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Quo vadis, MSV?

13.11.2012 - 22:13 Uhr
Quo vadis, MSV? |#31
14.11.2012 - 19:03 Uhr
Zitat von flingern-zebra:

Ich lese hier immer GEBAG... Ich komme ja nicht aus Duisburg, aber ich habe mitbekommen, dass der GEBAG das Wasser bis zum Hals stehen soll. Wurde nicht der Vorstand (u.a. Cramer) wegen diverser Fehlinvestitionen, bei denen viele Millionen in den Sand gesetzt wurden, beurlaubt? Wenn die für den MSV ein Finanzkonzept erstellen oder die Arena finanzieren wollen (von welchem Geld eigentlich?), wäre ich doch mal sehr skeptisch.


Das "Konzept" wurde vom Sanierer der GEBAG erstellt. Ein Rechtsanwalt aus Düsseldorf. Er hat mit den alt handelnden Personen nix zu tun.

Gruß

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Auf geht`s Zebras, kämpfen und siegen!
Quo vadis, MSV? |#32
14.11.2012 - 19:30 Uhr
habe soeben den RS-Newsletter bekommen, indem ein Bericht in der morgigen Printausgabe zur bevorstehenden Insolvenz des MSV angekündigt wird. Tenor. Wenn dem Sanierungskonzept ( welchem auch immer ) nicht diese Woche noch zugestimmt wird, muß Kentsch in 14 Tagen Insolvenz anmelden.

MSV: Zebras
stehen vor
der Insolvenz
Der Chef streicht die Segel und der MSV steht kurz vor dem Bankrott. Wird dem Sanierungs-plan nicht in dieser Woche zugestimmt, muss Kentsch in 14 Tagen Insolvenz anmelden.
Quo vadis, MSV? |#33
14.11.2012 - 19:41 Uhr
Zitat von KaterTobi:
Hört sich doch gut an. Die Stadiongesellschafft kann gar nicht anderes als zu helfen, sonst drehen die sich selbst die Gurgel nach hinten ;)


aber es zeigt, dass unsere Infos, gar nicht so verkehrt waren ;-)

Gruß

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Auf geht`s Zebras, kämpfen und siegen!
Quo vadis, MSV? |#34
14.11.2012 - 19:59 Uhr
Zitat von zottelzebra:
habe soeben den RS-Newsletter bekommen, indem ein Bericht in der morgigen Printausgabe zur bevorstehenden Insolvenz des MSV angekündigt wird. Tenor. Wenn dem Sanierungskonzept ( welchem auch immer ) nicht diese Woche noch zugestimmt wird, muß Kentsch in 14 Tagen Insolvenz anmelden.

MSV: Zebras
stehen vor
der Insolvenz
Der Chef streicht die Segel und der MSV steht kurz vor dem Bankrott. Wird dem Sanierungs-plan nicht in dieser Woche zugestimmt, muss Kentsch in 14 Tagen Insolvenz anmelden.


Das erklärt natürlich einiges; da geht jetzt einigen Herren der Ar.sch auf Grundeis. :D

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Zebras in die Zwo!
Quo vadis, MSV? |#35
14.11.2012 - 20:02 Uhr
Zitat von KaterTobi:
Zitat von Martin_112:
Zitat von KaterTobi:
Hört sich doch gut an. Die Stadiongesellschafft kann gar nicht anderes als zu helfen, sonst drehen die sich selbst die Gurgel nach hinten ;)


aber es zeigt, dass unsere Infos, gar nicht so verkehrt waren ;-)

Gruß


Aber auf Punkt und Komma;)


Man lobe seine Informanten ;.-)

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Auf geht`s Zebras, kämpfen und siegen!
Quo vadis, MSV? |#36
14.11.2012 - 20:06 Uhr
Zitat von Martin_112:
Zitat von KaterTobi:
Zitat von Martin_112:
Zitat von KaterTobi:
Hört sich doch gut an. Die Stadiongesellschafft kann gar nicht anderes als zu helfen, sonst drehen die sich selbst die Gurgel nach hinten ;)


aber es zeigt, dass unsere Infos, gar nicht so verkehrt waren ;-)

Gruß


Aber auf Punkt und Komma;)


Man lobe seine Informanten ;.-)


... die sich damit keinen Deut besser verhalten als Andreas Rüttgers... :rolleyes

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Zebras in die Zwo!
Quo vadis, MSV? |#37
14.11.2012 - 20:41 Uhr
Undviellecht genau da liegt die Chance - der MSV und das haben alles Spatzen vom Dach gepfifen schlingerte er Insolvenz entgegen.

Die hier immer angeprangerte Personalpolitik hat auch seinen Teil dazu beigetragen.
Unter WH standen wir immerhnd zwischen 1. und 2.Liga nun aber zwischen . nd wenn es gut kommt der 3. Liga.

Ich sehe lieber den MSV Fussball spieleb in der Arena unter einem Präsidenten, der sicherlich vom MSV partizipiert als in der 5 Liga bei Grün-Gelb-Blau Mülheim.

Sicherlich hat Herr Rüttgers viel Herzblut in den MSV nvestiert- aber was hat er erreicht?

Die Auflösung des Vertrages mit Marc Hellmich - und was sonst noch?

Er hat ein Leitbild für den MSV insalliert n das nicht einmal die eigenen Spieler glauben.

Größere neue Sponsoren wurde nicht gefunden, sportlicher Erfolg ist nicht vorhanden, mit der Mannschaft kann ich kein Fan identifizieren.

Hätte Herr Rüttgers eine halbwegs vernünftige Lösung für den finanziellen Kollaps gehabt, wäre ein Rücktritt nicht in Frage gekommen. So sehe ich das er den Verein in einer schwierigen Situation eher im Stich läßt - oder er seinen Platz räumen musste.

Zumal ich auch als Verantwortlicher bei SIL nicht sofort bei einer steifen Briese die Brücke verlasse.

Da halte ich es lieber wie Olli Kahn ..... muss man haben
Quo vadis, MSV? |#38
14.11.2012 - 21:09 Uhr
Deutschland hat 80 Mio. Einwohner.

Wenn wir (nur mal theoretisch) annehmen, dass wir in Deutschland dauerhaft 20 repräsentative Profi-Fußballvereine mit 1.Liga-Anspruch und/oder -hoffnung finanzieren wollen, heißt das:

Auf jeden erstklassigen Profifußballverein entfallen ca. 4 Mio Einwohner.
In NRW wäre unter dieser Annahme wirtschaftlich Platz für 5 Vereine.

Wer glaubt da eigentlich, dass da der MSV dabei wäre?
BVB, S04, Gladbach, Köln und Leverkusen haben einen deutlich repräsentativeres und damit werbewirksameres und zudem wirtschaftlich stärkeres a) regionales und b) unternehmerisches Umfeld.

Die einzige dauerhafte Hoffnung des MSV ist es, ein regionaler Ergänzungsverein zu sein, der mal weiter oben, aber eben auch öfter mal weiter unten spielen muss.
Leider ist der langfristige Finanzplan beim Stadionbau auf einer anderen Prämisse aufgebaut worden.

Fazit: Wenn alle Schuldner eine geeignete Grundlage legen, besteht zumindest die nachhaltige Chance, ein regionaler Nischenverein zu sein. So wie RWE, Bochum, Preußen, Fortuna, Alemannia, Arminia.
Quo vadis, MSV? |#39
14.11.2012 - 21:18 Uhr
Tja, Quo vadis, MSV? Eine gute Frage und ich lege mich fest, die gestrige Entsheidung von Andreas Rüttgers wird Auswirkungen für die nächsten 10 Jahre des MSV Duisburg haben!

Zunächst einmal finde ich es sehr, sehr schade, dass Andreas von seinem Amt als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten ist, denn ich bin der Meinung das der eingeschlagene, langfristige, nachhaltige Weg das einzig Richtige für den MSV ist. Andreas hat versucht diesen Weg in den letzten 11 Monaten mit viel Leidenschaft und Engagement zu gehen, leider ist er letztendlich aber gescheitert.... Warum?

Bereits am Ende der letzten Saison war von Andreas immer zu hören, dass die nächste Saison noch wesentlich schwieriger werden würde. Sponsoren sind abgesprungen, neue Sponsoren die ein Engagement in Aussicht gestellt hatten kamen letztendlich nicht. Dazu weiterhin die hohen Mietkosten für das Stadion gegenüber der Stadionproektgesellschaft GmbH.

Dann der Start in die jetzige Saison, ein krasser Fehlstart, Trainer- Entlassung und Neuverspflichtung (=doppeltes Gehalt), verletzungsbedingte Ausfälle die zwangsläufig zu kurzfristigen Nachverpflichtungen geführt haben, das scheitern in der zweiten DFB Pokalrunde (= + 520.000 EUR).

Andreas wusste vor der Saison, dass es schwer werden würde, jedoch die katastrophale sportliche Leistung der Mannschaft hat ihm letztendlich das Genick gebrochen. Die Mannschaft trifft meiner Meinung nach also ebenfalls ein nicht geringen Anteil am scheitern des langfristigen Neuaufbaus!

WÄRE der MSV gut in die Saison gestartet (z.B. zur Winterpause Tabellenplatz 8 - wie bei der DFL in der Planung angegeben) und HÄTTE der MSV die dritte Pokalrunde erricht, bin ich mir sicher, dass Andreas weiterhin unser Vorstandsvorsitzender wäre.

Leider ist es in den letzten Monaten beim MSV finanziell so eng geworden, dass ein langfristiger, nachhaltiger Aufbau zur Zeit nicht mehr möglich ist. Es wurde eng für Andreas, weil man ihm nicht mehr die Zeit gegeben hat oder geben konnte, daher wurde oder wird (?) das Konzept wohl über den Haufen geworfen und man fängt kurzfristig an zu intervenieren. Die Gesellschafter der Stadionprojektgesellschaft sind nervös geworden und haben Ihre Macht am gestrigen Abend ausgespielt.

Die Stadionprojektgesellschaft hilft dem MSV jetzt vermutlich kurzfristig, im Gegenzug möchte Sie aber mehr Einfluss auf das Tagesgeschäft nehmen, um zu Steuern, zu kontrollieren, so dass es in der nächsten Zeit nicht nochmal zu so einer Situation kommt (die ja auch für Sie bedrohlich ist). Die Rettung wird sich die Gesellschaft - in welcher Form auch immer - natürlich auch gut entlohnen lassen.

Ich kann das der Stadionprojektgesellschaft noch nicht einmal richtig übel nehmen, denn bei der MSV Duisburg GmbH & Co KgaA handelt es sich ganz klar um eine Kapitalgesellschaft und diese (mit Ihrem Geschäftsführer) ist dafür verantwortlich WIRTSCHAFTLICH zu handeln. Das hat leider in der letzten Zeit nicht wirklich gut geklappt - und da liegt das Dilemma. Ich kann gut verstehen das ein Investor sein Geld nicht zu verschenken hat sondern es gerne wieder haben möchte. Wäre bei jedem User der z.B. eine Fan-Anleihe zeichnet genau so, oder?!

Fest steht für mich, dass die Konstruktion mit der Stadionprojektgesellschaft absolut unglücklich ist und uns in diese Zwischmühle bzw. erpressbare Situation geführt hat - insbesondere vor dem Hintergrund, dass der MSV e.V. nur 1% (? - korrigiert mich wenn ich falsch liege) an der Stadionprojektgesellschaft hält.

Wie kann es weiter gehen?

1.) Man stimmt der kurzfristigen Hilfe der Stadionprojektgesellschaft zu, verschiebt die Probleme von heute auf in vielleicht 2 oder 3 Jahren, und ist erstmal gerettet. Hierfür gibt man aber Selbständigkeit ab, die man ja gerade wieder erlangen wollte :(
2.) Der Strick der Stadionprojektgesellschaft zieht sich immer enger um den MSV, es entstünde eine Situation die langfristig nicht tragbar wäre, dann bleibt nur der Weg in die Insolvenz und der Neuanfang in einer der unteren Ligen.

Beide Situationen sind sehr bescheiden, jedoch sind sie meiner Meinung nach nur die Konsequenz aus 10 Jahren komplexen Gesellschaftsstrukturen und Missmanagement. Wird man sich für die erste Variante entscheiden, sehen wir zwar weiterhin 2. Liga Fussball in Duisburg, aber die Abhängigkeit ist enorm und die Probleme sind nur in die Zukunft verschoben. Ich bin jedenfalls sehr auf die Rettungskonzepte gespannt!

Auf der anderen Seite - wie heisst es so schön: "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende." Ob das die bessere Variante ist, weiss ich nicht, ich lasse mich in den nächsten 10 Jahren dann mal überraschen. :(


Eins noch zum Schluß:

Andreas, ich danke Dir für Deine Vision, Deine Leidenschaft, Dein Engagement, Deine Transparenz und die Nähe zu den Fans des MSV! Privat und beruflich wünsche ich Dir von ganzem Herzen alles Gute!

•     •     •

Einmal Zebra, immer Zebra!
Quo vadis, MSV? |#40
14.11.2012 - 21:59 Uhr
Ich brauchte erstmal einen Tag um mir Gedanken über die MSV-Zukunft zu machen. Das erste große Probleme ist einfach, dass wir hier kaum Informationen haben.

Der Rücktritt vom AR kann positiv, egal oder negativ für den Verein.
Vielleicht gibt es jetzt einfach einen Plan, mit dem MSV erstmal die Insolvenz abwendet und in der gewonnen Zeit wird ein realistischer Plan für die langfristige und mittelfristige Konsolidierung entwickelt. Dabei kann es dann einfach die Bedingung sein, dass die "Retter" (eigentlich wollte ich die " in " setzten) Denkbar.
Es kann aber auch keinen Einfluss auf die kommenden Entwicklungen haben, da diese sowieso schon fociert sind und AR wollte einfach mit diesen Entwicklungen nichts mehr zu tun haben, da er eben keinen Einfluss mehr darauf hatte. Theoretisch möglich.
Oder jetzt kommt der Untergang. Insolvenz, 5. Liga, Auswärtsfahrten nach Rhede oder Kalkar. Was für mich dagegen spricht, ist der Faktor, dass wie im Bereich "egal", dass ich AR so einschätze, dass er mit dem Verein auch abgesteigen würde in den Amateurbereich. Aber trotzdem denkbar.

Aber alles in allem haben wir zu wenig Infos. Vielleicht gibt ja dieser ominöse Reviersportartikel mehr Auskunft, wobei ich da eigentlich nicht so viel Vertrauen in die Presse habe.

Zum Schluss noch ein theoretisches Szenario, was weshalb abgelaufen ist. Ich führe dabei ein unten zitierten Beitreig weiter aus:
Bei Finanzierung der Arena hatte die Landesregierung unter dem damaligen Ministerpräsidenten und jetzigen SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück durch eine Landesbürgschaft einen Anteil. Wenn wir also insolvent gingen und das Stadionen nicht mehr bräuchten, müsste dann ja wohl das Land NRW mitbürgen (sonst mächte ja eine Bürgschaft keinen Sinn) Wenn man sich die Ausmaße der Nürnburgringgeschichte anguckt und dabei sich vor Augen führt, dass für Steinbrück auch wirtschaftliche Kompetenz wichtig ist, dann ist es gut möglich, dass die SPD eine Insolvenz des MSV umbedingt zu vermeiden ist, da es möglich ist, dass so eine Geschichte auf Steinbrück ein schlechtes Licht wirft. Auf jeden Fall würde es das Verhalten von den beiden Genossen Link und Kentsch erklären. OB Link und "sein" stadteigenes Unternehmen GEBAG als "Retter" und für Kentsch gilt dann eben auch die Insolvent mit allen Mitteln zu verhindern, weil er eben seinen Job so lange wie es geht behalten will und eben die Chancen seines Genossen Steinbrück Kanzler zu werden nicht vermindern möchte.


Aus: Aktuelle Situation nach der Pokalniederlage | #97 vom 4.11.2012
Zitat von Robbe:
wenn ich recht informiert bin, belaufen sich die Kosten der Arena auf ~4,5Millionen. Das ist wohl die Summe, die man aufbringen muss, um die Arena kostendeckend zu betreiben.
Dies war wohl auch die ursprüngliche Summe, die der MSV Miete zahlen musste.
Aktuell zahlt der MSV nur noch 3,5Millionen - korrigiert mich bitte, falls ich falsch liege -.
Das bedeutet, dass aktuell wohl Hellmich, Hövelmann ... und die anderen Gesellschafter der Stadiongesellschaft ~ 1Millionen pro Saison zuschießen, da mir nicht bekannt ist, dass die Bank einer Verlängerung der Rückzahlung zugestimmt hat.
So gesehen, wäre ein Konkurs der Stadiongesellschaft und eine Abwälzung der offenen Forderungen auf das Land NRW sicherlich für Hellmich und Partner nicht nur negativ.

Andererseits hat der jetzige SPD Kanzlerkandidat die einzige mir bekannte Landesbürgschaft für ein fremdbetriebenes Stadion erteilt. Kann mir nicht vorstellen, dass das Land und die Stadt es zulassen werden, dass ihr Kandidat ne 40Millionensteuerverschwendungdebatte am Hals haben wollen ... zumal Steinbrücks meist propagierte Stärke seine hanseatische Wirtschaftskompetenz ist. ... auch wenn man von der Politik ganz anderes gewohnt ist.
ich kann mir gut vorstellen, dass einige ehemalige Sponsoren wie die Sparkasse, demnächst etwas politischen Druck bekommen.
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