| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
27.12.2020 - 13:10 Uhr
@ Berlin71: Du sagst es ja selbst in deinem letzten Satz: Jeder hat das Recht, anderer Meinung zu sein und diese auch zu bekunden.
Das heißt dann aber nicht, dass man meint, man habe allein die Weisheit für alle möglichen Entscheidungen, wie du es - zumindest indirekt - hinsichtlich einiger Kritiker beschreibst.
Ich für meinen Teil kann da nur sagen: Mit Sicherheit hätte ich es nicht besser gemacht, einfach weil ich darin keine Erfahrungen habe und auch nicht dafür ausgebildet wurde. Entsprechend haben andere Personen selbstredend viel mehr Expertise aufzuweisen als ich. Allerdings kann man anhand der Ergebnisse der vergangenen Jahre bzw. seit deren Amtszeit durchaus eine Bewertung vornehmen.
Wenn man gerade auf Preetz zu sprechen kommt, sollte man erst einmal festhalten, dass er sich mit Hertha BSC mit Sicherheit identifizieren kann. Man kann ihn also durchaus als "waschechten Herthaner" bezeichnen, was in meinen Augen eine Menge wert ist. Allein deswegen würde ich mir wünschen, dass er - sollte es irgendwann zu einer Entlassung als Geschäftsführer Sport kommen - dem Verein erhalten bleibt und eine andere Position bekleidet.
Dennoch hat er zwei Abstiege mitzuverantworten. Für mich persönlich ist das nicht irrelevant, dennoch kann ich an diesem Punkt nachvollziehen, wenn einige User mit dem Argument kontern, dies sei schon so lange her und man müsse anerkennen, dass wir uns unter ihm wieder in der Bundesliga halten bzw. etablieren konnten.
Es geht mir aber noch mehr darum, wie sich der Verein unter ihm in der Bundesliga entwickelt hat. Da lässt sich einerseits festhalten, dass er sich in Puncto Transferverhandlungen oftmals gut bis sehr gut geschlagen hat. Er hat nahezu alle Transfers ohne (großes) öffentliches Theater über die Bühne gebracht und konnte uns schon mehrfach mit etwaigen Neuzugängen überraschen, bei denen wir uns teilweise gegen die direkte oder sogar höherklassige Konkurrenz durchsetzen konnten. Auch was den Glücksgriff Dardai anging, kann man ihn nur beglückwünschen und loben. In dieser Phase waren wir im gesicherten Mittelfeld und durften - wenn auch mehr schlecht als recht - sogar im Europapokal mitwirken.
Allerdings steht vieles davon auch im Widerspruch zu dem, was davor geschah bzw. sich seitdem entwickelt hat - oder anders gesagt: Es ist vielmehr im Verhältnis zueinander zu betrachten. Zunächst einmal das Thema Transferverhandlungen: Diesbezüglich halte ich für Preetz für stark. Es bleibt jedoch die Frage, inwieweit die Transfers hier überhaupt eingeschlagen sind und ob mit ihnen Lücken geschlossen wurden. Die Außenpositionen sind seit jeher unser großes Problem. Seit etlichen Jahren schlagen wir kaum (brauchbare) Flanken in den Strafraum. Schlagen sollen/können die vor allem Lukebakio und Dilrosun. Allein das gelingt nicht immer - Alternativen gibt es allerdings nicht. Wenn diese beiden außer Form oder verletzt sind (was leider nicht selten vorkommt), gibt es auf der Bank keinen Spieler, der das aktuell auffangen kann. Dementsprechend wurde das lahme Spiel von außen nicht oder zumindest fast gar nicht angegangen, obwohl die prinzipielle Schwäche im Offensivspiel selbst dem größten Laien aufgefallen sein müsste.
Nun kann man natürlich argumentieren, dass wir vor Windhorst bzw. Tennor nicht die finanziellen Möglichkeiten hatten, solche Baustellen einfach so zu beheben. Das ist natürlich vollkommen richtig und nicht von der Hand zu weisen. Diese finanziellen Möglichkeiten haben aber auch andere Vereine nicht (gehabt), dennoch sieht es dort wesentlich besser aus. Freiburg ist da mit Sicherheit das gängigste Beispiel. Sie müssen, abgesehen von fehlenden finanziellen Möglichkeiten, Jahr für Jahr Abgänge etlicher Leistungsträger verkraften - dennoch schaffen sie es immer wieder, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu bringen, die uns momentan in Puncto Tabellenstand, aber auch spielerisch überlegen ist. Gladbach ist natürlich ein noch extremeres Beispiel. Aus einem Fast-Abstieger wurde ein Verein, der regelmäßig in Europa dabei ist und nun das CL-Achtelfinale erreicht hat. In einer Zeit, in der sie finanziell längst nicht so gut aufgestellt waren wie derzeit. Dennoch sind sie uns momentan meilenweit voraus.
Ansonsten gibt es da natürlich die Frankfurter Eintracht, die derzeit etwas stagniert, aber auf einem höheren Niveau als wir. Zumal sie im DFB-Pokal und in der EL schon berauschende Abende miterleben durften. Wie sich das alles bei Union entwickelt, wird man sehen, aber auch sie machen es gut.
Wie kommt es also, dass diese Vereine trotz ähnlicher finanzieller Mittel so gut performen? Hat das mit Glück zu tun? Sicherlich auch. Allerdings ist hervorzuheben, dass dort vor allem hervorragende Arbeit geleistet wird. Man muss diesbezüglich auch kein Mitarbeiter dieser Vereine sein, um das beurteilen zu können.
Vor allem wird woanders aber nachhaltig gearbeitet. Und das unterscheidet diese Vereine fundamental (!) von Hertha BSC unter Preetz. Er versucht zwar immer wieder, die EL-Träume von Windhorst und co. zu bremsen, aber sein Transferverhalten deutet etwas ganz anderes an. Wer nachhaltig arbeiten und die Mannschaft Stück für Stück nach vorne bringen möchte, der investiert nicht in NUR EINEM WINTER so viele Millionen in neue Spieler, sodass wir diesbezüglich weltweit auf Platz 1 standen. Man hat also das vorhandene Geld fast ausschließlich in nur einer Transferphase verbrannt. Wer nachhaltigen Erfolg möchte, der kann auch warten, sich punktuell verstärken und muss nicht so hohe Ausgaben für Spieler tätigen, die teilweise nicht einmal vorhandene und offensichtliche Schwachstellen beheben.
Von Trainerentscheidungen ganz zu schweigen. Es ist womöglich sogar noch wichtiger, in einen guten Trainer zu investieren als in teure Beine. Ersterer kann aus einer schwachen oder zumindest mittelmäßigen Mannschaft etwas herausholen, sie in einer starken Saison sogar nach Europa bringen. Leider war das Thema Trainer bei Preetz alles andere als rühmlich. Dardai ist da letztendlich die einzige Ausnahme, ansonsten ist kein Trainer längerfristig bei Hertha geblieben, weil die sportlichen Erfolge jeweils ausblieben. Ich möchte mich da auch nicht im Einzelnen über Covic, Nouri, Babbel, Labbadia und co. äußern. Erst recht nicht über letzteren, weil dieser aktueller Trainer ist. Nur sollte man sich fragen, warum der Trainerverschleiß derart unrühmlich bei uns ist? Wegen der (fehlenden) Kompetenz der Trainer oder liegt es doch eher am Spielermaterial? Für beides trägt Preetz eine große, wenn nicht sogar die Hauptverantwortung.
Und noch etwas: Hier wird von einigen Usern schon von der kommenden Saison gesprochen und was sich bis dahin evtl. (nicht) verändert oder verändern könnte. Ich persönliche mache mir große Sorgen hinsichtlich der aktuellen Saison. Wir befinden uns drei Punkte vor Bielefeld auf Rang 14 - das ist alles andere als ein gesicherter Mittelfeldplatz. Wir müssen erst einmal mal wieder den Abstiegskampf bestehen. Das wird schwierig genug. Wer weiß, ob z.B. Schalke unter Gross, der keine so ganz schlechte Vita vorzuweisen hat, nicht doch einen Lauf hat?
Bevor wir uns über die kommende Saison unterhalten, sollten wir erst einmal die laufende im Blick behalten und darauf hoffen, dass wir überhaupt in Liga 1 bleiben. Aber das ist ein Thema, das uns seit zehn Jahren immer wieder begleitet. Manche Rahmenbedingungen - inbesondere die finanziellen Möglichkeiten - haben sich seitdem verändert, bestimmte Aspekte sind aber gleich geblieben. Aber das weiß Herr Preetz mit Sicherheit.
Das heißt dann aber nicht, dass man meint, man habe allein die Weisheit für alle möglichen Entscheidungen, wie du es - zumindest indirekt - hinsichtlich einiger Kritiker beschreibst.
Ich für meinen Teil kann da nur sagen: Mit Sicherheit hätte ich es nicht besser gemacht, einfach weil ich darin keine Erfahrungen habe und auch nicht dafür ausgebildet wurde. Entsprechend haben andere Personen selbstredend viel mehr Expertise aufzuweisen als ich. Allerdings kann man anhand der Ergebnisse der vergangenen Jahre bzw. seit deren Amtszeit durchaus eine Bewertung vornehmen.
Wenn man gerade auf Preetz zu sprechen kommt, sollte man erst einmal festhalten, dass er sich mit Hertha BSC mit Sicherheit identifizieren kann. Man kann ihn also durchaus als "waschechten Herthaner" bezeichnen, was in meinen Augen eine Menge wert ist. Allein deswegen würde ich mir wünschen, dass er - sollte es irgendwann zu einer Entlassung als Geschäftsführer Sport kommen - dem Verein erhalten bleibt und eine andere Position bekleidet.
Dennoch hat er zwei Abstiege mitzuverantworten. Für mich persönlich ist das nicht irrelevant, dennoch kann ich an diesem Punkt nachvollziehen, wenn einige User mit dem Argument kontern, dies sei schon so lange her und man müsse anerkennen, dass wir uns unter ihm wieder in der Bundesliga halten bzw. etablieren konnten.
Es geht mir aber noch mehr darum, wie sich der Verein unter ihm in der Bundesliga entwickelt hat. Da lässt sich einerseits festhalten, dass er sich in Puncto Transferverhandlungen oftmals gut bis sehr gut geschlagen hat. Er hat nahezu alle Transfers ohne (großes) öffentliches Theater über die Bühne gebracht und konnte uns schon mehrfach mit etwaigen Neuzugängen überraschen, bei denen wir uns teilweise gegen die direkte oder sogar höherklassige Konkurrenz durchsetzen konnten. Auch was den Glücksgriff Dardai anging, kann man ihn nur beglückwünschen und loben. In dieser Phase waren wir im gesicherten Mittelfeld und durften - wenn auch mehr schlecht als recht - sogar im Europapokal mitwirken.
Allerdings steht vieles davon auch im Widerspruch zu dem, was davor geschah bzw. sich seitdem entwickelt hat - oder anders gesagt: Es ist vielmehr im Verhältnis zueinander zu betrachten. Zunächst einmal das Thema Transferverhandlungen: Diesbezüglich halte ich für Preetz für stark. Es bleibt jedoch die Frage, inwieweit die Transfers hier überhaupt eingeschlagen sind und ob mit ihnen Lücken geschlossen wurden. Die Außenpositionen sind seit jeher unser großes Problem. Seit etlichen Jahren schlagen wir kaum (brauchbare) Flanken in den Strafraum. Schlagen sollen/können die vor allem Lukebakio und Dilrosun. Allein das gelingt nicht immer - Alternativen gibt es allerdings nicht. Wenn diese beiden außer Form oder verletzt sind (was leider nicht selten vorkommt), gibt es auf der Bank keinen Spieler, der das aktuell auffangen kann. Dementsprechend wurde das lahme Spiel von außen nicht oder zumindest fast gar nicht angegangen, obwohl die prinzipielle Schwäche im Offensivspiel selbst dem größten Laien aufgefallen sein müsste.
Nun kann man natürlich argumentieren, dass wir vor Windhorst bzw. Tennor nicht die finanziellen Möglichkeiten hatten, solche Baustellen einfach so zu beheben. Das ist natürlich vollkommen richtig und nicht von der Hand zu weisen. Diese finanziellen Möglichkeiten haben aber auch andere Vereine nicht (gehabt), dennoch sieht es dort wesentlich besser aus. Freiburg ist da mit Sicherheit das gängigste Beispiel. Sie müssen, abgesehen von fehlenden finanziellen Möglichkeiten, Jahr für Jahr Abgänge etlicher Leistungsträger verkraften - dennoch schaffen sie es immer wieder, eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz zu bringen, die uns momentan in Puncto Tabellenstand, aber auch spielerisch überlegen ist. Gladbach ist natürlich ein noch extremeres Beispiel. Aus einem Fast-Abstieger wurde ein Verein, der regelmäßig in Europa dabei ist und nun das CL-Achtelfinale erreicht hat. In einer Zeit, in der sie finanziell längst nicht so gut aufgestellt waren wie derzeit. Dennoch sind sie uns momentan meilenweit voraus.
Ansonsten gibt es da natürlich die Frankfurter Eintracht, die derzeit etwas stagniert, aber auf einem höheren Niveau als wir. Zumal sie im DFB-Pokal und in der EL schon berauschende Abende miterleben durften. Wie sich das alles bei Union entwickelt, wird man sehen, aber auch sie machen es gut.
Wie kommt es also, dass diese Vereine trotz ähnlicher finanzieller Mittel so gut performen? Hat das mit Glück zu tun? Sicherlich auch. Allerdings ist hervorzuheben, dass dort vor allem hervorragende Arbeit geleistet wird. Man muss diesbezüglich auch kein Mitarbeiter dieser Vereine sein, um das beurteilen zu können.
Vor allem wird woanders aber nachhaltig gearbeitet. Und das unterscheidet diese Vereine fundamental (!) von Hertha BSC unter Preetz. Er versucht zwar immer wieder, die EL-Träume von Windhorst und co. zu bremsen, aber sein Transferverhalten deutet etwas ganz anderes an. Wer nachhaltig arbeiten und die Mannschaft Stück für Stück nach vorne bringen möchte, der investiert nicht in NUR EINEM WINTER so viele Millionen in neue Spieler, sodass wir diesbezüglich weltweit auf Platz 1 standen. Man hat also das vorhandene Geld fast ausschließlich in nur einer Transferphase verbrannt. Wer nachhaltigen Erfolg möchte, der kann auch warten, sich punktuell verstärken und muss nicht so hohe Ausgaben für Spieler tätigen, die teilweise nicht einmal vorhandene und offensichtliche Schwachstellen beheben.
Von Trainerentscheidungen ganz zu schweigen. Es ist womöglich sogar noch wichtiger, in einen guten Trainer zu investieren als in teure Beine. Ersterer kann aus einer schwachen oder zumindest mittelmäßigen Mannschaft etwas herausholen, sie in einer starken Saison sogar nach Europa bringen. Leider war das Thema Trainer bei Preetz alles andere als rühmlich. Dardai ist da letztendlich die einzige Ausnahme, ansonsten ist kein Trainer längerfristig bei Hertha geblieben, weil die sportlichen Erfolge jeweils ausblieben. Ich möchte mich da auch nicht im Einzelnen über Covic, Nouri, Babbel, Labbadia und co. äußern. Erst recht nicht über letzteren, weil dieser aktueller Trainer ist. Nur sollte man sich fragen, warum der Trainerverschleiß derart unrühmlich bei uns ist? Wegen der (fehlenden) Kompetenz der Trainer oder liegt es doch eher am Spielermaterial? Für beides trägt Preetz eine große, wenn nicht sogar die Hauptverantwortung.
Und noch etwas: Hier wird von einigen Usern schon von der kommenden Saison gesprochen und was sich bis dahin evtl. (nicht) verändert oder verändern könnte. Ich persönliche mache mir große Sorgen hinsichtlich der aktuellen Saison. Wir befinden uns drei Punkte vor Bielefeld auf Rang 14 - das ist alles andere als ein gesicherter Mittelfeldplatz. Wir müssen erst einmal mal wieder den Abstiegskampf bestehen. Das wird schwierig genug. Wer weiß, ob z.B. Schalke unter Gross, der keine so ganz schlechte Vita vorzuweisen hat, nicht doch einen Lauf hat?
Bevor wir uns über die kommende Saison unterhalten, sollten wir erst einmal die laufende im Blick behalten und darauf hoffen, dass wir überhaupt in Liga 1 bleiben. Aber das ist ein Thema, das uns seit zehn Jahren immer wieder begleitet. Manche Rahmenbedingungen - inbesondere die finanziellen Möglichkeiten - haben sich seitdem verändert, bestimmte Aspekte sind aber gleich geblieben. Aber das weiß Herr Preetz mit Sicherheit.
27.12.2020 - 13:30 Uhr
@Fußballclown
Du sprichst Punkte an, die man diskutieren kann. Es wurde versäumt insbesondere die Außenstürmer so zu besetzten, dass Formkrisen, Verletzungen, Sperren aufgefangen werden können. Da fehlt auch die Konkurrenzsituation.
Ähnliches gilt für den Spielaufbau, auch da wurde noch zu wenig getan.
An beiden Positionen krankt unser Spiel. Ich gehe davon aus, dass Preetz das weiß, dass aber Transfers in diesen Positionen bisher nicht geklappt haben.
Jetzt wieder das berühmte "wenn". Wenn wir uns auf diesen Positionen gut verstärken könnten hätten wir einen besseren Spielaufbau und könnte Piatek besser in Szene gesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass genau in diese Richtung gesucht wird, aber sicher, das können und müssen wir anmahnen, dazu brauche ich aber keinen anderen GF sondern hier müssen Preetz, Friedrich und die Scouts arbeiten. Das Geld haben sie.
Du sprichst Punkte an, die man diskutieren kann. Es wurde versäumt insbesondere die Außenstürmer so zu besetzten, dass Formkrisen, Verletzungen, Sperren aufgefangen werden können. Da fehlt auch die Konkurrenzsituation.
Ähnliches gilt für den Spielaufbau, auch da wurde noch zu wenig getan.
An beiden Positionen krankt unser Spiel. Ich gehe davon aus, dass Preetz das weiß, dass aber Transfers in diesen Positionen bisher nicht geklappt haben.
Jetzt wieder das berühmte "wenn". Wenn wir uns auf diesen Positionen gut verstärken könnten hätten wir einen besseren Spielaufbau und könnte Piatek besser in Szene gesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass genau in diese Richtung gesucht wird, aber sicher, das können und müssen wir anmahnen, dazu brauche ich aber keinen anderen GF sondern hier müssen Preetz, Friedrich und die Scouts arbeiten. Das Geld haben sie.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Berlin71 am 27.12.2020 um 13:31 Uhr bearbeitet
27.12.2020 - 14:09 Uhr
Zitat von Berlin71
@Fußballclown
Du sprichst Punkte an, die man diskutieren kann. Es wurde versäumt insbesondere die Außenstürmer so zu besetzten, dass Formkrisen, Verletzungen, Sperren aufgefangen werden können. Da fehlt auch die Konkurrenzsituation.
Ähnliches gilt für den Spielaufbau, auch da wurde noch zu wenig getan.
An beiden Positionen krankt unser Spiel. Ich gehe davon aus, dass Preetz das weiß, dass aber Transfers in diesen Positionen bisher nicht geklappt haben.
Jetzt wieder das berühmte "wenn". Wenn wir uns auf diesen Positionen gut verstärken könnten hätten wir einen besseren Spielaufbau und könnte Piatek besser in Szene gesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass genau in diese Richtung gesucht wird, aber sicher, das können und müssen wir anmahnen, dazu brauche ich aber keinen anderen GF sondern hier müssen Preetz, Friedrich und die Scouts arbeiten. Das Geld haben sie.
@Fußballclown
Du sprichst Punkte an, die man diskutieren kann. Es wurde versäumt insbesondere die Außenstürmer so zu besetzten, dass Formkrisen, Verletzungen, Sperren aufgefangen werden können. Da fehlt auch die Konkurrenzsituation.
Ähnliches gilt für den Spielaufbau, auch da wurde noch zu wenig getan.
An beiden Positionen krankt unser Spiel. Ich gehe davon aus, dass Preetz das weiß, dass aber Transfers in diesen Positionen bisher nicht geklappt haben.
Jetzt wieder das berühmte "wenn". Wenn wir uns auf diesen Positionen gut verstärken könnten hätten wir einen besseren Spielaufbau und könnte Piatek besser in Szene gesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass genau in diese Richtung gesucht wird, aber sicher, das können und müssen wir anmahnen, dazu brauche ich aber keinen anderen GF sondern hier müssen Preetz, Friedrich und die Scouts arbeiten. Das Geld haben sie.
@Fussballclown @Berlin71
Denke sehr wohl, dass Preetz sich bewusst ist, dass die Problemstelle des Teams im kreativen Mittelfeld OM/ZM liegt. Daher glaube ich das diese Verpflichtung maßgeblich wichtig ist und man sich dort keinen teuren Fehlschuss leisten kann. Würde diese Besetzung der Position sogar als entscheidender bewerten als eventuell eine Verpflichtung einen neuen Trainers. Egal wer dort sein taktisches potential installieren will braucht solche Spieler um jegliche kreativen Momente unabhängig der Taktik inszenieren zu können.
Genauso wie Ichform ist solch ein Spieler für alle weiteren Offensivspieler/Stürmer. Bin mir da auch ziemlich sicher, dass egal welcher Stürmer eingesetzt wird, der erst dann gänzlich die vollen Fähigkeiten für die Mannschaft einzusetzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Aleks18 am 27.12.2020 um 14:13 Uhr bearbeitet
27.12.2020 - 14:10 Uhr
Hab in finanzieller Sicht ziemlich starkes Vertrauen in Professore Schiller und auch in Preetz sein Verhandlungsgeschick.
Was mir persönlich weiterhin große Sorgen bereitet ist der Zustand unseres Kaders.
Im sportlichen Bereich sehe ich Preetz ganz klar in der Bringschuld . Das Dilemma beginnt mit Covic obwohl genügend Zeit vorhanden war sich um einen Coach mit Aussagefähigen Zeugnis zu bemühen. Stattdessen größmögliches Risiko mit unseren Regio Nachwuchscoach. Völlig unnötig meines Erachtens.
Um weiteren Schaden zu begrenzen nach Klinsmann kann ich die Verpflichtung von Bruno halbwegs nachvollziehen aber war trotzdem eher unzufrieden und skeptisch.
Was mir außer den letzten Trainer Verpflichtungen macht aufstößt sind die permanenten Alibi Spieler Transfers. Da fehlt es mir größtenteils immer wieder an Fantasie. Ein Dilrosun Transfer steht für mich durchaus eher als Ausnahme auf der Haben Seite. Auch Grujic war zum Teil eine Erfolgsleihe. Bei Tousart erhoffe ich mir das auch noch und Cunha und Gendouzi sind selbstverständlich auch starke Individualisten. Lukebakio nicht zu vergessen wenn er einen seiner guten Tage erwischt. Was mir aber auffällt, dass sind alles Spieler die bereits ihre erste große Anlaufstelle hinter sich haben. Lyon, Arsenal, Chelsea, Liverpool, Leipzig.
Da frage ich mich ob unsere Einkaufspolitik etwas einfältig ausgelegt ist. Sind wir auch in der Lage Spielerpotenzial zu erkennen wie es uns Stuttgart mit seiner Transferpolitik gerade vormacht?
Mir kommt es so vor als ob es uns wirklich an differenzierter Einkaufspolitik hapert und wir einfach zu eindimensional seit Jahren unterwegs sind. Entweder Esswein , Leckie und Köpke als Beispiel auf der einen Seite oder Halbfertige Spieler von Top Clubs aus der Zweiten Reihe.
Bei Stuttgart gibt es gerade 4-5 Spieler die von Clubs kommen die International nicht in Erscheinung treten. Trotzdem sind es durch die Bank Volltreffer, die in der Buli sofort in der ersten Reihe stehen und Woche für Woche abliefern.
Dazu sind diese Transfers aus finanzieller Sicht regelrechte Leichtgewichte.
Was ich damit letztlich sagen möchte ist, solange wir nicht in der Lage sind kreative Lösungen für Schlüsselpositionen zu installieren, solange werden wir aus unseren finanziellen Möglichkeiten keinen Mehrwett erzielen.
Die letzten Alibi Einkäufe mit Alderete und Zeefuik bestätigen mir dies.
Mir fehlt da ein klares Konzept und da liefern weder Preetz noch Labbadia.
Mit Arne und dem neuen Chef passiert ja jetzt was aber bei Hertha hab ich immer das Gefühl, dass es erst den Bach runter gehen muss bis es irgendwann auch in der Spitze vernommen wird. Dann wird irgendwann nach gefühlten Ewigkeiten eventuell im Zeitlupentempo darauf reagiert.
Weil wenn man zu schnell reagieren würde, stellt man ja seine eigenen vorherigen getroffen Entscheidungen in Frage. Hertha steht aber für Stabilität und lässt sich auch nicht von Medien oä im Kernbereich beeinflussen. Was ja durchaus Sinn macht wenn man überzeugt ist von seinem tun.
Mir erscheinen unsere Führungskräfte leider des öfteren zu sehr überzeugt von internen Fehleinschätzungen.
Bis heute haben wir im sportlichen Bereich , eklatante Defizite, was gegen Freiburg und vielen anderen Spielen iuns allen mmer wieder vor Augen geführt wird. Hoffen wir einfach bis es soweit ist, dass uns der nächste Heilsbringer C.Gross uns nicht den nächsten Stoß versetzt.
Kein klares Konzept, keine Struktur, keine Vorankommen.
Obwohl die Voraussetzung gerade besser kaum sein könnte reisen wir wiedermal mit Volldampf in die falsche Richtung. Ich schätze auch dieses Mal wird es einiges an Wartezeit erfordern bis unsere Verantwortlichen die falsche Richtung erkennen und geschweige bis sie sich zum handeln gezwungen fühlen.
Ihre Seriosität und ihr langer Atem soll und darf in erster Linie nämlich nicht in Frage gestellt werden.
Soweit wäre das ja auch zu begrüßen, wenn Sie in der Lage wären nicht nur im finanziellen Beteich kreative und starke Lösungen zu präsentieren.
Was mir persönlich weiterhin große Sorgen bereitet ist der Zustand unseres Kaders.
Im sportlichen Bereich sehe ich Preetz ganz klar in der Bringschuld . Das Dilemma beginnt mit Covic obwohl genügend Zeit vorhanden war sich um einen Coach mit Aussagefähigen Zeugnis zu bemühen. Stattdessen größmögliches Risiko mit unseren Regio Nachwuchscoach. Völlig unnötig meines Erachtens.
Um weiteren Schaden zu begrenzen nach Klinsmann kann ich die Verpflichtung von Bruno halbwegs nachvollziehen aber war trotzdem eher unzufrieden und skeptisch.
Was mir außer den letzten Trainer Verpflichtungen macht aufstößt sind die permanenten Alibi Spieler Transfers. Da fehlt es mir größtenteils immer wieder an Fantasie. Ein Dilrosun Transfer steht für mich durchaus eher als Ausnahme auf der Haben Seite. Auch Grujic war zum Teil eine Erfolgsleihe. Bei Tousart erhoffe ich mir das auch noch und Cunha und Gendouzi sind selbstverständlich auch starke Individualisten. Lukebakio nicht zu vergessen wenn er einen seiner guten Tage erwischt. Was mir aber auffällt, dass sind alles Spieler die bereits ihre erste große Anlaufstelle hinter sich haben. Lyon, Arsenal, Chelsea, Liverpool, Leipzig.
Da frage ich mich ob unsere Einkaufspolitik etwas einfältig ausgelegt ist. Sind wir auch in der Lage Spielerpotenzial zu erkennen wie es uns Stuttgart mit seiner Transferpolitik gerade vormacht?
Mir kommt es so vor als ob es uns wirklich an differenzierter Einkaufspolitik hapert und wir einfach zu eindimensional seit Jahren unterwegs sind. Entweder Esswein , Leckie und Köpke als Beispiel auf der einen Seite oder Halbfertige Spieler von Top Clubs aus der Zweiten Reihe.
Bei Stuttgart gibt es gerade 4-5 Spieler die von Clubs kommen die International nicht in Erscheinung treten. Trotzdem sind es durch die Bank Volltreffer, die in der Buli sofort in der ersten Reihe stehen und Woche für Woche abliefern.
Dazu sind diese Transfers aus finanzieller Sicht regelrechte Leichtgewichte.
Was ich damit letztlich sagen möchte ist, solange wir nicht in der Lage sind kreative Lösungen für Schlüsselpositionen zu installieren, solange werden wir aus unseren finanziellen Möglichkeiten keinen Mehrwett erzielen.
Die letzten Alibi Einkäufe mit Alderete und Zeefuik bestätigen mir dies.
Mir fehlt da ein klares Konzept und da liefern weder Preetz noch Labbadia.
Mit Arne und dem neuen Chef passiert ja jetzt was aber bei Hertha hab ich immer das Gefühl, dass es erst den Bach runter gehen muss bis es irgendwann auch in der Spitze vernommen wird. Dann wird irgendwann nach gefühlten Ewigkeiten eventuell im Zeitlupentempo darauf reagiert.
Weil wenn man zu schnell reagieren würde, stellt man ja seine eigenen vorherigen getroffen Entscheidungen in Frage. Hertha steht aber für Stabilität und lässt sich auch nicht von Medien oä im Kernbereich beeinflussen. Was ja durchaus Sinn macht wenn man überzeugt ist von seinem tun.
Mir erscheinen unsere Führungskräfte leider des öfteren zu sehr überzeugt von internen Fehleinschätzungen.
Bis heute haben wir im sportlichen Bereich , eklatante Defizite, was gegen Freiburg und vielen anderen Spielen iuns allen mmer wieder vor Augen geführt wird. Hoffen wir einfach bis es soweit ist, dass uns der nächste Heilsbringer C.Gross uns nicht den nächsten Stoß versetzt.
Kein klares Konzept, keine Struktur, keine Vorankommen.
Obwohl die Voraussetzung gerade besser kaum sein könnte reisen wir wiedermal mit Volldampf in die falsche Richtung. Ich schätze auch dieses Mal wird es einiges an Wartezeit erfordern bis unsere Verantwortlichen die falsche Richtung erkennen und geschweige bis sie sich zum handeln gezwungen fühlen.
Ihre Seriosität und ihr langer Atem soll und darf in erster Linie nämlich nicht in Frage gestellt werden.
Soweit wäre das ja auch zu begrüßen, wenn Sie in der Lage wären nicht nur im finanziellen Beteich kreative und starke Lösungen zu präsentieren.
28.12.2020 - 18:45 Uhr
Zitat von Geronimo1000
Laie hin oder her, dein Bauchgefühl täuscht dich nicht. Das ist ne Wette auf die Zukunft, und hat weniger mit den Managerfähigkeiten von Preetz und Co. zu tun. Also das gleiche Prinzip wie beim Immobilien- oder Aktienkauf.
Kurze Lektüre zu unseren Zahlen vor dem Deal
Man kann in allen großen Sportarten beobachten, dass die Vereine beständig an Wert zulegen.
Wenn 50+1 irgendwann fällt, wird jeder deutsche Verein schlagartig interessanter für Investoren. Vereine in großen Märkten wie Berlin , Hamburg oder Köln wären da mit die spannendsten "Objekte", spannender als ein Einstieg in Augsburg, Mainz oder Hannover. Windhorst spekuliert darauf, dann die Hände aufhalten zu können. Und ganz ehrlich, bei unseren Finanzen werden wir da nicht groß Nein sagen können beim richtigen Bieter.
Hier nen interessanter Link dazu, leider auf Englisch
Anderes Beispiel: NBA Teams haben seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt einen 8-fachen Sprung im Wert, einen 3-fachen Sprung im Umsatz und eine 12-fache Steigerung des Betriebsergebnisses vorzuweisen. Englische Quelle
Letztes Beispiel: im Jahr 2010 wurden die New Jersey Nets und deren Arena für ca. 400 Mio erworben. Dieses Team hat seitdem NICHTS gerissen, und ist weiterhin eine graue Maus. Unter anderem durch den Umzug nach Brooklyn hat das Team aber an Profil gewonnen, und wurde knapp ein Jahrzehnt später für 2,35 Milliarde wieder verkauft. Noch eine englische Quelle
Die ursprüngliche Frage war, ob der Einstieg auf die Managerfähigkeiten von Preetz zurückzuführen ist. Nein, wir reden von einer Wertsteigerung die sich durch alle große Sportarten zieht. Wenn wir das weiter vertiefen sollen, müssten wir aber eventuell den Thread wechseln, je nachdem in welche Richtung die weitere Diskussion einschlägt.
Zitat von Saschahohe
Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.
Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.
Zitat von pipo27
Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung
Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.
Zitat von Saschahohe
Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.
Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".
Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.
Zitat von pipo27
Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).
Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.
Zitat von Saschahohe
Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.
Zitat von pipo27
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.
Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.
Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).
Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.
Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.
Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".
Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.
Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung
Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.
Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.
Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.
Laie hin oder her, dein Bauchgefühl täuscht dich nicht. Das ist ne Wette auf die Zukunft, und hat weniger mit den Managerfähigkeiten von Preetz und Co. zu tun. Also das gleiche Prinzip wie beim Immobilien- oder Aktienkauf.
Kurze Lektüre zu unseren Zahlen vor dem Deal
Man kann in allen großen Sportarten beobachten, dass die Vereine beständig an Wert zulegen.
Wenn 50+1 irgendwann fällt, wird jeder deutsche Verein schlagartig interessanter für Investoren. Vereine in großen Märkten wie Berlin , Hamburg oder Köln wären da mit die spannendsten "Objekte", spannender als ein Einstieg in Augsburg, Mainz oder Hannover. Windhorst spekuliert darauf, dann die Hände aufhalten zu können. Und ganz ehrlich, bei unseren Finanzen werden wir da nicht groß Nein sagen können beim richtigen Bieter.
Hier nen interessanter Link dazu, leider auf Englisch
Anderes Beispiel: NBA Teams haben seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt einen 8-fachen Sprung im Wert, einen 3-fachen Sprung im Umsatz und eine 12-fache Steigerung des Betriebsergebnisses vorzuweisen. Englische Quelle
Letztes Beispiel: im Jahr 2010 wurden die New Jersey Nets und deren Arena für ca. 400 Mio erworben. Dieses Team hat seitdem NICHTS gerissen, und ist weiterhin eine graue Maus. Unter anderem durch den Umzug nach Brooklyn hat das Team aber an Profil gewonnen, und wurde knapp ein Jahrzehnt später für 2,35 Milliarde wieder verkauft. Noch eine englische Quelle
Die ursprüngliche Frage war, ob der Einstieg auf die Managerfähigkeiten von Preetz zurückzuführen ist. Nein, wir reden von einer Wertsteigerung die sich durch alle große Sportarten zieht. Wenn wir das weiter vertiefen sollen, müssten wir aber eventuell den Thread wechseln, je nachdem in welche Richtung die weitere Diskussion einschlägt.
Danke dir für die Hinweise! Das mit dem Bauchgefühl hast du gut geschrieben. Ich habe keine wenig Ahnung von der Materie, aber wenn man Jahr für Jahr hört und liest, dass Hertha Verluste macht, glaubt man eben nicht auf einmal, dass Preetz´ Arbeit uns auf einmal so potent erscheinen lässt, dass genau deswegen die Investoren Hertha die Bude einrennen
28.12.2020 - 21:44 Uhr
Zitat von Saschahohe
Danke dir für die Hinweise! Das mit dem Bauchgefühl hast du gut geschrieben. Ich habe keine wenig Ahnung von der Materie, aber wenn man Jahr für Jahr hört und liest, dass Hertha Verluste macht, glaubt man eben nicht auf einmal, dass Preetz´ Arbeit uns auf einmal so potent erscheinen lässt, dass genau deswegen die Investoren Hertha die Bude einrennen
Zitat von Geronimo1000
Laie hin oder her, dein Bauchgefühl täuscht dich nicht. Das ist ne Wette auf die Zukunft, und hat weniger mit den Managerfähigkeiten von Preetz und Co. zu tun. Also das gleiche Prinzip wie beim Immobilien- oder Aktienkauf.
Kurze Lektüre zu unseren Zahlen vor dem Deal
Man kann in allen großen Sportarten beobachten, dass die Vereine beständig an Wert zulegen.
Wenn 50+1 irgendwann fällt, wird jeder deutsche Verein schlagartig interessanter für Investoren. Vereine in großen Märkten wie Berlin , Hamburg oder Köln wären da mit die spannendsten "Objekte", spannender als ein Einstieg in Augsburg, Mainz oder Hannover. Windhorst spekuliert darauf, dann die Hände aufhalten zu können. Und ganz ehrlich, bei unseren Finanzen werden wir da nicht groß Nein sagen können beim richtigen Bieter.
Hier nen interessanter Link dazu, leider auf Englisch
Anderes Beispiel: NBA Teams haben seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt einen 8-fachen Sprung im Wert, einen 3-fachen Sprung im Umsatz und eine 12-fache Steigerung des Betriebsergebnisses vorzuweisen. Englische Quelle
Letztes Beispiel: im Jahr 2010 wurden die New Jersey Nets und deren Arena für ca. 400 Mio erworben. Dieses Team hat seitdem NICHTS gerissen, und ist weiterhin eine graue Maus. Unter anderem durch den Umzug nach Brooklyn hat das Team aber an Profil gewonnen, und wurde knapp ein Jahrzehnt später für 2,35 Milliarde wieder verkauft. Noch eine englische Quelle
Die ursprüngliche Frage war, ob der Einstieg auf die Managerfähigkeiten von Preetz zurückzuführen ist. Nein, wir reden von einer Wertsteigerung die sich durch alle große Sportarten zieht. Wenn wir das weiter vertiefen sollen, müssten wir aber eventuell den Thread wechseln, je nachdem in welche Richtung die weitere Diskussion einschlägt.
Zitat von Saschahohe
Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.
Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.
Zitat von pipo27
Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung
Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.
Zitat von Saschahohe
Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.
Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".
Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.
Zitat von pipo27
Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).
Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.
Zitat von Saschahohe
Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.
Zitat von pipo27
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.
Vergesst dabei aber bitte mal nicht, dass wir erst über die Millionen verfügen, weil in den Jahren zuvor kluge Transfers getätigt wurden. Die sind alle auf Preetz zurückzuführen.
Hab ich was verpasst? Das klingt so, als hätte Preetz die Millionen, die er für jetzt Platz 14 ausgegeben hat, vorher durch Transfers selbst erwirtschaftet.
Hertha hat für knapp 50% Anteile ca. 250 Mio. Erhalten, ergo war der Wert von Hertha ca. 500 Mio. Der Wert setzt sich zum einen aus dem Inventarwert (wert des Kaders) und/oder aus dem immateriellen Wert (z.B prognostizierte Jahresgewinne der Zukunft) zusammen. Preetz hat aus einem Rumpfkader (hegeler, Haraguchi etc.) einen Kader mit recht ordentlichen Werten (Lazaro, Weiser, Stark etc.) geschaffen und diesen stetig verbessert (wert gesteigert). Daher ist die Unternehmensbewertung von 500 Mio. zum Großteil auf Preetz Transfergeschick zurückzuführen (und natürlich Dardais Leistungen als Trainer).
Nein er hat nicht alles als Transfererlöse eingespielt, aber die vergangenen Jahre waren maßgeblich für das hohe Investment durch Windhorst und dementsprechend unseren jetzigen Kontostand.
Ich bin ehrlich gesagt, was diese Dinge angeht, wirklich nur totaler Laie. Und ich weiß auch nicht, welche konkreten geschäftlichen, gesellschaftlichen oder was auch immer für Gründe es für Lars Windhorst gab, mehrere Hundert Millionen Euro in Hertha BSC zu investieren.
Das dies mit einem (zum Zeitpunkt des Investitionsbeginns?) "theoretischen" Wert von 500 Millionen Euro zusammenhängt, wage ich zu bezweifeln, weil wir, jedenfalls soweit ich das mitbekommen habe, zu dieser Zeit deutlich über 100 Millionen Euro Schulden usw. hatten und wie es scheint, immernoch haben. Noch dazu, weil Hertha BSC, soweit ich weiß, in der Zeit von Preetz als GF Sport in keinem Jahr einen Gewinn erwirtschaften konnte. Die "prognostizierten Jahresgewinne" dürfen ja gern irgendwann mal kommen. Preetz´ "Transfergeschick" hat sie uns bisher nicht beschert.
Und nebenbei dürfte ein Kader, der plus imaginäre zukünftige Gewinne 500 Millionen Euro wert sein soll, gern besseren Fußball bieten, als das was wir seit zwei Jahren ansehen "dürfen".
Ich glaube, was die Investition von Windhorst angeht, auch eher an die "low hanging fruits", an das Potential von Berlin als namhafter Stadt, und dass man als Investor damit mit den richtigen Leuten zukünftig durchaus Geld machen kann.
Nicht böse gemeint, aber Bitte einfach mal erstmal in den Bereich Unternehmensbewertung einlesen. Der Wert von 500 Mio. existierte auch nicht nur theoretisch, sondern genau so hat LW Hertha bewertet und dementsprechend Anteile gekauft.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Unternehmensbewertung
Die Low hanging fruits sind natürlich da und fließen natürlich als Potenzial bzw. geringeres Risiko auch in die Bewertung ein. Es ist kein entweder oder, sondern unter dem Strich war Hertha 500 Mio. Wert und die low hanging fruits haben den Ausschlag gegeben das Investment zu machen.
Danke für den Querverweis! Sehr interessant, welche Varianten es da gibt. Ich habe es natürlich trotzdem nur bruchstückhaft verstanden.
Was Herthas Wert angeht, überzeugt mich die Erklärung trotzdem nicht. Mag ja sein, dass man das "wirtschftsfinanzthematisch" alles nach gewissen Regeln berechnen kann. Der ermittelte Wert existierte aus meiner Laiensicht trotzdem nur "theoretisch" im Sinne von "nicht praktisch garantiert". Schon allein deshalb, weil die (von dir genannten) prognostizierten Jahresgewinne, weil in der Zukunft liegend, gar nicht sicher sein können und der Kaderwert ja ebenso Schwankungen unterworfen ist.
Es ist möglicherweise eine ungenügende laienhafte Betrachtung meinserseits. Für mich liegen in der Ermittlung des Herthawertes durch Windhorst aber doch einfach zu bedeutende subjektive Komponenten, die meiner Meinung nach keinen Rückschluss darauf zulassen, ob Michael Preetz den Wert von Hertha BSC auf den von Windhorst ermittelten Wert gesteigert hat oder aber ob Windhorst einfach eine Wette auf die (eine bessere) Zukunft Herthas abgeschlossen hat.
Laie hin oder her, dein Bauchgefühl täuscht dich nicht. Das ist ne Wette auf die Zukunft, und hat weniger mit den Managerfähigkeiten von Preetz und Co. zu tun. Also das gleiche Prinzip wie beim Immobilien- oder Aktienkauf.
Kurze Lektüre zu unseren Zahlen vor dem Deal
Man kann in allen großen Sportarten beobachten, dass die Vereine beständig an Wert zulegen.
Wenn 50+1 irgendwann fällt, wird jeder deutsche Verein schlagartig interessanter für Investoren. Vereine in großen Märkten wie Berlin , Hamburg oder Köln wären da mit die spannendsten "Objekte", spannender als ein Einstieg in Augsburg, Mainz oder Hannover. Windhorst spekuliert darauf, dann die Hände aufhalten zu können. Und ganz ehrlich, bei unseren Finanzen werden wir da nicht groß Nein sagen können beim richtigen Bieter.
Hier nen interessanter Link dazu, leider auf Englisch
Anderes Beispiel: NBA Teams haben seit dem Jahr 2001 im Durchschnitt einen 8-fachen Sprung im Wert, einen 3-fachen Sprung im Umsatz und eine 12-fache Steigerung des Betriebsergebnisses vorzuweisen. Englische Quelle
Letztes Beispiel: im Jahr 2010 wurden die New Jersey Nets und deren Arena für ca. 400 Mio erworben. Dieses Team hat seitdem NICHTS gerissen, und ist weiterhin eine graue Maus. Unter anderem durch den Umzug nach Brooklyn hat das Team aber an Profil gewonnen, und wurde knapp ein Jahrzehnt später für 2,35 Milliarde wieder verkauft. Noch eine englische Quelle
Die ursprüngliche Frage war, ob der Einstieg auf die Managerfähigkeiten von Preetz zurückzuführen ist. Nein, wir reden von einer Wertsteigerung die sich durch alle große Sportarten zieht. Wenn wir das weiter vertiefen sollen, müssten wir aber eventuell den Thread wechseln, je nachdem in welche Richtung die weitere Diskussion einschlägt.
Danke dir für die Hinweise! Das mit dem Bauchgefühl hast du gut geschrieben. Ich habe keine wenig Ahnung von der Materie, aber wenn man Jahr für Jahr hört und liest, dass Hertha Verluste macht, glaubt man eben nicht auf einmal, dass Preetz´ Arbeit uns auf einmal so potent erscheinen lässt, dass genau deswegen die Investoren Hertha die Bude einrennen

Gerne gerne.
Bin grundsätzlich kein Fan davon, Dinge unnötig zu verkomplizieren oder Usern die nicht so tief in der Materie sind Fachbegriffe um die Ohren zu hauen. Kann mich da Berlin71 bzgl des Tonfalls nur anschließen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Geronimo1000 am 28.12.2020 um 21:51 Uhr bearbeitet
01.01.2021 - 14:00 Uhr
Quelle: Morgenpost
Schicksalsjahre eines Managers.
Michael Preetz muss mit Hertha BSC dringend Erfolge einfahren. Andernfalls droht seiner Amtszeit das Ende.
Michael Preetz muss mit Hertha BSC dringend Erfolge einfahren. Andernfalls droht seiner Amtszeit das Ende.
03.01.2021 - 09:46 Uhr
Ist eigentlich irgendwem außer mir noch aufgefallen, wie er nach dem 2:0 explodiert ist? Ich kann mich nicht erinnern ihn mal so emotional gesehen zu haben. Für mich sah das so aus, als würde er intern doch bisschen mehr Druck bekommen als wir vielleicht denken. Ich war und bin immer noch klar dafür das er gehen muss aber irgendwie hab ich ein Fünkchen Hoffnung das er durch diesen Druck vllt jetzt bessere Arbeit abliefert, durch Druck werden ja viele Menschen besser und gerade bei ihm der wohl immer dachte er hätte den sichersten Arbeitsplatz der Welt könnte Druck eventuell was auslosen. Auf der anderen Seite denke ich nicht das er dadurch jetzt grundlegend seinen Charakter ändern wird. Und das ist ein Problem aus meiner Sicht. Wie seht ihr das bzw ist es noch jemanden aufgefallen ?
03.01.2021 - 11:28 Uhr
Zitat von El-lindi
Ist eigentlich irgendwem außer mir noch aufgefallen, wie er nach dem 2:0 explodiert ist? Ich kann mich nicht erinnern ihn mal so emotional gesehen zu haben. Für mich sah das so aus, als würde er intern doch bisschen mehr Druck bekommen als wir vielleicht denken. Ich war und bin immer noch klar dafür das er gehen muss aber irgendwie hab ich ein Fünkchen Hoffnung das er durch diesen Druck vllt jetzt bessere Arbeit abliefert, durch Druck werden ja viele Menschen besser und gerade bei ihm der wohl immer dachte er hätte den sichersten Arbeitsplatz der Welt könnte Druck eventuell was auslosen. Auf der anderen Seite denke ich nicht das er dadurch jetzt grundlegend seinen Charakter ändern wird. Und das ist ein Problem aus meiner Sicht. Wie seht ihr das bzw ist es noch jemanden aufgefallen ?
Ist eigentlich irgendwem außer mir noch aufgefallen, wie er nach dem 2:0 explodiert ist? Ich kann mich nicht erinnern ihn mal so emotional gesehen zu haben. Für mich sah das so aus, als würde er intern doch bisschen mehr Druck bekommen als wir vielleicht denken. Ich war und bin immer noch klar dafür das er gehen muss aber irgendwie hab ich ein Fünkchen Hoffnung das er durch diesen Druck vllt jetzt bessere Arbeit abliefert, durch Druck werden ja viele Menschen besser und gerade bei ihm der wohl immer dachte er hätte den sichersten Arbeitsplatz der Welt könnte Druck eventuell was auslosen. Auf der anderen Seite denke ich nicht das er dadurch jetzt grundlegend seinen Charakter ändern wird. Und das ist ein Problem aus meiner Sicht. Wie seht ihr das bzw ist es noch jemanden aufgefallen ?
Mir ist es auch aufgefallen und ich habe direkt das gleiche gedacht. Anscheinend geht es tatsächlich um seinen Job, sonst wäre er nicht so „ausgerastet“.
03.01.2021 - 11:28 Uhr
Zitat von El-lindi
Ist eigentlich irgendwem außer mir noch aufgefallen, wie er nach dem 2:0 explodiert ist? Ich kann mich nicht erinnern ihn mal so emotional gesehen zu haben. Für mich sah das so aus, als würde er intern doch bisschen mehr Druck bekommen als wir vielleicht denken. Ich war und bin immer noch klar dafür das er gehen muss aber irgendwie hab ich ein Fünkchen Hoffnung das er durch diesen Druck vllt jetzt bessere Arbeit abliefert, durch Druck werden ja viele Menschen besser und gerade bei ihm der wohl immer dachte er hätte den sichersten Arbeitsplatz der Welt könnte Druck eventuell was auslosen. Auf der anderen Seite denke ich nicht das er dadurch jetzt grundlegend seinen Charakter ändern wird. Und das ist ein Problem aus meiner Sicht. Wie seht ihr das bzw ist es noch jemanden aufgefallen ?
Ist eigentlich irgendwem außer mir noch aufgefallen, wie er nach dem 2:0 explodiert ist? Ich kann mich nicht erinnern ihn mal so emotional gesehen zu haben. Für mich sah das so aus, als würde er intern doch bisschen mehr Druck bekommen als wir vielleicht denken. Ich war und bin immer noch klar dafür das er gehen muss aber irgendwie hab ich ein Fünkchen Hoffnung das er durch diesen Druck vllt jetzt bessere Arbeit abliefert, durch Druck werden ja viele Menschen besser und gerade bei ihm der wohl immer dachte er hätte den sichersten Arbeitsplatz der Welt könnte Druck eventuell was auslosen. Auf der anderen Seite denke ich nicht das er dadurch jetzt grundlegend seinen Charakter ändern wird. Und das ist ein Problem aus meiner Sicht. Wie seht ihr das bzw ist es noch jemanden aufgefallen ?
Ja, da dachte ich mir auch sofort, dass da jemand wohl ganz genau weiß, dass es um seinen Job geht. Aber gut, letztlich natürlich nur Spekulation.
Werbung könnte er halt mal für sich machen, wenn er im Winter die Kaderbaustellen endlich behebt. Zumindest einige.
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