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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4541
21.12.2020 - 12:37 Uhr
Zitat von Price
Zitat von Dicksen_Paule

Zitat von Price

Zitat von Dicksen_Paule

Zitat von SirHammerlock

Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?


Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.


Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.

Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.


Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.


Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.


Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass ein Schmidt hier nach einem Monat eine große Feedback-Runde startet. Erfahrungsgemäß braucht man dazu mindestens 6 Monate.

Viel mehr vertraue ich da auf den gesunden Menschenverstand des AR und von WG. Ich weiß, beide sind extrem befangen aber wegschweigen können sie die aktuelle Lage nicht. Seit dem Investoreneinstieg muss auch hier eine Art neues Zeitalter begonnen haben. Das Zwischenfazit muss unabhängig von Schmidt desaströs ausfallen.

Was hat Preetz seit dem Investoren-Einstieg (1,5 Jahre) geleistet:
1) 4 erfolglose Trainer installiert
2) Bis auf Cunha und Schwolow konnte noch keiner der Neuzugänge wirklichen Mehrwert generieren - und das bei dreistelligen Millionen-Ausgaben
3) Man steckt defacto wieder im Absteigskampf

Ich glaube, dass auch deshalb selbst im Präsidium und im AR die Stimmung kippt. Dass sich mal 1-3 Leute den Tatsachen verschließen mag vorkommen - aber nicht alle. Sollte Preetz hier im neuen Jahr weiterhin sein Unwesen treiben dürfen, haben wir aber den endgültigen Beweis dafür, dass diesem Verein nicht mehr zu helfen ist. Es werden so oder so entscheidende Wochen. Für mich als Fan wird sich jetzt ganz deutlich zeigen, ob es um das Wohl des Vereines oder das Wohl einzelner geht.
Ich bin gute 25 Jahre Herrha Fsn. Hab also auch schon ne ganze Menge Schlachten klaglos mitgeschlagen und ertragen. Aber sollte diese Geschichte an handelnden Figuren dieser Misere wieder schadlos abperlen, so werde ich meine Zeit während den folgenden Spielen zum ersten mal anderweitig verbringen, da diesem Verein dann das im Profisport unbedingte notwendige Leistungsprinzip komplett abgeht.
Klar, wird den Verein kaum jucken wenn ich kleiner Hansel mich dem Konstrukt temporär verweigere, aber es geht inzwischen einigen in meinem näheren Umfeld ähnlich, so dass es irgendwann eben doch zum Faktor wird.
Man kann nicht konsequenzlos von Misserfolg zu Misserfolg, von Übergangssaison zu Übergangssaison stolpern und dabei Marktwerte, Kapital und Vertrauen zerstören.
Michael Preetz |#4542
21.12.2020 - 12:40 Uhr
Zitat von Colossus
Zitat von Price

Zitat von Dicksen_Paule

Zitat von Price

Zitat von Dicksen_Paule

Zitat von SirHammerlock

Dass das Vertrauen erschüttert ist, hat er auch nie gesagt, sondern dass das Vertrauen vorbei ist.
Er hat geschrieben "..ist das Vertrauen in Sie vorbei Herr Preetz."
Wenn man kein Vertrauen mehr in eine Personalie hat, dann bedeutet das für mich, dass man diese dann ersetzt oder nicht?


Problem an der Sache ist, dass der AR der GmbH & Co. KGaA gar nicht die Kompetenz besitzt, um Preetz von seinen Aufgaben freizustellen.
Dafür muss das Präsidium handeln. Und von dort hat man noch nichts in diese Richtung gehört, auch nicht von Bremer.


Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.

Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.


Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.


Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.


Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass ein Schmidt hier nach einem Monat eine große Feedback-Runde startet. Erfahrungsgemäß braucht man dazu mindestens 6 Monate.

Viel mehr vertraue ich da auf den gesunden Menschenverstand des AR und von WG. Ich weiß, beide sind extrem befangen aber wegschweigen können sie die aktuelle Lage nicht. Seit dem Investoreneinstieg muss auch hier eine Art neues Zeitalter begonnen haben. Das Zwischenfazit muss unabhängig von Schmidt desaströs ausfallen.

Was hat Preetz seit dem Investoren-Einstieg (1,5 Jahre) geleistet:
1) 4 erfolglose Trainer installiert
2) Bis auf Cunha und Schwolow konnte noch keiner der Neuzugänge wirklichen Mehrwert generieren - und das bei dreistelligen Millionen-Ausgaben
3) Man steckt defacto wieder im Absteigskampf

Ich glaube, dass auch deshalb selbst im Präsidium und im AR die Stimmung kippt. Dass sich mal 1-3 Leute den Tatsachen verschließen mag vorkommen - aber nicht alle. Sollte Preetz hier im neuen Jahr weiterhin sein Unwesen treiben dürfen, haben wir aber den endgültigen Beweis dafür, dass diesem Verein nicht mehr zu helfen ist. Es werden so oder so entscheidende Wochen. Für mich als Fan wird sich jetzt ganz deutlich zeigen, ob es um das Wohl des Vereines oder das Wohl einzelner geht.
Ich bin gute 25 Jahre Herrha Fsn. Hab also auch schon ne ganze Menge Schlachten klaglos mitgeschlagen und ertragen. Aber sollte diese Geschichte an handelnden Figuren dieser Misere wieder schadlos abperlen, so werde ich meine Zeit während den folgenden Spielen zum ersten mal anderweitig verbringen, da diesem Verein dann das im Profisport unbedingte notwendige Leistungsprinzip komplett abgeht.
Klar, wird den Verein kaum jucken wenn ich kleiner Hansel mich dem Konstrukt temporär verweigere, aber es geht inzwischen einigen in meinem näheren Umfeld ähnlich, so dass es irgendwann eben doch zum Faktor wird.
Man kann nicht konsequenzlos von Misserfolg zu Misserfolg, von Übergangssaison zu Übergangssaison stolpern und dabei Marktwerte, Kapital und Vertrauen zerstören.


Wenn sich bis zum Schalke Spiel nichts getan hat werde auch ich meine Mitgliedschaft kündigen. Wie du schon sagst, wir sind alles kleine Hansels aber bei vielen kleinen Hansels geht denen ja vielleicht doch mal ein Licht auf.

•     •     •

Bei manchen Spielern fehlt etwas, deshalb spielen sie auch bei mir und nicht in Barcelona. (Aleksander Ristic)

Der Fußball ist einer der am weitesten verbreiteten religiösen Aberglauben unserer Zeit. Er ist heute das wirkliche Opium des Volkes. (Umberto Eco)
Michael Preetz |#4543
21.12.2020 - 12:59 Uhr
Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Hertha-Schwabe am 21.12.2020 um 13:00 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4544
21.12.2020 - 13:03 Uhr
Zitat von Hertha-Schwabe
Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.

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Bluesky: @pascal91
Michael Preetz |#4545
21.12.2020 - 13:05 Uhr
Zitat von HerrThaner
Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Wie würdest du denn die anscheinend realitätsferne Führungsriege in der jetzigen Zeit auf offensichtliche Missstände hinweisen?

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Bei manchen Spielern fehlt etwas, deshalb spielen sie auch bei mir und nicht in Barcelona. (Aleksander Ristic)

Der Fußball ist einer der am weitesten verbreiteten religiösen Aberglauben unserer Zeit. Er ist heute das wirkliche Opium des Volkes. (Umberto Eco)
Michael Preetz |#4546
21.12.2020 - 13:05 Uhr
Zitat von HerrThaner
Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Das man sich vor der Geschäftsstelle versammelt ist wohl keine Option xD. Dann mal tschüss und auf Wiedersehen
Michael Preetz |#4547
21.12.2020 - 13:07 Uhr
Zitat von HerrThaner
Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Mit der gleichen Gleichgültigkeit und Arroganz treiben uns ein Preetz und Gegenbauer weit Jahren an.

Glückwunsch zu deiner Einstellung stark
Michael Preetz |#4548
21.12.2020 - 13:07 Uhr
Zitat von Leni08
Zitat von HerrThaner

Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Das man sich vor der Geschäftsstelle versammelt ist wohl keine Option xD. Dann mal tschüss und auf Wiedersehen


Geht ja wegen Corona nicht...
Michael Preetz |#4549
21.12.2020 - 13:09 Uhr
Zitat von Price
Zitat von Dicksen_Paule

Zitat von Price
Ich prognostizieren jetzt mal etwas: Die Fraktion Tennor wird sich jetzt definitiv mit Rangnick austauschen - vermutlich haben sie das längst getan. Sollte Rangnick Interesse bekunden, wird man das dem Präsidium und Aufsichtsrat logischerweise mitteilen. Und dann gehen selbst einem Gegenbauer die Argumente aus. Er ist zwar ein sturer Geschäftsmann, aber er ist auch ein erfolgreicher Geschäftsmann. Selbst er sollte nun erkennen, dass man sich mit Preetz nicht weiterentwickelt.

Freundschaften zwischen Vorgesetzten sind leider pures Gift - einerseits für den Verein, andererseits für die Freundschaft selbst. Diese Ziehsohn-Beziehung zw. MP und WG hat das mal wieder wunderbar unter Beweis gestellt.


Wenn Rangnick Bereitschaft signalisiert, dann steht das Präsidium definitiv unter Druck.
Aber ich glaube an dieses Szenario nicht so recht. Er würde hier ein unruhiges Umfeld, ein Präsidium, welches ihn von Tag 1 an zwiegespalten sieht, weil wegen ihm everybodys darling Preetz gehen musste, und überraschend leere Kassen vorfinden. Um hier kadertechnisch wirklich was zu bewegen, müsste er erstmal Transfererlöse erzielen und somit vergangene Fehler ausmerzen.
Für mich gibt es keinen Grund, warum Rangnick sich das alles antun sollte, wo er in Europa bei so ziemlich jeden Club rein kommen könnte, sobald sich eine Tür öffnet. Da warte ich doch lieber 1-2 Jahre und erspar mir das Pulverfass aus Berlin.
Einzig ein weiterer Berg Geld aus dem Hause Windhorst könnte ihm den Job vielleicht schmackhaft machen. Aber auch da bestehen bei mir Zweifel, inwieweit Windhorst/Tennor dazu bereit sind, solch einen zu stellen und wenn sie dazu bereit sind, ob sie Bedingungen an das Geld knüpfen und wenn sie Bedingungen an das Geld knüpfen, ob Hertha diese akzeptiert.


Ganz unabhängig von der Personalie Rangnick müssen für mich zwei Dinge passieren, um das Präsidium zum Handeln zu bewegen:
1. Schmidt wird sich hier in seinen ersten Wochen ein umfangreiches Bild machen und zum Abschluss den Vereinsgremien seine Eindrücke schildern. Sollte Preetz in seiner Beurteilung als ein Problem ausgemacht werden, kann das niemand ignorieren.
2. Der Aufsichtsrat des e.V. muss zu der Überzeugung kommen, dass Preetz nicht mehr der richtige Mann ist, sei es auf Grund von Schmidts Rapport oder aus eigenem Antrieb.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird meiner Meinung nach auch das Präsidium einknicken. Denn dann stehen Investor, Aufsichtsräte sowohl vom e.V. als auch von der KGaA und der neu installierte Geschäftsführer gegen ein.
Bis dahin wird Preetz meines Erachtens aber weiter machen dürfen.


Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, dass ein Schmidt hier nach einem Monat eine große Feedback-Runde startet. Erfahrungsgemäß braucht man dazu mindestens 6 Monate.

Viel mehr vertraue ich da auf den gesunden Menschenverstand des AR und von WG. Ich weiß, beide sind extrem befangen aber wegschweigen können sie die aktuelle Lage nicht. Seit dem Investoreneinstieg muss auch hier eine Art neues Zeitalter begonnen haben. Das Zwischenfazit muss unabhängig von Schmidt desaströs ausfallen.

Was hat Preetz seit dem Investoren-Einstieg (1,5 Jahre) geleistet:
1) 4 erfolglose Trainer installiert
2) Bis auf Cunha und Schwolow konnte noch keiner der Neuzugänge wirklichen Mehrwert generieren - und das bei dreistelligen Millionen-Ausgaben
3) Man steckt defacto wieder im Absteigskampf

Ich glaube, dass auch deshalb selbst im Präsidium und im AR die Stimmung kippt. Dass sich mal 1-3 Leute den Tatsachen verschließen mag vorkommen - aber nicht alle. Sollte Preetz hier im neuen Jahr weiterhin sein Unwesen treiben dürfen, haben wir aber den endgültigen Beweis dafür, dass diesem Verein nicht mehr zu helfen ist. Es werden so oder so entscheidende Wochen. Für mich als Fan wird sich jetzt ganz deutlich zeigen, ob es um das Wohl des Vereines oder das Wohl einzelner geht.


Eine erste Bestandsaufnahme von Schmidt wird es bestimmt vor Saisonende geben, aber wahrscheinlich nicht jetzt.

Normalerweise gebe ich dir recht, aber irgendwie zweifle ich an dem gesunden Menschenverstand, gerade im Präsidium. Da wird man sich jetzt wieder sagen, ja aber wenn wir jetzt gegen GE, Bielefeld und Köln 7-9 Punkte holen, sind wir doch voll im Soll. Und wenn das nicht klappt, dann kann es nur am Trainer liegen (der an der aktuellen Situation unbestritten seine Aktien hat). Meiner Meinung nach muss halt von allen Seiten Druck kommen, bevor ein Umdenken einsetzt. Ansonsten geht man den Ausreden-Katalog (Corona, hitziger Transfermarkt, verspätete Zahlungen von Windhorst, schwieriges Auftaktprogramm, Kaderumbruch, Länderspielunterbrechungen Labbadia erfüllt nicht die in ihn gesetzten Erwartungen, junges Team, Fremdsprachler fremdeln, die Medien sind zu ungeduldig, die Fans sind zu ungeduldig, der Investor ist zu ungeduldig, Cunha hält sich nicht an Anweisungen, Piatek hält sich nicht an Anweisungen, Klinsmann hat alles kaputt gemacht, Babbel hat alles kaputt gemacht, Hoeneß hat sowieso alles Kaputt gemacht.....) durch und gibt Preetz noch eine Chance. Und wenn er die nicht nutzt, wird man neue Ausreden präsentieren. Es sind bei Hertha stets die Anderen, nie man selbst.
Wir hatten in den letzten zwanzig Jahren halt immer die selben Personen in Verantwortungsbereichen, wenn man vom Trainer absieht. Schipphorst war Präsi, dann AR-Vorsitzender und ist jetzt immer noch im AR. Gegenbauer war im AR (oder sogar AR-Vorsitzender?) und ist seit 2008 Präsi. Schiller ist seit dem letzten Jahrtausend in seiner Funktion tätig. Preetz ist seit 2003 im Management, Herrich seit 2005.
Hier hat sich eine Betriebsblindheit eingeschlichen, die pures Gift ist und die für mich eben nur von Außen (in erster Linie von Schmidt) offen gelegt werden kann.

Dabei möchte ich betonen, dass dieser Weg der Kontinuität und auch die Arbeit von Preetz im sportlichen Bereich bis zum Investoreneinstieg mich durchaus zufriedengestellt hat, was möglicherweise aber auch dem einzigen Trainer, der mehr als 1,5 Spielzeiten im Oberhaus unter Preetz gecoacht hat, zu verdanken ist.
Mit dem Investoreneinstieg haben sich allerdings die Vorzeichen rapide geändert und es ist naiv zu glauben, dass man mit den selben Personen und selben Strukturen einfach genau so weiter machen kann, wie in den klammen Tagen. Man hätte Preetz nicht direkt vor die Tür setzen müssen, aber die Schaffung eines Sportdirektorposten (der dann allerdings kein Neuling hätte sein sollen) und eines zusätzlichen Geschäftsführerposten, der die Gesamtverantwortung übernimmt, wäre schon mit Verkündung der Partnerschaft zwischen Hertha und Tennor nötig gewesen.
Jetzt hat man es leider soweit kommen lassen, dass Preetz nicht mehr tragbar ist, weil die Kaderzusammenstellung, die dafür eingesetzten finanziellen Mittel und der nicht vorhandene sportliche Ertrag (sei es von den Ergebnissen oder der Spielweise her) Konsequenzen nach sich ziehen müss(t)en.

•     •     •

Personal Stats

Besuchte Pflichtspiele von Hertha BSC: 375
Meiste Einsätze: 1. Lustenberger (207), 2. Pekarik (139), 3. Kraft (138)
Meiste Tore: 1. Ramos (42), 2. Ibisevic (32), 3. Kalou (29)
Meiste Vorlagen: 1. Ramos (26), 2. Ronny (23), 3. Plattenhardt (22)
Höchster Sieg: 8:1 gegen Nistru Otaci am 17.07.2008 - 1. Qualifikationsrunde zum Uefa-Cup 08/09 Hinspiel
Höchste Niederlage: 0:6 gegen Bayern München am 17.03.2012 - 26. Spieltag der Bundesliga-Saison 11/12
Michael Preetz |#4550
21.12.2020 - 13:13 Uhr
Zitat von flonaldinho10
Zitat von HerrThaner

Zitat von Hertha-Schwabe

Gäbe es kein Corona, könnte man mit Stadionboykott oder Plakataktionen im Stadion auf die allgemeine Unzufriedenheit bei den Fans hinweisen, daher bleibt uns nur die Möglichkeit, dies per Mitgliedschaftsaufkündungung zu machen. Damit das Wirkung zeigen würde, müssten das viele in schneller Zeit machen.


Ihr seid so süß.


Wie würdest du denn die anscheinend realitätsferne Führungsriege in der jetzigen Zeit auf offensichtliche Missstände hinweisen?
Könnte man dort nicht an den Zäunen an der Geschäftsstelle aufmerksamkeitsgenerierende Plakate anhängen um den Unmut zu äußern, wenn die Herren dort Tag ein und aus vorbeifahren ?
Ich frage mich auch in dem Zusammenhang auch schon viel länger wie Spieler aus unserem Kader über Preetz und sein Wirken und Tun bei Hertha denken und dazu eine Meinung haben, kennt hier jemanden jemanden der einen Bekannten hat, der wiederrum näher zu einem Spieler im Profikader steht und da bisschen mehr Einblick hat, ob sowas auch im Team oder bei einzelnen Spielern Thema ist ? Lachend
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