schiller scheinen da gute Karten gehabt zu haben wenn es gelungen ist einen Investor zu finden.


Der entscheidende Satz: Wenn jetzt auch sportlich Erfolg kommt, ..........
Ganz viele User sehen mit dem GF Sport Preetz den sportlichen Erfolg nicht mehr kommen. Und ich kann das völlig nachvollziehen.
Wobei sportlicher Erfolg ja relativ gesehen werden kann. Ein 4. Platz würde für Bayern sportlich ein Misserfolg sein. Bei uns würden wir den Trainer, Stuff und Spieler auf den Schultern durchs Stadion tragen.
Wie auch immer. Ist jetzt nicht wirklich wichtig.
Der sportliche Erfolg ist bei uns definitiv nicht da und das schon seit langer Zeit. Egal mit welchem Trainer und mit welchen Spielern. Verantwortlich ist hier auch der GF Sport.
Dazu kommt dann auch noch dieses verstaubte Image, keine wirklichen Erfolge auf und neben dem Platz und die gefühlte bleiernde Schwere bei allen Entscheidungen. Da geht nichts voran.
Diese Situation ist doch kaum noch zu ertragen.
Ein weiter so kann es doch nicht mehr geben.
Die Erwartungshaltung ist doch klar formuliert worden. "Maximale Unzufriedenheit" habe ich gelesen.
Es geht doch schlichtweg nur noch darum, wer und und welcher Konstelation wie den sportlichen Erfolg erreichen muss. Ich sage hier bewusst muss, weil alles andere schlichtweg alternativlos ist.


Jetzt kommt doch der Unterschied.
Bisher mußten wir, besser Preetz, mit klammem Geldbeutel sportlich in der 1. Liga überleben. Da war das Ziel 6 Jahre lang Klassenerhalt/Etablierung in der 1. Liga. Dieses sportliche Ziel ist erreicht worden, dank Dardai und Preetz. Erst mit der Investition von Tennor können neue Ziele gesteckt werden.
In dieser Entwicklung sind wir. Wenn das einige User Preetz nicht zutrauen, kann ich ja mit leben. Ich kann da aber etwas mehr Geduld aufbringen. Ein Entwicklungssprung gelingt nachhaltig nur selten, das dauert. Es wird an den Strukturen gebaut (Erweiterung der Geschäftsführung) und an der Mannschaft. Preetz arbeitet da nicht umbedingt publikumswirksam, der Erfolg der Arbeit wird 2021/22 zu sehen sein. Zu befürchten ist, dass wir in der Saison 20/21 noch auf der Stelle treten und wieder in einem neutralen Mittelfeldplatz landen, die Früchte der jetzigen Arbeit werden wahrscheinlich erst so richtig in der Saison 21/22 zu sehen sein. Zu hoffen ist, dass wir ab Januar 2020 schon erste Erfolge bei der sportlichen Entwicklung sehen werden.
Es ist so ein Phänomen der Zeit, dass alle möglichen Leute es besser wissen als die Fachleute. Und alle meinen, nur sie haben die Weisheit für richtige Entscheidungen. Das ist aber nicht richtig, die Gremien sind die Fachleute und in aller Regel wissen die Gremien, was sie tun. Und die Gremien bei Hertha werden sehr gründlich diskutieren, was Preetz oder Labbadia oder andere Verantwortliche tun oder nicht tun.
Da habe ich Vertrauen zu den (auch) von mir dafür (Kontrolle) gewählten Leuten. Und darüber streiten wir hier doch. Die eine Fraktion hat ein grundlegendes Mißtrauen gegen Preetz und den Verein, die andere Fraktion gibt den Vertrauensvorschuß, was nicht heißt, dass man keine kritischen Anmerkungen macht und in einzelnen Punkten anderer Meinung als die Geschäftsführung ist.

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Hertha for ever
Michael Preetz |#4748
27.12.2020 - 12:22 Uhr
Zitat von Berlin71
Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Welche "persönlichen" Angriffe? Man darf doch sehr wohl die Amtsrolle einer Person kritisch bewerten.

Zitat von Berlin71
Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht.
Nein haben sie nicht! Die Schulden wurden mehr und schrieb regelmäßig Rote Zahlen. Hertha ist weiterhin hochdefizitär. Deine Behauptung ist ein pures Ammenmärchen.

Zitat von Berlin71
Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet

Wäre der Verein gut geführt worden wäre man auf einen Investor gar nicht angewiesen. Warum investiert wurde, liegt auf der Hand. Der Investor sieht Potenziale und Alleinstellungsmerkmale, die nicht gehoben wurden. Die aktuellen Dissonanzen unterstreichen das nur.
Michael Preetz |#4749
27.12.2020 - 12:40 Uhr
Zitat von nostradamus202
Zitat von Berlin71

Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Welche "persönlichen" Angriffe? Man darf doch sehr wohl die Amtsrolle einer Person kritisch bewerten.

Zitat von Berlin71

Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht.
Nein haben sie nicht! Die Schulden wurden mehr und schrieb regelmäßig Rote Zahlen. Hertha ist weiterhin hochdefizitär. Deine Behauptung ist ein pures Ammenmärchen.

Zitat von Berlin71

Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet

Wäre der Verein gut geführt worden wäre man auf einen Investor gar nicht angewiesen. Warum investiert wurde, liegt auf der Hand. Der Investor sieht Potenziale und Alleinstellungsmerkmale, die nicht gehoben wurden. Die aktuellen Dissonanzen unterstreichen das nur.


Na ja, "laienhaft, Stammtischniveau" ist ja wohl nicht sachlich.

Es ist doch eine unbestreitbare Tatsache, dass Hertha durch die Investition von Tennor die Schulden bezahlen könnte und auch dann noch Geld in der Kasse hätte. Ob das Geld aus der Trikotwerbung oder von einem Investor kommt ist völlig egal, die wirtschaftliche GF sorgt dafür, dass man genügend Einnahmen hat. Das ist passiert.

Ein Investor schaut auf die vorhandene Geschäftsführung und auf die Potentiale. Etwas Anderes wäre vielleicht bei eine Übernahme, das ist im Fussball in Deutschland nicht möglich.

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Hertha for ever
Michael Preetz |#4750
27.12.2020 - 12:43 Uhr
Zitat von Berlin71

Zitat von nostradamus202

Zitat von Berlin71

Warum muß hier immer wieder mit solchen persönlichen Angriffen und Abwertungen gearbeitet werden ?
Welche "persönlichen" Angriffe? Man darf doch sehr wohl die Amtsrolle einer Person kritisch bewerten.

Zitat von Berlin71

Preetz und Schiller haben zusammen mit Gegenbauer ( und wem auch immer noch) dafür gesorgt, dass der Verein finanziell wieder auf gesunden Füßen steht.
Nein haben sie nicht! Die Schulden wurden mehr und schrieb regelmäßig Rote Zahlen. Hertha ist weiterhin hochdefizitär. Deine Behauptung ist ein pures Ammenmärchen.

Zitat von Berlin71

Tennor hat das Geld bestimmt nicht investiert, wenn der Verein so schlecht geführt würde, wie hier behauptet

Wäre der Verein gut geführt worden wäre man auf einen Investor gar nicht angewiesen. Warum investiert wurde, liegt auf der Hand. Der Investor sieht Potenziale und Alleinstellungsmerkmale, die nicht gehoben wurden. Die aktuellen Dissonanzen unterstreichen das nur.


Na ja, "laienhaft, Stammtischniveau" ist ja wohl nicht sachlich.

Es ist doch eine unbestreitbare Tatsache, dass Hertha durch die Investition von Tennor die Schulden bezahlen könnte und auch dann noch Geld in der Kasse hätte. Ob das Geld aus der Trikotwerbung oder von einem Investor kommt ist völlig egal, die wirtschaftliche GF sorgt dafür, dass man genügend Einnahmen hat. Das ist passiert.

Ein Investor schaut auf die vorhandene Geschäftsführung und auf die Potentiale. Etwas Anderes wäre vielleicht bei eine Übernahme, das ist im Fussball in Deutschland nicht möglich.

Nein, es ist keine Tatsache.

Die wirtschaftliche GF sorgt eben nicht dafür, dass man genügend Einnahmen hat. Das operative Geschäft ist weiterhin hochdefizitär. Außerdem ist von den 374 Mio, die wir bekamen bzw Noch bekommen, so gut wie nichts mehr übrig. Und es ist eben doch egal, ob man das Geld durch sponsoring verdient oder durch den Verkauf der Anteile. Das eine sind immer wiederkehrende Einnahmen, das andere einmalige.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ColeWorld am 27.12.2020 um 12:45 Uhr bearbeitet
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