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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4811
11.01.2021 - 17:02 Uhr
Wow, was für tolle Beiträge. @Toto-BSC @MISTER-MINISTER

Da stecken viel Herz und Emotionen drin. Ich persönlich, und ich denke das geht vielen so, kann mich in den Beiträgen zu 100% wieder erkennen.
Beim Durchlesen der Zeilen, kommt man von einem Kopfschütteln ins Nächste. Obwohl man das alles selbst weiß, wird einem durch solche Aufzählungen immer wieder richtig bewusst, wie unfassbar schlecht in diesem Verein gearbeitet wird. So schlecht, dass ich es einfach nicht mehr glauben kann. Auch mit Abstand zum gestrigen Spiel und runtergefahrener Emotion, lässt mich das nur noch fassungslos zurück.

Man merkt, dass hier gerade etwas passiert. Wir Herthaner sind an einem Punkt angekommen, an dem viele hier diesen Weg nicht mehr mitgehen wollen und können. Nicht, weil man Hertha nicht mehr liebt, sondern weil man es einfach nicht mehr schafft, die Kraft dafür zu finden und diese furchtbare Entwicklung nicht mehr unterstützen kann.

@all

Ich weiß, vielleicht ist das naiv. Aber ist jemand von euch mit den großen Hertha Fan Clubs vernetzt? Ist eine Bereitschaft vorhanden, einen gemeinsamen offenen Brief zu verfassen? Wir sind alle nicht im Stadion und können dem Verein unsere Meinung nicht kundtun.

Aber ich denke, dass es vielen so geht wie mir. Man kann das nicht mehr tatenlos geschehen lassen.
Michael Preetz |#4812
11.01.2021 - 17:09 Uhr
Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.
Michael Preetz |#4813
11.01.2021 - 17:12 Uhr
Zitat von Prince_2013
Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.

Wenn ich an die ZDF Doku vor Kurzem denke: Weil Preetz ein echter Herthaner sei
Michael Preetz |#4814
11.01.2021 - 17:27 Uhr
Es gibt für mich zwei entscheidende Punkte wieso man Preetz entlassen muss.

1.) Trainerwahl

Die Verpflichtung von Covic als Nachfolger von Dardai war katastrophal gewählt. Auch frühere Verpflichtungen wie z.B. Skibbe und Rehhagel waren eine glatte 6. Jetzt hat man mit Labbadia einen Trainer, der zwar einen Abstiegskandidaten stabilisieren kann, aber bei seinen vergangenen Station dann rausgeflogen ist, weil er nie eine Konstanz/System etablieren konnte. Ein Punkteschnitt von 1,16 ist einfach nicht gut genug. Ja, er war bei Wolfsburg erfolgreich, aber ob das nachhaltig auch so geblieben wäre, lässt sich halt nicht.

2.) Spielerverpflichtungen

Preetz hatte unter Dardai - mit wenig Geld - immer mal die ein oder andere gute Verpflichtung dabei (z.B. Weiser, Lazaro oder Darida). Aber etwa 70 Millionen für Lukebakio, Tousart und Piatek auszugeben ist einfallslos und schlecht. Tousart ist ein technisch besserer Darida und für Lyon war es ein super Deal. Piatek funktioniert nur in einem System (siehe Genua), deshalb lief es für ihn auch nicht beim AC Milan oder bei uns. Ich mein, er würde verpflichtet als wir im Abstiegskampf waren und man danach einen Umbruch im Sommer vollzogen hat, da holt man doch nicht einen Spieler der so sehr von einem funktionierendem System abhängig ist. Und bei Lukebakio wird es immer deutlicher, dass er zwar seine Scorer macht, aber viel zu inkonstant ist um 20 Mio wert zu sein.

Zusätzlich würde es im Sommer verpasst die Außen zu stärken. Ngankam sieht sich als ST, Cunha im Zentrum, Lukebakio ist - wie die beiden genannten Spieler - ein geradliniger Spieler. Gut fürs Umschaltsspiel, aber nicht wen der Gegner tief steht. Der einzige Spieler der auf den Außen dribbelt und den Ball dort quer in den Straufraum spielt ist Dilrosun (siehe gegen Freiburg oder Union Berlin).

Fazit: Preetz handelt komplett ideenlos auf dem Trainer- und Spielermarkt.
Michael Preetz |#4815
11.01.2021 - 17:29 Uhr
Zitat von ColeWorld
Zitat von Prince_2013

Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.


Wenn ich an die ZDF Doku vor Kurzem denke: Weil Preetz ein echter Herthaner sei


Möchtest du vielleicht zu einer Diskussion mal etwas mehr beitragen als populistische Einzeiler?

Ich glaube einfach, dass der Hauptgrund ist, dass insbesondere die Ultras nicht am sportlichen Erfolg um jeden Preis (Investoreneinfluss, Anteilsverkäufe, ...) interessiert sind. Dazu kommt sicherlich auch die Befürchtung, dass etwaige Nachfolger diese Entwicklung weiter befeuern könnten, sofern eine Tendenz erkennbar werden würde, dass die handelnden Personen von bzw. für Tennor installiert werden (siehe Klinsmann).
Als weiteren Grund vermute ich, dass durch das fehlende Stadionerlebnis, Auswärtsfahrten etc. generell die Füße stillgehalten werden, was man auch im Vor- und Nachgang des Derbys erkennen konnte. Unter normalen Umständen gäbe es sicherlich einzelne, kleinere Protestaktionen aber unter den aktuellen Voraussetzungen erwarte ich da keine großen Protestaktionen. Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass solche größeren Gruppen immer auch sehr heterogen strukturiert sind. Da ist es eventuell auch nicht immer so einfach, einen gemeinsamen Konsens zu finden (gerade bei einem solch emotionalen Thema), den alle Gruppenmitglieder zweifelsfrei unterschreiben würden.
Michael Preetz |#4816
11.01.2021 - 17:34 Uhr
Zitat von Prince_2013

Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.


Das Thema hatten wir schon bei der Niederlage gegen Freiburg und ich glaube da brannte auch schon der Baum bei einigen hier. Ich bin auch immer noch dafür und denke es sollte nicht nur die aktive Fanszene Initiator eines solchen "Aufstand" sein.

Warum fangen wir nicht an? Ganz emotionslos einen offenen Brief zu gestalten, wenn ich in den Thread "Aktuelle Lage" sehe, sehe ich viele Leute mit Hang und Talent zum Texten und emotionslosen haarscharfen Analysen.

Ich bin auch stark für ein Aufbäumen der Fans´, nicht um Chaos reinzubringen, nicht um aus Emotionen jemand niveaulos zu diskreditieren, sondern einfach um auch ein Zeichen zu setzen - wir sind noch da!

Tummeln sich hier OFC´s rum die vielleicht sowas wie die Führung übernommen wollen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von DenizBSC am 11.01.2021 um 17:36 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4817
11.01.2021 - 17:38 Uhr
Zitat von Atzenfratze

Zitat von ColeWorld

Zitat von Prince_2013

Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.


Wenn ich an die ZDF Doku vor Kurzem denke: Weil Preetz ein echter Herthaner sei


Möchtest du vielleicht zu einer Diskussion mal etwas mehr beitragen als populistische Einzeiler?

Ich glaube einfach, dass der Hauptgrund ist, dass insbesondere die Ultras nicht am sportlichen Erfolg um jeden Preis (Investoreneinfluss, Anteilsverkäufe, ...) interessiert sind. Dazu kommt sicherlich auch die Befürchtung, dass etwaige Nachfolger diese Entwicklung weiter befeuern könnten, sofern eine Tendenz erkennbar werden würde, dass die handelnden Personen von bzw. für Tennor installiert werden (siehe Klinsmann).
Als weiteren Grund vermute ich, dass durch das fehlende Stadionerlebnis, Auswärtsfahrten etc. generell die Füße stillgehalten werden, was man auch im Vor- und Nachgang des Derbys erkennen konnte. Unter normalen Umständen gäbe es sicherlich einzelne, kleinere Protestaktionen aber unter den aktuellen Voraussetzungen erwarte ich da keine großen Protestaktionen. Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass solche größeren Gruppen immer auch sehr heterogen strukturiert sind. Da ist es eventuell auch nicht immer so einfach, einen gemeinsamen Konsens zu finden (gerade bei einem solch emotionalen Thema), den alle Gruppenmitglieder zweifelsfrei unterschreiben würden.

Das war kein Populistischer Einzeiler, sondern nur kurz zusammengefasst, wieso zb ein führender Ultra pro Preetz ist. Preetz sei ein echter Herthaner, seine Arbeit sei zwar mehr schlecht als recht, aber er hat für uns damals viele Tore geschossen und ist lange dabei. Dem muss der Verein am Herzen liegen.

Argumente in dieser Form haben wir hier im Forum auch schon öfter gelesen, scheint also durchaus eine weitverbreitete Meinung zu sein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ColeWorld am 11.01.2021 um 17:39 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4818
11.01.2021 - 17:51 Uhr
Ganz ehrlich: Ich frage mich, was ein offener Brief bewirken soll.

Dass wir maximal unzufrieden mit der aktuellen Situation sind, sollte keinen Schock-Effekt auslösen. Die Verantwortlichen werden vermutlich selbst alles andere als glücklich mit der aktuellen Situation sein. Dass auch wir Fans unzufrieden sind, werden sie auch ohne Brief wissen.

Und ganz allgemein: Denkt ihr ernsthaft, dass es die Verantwortlichen interessiert, was wir denken und was wir möchten? Das funktioniert vielleicht bei "soften" Themen wie dem Vereinswappen. Nicht aber, wenn es um weitreichendere Entscheidungen geht.

Es wird wohl auch nicht interessieren, dass wir Preetz für keinen guten Geschäftsführer Sport halten. Wenn er nach zwei Abstiegen und wiederholtem Abstiegskampf bei gleichbleibend schwachen Leistungen der Mannschaft fest im Sattel sitzt, dann wird er eine Fan-Meinung erst recht "überstehen". Selbiges gilt bei anderen Personalentscheidungen.

Selbst wenn wir mal kurz davon ausgehen würden, dass die Fan-Meinung interessiert: Wie viele Leute würden einen solchen Brief unterschreiben? Die Meinung dürfte allein aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen Herthaner mit Herzblut handelt, schon enorm polarisieren. Viele würden sich also allein deswegen per se nicht für eine Unterschrift entscheiden. Und dabei beziehe ich mich auch nicht nur auf die Harlekins bzw. Ultras. Ich befürchte, dass sich die Anzahl der Unterschriften stark in Grenzen halten würde.

Ich finde die Idee an sich gar nicht mal so schlecht und möchte sogar lobend anmerken, dass einige Menschen sich derart stark mit dem Verein identifizieren und deswegen nach kreativen Möglichkeiten suchen, um zumindest im geringen Maße positiven Einfluss auszuüben. Vielleicht kann mich auch jemand vom Gegenteil überzeugen, aber ich bezweifel dennoch ganz stark, dass ein entsprechender Brief a) viel Unterstützung erhalten würde und b) vor allem irgendetwas bewirken könnte.
Michael Preetz |#4819
11.01.2021 - 18:01 Uhr
Zitat von Atzenfratze
Zitat von ColeWorld

Zitat von Prince_2013

Ich frage mich, warum bis jetzt der harte Kern der Fans da bisher stillschweigend alles so hinnimmt, ich meine die legen sich mit vielen tollen sozialen Aktionen sehr hart ins Zeug, setzen sich für Fahne pur als Vereinswappen und auf dem Trikot ein und kritisieren orange und pinke Trikots und sind so rund um den Verein engagiert, aber beobachten und nehmen die sportliche Tristesse unter den Verantwortlichen einfach so zur Kenntnis ? Dass man nicht inbesondere zu diesen Zeiten nicht einfach so in Massen zur Hans Braunn marschieren und protestieren kann ist verständlich, aber öffentlichkeitswirksame Plakate am Eingangszaun aufhängen, Unzufriedenheit meinetwegen im Netz zeigen und Stellung beziehen, dass man als treuer Fan und Anhänger die Nase voll hat. Haben doch schonmal was Ähnliches in die Gänge geleitet als man damals in der ersten Abstiegssaison gegen Nürnberg an die Ehre der Spieler appeliert haben, bei anderen Clubs wäre da schon längst irgendwas von Ultras, Fanclubs etc. gekommen.


Wenn ich an die ZDF Doku vor Kurzem denke: Weil Preetz ein echter Herthaner sei


Möchtest du vielleicht zu einer Diskussion mal etwas mehr beitragen als populistische Einzeiler?

Ich glaube einfach, dass der Hauptgrund ist, dass insbesondere die Ultras nicht am sportlichen Erfolg um jeden Preis (Investoreneinfluss, Anteilsverkäufe, ...) interessiert sind. Dazu kommt sicherlich auch die Befürchtung, dass etwaige Nachfolger diese Entwicklung weiter befeuern könnten, sofern eine Tendenz erkennbar werden würde, dass die handelnden Personen von bzw. für Tennor installiert werden (siehe Klinsmann).
Als weiteren Grund vermute ich, dass durch das fehlende Stadionerlebnis, Auswärtsfahrten etc. generell die Füße stillgehalten werden, was man auch im Vor- und Nachgang des Derbys erkennen konnte. Unter normalen Umständen gäbe es sicherlich einzelne, kleinere Protestaktionen aber unter den aktuellen Voraussetzungen erwarte ich da keine großen Protestaktionen. Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass solche größeren Gruppen immer auch sehr heterogen strukturiert sind. Da ist es eventuell auch nicht immer so einfach, einen gemeinsamen Konsens zu finden (gerade bei einem solch emotionalen Thema), den alle Gruppenmitglieder zweifelsfrei unterschreiben würden.
Ich denke, auch wenns nur ein Einzeiler ist hat der User Recht und das ist hier auch das große Problem, bei der Mehrzahl der Fans schwingt eine große Portion Nostalgie in der Personalie Preetz mit, über den "Langen" als langjährigen Spieler in Liga 2 und 1, der Champions League mitgemacht hat "Rekordtorschütze" des Vereins ist , als Identifikationsfigur nach dem Karriereende dem Verein als Assistenz erhalten blieb und das "Erbe des bösen und ungeliebten Hoeneß" angetreten hat. Bevor hier Investoren überhaupt Thema waren hat doch der Preetz schon genug Angriffsfläche für großspurige Aktionen für seine Ablösung geboten, alleine das er zweimal abgestiegen ist und sogar ein drittes Mal fast, dazu unzählige Trainer wie Unterhosen gewechselt hat und mit fast allen im Groll auseinandergegangen ist und kann mich noch erinnern das die Töne und der Tenor insbesondere in der Zeit vor dem zweiten Abstieg zumindest härter und kritischer waren, aber dann hat er sie auch auch alle gepackt und infiltriert, mit der gelebten Anspruchs- und Ambitionslosigkeit, dass die Zeit und Geduld alle Wunden heilt und Berlin die Zukunft gehört. Die Fan-Kurven anderer Vereine hätten da schon längst einen Aufstand, Brief oder sonstiges in Bewegung gebracht und die Kevin Pezzoni Gedächtnis Mistgabeln ausgepackt, aber da sind wir schon wieder beim Thema Fankultur.
Michael Preetz |#4820
11.01.2021 - 23:42 Uhr
Steht bei MP nicht als Funktion Geschäftsführer für Sport und Kommunikation?
Komisch man hört seit Wochen nix von ihm.
Irgendwie find ich das es darauf schliessen lässt,er ist mehr als angezählt.
Oder traut er sich nicht?

•     •     •

Einmal Hertha,immer Hertha !
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