| Geburtsdatum | 17.08.1967 |
|---|---|
| Alter | 59 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | MSV Duisburg |
Michael Preetz
01.07.2012 - 01:08 Uhr
15.02.2015 - 20:09 Uhr
@grünschnabel
11 Smileys....nicht schlecht.
11 Smileys....nicht schlecht.
15.02.2015 - 20:29 Uhr
Zigarre? Dein Ernst? Vielleicht bin ich da etwas überempfindlich aber ich mochte damals "Lasagne" nicht und Zigarre ist da nicht wesentlich besser ...
16.02.2015 - 15:30 Uhr
Am Wochenende hat mir ein befreundeter Pädagoge mal etwas erzählt, was meiner Meinung nach ein sehr guter Kritikpunkt an der Jugendarbeit unter Preetz ist.
Mein früherer Studeinkollege hat mehrere Jahre in Frankfurt an einer Schule gearbeitet, die sportlich begabte Kinder gefördert hat und mir mal ein paar Gedanken zum Thema "Standort Berlin - Die jungs heben hier alle zu schnell ab" erzählt.
Die Kernaussage des ganzen war eigentlichs relativ simpel. In nahezu allen großen Vereinen, auch in anderen großen Städten, beispielsweise München oder Hamburg, versucht man die Jungs zum Abi zu bringen, nicht nur aus Bildungsgründen, sondern vorallem aus sozialen und Ehrgeizgründen. Hierbei meinte er, hat es eigentlich nichts damit zu tun, dass man ohne Abi "dumm" sein oder dergleichen, sondern man wolle die Jungs, gerade wenn sie nicht prädestiniert sind für das Gymnasium, dazu bringen an sich und ihrer Arbeitsweise zu arbeiten und sie an "andere" soziale Umfelder gewöhnen.
Mir kam das ganze generell ziemlich schlüssig vor. Er meinte man würde dadurch vorallem verhindern wollen, das Situationen entstehen, die die Jungs vom Kopf her ablenken könnten. Wie beispielsweise so Situationen: "Ich bin 17 und verdien schon eine Menge Kohle, heute abend lass ich den dicken Larry im Club raushängen" etc.
Ich finde das ganze ist relativ zutreffend auf unsere Jungs. Schulz beispielsweise hat ja auch die Schule 2011 geschmissen und hat anschließend mehrere Saisons "herumgekrepelt" und schien mit dem Kopf ganz woanders zu sein. Auch Mukthar hat die Schule vorzeitig beendet und schien ja relativ "kopflos" den Berater zu wechseln.
Die Kritik hat wirklich nicht die Kernaussage "ja klar, die blöden ohne Abi bringen es zu nix", sondern zielte mehr darauf ab, dass durch die zusätziche längere Betreuung mit Pädagogen, die Spieler mehr und mehr an den Verein und das Leben als Profi vorbereitet werden können.
Ich finde genau diese Punkte sind es, die bei unserer Jugendarbeit sehr vernachlässigt werden und die der Verein scheinbar nicht angreift, bzw. alles auf die Spieler abwälzt. Wie damals bei Djuricin, wo man lesen konnte er sei mit dem Kopf ganz woanders. Viele Vereine legen auf diese Punkte scheinbar einen größeren Wert und fahren damit eine bessere Schiene. Vielleicht sollten wir hier auch mal etwas tun, Vorrausstzung dafür wäre natürlich, dass Preetz die Jugendarbeit in unserem Verein wieder höher einstufen möchte.
Mein früherer Studeinkollege hat mehrere Jahre in Frankfurt an einer Schule gearbeitet, die sportlich begabte Kinder gefördert hat und mir mal ein paar Gedanken zum Thema "Standort Berlin - Die jungs heben hier alle zu schnell ab" erzählt.
Die Kernaussage des ganzen war eigentlichs relativ simpel. In nahezu allen großen Vereinen, auch in anderen großen Städten, beispielsweise München oder Hamburg, versucht man die Jungs zum Abi zu bringen, nicht nur aus Bildungsgründen, sondern vorallem aus sozialen und Ehrgeizgründen. Hierbei meinte er, hat es eigentlich nichts damit zu tun, dass man ohne Abi "dumm" sein oder dergleichen, sondern man wolle die Jungs, gerade wenn sie nicht prädestiniert sind für das Gymnasium, dazu bringen an sich und ihrer Arbeitsweise zu arbeiten und sie an "andere" soziale Umfelder gewöhnen.
Mir kam das ganze generell ziemlich schlüssig vor. Er meinte man würde dadurch vorallem verhindern wollen, das Situationen entstehen, die die Jungs vom Kopf her ablenken könnten. Wie beispielsweise so Situationen: "Ich bin 17 und verdien schon eine Menge Kohle, heute abend lass ich den dicken Larry im Club raushängen" etc.
Ich finde das ganze ist relativ zutreffend auf unsere Jungs. Schulz beispielsweise hat ja auch die Schule 2011 geschmissen und hat anschließend mehrere Saisons "herumgekrepelt" und schien mit dem Kopf ganz woanders zu sein. Auch Mukthar hat die Schule vorzeitig beendet und schien ja relativ "kopflos" den Berater zu wechseln.
Die Kritik hat wirklich nicht die Kernaussage "ja klar, die blöden ohne Abi bringen es zu nix", sondern zielte mehr darauf ab, dass durch die zusätziche längere Betreuung mit Pädagogen, die Spieler mehr und mehr an den Verein und das Leben als Profi vorbereitet werden können.
Ich finde genau diese Punkte sind es, die bei unserer Jugendarbeit sehr vernachlässigt werden und die der Verein scheinbar nicht angreift, bzw. alles auf die Spieler abwälzt. Wie damals bei Djuricin, wo man lesen konnte er sei mit dem Kopf ganz woanders. Viele Vereine legen auf diese Punkte scheinbar einen größeren Wert und fahren damit eine bessere Schiene. Vielleicht sollten wir hier auch mal etwas tun, Vorrausstzung dafür wäre natürlich, dass Preetz die Jugendarbeit in unserem Verein wieder höher einstufen möchte.
16.02.2015 - 19:55 Uhr
Ja, aber das ist auch nichts neues. In der Probezeit am Gymnasium tummeln sich zunächst einige "asoziale" Schüler (Pöbeln, Bedrohen, bringen keine Leistung), die werden relativ schnell an Real- bzw. Gesamtschule runtergereicht. Von daher ist da etwas wahres dran. Auf der anderen Seite halte ich das Umfeld an sich für viel gewichtiger. D.h. Stadtteil, soziale Faktoren etc.
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von webskipper am 16.02.2015 um 19:58 Uhr bearbeitet
16.02.2015 - 20:38 Uhr
Zitat von webskipper
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Das kommt ganz auf die Person und auf die Unterstützung deines Vereins an.
Sicher gibt es einige Leute, die der Doppelbelastung nicht standhalten und sich lieber für einen Weg entscheiden sollten, aber es gibt auch Spieler, die durchaus beides unter einen Hut kriegen. Meistens beginnst du ja dein Abi wenn du noch in der A-Jugend spielst, manche sogar noch in der B-Jugend.
16.02.2015 - 21:00 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Das kommt ganz auf die Person und auf die Unterstützung deines Vereins an.
Sicher gibt es einige Leute, die der Doppelbelastung nicht standhalten und sich lieber für einen Weg entscheiden sollten, aber es gibt auch Spieler, die durchaus beides unter einen Hut kriegen. Meistens beginnst du ja dein Abi wenn du noch in der A-Jugend spielst, manche sogar noch in der B-Jugend.
Zitat von webskipper
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Das kommt ganz auf die Person und auf die Unterstützung deines Vereins an.
Sicher gibt es einige Leute, die der Doppelbelastung nicht standhalten und sich lieber für einen Weg entscheiden sollten, aber es gibt auch Spieler, die durchaus beides unter einen Hut kriegen. Meistens beginnst du ja dein Abi wenn du noch in der A-Jugend spielst, manche sogar noch in der B-Jugend.
Wobei man auch sagen muss das Hertha BSC es den Spielern/Schülern schon so leicht wie nur möglich macht gute Noten zu erzielen.
Das erfolgreiche Sportler, speziell Herthaspieler, an der Poelchau-Oberschule die Noten in den Ar*** geschoben kriegen ist nichts neues.
Genauso ist es nichts neues, dass Spieler, die es bei Hertha nicht mehr packen beziehungsweise den Verein wechseln durch schlechte Noten von der Schule geekelt werden.
Also schwer ist es für einen Herthaspieler nicht ein gutes Abitur zu machen, geschweige denn überhaupt Abi zu machen.
16.02.2015 - 21:46 Uhr
Über Wacholder Preetz kann es meiner Meinung nach keine zwei Meinungen geben. Die Hertha hat mit Wacholder Preetz mit den seriösesten und professionelsten Manager, den man im Profifußball finden kann. Wer Wacholder Preetz eine "fehlende Philosophie" vorwirft, wirft ihm zugleich alles und auch nichts vor. Bei dem Wort Philosophie handelt es sich im Fußball um ein blutleeres Gespinst. Von Philosophie redet jeder seit dem Jahre 2006, als Jay Goeppingen und Mr. schöne Frisur Jogi das Wort inflationär gebraucht haben. Da es sich bei den beiden auch nicht um die hellsten Köpfe unter der Sonne handelt, sollte man von dem Wort Abstand nehmen und vielleicht auf einzelne Punkte eingehen: Transfers, Wirtschaftlichkeit, Außendarstellung und Flexibilität.
Zunächst möchte ich auf den Punkt Flexibilität eingehen:
Viele meinen unter "Philosophie" immer ähnliche Transfers (U21 Spieler aus Deutschland) und eine einheitliche Spielweise aller Mannschaften im Profi und Jugendbereich. Ich frage mich hier wirklich, warum viele Leute gebetsmühlenartig nach eine extremen Konstanz hinsichtlich der beiden Punkte schreien. Der Fußball entwickelt sich und es gibt immer neue Trends und Zwänge. Wer dann stur an seinem Konzept festhält, der landet dann irgendwann in der Steinzeit und gilt als "altbacken" (man denke hier nur an den schönen Bruno. Erst als moderner Trainer "verehrt", jetzt soll er plötzlich doch nicht modern sein, da er kein Konzepttrainer sei. Wieder so ein schwammiger Begriff).
Hier hat Preetz meiner Meinung nach immer adäquat reagiert. Wenn Konsolidierung verlangt wurde, dann hat er es gemacht. Als es zum unglücklichem Abstieg gekommen ist, hat er serious balls gezeigt und ist all in gegangen - mit Erfolg. Preetz verpennt keine Trends und ist keine konservative, engstirnige Führungskraft. Wenn er sagt, dass er sich selber immer überprüft, dann verbessert er auch stetig seine Arbeitsweise.
Wirtschaft:
Hat einen großen Anteil am Verkauf der Anleihen und hat mal ordentlich Dukaten reingeholt. Hertha mag zwar der Verein aus der Hauptstadt sein, hat aber bei weitem nicht so eine Historie und die Strahlungskraft eines HSVs. Schaut mal was die für Diskussionen und Probleme haben - die werden die Anteile verschleudern müssen. Preetz hat da einen genialen Job gemacht. Damit kommen wir auch direkt zu den Transferausgaben:
Ausgaben: 53,72 Millionen
Einnahmen: 47,71 Millionen
Macht ein Minus von knapp 6 Millionen seit Amtsantritt. Das ist ein Wert, der sich meiner Meinung nach in Grenzen hält, zu mal Hertha ja zwischenweise höhere Ansprüche hatte. Mit Para kann er also umsichtig umgehen.
Transfers:
Auf jeden einzelnen Transfer einzugehen, wäre jetzt zuviel. Hier wurden sehr gute Spieler verpflichtet (Kobiashvilli, Gekas, Ronny, Niemeyer, Kraft, Franz, Brooks, Skjelbred, Langkamp etc.) Die Flops halten sich sehr in Grenzen und wenn, dann waren sie von finanzieller Seite aus ein überschaubares Risiko (Cigerci, Rukavytsa usw). Sie haben meistens keine bis kaum Penunzen gekostet oder wurden noch annehmbar verschleudert. Auch hat sich Preetz rechtzeitig von Spielern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens trennen können (Ramos, Lasogga. Letzterer ist zwar jung, aber ein halber Sportinvalide.). Gerade beim Lasoggatransfer hat Wacholder Preetz Verhandlungsschick gezeigt. Der Mann kann anscheinend gut Produkte verkaufen. Er könnte auch eine 50 Jährige Frau an einen Scheich in Saudi Arabien zu einem guten Preis verkaufen.
Die Transfers in der jetzigen Saison sind auch nicht verkerht. An Spieler wie Stocker oder Kalou war auch der wohlgenährte Max aus Gladbach interessiert. Und Max wird hier gelobt, also war e nicht verkehrt, was Preetz da geleistet hat.
Darstellung:
Sieht doch ganz schneidig aus und hat ein kantiges Gesicht. Ist zwar kein schöner Bruno, dafür passt aber die Frisur. Macht sich ganz gut in der Berliner Haifischpresse. Da hat sich ein Malteser Kreuzer in Hamburg viel schlechter angestellt. Auch hier sieht man, was man an Preetz hat.
Verbesserungspotential:
Natürlich kann sich auch Preetz noch verbessern. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, obwohl meiner Meinung nach nicht viel fehlt. Die Trainerverpflichtungen sind durchschnittlich. Schnöppes Luhukay war seinserzeit eine verdammt gute Entscheidung, da hätte die Trennung aber bereits nach letzter Saison erfolgen müssen. Was er sich bei Rehagel gedacht hat, weiß ich nicht. Aber jeder von uns war mal shitfaced und wusste am nächsten Tag nicht, was er gemacht hat.
Fazit:
Bei Trainerverpflichtungen und der Zusammenarbeit besteht noch Potential nach oben. Ansonsten hat man einer der Top Manager Deutschlands in seinen Reihen.
Zunächst möchte ich auf den Punkt Flexibilität eingehen:
Viele meinen unter "Philosophie" immer ähnliche Transfers (U21 Spieler aus Deutschland) und eine einheitliche Spielweise aller Mannschaften im Profi und Jugendbereich. Ich frage mich hier wirklich, warum viele Leute gebetsmühlenartig nach eine extremen Konstanz hinsichtlich der beiden Punkte schreien. Der Fußball entwickelt sich und es gibt immer neue Trends und Zwänge. Wer dann stur an seinem Konzept festhält, der landet dann irgendwann in der Steinzeit und gilt als "altbacken" (man denke hier nur an den schönen Bruno. Erst als moderner Trainer "verehrt", jetzt soll er plötzlich doch nicht modern sein, da er kein Konzepttrainer sei. Wieder so ein schwammiger Begriff).
Hier hat Preetz meiner Meinung nach immer adäquat reagiert. Wenn Konsolidierung verlangt wurde, dann hat er es gemacht. Als es zum unglücklichem Abstieg gekommen ist, hat er serious balls gezeigt und ist all in gegangen - mit Erfolg. Preetz verpennt keine Trends und ist keine konservative, engstirnige Führungskraft. Wenn er sagt, dass er sich selber immer überprüft, dann verbessert er auch stetig seine Arbeitsweise.
Wirtschaft:
Hat einen großen Anteil am Verkauf der Anleihen und hat mal ordentlich Dukaten reingeholt. Hertha mag zwar der Verein aus der Hauptstadt sein, hat aber bei weitem nicht so eine Historie und die Strahlungskraft eines HSVs. Schaut mal was die für Diskussionen und Probleme haben - die werden die Anteile verschleudern müssen. Preetz hat da einen genialen Job gemacht. Damit kommen wir auch direkt zu den Transferausgaben:
Ausgaben: 53,72 Millionen
Einnahmen: 47,71 Millionen
Macht ein Minus von knapp 6 Millionen seit Amtsantritt. Das ist ein Wert, der sich meiner Meinung nach in Grenzen hält, zu mal Hertha ja zwischenweise höhere Ansprüche hatte. Mit Para kann er also umsichtig umgehen.
Transfers:
Auf jeden einzelnen Transfer einzugehen, wäre jetzt zuviel. Hier wurden sehr gute Spieler verpflichtet (Kobiashvilli, Gekas, Ronny, Niemeyer, Kraft, Franz, Brooks, Skjelbred, Langkamp etc.) Die Flops halten sich sehr in Grenzen und wenn, dann waren sie von finanzieller Seite aus ein überschaubares Risiko (Cigerci, Rukavytsa usw). Sie haben meistens keine bis kaum Penunzen gekostet oder wurden noch annehmbar verschleudert. Auch hat sich Preetz rechtzeitig von Spielern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens trennen können (Ramos, Lasogga. Letzterer ist zwar jung, aber ein halber Sportinvalide.). Gerade beim Lasoggatransfer hat Wacholder Preetz Verhandlungsschick gezeigt. Der Mann kann anscheinend gut Produkte verkaufen. Er könnte auch eine 50 Jährige Frau an einen Scheich in Saudi Arabien zu einem guten Preis verkaufen.
Die Transfers in der jetzigen Saison sind auch nicht verkerht. An Spieler wie Stocker oder Kalou war auch der wohlgenährte Max aus Gladbach interessiert. Und Max wird hier gelobt, also war e nicht verkehrt, was Preetz da geleistet hat.
Darstellung:
Sieht doch ganz schneidig aus und hat ein kantiges Gesicht. Ist zwar kein schöner Bruno, dafür passt aber die Frisur. Macht sich ganz gut in der Berliner Haifischpresse. Da hat sich ein Malteser Kreuzer in Hamburg viel schlechter angestellt. Auch hier sieht man, was man an Preetz hat.
Verbesserungspotential:
Natürlich kann sich auch Preetz noch verbessern. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, obwohl meiner Meinung nach nicht viel fehlt. Die Trainerverpflichtungen sind durchschnittlich. Schnöppes Luhukay war seinserzeit eine verdammt gute Entscheidung, da hätte die Trennung aber bereits nach letzter Saison erfolgen müssen. Was er sich bei Rehagel gedacht hat, weiß ich nicht. Aber jeder von uns war mal shitfaced und wusste am nächsten Tag nicht, was er gemacht hat.
Fazit:
Bei Trainerverpflichtungen und der Zusammenarbeit besteht noch Potential nach oben. Ansonsten hat man einer der Top Manager Deutschlands in seinen Reihen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HallertauHotte am 16.02.2015 um 21:49 Uhr bearbeitet
16.02.2015 - 22:23 Uhr
Zitat von Dicksen_Paule
Das kommt ganz auf die Person und auf die Unterstützung deines Vereins an.
Sicher gibt es einige Leute, die der Doppelbelastung nicht standhalten und sich lieber für einen Weg entscheiden sollten, aber es gibt auch Spieler, die durchaus beides unter einen Hut kriegen. Meistens beginnst du ja dein Abi wenn du noch in der A-Jugend spielst, manche sogar noch in der B-Jugend.
Zitat von webskipper
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Davon abgesehen halte ich Profifußball und Abi für unvereinbar. Sind beides anspruchsvolle Vollzeit-Jobs, da bleibt einer zwangsläufig auf der Strecke.
Das kommt ganz auf die Person und auf die Unterstützung deines Vereins an.
Sicher gibt es einige Leute, die der Doppelbelastung nicht standhalten und sich lieber für einen Weg entscheiden sollten, aber es gibt auch Spieler, die durchaus beides unter einen Hut kriegen. Meistens beginnst du ja dein Abi wenn du noch in der A-Jugend spielst, manche sogar noch in der B-Jugend.
Wieviele % haben denn bei uns Abi oder den Realschulabschluss hinbekommen während ihrer Ausbildung. Gibts da Zahlen vom Verein? Das müsste man dann mal mit er Quote bei anderen Bundesligisten vergleichen.
Ansonsten gab es doch auch bei uns nicht so viele Spieler, die durch das Raster gefallen sind, weil sie permanent abgelenkt waren etc. Viele waren einfach qualitativ nicht gut genug.
16.02.2015 - 22:27 Uhr
Zitat von HallertauHotte
Über Wacholder Preetz kann es meiner Meinung nach keine zwei Meinungen geben. Die Hertha hat mit Wacholder Preetz mit den seriösesten und professionelsten Manager, den man im Profifußball finden kann. Wer Wacholder Preetz eine "fehlende Philosophie" vorwirft, wirft ihm zugleich alles und auch nichts vor. Bei dem Wort Philosophie handelt es sich im Fußball um ein blutleeres Gespinst. Von Philosophie redet jeder seit dem Jahre 2006, als Jay Goeppingen und Mr. schöne Frisur Jogi das Wort inflationär gebraucht haben. Da es sich bei den beiden auch nicht um die hellsten Köpfe unter der Sonne handelt, sollte man von dem Wort Abstand nehmen und vielleicht auf einzelne Punkte eingehen: Transfers, Wirtschaftlichkeit, Außendarstellung und Flexibilität.
Zunächst möchte ich auf den Punkt Flexibilität eingehen:
Viele meinen unter "Philosophie" immer ähnliche Transfers (U21 Spieler aus Deutschland) und eine einheitliche Spielweise aller Mannschaften im Profi und Jugendbereich. Ich frage mich hier wirklich, warum viele Leute gebetsmühlenartig nach eine extremen Konstanz hinsichtlich der beiden Punkte schreien. Der Fußball entwickelt sich und es gibt immer neue Trends und Zwänge. Wer dann stur an seinem Konzept festhält, der landet dann irgendwann in der Steinzeit und gilt als "altbacken" (man denke hier nur an den schönen Bruno. Erst als moderner Trainer "verehrt", jetzt soll er plötzlich doch nicht modern sein, da er kein Konzepttrainer sei. Wieder so ein schwammiger Begriff).
Hier hat Preetz meiner Meinung nach immer adäquat reagiert. Wenn Konsolidierung verlangt wurde, dann hat er es gemacht. Als es zum unglücklichem Abstieg gekommen ist, hat er serious balls gezeigt und ist all in gegangen - mit Erfolg. Preetz verpennt keine Trends und ist keine konservative, engstirnige Führungskraft. Wenn er sagt, dass er sich selber immer überprüft, dann verbessert er auch stetig seine Arbeitsweise.
Wirtschaft:
Hat einen großen Anteil am Verkauf der Anleihen und hat mal ordentlich Dukaten reingeholt. Hertha mag zwar der Verein aus der Hauptstadt sein, hat aber bei weitem nicht so eine Historie und die Strahlungskraft eines HSVs. Schaut mal was die für Diskussionen und Probleme haben - die werden die Anteile verschleudern müssen. Preetz hat da einen genialen Job gemacht. Damit kommen wir auch direkt zu den Transferausgaben:
Ausgaben: 53,72 Millionen
Einnahmen: 47,71 Millionen
Macht ein Minus von knapp 6 Millionen seit Amtsantritt. Das ist ein Wert, der sich meiner Meinung nach in Grenzen hält, zu mal Hertha ja zwischenweise höhere Ansprüche hatte. Mit Para kann er also umsichtig umgehen.
Transfers:
Auf jeden einzelnen Transfer einzugehen, wäre jetzt zuviel. Hier wurden sehr gute Spieler verpflichtet (Kobiashvilli, Gekas, Ronny, Niemeyer, Kraft, Franz, Brooks, Skjelbred, Langkamp etc.) Die Flops halten sich sehr in Grenzen und wenn, dann waren sie von finanzieller Seite aus ein überschaubares Risiko (Cigerci, Rukavytsa usw). Sie haben meistens keine bis kaum Penunzen gekostet oder wurden noch annehmbar verschleudert. Auch hat sich Preetz rechtzeitig von Spielern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens trennen können (Ramos, Lasogga. Letzterer ist zwar jung, aber ein halber Sportinvalide.). Gerade beim Lasoggatransfer hat Wacholder Preetz Verhandlungsschick gezeigt. Der Mann kann anscheinend gut Produkte verkaufen. Er könnte auch eine 50 Jährige Frau an einen Scheich in Saudi Arabien zu einem guten Preis verkaufen.
Die Transfers in der jetzigen Saison sind auch nicht verkerht. An Spieler wie Stocker oder Kalou war auch der wohlgenährte Max aus Gladbach interessiert. Und Max wird hier gelobt, also war e nicht verkehrt, was Preetz da geleistet hat.
Darstellung:
Sieht doch ganz schneidig aus und hat ein kantiges Gesicht. Ist zwar kein schöner Bruno, dafür passt aber die Frisur. Macht sich ganz gut in der Berliner Haifischpresse. Da hat sich ein Malteser Kreuzer in Hamburg viel schlechter angestellt. Auch hier sieht man, was man an Preetz hat.
Verbesserungspotential:
Natürlich kann sich auch Preetz noch verbessern. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, obwohl meiner Meinung nach nicht viel fehlt. Die Trainerverpflichtungen sind durchschnittlich. Schnöppes Luhukay war seinserzeit eine verdammt gute Entscheidung, da hätte die Trennung aber bereits nach letzter Saison erfolgen müssen. Was er sich bei Rehagel gedacht hat, weiß ich nicht. Aber jeder von uns war mal shitfaced und wusste am nächsten Tag nicht, was er gemacht hat.
Fazit:
Bei Trainerverpflichtungen und der Zusammenarbeit besteht noch Potential nach oben. Ansonsten hat man einer der Top Manager Deutschlands in seinen Reihen.
Über Wacholder Preetz kann es meiner Meinung nach keine zwei Meinungen geben. Die Hertha hat mit Wacholder Preetz mit den seriösesten und professionelsten Manager, den man im Profifußball finden kann. Wer Wacholder Preetz eine "fehlende Philosophie" vorwirft, wirft ihm zugleich alles und auch nichts vor. Bei dem Wort Philosophie handelt es sich im Fußball um ein blutleeres Gespinst. Von Philosophie redet jeder seit dem Jahre 2006, als Jay Goeppingen und Mr. schöne Frisur Jogi das Wort inflationär gebraucht haben. Da es sich bei den beiden auch nicht um die hellsten Köpfe unter der Sonne handelt, sollte man von dem Wort Abstand nehmen und vielleicht auf einzelne Punkte eingehen: Transfers, Wirtschaftlichkeit, Außendarstellung und Flexibilität.
Zunächst möchte ich auf den Punkt Flexibilität eingehen:
Viele meinen unter "Philosophie" immer ähnliche Transfers (U21 Spieler aus Deutschland) und eine einheitliche Spielweise aller Mannschaften im Profi und Jugendbereich. Ich frage mich hier wirklich, warum viele Leute gebetsmühlenartig nach eine extremen Konstanz hinsichtlich der beiden Punkte schreien. Der Fußball entwickelt sich und es gibt immer neue Trends und Zwänge. Wer dann stur an seinem Konzept festhält, der landet dann irgendwann in der Steinzeit und gilt als "altbacken" (man denke hier nur an den schönen Bruno. Erst als moderner Trainer "verehrt", jetzt soll er plötzlich doch nicht modern sein, da er kein Konzepttrainer sei. Wieder so ein schwammiger Begriff).
Hier hat Preetz meiner Meinung nach immer adäquat reagiert. Wenn Konsolidierung verlangt wurde, dann hat er es gemacht. Als es zum unglücklichem Abstieg gekommen ist, hat er serious balls gezeigt und ist all in gegangen - mit Erfolg. Preetz verpennt keine Trends und ist keine konservative, engstirnige Führungskraft. Wenn er sagt, dass er sich selber immer überprüft, dann verbessert er auch stetig seine Arbeitsweise.
Wirtschaft:
Hat einen großen Anteil am Verkauf der Anleihen und hat mal ordentlich Dukaten reingeholt. Hertha mag zwar der Verein aus der Hauptstadt sein, hat aber bei weitem nicht so eine Historie und die Strahlungskraft eines HSVs. Schaut mal was die für Diskussionen und Probleme haben - die werden die Anteile verschleudern müssen. Preetz hat da einen genialen Job gemacht. Damit kommen wir auch direkt zu den Transferausgaben:
Ausgaben: 53,72 Millionen
Einnahmen: 47,71 Millionen
Macht ein Minus von knapp 6 Millionen seit Amtsantritt. Das ist ein Wert, der sich meiner Meinung nach in Grenzen hält, zu mal Hertha ja zwischenweise höhere Ansprüche hatte. Mit Para kann er also umsichtig umgehen.
Transfers:
Auf jeden einzelnen Transfer einzugehen, wäre jetzt zuviel. Hier wurden sehr gute Spieler verpflichtet (Kobiashvilli, Gekas, Ronny, Niemeyer, Kraft, Franz, Brooks, Skjelbred, Langkamp etc.) Die Flops halten sich sehr in Grenzen und wenn, dann waren sie von finanzieller Seite aus ein überschaubares Risiko (Cigerci, Rukavytsa usw). Sie haben meistens keine bis kaum Penunzen gekostet oder wurden noch annehmbar verschleudert. Auch hat sich Preetz rechtzeitig von Spielern auf dem Höhepunkt ihres Schaffens trennen können (Ramos, Lasogga. Letzterer ist zwar jung, aber ein halber Sportinvalide.). Gerade beim Lasoggatransfer hat Wacholder Preetz Verhandlungsschick gezeigt. Der Mann kann anscheinend gut Produkte verkaufen. Er könnte auch eine 50 Jährige Frau an einen Scheich in Saudi Arabien zu einem guten Preis verkaufen.
Die Transfers in der jetzigen Saison sind auch nicht verkerht. An Spieler wie Stocker oder Kalou war auch der wohlgenährte Max aus Gladbach interessiert. Und Max wird hier gelobt, also war e nicht verkehrt, was Preetz da geleistet hat.
Darstellung:
Sieht doch ganz schneidig aus und hat ein kantiges Gesicht. Ist zwar kein schöner Bruno, dafür passt aber die Frisur. Macht sich ganz gut in der Berliner Haifischpresse. Da hat sich ein Malteser Kreuzer in Hamburg viel schlechter angestellt. Auch hier sieht man, was man an Preetz hat.
Verbesserungspotential:
Natürlich kann sich auch Preetz noch verbessern. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht, obwohl meiner Meinung nach nicht viel fehlt. Die Trainerverpflichtungen sind durchschnittlich. Schnöppes Luhukay war seinserzeit eine verdammt gute Entscheidung, da hätte die Trennung aber bereits nach letzter Saison erfolgen müssen. Was er sich bei Rehagel gedacht hat, weiß ich nicht. Aber jeder von uns war mal shitfaced und wusste am nächsten Tag nicht, was er gemacht hat.
Fazit:
Bei Trainerverpflichtungen und der Zusammenarbeit besteht noch Potential nach oben. Ansonsten hat man einer der Top Manager Deutschlands in seinen Reihen.
Ich hab mich weggelacht. Bist du vom Postillon?

17.02.2015 - 09:55 Uhr
Hier mal wieder ein Beitrag des " Top Managers" den wir ja angeblich haben
http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/manager-preetz-stellt-sich-im-interview-39798634.bild.html
Auch wenn die Antworten nur geschrieben sind, ich sehe ihn so richtig vor mir wie er in seiner selbstgefälligen Art alle Fragen und jegliche Kritik abtut.
Wir reden nicht über die Vergangenheit... (2 mal abgestiegen)
Wir reden nicht über die vertane Chance der Winterpause... (Unser Kader ist ja stark genug)
Wir schauen nur noch vorne... (Auch wenn da offensichtlich der Abgrund wartet)
Das war ein Drecksspiel... (Wie soviele in dieser Saison)
Die Mannschaft muss es jetzt beweisen... (Warum erst jetzt auf einmal?)
Die Mannschaft ist stark genug... (Ersatzgeschwächte Freiburger waren stärker)
Ich kann den Müll von ihm nicht mehr hören und nicht mehr lesen!
http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/manager-preetz-stellt-sich-im-interview-39798634.bild.html
Auch wenn die Antworten nur geschrieben sind, ich sehe ihn so richtig vor mir wie er in seiner selbstgefälligen Art alle Fragen und jegliche Kritik abtut.
Wir reden nicht über die Vergangenheit... (2 mal abgestiegen)
Wir reden nicht über die vertane Chance der Winterpause... (Unser Kader ist ja stark genug)
Wir schauen nur noch vorne... (Auch wenn da offensichtlich der Abgrund wartet)
Das war ein Drecksspiel... (Wie soviele in dieser Saison)
Die Mannschaft muss es jetzt beweisen... (Warum erst jetzt auf einmal?)
Die Mannschaft ist stark genug... (Ersatzgeschwächte Freiburger waren stärker)
Ich kann den Müll von ihm nicht mehr hören und nicht mehr lesen!
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