Hertha BSC Hertha BSC
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Michael Preetz
Geburtsdatum 17.08.1967
Alter 59
Nat. Deutschland  Deutschland
Funktion Geschäftsführer
Akt. Verein MSV Duisburg

Michael Preetz

01.07.2012 - 01:08 Uhr
Michael Preetz |#4821
11.01.2021 - 23:46 Uhr
quote=Norrey]
Quelle: www.bild.de
► Bruno Labbadia (54)!

Bei der Pleite in Bielefeld fehlte es Hertha an Einsatz, Kampfgeist und Willen. An allem! BILD vergab zehnmal (!) die Note 6. Dabei hatte Labbadia angekündigt, er habe der Mannschaft Lust aufs Gewinnen vermittelt. Fakt: nur ein Sieg aus fünf Spielen zuletzt.

Er muss beweisen, dass Bielefeld ein Ausrutscher ist. Die Verantwortlichen wollen bis Ende Januar Fortschritte sehen. Labbadia: „Der Januar entscheidet über unsere Richtung. Wir sind im Dreck gelandet und müssen nun wieder aufstehen.“

BILD-Einschätzung: Tritt Hertha am Samstag in Köln nicht grundlegend anders auf und kassiert eine heftige Pleite, wird es sehr eng für Labbadia.
12345

Wenn es jetzt wieder nur den Trainer trifft, erzeugt das in mir absolut gar nichts.
Wen soll Preetz denn aus dem Hut zaubern? Das letzte Mal als er etwa zu diesem Zeitpunkt der HR den Trainer entlassen musste, musste es ein Aufsichtsratsmitglied machen. BITTE NICHT JENS! grins

Bei Pal's Entlassung hatte er auch ewig Zeit einen Trainer zu suchen und es ist nichts bei rumgekommen. Selbst an Nouri hätte er nach desolaten Leistungen ohne die Corona Pause wahrscheinlich festgehalten. Bruno wollte eigentlich nicht mal während der Saison einsteigen. Bei Kovac haben wir ne Abfuhr bekommen.
Wen soll Preetz noch im Köcher haben? Auf welcher Basis soll denn der "Big City Club" stehen, wenn der Manager bei einem großen Teil der Fans schon unten durch ist.
Michael Preetz |#4822
11.01.2021 - 23:51 Uhr
Zitat von PhilThePower
Steht bei MP nicht als Funktion Geschäftsführer für Sport und Kommunikation?
Komisch man hört seit Wochen nix von ihm.
Irgendwie find ich das es darauf schliessen lässt,er ist mehr als angezählt.
Oder traut er sich nicht?


Nö, er wird sich nur nicht bei jeder Windböe dazu äußern wollen. Und ich schätze, dass er diese Phase, die Hertha gerade durchlebt, so einordnet.

Definition: "Eine Bö oder auch Böe ist eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer."
Michael Preetz |#4823
12.01.2021 - 00:05 Uhr
Die Petition hat innerhalb von einem Tag schon über 1100 Unterschriften bekommen.

•     •     •

Ha Ho He!
Michael Preetz |#4824
12.01.2021 - 00:07 Uhr
Zitat von BerlinHBK
Zitat von PhilThePower

Steht bei MP nicht als Funktion Geschäftsführer für Sport und Kommunikation?
Komisch man hört seit Wochen nix von ihm.
Irgendwie find ich das es darauf schliessen lässt,er ist mehr als angezählt.
Oder traut er sich nicht?


Nö, er wird sich nur nicht bei jeder Windböe dazu äußern wollen. Und ich schätze, dass er diese Phase, die Hertha gerade durchlebt, so einordnet.

Definition: "Eine Bö oder auch Böe ist eine heftige Luftbewegung von kurzer Dauer."


Also ich seh das so langsam als Sturm der Empörung an.
Und das nennt man denn Kommunikation.
Also irgendwie Job verfehlt.

•     •     •

Einmal Hertha,immer Hertha !
Michael Preetz |#4825
12.01.2021 - 00:10 Uhr
Unter der hohen Fluktuation auf der Trainerbank leidet auch die Transferpolitik. Zwar verpflichtete Preetz wichtige Spieler wie Adrian Ramos und Per Skjelbred und schaffte es, Pierre-Michel Lasogga für zehn Millionen Euro an den HSV zu verkaufen. Genauso verantwortete er aber eine Reihe missglückter Verpflichtungen wie Rob Friend, Andreas Ottl oder aktuell Johnny Heitinga. Vor allem aber gab es keine durchgängige Transferphilosophie. Häufig wirkte es, als würde Preetz sich einfach nach dem jeweiligen Trainer richten. Für Babbel sollte er mit Ottl, Lell und Kraft das Bayern-Gen nach Berlin holen. Unter Luhukay kamen insgesamt sechs ehemalige Spieler des Trainers aus dessen früheren Vereinen. Natürlich benötigt jeder Trainer Spieler, denen er vertraut. Zum Problem wird das allerdings, wenn man die Trainer so oft wechselt wie Preetz.

In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" sagte Preetz in der Winterpause: "Wir haben jetzt 2014 hinter uns gelassen, nicht zuletzt durch den Jahreswechsel". Ein banaler, ein leerer Satz. Der doch viel sagt über Preetz. Denn der Manager entscheidet nicht, er hofft. Er hofft, dass durch den Jahreswechsel alles besser wird. Er hofft, dass neue Trainer bessere Ergebnisse bringen. Er hofft, dass die Spieler einschlagen, die ein neuer Trainer mitbringt. Doch er hat es nicht geschafft, für den Verein eine Richtung vorzugeben. Eine Idee zu entwickeln, wie die Mannschaft spielen soll. Und nach dieser Idee den entsprechenden Trainer auszuwählen. Mainz arbeitet mit einem bestimmten Trainertyp, in Augsburg setzt das Management auf mutige Transfers, der SC Freiburg steht für seine Jugendarbeit. Die wenigsten könnten aber sagen, wofür Hertha BSC steht.

In jedem anderen Verein wäre eine solche Misere wie die der Hertha wohl ein Grund, den Manager zu entlassen. Nicht so in Berlin. Hier hat Hertha-Präsident Werner Gegenbauer sein Schicksal an das von Preetz geknüpft. Nach dem zweiten Abstieg 2012 sagte Gegenbauer auf einer Mitglieder-Versammlung: "Wer Preetz nicht will, braucht mir seine Stimme nicht zu geben." Gegenbauer war es, der im Sommer 2009 den bis dahin allmächtigen Dieter Hoeneß aus dem Amt drängte und Preetz als neuen Manager installierte. Und bis heute offenbar bedingungslos hinter ihm steht.


Ein Artikel von 2015, der aktueller nicht sein könnte.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ColeWorld am 12.01.2021 um 00:14 Uhr bearbeitet
Michael Preetz |#4826
12.01.2021 - 07:21 Uhr
Zitat von ColeWorld
Unter der hohen Fluktuation auf der Trainerbank leidet auch die Transferpolitik. Zwar verpflichtete Preetz wichtige Spieler wie Adrian Ramos und Per Skjelbred und schaffte es, Pierre-Michel Lasogga für zehn Millionen Euro an den HSV zu verkaufen. Genauso verantwortete er aber eine Reihe missglückter Verpflichtungen wie Rob Friend, Andreas Ottl oder aktuell Johnny Heitinga. Vor allem aber gab es keine durchgängige Transferphilosophie. Häufig wirkte es, als würde Preetz sich einfach nach dem jeweiligen Trainer richten. Für Babbel sollte er mit Ottl, Lell und Kraft das Bayern-Gen nach Berlin holen. Unter Luhukay kamen insgesamt sechs ehemalige Spieler des Trainers aus dessen früheren Vereinen. Natürlich benötigt jeder Trainer Spieler, denen er vertraut. Zum Problem wird das allerdings, wenn man die Trainer so oft wechselt wie Preetz.

In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" sagte Preetz in der Winterpause: "Wir haben jetzt 2014 hinter uns gelassen, nicht zuletzt durch den Jahreswechsel". Ein banaler, ein leerer Satz. Der doch viel sagt über Preetz. Denn der Manager entscheidet nicht, er hofft. Er hofft, dass durch den Jahreswechsel alles besser wird. Er hofft, dass neue Trainer bessere Ergebnisse bringen. Er hofft, dass die Spieler einschlagen, die ein neuer Trainer mitbringt. Doch er hat es nicht geschafft, für den Verein eine Richtung vorzugeben. Eine Idee zu entwickeln, wie die Mannschaft spielen soll. Und nach dieser Idee den entsprechenden Trainer auszuwählen. Mainz arbeitet mit einem bestimmten Trainertyp, in Augsburg setzt das Management auf mutige Transfers, der SC Freiburg steht für seine Jugendarbeit. Die wenigsten könnten aber sagen, wofür Hertha BSC steht.

In jedem anderen Verein wäre eine solche Misere wie die der Hertha wohl ein Grund, den Manager zu entlassen. Nicht so in Berlin. Hier hat Hertha-Präsident Werner Gegenbauer sein Schicksal an das von Preetz geknüpft. Nach dem zweiten Abstieg 2012 sagte Gegenbauer auf einer Mitglieder-Versammlung: "Wer Preetz nicht will, braucht mir seine Stimme nicht zu geben." Gegenbauer war es, der im Sommer 2009 den bis dahin allmächtigen Dieter Hoeneß aus dem Amt drängte und Preetz als neuen Manager installierte. Und bis heute offenbar bedingungslos hinter ihm steht.


Ein Artikel von 2015, der aktueller nicht sein könnte.


Ja, der Artikel hätte echt von heute sein können. Und es stimmt leider ziemlich genau, was damals schon geschrieben wird.

Preetz ist niemand, der in so einer Führungsposition was zu suchen hat. Ja, er hat Stärken und Ja, er hat auch gutes Deals für Hertha bsc eingeführt, aber insgesamt betrachtet überwiegt das Negative doch enorm.

Ich persönlich habe die Hoffnung auf einen Wechsel Im Management aufgegeben. So lange Gegegnbauer Präsident ist, wird sich auch in der Funktion von Preetz nichts ändern. Das sollten wir uns leider eingestehen. Und auch das wusste der Autor schon vor 7 Jahren...

Es ist echt traurig, dass der Verein selbst von sich denkt, wir wären was tolles und besonderes. Das sind wir leider nicht . Wir sind eine graue Maus und es macht mich traurig, wie der Verein derzeit eher dem Abgrund entgegen taumelt als in die Richtung zu marschieren , die wir uns alle wünschen.
Michael Preetz |#4827
12.01.2021 - 08:42 Uhr
Zitat von Martinsson91
Zitat von ColeWorld

Unter der hohen Fluktuation auf der Trainerbank leidet auch die Transferpolitik. Zwar verpflichtete Preetz wichtige Spieler wie Adrian Ramos und Per Skjelbred und schaffte es, Pierre-Michel Lasogga für zehn Millionen Euro an den HSV zu verkaufen. Genauso verantwortete er aber eine Reihe missglückter Verpflichtungen wie Rob Friend, Andreas Ottl oder aktuell Johnny Heitinga. Vor allem aber gab es keine durchgängige Transferphilosophie. Häufig wirkte es, als würde Preetz sich einfach nach dem jeweiligen Trainer richten. Für Babbel sollte er mit Ottl, Lell und Kraft das Bayern-Gen nach Berlin holen. Unter Luhukay kamen insgesamt sechs ehemalige Spieler des Trainers aus dessen früheren Vereinen. Natürlich benötigt jeder Trainer Spieler, denen er vertraut. Zum Problem wird das allerdings, wenn man die Trainer so oft wechselt wie Preetz.

In einem Interview mit dem "Tagesspiegel" sagte Preetz in der Winterpause: "Wir haben jetzt 2014 hinter uns gelassen, nicht zuletzt durch den Jahreswechsel". Ein banaler, ein leerer Satz. Der doch viel sagt über Preetz. Denn der Manager entscheidet nicht, er hofft. Er hofft, dass durch den Jahreswechsel alles besser wird. Er hofft, dass neue Trainer bessere Ergebnisse bringen. Er hofft, dass die Spieler einschlagen, die ein neuer Trainer mitbringt. Doch er hat es nicht geschafft, für den Verein eine Richtung vorzugeben. Eine Idee zu entwickeln, wie die Mannschaft spielen soll. Und nach dieser Idee den entsprechenden Trainer auszuwählen. Mainz arbeitet mit einem bestimmten Trainertyp, in Augsburg setzt das Management auf mutige Transfers, der SC Freiburg steht für seine Jugendarbeit. Die wenigsten könnten aber sagen, wofür Hertha BSC steht.

In jedem anderen Verein wäre eine solche Misere wie die der Hertha wohl ein Grund, den Manager zu entlassen. Nicht so in Berlin. Hier hat Hertha-Präsident Werner Gegenbauer sein Schicksal an das von Preetz geknüpft. Nach dem zweiten Abstieg 2012 sagte Gegenbauer auf einer Mitglieder-Versammlung: "Wer Preetz nicht will, braucht mir seine Stimme nicht zu geben." Gegenbauer war es, der im Sommer 2009 den bis dahin allmächtigen Dieter Hoeneß aus dem Amt drängte und Preetz als neuen Manager installierte. Und bis heute offenbar bedingungslos hinter ihm steht.


Ein Artikel von 2015, der aktueller nicht sein könnte.


Ja, der Artikel hätte echt von heute sein können. Und es stimmt leider ziemlich genau, was damals schon geschrieben wird.

Preetz ist niemand, der in so einer Führungsposition was zu suchen hat. Ja, er hat Stärken und Ja, er hat auch gutes Deals für Hertha bsc eingeführt, aber insgesamt betrachtet überwiegt das Negative doch enorm.

Ich persönlich habe die Hoffnung auf einen Wechsel Im Management aufgegeben. So lange Gegegnbauer Präsident ist, wird sich auch in der Funktion von Preetz nichts ändern. Das sollten wir uns leider eingestehen. Und auch das wusste der Autor schon vor 7 Jahren...

Es ist echt traurig, dass der Verein selbst von sich denkt, wir wären was tolles und besonderes. Das sind wir leider nicht . Wir sind eine graue Maus und es macht mich traurig, wie der Verein derzeit eher dem Abgrund entgegen taumelt als in die Richtung zu marschieren , die wir uns alle wünschen.


Exakt das ist es - der Verein steht für nichts.
Man konnte ja von der Kampagne "arm aber sexy" für Berlin ja halten was man wollte, aber sexy ist Berlin durchaus. Hertha ist nicht sexy - Hertha unter Preetz und Gegenbauer ist die Definition von grau. Das war eine Weile lang ok, aber reicht für Berlin nicht aus. Selbst in Mainz reicht das nicht mehr - selbst da hatten sie schon vor dem Lockdown Schwierigkeiten mit der Zuschauerzahl, was soll dann erst in Berlin sein.....

Das schlimme ist offensichtlich die Selbstwahrnehmung, denn von außen betrachtet steht der Verein für exakt diese Spiele wie in Bielefeld oder gegen Mainz. Man selbst nimmt sich aber offensichtlich mehr wahr, wie das 3-4 bei den Bayern und solange das so ist, wird dieser Verein immer mehr in Richtung Bedeutungslosigkeit verschwinden.
Michael Preetz |#4828
12.01.2021 - 08:44 Uhr
https://m.youtube.com/watch?v=DNUf0knFfY8
Ab 7:47 das Interview von Preetz nach dem Spiel gegen Bielefeld 1997. ugly

Bin durch den Herthabase Podcast darauf aufmerksam geworden. Scheinbar benutzt Preetz immer noch die selben Vorlagen bei Interviews
Michael Preetz |#4829
12.01.2021 - 10:14 Uhr
Zitat von K_Dot
https://m.youtube.com/watch?v=DNUf0knFfY8
Ab 7:47 das Interview von Preetz nach dem Spiel gegen Bielefeld 1997. ugly

Bin durch den Herthabase Podcast darauf aufmerksam geworden. Scheinbar benutzt Preetz immer noch die selben Vorlagen bei Interviews

Allerdings muss man bei der damaligen Mannschaft sagen, dass sich jeder in jedem Spiel für den anderen den ***** aufgerissen hat. Die Situation war auch nicht einfach und mündete in eine beinahe Entlassung von Röber. Über weite Strecken hatte diese Mannschaft viel Pech und mangelnde Aufopferungsbereitschaft oder Wille waren nicht das Problem. Damals waren halt einfach auch richtige Typen in der Truppe. Da sind wir halt wieder mal bei der vergeigten Kaderplanung. Denn ohne Führungsspieler und Leitwölfe kann eine neu sortierte Mannschaft nur noch schwerer zusammenfinden.

Aber ja, das Interview könnte auch wenige Tage alt sein. Wobei seine Worte dort noch etwas emotionaler klingen. Heute ist er der treudoofe Roboter, der immer das Gleiche runterbetet.
Michael Preetz |#4830
12.01.2021 - 10:34 Uhr
Zitat von K_Dot
https://m.youtube.com/watch?v=DNUf0knFfY8
Ab 7:47 das Interview von Preetz nach dem Spiel gegen Bielefeld 1997. ugly

Bin durch den Herthabase Podcast darauf aufmerksam geworden. Scheinbar benutzt Preetz immer noch die selben Vorlagen bei Interviews


Was ein ein mega pass bei ca min 0:40 grins
Bin leider zu jung um mich an die Zeit erinnern zu können aber da schienen auch richtige Kerle auf dem Platz zu stehen. Hat aufjedenfall Spaß gemacht anzuschauen.

Das Interview könnte tatsächlich auch von heute sein.
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